Die Abenteuer der Rennschnecke Amanda
EUR 27,90
Format: 18 x 27 cm
Seitenanzahl: 38
ISBN: 978-3-7116-0552-8
Erscheinungsdatum: 12.03.2025
Ein Mut-mach-Buch über die kleine Rennschnecke Amanda, die vor lauter Trauer fürchterliche Bauchschmerzen hat. Ob das Goldgelb der Wärme, Liebe und Geborgenheit die Antwort auf ihre Sorgen ist? Findet es selbst heraus und begleitet Amanda auf ihren Abenteuern!
Amanda
war traurig.
Dicke Tränen kullerten ihr
über ihr zartes Gesicht.
Die Traurigkeit machte ihr
schlimmes Bauchweh.
„Warum weinst du denn so schrecklich?“, piepste der kleine Vogel Federleicht vom Ast über ihr herunter.
„Ich weine, weil mir mein Bauch so schrecklich wehtut!“, schluchzte Amanda. „Und warum tut dein Bauch so weh?“, fragte der kleine Vogel neugierig.
„Na, weil ich so furchtbar traurig bin!“, weinte Amanda weiter.
„Warum bist du denn so traurig, du kleines Schneckchen?“, tschilpte Federleicht mitleidsvoll.
„Mir fehlt etwas, was ich nicht kenne und auch nicht finden kann“, flüsterte Amanda kaum hörbar, denn sie schämte sich dafür, dass sie nicht wusste, was es war, das ihr fehlte.
„Nun, wenn du selber nicht weißt, was dir fehlt, wie soll ich es denn dann wissen?“, sprach Federleicht, zuckte die beflügelten Schultern, flog in sein Nest und hatte Amandas Kummer schon vergessen.
Enttäuscht blieb Amanda allein zurück.
„Schneckchen!“, maunzte da eine leise Stimme voller Zärtlichkeit.
„Du musst das Goldgelb der Wärme, Liebe und Geborgenheit tanken, dann ist dein Bauchweh gleich weg und die Fröhlichkeit füllt dein Herz aus.“
Es war Muhle, die alte Katze, die so zu Amanda sprach.
Amanda wippte beschwingt und ein kleines Stückchen Bauchweh flog davon.
Die Schnecke bedankte sich artig bei der Katze Muhle und machte sich um ein Pfund Bauchweh leichter auf den weiten Weg zur Blume Löwenzahn, um bei ihr das Goldgelb zu tanken.
Prustend, pustend und schwitzend kam Amanda oben an, nachdem sie am Blumenstängel hochgeklettert war.
Doch was war das? Die Löwenzahnblüte war geschlossen.
Wo sollte sie nun das Goldgelb der Wärme, Liebe und Geborgenheit tanken, das ihr die Fröhlichkeit wieder bringen sollte?
Erschlagen vom Misserfolg machte sie sich auf den Rückweg.
Doch dann kamen die Zweifel und Amanda fragte sich:
„Soll ich den ganzen Weg umsonst gemacht haben? Und was ist, wenn sich am nächsten Morgen die Blüte wieder in voller Pracht entfaltet?“
Sie fasste den Entschluss, wieder nach oben zu klettern und auf den neuen Tag und die Entfaltung der Blüte zu warten.
Mit letzter Kraft kam sie oben an und schlief ein, noch ehe ihre Fühler im Schneckenhaus Schutz gefunden hatten.
...
war traurig.
Dicke Tränen kullerten ihr
über ihr zartes Gesicht.
Die Traurigkeit machte ihr
schlimmes Bauchweh.
„Warum weinst du denn so schrecklich?“, piepste der kleine Vogel Federleicht vom Ast über ihr herunter.
„Ich weine, weil mir mein Bauch so schrecklich wehtut!“, schluchzte Amanda. „Und warum tut dein Bauch so weh?“, fragte der kleine Vogel neugierig.
„Na, weil ich so furchtbar traurig bin!“, weinte Amanda weiter.
„Warum bist du denn so traurig, du kleines Schneckchen?“, tschilpte Federleicht mitleidsvoll.
„Mir fehlt etwas, was ich nicht kenne und auch nicht finden kann“, flüsterte Amanda kaum hörbar, denn sie schämte sich dafür, dass sie nicht wusste, was es war, das ihr fehlte.
„Nun, wenn du selber nicht weißt, was dir fehlt, wie soll ich es denn dann wissen?“, sprach Federleicht, zuckte die beflügelten Schultern, flog in sein Nest und hatte Amandas Kummer schon vergessen.
Enttäuscht blieb Amanda allein zurück.
„Schneckchen!“, maunzte da eine leise Stimme voller Zärtlichkeit.
„Du musst das Goldgelb der Wärme, Liebe und Geborgenheit tanken, dann ist dein Bauchweh gleich weg und die Fröhlichkeit füllt dein Herz aus.“
Es war Muhle, die alte Katze, die so zu Amanda sprach.
Amanda wippte beschwingt und ein kleines Stückchen Bauchweh flog davon.
Die Schnecke bedankte sich artig bei der Katze Muhle und machte sich um ein Pfund Bauchweh leichter auf den weiten Weg zur Blume Löwenzahn, um bei ihr das Goldgelb zu tanken.
Prustend, pustend und schwitzend kam Amanda oben an, nachdem sie am Blumenstängel hochgeklettert war.
Doch was war das? Die Löwenzahnblüte war geschlossen.
Wo sollte sie nun das Goldgelb der Wärme, Liebe und Geborgenheit tanken, das ihr die Fröhlichkeit wieder bringen sollte?
Erschlagen vom Misserfolg machte sie sich auf den Rückweg.
Doch dann kamen die Zweifel und Amanda fragte sich:
„Soll ich den ganzen Weg umsonst gemacht haben? Und was ist, wenn sich am nächsten Morgen die Blüte wieder in voller Pracht entfaltet?“
Sie fasste den Entschluss, wieder nach oben zu klettern und auf den neuen Tag und die Entfaltung der Blüte zu warten.
Mit letzter Kraft kam sie oben an und schlief ein, noch ehe ihre Fühler im Schneckenhaus Schutz gefunden hatten.
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