Verdammt auf der Erde zu leben

Verdammt auf der Erde zu leben

Marijana Maranini


EUR 14,90
EUR 8,99

Format: 13,5 x 21,5 cm
Seitenanzahl: 118
ISBN: 978-3-99048-536-1
Erscheinungsdatum: 03.08.2016
Was wäre, wenn es eine Autobahn gäbe, die auf direktem Wege zu Gott führt? Geschickt verknüpft die Autorin philosophische Gedankengänge mit persönlichen Erfahrungen. Ein Buch für alle Zweifler und Neugierigen, die sich nicht mit einfachen Antworten begnügen!
Biografie einer Rebellin





Verdammt auf der Erde zu leben und keine Autobahn führt zu Gott! Vor etlichen Jahren schrieben sich diese Worte als Blitzlicht vor mein Angesicht. Ich war erschrocken ob der Heftigkeit und Klarheit dieses Blitzschreibens. Auf den ersten Schreck folgte ein „Jesses Gott“-Ausruf und lautirres Lachen. Gleich darauf ein unbeschreibliches Stillwerden und Erstaunen. Gleichzeitig sagte ich zu mir: Wie verrückt bist du eigentlich? Fängt so Spinneritis an? Betrügen mich meine Augen? Halluzination? Wunschtraum? Wer war der Blitzproduktionsverursacher? Das Hirn? Die Intuition? Der Geist? Ist es womöglich eine Botschaft vom Höllenfürst? Will er mir mitteilen, dass ich sofort aufhören kann, soll, mit meinem Glauben an Gott, Jesus Christus und die Engel? Aufhören, mit dem Glauben, dass durch Gebete in jeglicher Form uns eine höhere Macht erhört und uns hilft? Wir leben ja ständig im Wissen um das Heilige und Satanische. Im Ja und im Nein. In der Versuchung und dem Einhalt. Himmel, weshalb zückelt und zündelt überhaupt ein Jemand diese Worte vor mein Angesicht? Liegt tatsächlich in meiner tiefsten Seele ein verkümmertes, nicht erlöstes und doch keimendes Samenkorn? Das Thema Gott, ja zugegeben, es ist mein Thema seit Jahrzehnten! Nicht etwa, dass es mich am Schlaf oder sonst wie gehindert hätte in all den Jahren, im Alltäglichen. Nein! Aber irgendwie spielt doch dieses Thema in meinem Leben immer eine wichtige Rolle zumal ich besondere Begabungen und Fähigkeiten geschenkt erhalten habe. Aber wieder zum eigentlichen Thema: Urheber Blitzschreiben. Mein Bitten bei Abendgebeten, es möge sich mir im Traum doch eine Antwort zeigen, betreffs des Blitzschreibers, wurde mir leider nicht erfüllt. Und so bleibt die erste, harte Tatsache bestehen, dass zu Gott keine Autobahn und schon gar kein heißer Draht führt! Oder etwa doch? Eine Antwort auf meine Frage wäre für mich eine totale Erleichterung gewesen.
Nicht dass ich das Buch mit dem doch ketzerisch provozierenden Titel nicht geschrieben hätte. Nein! Dazu habe ich, oder besser gesagt gibt es, zu viele offene Fragen und keine Antworten. Könnte ich den Mitmenschen genau sagen, wer der Initiant des Blitzschreibens gewesen ist, wäre wenigstens eine kleine Klarheit vorhanden! Ja gut. Es macht wohl keinen Unterschied, ob ich die Herkunft des Blitzschreibens bekannt geben kann. Denn so oder so kann mich jeder Mensch, entsprechend seiner Ausgerichtetheit und Überzeugung in Sachen Glaube, als verrückt, schräg und ketzerisch erklären. Die Tatsache jedoch, dass mich die Suche nach der fehlenden Autobahn hin zu Gott beseelt hat und täglich ganz kurz präsent ist, bleibt hartnäckig an mir hängen. Ich will jetzt dieses Gehänge einfach nicht mehr rumschleppen und begebe mich deshalb in meine in mir gespeicherten, ganz persönlichen Bilder, Vorstellungen und Visionen. Es huschen tausende Fragen und auch witzig-wahnsinnige Bilder in meinem Kopf und vor meinen Augen hin und her. Meine Gefühle und Gedanken sind in mir zu einem wild gewordenen, ineinandergreifenden Gefüge entartet. Zu schnell, zu abwechselnd, aber irgendwie auch chaotisch perfekt. Stopp! Stopp! Stopp! So geht das nicht!
Mit eisernem Willen fing ich an, die Gedanken-, Gefühls-, Emotions- und Zwangsgeister, die da umherschwirrten und mich zu beseelen versuchten, in Schach und im Außen zu halten. Mit sehr minimalem Erfolg! Es ist nicht wegzuleugnen, dass mich eine innere Stimme führte, reif werden ließ wie Fallobst, sodass ich die Feder zückte und anfing, über den Zwang, das Verdammtsein, auf dieser Erde leben zu müssen, und der fehlenden Autobahn zu Gott zu schreiben. Wie ferngesteuert schrieb ich immer wieder des Nachts. In der Dunkelheit und Stille, in den Nachtstunden, wurde meine Hand geführt. Die aufzuschreibenden Gedanken flossen wie am laufenden Band. Ich sage jetzt mal, durch mich, meine Hand und auf das Papier. Einmal angefangen, verlor sich in mir das Zeitgefühl. Schnell und teilweise kaum leserlich schrieb ich Wort um Wort, Seite um Seite. Ein Etwas produzierte, ohne dass ich studieren musste. Immer zu, immer weiter und fließender. Ich hatte nicht die Fähigkeit, mein Schreiben zu stoppen. Das Jemand ließ mich nicht ruhen und nicht los, bis ich all das geschrieben hatte, das in dieser Nacht zu Papier gebracht werden musste. Nach einer durchgeschriebenen Nacht wurde mein Akku abgekoppelt und meine Hand gestoppt. Nach derartigen Schreibnächten war ich erfüllt von einer unbeschreiblichen Ruhe, es entfalteten sich in mir die sonderlichsten Fragen und Vorstellungen.
Die Vorstellung alleine, es gäbe sie, die Autobahn zu Gott, belustigt mich aufs Höchste! Sekunden gleich erfasst mich eiskalter Schauer und eine unerklärliche Angst. Panik schnürt mir die Kehle zu! Wieso das denn? Was wäre so fatal, verrückt, wahnsinnig, beglückend, himmlisch oder satanisch, wenn es die Autobahn zu Gott geben würde? Was um Himmels Willen aber erschüttert mich plötzlich dermaßen und greift mir mit eiserner Hand an meine Kehle? Brutal!
Oh Gott! Ich sehe vor meinen Augen Gedränge! Raufereien! Folter, Schlägereien! Krieg! Totschlag! Verdrängung! Häme! Ich höre Geschrei! Flüche! Gebete! Gesang! Musik! Und gleichzeitig spüre ich tief verborgen in mir Vertrauen! Wissensdurst! Neugier! Glück! Frieden und Ruhe! Ehrfurcht und Demut! Es entspricht meinem Wesen, wenn ich jetzt gerade gestehe, dass sich in erster Linie das Negative und Böse immer wieder vordrängen möchte, will und oft auch kann! Dass das Spüren und Sehen des Guten, des Heiligen, des Himmlischen und des Lichtes weiter weg ist und versteckt schlummert. Jedoch immer bereit, geweckt, gelebt und erlebt zu werden. Täglich vierundzwanzig Stunden und über Jahrzehnte hinweg. Bis zum letzten Atemzug.
Also, es ist ja so, dass ich Licht erlebe und Kontakt mit dem himmlischen Personal habe. Ja! Aber auch dann, und das lässt sich nun nicht weg- und schönreden, bilden sich doch hin und wieder destruktive Gedanken! Ich bin überzeugt, dass das himmlische Personal unsere destruktiven Gedanken subito als Schrott betiteln würde. Gedankenschrott! Na gut! Sei es, wie es wolle! Ich begebe mich jetzt wieder in meine spezielle und skurrile Bilderwelt. Stellen Sie sich die gewaltige Menschenmasse und die abertausenden Auto-,
Töff-, Rikschas-, Fahrrad-, Kutschen-, Karren-, Ballon- und Rollstuhlfahrer, Jogger, Läufer, Krüppel an Krücken, an Rollatoren und Spazierenden vor, die alleine aus reinem Wundern und Neugier eine Sonntagsfahrt und Spaziergang zu Gott unternehmen würden! Und, unglaublich die Vorstellung, wie sich alle verschiedenen Gläubigen, Menschen verschiedenster Kultur und Couleur verhalten würden auf der Autobahn zu Gott! Ja, wer hat denn Vorrang? Wer dürfte auf der Überholspur sein? Wer auf der Normalspur? Wer würde verbannt auf dem Pannenstreifen zu fahren, laufen, kriechen müssen? Das Tempo frei zu bestimmen? Der Christ? Der Katholik? Der Jude? Der Islamist? Der Buddhist? Der Muslime? Oder gar der Atheist? Weil er uns zwingend und dringend beweisen möchte, dass es keinen Gott gibt? Wir ins Leere, ins Nirgendwo fahren? Können wir Christen das Gegenteil beweisen? Nur weil wir im Besitz einer Bibel sind und das Geschriebene glauben?
Oh, da gedeiht der schreckliche Gedanke schon wieder, dass wir effektiv auch nur aus der Überlieferung der biblischen Geschichte behaupten, dass es Gott gibt. Aber? Ja, aber! Wer hat ihn wo und wann schon gesehen? Soll ich die Antwort geben? Ja? Verdammt noch mal! Keiner! Es wird gesagt und gepredigt, dass Gott uns immer versteht! Das heißt, dass Gott die Gebete aller Sprachen und Dialekte, egal aus wessen Land, versteht, verstehen kann, ja muss! Auch jede Schrift lesen. Himmel sakra, das ist ja ungeheuerlich! Welch ein Genie! Noch etwas. In den Kirchen ist häufig eine Wand, gespickt mit Wunschzetteln und Bitten, geschrieben an den lieben Gott, die er doch bitte subito oder noch schneller erfüllen möge! Mag Gott in vierundzwanzig Stunden überall sein, um all die Bitten zu lesen? Verrückt! Oder schickt er Engel, die ihm, dem Allmächtigen, die Bitten und Klagen übermitteln? Unglaublich, schon fast extrem, wenn ich jetzt den Gedanken hege, dass Gott innert vierundzwanzig Stunden überprüfen und ermitteln kann, sollte, muss, welchem Erden-Pilger er jetzt eine Bitte erfüllt und welchem nicht! Haben doch auch Mörder innigste Bitten betreffs ihrer baldigen Freilassung oder vielleicht der Vergebung ihrer Tat! Sorry! Das war jetzt aber doch ein Fehldenken meinerseits! Mörder kommen eh alle in die Hölle! So eine Tat kann ja nicht einfach so verziehen werden! Wenn doch, wäre der Diebstahl, Betrug oder Raub ein absolut einfaches Vergehen, Fehlgehen, ein Klacks, das ohne Verzeihung ad acta gelegt werden könnte und nicht im Lebensbuch, zwecks einer Verurteilung durch das Jüngste Gericht beim Sterben, nach dem Tod des irdischen Körpers, ersichtlich oder lesbar ist. Oh, da sehe ich gleich noch den Beichtstuhl! Um Himmels Willen! Wenn Gott die absolute Liebe ist, kann ich doch mit ihm selber über meine Sünden und meine Vergehen feilschen, klagen, heulen, bereuen, erklären, mich rechtfertigen! Wieso muss denn ein Erdenmensch als Zwischenschalter zu Gott dienen? Und dieser Erdenmensch vergibt mir im Namen Gottes? Ich erhalte vom Beichtvater eine nach ihm ermessene Strafe? Tausend Mal das Ave-Maria oder Vaterunser beten? Gott muss ja ein extrem mega riesiges Auf- und Annahmepotenzial haben in Anbetracht dessen, was alleine in unserem kleinen Schweizer Ländle gebeichtet wird! Und? Hört er mir zu, wenn ich tausendmal das Ave-Maria bete und somit Buße tue? Mir stellt sich jede Hirnzelle quer bei dieser absurden Vorstellung! Gott hört vierundzwanzig Stunden lang unser Gelaber, Geleier und dem oft gedankenlosen Vor-sich-hin-Beten zu? Unglaublich und kaum einzuordnen, in welchem Netz wir Erdenmenschen uns verfangen haben oder willig sind, darin zu liegen. Und überhaupt sind wir Menschen, alle, auf der ganzen Welt doch am Lernen! Aus Fehlern lernt man! Was ist denn Sünde? Welche Sünde ist verzeihbar? Ein gemachter Fehler im Leben kann keine Sünde sein! Wir wurden gezeugt, erschaffen und geboren, um auf dieser Erde, nachdem sich Adam und Eva im Paradies leider absolut falsch verhalten haben, zu leben im Schweiße unseres Angesichts! So steht es in der Bibel.
Ich möchte hier ein Beispiel erwähnen. Nein, eigentlich ist es eine Realität, die in Jahren der Weltkriege wie auch heute immer noch existiert. Haben meine Kinder Hunger und die Kirchendiener und Oberhäupter, die ich um Hilfe bitte, erachten es nicht für nötig, mir Geld, Brot, Milch oder Kartoffeln zu geben, kann es doch keine Sünde sein, die unter dem Baum angefaulten, verfaulenden Früchte oder das auf dem Feld liegen gelassene und vergammelnde Gemüse aufzulesen, mitzunehmen, um meinen Kindern den Hunger zu stillen! Das ist eine Frage der zwischenmenschlichen Einstellung, des Macht-Ausübens oder des Mitfühlens letztendlich vom Besitzer des Feldes und des Baumes gegenüber dem Hungernden! Habe ich eine Wohnung, die bitterkalt ist, darf ich im Wald das herumliegende Kleinholz nicht holen zum Heizen? Auf keinen Fall! Das ist Diebstahl! Nein! Das Holz muss verfaulen und vergammeln! Es ist sündhaft und eine Schande, Früchte, Gemüse und Holz vergammeln zu lassen! Ich muss Hunger leiden! Ich muss frieren! Schließlich ist jeder Mensch in den Augen vieler selber schuld, dass er in Armut geraten ist und erbärmlich, hungernd und frierend leben muss! Ja, es gibt eine absolute Minderheit von Menschen, die sich eine Eigenschuld eingestehen müssen betreffs ihres erbärmlichen Daseins. Und die anderen Menschen? Die ohne Eigenschuld dahinvegetieren? Hungern? Dürsten? Krank sind und im wahrsten Sinne des Wortes irgendwo im Getto oder in einer Hütte verrecken? In unterirdischen Kanalisationen. Ohne Beistand! Ohne schmerzlindernde Medikamente! Immer auf der Flucht, von der Polizei entdeckt und missbraucht zu werden. Straßenkinder! Babys! Kleinkinder! Teenies! Alte und Todkranke! In Russland, Bulgarien, Rumänien und vielen anderen Ländern! Welch grandiose, abscheuliche Schande! Verursacht von macht- und geldgierigen, heuchlerischen Menschen! Ich denke auch an die Menschen auf dem Kontinent Afrika, die Hunger leiden, weil Grundnahrungsmittel an der Börse gehandelt werden! Dieses Denken und Handeln ist ja wirklich satanisch, verwerflich und eine wahre Sünde! Und wir wissen, die Menschen, die in bitterster Armut leben, haben keine Lobby! Was predigt die Kirche? Es steht doch geschrieben: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst! Ich weiß, heutzutage ist der Neid gewisser Mitmenschen so groß, dass sie dir selbst den Tod deiner Mutter missgönnen, weil du vielleicht noch ein Hemd erben kannst. Seit Gedenken und den Erzählungen meines Vaters hat sich das Verhalten der Menschen leider Gottes in keiner Weise weder verändert, geschweige denn verbessert! Immer und ewig hat es sie gegeben, die Neider, Hasser, Verfluchter, Sklaventreiber, Mörder, Terroristen, Herrschsüchtigen, Quäler und Größenwahnsinnigen! Und keine Religion hat es bis heute geschafft, Kriege zu verhindern! Keine Religion hat es geschafft, dass der Mensch lernt, in immerwährendem Frieden zu leben. In Achtung und Respekt dem Mitmenschen gegenüberzutreten und ihn auch so zu behandeln! Nein! Im Gegenteil! Die meisten heute noch schwelenden und vollzogenen Kriege sind reine Glaubenskriege. Tötungen, Vergewaltigungen, Verschleppungen und Folter gehören zur Tagesordnung! Wo ist da die Hilfe der obersten Kirchenführer? Hören ihre Untergebenen nicht mehr auf ihr ehrenwertes Wort? Es ist unglaublich, dass eben genau diese Obrigkeiten nach Macht gieren und geilen und diese Kriege letztendlich im Namen Gottes oder Allahs sogar noch gutheißen! Helfen! Hilfe! Ein Fremdwort für viele ach doch so gläubigen, frommen Menschen!
Ein Erlebnis meines Vaters vergesse ich nie! Er hat mir erzählt, dass der Herr Pfarrer ihn tadelte, weil er die Gottesdienste am Sonntag nicht besuchte. Mein Vater, ein rechtschaffener und ehrlicher Mensch, die Grundwerte lebend, hatte sechs Mäuler zu stopfen. Also hat er nebst seiner Arbeit, die er mit weniger als dem Hungerlohn tagtäglich korrekt verrichtete, in bäuerlichen Betrieben oft an Sonntagen die Stall- und Melkarbeit übernommen. Da hat es als Lohn Grundnahrungsmittel gegeben. Frische Milch, Gemüse, Fleisch und Früchte! Welch ein Segen für unsere Familie! Ja, und bei einer Begegnung mit dem Herrn Pfarrer hat der wortwörtlich zu meinem Vater gesagt: „Grüß Gott, wie geht’s?“ Vater: „Ja, es dürfte bessergehen. Bei den Löhnen jedoch nagt man eher am Hungertuch, als dass man sagen kann, es gehe einem gut.“ Der Pfaff: „Jaaa, äää, es ist halt so, kämest du am Sonntag in die Kirche, würde dir Gott auch eher mehr helfen!“ Sakra, hat sich da Vater erzürnt! Seine Antwort war kurz und unmissverständlich: „Pfarrerli, jetzt musst du verdammt aufpassen, was du sagst! Sonst klopfe ich dich! Ich habe noch nie gesehen, geschweige denn gehört, dass Gott einem armen Schlucker nach einem Gottesdienst, nach dem Bitten und Beten, Brot, Kartoffeln, Fleisch und Milch vor die Füße geworfen hat. Adieu!“ Recht hat Vater! Die Kirche gibt nichts, aber auch gar nichts gratis! Und schon gar nicht in selbstloser Weise! Und Gott? Wo würde er einkaufen? Käme Trockenfutter vom Himmel geflogen? Ein Liter Milch im Tetra Pack als Flugobjekt aus der Höhe des Himmels kommend würde mich ja glatt erschlagen. Halleluja! Oh Jesses! In diesem Zusammenhang wird in meinem Hirn sogleich der Gedanke geboren, dass Gott ja Geist ist. Und ein Geist kann ja keinem armen Schlucker und Bettler Essen auf die Erde werfen. Aber ein Geist kann überall sein. Ein Geist ist unsichtbar. Nicht greifbar. Er ist in Afrika und innert einer Billionstelsekunde am Nordpol. Wo finde ich denn Gott, wenn er doch überall sein kann? Ja, ja! Diese unerklärliche, unsichtbare Macht und plötzlich spürbare Kraft! Überall und nicht sichtbar! Spürbar? Ja! Natürlich! Logo! Selber erlebt! Das ist ja das total Verrückteste. Wobei ich ganz ehrlich sagen muss, dass dieses Erlebte nie, nie durch einen menschlichen Zwischenschalter erfolgt ist! Punkt!
So und nun zurück zur Autobahn zu Gott. Wer außer mir würde wohl eine Sonntagsfahrt machen mit dem Ziel, schnell mal bei Gott vorbeizuschauen, Hallo zu sagen, um sich zu vergewissern, dass im Himmel, dem Jenseits noch alle Lichter brennen und die Engel alle im Chor singen? Oder eine Sonntagsfahrt, welche die Überzeugung des Atheisten bestätigen würde, dass es keinen Gott gibt! Oder umgekehrt!
Eine Sonntagsfahrt von Menschen verschiedensten Glaubens! Verschiedenster Hautfarbe! Mit kunterbunter Kleidung, oder auch nackt, und verschiedenster Herkunft, die vor den Toren der Himmelspforte wüste Wortgefechte, Streitereien, Gerangel oder gar kriegerische Handlungen verursachen würden! Oder Menschen, die überwältigt vor Ehrfurcht und Demut reglos dastehen oder den Boden küssend da liegen würden! Und nicht zu vergessen sind die Menschen, die natürlich auch ihren treuen, geliebten Vierbeiner mitnehmen würden! Den Kanarienvogel Polly, die Katze Mitzi, die Kuh Mona, den Hund Boubou, die Geiß Kathy, den Esel Fabulo etc. etc. Verrückt die Bilder, die jetzt gerade in meinem Hirn produziert werden durch diese Gedanken! Unglaublich und nicht beschreibbar die Gefühle und Emotionen, die ich jetzt tief in meinem Innern erlebe und spüre. Unvorstellbar, über wie viele Spuren diese Autobahn verfügen müsste, damit nicht tausende Kilometer lange Staus und Chaos entstehen würden. Menschen, sich befindend auf einem Weg ohne Wegweiser, ohne Richtlinie, ohne Führungsleitlinie und ohne nur eine bestimmende Gesetzmäßigkeit habend! In mir wursteln die Gefühle und Emotionen in tiefsten Ebenen und höchsten Höhen. Die Freude und Lust, die Angst und Panik, diesen Zustand erleben zu dürfen, zu wollen, oder gar mal zu müssen!? Oder aber dieses Hirngespinst, einfach als irrer Wahnsinn und Wahnwitz zu verbannen. Und schon purzeln mir auf die verworfenen Bilder und Vorstellungen tausende Antworten entgegen. Eine eigentlich brutale, doch unheimlich faszinierende, wundersame und auch heilende Vorstellung.
test
5 Sterne
Verdammt auf der Erde zu leben und keine Autobahn führt zu Gott - 23.04.2021
Ilse Kramer

Das Buch hat mir in den Corona Zeiten die Augen geöffnet. Ganz klar hat keine kirchliche Institution und kein Glaube die Einsamkeit und Hilflosigkeit von uns Alten weder gelindert, geschweige denn geholfen. Verdammt auf der Erde zu leben und keine Autobahn führt Gott. Wie wahr. Der Autorin ein ehrenhaftes Lob für ihr Buch.

4 Sterne
Verdammt auf der Erde zu leben und keine Autobahn führt zu Gott - 15.12.2018
Elfriede Saez

Die Autorin widerspiegelt genau das Denken vieler Menschen über die verschiedenen Kirchen Institutionen. Das Buch ist aus tiefster Seele geschrieben worden. Nichts ist beschönigt worden. Interessant sind die beschriebenen Lebens Situationen der Autorin sowohl im persönlichen und beruflichen Bereich. Es zeigt, dass ein Mensch auch nach der Abwendung zur Institution Kirche eine Höhere Kraft in sich spürt; auch wenn diese "Kraft" nicht als Gott genannt wird.

4 Sterne
Verdammt auf der Erde zu leben und keine Autobahn führt zu Gott - 15.12.2018
Elfriede Saez

Die Autorin widerspiegelt genau das Denken vieler Menschen über die verschiedenen Kirchen Institutionen. Das Buch ist aus tiefster Seele geschrieben worden. Nichts ist beschönigt worden. Interessant sind die beschriebenen Lebens Situationen der Autorin sowohl im persönlichen und beruflichen Bereich. Es zeigt, dass ein Mensch auch nach der Abwendung zur Institution Kirche eine Höhere Kraft in sich spürt; auch wenn diese "Kraft" nicht als Gott genannt wird.

5 Sterne
Verdammt auf der Erde zu leben und keine Autobahn führt zu Gott - 21.08.2018
Gerhard Roth

Anfangs erscheint das Geschriebene Widersprüchlich. Gott ja, Gott nein.....Mit jedem Kapitel wird das Geschriebene verständlicher. Gut geschrieben. Harte Worte gewählt, entstanden aus Erlebtem. Der Titel erschreckt. Beim Nachdenken komme ich zu derselben Ansicht wie die Autorin: Aufdoktrierte Religion, der Glaube an einen Gott der die Liebe sein soll und so viele Kriege, Armut, Leid und Gewalt. Die Autorin sagt es richtig: Alles Leid dieser Erde ist von Menschen verursacht. Kein Gott weit und breit der hilft. Ich bin auch verdammt auf der Erde zu leben und habe die Autobahn zu Gott auch nicht gefunden. Den Weg jedoch zum Atheist sein schon, denn dieser Weg führt zu den natürlichen Vorkommnissen der Evaluation und des Geschehens auf der Erde, dem Mensch sein, der Geburt und dem Tod. Ich gratuliere der Autorin zu diesem Werk.

5 Sterne
Verdammt auf der Erde zu leben und keine Autobahn führt zu Gott - 21.08.2018
Gerhard Roth

Anfangs erscheint das Geschriebene Widersprüchlich. Gott ja, Gott nein.....Mit jedem Kapitel wird das Geschriebene verständlicher. Gut geschrieben. Harte Worte gewählt, entstanden aus Erlebtem. Der Titel erschreckt. Beim Nachdenken komme ich zu derselben Ansicht wie die Autorin: Aufdoktrierte Religion, der Glaube an einen Gott der die Liebe sein soll und so viele Kriege, Armut, Leid und Gewalt. Die Autorin sagt es richtig: Alles Leid dieser Erde ist von Menschen verursacht. Kein Gott weit und breit der hilft. Ich bin auch verdammt auf der Erde zu leben und habe die Autobahn zu Gott auch nicht gefunden. Den Weg jedoch zum Atheist sein schon, denn dieser Weg führt zu den natürlichen Vorkommnissen der Evaluation und des Geschehens auf der Erde, dem Mensch sein, der Geburt und dem Tod. Ich gratuliere der Autorin zu diesem Werk.

4 Sterne
Verdammt auf der Erde zu leben und keine Autobahn führt zu Gott - 21.08.2018
Anneliese Roth

Das Buch ist sehr interessant, da es in verschiedene Kapitel aufgeteilt wurde. Alle Hochachtung, denn die Autorin hat schonungslos das niedergeschrieben wovor viele die Augen schliessen, nichts hören und nichts sehen wollen. Dass sie mit der Institution Kirche gebrochen hat bewundere ich. Aus den Texten ist jedoch ersichtlich, dass in der Autorin ein Glaube lebt. Ich schliesse mich ihr an: In jedem Mensch ist ein Höheres Bewusstsein. Das zu glauben und nach dem zu leben, wie es die Autorin beschrieben hat, ist eine wunderbare Sache und benötigt keine Institution Kirche. Ob die Autorin zur Atheistin wurde? Ich warte auf ein zweites Buch.

5 Sterne
Verdammt auf der Erde zu leben und keine Autobahn führt zu Gott - 04.07.2018
Rosemarie Wermuth

Der Inhalt des Buches widerspiegelt genau die Themen, die ich selbst vor mich hin schiebe.Korrekt und autenthisch geschrieben von der Autorin.Ohne Verwässerung und Rücksicht gegenüber den Institutionen, die Menschen binden, ohne dem Menschen effektiv im realen Leben eine Unterstützung bieten zu wollen.

4 Sterne
Verdammt auf der Erde zu leben und keine Autobahn führt zu Gott - 02.01.2018
Rolf Finger

Ein spannendes Buch. Eine Palette gelebten Lebens. Witzig ironisch, ehrlich, traurig, in tiefstem Fall und höchsten Höhenflügen.Die Spiritualität der Autorin ist spürbar. Die Fragen betreffs den verschiedenen Glaubensrichtungen sind berechtigt. Die Bezeichnung " Höheres Bewusstsein " hat mich fasziniert

5 Sterne
Verdammt auf der Erde zu leben und keine Autobahn führt zu Gott - 06.10.2017
Barbara Heimann

Die Faszination des Geschriebenen liegt in der Wortwahl und dem Stil des Geschriebenen.Bildvorstellungen nach dem lesen der Texte sind ein absolutes Muss und ergeben wiederum eine Faszination.

4 Sterne
Verdammt auf der Erde zu leben und keine Autobahn führt zu Gott - 21.09.2017
Hans Hug

In den Texten widerspiegeln sich die Literarin, die Pflegende, die Psychologin, Mutter, Kämpferin und der liebende Mensch.Sehr gut beschriebene Vorfälle und Lebenssituationen.Die Autorin hat richtig geschrieben: Das höhere Bewusstsein, sprich die Göttlichkeit liegt in jedem Menschen. Die Institution Kirche benötigt man nicht. Sie hindert den Einzelnen, sich selbst Gedanken zu machen. Durch die Kirchlichen Institutionen entsteht eine falsche und fatale Abhängigkeit.

5 Sterne
Verdammt auf der Erde zu leben und keine Autobahn führt zu Gott - 21.09.2017
Annemarie Leuthold

Lest das Buch!

4 Sterne
Verdammt auf der Erde zu leben und keine Autobahn führt zu Gott - 17.07.2017
helena Aebischer

Die Autorin schreibt frei von der Leber weg und scheut sich auch nicht Wörter zu gebrauchen die von etlichen sogenannten "Gutmenschen und möchte gern Heiligen" nicht in den Mund genommen werden.Die Texte sind abwechslungsreich, mal philosophisch, mal voller Wut, emotional und aus dem Leben entnommen.Mir fehlen 100 weitere Seiten.

5 Sterne
Verdammt auf der Erde zu leben und keine Autobahn führt zu Gott - 17.07.2017
Hannes Minder

Die Mischung des Geschriebenen aus Philosophie und gelebter Erzählung ist faszinierend.

4 Sterne
Verdammt auf der Erde zu leben und keine Autobahn führt zu Gott - 16.06.2017
Helmut Kernen

Nach mehrmaligem Lesen einzelner Kapitel verspürte ich den Drang, mein eigenes Höheres Bewusstsein zu finden in mir.Das Buch hat mir zu neuem Denken und Handeln verholfen.Ich danke der Autorin für ihre Anregungen, das Aufzeigen vieler heuchlerischen und Vordergründigen "Guten Taten" der Institutionen Kirche.Nachdem ich mein Denken verändert habe, wurde mir klar, dass viele in verschiedenen Texten beschriebene Elendszustände nicht von Gott gewollt noch gehuldigt würden. Also hilft Beten nichts gegen das Elend der Welt. wünschen wir uns, dass sich die Menschen ändern. Gratulation und herzlichen Dank der Autorin.

5 Sterne
verdammt auf der Erde zu leben und keine Autobahn führt zu Gott - 16.06.2017
Annegret Heri

Das Buch fasziniert durch die verschiedenen Kapitel und der speziellen Wortwahl der Autorin.Eine echt gelungene Mischung von Biografie und Philosophie.

5 Sterne
Verdammt auf der Erde zu leben und keine Autobahn führt zu Gott - 30.05.2017
Susanne Hagenauer

Wie gut tut alleine schon der Titel meiner Seele. Unverblümt und ungeschönt sind die Worte und somit die Texte. Nach dem lesen des Buches habe ich mich erneut mit der Glaubens-und weiterer Fragen auseinander gesetzt. Hat gut getan.Ein Danke an die Autorin für dieses Werk.

4 Sterne
Verdammt auf der Erde zu leben und keine Autobahn führt zu Gott - 30.05.2017
Markus Luginbühl

Das Buch habe ich als Ferienlektüre mit genommen und und habe die Kapitel mit einem weinenden und einem lachenden Auge gelesen.Ein faszinierendes Buch und literarisch gut geschrieben.Die Wortwahl wurde von der Autorin so gewählt, dass sich beim Lesen eine immense Bilderwelt öffnen konnte.

5 Sterne
Verdammt auf der Erde zu leben und keine Autobahn führt zu Gott - 13.04.2017
Klaus Hilfiker

Das Buch erzählt eine Lebensgeschichte, die sowohl amüsant zu lesen ist, jedoch zu denken gibt. Nicht, weil die Autorin in ihr junges Erwachsenen Leben als sehr junge Mutter gestartet ist. Nein, es sind die Kapitel der Auseinandersetzung mit dem Glauben und die Behandlung der Nonnen und Ämter.Bei genauerem in mich hören möchte ich, dass die von der Autorin geschilderten Autobahn zu Gott existieren würde.Gäbe es Gott, müsste er sich selbst hinterfragen und den vom Menschenhirn in die Völker getragenen Glaubensdiktate verbieten lassen. Schade, dass von der Autorin bis anhin kein zweites Buch erschienen ist.

4 Sterne
verdammt auf der Erde zu leben und keine Autobahn führt zu Gott - 28.03.2017
Kristine Gautschi

Ich habe das Buch zwei mal gelesen. Die Texte sind literarisch gut, der Ausdruck der Worte zum Teil hart. Die von der Autorin geschilderte Wut, Enttäuschung, Freude und Glück sind nachvollziehbar.Die Bilder und das Geschehen auf der Autobahn zu Gott erschrecken, würden mit Sicherheit bewahrheiten, sollte diese existieren.Das Buch ist empfehlenswert.

4 Sterne
Verdammt auf der Erde zu leben und keine Autobahn führt zu Gott - 13.02.2017
Andrea Stettler

Gute Literatur. Die verschiedenen Kapitel lassen einen tiefen Einblick in das Innere der Autorin zu. Die Beschreibung, dass das Höhere Bewusstsein in jedem Mensch vorhanden ist zeigt, dass ein tiefer Glaube auch ohne eine Glaubens Institution erfolgen und im täglichen Leben fruchtbar, erbauend und Heil bringend selbst für die einem anvertrauten Menschen sein kann.Die Autorin müsste dringend Seminare geben.

5 Sterne
Verdammt auf der Erde zu leben und keine Autobahn führt zu Gott - 08.02.2017
Hannelore Rüfenacht

Die Vision der Autobahn ist mit einer Faszination behaftet. Belustigt und erschreckt gleichzeitig beim Lesen.Die Erlebnisse der Autorin sind spannend und interressant.Die Beschreibung vom Höheren Bewusstsein und die Feststellung, dass es dazu keine Institution Kirche benötigt, kann und ist für Zweifler das non plus ultra.

4 Sterne
Verdammt auf der Erde zu leben und keine Autobahn führt zu Gott - 08.02.2017
christof Hänggi

118 Seiten spannende Lektüre.

5 Sterne
verdammt auf der Erde zu leben und keine Autobahn führt zu Gott - 08.02.2017
Elisabeth Küng

Ein empfehlenswertes Buch. Inhalt literarisch gut. Die verschiedenen Kapitel sind sehr spannend und mit Emotionen in allen Couleurs geschrieben. Die Visionen der Autorin sind fantastisch.Es fehlt die bildliche Darstellung der Vision Autobahn.

5 Sterne
Verdammt auf der Erde zu leben und keine Autobahn führt zu Gott - 07.02.2017
Markus Kofmehl

Die Themen sind aus dem leben entnommen und nidergeschrieben. Nichts wird beschönigt, sondern mit klaren Worten genannt.Das Kapitel Ursache / Wirkung regen zum Denken an.Marijana Maranini erscheint im Buch als Rebellin, Kämpferin und doch spürt man beim Lesen die grosse Liebe und das verständnis die sie in sich hat für die ihr anvertrauten Leidenden Menschen, egal welcher Herkunft, Glaubens oder Gesellschaftsschicht.Das Buch ist zu empfehlen.

4 Sterne
Verdammt auf der Erde zu leben und keine Autobahn führt zu Gott - 20.01.2017
Therese Übelhart

Der Inhalt des Buches zeigt auf, dass die Autorin Marijana Maranini keine Atheistin ist, jedoch mit ihrem Glaube an ein höheres Bewusstsein in ihr eine Reife und Weisheit erlangt hat um anderen Menschen Urteilslos zu begegnen und sie zu pflegen.Das Buch ist empfehlenswert. Die Vision der Autobahn zu Gott regt zum Denken an!

5 Sterne
Verdammt auf der Erde zu leben und keine Autobahn führt zu Gott - 20.01.2017
Albert Rüfenacht

Das Taschenbuch ist literarisch gut geschrieben. Einige Kapitel sind zum lesen anspruchsvoll. Die Vermischung von Philosophie, Erlebtem und dem Sinngehalt zeugen von einer Reife und Weisheit der Autorin.

5 Sterne
Verdammt auf der Erde zu leben und keine Autobahn führt zu Gott - 20.01.2017
Alexandra Meister

Texte die erschrecken, belustigen, berühren und zum Denken anregen.Das Vorkommen aller möglichen Emotionen ist faszinierend.Ja! Eine Autobahn zu Gott wäre ein Muss, damit jeder Mensch sich selbst ein Bild machen könnte, was von dem Gepredigten und in den Bibeln Geschriebenen wirklich existiert und was nicht. Die Bildvision der Autorin sind exzellent.Marijana Maranini müsste einen Maler suchen, der ihre Vision der Autobahn als Wandgemälde erschaffen würde!

5 Sterne
verdammt auf der Erde zu leben und keine Autobahn führt zu Gott - 12.01.2017
Heide Künzli

Das Buch fasziniert, erschreckt und zeigt auf, dass kein Glaube einer Institution die Menschen zu einem Leben ohne Kriege führen und leid verhindern kann. Es ist, wie die Autorin schreibt, Menschen verursachtes Leid auf unserer Erde. Gott kann nichts ändern. Gott ist ein vom Menschen erfundenes Wesen. Ich emphehle das Buch allen Menschen, die noch auf der Suche sind nach ihrem höheren Bewusstsein, der in jedem Menschen vorhandenen Weisheit und Kraft um Schicksalsschläge zu durchstehen, aufzuarbeiten und frohen Mutes und versöhnt mit sich selbst, wie es Marijana Maranini beschreibt, sein Leben zu leben.

4 Sterne
verdammt auf der Erde zu leben und keine Autobahn führt zu Gott - 12.01.2017
Ulrich Kuster

Marijana Maranini ist eine Autorin mit unwahrscheinlichen Bildvisionen die sie packend in ihr Buch einfliessen liess.Erschreckend faszinierend wie sie das Geschehen auf der Autobahn beschreibt. Einfach irr; und doch würde es mit Sicherheit der Realität entsprechen.Das Buch ist eine Bereicherung für alle Literaturliebhaber, da es sich tatsächlich um die Biografieeiner Rebellin und ein wenig ver-rückter Autorin handelt.

5 Sterne
Verdammt auf der Erde zu leben und keine Autobahn führt zu Gott - 12.01.2017
Herbert Haueter

Die Autorin gibt einen interessanten Einblick in ihr Leben und Wirken. literarisch gut geschrieben. Die Mischung aus Erlebtem und Philosophie faszinieren. Die verschiedenen Kapitel regen zum denken an und zeigen, mit wie viel Kampfgeist, Empathie und Liebe die Autorin in ihrem Umfeld wirkt.Schade, dass ihre Bildvorstellungen nicht in Illustrationen erscheinen im Buch.

5 Sterne
Verdammt auf der Erde zu leben - 20.12.2016
Andrea Baumgartner

Ich habe das Buch zwei mal gelesen. Ein paar Passagen mehrere male. Bei mehrmaligem lesen erst ist mir aufgefallen, was genau die Autorin dem Leser vermitteln will. Schade, dass das Buch nicht bebildert ist.

4 Sterne
verdammt auf der Erde zu leben und keine Autobahn führt zu Gott - 19.11.2016
Hans Ruchti

Kein langer Kommentar, nur Stichworte: Inhalt literarisch gut. Die beschriebenen Visionen: In der Realität zu erleben, Wahnsinn! Zur Autorin: Mutig! Sie könnte tatsächlich als ein wenig Ver-rückt eingestuft werden! Ich erwarte ein zweites Buch! Mit mindestens 250 Seiten und bebildert!

4 Sterne
Verdammt auf der Erde zu leben und keine Autobahn führt zu Gott - 19.11.2016
Annemarie Probst

Das Geschriebene erinnert daran, dass wir Menschen hie und da unsere Zugehörigkeit betreffs dem Glaube hinterfragen und überprüfen sollten. Die Autorin hat auch ohne Institution Kirche den Glauben an eine höhere Kraft nicht verloren. Gratuliere! Ich bin bekennende Atheistin und kann die Autorin nur ermutigen, an das zu glauben, was ihr im Leben Kraft gegeben und sie überzeugt hat.

4 Sterne
Verdammt auf der Erde zu leben - 11.11.2016
Heinz Bättig

Das Buch widerspiegelt das Leid der Gläubigen: Hin und her gerissen zwischen dem Glauben an Gott oder doch nicht Glauben an Gott. Das wichtigste, das mir das Geschriebene vermittelt hat ist die Tatsache, dass jeder Mensch vor allem an sich selbst, seine Fähigkeiten und Kräfte glauben soll.

4 Sterne
verdammt auf der Erde zu leben - 08.11.2016
Helene Bärtschi

Das Buch ist literarisch gut geschrieben. Die Emotionen der Autorin sind spürbar beim lesen. Ich vermisse im Buch Bildeinlagen betreffs dem Geschehen auf der von der Autorin beschriebenen Autobahn zu Gott. Ich bin bekennende Atheistin, umsomehr hat mich dieses Buch fasziniert.

5 Sterne
Verdammt auf der Erde zu leben - 04.11.2016
Markus Balmer

Das Buch ist empfehlenswert. Meiner Ansicht nach schreibt die Autorin, durch welche Vorkommnisse, Schicksalsschläge, das immer fortwährende Elend und die nie aufhörenden Kriege auf der Erde, wie die Zweifel und somit der Glaube an Gott und das gepredigte aller Institutionen, uns Menschen zum Atheisten machen. Marijana Maranini ist auf dem richtigen Pfad: In uns selbst ist die Kraft, ein höheres Bewusstsein, damit wir das Leben meistern können.

5 Sterne
verdammt auf der Erde zu leben - 02.11.2016
Gertrud Neuenschwander

Gut gesschrieben, zum Teil harte Wortwahl. Ohne Angst vor kirchlichen Repressalien. Frisch und frei von der Leber weg. Die Visionen der Autorin betreffs dem Geschehen auf der Autobahn, hin führend zu Gott, sind, um es kurz zu sagen: erschreckend faszinierend.

5 Sterne
Verdammt auf der Erde zu leben - 02.11.2016
Jakob Hertig

Sehr gut be-und geschrieben. Die Mischung aus Philosophie, Erlebtem und den Visionen der Autorin faszinieren beim Lesen. Die Wortwahl erscheint oft hart. Spürbar beim Lesen sind die Emotionen und die Wut, jedoch auch die Dankbarkeit, die die Autorin an das höhere Bewusstsein richtet. In ihr müssen viele Pflänzchen gewachsen sein in ihrem Dasein, dass sie die Allliebe und Herzlichkeit, die Empathie und die Achtung einem jeden Menschen gegenüber leben kann. Klar zeigt sich aus den Texten, dass spezielle Fähigkeiten, wie sie die Autorin hat, auch ein bekennender Atheist haben kann. Ich hoffe auf ein zweites Buch!

5 Sterne
Verdammt auf der Erde zu leben - 01.11.2016
Hans Meister

Das Buch ist phänomenal, jedoch am Anfang eher schwierig zu lesen. Ansonsten ist die Vision und Beschreibung der Autobahn und was sich auf dieser abspielen würde unglaublich belustigend wie erschreckend.Was wäre wenn dem so wäre? Vielleicht schreibt die Autorin diesbezüglich ein zweites Buch und lässt die Leser an weiteren faszinierenden Visionen teilnehmen.Nur Mut!

4 Sterne
Verdammt auf der Erde zu leben - 31.10.2016
Helene Uebelhart

Es ist genau wie die Autorin beschreibt: Kein Beweis, den wir als Faktum vorweisen können existiert, um die Behauptung vieler Institutionen stützen zu können, dass es Gott gibt. Marijana Maranini schreibt jedoch eine Tatsache, die wahrscheinlich jeder Mensch einmal zu spüren bekommt, oder bekommen hat. Es ist nicht das Spüren, dass Gott anwesend ist, nein, es ist das Spüren einer in uns oder um uns existierenden, höheren Macht/ Kraft. Die Autorin nennt es sehr schön: Das höhere Bewusstsein. Es gibt, bezüglich Leben/Ableben/Schicksal, keine Gerechtigkeit. Marijana Maranini ist eine Autorin, die alle Emotionen in ihr Buch gepackt hat. Ungeschminkt. Gratuliere

5 Sterne
Verdammt auf der Erde zu leben und keine Autobahn führt zu Gott - 28.10.2016
Emma Leutenegger

Die Biografie einer Rebellin! Die Autorin sorgt in ihrem Buch mit der Mischung aus Biografie, dem erlebten im Bereich Pflege, verrückt-witzigen Visionen und vermischt mit Philosophie für absolute Faszination beim Lesen. Der Autorin wünsche ich alles Gute und viel Erfolg.

5 Sterne
Verdammt auf der Erde zu leben und keine Autobahn führt zu Gott - 27.10.2016
Anne Huber

Der Titel erscheint hart, entspricht jedoch dem Geschriebenen voll und ganz.Nichts ist beschönigt. Eine super Mischung von den bildlichen, visionellen Vorstellungen der Autorin und dem in der Realität erlebten.Das Geschriebene liest sich nicht so einfach. Die Autorin hat sehr gezielt und in klar ausgedrückten Sätzen für jeden Leser etwas zum Nachdenken geschrieben.Faszinierend. Das Buch müsste verfilmt, oder zumindest ein Bild erstellt werden von der Beschreibung, wie sich die Autorin das Gerangel und Geschehen auf der Autobahn in ihren Visionen sieht.Alles gute und viel Erfolg.

5 Sterne
Verdammt auf der Erde zu leben und keine Autobahn führt zu Gott - 27.10.2016
Hildegard Signer

Ein interessantes Buch. Die Bildvorstellungen der Autorin, wie es auf der Autobahn, hin zu Gott aussehen könnte, sind fantastisch, erschreckend und würden sich wahrscheinlich sogar tatsächlich so abspielen. Das Erlebte als junge Mutter und Pflegende ist so geschrieben, dass mich das Geschehene sehr berührt hat. Die Mischung aus Erlebtem, zum Teil mit Witz und Humor erzählt, oder in Ironischer Art, vermischt mit Philosophie und der Ernsthaftigkeit der jeweiligen Lebenssituation der Autorin, haben mich so begeistert, dass ich das Buch in einem Zug durchgelesen habe. Ich gratuliere der Autorin Marijana Maranini

5 Sterne
Verdammt auf der Erde zu leben und keine Autobahn führt zu Gott - 21.10.2016
Margrit Allemann

Der Autorin gratuliere ich. Sie hat den Mut, Themen anzusprechen und Dinge beim Namen zu nennen, welche vielen Menschen unter "Tabu" eingeordnet sind.Die Mischung aus Philosophie, Psychologie, Vorstellung und der Erzählung aus ihrem Leben als Rebellin sind sehr spannen. Das Buch hat mich voll erfasst und ich musste es einfach, einmal angefangen, zu Ende lesen.Alles Gute und viel Erfolg!

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