Politik & Wirtschaft

Der große Irrtum beim Klimawandel

Joachim Galli

Der große Irrtum beim Klimawandel

Warum die Sonne immer heller, heißer und gefährlicher wird

Leseprobe:

Vorwort

Dieses Buch soll zeigen, dass es sich beim gegenwärtig stattfindenden sogenannten Klimawandel nicht um die Folgen des von den Menschen verursachten Treibhauseffektes aufgrund der globalen Kohlendioxid-Emissionen handelt, sondern um die Folgen der Jupiterkatastrophe 1994, als der Komet Shoemaker-Levy 9 auf dem Jupiter einschlug.
Dieses Buch ist weder ein Science-Fiction-Roman noch die Wunschvorstellung eines selbst ernannten Endzeitpropheten, sondern ein wissenschaftliches Werk über die letzte, größte und wahre Geschichte der Welt: die Jupiterkatastrophe 1994, welche den Countdown für die Apokalypse startete. Das kosmische Jahrtausendereignis – wie die Jupiterkatastrophe in Fachkreisen genannt wurde – setzte eine intersolare Kettenreaktion in Gang, welche nicht nur unsere Erde, sondern unser gesamtes Sonnensystem vernichten wird. Und das nicht innerhalb der nächsten Jahrhunderte, sondern bereits in unseren ?Tagen.
Ungewiss bleibt, an welchem Tag der letzte Sonnenaufgang sein wird. Doch eines ist gewiss: Der Countdown läuft. Der Menschheit bleibt nicht mehr viel Zeit. Wie George W. Bush bereits richtig feststellte: The game is over – das Spiel ist aus.
Grundlage für die wissenschaftliche Auswertung des Kometeneinschlages war das in der Presse veröffentlichte Material, welches jedermann zugänglich war.
Die Menschheit hat, so meine ich, am Ende ihrer Tage ein Recht darauf, wenigstens diese letzte Wahrheit zu erfahren.
Ganz entschieden distanziere ich mich von allen Weltuntergangssekten, selbst ernannten Heilsbringern und von jeder Form der Selbsterlösung.
Meine Fachkompetenz verdanke ich einer jahrzehntelangen universitären Laufbahn als promovierter Physiko-Chemiker, Fachchemiker für Spektroskopie, Fachchemiker der Medizin, Umweltanalytiker und Mitarbeiter auf dem Gebiet des Umweltschutzes sowie jahrzehntelangen naturwissenschaftlichen Studien.
Mein Dank gilt den vielen Autoren und Publizisten, ohne die es mir nicht möglich gewesen wäre, die Jupiterkatastrophe wissenschaftlich auszuwerten.

Der Autor


Einführung

Das Kohlendioxid ist ein natürlich vorkommendes, lebensnotwendiges Spurengas in unserer Atmosphäre. Im vorindustriellen Zeitalter betrug sein Anteil 0,3 ppm, das entsprach 30 Teilchen pro einer Million Gesamtteilchen. Vor allem in der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts und bis heute ist dieser Anteil auf etwa 0,4 ppm angestiegen. Da dieser Anstieg mit einer Temperaturerhöhung auf unserer Erde einherging, wurde sogleich das von den Menschen bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe produzierte Kohlendioxid, welches jedoch nur etwa vier Prozent des natürlichen Ausstoßes ausmacht, für den Klimawandel verantwortlich gemacht, da es einen sogenannten anthropogenen Treibhauseffekt bewirken soll. Dieser war erstmalig das Thema auf der ersten Klimakonferenz 1979 in Genf. Auf den folgenden Weltklimakonferenzen, die mittlerweile jährlich stattfinden, war es nun das Ziel, die Kohlendioxidemissionen weltweit zu senken, damit die Erde nicht einem Klimakollaps entgegengeht. Auf der letzten Weltklimakonferenz 2015 in Paris wurde beschlossen, alles dafür zu tun, dass die Erderwärmung auf unter 2 Grad Celsius gehalten wird.
Einige Wissenschaftler, die jedoch kaum Gehör finden, sind dagegen der Ansicht, dass die Sonnenaktivität für die Temperaturerhöhung verantwortlich ist und der Kohlendioxidgehalt in der Atmosphäre deshalb ansteigt, weil durch die Temperaturerhöhung mehr Kohlendioxid aus den Weltmeeren ausgast.
Gleichgültig, welcher der beiden Theorien sich der Leser anschließt, nach meinen wissenschaftlichen Erkenntnissen haben wir es jetzt mit einem ganz anderen Phänomen zu tun: der exponentiellen Zunahme der Sonnenaktivität. Sie wurde ausgelöst durch die Kollision des Kometen Shoemaker-Levy 9 im Juli 1994 mit dem Jupiter. Die Einschläge bei dieser Jupiterkatastrophe waren zusammengenommen so gewaltig, als hätte ein Himmelskörper von der Größe unseres Mondes eingeschlagen. Dabei wurde der Jupiter geringfügig abgebremst. Die Folge davon wird sein, dass er in die Sonne stürzt. Bei seiner Annäherung an die Sonne wird diese schon jetzt immer weiter aufgeheizt. Sie wird dadurch immer heller, heißer und gefährlicher und verursacht natürlich auch den gegenwärtigen exponentiellen Temperaturanstieg auf unserer Erde. Dieser apokalyptische Vorgang versteckt sich derzeit noch hinter dem Klimawandel.
Bei der Jupiterkatastrophe sind zwei Dinge geschehen, die eine Apokalypse unausweichlich machen:
Bei den großen thermonuklearen Explosionen des Kometeneinschlages ist der Jupiter übergeschwappt. Mehrere riesige Wasserstoffwolken in der Größenordnung von 100.000 Milliarden Tonnen (der Dinosaurier-Asteroid vor 65 Millionen Jahren hatte 200-mal weniger Masse als eine einzige solche Wolke) haben den König der Planeten innerhalb von sieben Tagen kaskadenförmig verlassen und werden seitdem auf absolut unsichtbaren Spiralbahnen von der Sonne angezogen. Sie werden mit einer Geschwindigkeit von 618 Kilometer pro Sekunde in die Sonne stürzen und dort unvorstellbar gigantische thermonukleare Monsterexplosionen auslösen.
Bei den Kometeneinschlägen wurde aufgrund ihres Ein-schlagswinkels und der entfalteten gigantischen thermonuklearen Sprengkraft die Geschwindigkeit des Jupiters in seiner Umlaufbahn um die Sonne um etwa 35 Zentimeter pro Sekunde abgebremst. Das ist zwar nur der vierzigtausendste Teil seiner Bahngeschwindigkeit, doch dieser kleine Betrag reichte aus, um das Gleichgewicht zwischen der Gravitationskraft der Sonne und der Zentrifugalkraft des Planeten zu zerstören. Die Folge davon ist eine exponentielle, zunächst nur sehr geringe, im Laufe der Zeit jedoch rasch zunehmende Annäherung des Jupiters an die Sonne. Er wird schließlich mit 2000-facher Schallgeschwindigkeit (618 km/s) auf der Sonne aufschlagen. Dann werden in unvorstellbaren thermonuklearen Reaktionen, die einer gewaltigen Supernova gleichkommen, Himmel und Erde vergehen.
Die Folgen des begonnenen Jupiterabsturzes sind auf unserer Erde bereits zu spüren: Mit seinem gewaltigen Gravitationspotenzial verursacht der herannahende Jupiter einen immer stärker anschwellenden Gezeiteneffekt auf der rotierenden Sonne, wobei ihre Magnetfelder regelrecht aufgewickelt und dabei die für die Strahlungsintensität verantwortlichen Konvektionszonen immer tiefer aufgerissen werden. Immer heißere Zonen aus dem Inneren der Sonne werden somit freigelegt. Dabei entstehen in zunehmendem Maße das beobachtete Dauerfeuer von Kurzschlüssen und Explosionen, die registrierten gigantischen Sonnen-Tornados und immer gewaltigere Monstereruptionen. Somit strahlt die Sonne im Laufe der Zeit immer heller, heißer und gefährlicher auf und nimmt zunehmend vernichtenden Charakter an. Die Folgen für unsere Erde sind verheerend: Zum Ersten wird unser Planet sehr rasch aufgeheizt, was zu den sich häufenden Naturkatastrophen wie Hitzewellen, Dürren, Stürmen und Polschmelzen führt, zum Zweiten geht mit dem exponentiellen Aufstrahlen der Sonne eine Verschiebung ihres Strahlungsspektrums in den kurzwelligen Bereich einher, wobei auch die Intensitäten der gefährlichen bzw. tödlichen UV-, Röntgen- und Gammastrahlung exponentiell ansteigen. Dies wiederum hat tödliche Folgen für alle Geschöpfe dieses Planeten, für Pflanzen, Tiere und Menschen gleichermaßen. Erkennbar ist die spektrale Verschiebung schon längst daran, dass die Sonne nicht mehr gelb, sondern zunehmend gleißend weiß mit einem Violettstich strahlt, sodass alle Gegenstände einen Violettstich bekommen, und zum Dritten bewirkt die Temperaturerhöhung der Sonne eine Zunahme ihrer Helligkeit, sodass sie immer gleißender wird und alle Gegenstände auf der Erde immer heller erscheinen werden.
Die Wissenschaftler glauben bis heute, dass es sich bei den an Häufigkeit und Intensität ständig zunehmenden Naturkatastrophen lediglich um die verstärkten Auswirkungen des von den Menschen verursachten Treibhauseffektes infolge des weltweit zunehmenden Kohlendioxidausstoßes handelt. Dass wir es jetzt mit einem ganz anderen, dem letzten Phänomen, dem Countdown zum Weltuntergang, zu tun haben, der sich zunächst noch hinter dem Klimawandel versteckt, wissen sie noch nicht. Der Treibhauseffekt kann zwar erklären, warum es auf der Erde allmählich etwas wärmer wird, jedoch nicht, warum die Sonne immer heißer, heller und gefährlicher aufstrahlt und es deshalb immer wärmer wird. Das Great Barrier Reef stirbt nicht deshalb ab, weil El Nino das Meerwasser um zwei Grad aufgeheizt hat, sondern weil die immer intensiver und kurzwelliger werdende UV-Strahlung der Sonne die Korallen ausbleicht und zerstört.
Die Apokalypse ereignet sich somit nicht erst in mehr als 100 Milliarden Jahren, wenn das ganze Universum im Big Crunch auf die Größe eines Tennisballes kollabieren sollte, nicht in etwa fünf Milliarden Jahren, wenn die Sonne zu einem Roten Riesen mutiert, nicht vielleicht in Millionen Jahren, wenn ein fester Himmelskörper auf der Erde einschlägt oder bereits im 23. Jahrhundert als Folge einer bösartigen Heuschreckeninvasion aus dem All, und auch nicht in den nächsten Jahrzehnten als Folge einer Klimakatastrophe, sondern genau in unseren Tagen.


3.4 Der Absturz des Jupiters und das Ende unseres Sonnensystems

Neben den übergeschwappten Wasserstoffwolken des Jupiters gibt es einen zweiten Grund, der den Weltuntergang unausweichlich macht. Er ist Gegenstand dieses Unterkapitels.
Normalerweise hat der Einschlag eines Himmelskörpers von einigen Kilometern Durchmesser auf einem Planeten keinen nennenswerten Einfluss auf dessen Umlaufbahn. Der auf den Planeten übertragene Impuls ist dafür viel zu gering. Hinzu kommt, dass sich diese Mikroimpulse im Verlaufe von Äonen gegenseitig wieder aufheben, da die Aufprallwinkel unterschiedlich sind, wie man an der zernarbten Oberfläche des Mondes leicht erkennen kann.
Auch der Komet Shoemaker-Levy 9 mit einem Durchmesser von zehn Kilometern (vor seinem Zerbrechen) hätte normalerweise dem Riesenplaneten Jupiter mit 318-facher Erdmasse nichts anhaben können. Deshalb verkündeten die Wissenschaftler gelassen, dass auch bei dieser bevorstehenden größten jemals von Menschen beobachteten Explosion in unserem Sonnensystem für die Erde keinerlei Gefahr bestehe. Doch dann stockte ihnen der Atem, denn die Explosionen fielen 30 Millionen Mal stärker aus als nach dem TNT-Äquivalent zu erwarten gewesen wäre. Ganz offenbar gab es thermonukleare Explosionen unvorstellbaren Ausmaßes, mit welchen sie nicht gerechnet hatten. Die Explosionen aller 20 Fragmente zusammengenommen waren so gewaltig, als hätte ein Impaktor exakt von der Größe unseres Mondes eingeschlagen. Hinzu kam als schicksalhafter Faktor, dass die Einschläge fast genau entgegengesetzt zur Flugrichtung des Jupiters, kurz hinter dem Tageshorizont, erfolgten. Diese beiden Umstände haben dem Kometeneinschlag etwas Einmaliges und Endgültiges verliehen, denn es war nicht nur der größte, sondern sehr wahrscheinlich auch der letzte je von Menschen beobachtete.
Was ist bei dem Kometeneinschlag mit dem Jupiter passiert? Die großen Einschläge, die aufgrund der ausgelösten thermonuklearen Reaktionen 30 Millionen Mal stärker als erwartet ausfielen und sich fast genau entgegengesetzt zur Flugrichtung des Planeten ereigneten, übertrugen durch ihre Rückstöße sogenannte Bremsimpulse auf den Jupiter. Das Gleiche war am 23. März 2001 mit der russischen Raumstation Mir geschehen. Durch die dreimalige Zündung einer angedockten Bremsrakete entgegengesetzt zu ihrer Flugrichtung wurden drei Bremsimpulse übertragen, die unmittelbar danach ihren Absturz herbeiführten.
Aus der geschätzten Gesamtmasse des Kometen Shoemaker-Levy 9 von 5,2 x 1014 Kilogramm, seiner Aufschlagsgeschwindigkeit von 60 Kilometer pro Sekunde, der 30-millionenfachen Verstärkung seiner konventionellen Wirkung und dem Aufprallwinkel von fast 180 Grad entgegengesetzt zur Flugrichtung des Jupiters ergibt sich rein mathematisch, dass infolge der Bremsimpulse, welche bei den zehn großen Einschlägen auf den Planeten einwirkten, seine Bahngeschwindigkeit von über 13.000 Meter pro Sekunde um den scheinbar unbedeutenden Betrag von ungefähr 0,35 Meter pro Sekunde abgebremst wurde. Schließlich haben sowohl die NASA (1990) als auch die Russen (1999) damit begonnen, ein Impaktabwehrsystem zu entwickeln, mit dessen Hilfe Weltraumkörper durch die Explosion von Atomraketen nach dem Rückstoßprinzip von ihrem Kollisionskurs mit der Erde abgelenkt werden sollen.
Die Folge der geringfügigen Abbremsung des Jupiters war nun, dass das genau ausbalancierte Gleichgewicht zwischen der Gravitationskraft der Sonne und der Zentrifugalkraft des Planeten zerstört wurde, da letztere durch die Abbremsung des Planeten geringfügig abnahm, während die Gravitationskraft zwischen den Himmelskörpern praktisch unverändert blieb. Somit resultierte nach dem Crash zwischen Sonne und Jupiter ein Überschuss an Gravitationskraft. Nach dem Grundgesetz der Mechanik (Kraft = Masse x Beschleunigung) ergab sich daraus eine – wenn auch zunächst sehr geringe – Anfangsbeschleunigung für den Jupiter in Richtung Sonne. Die Folge davon war, dass sich der abgebremste Unglücksplanet ganz allmählich in Richtung Sonne in Bewegung setzte. Damit war der Countdown zum Weltuntergang gestartet.
Der optimistische Laie geht nun gewiss davon aus, dass sich ein nur geringfügig gestörtes Gleichgewicht der Himmelskräfte von alleine wieder stabilisiert. Dem ist nicht so, denn die Gravitationskraft zwischen den beiden Himmelskörpern wächst mit dem Quadrat der Annäherung des Jupiters an die Sonne, während andererseits die Zentrifugalkraft nur mit deren erster Potenz anwächst. Dadurch wird die Differenz zwischen den beiden Himmelskräften immer größer. Was niemand für möglich gehalten hätte, wird eintreten:
Der Jupiter dreht seine (vor)letzte Runde und wird auf einer Spiralbahn schließlich mit Tempo 618 km/s in die Sonne stürzen. Das ist mathematische Gewissheit!
Wissenschaftsgläubige Optimisten werden der Ansicht sein, dass die NASA längst bemerkt und uns informiert hätte, wenn mit dem Jupiter oder gar mit unserem Sonnensystem etwas nicht stimmt. Dem halte ich entgegen, dass sie bis zum heutigen Tag nicht einmal bemerkt (oder erklärt) haben, dass mit der Sonne etwas nicht stimmt, obwohl sie als Zeichen ihrer enormen Temperaturerhöhung mittlerweile nicht mehr gelb wie früher, sondern immer gleißender weiß mit einem zunehmenden Violettstich strahlt (auch wenn die Wetterfrösche das noch nicht wahrhaben wollen, denn in ihren Wetterberichten ist die Sonne immer noch gelb).
Außerdem wird der beginnende Absturz des Jupiters erst sehr spät erkannt werden, weil die Abweichung von seiner ursprünglichen Himmelsposition äußerst gering ist. Die Abbremsung des Jupiters beim Kometencrash betrug gerade mal 35 Zentimeter pro Sekunde bei einer Bahngeschwindigkeit von 13 Kilometer pro Sekunde. Das entsprach einer Abbremsung um etwa den vierzigtausendsten Teil. Die Abweichung des Jupiters von seiner ursprünglichen Himmelsposition betrug daher im Jahre 2000 lediglich 65.000 Kilometer, das entsprach 0,005 Grad oder etwa 20 Bogensekunden, dem 200sten Teil eines einzigen Grades oder, bildhaft ausgedrückt, dem 100sten Teil des sichtbaren Durchmessers der Sonne bzw. des Mondes. Ob die Wissenschaftler derartig geringfügige Abweichungen bereits erkennen, wenn sie nicht gezielt danach suchen, ist fraglich.
Und doch sind bereits seit 1998 eine ganze Reihe kosmischer Phänomene aufgetreten, die den Wissenschaftlern Rätsel aufgeben und ganz eindeutig mit den beginnenden geometrischen Veränderungen unseres Sonnensystems zusammenhängen: 1. eine übernormale Abbremsung der Erdrotation, 2. ein verstärktes Schlingern der Erde, 3. die Abbremsung von Raumfahrzeugen im All, 4. die verstärkte vulkanische Tätigkeit des Jupitermondes Io, 5. das Scheitern der letzten Marsmissionen Climate Orbiter und Polar Lander, 6. der unplanmäßige Höhenverlust der noch im Bau befindlichen Internationalen Raumstation ISS, welcher bereits im Sommer 2000 um 80 Kilometer und später mehrfach korrigiert werden musste, 7. die unerwartet rasche, unaufhaltsame Annäherung der russischen orbitalen Rostlaube Mir an die Erde und ihr unvermeidlicher, unrühmlicher und menetekelhafter Absturz im März 2001, 8. die rasante Aufheizung unseres Nachbarplaneten Mars, 9. das im April 2002 gemeldete Verschwinden des magnetischen Nordpols unserer Erde, 10. der im August 2002 veröffentlichte immer dicker werdende Äquator, 11. der geringere Radius der Sonne und 12. die Verstärkungen der Wirbelstürme auf dem Jupiter.
Aus der Sicht des einstürzenden Sonnensystems lassen sich die genannten Phänomene ganz zwanglos erklären. Betrachten wir dazu zunächst die beobachtete verstärkte Abbremsung der Erdrotation. Um sie verstehen zu können, wollen wir uns den Gezeiteneffekt des Mondes vor Augen führen. Wie uns allen aus der Schule bekannt ist, verursacht die Gravitationskraft unseres Trabanten die Anziehung der ozeanischen Wassermassen, die dadurch nicht ungehindert an der Erdrotation teilnehmen können. Der Erdkörper dreht sich quasi unter dem angestauten Wasser hindurch. Auf diese Weise wird die Erdrotation scheinbar unmerklich abgebremst. Der Effekt ist zwar sehr klein, kaum eine Sekunde in 50.000 Jahren, doch er summiert sich: So dauerte vor etwa 4 Mrd. Jahren, als unser Mond durch den Big Splash entstand, eine Erdrotation nur ca. 4 Stunden, d. h., der Tag- und Nachtwechsel betrug nur 2 Stunden. Ein derartig schneller Wechsel hätte die Entstehung höherer Lebensformen einschließlich des Menschen unmöglich gemacht.

Format: 13,5 x 21,5 cm
Seitenanzahl: 118
ISBN: 978-3-95840-278-2
Erscheinungsdatum: 25.10.2016
Durchschnittliche Kundenbewertung: 2
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