Das Lobby-Kartell

Das Lobby-Kartell

Caspar von der Crone


EUR 24,90

Format: 13,5 x 21,5 cm
Seitenanzahl: 204
ISBN: 978-3-99107-766-4
Erscheinungsdatum: 28.09.2021
Skandale in der Lebensmittelproduktion gab es in den vergangenen Jahren zuhauf. Wie sieht es heute aus? Zum Beispiel, wenn Sie Ihr Frühstücksei essen? Dieser Autor kann Ihnen einiges dazu erzählen ...
Vorbemerkung
Das Buch soll Hintergrundwissen vermitteln. Der Zeitraum umfasst einen Großteil meines beruflichen Wirkens, insbesondere die Verbandsarbeit im Bereich des Eier-, Geflügelhandels, der Verarbeitung und Vermarktung von Wildfleisch und Geflügelfleisch. Vieles entstammt meiner Erinnerung und soweit ich auf von mir veröffentlichte Publikationen zurückgreifen kann.

Die allgemeinen Hintergrundinformationen entstammen Internetrecherchen und Artikeln in Fachzeitschriften. Zudem wurden von mir zahlreiche Beiträge in Fachzeitschriften und wissenschaftlich fundierte Publikationen während und nach meiner Promotion im Bereich Wirtschaftswissenschaften und Management veröffentlicht.

Auf Namen der Beteiligten wurde bewusst verzichtet, soweit möglich auch die Nennung von Unternehmen. Interessensverbände spielten dabei eine sehr große Rolle, und die Nennung der jeweiligen Organisation dient als Informationsgrundlage, ohne die eine strukturelle Gestaltung nicht möglich wäre. Im Vordergrund standen jedoch Objektivität und Neutralität, denn es geht nicht darum, Anschuldigungen gegenüber Beteiligten zu treffen, sondern um eine nüchterne Betrachtung der Gegebenheiten.

Im Internet sind viele der damaligen Ereignisse nachzulesen. Es gibt dazu zahlreiche Veröffentlichungen diverser Medien. Vor allem das Krisenmanagement durch Fehlentscheidungen, mangelnde Sicherheitsvorkehrungen in Bezug auf Hygiene und Rückstände gaben dazu immer wieder Anlass. Aber auch kriminelle Hintergründe, die der Bereicherung dienten, waren von Bedeutung und sind ebenfalls dokumentiert und in Urteilen verschiedener Gerichtsverfahren in entsprechenden Dokumenten nachzulesen.
Prolog
Es ist lange her, da waren die Hühner noch glücklich, konnten sich im Freien bewegen und zufrieden. Stimmt das wirklich, oder ist es nur unsere Vorstellung, was Tiere empfinden, indem wir uns in das vermeidliche Wohlbefinden hineindenken?

Tatsächlich waren die Hühner weiteraus besser gestellt als heute. Selektion, Töten der männlichen Brüder, wer hätte auch nur ansatzweise daran gedacht? All das gab es nicht, die Welt war noch in Ordnung, jedenfalls aus Sicht unser fleißigen
Wegbegleiter.

Überall gab es Nester, auf dem Dachboden, Misthaufen oder versteckt hinter Strohballen. Glucken, die das Eierlegen und die Aufzucht im Sinn hatten. Voller Freude habe ich all das beobachtet und hatte kein Verständnis, dass die Eier nicht mehr verwertet werden konnten. Küken gab es leider auch nicht, dafür waren die Hähne wiederum nicht ehrgeizig genug.

Als kleiner Junge auf dem Bauernhof durfte ich all das erleben, eine schöne Zeit. Allerdings nicht für die Hähne, die die Oberaufsicht über ihre Hennen hatten und mir nicht wohlgesonnen waren. Vielleicht war es aber auch nur Rache, denn die Futtertröge und vor allem Wasserbehälter umzukippen haben Spaß gemacht, und ich bekam dies zu spüren. So dumm waren die Tiere nicht und wurden angriffslustig. Es gab so mache durchaus schmerzhafte Auseinandersetzung.

Meine Reaktion war aber intensiver, denn immer zum Geburtstag gab es eines dieser Hähne, die mich vorher attackiert hatten. Das ist lange her, zeigt aber eine innige Beziehung zu den Tieren, und es hat Freude bereitet, das liebe Federvieh zu betreuen.

Hühner zählen zu den ältesten Haustieren. Sie liefern Eier, Fleisch und Federn, sind leicht zu halten und verwerten sogar unsere Bioabfälle in Form von Essenresten sehr gut. Doch wie rücksichtlos verhalten wir uns gegenüber den Tieren? Verdient haben sie es nicht.

Mit dem Schulabschluss begann eine neue Ära. Ich absolvierte eine zweijährige landw. Berufsausbildung mit Bestnote als Landwirtschaftsgehilfe. Nach der landw. Fachschule bekam ich aufgrund meiner guten Noten ein Stipendium, und das sollte der Einstieg für weitere Bildungsmöglichkeiten sein.

Landwirtschaft war zwar okay, aber Bauer eines landw. Gemischtbetriebes entsprach zu der Zeit nicht mehr meiner Vorstellung einer beruflichen Karriere. Ich wollte mehr und dachte zunächst an ein Studium im Bereich Elektrotechnik, was mir immer Freude bereitet hatte. EDV spielte Anfang der 70er-Jahre noch keine besondere Rolle, Personal Computer gab es für den privaten Bereich damals nicht.

Zum Glück habe ich mich aber anders entschieden und für ein landw. Studium eingeschrieben und erfolgreich als Dipl.-Ing agr. abgeschlossen. Der elterliche Betrieb bot für mich keine Zukunft, wenngleich mein Vater enttäuscht war, aber doch Verständnis für meine Entscheidung aufbrachte.

Nach dem Abschluss folgte direkt der Berufseinstieg bei der Deutschen Gesellschaft für Landentwicklung, Münster (existiert nicht mehr). Meine Aufgabe bestand in der Erstellung von Betriebsentwicklungsplänen für landw. Erzeugung, vornehmlich im Bereich der Schweinehaltung. Damit begann der Einstieg ins eigentliche Berufsleben, und es war eine erfahrungsreiche Zeit, die sich völlig vom bisherigen Studentenleben und der Tätigkeit auf dem Bauernhof unterschied. Auf Dauer fehlte allerdings die Herausforderung. Eine Stellenausschreibung der Zentralen Markt- und Preisberichte ZMP für die Marktberichterstattung Eier und Geflügel interessierte mich. Eineinhalb Jahre später nach dem Berufseinstieg begann meine Karriere in Bonn, wo letztendlich alles begann.
Der Einstieg: Wie alles begann
Als ich 1976 Mitarbeiter der ZMP wurde, gab es noch althergebrachte Strukturen und Arbeitsmethoden der 50er-Jahre, woran ich mich zunächst gewöhnen musste. Die Aufgabenstellung umfasste zunächst die Marktberichterstattung für den Bereich Eier und Geflügel. Es erfolgten wöchentliche Rundschreiben, die noch mit der Schreibmaschine erstellt und anschließend im Offsetdruckverfahren aufbereitet wurden. Dies war mit einem sehr hohen Aufwand und Disziplin verbunden, denn Korrekturen bedeuteten fast immer eine neue Aufbereitung der Druckvorlagen. Über Teletext wurden Daten erhoben und Kurzmeldungen versandt. Fax und Mail gab es zu der Zeit noch nicht.

Das änderte sich mit der Zeit. Es gab ein EDV-Referat, das für den Bereich Computertechnologien und Kommunikation zuständig war. Die Programmierung erfolgte über Lochkarten. Die Bereitschaft zu grundlegenden Veränderungen war aufgrund des damit verbundenen hohen Aufwands noch sehr zurückhaltend. Ein damaliger Kollege und ich haben deshalb die Initiative ergriffen, etwas Neues auf den Weg zu bringen. Wir installierten ein entsprechendes Novell-Netzwerk und die Installation von PCs und Druckern, wodurch die Schreibmaschine entbehrlich wurde. Das war zu dieser Zeit revolutionär. Damit wurde ein Grundstein gelegt, der für mich und meinem damaligen Kollegen, wir sind heute sehr gute Freunde, den Einstieg in die berufliche Karriere förderte. Das Aufgabenfeld wuchs, und es kamen neue Initiativen hinzu.

Die Zentrale Markt- und Preisberichtstelle für Erzeugnisse der Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft, ZMP GmbH , war ein Wirtschaftsunternehmen mit Sitz in Bonn und Außenstellen in Berlin und Hamburg und wurde von der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft finanziert. Die Aufgabe bestand darin, dass Marktgeschehen im Interesse der Beteiligten entlang der Prozesskette neutral zu durchleuchten und zu bewerten. Das betraf die gesamte tierische, aber auch pflanzliche Produktion sowie Obst und Gemüse. Die ZMP wurde 1950 als Selbsthilfeeinrichtung der deutschen Landwirtschaft gegründet und als Durchführungsgesellschaft des Absatzfonds zur Sicherstellung der Markttransparenz berufen. Sie stellte damit ein äußerst wichtiges Instrument zur neutralen Beobachtung und Beurteilung der Situation an den Märkten dar. Ich war 16 Jahre Mitarbeiter der ZMP, zunächst im Bereich Eier und Geflügel und zuletzt als Leiter Marketing und Vertrieb, eine außerordentlich interessante Tätigkeit, die vor allem einen tiefen Einblick in die damalige Produktionsentwicklung am Eier- und Geflügelmarkt gab. Dank dieser Tätigkeit konnte ich zahlreiche Veröffentlichungen und Publikationen herausgeben. Damit stieg letztendlich der Bekanntheitsgrad in der Branche, und das Fachwissen wurde von vielen geschätzt.

Das Hintergrundwissen und aufgebaute Netzwerk waren letztendlich von unschätzbarem Wert für die weitere berufliche Laufbahn als Interessenvertreter diverser europäischer und nationaler Verbände. Es ermöglichte den direkten Zugang zu Behörden und zur EU-Kommission. Daraus entwickelten sich internationale Kontakte und entsprechende Kompetenzen.

Neben der ZMP diente die Centrale Marketing Gesellschaft der Deutschen Agrarwirtschaft mbH, CMA , einst als Durchführungsgesellschaft des Absatzfonds zur Förderung des Absatzes von deutschen Produkten der Land- und Ernährungswirtschaft im In- und Ausland. Die CMA wurde wie auch die ZMP ebenfalls hauptsächlich von der deutschen Landwirtschaft finanziert. Ihre wichtigsten Arbeitsbereiche waren die klassische Werbung, Messen und Ausstellungen, Großverbraucher- und Öko-Marketing, die Marktforschung im In- und Ausland, Fortbildungen, Öffentlichkeitsarbeit und die Qualitätssicherung. Im Rahmen der Qualitätssicherung wurde 1972 das CMA-Gütezeichen für die hohe Qualität deutscher Lebensmittel eingeführt. Ende der Achtzigerjahre folgte das Prüfsiegel für Qualitätsfleisch, das schon damals einer durchgängigen Prozesskontrolle unterlag.

Die ZMP und CMA erhielten neben Eigenleistungen Mittel aus öffentlicher Hand, dem Absatzfonds , der die eigentliche Finanzierungsgrundlage darstellte und damals als sicher und zukunftsorientiert galt. Diesen Anspruch konnte vor allem die ZMP für sich verbuchen, während die CMA als Marketinggesellschaft für deutsche Agrarprodukte stand und diese mit viel Geld unterstützte. Herkünfte aus anderen Ländern waren tabu. Das wurde auch so von den maßgeblichen Gesellschaftern, dem Deutschen Raiffeisenverband und Deutschen Bauernverband, eingefordert. Allerdings gab es mehr und mehr Bedenken und auch Kritik aus den benachbarten EU-Ländern. Diese hatten auch Vermarktungsstrategien für ihre Produkte, doch auf anderer Rechtsgrundlage, und sie waren vor allem weniger national ausgerichtet. Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts 2009 stellte fest, dass diese als Finanzierungsgrundlage der CMA und ZMP dienenden Beiträge gemäß Absatzfondsgesetz als Sonderabgabe mit dem Grundgesetz unvereinbar und bis dahin geltende Regelungen nicht möglich sind. Damit entfiel die wichtigste Finanzierungsgrundlage beider Gesellschaften. Aus Eigenmitteln konnte der Betrieb nicht aufrechterhalten werden. Beide Unternehmen stellten daraufhin ihren Betrieb ein.

Der Zentralverband Eier, Mitgesellschafter der CMA, begrüßte das Urteil und hatte zuvor seine Mitglieder aufgefordert, die Auflösung der CMA zu unterstützen. In der Folge wurde ich von der CMA zur Unterlassung aufgefordert. Aber das ist Geschichte. Bedauerlicherweise entfiel mit dem Urteil auch die finanzielle Grundlage der ZMP.

Als Nachfolgeorganisation konnte 2010 die Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH (AMI) gegründet werden. Die AMI greift einen Teil des Aufgabenfeldes auf, das die ZMP bis Anfang 2009 abdeckte. Das Unternehmensziel steht in der Vermarktung zuverlässiger Markt- und Strukturdaten, Marktanalysen und Prognosen an interessierte Unternehmen, Organisationen, Politik/Verbände und sonstige Auftraggeber aus allen Bereichen der Agrarwirtschaft.

Der Eier und Geflügelbereich wird allerdings nicht von der AMI analysiert. Aufgrund der Gesellschafterstruktur, zu dem neben anderen Verbänden und Organisationen auch der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft e. V. ZDG gehört, wurde dies von der Geflügelwirtschaft auf die MEG übertragen. Dazu aber später weitere Details.


Der Wechsel in die Verbände
Meine Karriere bei der ZMP endete 1992 nach über 15 Jahren. Zu dem Zeitpunkt galten die ZMP und CMA noch als wichtige Institutionen der Agrarwirtschaft, und niemand konnte ahnen, dass beide Organisationen aufgrund der Entscheidung des Verfassungsgerichts später liquidiert werden mussten.

Zu dieser Zeit wurde ein neuer Geschäftsführer als Nachfolge für den bevorstehenden Ruhestand der bisherigen Leitung für die Verbände des Groß- und Außenhandels für Eier und Geflügel gesucht. Ich hatte zum Verband gute Kontakte, er gehörte, wie viele andere Organisationen, zum Umfeld der ZMP. Man nahm Kontakt auf, und ich habe mich dann für einen Wechsel in die Verbandstätigkeit entschieden.

Die neue Aufgabe bestand darin, die Interessenvertretung der verschiedenen Verbände wahrzunehmen. Dazu gehörten seinerzeit auch der Bundesverband der Deutschen Eiprodukten-Industrie als eigenständige Organisation und die Eier Logistiksysteme GmbH (ELS). Allerdings musste ich sehr bald feststellen, dass Verbandsarbeit in sehr großer Abhängigkeit von dem Willen und der Führung der jeweiligen Vorsitzenden stand. Meine Entscheidungsbefugnis hielt sich in Grenzen. So hatte ich mir das zu diesem Zeitpunkt nicht vorgestellt. Außerdem gab es auch hier Strukturen, die ein Umdenken erforderten, was aber auch Vorteile mit sich brachte. Dank meiner guten Kenntnisse im Bereich der EDV konnte ich schnell ein entsprechendes EDV-Netzwerk mit Computern und Druckern aufbauen. Es gab sogar Internet für erste Mails und den Versand von Faxen. Bisher hatte die Schreibmaschine, wenn auch etwas fortschrittlicher, die Dominanz.

Der Stellenwert in der Branche erwies sich für kleine Verbände als gering. Mit nur 1,5 Mitarbeitern musste ein Umdenken erfolgen. Es gab also viel zu tun, und dank meiner vielen Kontakte, die ich während meiner vorherigen Tätigkeit aufgebaut hatte, gelang es, Aufmerksamkeit zu erringen. Kommunikation stand an erster Stelle und erwies sich als elementares Instrument. Durch schnelle Verbreitung von wichtigen Informationen über das Geschehen auf der politischen und gesetzgeberischen Seite gelang es, Aufmerksamkeit zu erlangen. Die Mitglieder konnten auf Grundlage anstehender und möglicher Änderungen im Bereich der Produktion, der Vermarktung oder Vorgaben für den Im- und Export durch Zölle und andere Regelungen, die Auswirkungen auf den Handel hatten, vorausschauend Entscheidungen treffen. Damit wuchsen das Interesse und die Zahl der Mitglieder stetig, und aus dem anfänglich kleinen Verband wurde ein ansehnlicher. Es war wichtig, dabei zu sein. Das galt auch für die anderen Verbände der gemeinsamen Geschäftsstelle.

Rundschreiben sind eine wichtige Informationsquelle. Der Einsatz moderner Kommunikationstechnik ermöglichte den parallelen Versand von Faxen, später wurde dieser auf E-Mail umgestellt. Die Errichtung einer Homepage führte zu einer weiteren Informationsplattform für die teilnehmenden Betriebe. Schnell waren die Verbandsrundschreiben und Mitteilungen über das aktuelle Geschehen europaweit und darüber hinaus bekannt. Der Arbeitsaufwand hatte sich dadurch erheblich vergrößert, sodass weitere Mitarbeiter eingestellt werden mussten. Das anfänglich sehr kleine Büro verdoppelte sich in der Größe.

Trotz allem bereitete die reine Verbandsarbeit nicht allzu viele Herausforderungen. Deshalb war ich auf der Suche nach neuen, weiteren Tätigkeiten. Zunächst wurde der Verlag Informationsbriefe, der Basis für die Erstellung von Rundschreiben, Veröffentlichungen, Sammlungen von Rechtsvorschriften und Berichten war, in ein kommerziell ausgerichtetes Unternehmen, der Gesellschaft für Information und Logistik mbH, GIL, neu ausgerichtet. Gesellschafter waren die Bundesverbände Eier, Geflügel und Wild mit jeweils gleichen Anteilen. Die GIL, vorsteuerabzugsberechtigt, war letztendlich Mieter der Räumlichkeiten, und es konnten auch Dienstwagen und Reisetätigkeiten darüber abgewickelt werden.
Die GIL finanzierte sich aus dem Verkauf von Nachrichten und anderen Dienstleistungen, die nicht zur Verbandstätigkeit zählten, wie zum Beispiel die Organisation von Veranstaltungen.

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