Cover: Die verlorenen Seelen

Die verlorenen Seelen
Kurt & Lilly


EUR 19,90

Format: 13,5 x 21,5 cm
Seitenanzahl: 316
ISBN: 978-3-7116-0616-7
Erscheinungsdatum: 22.04.2025
In der Kuscheltierwelt droht Gefahr! Das System Vision, das Kuscheltiere mit ihren Menschen verbindet, ist kurz davor, in die falschen Klauen zu kommen. Nun ist es an Kurt und Lilly, die Seelen der Kuscheltiere und ihre Verbindung zu den Menschen zu retten!
Einleitung


Es sind unsere Freunde, auf die wir uns immer verlassen können. Die für uns da sind, wenn es uns gut oder aber auch schlecht geht. Wir können ihnen Geheimnisse anvertrauen und wissen, dass sie diese niemals verraten werden. Wir können ihnen von unserem Tag erzählen, von den Momenten, die uns Freude gemacht haben, die wir mit unserer Familie erlebt haben, oder auch Dinge, die nicht so schön waren, die uns traurig machen, die uns wehtun. Sie werden uns immer bis zum letzten Wort zuhören, die ganze Zeit bei uns sein und nicht weglaufen oder sich mit anderen Dingen beschäftigen. Sie sind einfach für uns da und wir haben ihre volle Aufmerksamkeit. Sie bewerten uns nicht. Wir können sein, wie wir sind, brauchen uns nicht zu verstellen und müssen niemals befürchten, dass sie mit uns schimpfen oder gemein zu uns sind. Sie sind nicht nur irgendwelche Freunde. Es sind unsere Seelenfreunde. Wenn wir einschlafen, sind sie genauso bei uns, wie wenn wir aufwachen. Auch wenn wir Nähe suchen oder einfach nur kuscheln wollen, sind sie für uns da. Meist haben wir einen besonderen Freund oder Freundin. Wir können aber auch ganz viele haben, die auf uns warten, wenn wir aus dem Kindergarten, der Schule, der Arbeit oder sonst wo herkommen. Wir nehmen sie mit in den Urlaub, erzählen ihnen also nicht nur von schönen Dingen, sondern erleben diese auch mit ihnen. Wir können die Momente gemeinsam genießen und uns freuen, die Wärme der Sonne zu spüren, den Wind durch unsere Haare wehen zu fühlen, die wunderbaren Gerüche der Natur oder unseres Lieblingsessens in der Nase zu spüren.
Mit der Zeit werden unsere besonderen Freunde aber weniger wichtig für uns, wir werden selbständiger und erwachsen. Irgendwann brauchen wir sie nicht mehr, um uns Rat bei ihnen zu holen, ihnen von unseren Tagen zu erzählen. Die meisten werden ihren Freund zwar nicht vergessen, sich immer an ihn zurückerinnern, aber einige werden sich nicht mehr an ihn erinnern. Von einem bedeutenden Freund, der mit uns aufwächst, bleibt nicht mehr viel übrig. Er wurde vergessen, nicht mehr gebraucht und wird unwichtig!
Jetzt fragt Ihr euch bestimmt, welcher Freund oder welche Freundin damit gemeint ist. Jemand, den jeder kennt oder jeder hat, wie kann das sein? Handelt es sich um dieselbe Person, die mit uns allen befreundet ist? Aber wie kann diese Person für uns alle da sein, alle Geschichten sich merken und immer bei uns sein? Das geht natürlich nicht und entspricht auch nicht der Wahrheit. Eigentlich ist die Antwort aber nicht weit entfernt und sehr logisch.
Es sind unsere Kuscheltiere! Jeder von uns hat eins oder hatte eins. Und jeder, der keins hatte, dem muss man Mitleid schenken. Denn er hat es versäumt, einen Partner an der Seite zu haben, mit dem man durch dick und dünn gehen kann.
Als Kind, Jugendlicher und, ja, auch als Erwachsener. Aber haben wir uns nicht schon immer gefragt, ob unser Lieblingskuscheltier nicht vielleicht doch versteht, was wir sagen und erzählen? Kann es vielleicht doch reden und wir hören es nur nicht, weil es zu leise ist oder in einer fremden Sprache spricht? Wenn wir in die meist kleinen, süßen Knopfaugen gucken und denken: Können uns die Augen nun sehen, sich bewegen oder zwinkern? Kann der kleine Mund lachen, sich öffnen oder Geräusche jeglicher Art von sich geben? Oder können unsere Kuscheltiere sich auch alleine bewegen und nicht nur, wenn wir es an den Beinchen und Ärmchen zotteln? Die Antwort ist ein ganz klares Ja! Dein Kuscheltier bekommt alles mit, was du sagst, machst und erlebst. Nur kannst du die Antworten oder Reaktionen nicht sehen, fühlen oder hören. Denn die Kuscheltiere leben in einer parallelen Welt, in die du leider nie eintauchen kannst. Also habe bitte nicht die Erwartung, dass sich der Umstand der Starre deines Kuscheltieres ändern wird. Aber wenn du dieses Abenteuer zweier ganz besonderer Kuscheltiere gelesen hast, wirst du dein eigenes mit anderen Augen sehen. Du wirst erkennen, was für ein toller Freund da bei dir in deinem Zimmer wohnt oder gewohnt hat. Oder vielleicht erkennst du ja in den beiden Kuscheltieren oder in einem Bewohner dieser besonderen Welt dein eigenes Kuscheltier wieder! Auch dein Kuscheltier lebt auf jeden Fall in dieser parallelen Welt. Lass dich überraschen.




Kurt


Kurt wachte wie immer mit einem lauten, schmatzenden Schnarcher beim letzten Klingeln seines roten, raketenförmigen Weckers auf. Er fand Raketen richtig gut. Sie waren groß, schnell und konnten in den Weltraum fliegen. Und genau so was wollte Kurt auch unbedingt einmal machen. Ein richtiger Astronaut sein, auf eine gefährliche Mission in den Weltraum fliegen und möglicherweise auch noch die Welt retten. Aber Kurt war kein Astronaut, sondern ein kleiner braungrauer Waldkauz. Er behauptete zwar, eine ganz besonders seltene Art der Waldkäuze zu sein, um genau zu sein ein Marmorkauz. Ein Marmorkauz galt als überdurchschnittlich groß, schlau, schnell, kräftig, mit einem muskulösen Körperbau und dazu konnten sie auch sehr alt werden. Aber dies war eher seine persönliche Einbildung. In Wahrheit war er eher klein, leicht zerzaust sowie nur einige Jahre alt. Dabei war er auch nicht besonders schnell, und kräftig sowieso nicht. Dumm war er aber nicht, eine gewisse Intelligenz konnte man ihm nicht abstreiten. Seine gelben, kugelrunden Augen waren ein besonders auffälliges Merkmal. Leider waren seine Augen auch nicht die besten und er konnte oft nicht sehen, was vor ihm geschah. Aber das wollte Kurt natürlich nicht wahrhaben und er weigerte sich, eine Brille zu tragen.
Kurt lebte wie alle Kuscheltiere in der Welt namens „PaKuTieWe“, was so viel bedeutet wie „Parallele Kuschel-Tier-Welt“. Diese Welt war viel bunter, fantasievoller und liebenswerter als die Welt von uns Menschen. Sie wurde von den Kuscheltieren bewohnt, die einen ihnen zugehörigen Menschen hatten. Kurt lebte in einem kleinen, zierlichen Häuschen am Rande der Stadt. Es war wirklich sehr niedlich, mit blauen Fenstern inklusive Fensterläden. Davor waren jeweils Blumenkästen mit vielen bunten Blumen. Der Garten um das Häuschen hatte viele verschiedene Bäume, Sträucher, Kräuter und Blumen, die in allen erdenklichen leuchtenden Farben um die Wette strahlten. Der Himmel in der PaKuTieWe war deutlich blauer als in der uns bekannten Welt und die Sonne viel leuchtender, aber ohne wirklich zu blenden. Dadurch wirkte alles freundlicher und einladender. Kurts Zimmer war neben dem roten Raketenwecker ein Sammelsurium aus allem möglichen Krimskrams, den er überallher hatte und von dem er sich nicht trennen konnte. Neben seinem Bett stand auf einer alten grünen Kommode mit verzierten Beinen ein besonderer Globus. Dieser zeigte nicht die Erde, wie wir sie kennen. Dieser Globus besaß eher die Form eines Footballs und zeigte die Welt der Kuscheltiere. Die einzelnen Länder waren darauf aber genauso zu erkennen, wie sie auf einem üblichen Globus zu sehen waren. Da, wo Kurt lebte, war eine kleine Fahne in den Globus gesteckt. Auf der anderen Seite in seinem Zimmer befand sich sein Schrank. Dieser war zwar nicht klein, sondern hatte eine übliche Größe. Aber Kurt hatte nur einen blauen Wollpullover und eine hellbraune Cordhose. Dadurch wirkte der Schrank eher überflüssig. Er machte sich nicht viel aus Kleidung, da er die Einstellung vertrat, schon auffällig genug zu sein. An der Decke des Zimmer hing eine Lampe in Form eines silbernen Flugzeugs mit nur einer einzelnen verstaubten Glühbirne. Die Wände waren von oben bis unten mit den kleinen Nacktschneckenmotiven der beigen Tapete bedeckt.
Unvorstellbar, aber dies waren Kurts Lieblingstiere und somit hatte er sich bewusst für diese eher auffällige Tapete entschieden. Der Boden war aus schönen, alten, dunkel geölten Holzdielen im Fischgrätenmuster, auf dem ein einzelner Teppich mit Astmotiven lag. An der Wand gegenüber von dem Fenster hing ein gerahmtes Foto, worauf er als kleiner Marmorkauz zu sehen war. Leider konnte er sich nicht mehr erinnern, wann und wo dieses Foto gemacht wurde. Als Kurt es nach einem erbitterten Kampf endlich geschafft hatte, sich aus seiner Bettdecke zu befreien, in die er sich wie so oft bei seinem unruhigen Schlaf so doll verheddert hatte, dass diese ihn fest umwickelte, stand er auf und zog sich seine braunen, plüschigen Pantoffeln an. Er wollte eigentlich direkt zum Fenster gehen. Leider übersah er das hölzerne Spielzeugauto, was er am Abend vor seinem Bett geparkt hatte, trat direkt drauf, worauf dieses anfing loszufahren, er ausrutschte und mit einem lauten Knall auf den Boden fiel. Mit seinem Gesicht schlug er auf dem geölten Holzboden auf und konnte sich einen leisen, spitzen Schrei nicht verkneifen. Er merkte direkt einen leichten Schmerz auf seiner rechten Backe. Kurt stand auf, rappelte und schüttelte sich einmal kräftig und ging fluchend zu seinem eigentlichen Ziel, dem Fenster. Es war ein schöner Morgen an diesem Tag. Die Sonne ging gerade auf und tauchte den noch auf den Feldern stehenden Nebel in ein zartgelb-orangenes Gesamtbild. Vor Kurts Haus befand sich hinter der kleinen Straße und einem Feld der Mondsee. Auf dem See sah Kurt seinen nächsten Nachbarn und Freund Dexter den Hamster auf seinem kleinen türkisfarbenen Segelschiff fahren. Das Segelschiff hatte strahlendweiße Segel. Kurt wusste, dass Dexter das Schiff wie seinen Augapfel pflegte, da er sehr lange dafür gebraucht hatte, es sich kaufen zu können. Es war zwar ein schöner Morgen, aber leider gab es so überhaupt keinen Wind, so dass das Segelschiff von Dexter eher stand als fuhr. Kurt konnte sich einen Schmunzler nicht verkneifen und vergaß direkt seine schmerzende Backe bei dem Gedanken, wie Dexter der kleine Goldhamster wehmütig auf ein bisschen Wind wartete, um mit seinem Segelschiff voranzukommen. Dexter war ein liebenswerter und fröhlicher Charakter, der mit seiner quietschigen Stimme so manche Gesellschaft zum Lachen brachte. Leider war heute nicht mal so viel Wind, dass sich auch nur ein Härchen seines goldigen Fells bewegte. Dexter schaute in die Richtung von Kurts Haus und als er ihn im oberen Fenster hinter der durch kreuzförmige Sprossen aufgetrennte Scheibe erblickte, winkte Dexter freudig zu Kurt hoch. Es sah für Kurt so aus, als ob Dexter ihn irgendwas zurief, aber das konnte er natürlich nicht verstehen. Kurt winkte Dexter zurück und drehte sich um, da er in das untere Stockwerk seines kleinen, niedlichen Häuschens gehen wollte. Leider hatte er das Spielzeugauto, auf dem er eben schon ausgerutscht war, komplett vergessen und so geschah es erneut! Mit einem lauten Krachen landete Kurt wieder auf dem Dielenboden. Er kam, nicht nur die Backe, sondern nun auch der Hintern schmerzend, ohne weitere Zwischenfälle im unteren Stock an. Im Flur waren neben der Treppe zwei grüne Türen mit blauen Rahmen. Die eine Tür führte in das eher winzige Wohnzimmer, wo ein Sofa aus dem gleichen Cordstoff wie seine Hose stand und dazu eine kleine Anrichte. An den Wänden hingen gerahmte, schief hängende Fotos von seinen Freunden und Wegbegleitern. Dazu ein Foto, welches ihn zeigte, als er die Auszeichnung zu seinem bestandenen Diplom in Kuscheltierkunde bekommen hatte, welches ihm die Chance eingebracht hatte, in seinem zweiten Traumjob so richtig durchzustarten. Kurt ging in seine altertümliche Küche, wo neben dem grauen gusseisernen Herd ein milchiges Porzellanspülbecken, umgeben von blassgelben Schränken mit verzierten Schubladen, stand. Wie an jedem Morgen machte er sich einen Holunderblütentee mit Honig und ein Stück Schwarzbrot mit Käse. Er setzte sich auf den einzelnen Stuhl, der an einem kleinen Tisch am Fenster zum Garten stand. Kurt war am Morgen nicht gerade ein genüsslicher Esser, was sich aber spätestens ab dem Mittag deutlich änderte. Das Schwarzbrot mit Käse und der Tee waren schneller weg, als dass er auch nur einmal atmen musste. Denn wie jeden Morgen freute er sich auf seinen für ihn so wichtigen Job in der KuTi GmbH, der größten und bedeutendsten Firma in PaKuTiWe. Außerdem würde er um Punkt 07:30 Uhr zu seiner besten Freundin gehen, um gemeinsam zur Arbeit zu fahren. Die haselnussbraune Kuckucksuhr an der Wand der Küche zeigte exakt 07:28 Uhr, als Kurt aufstand, um sich seine neuen strahlendweißen Sneaker anzuziehen, die er sich gegönnt hatte, da er dachte, diese würden sein athletisches Aussehen unterstützen.




Lilly


Zur selben Zeit, wie Kurt geweckt wurde, klingelte mit einer sanften Melodie nicht weit entfernt ein Wecker in Form eines rosafarbenen Pferdes. Dieser Wecker gehörte der bezaubernden Lilly, der besten Freundin von Kurt. Sie war ein zartes „Haki“-Mädchen mit hellbraunem, kurzem, kuscheligem Fell und kleinen hellblauen Knopfaugen sowie immer einem liebreizenden Lächeln auf den Lippen. Jetzt stellt sich sicherlich die Frage, was ein „Haki“ ist?
Ja, eine wirklich gute Frage, die so niemand mit Gewissheit beantworten kann. Ihre Freunde und Außenstehende sahen in Lilly eher ein Hasenmädchen, mit einem längeren Schlappohr und einem kürzeren stehenden Ohr. Aber Lilly war der festen Überzeugung, dass sie nicht zu den Kuscheltieren der Kategorie Hase gehörte, sondern zu einer sehr alten und seltenen abgewandelten Form mit dem schon erwähnten Namen Haki. Nur leider konnte sie noch nicht den Beweis erbringen, dass es die Hakis wirklich gab und sie wirklich einer war. Aber es war ein Lebenstraum von ihr, irgendwann herauszufinden, dass es die „Hakis“ wirklich gab. Sie würde ihre Suche nie aufgeben.
Lilly streckte nach dem ersten Klingeln mit der Melodie eines schnaubenden Ponys ihre kleinen Pfoten in alle Richtungen und gähnte noch einmal kräftig, bevor sie sich dynamisch aus ihrem kleinen rosa Bettchen mit den vielen Aufklebern in Form von bunten Blumen aufschwang. Sie ging zu ihrem ebenfalls rosa Schrank und zog sich wie jeden Morgen ihr blau-weiß gestreiftes Kleid an. Dann ging sie in ihr Bad, welches ebenfalls komplett in Rosa war, und putze sich die beiden Zähne, die vollkommen identisch mit denen der Hasen waren. Und apropos Rosa. Das ganze Haus von Lilly war in ihrer Lieblingsfarbe Rosa gehalten. Alle Möbel waren in Rosa oder hatten etwas in Rosa. Der Teppich auf den alten Holzdielen war rosa, die Wände waren weiß mit rosa Punkten und die Gardinen waren mit rosa Hasen bemustert. Auch bei Lilly hing im Wohnzimmer das Foto, auf dem sie mit dem Kuscheltierdiplom zu sehen war, welches sie im gleichen Jahrgang wie Kurt als Jahrgangsbeste bestanden hatte. Lilly war sehr intelligent, auch wenn ihr zartes Wesen dies auf den ersten Blick nicht erahnen ließ. Ihr Gedächtnis war unangefochten. Sie las viele Bücher und wusste, das erlernte Wissen anzuwenden. Sie war aber auch sehr vorsichtig und gegenüber Fremden manchmal schüchtern. Dadurch ergänzten Kurt und sie sich so gut. Kurt, der kleine, chaotische Tollpatsch, der spontan in jeder Situation, ohne viel nachzudenken, zu handeln wusste, und Lilly, die sehr überlegt handelte sowie komplexe Zusammenhänge erkannte und daraus Pläne entwickelte. Lilly ging in ihre Küche, die, wie zu erwarten, auch in Rosa war, und machte sich wie jeden Morgen einen duftenden Tee aus frischen Möhren. Dazu schmierte sie sich ein selbstgebackenes Möhrenbrot mit Möhrencreme. Sie setzte sich an den kleinen runden Tisch mit Blick in den kleinen Garten hinter dem Haus. Ihr Garten war ein buntes Pflanzenparadies, wo es so ziemlich jede Farbe in Form von wunderschönen Blumen gab. Sie schaute nach dem Frühstück auf die Wanduhr in Form eines kleinen Hasenkopfes und wusste, dass es wie jeden Morgen gleich an der Tür klingeln würde. Und so geschah es dann auch. Mit einer zarten Melodie klingelte es. Lilly stellte noch schnell das Geschirr in die Spüle der Küche, ging in den Flur und band ihre neue, geheimnisvolle Uhr um, die auch Kurt besaß. Die Uhr zeigte aber keine Uhrzeit an, sondern zeigte einen schwarzen Bildschirm. Es war aber auch keine Smartwatch im eigentlichen Sinne, sondern hatte mit der Arbeit der beiden zu tun. Sie öffnete die Tür und vor ihr stand, wie zu erwarten, Kurt in seiner Cordhose und den weißen neuen Sneakern. Kurt wollte damit ja dynamisch aussehen, Lilly fand aber eher, dass es vergleichbar aussah, als ob man an einen Stein Flügel anbaute und erwartete, dass dieser dann anfangen würde zu fliegen. Sie lächelte ihn an und die beiden gingen den kleinen gepflasterten Weg vor Lillys zartrosa gestrichenem Holzhaus zur Straße.
...
5 Sterne
Spannend und fantasievoll  - 04.10.2025
Johanna

Ein tolles Buch, das eine abenteuerliche Reise zweier Freunde begleitet. Die Geschichte ist in kleinen übersichtlichen Kapiteln geschrieben, es ist schwer aufzuhören und schnell ist auch schon das nächste Kapitel gelesen. Sehr Detailgetreue und fantasievolle Erzählung und Beschreibungen der einzelnen Charaktere. Ich bin völlig in der Welt der Kuscheltiere eingetaucht und habe es geliebt. Ich hoffe sehr, dass es eine Fortsetzung geben wird.

5 Sterne
Sehr spannendes Buch  - 17.08.2025
Claudia

Dieses Buch ist großartig. Die Geschichte ist wirklich toll mit sehr viel Spannung und Witz.

5 Sterne
Tolles Buch  - 23.04.2025

Ich liebe dieses Buch!!! Es ist mein lieblingsbuch 👍👍👍

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