Cover: Majestätsbeleidigung

Majestätsbeleidigung
Zeugnis – Das fremde Kuckuckskind fällt aus dem gemachten Nest


EUR 16,90

Format: 13,5 x 21,5 cm
Seitenanzahl: 182
ISBN: 978-3-99146-824-0
Erscheinungsdatum: 28.05.2024
Der Schlüssel zum Glück liegt tief im Inneren des Menschen verborgen im Loslassen. Die Liebe manifestiert sich insofern in einer Persönlichkeit, wenn der Mensch beständig bereit ist, sich seinem ethischen bzw. moralischen Fußabdruck zu stellen.
Teil III
Zeugnis


Prolog

Einführungen in die Passion Jesu Christi

Jesus wendet sich an Maria Valtorta: … „Es wird ein weiter Weg sein, den wir zusammen gehen müssen, denn kein Schmerz ist mir erspart geblieben. Kein Schmerz des Fleisches, des Geistes, des Herzens, der Seele. Alle habe ich sie verkostet, von allen habe ich mich genährt, an allen meinen Durst gestillt, bis ich an ihnen gestorben bin.
Könntest du den Mund an meine Lippen legen, würdest du noch immer die Bitterkeit dieser vielen Schmerzen bemerken. Könntest du meine Menschheit in meinem nun so strahlenden Gewand sehen, würdest du auch sehen, dass diese Strahlen aus den tausend und abertausend Wunden hervorgehen, die meine aus Liebe zu euch zerrissenen, ausgebluteten, zerschlagenen und durchbohrten Glieder mit einem Mantel lebenden Purpurs bedeckten.
Nun strahlt meine Menschheit. Aber es gab einen Tag, da glich sie der eines Aussätzigen, so zerschlagen und gedemütigt, war sie. Der Gottmensch, der als Sohn Gottes und der Frau ohne Makel alle Schönheit des Leibes in Vollkommenheit besaß, war damals in den Augen jener, die ihn liebevoll, neugierig oder verächtlich betrachteten, abscheulich: ein ”Wurm“, wie David sagt, der Leute Spott und der Verachtetste desVolkes.
Die Liebe zum Vater und zu den Geschöpfen des Vaters hat mich dazu getrieben, meinen Körper denen zu überlassen, die mich schlugen, mein Antlitz denen darzubieten, die mir Backenstreiche gaben und mich bespien und die glaubten, verdienstvoll zu handeln, als sie mir die Haare ausrissen, mich am Bart zerrten und mein Haupt mit Dornen durchbohrten. Selbst die Erde, und was von ihr kommt, haben sie zum Komplizen der ihrem Retter zugefügten Qualen gemacht, denn sie haben meine Glieder verrenkt, meine Knochen bloßgelegt, mir meine Kleider vom Leib gerissen und so meiner Reinheit die größte Qual zugefügt. Sie haben mich an das Holz geschlagen, mich wie ein am Haken des Schlächters verblutendes Lamm aufgehängt, sie haben meinen Todeskampf mit geiferndem Hohn verfolgt – ein Rudel gieriger Wölfe, das der Blutgeruch noch rasender macht.
Angeklagt, verurteilt, getötet. Verraten, verleugnet, verkauft. Selbst von Gott verlassen, denn auf mir lagen die Verbrechen, die ich auf mich genommen hatte. Ich war ärmer als ein unter die Räuber gefallener Bettler, denn man hat mir nicht einmal das Kleid gelassen, um meine gemarterte, zerschlagene Blöße zu bedecken. Es wurde mir nicht einmal die Schmach erspart, noch über den Tod hinaus verletzt und von den Feinden verleumdet zu werden. Vom Schmutz all eurer Sünden bedeckt, in die tiefste Nacht des Schmerzes gestürzt, ohne dass das Licht des Himmels meinem sterbenden Blick begegnet wäre oder eine göttliche Stimme meinem letzten Flehen geantwortet hätte.
Isaias nennt den Grund so viele Schmerzen: ”Wahrlich, er hat all unsere Leiden auf sich genommen, unsere Schmerzen hat er getragen.“
Unsere Schmerzen! Ja, für euch habe ich sie getragen! Um eure Schmerzen zu lindern, zu besänftigen, zu beenden, wenn ihr mir nur treu gewesen wäret. Aber ihr wolltet es nicht sein. Was hab ich dafür bekommen? Ihr habt mich wie einen Aussätzigen, einen von Gott geschlagen betrachtet. Ja, der Aussatz eurer unendlich vieler Sünden war auf mir wie ein Busgewand, wie ein Bußgürtel; aber warum habt ihr nicht durch das Gewand, in das er seine Heiligkeit für euch kleidete, Gott in seiner unendlichen Barmherzigkeit gesehen?
”Durchbohrt um eurer Sünden willen, zerschlagen für eure Missetaten“, sagt die Isaias, der mit seinem prophetischen Blick den Menschensohn als eine einzige Wunde gesehen hat, zur Heilung der Wunden der Menschen. Und wenn nur mein Körper verwundert gewesen wäre!
Aber was ihr mir noch viel mehr verwundet habt, war mein Gefühl und mein Geist. Das eine wie das andere habt ihr zur Zielscheibe eures Spottes gemacht, und ihr habt meine Freundschaft, die ich euch geschenkt hatte, durch Judas mit Füßen getreten. Die Treue, die ich von euch erhofft hatte, habt ihr durch die Verleugnung des Petrus gebrochen. Ihr habt mich getroffen, durch die Undankbarkeit jener, die mir zuriefen: ”Stirb!“, nachdem ich sie von so vielen Übeln befreit hatte. Ihr habt mich in der Liebe verletzt durch das meiner Mutter zugefügte Leid, und in der Religion, als ihr mich Gotteslästerer nanntet; mich, der ich mich aus Eifer für die Sache Gottes den Händen der Menschen überliefert habe, in dem ich Mensch geworden bin, ein Leben lang gelitten und mich der menschlichen Grausamkeit überlassen habe, ohne ein Wort zu sagen oder zu klagen.
Ein Blick meiner Augen hätte genügt, um die Kläger, Richter und Henker zu vernichten, aber ich war freiwillig gekommen, um das Opfer zu vollbringen, und als Lamm; denn ich war das Lamm Gottes, und ich bin es auf ewig. Ich habe mich fortführen lassen, um meiner Kleider beraubt und getötet zu werden, damit aus meinem Fleisch Leben für euch werde.
Als ich erhöht wurde, war ich schon verzehrt von namenlosen Schmerzen, von Schmerzen aller Namen. Schon in Bethlehem habe ich zu sterben angefangen, als ich das Licht der Welt erblickt, dass so erschreckend anders für mich war. Ich bin auch gestorben in der Armut, in der Verbannung, bei der Flucht, bei der Arbeit, bei all meinen Mühen, dem Unverständnis, dem Verrat, den verletzten Gefühlen, den Qualen, Lügen und Gotteslästerungen. Dies alles hat der Mensch mir zugefügt, mir, durchgekommen war, um ihn wieder mit Gott zu versöhnen.
Maria, schau deinen Erlöser an. Er trägt kein weißes Gewand und hat kein blondes Haupt. Er hat nicht den saphirfarbenen im Blick, den du kennst. Sein Gewand ist rot von Blut. Es ist zerrissen und mit Schmutz und Speichel bedeckt. Sein Gesicht ist geschwollen und entstellt und sein Blick von Blut und Tränen verschleiert, und der Blick dich an durch diese Kruste aus Blut, Tränen und Staub, die seine Lider bedecken. Meine Hände, siehst du, sind schon voller Wunder und warten auf die letzte Wunde.
Schau mich an, kleiner Johannes, so wie mich dein Bruder Johannes angeschaut hat. Meine Schritte hinterlassen blutige Spuren. Der Schweiß wischt das Blut ab, das aus den Wunden der Geiselhiebe tropft, und das Blut, das mich noch bedeckt von der Todesangst im Ölgarten. Die ausgetrockneten, zerschlagenen Lippen sprechen dieses Wort in der Bedrängnis, im Kummer eines unter namenlosen Qualen schon sterbenden Herzens.“ …

… „Die Reine, die Demütige, die von allen Reichtümern der Welt Losgelöste, konnte nicht anders als Abscheu vor dieser Schlange empfinden. Auch ich empfand Abscheu. Und nur ich allein, der Vater und der Geist wissen, welche Überwindung es mich gekostet hat, ihn,
Judas, in meiner Nähe zu ertragen.“ …

… „Du hast alle Schmerzen kennengelernt, die der eigentlichen Passion vorausgegangen sind. Nun werde ich dir die Schmerzen zeigen, die ich während der Passion erduldet habe. Jene Schmerzen, die euren Geist immer tiefer ergreifen, je mehr ihr sie betrachtet.“ …




Zeugnis
Das fremde Kuckuckskind fällt aus dem gemachten Nest

Aller Anfang ist schwer



Es war wohlweislich eine Vorsehung Gottes ungewöhnlicher Art, als Kind mit 6 Jahren aus zerrütteten Familienverhältnissen bei einer Pflegefamilie an einem idyllischen Ort angekommen zu sein. Meine nachfolgende Kindheit dort war spürbar von der Einmütigkeit einer beschaulichen Ortschaft geprägt, welche maßgeblich durch das spirituelle Leben der ansässigen Mönche beeinflusst war. Als Kind, das von Gott wenig verstanden hat, konnte ich das Leben dort streckenweise im tiefen Frieden ausmachen. Selbst wenn es nur zarte Pflänzchen des Glaubens waren, konnte man den Glauben bei der Ortsgemeinschaft als eine Art Reife ausmachen, bei der ich mir durchaus behütet vorkam. Vielleicht sollte ich nicht zu viel über diesen wundersam mythischen Ort schreiben, um nicht noch mehr Zuagroiste anzulocken, die das göttliche Geheimnis mit ihrer menschlichen Neugierde entzaubern.

Mir war allerdings nicht bewusst, dass ich dieses persönliche Glück über viele Jahre meiner Kindheit hinweg nur vereinzelt mit meinen Mitmenschen teilen konnte. Ich war in meiner kleinen Welt gefangen, denn um mich herum war die Realität tatsächlich eine andere, die ich nicht sehen konnte oder wollte. Das mag wohl daran liegen, dass ich vorher selbst der Hölle auf Erden entronnen war. Die tiefergehende Geborgenheit in mancherlei Hinsicht während meiner Kindheit war auch mir in meiner Unkenntnis über dessen Ursprung leider viel zu selbstverständlich geworden, sodass es mir ebenso fernlag, selbige genauer zu hinterfragen.

Jesus antwortet Petrus: „Ich werde es dir mit deinen eigenen Worten von kurz zuvor sagen. Ein Sprung, und man ist auf der friedlichen, blumigen Insel des Geisteslebens. Aber man muss den Mut haben, den Sprung zu wagen und das Ufer, die Welt, zu verlassen; zu springen, ohne darauf zu achten, ob jemand über unseren ungeschickten Sprung lachen könnte oder uns auslacht wegen unserer Einfalt, weil wir eine kleine, einsame Insel der Welt vorziehen. Man muss springen, ohne Furcht sich zu verletzen, nass zu werden oder eine Enttäuschung zu erleben. Man muss alles zurücklassen und bei Gott Zuflucht suchen, sich auf die von der Welt isolierte Insel begeben und diese nur verlassen, um an die am Ufer Gebliebenen das reine Wasser und die Blumen zu verteilen, die man auf der Insel des Geistes gesammelt hat, auf der es nur einen einzigen Baum gibt, den Baum der Weisheit. In seiner Nähe, fern vom Lärm der Welt, begreift man jedes Wort und wird zum Lehrer, obwohl man weiß, dass man Schüler ist. Auch dies ist ein Symbol.“

Die Unbeschwertheit verließ mich umso abrupter, als dass ich hätte erkennen können, wer oder was mich mit dem neuen Lebensabschnitt meiner Ausbildung zum Elektroinstallateur überhaupt verlassen hatte. Da ich als Kind gerne gebastelt habe, pflegte ich mir in meiner Vorstellung, die Zukunft als Schreiner oder als Fernsehtechniker auszumalen. Ich dachte auch daran, Gärtner oder Koch zu werden, beides lag mir nicht fern. Jedoch bin ich nicht wetterfest, bis heute nicht, und das Backen und Kochen hatte mir niemand zugetraut, obwohl ich mir heute tatsächlich gerne schnelle, schmackhafte Menüs zaubere, als Kontrast zu dem mitunter faden Kantinenessen bei der Arbeit. Da der Schreinermeister mir in Folge absagte, hatte mich mein Pflegevater schlussendlich an seinen langjährigen Sportsfreund vermittelt, der ein großes Handwerksunternehmen innehatte.

Mit 15 Jahren fand ich mich sonach mit einer riesigen Schlagbohrmaschine, die fast so schwer war wie ich, auf einem Rohbau wieder ohne eingebaute Fenster und bei winterlichen Temperaturen, um unzählige Löcher für Leerrohre mit einem Durchmesser von ca. 2 cm in die Betondecke zu bohren. Überall war es nass und dunkel, es tropfte vom herbstlichen Regen und hinter mir stand ein griesgrämiger Kapo, der mich aufforderte, schneller zu arbeiten. Es hat nicht lange gedauert, um zum ersten Mal Bekanntschaft mit Depressionen zu machen, die mich über viele Monate während der Blüte meiner Jugend verfolgten. Nur wer diese Schreckgestalt schon mal erlebt hat, weiß, wie unausweichlich dieses Befinden ist. Regelmäßig an den Sonntag Nachmittagen, wenn meine Pflegefamilie zu Besuch bei ihren Verwandten oder Freunden war und ich zu Hause blieb, ereilten mich Angstzustände und ich fiel jeweils in ein tiefes schwarzes Loch der Gefühle, aus dem es kein Entrinnen gab. Je mehr man an den scheinbaren Gründen rührte, welche diesen Frust auslösen konnten, oder sich ertappt fühlte dabei, umso heftiger überkamen einen die Angst und Schwere im Herzen. Man konnte nur warten, bis die Stimmung sich selbst wieder gnädig zeigte, um wieder ruhiger zu werden, bis zum nächsten Einfall emotionaler Trostlosigkeit.

Altes Testament – Der Prediger Salomo, Grenzen des Wissens 12,1 Denk an deinen Schöpfer in deiner Jugend, ehe die bösen Tage kommen und die Jahre sich nahen, da du wirst sagen: «Sie gefallen mir nicht»; 12,2 ehe die Sonne und das Licht, Mond und Sterne finster werden und Wolken wiederkommen nach dem Regen, − 12,3 zur Zeit, wenn die Hüter des Hauses zittern und die Starken sich krümmen und müßig stehen die Müllerinnen, weil es so wenige geworden sind, und wenn finster werden, die durch die Fenster sehen. 12,4 und wenn die Türen an der Gasse sich schließen, dass die Stimme der Mühle leiser wird, und wenn sie sich hebt, wie wenn ein Vogel singt, und alle Töchter des Gesanges sich neigen; 12,5 wenn man vor Höhen sich fürchtet und sich ängstigt auf dem Wege, wenn der Mandelbaum blüht und die Heuschrecke sich belädt und die Kaper aufbricht; denn der Mensch fährt dahin, wo er ewig bleibt, und die Klageleute gehen umher auf der Gasse; − 12,6 ehe der silberne Strick zerreißt und die goldene Schale zerbricht und der Eimer zerschellt an der Quelle und das Rad zerbrochen in den Brunnen fällt. 12,7 Denn der Staub muss wieder zur Erde kommen, wie er gewesen ist, und der Geist wieder zu Gott, der ihn gegeben hat. 12,8 Es ist alles ganz eitel, spricht der Prediger, ganz eitel.

An Religion war nicht zu denken und hatte für mich zu diesem Zeitpunkt im Alltag überhaupt keine Bedeutung, im Gegenteil. Wie ich bereits erwähnte, konnte ich mir in der Vorstellung von Gott auf der Grundlage von den Erzählungen aus dem Evangelium der Kirche leider nur wage in der Praxis einen Begriff machen, obwohl ich bereits alle Sakramente als Christ in Empfang genommen hatte. Ich entwickelte gerade zu dieser Zeit sogar das Ritual vorzugeben, dass ich zum Gottesdienst ginge, während ich in Wirklichkeit im Ort oder bei Freunden rumhing. Ich hatte also kein Rezept gegen meine Unzufriedenheit über den Lauf, den mein Leben nehmen würde, und musste akzeptieren, dass die Angstzustände mich regelmäßig einholten. Ich wollte die Ausbildung abbrechen, aber ein paar vernünftige Kollegen, denen ich durchaus wohlgesinnt war und heute sehr dankbar bin, rieten mir inständig davon ab und empfahlen mir, wenigstens den Abschluss zu machen.

Gefolgt von den bereits lang anhaltenden religiösen Unstimmigkeiten in der Pflegefamilie, war das dann aber der Moment, an dem ich emotional zu Hause ausbrach. Meine große Entdeckung war die Wollust. Als reiner Zeitvertreib bzw. ein willkommenes Instrument der Frustbewältigung in ausweglosen Situationen und um seelische Schmerzen darin zu ertränken, wenngleich ich mich durch dieses häufige Ritual der Beschäftigung mit mir selbst allmählich zu einem Narzissten entwickelte. Frauen interessierten mich vor allem dann, wenn sie auf mich flogen. Ich suchte nach Anerkennung und versprach Befriedigung, denn darin habe ich mich verstanden. Es dauerte nicht lange, bis ich erkannt hatte, dass auch die Mädchen in meinem Alter unersättlich in diesem Verlangen waren. So romantisch die Beziehungen anfangs auch waren, die Ernüchterung ließ bis auf wenige Ausnahmen nicht lange auf sich warten, was mir zur Last wurde, die ich abwarf wie ein gebrauchtes Kleidungsstück.

Wir waren gewiss alle von großer Zartheit und jugendlicher Unschuld, wir waren Gleichgesinnte, deshalb spielten wir dieses Spiel und spielen es Millionen Menschen auf dem Erdenrund bis zum letzten Menschen. Eines schönen Tages, einige Jahre später, stand ich unter der Dusche und ekelte mich vor mir selbst. Die ständigen intimen Berührungen durch irgendeinen fremden Körper gaben mir das Gefühl, dass ich mich trotz häufigen Waschens schmutzig fühlte. Dessen Ursache war wohl innerer Natur gewesen und von da an war der Reiz auch vorbei. Der Geschlechtsakt, der ohnehin schon das Risiko einer verführerischen und seelenfeindlichen Lust in sich birgt, bleibt für Christen deshalb immer auch ein Balanceakt. Er ist folgerichtig keine Spielwiese und darf mit einem guten Willen nur der Zeugung vorbehalten sein. Das kann man lernen und siehe da, es tut der Seele wohl. Als Christ und Erlöster darf man nicht zurückweichen vor diesem Opfer. Um nicht Schiffbruch zu erleiden, muss man mit dem Glauben die Lust in sich bezwungen haben, bevor man ans Eingemachte in einer Ehe herangeht. Das ist durchaus für jeden Menschen ratsam, um die Partnerschaft bzw. sich gegenseitig und sich selbst nicht systematisch auszuhöhlen.

Scheut euch nicht zu sagen: „Vater, ich habe gesündigt,
aber wenn du willst, kannst du mich heilen.“

Das könnte Ihnen auch gefallen :

Cover: Majestätsbeleidigung

Isa Sternitz

"Der einstimmige Christenglaube in einem Geiste"

Weitere Bücher von diesem Autor

Cover: Majestätsbeleidigung

Timothée Mercier

Majestätsbeleidigung

Cover: Majestätsbeleidigung

Timothée Mercier

Majestätsbeleidigung

Buchbewertung:
Mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder