OYIBO!!! Weißer Sohn eines schwarzen Vaters

OYIBO!!! Weißer Sohn eines schwarzen Vaters

Anatol Egbuna


EUR 18,90

Format: 13,5 x 21,5 cm
Seitenanzahl: 208
ISBN: 978-3-85022-769-8
Erscheinungsdatum: 30.06.2009
Seid nicht töricht! Denn auch das kleinste aller Kinder wird mal zum Erwachsenen, um dann von euren Schandtaten zu berichten!Auf der Suche nach Antworten schildert der Autor seine von Leiden, Schmerzen und dem Verlangen nach elterlicher Liebe getränkte Kindheit in Nigeria, dem Land seines Vaters.

22.06.2009Tagebuch einer zerrissenen Kindheit

Der Reinbeker

OYIBO!!! Weißer Sohn eines schwarzen Vaters

06.07.2009Das etwas andere Buch!

Dream-Machines

OYIBO!!! Weißer Sohn eines schwarzen Vaters

06.07.2009Gefühlt heimatlos

Bergedorfer Zeitung

OYIBO!!! Weißer Sohn eines schwarzen Vaters

09.07.2009Buchvorstellung

Die Zeit

OYIBO!!! Weißer Sohn eines schwarzen Vaters

04.08.2009Der „weiße Sohn eines schwarzen Vaters“

Glinder Zeitung

OYIBO!!! Weißer Sohn eines schwarzen Vaters

17.09.2009Du bist für die anderen nicht das, was du dir selbst vorstellst

Bille Wochenblatt

OYIBO!!! Weißer Sohn eines schwarzen Vaters

20.10.2009Anatol Egbuna schildert seine traurige Kindheit in Nigeria

Sonntags Markt

OYIBO!!! Weißer Sohn eines schwarzen Vaters

29.03.2010Reinbeker Autor auf der Buchmesse

Der Reinbeker

OYIBO!!! Weißer Sohn eines schwarzen Vaters

06.04.2010"Oyibo!!! Weißer Sohn eines schwarzen Vaters" - Autorenlesung in der Bücherhalle Bergedorf

Bücherhallen Hamburg

Der bekannten Harley-Davidson-Tuner und Schriftsteller Anatol Egbuna las am Abend des 31. März 2010 in der Bücherhalle Bergedorf aus seinem autobiografischen Buch "Oyibo!!! Weißer Sohn eines schwarzen Vaters", welches er gerade auf der Leipziger Buchmesse vorgestellt hat. Die Fortsetzung "Schwarzer Sohn einer weißen Mutter" ist bereits in Arbeit.Anatol Egbuna wurde als Sohn einer Bergedorfer Architektin und eines Nigerianers geboren. Seine Eltern hatten sich während des Architekturstudiums in Deutschland kennen gelernt und waren später zusammen nach Nigeria gegangen. Als Anatol Egbuna 4 Jahre alt war, trennte sich seine Mutter von ihrem zum Tyrann mutierten Ehemann und kehrte nach Deutschland zurück, um wieder als Architektin zu arbeiten. Ihren Sohn Anatol und dessen Schwestern ließ sie in Nigeria zurück.Für die "Mischlinge" (O-Ton Herr Egbuna) beginnt eine grausige Kindheit. Statt elterlicher Liebe und Unterstützung erfahren die Kinder brutale Misshandlungen durch den Vater und wenig später auch durch die neue Stiefmutter. "Weiße" Kinder haben in Nigeria keine Chance auf eine gerechte Behandlung, Bildung oder Geborgenheit in der Familie. Stattdessen prägen Schläge und Demütigungen den Alltag der Kinder. Mit 17 Jahren gelingt Anatol Egbuna mit Hilfe einer Nachbarin die Flucht nach Lagos. Dort gelangt er mit seinem alten deutschen Kinderpass in die Deutsche Botschaft, wo auch seine jüngere Schwester wenig später in Sicherheit gebracht werden kann. Auf dem Flug nach Deutschland glauben sie, dass nun im "deutschen Paradies" alles besser werden wird. Aber die deutsche Mutter weigert sich ihre Kinder, die ihr fremd sind, aufzunehmen.Ein Onkel nimmt Anatol bei sich auf. Die Schwester wird nach Nigeria zurück geschickt. In Nigeria war Anatol Egbuna ein verhasster "Weißer", in Deutschland ist er nun ein unerwünschter "Neger". Aber Anatol Egbuna kämpft um seine Zukunft und gibt nicht auf: er lernt die deutsche Sprache, macht sein Fachabitur und studiert erfolgreich Maschinenbau.Der Autor schilderte zum einen seine unmenschliche, von Gewalt geprägte Kindheit und zeigte auf, welche fatalen Folgen Vorurteile und Intoleranz haben. Desweiteren veranschaulichte er die Zerrissenheit zwischen zwei Kulturen, von denen keine wirklich als Heimat empfunden wird.Mit seinem Buch verknüpft er die Botschaft, dass alle Menschen, überall auf der Welt, als Menschen betrachtet werden müssen, egal welcher ethnischen Gruppe sie angehören oder welche Hautfarbe sie haben. "Gewalt kann nie ein geeignetes Mittel zur Konfliktlösung sein" erklärte Anatol Egbuna, "und auch Gewalt, die man selbst in der Kindheit erfahren hat, ist keine Rechtfertigung dafür, selbst gewalttätig zu werden".Die bewegende Schilderung dieser Kindheitserinnerungen ließ die Zuhörer in der Bücherhalle nicht unberührt. An die Lesung schloss sich eine lebhafte, kontroverse Diskussion über die Themen, die im Buch angeschnitten wurden, an.

14.02.2010Anatol – geschlagen, gedemütigt, geflüchtet

Hamburger Abendblatt

OYIBO!!! Weißer Sohn eines schwarzen Vaters

31.03.2010Eine traurige Kindheit in Nigeria

Bergedorfer Zeitung

OYIBO!!! Weißer Sohn eines schwarzen Vaters

17.06.2010"Man muss sich öffnen"

Frankfurter Rundschau

OYIBO!!! Weißer Sohn eines schwarzen Vaters

17.10.2010Anatol Egbuna schreibt über Rassismus in Deutschland

Lokale Wochenzeitung Online

Reinbek (mr). „Oyibo”. Dieses Wort wird Anatol Egbuna niemals vergessen. In Nigeria steht dieser Begriff für „minderwertig” oder „unerwünscht”. Seine Kindheit Anatol Egbuna hat jetzt - nach den Kindheitserlebnissen in Nigeria - seine Erlebnisse in Deutschland aufgeschrieben. Das spiegelverkehrte Titelbild ist beabsichtigt - es symbolisiert die umgekehrte Sichtweise. Drei Monate schrieb Anatol an dem Manuskript. Foto: M. Rüscher Reinbek (mr). „Oyibo”. Dieses Wort wird Anatol Egbuna niemals vergessen. In Nigeria steht dieser Begriff für „minderwertig” oder „unerwünscht”. Seine Kindheit im Süden Nigerias, Demütigungen, Bestrafungen und Schläge hat sich der inzwischen 31-Jährige in dem Buch („Weißer Sohn eines schwarzen Vaters”) von der Seele geschrieben. Jetzt gibt es die Fortsetzung, die dort beginnt, wo das erste Buch endete: „Neger” - Schwarzer Sohn einer weißen Mutter. Anatol Egbuna erzählt darin das, was er seit seiner Ankunft in Deutschland im Jahr 1996 erlebte.: Mitmenschliche Intoleranz, Verachtung - „auch hier im Land meiner Mutter war ich wieder anders”, sagt der gelernte Feinmechaniker und nennt ein einziges Beispiel: „Am ersten Schultag hier in Deutschland hat mich jemand vom Stuhl gestoßen und gesagt, dies sei sein Platz und kein Platz für Neger.” Ganz bewusst hat Anatol Egbuna seinem zweiten Buch den Titel „Neger” gegeben. „Natürlich ist das politisch nicht korrekt. Aber in Deutschland erging es mir ähnlich, wie in meiner nigerianischen Heimat - ich war der verstoßene Sohn eines schwarzen Vaters und einer weißen Mutter.” In Deutschland erlebte Egbuna genau das, was er nicht wollte - und auch so nicht erwartet hatte: Rassismus. „Es gab eine Szene im Hamburger Hauptbahnhof, mehrere Männer drückten mich u Boden und schleppten mich zur Polizeiwache. Dort wurde ich gründlich untersucht und als ich fragte, warum ich so behandelt werde, bekam ich zur Antwort, das sei eine Drogenkontrolle und ich würde aussehen wie ein Drogenkurier. Natürlich haben sie nichts gefunden, ich nehme keine Drogen - ich weiß noch nicht einmal, wie Bier schmeckt.” Auch bei einem Bewerbungsgespräch musste Anatol erleben, wie es ist, eine andere Hautfarbe zu haben. „Ich hatte mich als Ingenieur beworben und eine Angestellte sagte zu mir, ich müsse eine Etage tiefer, weil dort die Bewerbungsgespräche für die Werkstattgehilfen seien.” Leise schildert Anatol Egbuna die Situation als er am Flughafen stand und zum ersten Mal wieder seine Heimat besuchen wollte. „Ich bekam plötzlich eine Art Trancegefühl, alles war wieder da. In Nigeria bin ich noch einmal in das Zimmer gegangen, in dem ich immer geschlagen wurde und habe mich in die Ecke gedrückt - wie früher.”

 

24.10.2010Anatol Egbuna: Oyibo!!! : weißer Sohn eines schwarzen Vaters

afrika-buchtipps.de

„Oyibo“ ist in Nigeria eine der Bezeichnungen für „Weißer“. Als Oyibo wurde Anatol Egbuna in Nigeria oft bezeichnet, obwohl er gar nicht „so weiß“ ist. Als Kind einer deutschen Mutter und eines nigerianischen Vaters ist er in Warri im Süden Nigerias geboren und aufgewachsen, wurde dort aber trotzdem nicht als richtiger Nigerianer sondern als anders angesehen.

Anatol Egbuna ist der ältere Bruder der in Deutschland bekannten Sängerin Nneka Egbuna. Seine Eltern lernen sich in Deutschland beim gemeinsamen Studium kennen, gehen dann nach Nigeria, als die Mutter den Vater nach einigen Jahren verlässt und nach Deutschland zurückgeht, bleiben die Kinder in Nigeria beim Vater. Nach einiger Zeit heiratet dieser wieder. Mit der Stiefmutter verändert sich das Leben der Kinder extrem. Speziell Anatol bekommt sehr viele Probleme, muss die Haushaltsarbeiten für die Stiefmutter erledigen, wird von dieser immer wieder grundlos hart bestraft. Es geht so weit, dass die Mutter es schafft, dass der eigene Vater sich gegen ihn richtet und ihn massiv verprügelt. Der Hass der Stiefmutter ist extrem, sie versucht mit aller Macht, so auch mit Vorwürfen der Hexerei gegen die Kinder, mit dem angeblichen Versuch der Austreibung dieser Hexerei, die Kinder aus dem Haus zu vertreiben. Die Gewalt gegen Anatol und seine Schwestern wird so unerträglich schlimm, dass die Jugendlichen über die deutsche Botschaft nach Deutschland fliehen.

Das Buch ist zwar ein wenig holperig geschrieben aber wegen des Themas lesenswert, es zeigt das Leben afro-deutscher Kinder in Afrika, es zeigt die Ausgrenzung, die es auch dort auf Grund der Hautfarbe gibt.

Anatol Egbuna: Oyibo!!! : weißer Sohn eines schwarzen Vaters. – [Neckenmarkt] : Novum Pro, 2009. – 18,40 € 

0Oyibo

OYIBO!!! Weißer Sohn eines schwarzen Vaters

07.09.2011Die zwei Gesichter des Herrn Enwerem

heimat-nachrichten.de

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22.06.2009Tagebuch einer zerrissenen Kindheit

Der Reinbeker

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06.07.2009Das etwas andere Buch!

Dream-Machines

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06.07.2009Gefühlt heimatlos

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09.07.2009Buchvorstellung

Die Zeit

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04.08.2009Der „weiße Sohn eines schwarzen Vaters“

Glinder Zeitung

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17.09.2009Du bist für die anderen nicht das, was du dir selbst vorstellst

Bille Wochenblatt

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20.10.2009Anatol Egbuna schildert seine traurige Kindheit in Nigeria

Sonntags Markt

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29.03.2010Reinbeker Autor auf der Buchmesse

Der Reinbeker

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06.04.2010"Oyibo!!! Weißer Sohn eines schwarzen Vaters" - Autorenlesung in der Bücherhalle Bergedorf

Bücherhallen Hamburg

Der bekannten Harley-Davidson-Tuner und Schriftsteller Anatol Egbuna las am Abend des 31. März 2010 in der Bücherhalle Bergedorf aus seinem autobiografischen Buch "Oyibo!!! Weißer Sohn eines schwarzen Vaters", welches er gerade auf der Leipziger Buchmesse vorgestellt hat. Die Fortsetzung "Schwarzer Sohn einer weißen Mutter" ist bereits in Arbeit.Anatol Egbuna wurde als Sohn einer Bergedorfer Architektin und eines Nigerianers geboren. Seine Eltern hatten sich während des Architekturstudiums in Deutschland kennen gelernt und waren später zusammen nach Nigeria gegangen. Als Anatol Egbuna 4 Jahre alt war, trennte sich seine Mutter von ihrem zum Tyrann mutierten Ehemann und kehrte nach Deutschland zurück, um wieder als Architektin zu arbeiten. Ihren Sohn Anatol und dessen Schwestern ließ sie in Nigeria zurück.Für die "Mischlinge" (O-Ton Herr Egbuna) beginnt eine grausige Kindheit. Statt elterlicher Liebe und Unterstützung erfahren die Kinder brutale Misshandlungen durch den Vater und wenig später auch durch die neue Stiefmutter. "Weiße" Kinder haben in Nigeria keine Chance auf eine gerechte Behandlung, Bildung oder Geborgenheit in der Familie. Stattdessen prägen Schläge und Demütigungen den Alltag der Kinder. Mit 17 Jahren gelingt Anatol Egbuna mit Hilfe einer Nachbarin die Flucht nach Lagos. Dort gelangt er mit seinem alten deutschen Kinderpass in die Deutsche Botschaft, wo auch seine jüngere Schwester wenig später in Sicherheit gebracht werden kann. Auf dem Flug nach Deutschland glauben sie, dass nun im "deutschen Paradies" alles besser werden wird. Aber die deutsche Mutter weigert sich ihre Kinder, die ihr fremd sind, aufzunehmen.Ein Onkel nimmt Anatol bei sich auf. Die Schwester wird nach Nigeria zurück geschickt. In Nigeria war Anatol Egbuna ein verhasster "Weißer", in Deutschland ist er nun ein unerwünschter "Neger". Aber Anatol Egbuna kämpft um seine Zukunft und gibt nicht auf: er lernt die deutsche Sprache, macht sein Fachabitur und studiert erfolgreich Maschinenbau.Der Autor schilderte zum einen seine unmenschliche, von Gewalt geprägte Kindheit und zeigte auf, welche fatalen Folgen Vorurteile und Intoleranz haben. Desweiteren veranschaulichte er die Zerrissenheit zwischen zwei Kulturen, von denen keine wirklich als Heimat empfunden wird.Mit seinem Buch verknüpft er die Botschaft, dass alle Menschen, überall auf der Welt, als Menschen betrachtet werden müssen, egal welcher ethnischen Gruppe sie angehören oder welche Hautfarbe sie haben. "Gewalt kann nie ein geeignetes Mittel zur Konfliktlösung sein" erklärte Anatol Egbuna, "und auch Gewalt, die man selbst in der Kindheit erfahren hat, ist keine Rechtfertigung dafür, selbst gewalttätig zu werden".Die bewegende Schilderung dieser Kindheitserinnerungen ließ die Zuhörer in der Bücherhalle nicht unberührt. An die Lesung schloss sich eine lebhafte, kontroverse Diskussion über die Themen, die im Buch angeschnitten wurden, an.

14.02.2010Anatol – geschlagen, gedemütigt, geflüchtet

Hamburger Abendblatt

OYIBO!!! Weißer Sohn eines schwarzen Vaters

31.03.2010Eine traurige Kindheit in Nigeria

Bergedorfer Zeitung

OYIBO!!! Weißer Sohn eines schwarzen Vaters

17.06.2010"Man muss sich öffnen"

Frankfurter Rundschau

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17.10.2010Anatol Egbuna schreibt über Rassismus in Deutschland

Lokale Wochenzeitung Online

Reinbek (mr). „Oyibo”. Dieses Wort wird Anatol Egbuna niemals vergessen. In Nigeria steht dieser Begriff für „minderwertig” oder „unerwünscht”. Seine Kindheit Anatol Egbuna hat jetzt - nach den Kindheitserlebnissen in Nigeria - seine Erlebnisse in Deutschland aufgeschrieben. Das spiegelverkehrte Titelbild ist beabsichtigt - es symbolisiert die umgekehrte Sichtweise. Drei Monate schrieb Anatol an dem Manuskript. Foto: M. Rüscher Reinbek (mr). „Oyibo”. Dieses Wort wird Anatol Egbuna niemals vergessen. In Nigeria steht dieser Begriff für „minderwertig” oder „unerwünscht”. Seine Kindheit im Süden Nigerias, Demütigungen, Bestrafungen und Schläge hat sich der inzwischen 31-Jährige in dem Buch („Weißer Sohn eines schwarzen Vaters”) von der Seele geschrieben. Jetzt gibt es die Fortsetzung, die dort beginnt, wo das erste Buch endete: „Neger” - Schwarzer Sohn einer weißen Mutter. Anatol Egbuna erzählt darin das, was er seit seiner Ankunft in Deutschland im Jahr 1996 erlebte.: Mitmenschliche Intoleranz, Verachtung - „auch hier im Land meiner Mutter war ich wieder anders”, sagt der gelernte Feinmechaniker und nennt ein einziges Beispiel: „Am ersten Schultag hier in Deutschland hat mich jemand vom Stuhl gestoßen und gesagt, dies sei sein Platz und kein Platz für Neger.” Ganz bewusst hat Anatol Egbuna seinem zweiten Buch den Titel „Neger” gegeben. „Natürlich ist das politisch nicht korrekt. Aber in Deutschland erging es mir ähnlich, wie in meiner nigerianischen Heimat - ich war der verstoßene Sohn eines schwarzen Vaters und einer weißen Mutter.” In Deutschland erlebte Egbuna genau das, was er nicht wollte - und auch so nicht erwartet hatte: Rassismus. „Es gab eine Szene im Hamburger Hauptbahnhof, mehrere Männer drückten mich u Boden und schleppten mich zur Polizeiwache. Dort wurde ich gründlich untersucht und als ich fragte, warum ich so behandelt werde, bekam ich zur Antwort, das sei eine Drogenkontrolle und ich würde aussehen wie ein Drogenkurier. Natürlich haben sie nichts gefunden, ich nehme keine Drogen - ich weiß noch nicht einmal, wie Bier schmeckt.” Auch bei einem Bewerbungsgespräch musste Anatol erleben, wie es ist, eine andere Hautfarbe zu haben. „Ich hatte mich als Ingenieur beworben und eine Angestellte sagte zu mir, ich müsse eine Etage tiefer, weil dort die Bewerbungsgespräche für die Werkstattgehilfen seien.” Leise schildert Anatol Egbuna die Situation als er am Flughafen stand und zum ersten Mal wieder seine Heimat besuchen wollte. „Ich bekam plötzlich eine Art Trancegefühl, alles war wieder da. In Nigeria bin ich noch einmal in das Zimmer gegangen, in dem ich immer geschlagen wurde und habe mich in die Ecke gedrückt - wie früher.”

 

24.10.2010Anatol Egbuna: Oyibo!!! : weißer Sohn eines schwarzen Vaters

afrika-buchtipps.de

„Oyibo“ ist in Nigeria eine der Bezeichnungen für „Weißer“. Als Oyibo wurde Anatol Egbuna in Nigeria oft bezeichnet, obwohl er gar nicht „so weiß“ ist. Als Kind einer deutschen Mutter und eines nigerianischen Vaters ist er in Warri im Süden Nigerias geboren und aufgewachsen, wurde dort aber trotzdem nicht als richtiger Nigerianer sondern als anders angesehen.

Anatol Egbuna ist der ältere Bruder der in Deutschland bekannten Sängerin Nneka Egbuna. Seine Eltern lernen sich in Deutschland beim gemeinsamen Studium kennen, gehen dann nach Nigeria, als die Mutter den Vater nach einigen Jahren verlässt und nach Deutschland zurückgeht, bleiben die Kinder in Nigeria beim Vater. Nach einiger Zeit heiratet dieser wieder. Mit der Stiefmutter verändert sich das Leben der Kinder extrem. Speziell Anatol bekommt sehr viele Probleme, muss die Haushaltsarbeiten für die Stiefmutter erledigen, wird von dieser immer wieder grundlos hart bestraft. Es geht so weit, dass die Mutter es schafft, dass der eigene Vater sich gegen ihn richtet und ihn massiv verprügelt. Der Hass der Stiefmutter ist extrem, sie versucht mit aller Macht, so auch mit Vorwürfen der Hexerei gegen die Kinder, mit dem angeblichen Versuch der Austreibung dieser Hexerei, die Kinder aus dem Haus zu vertreiben. Die Gewalt gegen Anatol und seine Schwestern wird so unerträglich schlimm, dass die Jugendlichen über die deutsche Botschaft nach Deutschland fliehen.

Das Buch ist zwar ein wenig holperig geschrieben aber wegen des Themas lesenswert, es zeigt das Leben afro-deutscher Kinder in Afrika, es zeigt die Ausgrenzung, die es auch dort auf Grund der Hautfarbe gibt.

Anatol Egbuna: Oyibo!!! : weißer Sohn eines schwarzen Vaters. – [Neckenmarkt] : Novum Pro, 2009. – 18,40 € 

0Oyibo

OYIBO!!! Weißer Sohn eines schwarzen Vaters

07.09.2011Die zwei Gesichter des Herrn Enwerem

heimat-nachrichten.de

OYIBO!!! Weißer Sohn eines schwarzen Vaters

5 Sterne
Es hat meine lebenseinstellung verändert! - 16.05.2016

Das was der autor durchmachen musste ist ein einfach nur unglaublich. Ich habe mich so gefühlt als würde das alles vor meinen augen geschehen, ich konnte mir alles verbildlichen und hatte selber an einigen momenten tränen in den augen. Ich persönlich habe eine neue sicht bekommen auf das Leben, ich habe gelernt sachen mehr wert zu schätzen und zu kämpfen für dinge die es wert sind. Außerdem habe ich gelernt das einfache entscheidungen (kleine schritte) großes bewirken können und es unglaublich tolle menschen (inspirierende menschen) gibt, aber leider auch scheusliche...

4 Sterne
Ein sehr lesenswertes, fesselndes Buch - 17.01.2012
Ana M.

Das Buch "OYIBO!!! Weißer Sohn eines schwarzen Vaters" hat mich sehr gefesselt. Es beschreibt authentisch das Leben als Kind in Afrika. Zwar ist die sprachliche Gestaltung an manchen Stellen verbesserungswürdig, aber insgesamt ist es ein sehr spannendes Buch. Für alle Menschen, die sich auch für andere Kulturkreise interessieren, ist es ein Muss.

5 Sterne
Mir fehlen die Worte! - 25.06.2011
chris

... diese Wunden heilt keine Zeit der Welt: Immer dann wenns einem nicht so gut geht, bricht die Vergangenheit hervor: in Träumen oder Schuldgefühlen – die Welt ist erbarmungslos und grausam, überall, da hilft kein Schönreden!Wir können uns aber um Empathie im Alltag bemühen, damit Opfer nicht zu Tätern werden und das innere Tier schweigen lernt.

5 Sterne
Erschütternd und unfassbar!! - 18.04.2011
D.M.

Wie viel Ungerechtigkeit, Leid und Schläge kann eine Kinderseele vertragen, bevor sie bricht? Was geht in Erwachsenen vor, die die Persönlichkeit und die Gefühle anderer - insbesondere von Kindern - derart mit Füßen treten? Alleine das Lesen dieser Erinnerungen lässt einen nicht mehr los und erhebt gleichzeitig die Frage, wie es Anatol Egbuna geschafft hat, dieser besondere Mensch zu bleiben, der er ist: sich selbst gegenüber immer treu, warmherzig und charakterstark! Danke, Anatol Egbuna, dass Sie es geschafft haben, diese Erinnerungen nicht nur aufzuschreiben, sondern auch zu veröffentlichen. Es gibt noch viel zu viele Kinder, die leiden müssen ...

5 Sterne
muss man gelesen haben - 07.02.2011
bigbooty

ein wirklich sehr spannendes, gefühlsvolles buch. kann ich nur empfehlen :)

5 Sterne
Wachrüttelnd und zum Nachdenken anregend - 28.12.2010
Sven Bonitz

Wie viel Leid kann ein Mensch überhaupt erfahren und aushalten? Diese Frage habe ich mir beim Lesen von Anatol Egbunas erstem Teil seiner Biografie mehrmals gestellt, musste das Buch weglegen, wenn er von seiner Stiefmutter und seinem Vater zu stark misshandelt wurde. Dennoch ist es wichtig, dass sich der Autor des Buches dazu durchgerungen hat, seine schlimmen Erlebnisse aufzuschreiben, um anderen Menschen die Augen zu öffnen und gegen das Vergessen anzukämpfen. sbonitz.jimdo.com

5 Sterne
super Buch - 14.10.2010
Beate Brandt

Das ist ein super Buch!!! Es hat mich sehr traurig und betroffen gemacht, wie viel Leid anderen Menschen zugefügt wird, speziell dem Autor Anatol Egbuna und seiner Schwester. Ich wünsche ihm und seiner Schwester, dass sie nur noch glücklich sind.

5 Sterne
Bewegende Kindheit in Nigeria - 07.03.2010

Wie kann ein Kind diese Demütigungen und Misshandlungen überstehen? Welch eine Kraft gehört dazu!Wie wird es ihm im Land seiner deutschen Mutter ergehen?

5 Sterne
Heftiger Inhalt, toll erzählt! - 05.03.2010
SK

Eine wahrhaft ergreifende Kindheit, die hier beschrieben wird. Und auch die Beschreibungen seines Lebens als Jugendlicher waren sehr ergreifend für mich! Schlimm, dass es so etwas heutzutage noch gibt!Meine Hochachtung, aus den ewigen Rückschlägen immer wieder etwas Positives zu sehen und nie aufzugeben!Auch ich würde mir eine Fortsetzung sehr wünschen, in der Anatol hoffentlich endlich die positive Seite des Lebens kennenlernt ...

5 Sterne
Sehr traurig und fassungslos - 09.11.2009
Kilode

Habe das Buch schnell verschlungen, es ist menschenverachtend, was der Junge erdulden musste. Ich hoffe, er hat sich mittlerweile hier gefangen und kann ein normales Leben führen. Das wird er sicher nie vergessen.

5 Sterne
Ergreifend!!! Unfassbar!!! Zum Weinen!!! - 27.08.2009
Matthias aus München

Hut ab vor dem Lebenswillen und dem großen Mut sein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen! Anatol und Nneka durchlebten unter dem Hass der "Eltern" eine unfassbare Kindheit, mit hefitigen Stammesritualen, Brutalität, Ausländerhass und dem Leben hinter Gittern. Dieses Buch zeigt mir wie gut es uns, im Vergleich, hier geht und dass wir nicht wegen jedem kleinen Wehwehchen zu Psychologen rennen sollten. Ein wirkliches Problem ist der Kampf um sein Leben, der Kampf nicht zu verhungern, der Kampf nicht krank zu werden, der Kampf sich nicht das Leben zu nehmen ... Ich hoffe, dass der Autor eine Fortsetzung auf den Markt bringt, denn ich frage mich: Hat er im Land der Weißen sein Glück gefunden? Wie ist es ihm mit seiner weißen Mutter ergangen? Hat er seinen Vater zu Verantwortung gezogen? ... So viele Fragen habe ich an den Autor und hoffe sehnlichst diese beantwortet zu bekommen. Anatol, ich ziehe den Hut vor deiner Kraft all dieses erduldet zu haben!!! Und Danke für die tiefen, sehr persönlichen Einblicke in deine so traurige, unfassbare Kindheit ...

5 Sterne
Oyibo!!! - 26.08.2009
Ulrich W.

Dieses Buch geht ganz tief ins Innere, dort wo versteckt in jeder Seele etwas schlummert was nicht geweckt werden will.Danke, dass ich es lesen durfte, und es in mir längst vergessenes wiedergebracht hat. Ich warte auf sein zweites Buch!!

5 Sterne
Danke für diese persönlichen Einblicke in das Leben eines starken Kindes - 17.08.2009
Marion

Als Geschenk von meiner Freundin, und dann auch noch mit persönlicher Widmung, hielt ich an einem Freitag ein schlichtes, schwarz-weißes Taschenbuch in den Händen. Bereits am Abend nahm ich es zur Hand um ein wenig quer zu lesen. Gefesselt vom Thema und vom Schreibstil eines Menschen, der seine Kindheit unter der eifersüchtigen und brutalen Tyrannei seiner Stiefmutter in Nigeria durchlebte, gelang es mir kaum dieses Buch aus der Hand zu legen. Bereits am Sonnabend war es durchgelesen um dann am Sonntag noch ein zweites mal von vorn bis hinten gelesen zu werden. Danach ging es in der Familie von Hand zu Hand. Nicht nur ich war erschüttert von den tiefen Einblicken in die grausame Kindheit des kleinen Anatol. Tief beeindruckt waren wir alle davon, dass dieses mißhandelte Menschenkind trotzdem nicht den Blick für das Elend in seinem Umfeld verloren hatte. Trotz der eigenen Pein war in dem jungen Herzen noch Platz für das Mitleid für einen Unbekannten, der am Straßenrand lag. Wir alle waren tief bewegt von den Schilderungen aus der Kindheit des jungen Anatol Egbuna und wir warten gespannt auf die Fortsetzung. Danke für die Widmung "Es gibt immer ein Morgen" …

5 Sterne
Was habt ihr getan? - 04.08.2009
chris78

Es ist durch nichts wieder gut zu machen was diesem Menschen angetan wurde. Mein tiefes aufrichtiges Mitgefühl gilt dem Autor. Auf das ihn seine Kräfte niemals verlassen mögen. Danke für diese spannende und ergreifende Offenbarung...

5 Sterne
fesselnde und emotionserweckende Autobiographie! - 03.08.2009
CB

Der Autor hat mich mit seiner Lebensgeschichte von Anfang an gefesselt und mich emotional sehr berührt. Wenn ich bedenke, dass ich ungefähr das gleiche Alter des Autors habe und wie extrem unterschiedlich unsere Kindheit bzw. Jugend verlaufen ist macht es mich sehr wütend und traurig zugleich. Unfassbar für mich was sich dort abgespielt hat.Ich wünsche dem Autor von ganzem Herzen, dass es ihm hier besser ergangen ist und er nun ein freies Leben führen kann.

4 Sterne
Unfassbar ... - 02.08.2009
B.K.

... ist, wie dünn die "Zivilisation" genannte Decke sein kann und wie sadistisch ein "gebildeter" Vater sein Kind behandeln kann.

5 Sterne
Ergreifend! Schonungslos! Unglaublich! Wahr! - 29.07.2009
Olga Pavlenko

Wer es liebt andere Kulturen zu ergründen, wer es liebt reale Menschen auf ihrem Lebensweg zu begleiten, wer es liebt in ein Buch hineingezogen zu werden, der wird dieses Buch lieben!OYIBO ist eine ergreifende, traurige aber auch heroische Biographie eines halb nigerianischen und halb deutschen Kindes, Jugendlichen und Mannes. Anatol Egbuna hat mich in die Welt der Schatten als auch des Lichtes Nigerias im Allgemeinen und insbesondere seines eigenen Lebens entführt. Der nackte Kampf um sein Leben hat mich unglaublich berührt und nachdem man dieses Buch gelesen hat, kann man den Autor nur für seine Kraft und Willensstärke bewundern!Direkt und schonungslos gewehrt Anatol Egbuna Einsichten in sein Leben und seine Seele!Für jeden ein Muss!

5 Sterne
Ich war den Tränen nahe - 21.07.2009
Anke

Ich war von dem Buch extrem gefesselt. Von der ersten bis zur letzten Seite. Erschütternd, was Eltern ihren Kindern antun

5 Sterne
Und das durch die Augen eines Kindes!!! - 19.07.2009
Christina

Ich habe das Buch innerhalb von sieben Stunden durchgelessen, wollte es gar nicht aus der Hand legen, echt mitreißend und zum teil traurig dass es so etwas noch auf unserer Welt gibt. Kinder sind doch unsere Zukunft, warum sie dann leiden lassen?Der Autor versteht es den Leser bildlich durch seinen Schreibstil miteinzubeziehen, echt Wahnsinn!!!

5 Sterne
Traurige und mitreißende Biografie - 02.07.2009

Schwarz oder weiß? Wo bin ich zu hause, als OYIBO oder NEGER? Das Buch treibt mir die Tränen in die Augen, denn der Autor beschreibt sehr mitreißend, dass unsere Gesellschaft nach wie vor nach der Hautfarbe urteilt, ob hier oder in Afrika ... Sein Überlebenskampf animiert zum Weiterlesen und lässt den Leser hoffen, dass der Kleine Anatol überlebt ...

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