Politische Entscheidungen bis 2021 betrachtet mit der ältesten Brille der Welt und etwas mehr

Politische Entscheidungen bis 2021 betrachtet mit der ältesten Brille der Welt und etwas mehr

B. H.


EUR 17,90

Format: 13,5 x 21,5 cm
Seitenanzahl: 112
ISBN: 978-3-99131-346-5
Erscheinungsdatum: 11.04.2022
Sind die Plagen unserer Zeit – Flüchtlingskrisen, Umweltschäden, organisierte Kriminalität – alle nur zufällig entstanden? Über Jahrzehnte hinweg lassen sich immer wieder Hinweise finden und Teile zusammenfügen, die auf einen übergeordneten Plan hinweisen.
„Nicht an ihren Worten,
an ihren Taten sollt ihr sie erkennen.“
(1. Johannes 2, 1–6)

Diese Worte könnte man auch als die älteste Brille dieser Welt bezeichnen.
Sie sind jetzt ungefähr 2 000 Jahre alt und waren noch nie so aktuell wie in unserer Zeit. Wenn man sich die Menschen mit dieser Brille ansieht, dann sieht man in unseren Tagen sehr oft nichts Gutes, vor allem dann, wenn man sich die Politiker damit ansieht.
Falls jetzt jemand denkt „ja, aber in Deutschland gibt es doch Politiker, die sich christlich nennen“, dann möchte ich diese Worte mal übersetzen, passend für die politische Landschaft. Sie könnten dann folgendermaßen lauten: „achtet nicht darauf, wie sie sich nennen, achtet auf das was sie tun.“

Beginnen möchte ich mit dem Masterplan Migration.
Ich sehe diese Aktion des Innenministers als Medaille an, und die hat ja bekanntlich zwei Seiten. Seite eins möchte ich mal als die positive bezeichnen. Er hatte viele Politiker, allen voran die Kanzlerin, nach dreijährigem Schlaf zu diesem Thema aufgeweckt. Womit er natürlich das Risiko eingegangen ist, dass einige dieser Schläfer ihn kritisieren oder sogar seinen Rücktritt fordern. Was ja auch geschehen ist.
Seite zwei dieser Medaille ist die nicht so schöne Seite. Es war doch eine etwas raue Methode.
Was dann raus kam, ist ja doch ein eher mittelmäßiger Kompromiss, bei dem leider alle Flüchtlinge über einen Kamm geschert werden. Ein besonderer Freund von alles über einen Kamm scheren schien auch der Finanzminister zu sein, denn er wollte die Gelder für die Flüchtlinge generell kürzen und dachte offensichtlich lange Zeit nicht mal im Traum daran, sich mal mit dem Innenminister zusammenzusetzen und die Dinge so zu gestalten, dass zuallererst mal bei den Betrügern und Identitätsverweigerern verstärkt gekürzt wird. Es hat Jahre gedauert, bis man die Gesetze so geändert hat, dass man bei den Identitätsverweigerern die Vergünstigungen kürzen kann. Allerdings wird das Ganze sehr wahrscheinlich so laufen, dass es Einzelfallentscheidungen sein werden. Was bei den vielen Betrügern, die gekommen sind, sehr zeitaufwändig und kostenintensiv sein wird. In solchen Fällen hilft aber nur ein Automatismus. Nur mit einem Automatismus könnte man auch dem Rest der Welt wirksam mitteilen, dass jemand, der nach Deutschland geht und versucht zu betrügen oder seine Daten nicht preisgibt, mit einer Kürzung der Leistungen von festgelegten X Prozent zu rechnen hat. Würde man auf diese oder ähnliche Weise die Betrüger, die zu uns gekommen sind und noch kommen wollen, ausbremsen, und so viel Geld und auch Zeit sparen, dann könnte man sich sehr viel besser um die kümmern, die das Recht haben hierzubleiben und ehrlich sind. Dann würde auch die Integration besser funktionieren, dessen bin ich mir sicher. Man sollte hier auch bedenken, dass die Kriminalitätsstatistik bei den Migranten bzw. Flüchtlingen besser aussehen würde, wenn man verhindert, dass solche Betrüger überhaupt zu uns kommen. Was natürlich auch die Ablehnung vieler Bürger den Flüchtlingen gegenüber vermindern würde. Diese Betrüger haben diesem Land schon sehr viel Geld gekostet und kosten immer noch und das ist letztlich nichts anderes als das Messer im Rücken jedes ehrlichen Steuerzahlers, reingerammt mit Genehmigung deutscher Politiker.
Dass die Integration in vielen Fällen nicht funktionieren wird, dürfte auch aus einem anderen Grund klar sein. Unsere Politiker, allen voran die Kanzlerin, haben, weil Deutschland multikulti ist oder die Politiker dies zumindest möchten, die Flüchtlinge in dieses Land eingeladen. Was geschieht denn, wenn man eine Million Menschen, von denen viele nicht multikulti sein wollen, also sehr wohl Toleranz von anderen erwarten, aber selbst nicht bereit sind, anderen Menschen, anderen Kulturen gegenüber tolerant zu sein, ins Land hereinlässt. Ganz klar, sie grenzen sich ab. Abgrenzung ist aber immer der erste Schritt zu Parallelgesellschaften mit all ihren negativen Folgen, wie zum Beispiel steigender Kriminalität oder sogar eigener Gerichtsbarkeit. Dass viele dieser Menschen nicht multikulti sein wollen und damit auch nicht integrationswillig sind, beweist schon die Tatsache, dass sie andere Religionen oder andere Kulturen nicht akzeptieren, was auch dazu führt, dass der Antisemitismus in Deutschland massiv zunehmen wird bzw. schon zugenommen hat. Diese Menschen wurden zumeist erzogen mit Hass und Verachtung anderen Religionen gegenüber. Eine solche Erziehung kann meiner Meinung nach aber nur dann funktionieren, wenn man ihnen umfangreiches Wissen über andere Religionen vorenthält. Wenn man sie über diese Religionen ausreichend informiert hätte, dann hätten sicherlich viele von ihnen erkannt, dass die Religionen dieser Welt, wenn es um die wichtigen Dinge geht, gar nicht so unterschiedlich sind, und Hass und Verachtung wären gerade im arabischen Raum nicht so massiv verbreitet worden. Das und vieles mehr war zu erkennen, schon bevor die Flüchtlinge zu uns gekommen sind. Warum haben unsere Politiker nichts dagegen getan? Warum haben sie den Migranten nicht gesagt, welche Religionen in diesem Land zu finden sind, und dass jede dieser Religionen das gleiche Recht auf Existenz hat, und das am besten schriftlich für jeden einzelnen. Warum sorgen unsere Politiker nicht dafür, dass dieses fehlende Wissen über andere Religionen den Flüchtlingen vermittelt wird. Warum sorgt man nicht dafür, dass zum Beispiel Vertreter dieser Religionen Vorträge für die Flüchtlinge abhalten, damit sie diese Religionen kennenlernen. Die Teilnahme an diesen Vorträgen sollte dann auch für alle Flüchtlinge Pflicht sein. Ich bin mir sicher, dass man auf diese Weise Hass und Verachtung anderen Religionen gegenüber zumindest reduzieren würde. Eine solche Handlungsweise wäre somit auch christlich.
Zurück zu diesem Betrug, dessen Ausmaß, die möglichen Folgen und wie man sie eindämmen kann, auch bezüglich derjenigen, die noch kommen wollen, um zu betrügen.
In Dänemark wurden 800 Flüchtlinge, die angegeben hatten, minderjährig zu sein, medizinisch untersucht und es hat sich herausgestellt, dass 600 davon betrogen haben. Das sind 75 %. In Großbritannien hat man eine Betrugsquote von 45 % festgestellt. In Österreich waren es 43 %.
Im Jahr 2016 kamen über 35 000 angeblich minderjährige Flüchtlinge nach Deutschland. Wenn wir mal davon ausgehen, dass ca. 40 % von ihnen Betrüger sind, dann sind das allein aus dem Jahr 2016 ca. 14 000. Da die meisten Menschen dieses Landes aber nicht so naiv sind, wie es die Politiker vielleicht gerne hätten, fällt das den Menschen natürlich auf. Wenn sich dann Politiker für diese kriminellen Minderheiten auch noch einsetzen und sie schützen wollen, dann ist das das Messer im Rücken aller ehrlichen Menschen in diesem Land und es treibt einen Keil in unsere Gesellschaft und es wird ein verheerendes Signal an unsere Jugend gesendet, nämlich das Signal, dass es nicht so schlimm ist, wenn man betrügt und dass Betrug letztlich akzeptiert wird. Dass durch diese Handlungsweise vieler Politiker auch viele Menschen nach rechts getrieben werden, ist den Politikern offensichtlich bis heute auch nicht klar geworden.
Warum betrügen diese Menschen?
Sicherlich gibt es unter ihnen welche, die zu diesem kriminellen Handeln erzogen wurden. Wieder andere haben jahrelang im Kriegszustand gelebt. Da muss man auch mal zum Dieb werden, um zu überleben. Da reagieren die Menschen auch mal aggressiver und sicherlich haben auch viele von ihnen dieses Verhalten über die Jahre hinweg verinnerlicht. Hinzu kommt, dass gerade in der arabischen Welt die Erziehung der Männer unserer Kultur, unseren Werten, widerspricht. Man muss zum einen den Kriegszustand bei diesen Menschen beenden, indem man sie durch entsprechende Maßnahmen zwingt, ehrlich zu sein, und unsere Politiker sollten ihnen auch mal deutlich sagen, dass eine Erziehung nach dem Motto „Du bist ein Mann und damit automatisch was Besseres“ aus unserer Sicht falsch ist und in unserem Land nichts zu suchen hat. Wer in diesem Land etwas Besseres sein will, der kann das nur durch entsprechende Leistung erreichen. Man muss, auch wenn das jetzt hart klingt, diese Menschen umerziehen, damit sie in unserem Land, in unserer Kultur wieder im Friedenszustand und nach unseren Regeln leben können. Da reicht es auch nicht, dass ein paar wenige von denen, die hierbleiben dürfen, eine psychologische Betreuung bekommen. Es ist hier eine größere Aktion erforderlich und es ist auch erforderlich, dass unsere Politiker vor laufenden Kameras mal deutliche Worte an die Flüchtlinge richten. Deutliche Worte, die zum Schutz der Bevölkerung beitragen würden. Es kommt in diesem Fall ja noch dazu, dass viele dieser Menschen in diesem Land Kinder in die Welt setzen und auch nach diesen arabischen Regeln erziehen, sodass deren Denkweise auch hier in Deutschland weiterverbreitet wird. Wenn dann Verbrechen geschehen, an denen Kinder von Migranten beteiligt sind, weisen manche Politiker darauf hin, dass die Täter ja in Deutschland geboren wurden und das Ganze mit Migration wenig zu tun hat. Diese Sichtweise ist falsch, denn es kommt nicht darauf an, wo jemand herkommt, sondern wie er erzogen wird. Darüber sollte man mal nachdenken und die Jugendämter noch stärker mit einbinden, um eine solche zum Teil auch staatsfeindliche Erziehung zu unterbinden. Denn wer seine Kinder nicht gemäß unseren Werten und Gesetzen erziehen kann oder will, dem sollte man die Kinder wegnehmen und es auch veröffentlichen, um ein klares Signal zu setzen, das da lautet, wer in Deutschland lebt, hat sich an deutsche Regeln zu halten. Das wäre ein deutliches Zeichen, das viele Menschen dazu bringen würde, ihre Kinder gemäß unseren Werten und Gesetzen zu erziehen.
Was die Kriminalität unter den Flüchtlingen angeht, so haben einige Politiker gesagt, dass sie auch nicht krimineller sind als die Deutschen und haben sich dabei auf Statistiken berufen. Was sind diese Statistiken eigentlich wert? Ich habe hierzu zwei Aussagen. Aussage Nummer eins ist von einer Person, die in einem Discounter beschäftigt ist. Zitat: „Seitdem die Flüchtlinge bei uns in der Nähe untergebracht sind, geht bei uns der Klau um“, Aussage Nummer zwei zu diesem Thema stammt von einem Polizisten. Zitat: „Sehr viele Unternehmen erstatten schon keine Anzeige mehr, weil es eh nichts bringt.“ Damit dürfte klar sein, was diese Statistiken wert sind, nämlich nicht das Schwarze auf dem Papier. Das Verhalten dieser Menschen wird sich auch nicht ändern, solange ihre Handlungen aus ihrer Sicht keine Konsequenzen haben. Eine Anzeige und ein Hausverbot, das eh nichts bringt, denn wenn sie in sechs Wochen wieder auftauchen, kennt sie keiner mehr, sind weitgehend nutzlos. Sie haben ja das Recht am eigenen Bild und demzufolge darf ihr Bild nirgends ausgehängt oder anderweitig festgehalten werden. Diese Konsequenzen sind für sie im Vergleich zu den Konsequenzen in den Ländern, aus denen sie kommen ein Nichts. Spürbare Auswirkungen wären für sie aber finanzielle Kürzungen. Wenn zum Beispiel für einen Ladendiebstahl eine Kürzung der Unterstützungen von 10 % für die Dauer eines Jahres erfolgen würde. Sollten sie in diesem Zeitraum nochmal erwischt werden, könnte die Frist von neuem zu laufen beginnen, und zwar mit 20 %, herunter bis auf 50 % der ursprünglichen Leistungen. Damit würde man zum einen vielen Unternehmen signalisieren, dass es doch Konsequenzen hat, wenn so etwas geschieht und sie würden wieder Anzeige erstatten, so dass die Statistiken der Politiker wieder stimmen und man würde auch unserer Jugend signalisieren, dass es sich lohnt, ehrlich zu bleiben. Man würde damit auch all jenen, die noch zu uns kommen wollen, signalisieren, dass Diebe bei uns nicht erwünscht sind. Es wäre letztlich zum Wohle der Gesellschaft und damit auch sozial. Aber vielleicht ist der Schutz dieser unehrlichen Flüchtlinge zu Lasten der Allgemeinheit ja politisch so gewollt, warum auch immer.
Ich halte es auch für sehr wichtig, dass man auch all jenen, die nicht hierbleiben dürfen und ausgewiesen werden, unsere Werte, unsere Regeln mit auf den Weg gibt, was leider nicht in allen Bundesländern der Fall ist. Diese Werte und Regeln müssen in die Welt hinausgetragen werden, denn es ist ja offensichtlich so, dass die Flüchtlinge von den Schleusern ganz bewusst falsch informiert werden und deshalb bei uns das Paradies erwarten, in dem sie leben können, wie sie wollen, und sich genau deshalb auf den Weg machen. Sind sie dann hier angekommen, stellen sie fest, dass es nicht das Paradies ist, und sind enttäuscht. Solche Menschen lassen sich auch schneller radikalisieren als Menschen, die mit den Dingen zufrieden sind. Wenn man allen unsere Werte und Regeln mit auf den Weg gibt, wird man den Schleusern das Leben wenigstens ein klein wenig schwerer machen und den Wind etwas aus den Segeln nehmen.
Apropos deutliche Worte. Hier ein kleiner Tipp an unsere Politiker: Lesen Sie doch mal das Neue Testament. Sie werden feststellen, dass Jesus Christus immer klare deutliche Worte gebraucht hat. Rhetorisches Wischiwaschi war im fremd. Klare Worte gehören auch zur christlichen Handlungsweise.
Nicht wenige dieser Flüchtlinge sind nur hierhergekommen, um uns zu schaden. Daran zu erkennen, dass sie ihre Ausweisdokumente weggeworfen haben und falsche Angaben zu ihrer Person machen. Es dürfte klar sein, dass von denen, die ohne Ausweisdokumente gekommen sind, die wenigsten ihre Dokumente wirklich verloren haben, denn ihre Handys haben sie ja auch nicht verloren. Selbst wenn sie es getan haben, weil Schleuser dazu geraten haben, jeder Mensch weiß, dass man zum Betreten anderer Länder bestimmte Dokumente benötigt. Wirft man diese Dokumente weg, geht man ganz bewusst den Weg des Illegalen.
Ich sehe hier zwei Gründe, so etwas zu tun. Grund Nummer eins wäre der schlimmste aller Fälle. Es wurde, und wird vielleicht immer noch, eine Armee von Schläfern nach Europa eingeschleust, denn es sind ja vor allem junge Männer im kampffähigen Alter. Zehntausende der abgelehnten Flüchtlinge sind nicht auffindbar. Es gibt Zahlen, die sprechen von einigen hunderttausend Untergetauchten. Wie ist es möglich, dass so viele Menschen in diesem Land untertauchen können, Menschen, die dieses Land und seine Gegebenheiten nur begrenzt kennen. Liegt da nicht der Verdacht nahe, dass sie Unterstützung bekommen? Wenn dem so ist, wer unterstützt sie? Wer will diesem Land Schaden zufügen?
Wie will man diese Illegalen jemals wieder loswerden? Wird nach ihnen gefahndet? Wenn ja, dann nicht in der Öffentlichkeit. Aber nur so wäre das Problem einigermaßen in den Griff zu bekommen. Natürlich verbunden mit einer Auslobung also Belohnung für Hinweisgeber. Warum wird es nicht gemacht? Ist es politisch nicht gewollt? Möglich sollte diese öffentliche Fahndung sein, denn illegales Abtauchen ist eine Straftat. Selbst wenn die Gesetze es noch nicht zulassen, man könnte sie zum Wohle der Bevölkerung ändern. Werden diejenigen, die sie dabei unterstützen, bestraft? Ich kenne keinen einzigen Fall. Wenn dem so sein sollte, warum gehen solche Fälle nicht durch die Medien, um auch all jenen, die noch so handeln wollen, zu sagen, dass wir das nicht wollen und dass sie dafür bestraft werden, wenn sie es doch tun.
Was würde geschehen, wenn es jemandem gelingt, den Salafisten zum Beispiel, aus dieser Menge von untergetauchten Illegalen eine Armee zu rekrutieren? Wer sollte sie aufhalten?
Unsere Polizei, die in den letzten Jahren immer mehr dezimiert wurde?
Die Bundeswehr, die im Inland nur unter sehr strengen Auflagen tätig werden darf? Gut, in diesem Fall dürfte sie wahrscheinlich tätig werden, es wäre ja ein innerer Notstand.
Wenn diese Armee eines Tages bewaffnet im Regierungsviertel von Berlin stehen würde, dann habe ich doch meine Zweifel, ob Polizei und Bundeswehr schnell genug eingesetzt werden könnten, um das Schlimmste zu verhindern. Wie schnell Regierungsgebäude in Deutschland zu erstürmen sind, das haben einige Demonstranten durch entsprechende Versuche ja schon angedeutet. Erst recht, wenn es nicht nur ein paar wenige sind, die das tun wollen. Was dann folgen würde, ich denke mal, das kann sich jeder vorstellen.

***

Seltsam, wenn es ums Geld geht, da kapieren es die meisten, wenn es aber um die wirklich wichtigen Dinge geht, nicht.
Sie vermuten richtig, ich wurde christlich erzogen und es wurden mir auch ein paar Leitsätze mit auf den Weg gegeben. Einer dieser Leitsätze lautet:
„Lebensmittel, die in Ordnung sind, wirft man nicht weg.“
Allein in Deutschland werden pro Jahr über 18 Mio. Tonnen Lebensmittel vernichtet. Rechnet man die Landwirtschaft mal raus, dann sind es immer noch 11 Mio. Dieser große Rest geht zulasten der Verarbeitung, der Großverbraucher, des Handels und der Privatpersonen. Für den Anbau dieser Lebensmittel benötigt man eine Fläche von ca. 2,6 Mio. ha. Eine Fläche, die man zum Wohle der Tier-und Insektenwelt, zum Beispiel der Bienen, und somit auch zum Wohle der Menschen besser nutzen könnte und zum Beispiel mit Blumen bepflanzen könnte.
Die Lebensmittelverschwendung pro Kopf in Deutschland liegt bei über 80 kg. In Frankreich sind es zwischen 20 und 30 kg. Warum ist es in Frankreich so viel weniger? Liegt es vielleicht an der Gesetzgebung?
In Frankreich gibt es seit Jahren ein Gesetz, das es den Supermärkten verbietet, Lebensmittel wegzuwerfen. Wer Lebensmittel wegwirft und nicht mit den Tafeln oder anderen wohltätigen Organisationen zusammenarbeitet wird, pro Fall mit 3.750 Euro Strafe belegt.
Auch in Italien gibt es bereits ein Gesetz gegen die Lebensmittelverschwendung. Allerdings ohne Strafmaßnahmen. Italien geht den umgekehrten Weg und beschert denen, die sich daran halten, steuerlich Erleichterungen.
Was macht das reichste Land in Europa bzw. dessen Politiker?
Nordrhein-Westfalen hat 2017 schon mal vorgeschlagen, dass man gegen die Lebensmittelverschwendung gesetzlich vorgehen sollte. Der damalige Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt CSU hat dies abgelehnt.
Mehr noch. In Deutschland werden Menschen, die weggeworfene Lebensmittel nutzen wollen, bestraft, weil es deutsche Gesetze, geschaffen von deutschen Politikern, so wollen.
Zur Erinnerung, es gibt auch in Deutschland Menschen, die hungern, und wenn Gott gerecht ist, woran ich glaube, dann wird er dafür sorgen, dass diese Politiker eines Tages auch hungern müssen, und um zu überleben, zu denen betteln gehen müssen, die sie heute so unmenschlich behandeln. Und ich hoffe, dass man dann vor ihren Augen und vor den Augen ihrer Kinder die Container mit weggeworfenen, aber intakten Lebensmitteln verschließt.
Erst Anfang 2019 haben sich unsere Politiker dahingehend geäußert, dass man diese Verschwendung eindämmen sollte. Was tat die Landwirtschaftsministerin? Sie fordert gemeinsame Kraftanstrengungen von Privatpersonen und der Wirtschaft. Allerdings auf freiwilliger Basis.
Und da ist sie wieder, die heilige Kuh, die Selbstverpflichtung.

Hinzu kommt hier, dass diese ach so christliche Politikerin eine Halbierung dieser Lebensmittelverschwendung bis zum Jahre 2030 wollte. Sie haben richtig gelesen: Zweitausenddreißig.
Nein, falsch, falsch, falsch, nicht 2030, sondern sofort. Man muss hier nur die französische Lösung übernehmen. Dazu braucht man keine Jahre, es reichen, wenn man es wirklich will, ein paar Monate. Das nennt man auch effektives Arbeiten, was diese Frau offensichtlich nie gelernt hat.
Was diese Frau auch nicht bedachte, ist, dass der Berg an Problemen immer größer wird, je länger man die Dinge hinausschiebt und irgendwann ist der Berg so groß, dass er nicht mehr in den Griff zu bekommen ist. Da ist es dann natürlich günstig, wenn ein Problem auftaucht, das in der Bevölkerung als das wichtigste angesehen wird, wie zum Beispiel die Klimaerwärmung. Damit kann man dann den Berg an anderen Problemen übertünchen. Es ist nie gut, wenn man die Dinge auf die lange Bank schiebt. Je länger man es hinausschiebt und je größer der Berg wird, desto teurer wird es, wenn man irgendwann mal diesen Berg abtragen muss. Die Dinge sofort anzugehen und die Probleme schnell zu lösen, nennt man auch effektives Arbeiten. Für viele Politiker offensichtlich ein Fremdwort.

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