Cover: Die Berge, mein Leben voll Arbeit und Sehnsucht

Die Berge, mein Leben voll Arbeit und Sehnsucht
Im Wandel der Zeit


EUR 24,90

Format: 13,5 x 21,5 cm
Seitenanzahl: 586
ISBN: 978-3-99146-832-5
Erscheinungsdatum: 17.06.2024
Geprägt vom harten Bergbauernleben in der Kindheit, sucht Josef Friedl nach markanten Veränderungen den Ausgleich in den Bergen. Schöne Erlebnisse, viele Gefahren, tiefe Empfindungen und wertvolle Erkenntnisse vervollständigen eine turbulente Lebensgeschichte.
1 Einleitung

Es kam wie es kommen sollte und so wurde das kleine, auf 1 356 Metern gelegene Bergdorf Boden im April 1956 zu meiner Heimat. Es hätte wohl kaum einen besseren Platz für mich gegeben als jenen abgeschiedenen, von steilen und schroffen Bergen umrahmten, inmitten der Lechtaler Alpen. Auch wenn meine bisherigen Wege oftmals steil, steinig und beschwerlich waren, bin ich dankbar, glücklich und zufrieden, dass ich meiner Bestimmung im Land der Berge folgen durfte.
Der weite Bogen des von mir bisher Erlebten spannt sich vom bescheidenen Leben in den primitiven Holzhütten in Pfafflar mit ausschließlich manueller Arbeit über viele rasche Entwicklungsstufen bis zur künstlichen Intelligenz!
Das bergbäuerlich geprägte Leben meiner Kindheit fand im Vergleich zu heute in einer gänzlich anderen Welt statt. Es waren nicht nur die Lebens- und Arbeitsweisen völlig anders, sondern auch die Einstellung zum Leben, die Art zu denken und das daraus resultierende Verhalten haben mit den Gepflogenheiten der Gegenwart nur noch wenig zu tun.
Der Kampf ums Überleben in dieser rauen Bergwelt stand über Jahrhunderte im Mittelpunkt aller Handlungen meiner Vorfahren. Auch ich habe das ständige Arbeiten, Mühen und Plagen meiner Eltern, um unsere Familie ernähren zu können, noch hautnah erlebt.
Wenn ich bei meinen Wanderungen und Bergtouren an jene Plätze komme, wo wir damals in unserer überschaubaren Welt Jungvieh gehütet, den Schafen Salz gebracht, Bergheu geerntet, Heuschober errichtet, Weiden geräumt, Lawinenschäden beseitigt, Zäune geflickt oder Kartoffeln angebaut haben, so kommt es mir vor, als hätte sich das alles in einer anderen Welt, in einem anderen Film abgespielt. Ebenso ist der von mir empfundene Wertewandel, den ich auf meinem bisherigen Lebensweg erlebt und mitgemacht habe, enorm.
Die mich prägenden Eindrücke aus meiner Kindheit, die raschen Veränderungen innerhalb kürzester Zeit, intensiv empfundene Ereignisse, Begegnungen mit charismatischen Menschen sowie ebenfalls in die Tiefe gehende persönliche Begebenheiten sind es wert, schriftlich festgehalten zu werden. Daher habe ich schon vor vielen Jahren begonnen, immer wieder Beiträge für dieses Buch zu verfassen.
Auch wird den schönen und heiklen Erlebnissen bei Berg- und Schitouren, die im Laufe meines Lebens immer mehr zu einem wesentlichen Bestandteil meiner Freizeit wurden, viel Platz eingeräumt. Mir sehr wichtig erscheinende persönliche Erkenntnisse, welche die körperliche und seelische Gesundheit betreffen, habe ich ebenfalls erwähnt.

In Boden, in der Welt meiner Kindheit, gab es eine Kirche, zwölf Häuser und ungefähr 55 Einwohner. Zu Boden gehören die nicht ganzjährig bewohnten Weiler Brandegg und Pfafflar. Pfafflar wiederum besteht aus den Hofstellen Unterhaus, Ebele und Haag. Boden und die 5 Kilometer entfernte Ortschaft Bschlabs bilden gemeinsam eine politische Gemeinde mit dem Namen Pfafflar. Es ist für viele unlogisch, dass eine Gemeinde den Namen eines Ortsteiles trägt, dessen dauerhafte Bewohnung vor 130 Jahren endgültig aufgegeben wurde. Bschlabs wird von den Weilern Aschlen, Sack, Windegg, Mitterhof, Taschach, Egg und Zwieslen gebildet. Laut offizieller Volkszählung lebten im Jahr 1951 noch 198 Einwohner in unserer Gemeinde; im Jahr 2023 sind es gerade noch ungefähr die Hälfte.
Der schnelle, enorme Wandel der Zeiten im vergangenen Jahrhundert, von dem meine Vorfahren berichteten und von dem auch ich noch einiges mitbekommen habe, soll uns sensibel dafür machen, dass es jederzeit sehr schnell Veränderungen geben könnte. Wir dürfen uns nicht gleichgültig zurücklehnen und uns im derzeitigen Wohlstand geborgen fühlen, sondern müssen alles in unserer Macht Stehende tun, um Frieden und Freiheit zu sichern, sowie soziale, medizinische und wirtschaftliche Errungenschaften zu erhalten. All die Annehmlichkeiten, die wir jetzt haben, auch wenn viele nicht zufrieden sind und auf hohem Niveau jammern, waren in der Vergangenheit nicht selbstverständlich und könnten es auch in Zukunft nicht sein.
„Nichts ist so beständig wie der Wandel“, soll einst der griechische Philosoph Heraklit gesagt haben oder anders ausgedrückt: „Das einzige Beständige ist die laufende Veränderung!“



2 Mein Leben mit den Lawinen

Lawinen in jeder nur möglichen Ausprägung haben meinen bisherigen Lebenslauf oft tangiert. Aufgrund der exponierten Lage meines Heimatortes gehörte das Leben mit den im Winter von den steilen Bergen herunterstürzenden Schneemassen schon von Kindheit an zum Alltäglichen. Ob als Schneebrett-, Lockerschnee-, Staub- (19.1), Gleitschnee- oder Nassschnee-Lawinen, in jeder Form haben mich Gestalt, Wucht und Kraft der Lawinen fasziniert. Bei den Warnungen meiner Eltern, beim Hören von Lawinengeschichten in der Stube, beim lawinenverursachten Ausfall des Schulunterrichts, bei unzähligen Straßensperren, beim Überklettern von frischen Lawinenkegeln, beim Schaufeln von Notwegen über Lawinen, bei Problemen mit Gästen wegen der Nichterreichbarkeit des Dorfes oder deren Eingesperrtsein, beim Beseitigen von Lawinenschäden, beim Aufräumen von abgelagertem Unrat, bei Lawinenkursen, als Bürgermeister, als Vorsitzender beziehungsweise Mitglied der Lawinenkommission, beim Schifahren abseits der Piste, sehr oft bei vielen Schitouren sowie auch bei direktem Kontakt mit den gefährlichen Schneemassen ist das Thema Lawinen in meinem Leben immer aktuell und heikel geblieben!


2.1 Am Tag meiner Geburt

Da es in den Tagen vor meiner Geburt sehr viel geschneit hatte und zu dieser Zeit die zuständige Hebamme in unserem Tal nicht zur Verfügung stand, wurde meine Mama rechtzeitig nach Breitenwang ins Krankenhaus Kreckelmoos gebracht. Zur damaligen Zeit wurden in unserer Gemeinde noch so gut wie alle Kinder mit Hilfe der örtlichen Hebamme daheim zur Welt gebracht.
Am Tag meiner Geburt, am 12. April 1956 (um 11:35 Uhr), haben die Männer von Boden einen Fußweg durch tiefen Schnee und über mehrere Lawinen nach Bschlabs geschaufelt. Besonders der Weg „Unter den Köpfen“ vom „Waldele“ bis zu den „Nassen Platten“ sei fast vollständig von Lawinen verschüttet gewesen. Wegen der großen Neuschneemenge, die auf einer glatten, verharschten Altschneedecke abgelagert wurde, sind sogar Hänge zwischen den üblichen Lawinenstrichen abgerutscht. Gegen Abend kam Michael Perl, der Wirt vom Gasthaus Edelweiß (das war der Vater von den im Buch erwähnten Personen Otto, Helga und Margit, sowie der Opa von Reinhold und Werner) zu Fuß von Elmen herein und berichtete meinem Papa, der noch mit der Schaufel in der Hand auf dem Lawinenkegel stand, dass er heute erstmals Vater eines gesunden Sohnes geworden sei. Meinem Papa – so erzählte er öfters – wären bei dieser erfreulichen Nachricht die „Haare zu Berge gestanden“.


2.2 Wintertage in meiner Kindheit

Die meist schneereichen Winter während meiner Kinder- und Jugendzeit empfand ich als sehr lang, kalt und dunkel, oft unbehaglich duster. Immer wieder und wieder waren wir viele Tage, ja sogar wochenlang von der Außenwelt abgeschnitten. Auf der damals noch recht schmalen, circa 11 Kilometer langen Straße von Boden nach Elmen gab es circa dreißig Stellen (19.2), an denen man mit Lawinen rechnen musste.

Nach intensiven Schneefallperioden, die es während eines Winters meist öfters gab, dauerte es längere Zeit, bis die Unimog-Schneefräse vom Baubezirksamt Reutte den Weg bis zu uns nach Boden wieder freimachen konnte. Der Schneepflug am für heutige Verhältnisse recht kleinen Traktor von Helmut Lechleitner konnte trotz ständigem Unterwegssein größere Schneemassen nicht mehr bewältigen. Zur Beseitigung von großen Staublawinen und ganz besonders von mächtigen Nassschneelawinen, die oft mit Bäumen, Steinen und Erdreich durchsetzt waren, bedurfte es des Einsatzes von Schubraupen oder Radladern.
Als Alfons Kirchmaier, er war Jäger für die von der Familie Pischl aus Telfs gepachteten Jagd, an einer Nierenkolik erkrankte, präparierten die Männer aus Boden mit Schiern und selbstgefertigten Schneereifen, ähnlich den heutigen Schneeschuhen, im „Schwarzwald“, dem flachen Feld südlich des Fundais- und östlich des Angerlebaches, eine circa 160 Meter lange und 8 Meter breite Landebahn für ein Kleinflugzeug. Groß war die Sensation, als der damals weitum bekannte Rettungsflieger Eduard Bodem aus Innsbruck mit seinem Flugzeug, eine Piper 180, am 23. Dezember 1962 darauf landete. Um zu testen, ob es möglich ist, mit dem erkrankten Alfons auch wieder abheben zu können, machte der Pilot einen erfolgreichen Startversuch, bei dem mein Onkel Anton (6.7) mitfliegen durfte. Alfons wurde in dicken Decken eingehüllt, auf einem Heuschlitten liegend zur Landebahn gezogen und in das Flugzeug geladen. Nachdem der Flieger unseren nachschauenden Blicken entschwand, legte sich die Aufregung und die weihnachtliche Winterruhe kehrte zurück in das durch Lawinen von der Außenwelt getrennte Dorf. Anton erzählte noch öfters mit Begeisterung von seinem aufregenden Probeflug.
Bevor geeignete Hubschrauber zur Verfügung standen, dienten kleine, wendige Flächenflugzeuge vor allem auf Gletschern und entsprechenden Schneefeldern zur Unterstützung von Bergrettungseinsätzen.
Wie mir aus mehreren Erzählungen und auch aus der Chronik bekannt ist, war anlässlich der Rettungsaktion für Alfons bereits das zweite Mal ein Flugzeug in Boden: Im August 1926 kam der Jagdpächter Rudolf Pischl aus Telfs mit seinem Doppeldecker-Flugzeug übers Hahntennjoch. Bei der Landung auf dem ebenen Feld nordwestlich von Boden, („Anlage“ genannt), wurde es wegen der unterschätzten Unebenheiten im Gelände stark beschädigt. Mechaniker aus München reparierten den Propeller und die Tragflächen des Fliegers neben dem Haus von Leo Lechleitner (6.1), Boden 35. Die erforderlichen Ersatzteile wurden mit der Bahn nach Imst geliefert und dann übers Hahntennjoch herübergetragen. Die dem Ort Boden seinen Namen gebende Fläche hat es ermöglicht, dass ein Flugzeug bereits 24 Jahre vor dem ersten Auto im Dorf war.
Da es einmal sehr lange Zeit keine Verbindung zur Außenwelt gab, hat ein Bundesheer-Hubschrauber wichtige Lebensmittel zu uns ins Dorf geflogen. Vermutlich wollte uns der Pilot eine Freude bereiten und so durfte ich als kleiner Bub mit ein paar anderen eine kurze Runde übers Dorf mitfliegen, was für uns ein ganz besonderes Erlebnis war, von dem man noch lange danach erzählte.
Auch kann ich mich an eine Lehrerin erinnern, die es nicht ertragen konnte, eingeschneit zu sein, weil ihre Familie draußen im Lechtal wohnte. Jedes Mal, wenn es etwas intensiver zu schneien begann und sich eine Straßensperre abzeichnete, verließ sie unverzüglich das Dorf. In einem Winter kam es häufig vor, dass wir tagelang keinen Unterricht hatten. Erst freuten wir uns über die zusätzlichen freien Tage, aber schon bald wurde es daheim hinter dem Ofen oder beim endlosen Schaufeln von Schnee langweilig und wir sehnten uns danach, wieder in die Schule gehen zu dürfen. Wenn wir nach mehr oder weniger langem Warten wieder regulären Unterricht hatten, hofften wir auf das Offenbleiben der Straße, um nicht schon wieder erzwungene Ferien erleben zu müssen.
Wenn unsere Familie in manchem Spätherbst das Domizil in Pfafflar (3.7) (dort oben mussten wir mit unserem Vieh mehrere Wochen lang verweilen, bis der vor Ort gewonnene Heuvorrat aufgebraucht war) nicht rechtzeitig vor größeren Schneefällen verlassen konnte, bestand auch auf dem Schulweg von Pfafflar nach Boden Lawinengefahr.
Als sich unsere sehr beliebte Lehrerin Edeltraud Wagner leider den Fuß gebrochen hatte, mussten wir für einige Wochen vom Gastwirt Otto Perl mit seinem VW-Bus T2 in die Volksschule nach Bschlabs zu Lehrer Johann Ostermann (6.4) und den dortigen Schüler:innen gebracht werden. Otto ist seinem Auftrag auch dann nachgekommen, wenn die Straße wegen Lawinengefahr gesperrt, aber gerade noch mit Schneeketten befahrbar war, was heute undenkbar wäre. Vor dem Durchqueren von Lawinenstrichen sagte unser Chauffeur öfters: „Luagats aua, ob a Lahna kint!“ – „Schaut hinauf, ob eine Lawine kommt!“
Gegen das Frühjahr hin beobachtete ich mit großer Aufmerksamkeit die täglichen Veränderungen von Gleitschneeanrissen auf den Bergwiesen und hoffte den Abgang einer Nassschneelawine zu sehen. Besonders die Ahorntal-Lawine (19.3), die bis zu den Feldern in Dorfnähe abgehen konnte, hatte ich im Blickfeld. Oft bin ich zum Schauen vors Haus gelaufen, wenn bei rascher Tageserwärmung die Schneemassen mit lautem Getöse vom Reichspitzmassiv oder von der Spitzachsel ins Tal stürzten.
Immer wieder habe ich versucht, an Steilhängen, die von oben her sicher zu erreichen waren, Lawinen selbst auszulösen, wobei ich bereits im Pflichtschulalter genau wusste, welche Schneebeschaffenheit einen Lawinenabgang begünstigt. Besonders Nassschnee im Frühjahr war geeignet, eine selbstständige Lawine zu bilden. Durch einen kräftigen Sprung mit gegrätschten Beinen in die vermutete Anriss-Zone hoffte ich eine kleine Lawine auszulösen und deren Abgang beobachten zu können. Selbstverständlich beachtete ich dabei die Mächtigkeit der Schneedecke über mir und die Möglichkeiten zum Festhalten, um nicht mitgerissen zu werden.
Einmal stieg ich an einem sonnigen Nachmittag gegen Ende April auf den bereits aperen Wiesen zum Habart, auf den Gipfel unseres Heuberges. Auf den sehr steilen Nordhängen hinter dem Grat lag noch eine geschlossene Schneedecke, die vollkommen durchnässt und locker war. Das ist jene Situation, bei der man sich von solchen Hängen um jeden Preis fernhalten muss. Würde man im Schnee mit einer derartigen Konsistenz eingeschlossen, wäre man wie einbetoniert und es gäbe kein Entkommen, selbst dann nicht, wenn es sich nur um geringe Mengen der erdrückenden Masse handelt!
An einem sicheren Standplatz auf der Gratlinie zwischen Ahörnle und Habart stehend, formte ich mit der Hand einen möglichst großen, festen Schneeball, aus dem das Wasser triefte. Mit aller Kraft warf ich diesen in die steilste erreichbare Stelle im abschüssigen Hang. Sogleich fiel der faule Schnee an der Einschlagstelle in sich zusammen und langsam setzte sich die sulzige Masse in Bewegung. Der erst punktförmige Anriss wurde rasch kegelförmig breiter und die Schneedecke wurde in immer tieferen Schichten mitgerissen. Weitere Schneemassen lösten sich, nachdem die kleine Lawine nach dem Sturz über eine senkrechte Stufe im darunterliegenden Hang eingeschlagen hatte.

5 Sterne
Heimat - 21.08.2025
Andrea Jäger / Reutte

Das Buch hat mir sehr gut gefallen . Habe selbst die Kindheit im Lechtal verbracht und fühlte mich in dieses einfache aber wunderschöne Aufwachsen in viel freier Natur zurückversetzt . Gratulation an den Autor Josef Friedl , für die vielen Eindrücke und auch Denkanstöße !

5 Sterne
Ein wertvolles und spannendes Buch - 12.05.2025
Liselotte

Hallo, Josef,hab dein Buch bereits mit “Putz und Stingl” verschlungen, konnte nicht aufhören. Möchte dir meine Hochachtung für Inhalt und Stil aussprechen. Besonders berührt bin ich von deinen Erzählungen über deine Kindheit. Ein besonderes Kompliment an deine Schwester Rosi für die Tagebucheintragungen- Lawine. Auch hast mich bewundernswert leicht über die Berge, die ich niemals imstande sein werde zu besteigen, im wahrsten Sinn des Wortes getragen”. Was mit Sprache doch alles möglich ist, ganz ohne Seil!Herzlichen Dank nochmals, dein Buch ist eine Bereicherung meines Lebens.Liebe Grüße auch an deine Frau Gabi,Lotte

5 Sterne
Sehr gut - 03.05.2025
Pfeifhofer Josef

Ich finde, dass es ein tolles Bucht ist!!!!

5 Sterne
Beeindruckend  - 13.03.2025
Dr. Volker Hagemann

Ein tolles Buch.Und es sollten Alle lesen, die die drei nachfolgenden Punkte interessieren.1. Tiefe Einblicke in die Entwicklung eines Gebirgsdorfes in den Lechtaler AlpenDurch die lebendige Schilderung seiner Jugend lässt der Autor die Leser an der Entwicklung von einem abgelegenen Bergdorf hin zu einem mit der Straße gut erreichbaren und mit allen Errungenschaften der Zivilisation ausgerüsten Dorf hautnah miterleben.Und gibt einen tiefen Einblick in die Mühen und Härten, denen die Bewohner dort noch vor einigen Jahrzehnten ausgesetzt waren. Diese können sich Viele heute gar nicht mehr vorstellen. Trotzdem waren diese Mühen und Härten auch mit intensiven und positiven Erlebnissen verbunden. Auch diese positiven Seiten können sich heute Viele nicht mehr vorstellen.Spannend geschrieben, gibt es dazu viele erlebte Beispiele.2. Positive Lebenseinstellung und die Bereitschaft, sich für die Realisierung von Zielen einzusetzenAusbildung, Forderungen im Beruf, Hausbau, eine Familie mit vier Kindern und nebenbei noch unermüdlicher Einsatz für die Gemeinde. Da sind nur die groben Stichworte die verdeutlichen, was mit der richtigen Einstellung alles erreichbar ist.Und wer den Text genau liest weiß, dass auch die Ehefrau des Autors Ähnliches geleistet hat und noch leistet.Dieser Optimismus und der Umgang auch mit Rückschlägen erinnert ein klein wenig an die Autobiografie von Hermann Buhl. Des großen österreichischen Bergsteigers, der Anfang der Fünfzigerjahre als Erster den Nanga Parbat bestiegen hat.Auch diese Biografie erschließt, was mit ungebrochenen Mut und ungebrochener Energie gepaart mit grenzenlosen Optimismus gegen jegliche Vorstellungskraft zu erreichen ist.3. BergerlebnisseWahnsinn, wie viele 4000er (alle Schweizer Gipfel mit dieser magischen Höhe) der Autorab einem Alter von über 50 Jahren bestiegen hat. Und welche Skitouren Abenteuer dort und in anderen Teilen der Alpen er beschreibt.Was ihn dabei von Anderen unterscheidet ist häufig, dass er auch alleine und mit Verletzungen Touren bewältigt hat, die fast alle Sportler auch unter optimalen Voraussetzungen niemals begehen könnten.Und alles jeweils sehr spannend erzählt.

5 Sterne
Spannendes Buch - 05.12.2024
D.G.

Diese Geschichten ziehen einen regelrecht in ihren Bann und man bekommt einfach nicht genug.Kann diese Buch zu 100% weiterempfehlen!

5 Sterne
Spannende und facettenreiche Lektüre - 04.12.2024
J.S.

Für alle Leser*innen, die Geschichten von Widerstandskraft, Naturverbundenheit und den Herausforderungen und Freuden des Lebens in den Bergen schätzen, lädt das Buch "Die Berge, mein Leben voller Arbeit und Sehnsucht" in eine spannende Reise in die eindrucksvolle Schönheit der Alpen ein. Das Buch vereint persönliche Erzählungen mit kulturellen und historischen Einblicken und zeichnet ein lebendiges Bild eines Lebens, das von den Bergen aber auch harter Arbeit geprägt ist. Die tief menschlichen Geschichten von täglichen Aufgaben, Sehnsucht und der engen Verbindung zur alpinen Landschaft sind universell nachvollziehbar und machen es zu einer fesselnden Lektüre für alle, die Memoiren und Erzählungen aus den Bergen lieben. Ein perfektes Buch für Naturliebhaber, Bergfreunde und Fans authentischer Lebensgeschichten!Besonders spannend: Bald wird das Buch auch als englisches E-Book verfügbar sein, wodurch es ein noch breiteres Publikum begeistern kann.

5 Sterne
Die Berge, mein Leben voll Arbeit und Sehnsucht - 04.09.2024
Ernst Zotz

Grandioser authentischer Bericht über das erfüllte und fordernde Leben. Gratulation!

4 Sterne
Ein Wertfolles Dokument - 24.08.2024
Rik Neirynck, Bottelare, Belgien (www.riks.be)

Diese teilweise sehr ausführliche Autobiografie von Josef Friedl, einem Bergbauernsohn, ist mehr als nur eine Biografie. Nein, der Untertitel „Im Wandel der Zeit“ bezieht sich auf eine Zeit weit vor seinem Geburtsjahr (1956), die sich bis heute mit unzähligen Veränderungen in jenem „Wandel der Zeit“ fortsetzt, die sich die heutige Jugend kaum oder gar nicht vorstellen kann . Dieses Buch ist ein sehr wichtiges Dokument, das auf der Grundlage von Traditionen und Erfahrungen eine wahre Erinnerung daran ist, wie das Leben in den abgelegenen Bergdörfern war: hart, lohnend, manchmal enttäuschend, katastrophal ...Ich habe dieses Buch mit großer Aufmerksamkeit gelesen, obwohl es manchmal nicht einfach war, die deutsche Sprache ist nicht meine Muttersprache.

5 Sterne
Äußerst Interessant - 11.08.2024
Paul Lampl

Ein selten interessantes Buch hat Herr Friedl geschrieben. So gründlich und ausführlich, sodass man seine Heimatbeschreibung hautnah miterleben kann – dieser Teil ist ein wichtiges Dokument, das für die Nachwelt großartig ist. Und dann die Bergtourenbeschreibungen sind für Bergbegeisterte eine Fundgrube und Anleitung, wie man verantwortungsvoll die Bergwelt und die Gipfel erleben kann. Ein mit großem Fleiß erarbeitetes literarisches Werk. Möge es viele Leser finden!

5 Sterne
Spannende Zeitreise - 30.07.2024
Sonja Fuchs

Eine spannende und bewegende Zeitreise! Für mich waren insbesondere die Berichte aus vergangenen (Kindheits-) Tagen sehr eindrucksvoll und bildhaft beschrieben, so dass man sich sehr gut hineinversetzen konnte. Etwas langatmig dann teilweise die Touren- und Bergberichte – aber das ist Geschmackssache. Insgesamt ein gelungenes Werk, das man gerne liest und weiterempfiehlt!

5 Sterne
Die Berge, mein Leben voll Arbeit und Sehnsucht - 20.07.2024
Klaus Grüning

Sehr geehrte Damen und Herren,ich habe dieses Buch als wunderbare Beschreibung des Lebens in den Bergen der Lechtaler Alpen in Tirol, in seiner Abgeschiedenheit , Kargheit, der Mühen und und Anstrengungen gelesen, Der Autor hat aus seiner Sicht und aus der Reflexion der eigenen Erfahrungen ein überzeugendes Buch über die Lebensverhältnisse, über viele persönlich bereichernde Erlebnisse und auch über die teils bitteren Zeiten in einem abgelegenen Seitental anschaulich und fesselnd berichtet. Die persönlichen Erinnerungen und die Nennung vieler Wegbegleiter_innen aus Familie, Freundes-, Gemeinde- und Kolleg_innenkreis vermitteln ein anschauliches und authentisches Zeugnis einer gefühlt schon länger zurückliegenden Zeit des bergbäuerlichen Lebens und Arbeitens. Nicht zu kurz kommt deshalb auch die Sicht auf den Wandel der Zeiten - mit allen seinen modernistischen Begleiterscheinungen. Sehe lesens- und empfehlenswert.

5 Sterne
Mit großer Begeisterung… - 18.07.2024
Fritz Köck

und authentisch geschrieben von jemanden der in einem Gebirgsdorf aufwuchs, lebt und die reale Situation der heutigen Bergdörfer vermittelt. Interessant geschrieben und empfehlenswert für Leser die sich über die Entwicklung der Lebensweise in den Bergen interessieren.

5 Sterne
Die Berge, mein Leben voll Arbeit und Sehnsucht - 15.07.2024
Helmut Munk

Mit sehr viel Wissen, Ruhe und guten Gedanken geschriebenes Buch.Jederzeit authentisch, spannend und detailliert!Man fühlt sich mitgenommen in die verschiedenen Zeitabschnitte und Erlebnisse.

5 Sterne
Die Berge, mein Leben voll Arbeit und Sehnsucht  - 30.06.2024

Ein wunderbares Buch

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