Cover: Widerstand gegen das NS-Regime in Leonfelden und Umgebung (OÖ)

Widerstand gegen das NS-Regime in Leonfelden und Umgebung (OÖ)
Katholisch-konservativer Widerstand in „Oberdonau“ (OÖ)


EUR 29,90

Format: 13,5 x 21,5 cm
Seitenanzahl: 468
ISBN: 978-3-99146-091-6
Erscheinungsdatum: 21.05.2024
Der österreichische Widerstand gegen das NS-Regime: Das ist kein ungeschriebenes Kapitel, aber immer noch eines, das weiterer Erklärung bedarf. Dieses Buch ist ein Beitrag dazu ...
1
Vorhaben

Nach einer kurzen Auseinandersetzung mit dem Widerstandsbegriff soll zunächst ein Überblick über Größenordnung, politische Zuordnung, Bedeutung und Spezifika des österreichischen Widerstandes gegen das NS-Regime von 1938 bis 1945 gegeben werden. Ferner soll auf die regionale Verteilung des österreichischen Widerstandes sowie auf die Alters- und Geschlechtsstruktur kurz eingegangen werden. Danach wird der Versuch unternommen, die Situa–tion der katholischen Kirche von den Dreißigerjahren bis
1945 darzustellen. Hier soll insbesondere das Agieren der beiden Linzer Bischöfe DDr. Johannes Maria Gföllner und Dr. Josephus Calasanz Fließer interessieren.
Verfolgung und Widerstand waren im kirchlichen Bereich „untrennbar miteinander verbunden“, wie die Wiener Historikerin Erika Weinzierl betont. Widerstandshandlungen resultierten aus den zahlreichen antikirchlichen Maßnahmen der Nationalsozialisten. Einige dieser antiklerikalen Ansichten und Maßnahmen des NS-Regimes sowie einige der harten Verfolgungsmaßnahmen gegen NS-gegnerische Geistliche sowie sonstige widerständig gesinnte Personen in „Oberdonau“ sollen (exemplarisch) vorgestellt werden.
Den Schwerpunkt der Arbeit bildet die Darstellung des Auf- und Ausbaus der Widerstandszelle im Zisterzienserstift Wilhering. Der Wilheringer Zisterzienser Dr. Florian Rath (Pater Gebhard), der spätere Generaldirektor des Staatsarchivs in Wien, baute in Oberösterreich („Oberdonau“) eine Landesgruppe der „Großösterreichischen Freiheitsbewegung“ auf. Es handelt sich hier um die nach dem Wiener Rechtsanwaltsanwärter Dr. Jakob Kastelic benannte katholisch-konservative Widerstandsgruppe, die etwa im Juni 1939 in Wien entstand. Dr. Florian Rath warb zunächst im Stift Wilhering fünf Mitbrüder an. Die Wilheringer Ordenspriester bauten in weiterer Folge in ihren Heimat- oder Seelsorgegemeinden (Leonfelden, Gramastetten bzw. im Raum Attersee) kleine widerständige Gruppierungen auf. Damit weitete sich die Wilheringer „Zelle“ beträchtlich aus.
Im Verlauf dieser Arbeit soll die „Leonfeldner Gruppe“, die aufgrund der engagierten Anwerbetätigkeit des jungen Landwirtssohns Josef Grad mindestens 20 Personen aus Leonfelden und den umliegenden Orten umfasste, näher vorgestellt werden.

Wie ging die „Wilhering-Leonfeldner-Gruppe“ bei der Mitgliederanwerbung vor? Welche Rolle spielten dabei Verwandtschafts- oder Bekanntennetze? Wie gestaltete sich die Verbindung zum Wiener Leitungsteam der „Großösterreichischen Freiheitsbewegung“?
Hatte die „Leonfeldner Gruppe“ auch Verbindungen zu der im nicht weit entfernt gelegenen Ort Helfenberg (Mühlviertel) entstandenen Widerstandsgruppe rund um (Graf) Peter Friedrich Revertera-Salandra bzw. zur Freistädter Widerstandsgruppe „Neues freies Österreich“? Im Rahmen dieser Arbeit soll diesen Fragen nachgegangen werden.



2
Forschungsstand

In ihrer frühen Publikation „Prüfstand“ beschäftigt sich Erika Weinzierl (gemeinsam mit Ursula Schulmeister) mit dem Verhalten der katholischen Kirche angesichts des Nationalsozialismus. Weinzierl stellt in aller Kürze unterschiedliche Widerstandsgruppen vor: katholisch-konservative, legitimistische Gruppen (z. B. Gruppe Müller-Thanner), überparteiliche Gruppen (O5), die militärische Widerstandsgruppe um Carl Szokoll, Partisanengruppen (Ötztaler Partisanen) sowie u. a. eine Emigrantengruppe.
Der Historiker Wolfgang Neugebauer gewährt in seiner umfangreichen Darstellung (2015) einen Überblick über den österreichischen Widerstand gegen das NS-Regime von 1938 bis 1945. Neugebauer lässt auch damalige „Randgruppen“, die verfolgt wurden (Zeugen Jehovas, Homosexuelle), nicht unerwähnt. Psychologische Momente, beispielsweise die hohen Belastungen der im Widerstand tätigen Personen, oder menschliche Komponenten der AktivistInnen, wie sie etwa Martina Gugglberger in ihren Beitrag einarbeitet, fließen in die Gesamtdarstellung von Neugebauer nicht ein.
In kompakter Form geben Wolfgang Neugebauer und Stephan Roth einen Überblick über die österreichischen Widerstandsgruppen bzw. Strömungen von 1938 bis 1945. Sie besprechen in ihrem Beitrag sehr knapp Voraussetzungen bzw. Spezifika des österreichischen Widerstands.
Auf regionaler Ebene wurde die Widerstandsforschung bislang etwas nachlässig behandelt – man denke etwa an Kärnten. Über Widerstand in Oberösterreich („Oberdonau“) liegen einige Publikationen vor: In den Siebzigerjahren wurde im Rahmen eines Projektes vom „Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes“ (Wien) die Reihe „Widerstand und Verfolgung in Wien“ gestartet, dieser Dokumentation folgten ähnliche wissenschaftliche Projekte für andere Bundesländer, u. a. für Oberösterreich (1982). Siegwald Ganglmair, der neben Brigitte Bailer-Galanda und Wolfgang Neugebauer im Rahmen des oben angeführten DÖW-Projektes den Oberösterreich-Band bearbeitete, beschäftigte sich in „Widerstand und Verfolgung in Linz in der NS-Zeit“ in erster Linie mit dem Widerstand in der oberösterreichischen „Arbeiterbewegung“. Er stellt die „Welser Gruppe“ vor und geht (wie Christian Angerer und Maria Ecker) u. a. auf die kommunistische Widerstandsgruppe Ludwig Telfner, auf die Jungkommunistengruppe um Eduard Czamler und Heinrich Schifer sowie auf die Widerstandszelle bei der Linzer „Reichsbahn“ rund um Rudolf Häusl kurz ein. Die widerständigen Aktivitäten in Wels spricht beispielsweise auch Radomír Luža in seiner Darstellung „Der Widerstand in Österreich 1938-1945“ an, allerdings auf unvollständige Art und Weise.
Ein Defizit in der Widerstandsforschung besteht vor allem darin, dass organisierte Gruppen überproportional häufig dargestellt wurden. Dies trifft beispielsweise auf die katholisch-konservativen Widerstandsgruppen von Roman Karl Scholz, Dr. Jakob Kastelic und Dr. Karl Lederer zu. Diese drei Gruppierungen nehmen in der Widerstandsforschung einen wichtigen Platz ein (z. B. bei Edda Pfeifer, Radomír Luža, Erika Weinzierl, Wolfgang Neugebauer, Floridus Röhrig oder Hans Schafranek). Schafranek beschränkt sich in seiner 2017 veröffentlichten Studie in erster Linie auf bislang weniger bekannte Aspekte, etwa auf das Aufspüren, Unterwandern und Zerschlagen von Widerstandsgruppen und den Einsatz von „Spitzeln“ seitens der Gestapo. Der Autor bespricht neben den Gruppen von Scholz, Kastelic und Lederer u. a. auch die Revolutionären Sozialisten, den kommunistischen Widerstand sowie den Widerstand in Tirol und Niederösterreich. Auch in diesen Kapiteln geht der Historiker vor allem auf die Arbeit der „V-Männer“ ein.

Einen guten Einblick in die Situation der katholischen „Amtskirche“ während der NS-Zeit gewährt Maximilian Liebmann bzw. die von Maximilian Liebmann gemeinsam mit Hans Paarhammer und Alfred Rinnerthaler herausgegebene Abhandlung „Staat und Kirche in der ‚Ostmark‘“.
Wie zuvor angeführt, macht Erika Weinzierl immer wieder deutlich, dass Widerstand und Verfolgung im kirchlichen Bereich „untrennbar miteinander verbunden“ waren. Die Autorin liefert zahlreiche Beispiele dafür und nennt in „Prüfstand“ das Wiener „Rosenkranzfest“, die Jugendkundgebung vom 7. Oktober 1938, als Symbol für den beginnenden „Kirchenkampf“. Auch Rudolf Zinnhobler skizziert in seinem Beitrag „Kirche und Nationalsozialismus in der Gauhauptstadt Linz“ die Konfliktbereiche zwischen katholischer Kirche und Nationalsozialismus. Zinnhobler zeigt darin auf, auf welchen Gebieten sich dieser „Kirchenkampf“ äußerte (Einschränkung und Behinderung von Gottesdienst und Seelsorge, Vorgehen gegen konfessionelle Schulen, Priesterseminare und Klöster, Zerschlagung des katholischen Vereinswesens, Ausschaltung der kirchlichen Presse etc.). Zinnhobler bezieht sich in seinem Beitrag „Die Bischöfe Gföllner und Fließer in der Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus“ auf Maximilian Liebmann und geht (wie Letzterer) auf die Vorgänge rund um die bischöfliche „Anschluss“-Erklärung ein. Liebmann hat das Zustandekommen dieser für viele KatholikInnen enttäuschenden „März-Erklärung“ der österreichischen Bischöfe bis ins Detail rekonstruiert. Der Grazer Historiker befasste sich ferner mit dem Verhalten, das die Pfarrbevölkerung den inhaftierten und aus den Konzentrationslagern heimgekehrten Priestern entgegenbrachte.
Mit dem Agieren der Linzer Bischöfe Gföllner und Fließer beschäftigt sich neben Rudolf Zinnhobler beispielsweise auch Harry Slapnicka. Slapnicka präsentiert in seiner Abhandlung aber auch zahlreiche antiklerikale bzw. antikatholische Maßnahmen der Nationalsozialisten (z. B. Auflösung katholischer Schulen in „Oberdonau“, Beschlagnahmung von Klöstern, Vereinsauflösungen, Außerkraftsetzung von Feiertagen, Predigt- und Redeverbot für Geistliche). Viele auch weniger bekannte und kleine Widerstandsgruppen (z. B. „Gegenbewegung“ in Linz) führt Harry Slapnicka kurz ein. Er stellt sowohl oberösterreichische Gruppen als auch Aktionen von Einzelpersonen vor (Franz Jägerstätter) und weist etwa auf die besondere Rolle des Widerstands im Salzkammergut hin. Für einzelne Widerstandsgruppen in „Oberdonau“ liefert Slapnicka auch Opferzahlen, so für die „Welser Gruppe“.
Wie Harry Slapnicka schildert auch Franz Steinmaßl antikirchliche Maßnahmen des NS-Regimes in „Oberdonau“. Steinmaßl präsentiert zahlreiche Beispiele für kirchenfeindliche Maßnahmen im Bezirk Freistadt (Auflösung kirchlicher Vereine, Einschränkung der kirchlichen Feste, Unterrichtsverbote von Geistlichen usw.) und zitiert häufig aus Pfarrchroniken. Der Autor führt die daraus resultierenden Widerstandsaktivitäten vor. Dabei geht er auf das widerständige Verhalten von Gruppen (Freistädter Widerstandsgruppe „Neues freies Österreich“), aber auch auf zahlreiche individuelle Widerstandshandlungen, also auf Aktionen von Einzelpersonen, ausführlich ein (z. B. Desertion, Beleidigung des „Führers“ oder der Partei). Steinmaßl liefert Beispiele, die den Pfarrchroniken oder den Akten der Gendarmerieposten entnommen sind. Sehr oft zitiert der Autor aus Lage- und „Stimmungsberichten“, die vom „Sicherheitsdienst“ (SD) erstellt wurden (z. B. „Stimmungsbericht“ an den „Landrat“ von Freistadt, „Stimmungsberichte“ der Gendarmerieposten). Der SD hatte die Aufgabe, über die Lage in der Bevölkerung zu berichten. Monatlich musste in diesen „Stimmungsberichten“ über marxistische Bewegungen, katholische sowie evangelische Glaubensbewegungen, über Jüdinnen und Juden, über die Opposition (z. B. Legitimisten, Vaterländische Front) oder über wirtschaftliche Belange berichtet werden. Es liegen über den Bezirk Freistadt viele derartige Berichte vor, die ab Anfang April 1938 verfasst wurden. Ab August 1938 mussten diese „Stimmungsberichte“ von den Bezirkshauptleuten, den späteren „Landratsämtern“, erstellt werden, eine Abschrift wurde auch der Landeshauptmannschaft übermittelt. Informationen hiefür lieferten einerseits die Bürgermeister, andererseits die Gendarmerieposten. Auf die entsprechende Problematik im Zusammenhang mit diesen Quellen muss hingewiesen werden: Harry Slapnicka beschäftigte sich mit den Inhalten dieser Berichte, die oft schematisch, nichtssagend oder schönfärbend waren. Der Historiker führt an, in welchen Fällen sie aber durchaus von Interesse sein können:

„Oft werden die Anliegen der Bevölkerung allerdings auch sehr realistisch und nüchtern verdolmetscht; gleichzeitig sind einige dieser Berichte klug differenziert und ergeben einen wirklichen Einblick in die Stimmung. In Einzelfällen arten sie allerdings auch in eine Diffamierung einzelner Persönlichkeiten aus. […]
Je größere Bereiche diese Stimmungsberichte umfassen – das ganze Reich oder auch nur einen Gau – umso allgemeiner und farbloser werden sie […][,] während die Unterlagen, die Stimmungsberichte der Gendarmerieposten und der Bürgermeister, gerade wegen des Aufzeigens von Einzelproblemen, Einzelaffären und Einzelschicksalen, farbiger und plastischer sind und das Bild des Alltages besser wiederzugeben imstande sind.“

Hubert Hummer befasste sich mit der Widerstandsbewegung im oberen Salzkammergut: mit Aufbau, Struktur, Motivation und den Zielen. Er zeigt die Zentren des Widerstands im Salzkammergut auf und bezeichnet die Gruppen als „Ischler Gruppe“, „Ausseer Gruppe“ und „Plieseis-Gruppe“ (Widerstandsgruppe rund um den Bad Ischler Kommunisten Josef Plieseis). Letztere stellt er detailliert dar und bezieht auch die regionalen Besonderheiten, die das Versteck im Toten Gebirge möglich machten, besonders mit ein. Die starke Mithilfe der Bevölkerung, der Verwandten, Bekannten, oftmals ganzer Familien, der Nachbarn und der zahlreichen SympathisantInnen sowie schweigenden „MitwisserInnen“ – sicherlich ein Spezifikum dieser „Plieseis-Gruppe“ – skizziert Hummer anhand zahlreicher Beispiele. Dafür zieht er u. a. die Pfarrchroniken heran. Auch die Zusammenarbeit der regionalen Gruppen und das Netz von Verbindungen arbeitet Hummer sehr klar heraus.
Über Wilhering, wo sich eine Landesgruppe/Untergruppe der „Großösterreichischen Freiheitsbewegung“ („Kastelic Gruppe“) etablierte, sowie über das in der Folge „aufgehobene“ Stift Wilhering wurden bisher einige Aufsätze sowie Abhandlungen veröffentlicht (Paulus Nimmervoll, Markus H. Lichtenwagner, Erika Weinzierl, Gerhard B. Winkler oder Reinhold J. Dessl). Auf Nimmervolls bzw. Lichtenwagners Abhandlung beziehen sich Erika Weinzierl und Reinhold Dessl, der derzeitige Abt des Zisterzienserstiftes Wilhering.
In ihrem Aufsatz „Katholische Priester im Widerstand“ sowie in „Kirchlicher Widerstand gegen den Nationalsozia­lismus“ führt Erika Weinzierl die Widerstandszelle im Stift Wilhering fälschlicherweise als „Untergruppe“ der Widerstandsgruppe rund um den Klosterneuburger Chorherrn Roman Karl Scholz ein. Auch in Weinzierls „Prüfstand“ erfährt der Leser bzw. die Leserin nicht, dass die Wilheringer Zisterzienser der „Großösterreichischen Freiheitsbewegung“ (G.Ö.F.B.) zuzuordnen sind (bzw. genauer: der oberösterreichischen Landesgruppe der G.Ö.F.B.).
In Reinhold J. Dessls Aufsatz finden sich zahlreiche biografische Details zu den verfolgten Zisterziensern – aus dem Wilheringer Archiv.
Mit dem im Zuchthaus Anrath bei Krefeld (in der Nähe von Düsseldorf) verstorbenen Wilheringer Abt Dr. Petrus Burgstaller (Pater Bernhard) befassen sich u. a. Rudolf Zinnhobler, Markus Lichtenwagner und Paulus Nimmervoll.
Die Land- und Forstwirte rund um den Leonfeldner Josef Grad wurden in der Literatur bisher nur am Rande, meist nicht namentlich, erwähnt. Höchstens in einem Nebensatz wurde in Publikationen auf die Brüder Josef und Franz Grad hingewiesen (z. B. bei Erika Weinzierl) oder auf den Landwirt Alois Birngruber, der ebenfalls der „Leonfeldner Gruppe“ rund um Josef Grad angehörte. Es wurden bisher die Verbindungen zwischen der „Wilheringer Gruppe“ und der „Leonfeldner Gruppe“ nur kurz erwähnt, aber nicht genauer ausgeleuchtet.
Die Freistädter Widerstandsgruppe „Neues freies Österreich“ (auch „Freistädter Gruppe“ genannt) wurde in erster Linie durch die Abhandlung von Othmar Rappersberger einer breiteren Öffentlichkeit bekannt. Rappersberger ergreift Partei für die Freistädter Widerstandskämpfer, er stellt sie als Opfer ihrer Verbindung zu Willibald Thallinger (Linz-Urfahr) dar. Der Autor stellt viele Fragen und lässt auch Raum für Spekulationen, da hinsichtlich der „Freistädter Gruppe“ nicht alles restlos aufgeklärt ist. Auch Franz Steinmaßl stellt die „Freistädter Gruppe“ sehr detailliert dar (politische Zusammensetzung der Widerstandsgruppe, Tätigkeit, Verhaftungen, Verhöre und Gerichtsverfahren, Hinrichtungen). Der Autor geht ebenfalls sehr ins regionale Detail.
4 Sterne
Beispiellose Recherche  - 30.08.2024
Reitter Thomas

Eine umfassende Recherche über eine beispiellose Epoche Österreichs sowie den Mut und die Unerschrockenheit von Menschen, welche ihren Widerstand gegen ein menschenverachtendes Regime mutig offenbarten.Gleichzeitig eine stete Mahnung an die Nachwelt.

Das könnte Ihnen auch gefallen :

Cover: Widerstand gegen das NS-Regime in Leonfelden und Umgebung (OÖ)

Ulrich Matthias

Taubnesselblütenlutschen

Buchbewertung:
Mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder