Mein außergewöhnlicher und harter Weg
EUR 17,90
Format: 13,5 x 21,5 cm
Seitenanzahl: 66
ISBN: 978-3-7116-0976-2
Erscheinungsdatum: 06.08.2026
Ein bewegendes Lebenszeugnis: In „Mein außergewöhnlicher und harter Weg“ erzählt die Autorin offen von ihrer Kindheit, ihrer Behinderung, schwierigen Erfahrungen in Schule und Beruf – und davon, wie sie trotz aller Hindernisse nie aufgegeben hat.
Kapitel 1
Das bin ich und das ist meine Familie
Ich wurde im sehr kalten Winter am 24. Februar 1997 um 11:45 Uhr im baden-württembergischen Schwäbisch Hall ohne Komplikationen im geboren.
Ich wurde nicht direkt am Entbindungstermin, sondern zwei Tage später.
Ich bin das zweite Kind meiner Eltern.
Am frühen Morgen bekam meine Mutter Wehen, sie wurden immer stärker und sie konnte es nicht mehr aushalten.
Meine Mutter rief in der Arbeitsstelle von Papa an, dass er so schnell wie möglich nach Hause kommen soll und dass es mit der Geburt losgeht.
Papa erfuhr von seinem Arbeitskollegen, dass er jetzt von seiner Arbeitsstelle gehen muss wegen seiner schwangeren Frau.
Eine halbe Stunde später holte mein Vater meine Mutter von zu Hause ab und sie fuhren in die Klinik nach Schwäbisch Hall.
Währenddessen hat meine Tante meinen Bruder von zu Hause abgeholt, damit mein Bruder nicht bei der Geburt dabei sein muss, denn es wäre für ihn richtig langweilig gewesen in der Klinik.
Mein Bruder hat nicht verstanden, warum er jetzt bei seiner Tante ist und warum seine Mutter mit Papa in eine Klinik gehen muss.
Am Anfang hat er geschrien und geweint, weil er bei seiner Mutter sein wollte, aber meine Tante und mein Onkel haben mit meiner Cousine und meinem Cousin meinen Bruder beruhigt und mit ihm Autos gespielt.
Eine halbe Stunde später kamen meine Mutter und mein Vater in der Klinik an und die Hebamme holte meine Eltern von der Notaufnahme ab und ging gleich zum Kreißsaal im zehnten Stock, während mein Vater sein Auto im Parkhaus parkte.
Zehn Minuten später kam mein Vater im Kreißsaal an und sprach mit meiner Mutter.
Die Hebamme sprach mit meinen Eltern und kontrollierte am Monitor, ob mit mir und meiner Mutter alles in Ordnung ist.
Kurz vor Mittag um 11:45 Uhr wurde ich geboren und die Hebamme half bei der Geburt.
Meine Eltern waren sehr glücklich und hatten auch Freudentränen.
Der Kinderarzt und die Hebamme untersuchten mich nach der Geburt und teilten meinen Eltern mit, dass ich keine Behinderung habe und dass die Geburt gut und ohne Komplikationen verlaufen ist.
Während der Untersuchung hat mein Vater mit seiner Fotokamera Bilder gemacht und sie danach meiner Mutter gezeigt.
Ich war ein paar Tage in der Klinik und als mein Bruder mich zum ersten Mal gesehen hat, war er so stolz, dass er jetzt ein großer Bruder ist und ich seine kleine Schwester bin.
Mein Vater und mein Bruder haben mich und meine Mutter von der Klinik abgeholt und wir fuhren heim nach Sulzbach, wo ich gewohnt habe.
Ich habe mich gut eingelebt in meinem neuen Zuhause und mein Bruder hat sich die ganze Zeit liebevoll um mich gekümmert, wenn meine Mutter im Haushalt arbeiten musste und mein Vater an seiner Arbeitsstelle war.
Nachts habe ich immer gut geschlafen. Wenn ich Hunger hatte, habe ich geschrien und meine Mutter hat sich um mich gekümmert und mich gestillt.
Tagsüber war ich zu Hause oder habe mit meiner Mutter meinen Bruder vom Kindergarten geholt und hingebracht, damit ich nicht alleine zu Hause war.
Jede Woche ging ich mit meiner Mutter zum Kinderarzt in Gaildorf zur Untersuchung. Der Kinderarzt hat mit mir verschiedene Übungen gemacht und mich untersucht, aber meistens habe ich aber nur geschrien, weil es mir nicht gefallen hat oder er mich aufgeweckt hat.
Der Arzt war sehr nett und sympathisch und die Arzthelferinnen waren auch sehr nett.
Ich war bis zum 18. Lebensjahr beim Kinderarzt gewesen und war dann sehr traurig, dass ich ab dem 19. Lebensjahr nicht mehr zu meinem Lieblingskinderarzt gehen durfte.
Kapitel 2
Die Taufe
Ein paar Monate später, wurde im Mai 1997, wurde ich an einem sehr heißen Muttertag in der evangelischen Kirche in Sulzbach getauft. Meine Verwandtschaft war auch eingeladen und ich hatte zwei Paten.
Die Taufe hat am Vormittag angefangen und ich wurde von einem Pfarrer getauft.
Mein Bruder war solange bei meinen Großeltern während der Taufe, weil meine Eltern bei mir gewesen sind, weil sie sich nicht gleichzeitig um mich und meinen Bruder kümmern konnten an diesem besonderen Tag.
Nach der Taufe in der Kirche sind wir in ein Restaurant in Röthenbach gegangen und haben dort etwas gegessen und getrunken.
Ich habe solange während des Mittagessens geschlafen, sodass meine Eltern sich nicht um mich haben kümmern müssen.
Einmal habe ich ganz laut geschrien, weil ich Hunger hatte, sodass meine Eltern und die Verwandten erschrocken sind. Meine Mutter ging mit mir in einen anderen Raum und gab mir ein Milchfläschchen.
Eine halbe Stunde später sind meine Mutter und ich wiedergekommen und ich lag solange in meinem Kinderwagen und spielte mit meinem Spielzeug, während meine Mutter den Nachtisch aß.
Nach dem Dessert hat meine Cousine meine Eltern gefragt, ob sie mich nehmen darf, und meine Eltern haben ihr die Erlaubnis gegeben.
Meine Cousine nahm mich aus dem Kinderwagen und # und sie spielte mit mir und mein Cousin spielte auch mit.
Meine Tante saß neben meiner Cousine und beobachtete uns, damit mir nichts passiert.
Während der Zeit haben meine Eltern mit der Verwandtschaft geredet und sich gegenseitig ausgetauscht.
Meine Eltern haben danach angekündigt, dass wir das Restaurant verlassen und zu einem Vereinsheim gehen.
Meine Eltern und die Verwandtschaft haben sich aufgeteilt und wir fuhren in ein Vereinsheim in Sulzbach und feierten dort weiter.
Meine Mutter und meine Großmutter haben in der Küche alles vorbereitet.
Währenddessen hat sich die Verwandtschaft ihre Sitzplätze rausgesucht und mein Vater hat alles für das Formel-1-Rennen im Fernsehen vorbereitet. Meine Mutter war aber nicht begeistert, dass die Formel-1-Fans das Rennen anschauen wollten, weil sie kein Formel 1 mag.
Die Formel-1-Fans haben aber trotzdem Formel 1 im Fernsehen angeschaut, weil an diesem Tag auch Formel 1 kam und weil die Männer sich für Formel 1 interessierten und auch Formel-1-Fans waren.
Während des Formel-1-Rennens aßen wir verschiedene Kuchen und Torten von einem Buffet.
Es hat sehr viele verschiedene Kuchen und Torten gegeben. Eine Tante von mir hat fünf bis zehn Kuchen und Torten gebacken für diesen besonderen Tag und meine Eltern konnten gar nicht glauben, dass meine Tante so viele Kuchen und Torten für diesen besonderen Tag mitgebracht hatte und die anderen Verwandten waren auch sprachlos.
Es war eine Überraschung, meine Eltern hatten nichts davon gewusst.
Am Nachmittag gingen Mama und ein paar Verwandten mit mir spazieren und mein Vater blieb mit meinem Bruder im Vereinsheim.
Beim Spaziergang habe ich geschlafen und meine Verwandten wollten den Kinderwagen, in dem ich lag, schieben und wechselten sich beim Schieben ab.
Ein paar Leute haben meine Mutter gefragt, woher sie den Namen hat, und sie antwortete, dass sie meinen Namen irgendwo gelesen hat und mich dann so benannt hat, weil ihr mein Name sehr gut gefiel und mein Vater damit auch zufrieden war.
Ich hatte auch einen zweiten Namen, nämlich Jessica. Meinem Vater gefiel der Name so sehr, dass er den Namen Jessica als ersten Namen haben wollte, aber meiner Mutter gefiel der Name nicht und sie lehnte ihn als ersten Namen ab, aber als zweiten Namen machte sie eine Ausnahme für meinen Vater.
Der Spaziergang dauerte eine Stunde und wir kamen erschöpft wieder im Vereinsheim an.
Zum Schluss gab es noch verschiedene Eissorten. Manche haben sich Eis genommen und manche hatten keine Lust auf Eis, weil sie noch satt waren.
Vor allem meine Cousine und mein Bruder hatten große Lust auf Eis und aßen verschiedene Eissorten, weil sie Eis lieben.
Am Abend haben meine Eltern noch eine Ansprache gehalten und sie haben sich riesig gefreut, dass alle gekommen sind und zusammen die Taufe von mir gefeiert haben.
Nach der Ansprache verabschiedete sich die Verwandtschaft von meinen Eltern, meinem Bruder und von mir und danach machte sich die Verwandtschaft auf den Heimweg.
Es war ein toller Tag gewesen, aber es war auch anstrengend für mich gewesen, weil es so viele Leute und lauten Lärm gab.
Meine Eltern gingen mit meinem Bruder und mit mir nach Hause. Wir waren so müde, dass wir gleich ins Bett gingen.
Am nächsten Tag räumten und säuberten meine Eltern mit meinem Onkel und meinem Großvater das Vereinsheim. Währenddessen war ich mit meinem Bruder bei unserer Tante, unserem Cousin und unserer Cousine.
Am Nachmittag waren mein Bruder und ich wieder bei unseren Eltern zu Hause. Meine Eltern packten die Geschenke aus, und mein Bruder spielte solange mit mir.
Ich bekam sehr viele verschiedene Geschenke von meiner Verwandtschaft, und meine Eltern haben sich riesig über die Geschenke gefreut.
Mein Bruder war traurig und eifersüchtig auf mich, weil ich so viele Geschenke bekommen hatte und er nicht, aber meine Eltern haben mit meinem Bruder gesprochen und ihm erklärt, dass seiner Schwester der besondere Tag gehört.
Danach war mein Bruder nicht mehr enttäuscht und eifersüchtig.
An diesem Tag war es so aufregend und besonders, vor allem, weil es gleichzeitig mein Tauftag, Muttertag und Formel 1 war.
Kapitel 3
Entwicklungsverzögerung
Als ich ein kleines Kind war, hatte ich sehr spät mit sprechen angefangen.
Während der Entwicklungszeit haben meine Eltern sich Sorgen um mich gemacht, dass irgendwas bei der Entwicklung nicht stimmt. Vor allem, weil ich langsam bin bei der Entwicklung und anders als mein Bruder und andere Kinder.
Ich habe gar kein Wort gesprochen, aber ich habe normal mit Laufen angefangen.
Meine Eltern gingen mit mir zu meinem Kinderarzt in Gaildorf, und der Kinderarzt meinte, dass meine Eltern mit mir in ein Kinderzentrum für Kinderneurologie und Sozialpädiatrie in Maulbronn hingehen sollten, weil das Kinderzentrum für Kinderneurologie und Sozialpädiatrie in Maulbronn auf Kinder mit einer Entwicklungsverzögerung spezialisiert ist.
Der Kinderarzt gab meinen Eltern die Kontaktdaten, und meine Mutter rief noch am gleichen Tag im Kinderzentrum für Kinderneurologie und Sozialpädiatrie an und machte einen Termin für mich aus.
Ein paar Wochen später, frühmorgens, gingen meine Eltern mit mir zum Kinderzentrum für Kinderneurologie und Sozialpädiatrie in Maulbronn, und wir sollten noch im Wartezimmer warten, bis wir drankommen. Wir haben ganz lange gewartet, und während der Zeit war mir langweilig gewesen, weshalb mein Vater mit mir auf dem Flur herumlief, bis wir drankamen.
Zum Glück rief die Krankenpflegerin uns schließlich auf, wir mussten dann aber noch im Büro des Professors warten, bis er kam.
Zehn Minuten später kam der Professor, und der erste Eindruck war nicht so unsympathisch gewesen.
Der Professor hat meine Eltern und mich erst einmal kennengelernt und gefragt, warum wir hier sind, und meine Eltern haben alles über mich erzählt, welche Probleme ich habe.
Während des Gesprächs hat der Professor alles in seinen Computer aufgeschrieben und mit meinen Eltern über den Ablauf gesprochen, was ich alles machen muss.
Danach hat der Professor mich untersucht und verschiedene Tests gemacht, warum und wo ich eine Entwicklungsverzögerung habe.
Ich sollte auch mit verschiedenen Spielzeugen spielen, und es hat mir Spaß gemacht.
Nach den Untersuchungen und Tests saßen wir wieder im Wartezimmer, wo ich mit anderen Kindern gespielt habe. In dieser Zeit überprüfte der Professor die Untersuchungen und Tests, und es hat wieder sehr lange gedauert, bis wir drankamen.
Die Krankenpflegerin rief uns noch einmal auf. Der Professor wartete schon in seinem Büro und hat das Ergebnis dann meinen Eltern mitgeteilt.
Diagnose:
Mentale Entwicklungsstörung, Motorische Koordinationsstörung und Sprachentwicklungsstörung.
Meine Eltern waren erschrocken und konnten gar nicht glauben, dass ich eine Behinderung habe.
Der Professor meinte, dass ich eine schwere Behinderung habe und dass ich rund um die Uhr Betreuung von meinen Eltern brauche und dass ich von einem Sonderkindergarten über eine Sonderschule bis zur Werkstatt für behinderte Menschen mein ganzes Leben verbringen werde.
Ich kann kein normales Leben führen, weil ich eine schwere Behinderung habe.
Aber der Professor war sehr unfreundlich und unsympathisch zu meinen Eltern gewesen.
Nach dem Abschlussgespräch gingen meine Eltern mit mir wieder nach Hause, und ich schlief während der Heimfahrt im Auto.
Ein paar Stunden später sind wir wieder zu Hause angekommen, und meine Mutter rief den Kinderarzt an. Sie erzählte es dem Kinderarzt, und er meinte, wir sollen nicht alles glauben, was der Professor über die Ergebnisse sagte, weil er den Professor persönlich kennt. Der Kinderarzt sagte auch, dass andere Familien mit behinderten Kindern auch schon schlechte Erfahrungen gemacht hätten und dass der Professor so etwas auch schon zu weiteren Familien gesagt habe.
Der Kinderarzt kannte mich schon, seit ich ein Baby war, und er wusste, welche Probleme ich hatte, und der Professor hatte mich nur einmal kurz gesehen und sprach dann nur negativ über mich, obwohl es gar nicht stimmte.
Meine Eltern waren so froh, als der Tag in der Kinderklinik endlich vorbei war. Leider bekamen wir nur schlechte Nachrichten von dem Professor zu hören, meine Eltern hatten sich den Tag ganz anders vorgestellt.
...
Das bin ich und das ist meine Familie
Ich wurde im sehr kalten Winter am 24. Februar 1997 um 11:45 Uhr im baden-württembergischen Schwäbisch Hall ohne Komplikationen im geboren.
Ich wurde nicht direkt am Entbindungstermin, sondern zwei Tage später.
Ich bin das zweite Kind meiner Eltern.
Am frühen Morgen bekam meine Mutter Wehen, sie wurden immer stärker und sie konnte es nicht mehr aushalten.
Meine Mutter rief in der Arbeitsstelle von Papa an, dass er so schnell wie möglich nach Hause kommen soll und dass es mit der Geburt losgeht.
Papa erfuhr von seinem Arbeitskollegen, dass er jetzt von seiner Arbeitsstelle gehen muss wegen seiner schwangeren Frau.
Eine halbe Stunde später holte mein Vater meine Mutter von zu Hause ab und sie fuhren in die Klinik nach Schwäbisch Hall.
Währenddessen hat meine Tante meinen Bruder von zu Hause abgeholt, damit mein Bruder nicht bei der Geburt dabei sein muss, denn es wäre für ihn richtig langweilig gewesen in der Klinik.
Mein Bruder hat nicht verstanden, warum er jetzt bei seiner Tante ist und warum seine Mutter mit Papa in eine Klinik gehen muss.
Am Anfang hat er geschrien und geweint, weil er bei seiner Mutter sein wollte, aber meine Tante und mein Onkel haben mit meiner Cousine und meinem Cousin meinen Bruder beruhigt und mit ihm Autos gespielt.
Eine halbe Stunde später kamen meine Mutter und mein Vater in der Klinik an und die Hebamme holte meine Eltern von der Notaufnahme ab und ging gleich zum Kreißsaal im zehnten Stock, während mein Vater sein Auto im Parkhaus parkte.
Zehn Minuten später kam mein Vater im Kreißsaal an und sprach mit meiner Mutter.
Die Hebamme sprach mit meinen Eltern und kontrollierte am Monitor, ob mit mir und meiner Mutter alles in Ordnung ist.
Kurz vor Mittag um 11:45 Uhr wurde ich geboren und die Hebamme half bei der Geburt.
Meine Eltern waren sehr glücklich und hatten auch Freudentränen.
Der Kinderarzt und die Hebamme untersuchten mich nach der Geburt und teilten meinen Eltern mit, dass ich keine Behinderung habe und dass die Geburt gut und ohne Komplikationen verlaufen ist.
Während der Untersuchung hat mein Vater mit seiner Fotokamera Bilder gemacht und sie danach meiner Mutter gezeigt.
Ich war ein paar Tage in der Klinik und als mein Bruder mich zum ersten Mal gesehen hat, war er so stolz, dass er jetzt ein großer Bruder ist und ich seine kleine Schwester bin.
Mein Vater und mein Bruder haben mich und meine Mutter von der Klinik abgeholt und wir fuhren heim nach Sulzbach, wo ich gewohnt habe.
Ich habe mich gut eingelebt in meinem neuen Zuhause und mein Bruder hat sich die ganze Zeit liebevoll um mich gekümmert, wenn meine Mutter im Haushalt arbeiten musste und mein Vater an seiner Arbeitsstelle war.
Nachts habe ich immer gut geschlafen. Wenn ich Hunger hatte, habe ich geschrien und meine Mutter hat sich um mich gekümmert und mich gestillt.
Tagsüber war ich zu Hause oder habe mit meiner Mutter meinen Bruder vom Kindergarten geholt und hingebracht, damit ich nicht alleine zu Hause war.
Jede Woche ging ich mit meiner Mutter zum Kinderarzt in Gaildorf zur Untersuchung. Der Kinderarzt hat mit mir verschiedene Übungen gemacht und mich untersucht, aber meistens habe ich aber nur geschrien, weil es mir nicht gefallen hat oder er mich aufgeweckt hat.
Der Arzt war sehr nett und sympathisch und die Arzthelferinnen waren auch sehr nett.
Ich war bis zum 18. Lebensjahr beim Kinderarzt gewesen und war dann sehr traurig, dass ich ab dem 19. Lebensjahr nicht mehr zu meinem Lieblingskinderarzt gehen durfte.
Kapitel 2
Die Taufe
Ein paar Monate später, wurde im Mai 1997, wurde ich an einem sehr heißen Muttertag in der evangelischen Kirche in Sulzbach getauft. Meine Verwandtschaft war auch eingeladen und ich hatte zwei Paten.
Die Taufe hat am Vormittag angefangen und ich wurde von einem Pfarrer getauft.
Mein Bruder war solange bei meinen Großeltern während der Taufe, weil meine Eltern bei mir gewesen sind, weil sie sich nicht gleichzeitig um mich und meinen Bruder kümmern konnten an diesem besonderen Tag.
Nach der Taufe in der Kirche sind wir in ein Restaurant in Röthenbach gegangen und haben dort etwas gegessen und getrunken.
Ich habe solange während des Mittagessens geschlafen, sodass meine Eltern sich nicht um mich haben kümmern müssen.
Einmal habe ich ganz laut geschrien, weil ich Hunger hatte, sodass meine Eltern und die Verwandten erschrocken sind. Meine Mutter ging mit mir in einen anderen Raum und gab mir ein Milchfläschchen.
Eine halbe Stunde später sind meine Mutter und ich wiedergekommen und ich lag solange in meinem Kinderwagen und spielte mit meinem Spielzeug, während meine Mutter den Nachtisch aß.
Nach dem Dessert hat meine Cousine meine Eltern gefragt, ob sie mich nehmen darf, und meine Eltern haben ihr die Erlaubnis gegeben.
Meine Cousine nahm mich aus dem Kinderwagen und # und sie spielte mit mir und mein Cousin spielte auch mit.
Meine Tante saß neben meiner Cousine und beobachtete uns, damit mir nichts passiert.
Während der Zeit haben meine Eltern mit der Verwandtschaft geredet und sich gegenseitig ausgetauscht.
Meine Eltern haben danach angekündigt, dass wir das Restaurant verlassen und zu einem Vereinsheim gehen.
Meine Eltern und die Verwandtschaft haben sich aufgeteilt und wir fuhren in ein Vereinsheim in Sulzbach und feierten dort weiter.
Meine Mutter und meine Großmutter haben in der Küche alles vorbereitet.
Währenddessen hat sich die Verwandtschaft ihre Sitzplätze rausgesucht und mein Vater hat alles für das Formel-1-Rennen im Fernsehen vorbereitet. Meine Mutter war aber nicht begeistert, dass die Formel-1-Fans das Rennen anschauen wollten, weil sie kein Formel 1 mag.
Die Formel-1-Fans haben aber trotzdem Formel 1 im Fernsehen angeschaut, weil an diesem Tag auch Formel 1 kam und weil die Männer sich für Formel 1 interessierten und auch Formel-1-Fans waren.
Während des Formel-1-Rennens aßen wir verschiedene Kuchen und Torten von einem Buffet.
Es hat sehr viele verschiedene Kuchen und Torten gegeben. Eine Tante von mir hat fünf bis zehn Kuchen und Torten gebacken für diesen besonderen Tag und meine Eltern konnten gar nicht glauben, dass meine Tante so viele Kuchen und Torten für diesen besonderen Tag mitgebracht hatte und die anderen Verwandten waren auch sprachlos.
Es war eine Überraschung, meine Eltern hatten nichts davon gewusst.
Am Nachmittag gingen Mama und ein paar Verwandten mit mir spazieren und mein Vater blieb mit meinem Bruder im Vereinsheim.
Beim Spaziergang habe ich geschlafen und meine Verwandten wollten den Kinderwagen, in dem ich lag, schieben und wechselten sich beim Schieben ab.
Ein paar Leute haben meine Mutter gefragt, woher sie den Namen hat, und sie antwortete, dass sie meinen Namen irgendwo gelesen hat und mich dann so benannt hat, weil ihr mein Name sehr gut gefiel und mein Vater damit auch zufrieden war.
Ich hatte auch einen zweiten Namen, nämlich Jessica. Meinem Vater gefiel der Name so sehr, dass er den Namen Jessica als ersten Namen haben wollte, aber meiner Mutter gefiel der Name nicht und sie lehnte ihn als ersten Namen ab, aber als zweiten Namen machte sie eine Ausnahme für meinen Vater.
Der Spaziergang dauerte eine Stunde und wir kamen erschöpft wieder im Vereinsheim an.
Zum Schluss gab es noch verschiedene Eissorten. Manche haben sich Eis genommen und manche hatten keine Lust auf Eis, weil sie noch satt waren.
Vor allem meine Cousine und mein Bruder hatten große Lust auf Eis und aßen verschiedene Eissorten, weil sie Eis lieben.
Am Abend haben meine Eltern noch eine Ansprache gehalten und sie haben sich riesig gefreut, dass alle gekommen sind und zusammen die Taufe von mir gefeiert haben.
Nach der Ansprache verabschiedete sich die Verwandtschaft von meinen Eltern, meinem Bruder und von mir und danach machte sich die Verwandtschaft auf den Heimweg.
Es war ein toller Tag gewesen, aber es war auch anstrengend für mich gewesen, weil es so viele Leute und lauten Lärm gab.
Meine Eltern gingen mit meinem Bruder und mit mir nach Hause. Wir waren so müde, dass wir gleich ins Bett gingen.
Am nächsten Tag räumten und säuberten meine Eltern mit meinem Onkel und meinem Großvater das Vereinsheim. Währenddessen war ich mit meinem Bruder bei unserer Tante, unserem Cousin und unserer Cousine.
Am Nachmittag waren mein Bruder und ich wieder bei unseren Eltern zu Hause. Meine Eltern packten die Geschenke aus, und mein Bruder spielte solange mit mir.
Ich bekam sehr viele verschiedene Geschenke von meiner Verwandtschaft, und meine Eltern haben sich riesig über die Geschenke gefreut.
Mein Bruder war traurig und eifersüchtig auf mich, weil ich so viele Geschenke bekommen hatte und er nicht, aber meine Eltern haben mit meinem Bruder gesprochen und ihm erklärt, dass seiner Schwester der besondere Tag gehört.
Danach war mein Bruder nicht mehr enttäuscht und eifersüchtig.
An diesem Tag war es so aufregend und besonders, vor allem, weil es gleichzeitig mein Tauftag, Muttertag und Formel 1 war.
Kapitel 3
Entwicklungsverzögerung
Als ich ein kleines Kind war, hatte ich sehr spät mit sprechen angefangen.
Während der Entwicklungszeit haben meine Eltern sich Sorgen um mich gemacht, dass irgendwas bei der Entwicklung nicht stimmt. Vor allem, weil ich langsam bin bei der Entwicklung und anders als mein Bruder und andere Kinder.
Ich habe gar kein Wort gesprochen, aber ich habe normal mit Laufen angefangen.
Meine Eltern gingen mit mir zu meinem Kinderarzt in Gaildorf, und der Kinderarzt meinte, dass meine Eltern mit mir in ein Kinderzentrum für Kinderneurologie und Sozialpädiatrie in Maulbronn hingehen sollten, weil das Kinderzentrum für Kinderneurologie und Sozialpädiatrie in Maulbronn auf Kinder mit einer Entwicklungsverzögerung spezialisiert ist.
Der Kinderarzt gab meinen Eltern die Kontaktdaten, und meine Mutter rief noch am gleichen Tag im Kinderzentrum für Kinderneurologie und Sozialpädiatrie an und machte einen Termin für mich aus.
Ein paar Wochen später, frühmorgens, gingen meine Eltern mit mir zum Kinderzentrum für Kinderneurologie und Sozialpädiatrie in Maulbronn, und wir sollten noch im Wartezimmer warten, bis wir drankommen. Wir haben ganz lange gewartet, und während der Zeit war mir langweilig gewesen, weshalb mein Vater mit mir auf dem Flur herumlief, bis wir drankamen.
Zum Glück rief die Krankenpflegerin uns schließlich auf, wir mussten dann aber noch im Büro des Professors warten, bis er kam.
Zehn Minuten später kam der Professor, und der erste Eindruck war nicht so unsympathisch gewesen.
Der Professor hat meine Eltern und mich erst einmal kennengelernt und gefragt, warum wir hier sind, und meine Eltern haben alles über mich erzählt, welche Probleme ich habe.
Während des Gesprächs hat der Professor alles in seinen Computer aufgeschrieben und mit meinen Eltern über den Ablauf gesprochen, was ich alles machen muss.
Danach hat der Professor mich untersucht und verschiedene Tests gemacht, warum und wo ich eine Entwicklungsverzögerung habe.
Ich sollte auch mit verschiedenen Spielzeugen spielen, und es hat mir Spaß gemacht.
Nach den Untersuchungen und Tests saßen wir wieder im Wartezimmer, wo ich mit anderen Kindern gespielt habe. In dieser Zeit überprüfte der Professor die Untersuchungen und Tests, und es hat wieder sehr lange gedauert, bis wir drankamen.
Die Krankenpflegerin rief uns noch einmal auf. Der Professor wartete schon in seinem Büro und hat das Ergebnis dann meinen Eltern mitgeteilt.
Diagnose:
Mentale Entwicklungsstörung, Motorische Koordinationsstörung und Sprachentwicklungsstörung.
Meine Eltern waren erschrocken und konnten gar nicht glauben, dass ich eine Behinderung habe.
Der Professor meinte, dass ich eine schwere Behinderung habe und dass ich rund um die Uhr Betreuung von meinen Eltern brauche und dass ich von einem Sonderkindergarten über eine Sonderschule bis zur Werkstatt für behinderte Menschen mein ganzes Leben verbringen werde.
Ich kann kein normales Leben führen, weil ich eine schwere Behinderung habe.
Aber der Professor war sehr unfreundlich und unsympathisch zu meinen Eltern gewesen.
Nach dem Abschlussgespräch gingen meine Eltern mit mir wieder nach Hause, und ich schlief während der Heimfahrt im Auto.
Ein paar Stunden später sind wir wieder zu Hause angekommen, und meine Mutter rief den Kinderarzt an. Sie erzählte es dem Kinderarzt, und er meinte, wir sollen nicht alles glauben, was der Professor über die Ergebnisse sagte, weil er den Professor persönlich kennt. Der Kinderarzt sagte auch, dass andere Familien mit behinderten Kindern auch schon schlechte Erfahrungen gemacht hätten und dass der Professor so etwas auch schon zu weiteren Familien gesagt habe.
Der Kinderarzt kannte mich schon, seit ich ein Baby war, und er wusste, welche Probleme ich hatte, und der Professor hatte mich nur einmal kurz gesehen und sprach dann nur negativ über mich, obwohl es gar nicht stimmte.
Meine Eltern waren so froh, als der Tag in der Kinderklinik endlich vorbei war. Leider bekamen wir nur schlechte Nachrichten von dem Professor zu hören, meine Eltern hatten sich den Tag ganz anders vorgestellt.
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