CHRISTOPH GESCHICHTEN
Lehrreiches für kleine Leserinnen und Leser
EUR 27,90
Format: 17 x 25 cm
Seitenanzahl: 48
ISBN: 978-3-7116-1098-0
Erscheinungsdatum: 09.10.2025
Hast du dir auch schon einmal gedacht: „Hätte ich doch bloß besser zugehört …“? Dann geht es dir wie dem kleinen Christoph. Komm mit und entdecke, welche Abenteuer er erlebt, die ihm helfen, Missgeschicke künftig besser zu vermeiden.
Christoph und das Fahrradfahren
„Oh, danke für das tolle Fahrrad!“, jubelt Christoph freudestrahlend, nachdem er das riesige Paket geöffnet hat. „Jetzt kann ich jeden Tag mit meinem neuen Rad durch die Straßen flitzen!“
„Christoph, du musst mir aber versprechen, immer den Fahrradhelm aufzusetzen, wenn du mit deinem Rad unterwegs bist. Denn nur so wird dein Kopf geschützt, solltest du einmal stürzen“, erklärt Mami mit ernster Miene.
„Ja, ja, ich werde den Fahrradhelm verlässlich tragen“, verspricht Christoph beiläufig, während er sein neues Fahrrad bewundert und voller Interesse die Gangschaltung ausprobiert.
„Mami, darf ich mein neues Fahrrad gleich ausprobieren?“, fragt Christoph ungeduldig.
„Natürlich, mein Schatz, aber bitte vergiss nicht, was ich dir gerade erklärt habe“, erinnert Mami den Buben.
Gleich nachdem die Erlaubnis zum Radfahren ausgesprochen worden ist, läuft Christoph hinaus, schnappt sich sein neues Fahrrad, schwingt sich auf den Sattel und tritt ordentlich in die Pedale.
„Juhu, ist das toll, ich bin schneller als der Wind!“, hört man Christoph schon von Weitem jauchzen. Er tritt immer fester in die Pedale und schießt blitzschnell wie eine Rakete durch die engen Gassen der Stadt. Christoph spürt den kühlen Wind durch seine Haare sausen. Doch wie ist das denn möglich? Oje, Christoph hat in der Aufregung doch tatsächlich vergessen, seinen Fahrradhelm aufzusetzen!
Plötzlich taucht auf dem Weg ein abgebrochener Ast auf, der wohl während des starken Gewitters vor einigen Tagen abgerissen und auf die Straße geschleudert worden ist. Als Christoph diesen bemerkt, durchfährt ihn ein Schreck und er versucht verzweifelt zu bremsen. Doch schon ist es passiert: Der Ast verhängt sich im Vorderrad, blockiert es und Christoph fällt auf die Straße, auf der er unsanft zu liegen kommt.
„Aua, mein Kopf!“, schluchzt Christoph. „Hätte ich doch nur den Fahrradhelm getragen!“
Christophs Mami, die den Unfall zufällig aus dem Wohnzimmerfenster beobachtet hat, kommt sofort zu Hilfe geeilt. „Christoph, hast du dich verletzt? Du sollst doch beim Fahrradfahren immer deinen Fahrradhelm tragen. Wahrscheinlich wirst du eine Beule bekommen“, stellt Mami fest, während sie liebevoll dem Buben beim Aufstehen hilft und das Fahrrad langsam nach Hause schiebt. „Wir müssen die Stelle an deinem Kopf kühlen, dann wirst du dich gleich besser fühlen“, tröstet Mami den kleinen Rennfahrer.
„Mami, wenn ich das nächste Mal mit meinem Fahrrad unterwegs bin, setze ich verlässlich meinen Fahrradhelm auf. Dann klappt das auch mit dem Fahrradfahren, bestimmt!“
Frage an dich:
Weshalb ist es so wichtig, beim Fahrradfahren einen Helm zu tragen?
Christoph und der Schwimmkurs
Es ist Frühling. Die Tage werden wärmer, die Wiesen bunter und das Singen der Vögel ist nicht zu überhören.
„Bald ist es so weit und wir können unsere Badesachen einpacken, um zum See zu fahren. Zuvor muss Christoph aber noch unbedingt besser schwimmen lernen, damit er im Wasser sicher ist“, stellt Mami fest.
Daher wird Christoph zum Schwimmkurs angemeldet. Einige Tage später geht es schon los. Christoph packt seine Badehose, sein Dinosaurier-Handtuch sowie seine Schwimmbrille in seine Badetasche und macht sich gemeinsam mit Mami auf zum Schwimmkurs „Die kleinen Piraten“. Im Schwimmbad angekommen, wartet bereits Melanie, die Schwimmlehrerin, auf ihn.
„Hallo Christoph, ich bin Melanie, deine Schwimmlehrerin. Ich freue mich sehr, dass du am Schwimmkurs teilnimmst und somit zu den kleinen Piraten gehörst. Die anderen Kinder sind auch schon da“, begrüßt Melanie den Buben freundlich. Gemeinsam mit Christoph warten fünf weitere Kinder darauf, ihre Schwimmtechnik zu verbessern.
„Bevor wir uns ins Wasser trauen, möchte ich euch noch mit den Baderegeln vertraut machen“, sagt Melanie zu den Kindern. „Eine der Baderegeln lautet, dass im Schwimmbad nicht gerannt werden darf. Der Boden ist meistens nass und somit die Rutschgefahr sehr groß. Ihr könntet hinfallen und euch ernsthaft verletzen. Also – nicht rennen! Eine weitere Baderegel lautet, dass man nach dem Essen eine kleine Pause machen muss, bevor man wieder ins Wasser geht.“
Melanie erklärt den Kindern geduldig alle Baderegeln, damit diese wissen, wie man sich beim Schwimmen und im Schwimmbad richtig verhält. Alle Kinder hören gespannt zu, nur Christoph nicht – er bewundert stattdessen die endlos lange Wasserrutsche.
„Christoph, bitte höre mir aufmerksam zu, es ist sehr wichtig, alle Baderegeln zu kennen“, erklärt Melanie dem Buben. Doch Christophs Ohren und Gedanken sind ganz woanders.
„So, nun ab ins Wasser mit euch!“, ruft Melanie den Kindern zu.
„Au ja!“, freut sich Christoph und rennt zur Stiege, die in das Becken führt. Doch bevor er diese erreicht hat, rutscht der Bub auf dem nassen Schwimmbadboden aus und fällt hin. „Aua, mein Rücken“, jammert Christoph.
„Im Schwimmbad darf nicht gerannt werden“, wiederholt Melanie. „Setz dich auf eine Liege und erhol dich vom Schreck. Sobald dein Rücken nicht mehr weh tut, kannst du gerne zu uns ins Wasser kommen.“
Nach ein paar Minuten schmerzt Christophs Rücken nicht mehr, und er hüpft fröhlich zu den anderen Kindern ins Wasser. Melanie zeigt den Kindern die Arm- und Beinbewegungen, die man beim Schwimmen machen muss. Alle Kinder blicken gespannt zu Melanie und versuchen, die Bewegungen richtig nachzumachen. Alle, nur Christoph nicht. Der steht im Wasser und betrachtet begeistert den hohen Sprungturm.
„Christoph, hast du gesehen, wie ich Arme und Beine bewege, um richtig zu schwimmen?“, fragt Melanie den Buben. „Ja, ja, habe ich“, antwortet Christoph beiläufig.
„So, dann schwimmen jetzt alle einmal zum gegenüberliegenden Beckenrand. Los geht’s!“, feuert Melanie ihre Schwimmgruppe an. Alle Kinder stürzen sich ins Wasser und paddeln mit Armen und Beinen los. Nach ein paar Minuten sind alle Kinder auf der anderen Seite angekommen, nur Christoph nicht. Er geht immer wieder unter, sodass Melanie ihn festhalten und auf die andere Seite begleiten muss. Christoph hat keine Ahnung, wie er Arme und Beine richtig bewegen muss, denn er hat nicht zugesehen, als Melanie die Schwimmbewegungen ausführlich vorgezeigt hat.
„So macht es überhaupt keinen Spaß“, stellt Christoph enttäuscht fest. „Hätte ich doch nur besser zugesehen, dann könnte ich schon so gut schwimmen wie alle anderen Kinder in meinem Kurs. Ab jetzt werde ich meiner Schwimmlehrerin immer aufmerksam zusehen. Dann klappt das auch mit dem Schwimmkurs, bestimmt!“
Frage an dich:
Weshalb ist es wichtig, der Schwimmlehrerin aufmerksam zuzusehen und zuzuhören, wenn sie die Schwimmbewegungen erklärt?
Christoph und das Backen
„Mami, mir ist schrecklich langweilig“, jammert Christoph, während er auf der Fensterbank sitzt und versucht, die dicken Regentropfen zu zählen, die an das Küchenfenster trommeln. Es regnet bereits seit mehreren Tagen, und Christoph weiß nicht, wie er sich die Zeit vertreiben soll.
„Was meinst du, sollen wir gemeinsam einen Schokoladenkuchen backen?“, schlägt Mami vor.
„Ja, und zum Schluss dekorieren wir den Kuchen mit vielen, vielen Smarties!“, jauchzt Christoph begeistert, während er eilig eine Schüssel, die Küchenwaage und sämtliche Zutaten, die man für einen Schokoladenkuchen benötigt, auf den Küchentisch stellt.
Eifrig rührt der Bub den Teig, stellt die schmutzigen Gefäße zur Seite und beobachtet aufmerksam Mamis Backkünste.
„So, jetzt füllen wir den Teig in die eingefettete Backform und stellen diese in den vorgeheizten Backofen. Christoph, bitte halte dich vom Backofen fern, das Backblech darin ist sehr heiß und du könntest dich daran verbrennen“, ermahnt Mami mit strengem Blick.
„Ja, ja“, erwidert Christoph, „ich pass schon auf.“
Die große durchsichtige Backofentür verleitet den Buben dazu, hindurchzusehen und zu beobachten, wie aus dem dunklen Teig ein köstlicher Schokoladenkuchen wird. Während Christoph bereits den wunderbaren Schokoladengeschmack in seinem Mund und den herrlichen Duft in seiner Nase fühlen kann, wandert seine Hand gedankenverloren zur Backofentür, öffnet diese und berührt dabei unabsichtlich das heiße Backblech.
„Aua, ist das heiß! Mami, ich habe mich verbrannt!“, hört man Christoph rufen.
Schnell eilt Mami in die Küche, wo sie den kleinen Kuchenbäcker findet, der angestrengt seine leicht gerötete Hand untersucht. „Christoph, ich habe dir doch gesagt, Finger weg vom Backofen!“ Behutsam hält Mami Christophs Hand unter kühles Wasser. Es dauert nicht lange und schon sind Christophs Gedanken wieder voll und ganz beim Schokoladenkuchen.
„Mami, das nächste Mal halte ich mich vom heißen Backofen fern“, verspricht Christoph. „Dann klappt das auch mit dem Backen, bestimmt!“
Frage an dich:
Weshalb soll man sich vom heißen Backofen fernhalten?
„Oh, danke für das tolle Fahrrad!“, jubelt Christoph freudestrahlend, nachdem er das riesige Paket geöffnet hat. „Jetzt kann ich jeden Tag mit meinem neuen Rad durch die Straßen flitzen!“
„Christoph, du musst mir aber versprechen, immer den Fahrradhelm aufzusetzen, wenn du mit deinem Rad unterwegs bist. Denn nur so wird dein Kopf geschützt, solltest du einmal stürzen“, erklärt Mami mit ernster Miene.
„Ja, ja, ich werde den Fahrradhelm verlässlich tragen“, verspricht Christoph beiläufig, während er sein neues Fahrrad bewundert und voller Interesse die Gangschaltung ausprobiert.
„Mami, darf ich mein neues Fahrrad gleich ausprobieren?“, fragt Christoph ungeduldig.
„Natürlich, mein Schatz, aber bitte vergiss nicht, was ich dir gerade erklärt habe“, erinnert Mami den Buben.
Gleich nachdem die Erlaubnis zum Radfahren ausgesprochen worden ist, läuft Christoph hinaus, schnappt sich sein neues Fahrrad, schwingt sich auf den Sattel und tritt ordentlich in die Pedale.
„Juhu, ist das toll, ich bin schneller als der Wind!“, hört man Christoph schon von Weitem jauchzen. Er tritt immer fester in die Pedale und schießt blitzschnell wie eine Rakete durch die engen Gassen der Stadt. Christoph spürt den kühlen Wind durch seine Haare sausen. Doch wie ist das denn möglich? Oje, Christoph hat in der Aufregung doch tatsächlich vergessen, seinen Fahrradhelm aufzusetzen!
Plötzlich taucht auf dem Weg ein abgebrochener Ast auf, der wohl während des starken Gewitters vor einigen Tagen abgerissen und auf die Straße geschleudert worden ist. Als Christoph diesen bemerkt, durchfährt ihn ein Schreck und er versucht verzweifelt zu bremsen. Doch schon ist es passiert: Der Ast verhängt sich im Vorderrad, blockiert es und Christoph fällt auf die Straße, auf der er unsanft zu liegen kommt.
„Aua, mein Kopf!“, schluchzt Christoph. „Hätte ich doch nur den Fahrradhelm getragen!“
Christophs Mami, die den Unfall zufällig aus dem Wohnzimmerfenster beobachtet hat, kommt sofort zu Hilfe geeilt. „Christoph, hast du dich verletzt? Du sollst doch beim Fahrradfahren immer deinen Fahrradhelm tragen. Wahrscheinlich wirst du eine Beule bekommen“, stellt Mami fest, während sie liebevoll dem Buben beim Aufstehen hilft und das Fahrrad langsam nach Hause schiebt. „Wir müssen die Stelle an deinem Kopf kühlen, dann wirst du dich gleich besser fühlen“, tröstet Mami den kleinen Rennfahrer.
„Mami, wenn ich das nächste Mal mit meinem Fahrrad unterwegs bin, setze ich verlässlich meinen Fahrradhelm auf. Dann klappt das auch mit dem Fahrradfahren, bestimmt!“
Frage an dich:
Weshalb ist es so wichtig, beim Fahrradfahren einen Helm zu tragen?
Christoph und der Schwimmkurs
Es ist Frühling. Die Tage werden wärmer, die Wiesen bunter und das Singen der Vögel ist nicht zu überhören.
„Bald ist es so weit und wir können unsere Badesachen einpacken, um zum See zu fahren. Zuvor muss Christoph aber noch unbedingt besser schwimmen lernen, damit er im Wasser sicher ist“, stellt Mami fest.
Daher wird Christoph zum Schwimmkurs angemeldet. Einige Tage später geht es schon los. Christoph packt seine Badehose, sein Dinosaurier-Handtuch sowie seine Schwimmbrille in seine Badetasche und macht sich gemeinsam mit Mami auf zum Schwimmkurs „Die kleinen Piraten“. Im Schwimmbad angekommen, wartet bereits Melanie, die Schwimmlehrerin, auf ihn.
„Hallo Christoph, ich bin Melanie, deine Schwimmlehrerin. Ich freue mich sehr, dass du am Schwimmkurs teilnimmst und somit zu den kleinen Piraten gehörst. Die anderen Kinder sind auch schon da“, begrüßt Melanie den Buben freundlich. Gemeinsam mit Christoph warten fünf weitere Kinder darauf, ihre Schwimmtechnik zu verbessern.
„Bevor wir uns ins Wasser trauen, möchte ich euch noch mit den Baderegeln vertraut machen“, sagt Melanie zu den Kindern. „Eine der Baderegeln lautet, dass im Schwimmbad nicht gerannt werden darf. Der Boden ist meistens nass und somit die Rutschgefahr sehr groß. Ihr könntet hinfallen und euch ernsthaft verletzen. Also – nicht rennen! Eine weitere Baderegel lautet, dass man nach dem Essen eine kleine Pause machen muss, bevor man wieder ins Wasser geht.“
Melanie erklärt den Kindern geduldig alle Baderegeln, damit diese wissen, wie man sich beim Schwimmen und im Schwimmbad richtig verhält. Alle Kinder hören gespannt zu, nur Christoph nicht – er bewundert stattdessen die endlos lange Wasserrutsche.
„Christoph, bitte höre mir aufmerksam zu, es ist sehr wichtig, alle Baderegeln zu kennen“, erklärt Melanie dem Buben. Doch Christophs Ohren und Gedanken sind ganz woanders.
„So, nun ab ins Wasser mit euch!“, ruft Melanie den Kindern zu.
„Au ja!“, freut sich Christoph und rennt zur Stiege, die in das Becken führt. Doch bevor er diese erreicht hat, rutscht der Bub auf dem nassen Schwimmbadboden aus und fällt hin. „Aua, mein Rücken“, jammert Christoph.
„Im Schwimmbad darf nicht gerannt werden“, wiederholt Melanie. „Setz dich auf eine Liege und erhol dich vom Schreck. Sobald dein Rücken nicht mehr weh tut, kannst du gerne zu uns ins Wasser kommen.“
Nach ein paar Minuten schmerzt Christophs Rücken nicht mehr, und er hüpft fröhlich zu den anderen Kindern ins Wasser. Melanie zeigt den Kindern die Arm- und Beinbewegungen, die man beim Schwimmen machen muss. Alle Kinder blicken gespannt zu Melanie und versuchen, die Bewegungen richtig nachzumachen. Alle, nur Christoph nicht. Der steht im Wasser und betrachtet begeistert den hohen Sprungturm.
„Christoph, hast du gesehen, wie ich Arme und Beine bewege, um richtig zu schwimmen?“, fragt Melanie den Buben. „Ja, ja, habe ich“, antwortet Christoph beiläufig.
„So, dann schwimmen jetzt alle einmal zum gegenüberliegenden Beckenrand. Los geht’s!“, feuert Melanie ihre Schwimmgruppe an. Alle Kinder stürzen sich ins Wasser und paddeln mit Armen und Beinen los. Nach ein paar Minuten sind alle Kinder auf der anderen Seite angekommen, nur Christoph nicht. Er geht immer wieder unter, sodass Melanie ihn festhalten und auf die andere Seite begleiten muss. Christoph hat keine Ahnung, wie er Arme und Beine richtig bewegen muss, denn er hat nicht zugesehen, als Melanie die Schwimmbewegungen ausführlich vorgezeigt hat.
„So macht es überhaupt keinen Spaß“, stellt Christoph enttäuscht fest. „Hätte ich doch nur besser zugesehen, dann könnte ich schon so gut schwimmen wie alle anderen Kinder in meinem Kurs. Ab jetzt werde ich meiner Schwimmlehrerin immer aufmerksam zusehen. Dann klappt das auch mit dem Schwimmkurs, bestimmt!“
Frage an dich:
Weshalb ist es wichtig, der Schwimmlehrerin aufmerksam zuzusehen und zuzuhören, wenn sie die Schwimmbewegungen erklärt?
Christoph und das Backen
„Mami, mir ist schrecklich langweilig“, jammert Christoph, während er auf der Fensterbank sitzt und versucht, die dicken Regentropfen zu zählen, die an das Küchenfenster trommeln. Es regnet bereits seit mehreren Tagen, und Christoph weiß nicht, wie er sich die Zeit vertreiben soll.
„Was meinst du, sollen wir gemeinsam einen Schokoladenkuchen backen?“, schlägt Mami vor.
„Ja, und zum Schluss dekorieren wir den Kuchen mit vielen, vielen Smarties!“, jauchzt Christoph begeistert, während er eilig eine Schüssel, die Küchenwaage und sämtliche Zutaten, die man für einen Schokoladenkuchen benötigt, auf den Küchentisch stellt.
Eifrig rührt der Bub den Teig, stellt die schmutzigen Gefäße zur Seite und beobachtet aufmerksam Mamis Backkünste.
„So, jetzt füllen wir den Teig in die eingefettete Backform und stellen diese in den vorgeheizten Backofen. Christoph, bitte halte dich vom Backofen fern, das Backblech darin ist sehr heiß und du könntest dich daran verbrennen“, ermahnt Mami mit strengem Blick.
„Ja, ja“, erwidert Christoph, „ich pass schon auf.“
Die große durchsichtige Backofentür verleitet den Buben dazu, hindurchzusehen und zu beobachten, wie aus dem dunklen Teig ein köstlicher Schokoladenkuchen wird. Während Christoph bereits den wunderbaren Schokoladengeschmack in seinem Mund und den herrlichen Duft in seiner Nase fühlen kann, wandert seine Hand gedankenverloren zur Backofentür, öffnet diese und berührt dabei unabsichtlich das heiße Backblech.
„Aua, ist das heiß! Mami, ich habe mich verbrannt!“, hört man Christoph rufen.
Schnell eilt Mami in die Küche, wo sie den kleinen Kuchenbäcker findet, der angestrengt seine leicht gerötete Hand untersucht. „Christoph, ich habe dir doch gesagt, Finger weg vom Backofen!“ Behutsam hält Mami Christophs Hand unter kühles Wasser. Es dauert nicht lange und schon sind Christophs Gedanken wieder voll und ganz beim Schokoladenkuchen.
„Mami, das nächste Mal halte ich mich vom heißen Backofen fern“, verspricht Christoph. „Dann klappt das auch mit dem Backen, bestimmt!“
Frage an dich:
Weshalb soll man sich vom heißen Backofen fernhalten?

