Geschichte & Biografie

Apache Star

Roger Klüh

Apache Star

The Art of Speed

Leseprobe:

PROLOG

Dies ist die Geschichte einer Vision, man könnte auch sagen: eines Traums. Und es wird erzählt, wie man ihn wahr werden lässt. Es war mein Traum, und ich habe ihn erlebt und gelebt, buchstäblich. Aus einer Idee, die lange in meinem Kopf herumgeisterte, wurden ein Erlebnis und eine einmalige Erfahrung – beides im wahrsten Sinne des Wortes. Umgesetzt und durchgesetzt gegen Widerstände, gegen vermeintlich gute Ratschläge und – manchmal – auch gegen die eigenen inneren Zweifel, die zeitweise nicht gerade klein waren.

Der israelische Staatsgründer David Ben-Gurion hat einmal gesagt: „Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist.“ Diese Aussage hat mich schon immer fasziniert. Und schon immer war ich davon überzeugt, dass jeder Mensch das erreichen kann, was er wirklich will – wenn er den Mut hat, sein Ziel zu verfolgen, weil er an sich selbst glaubt, weil er von sich überzeugt ist. Denn dann kann er scheinbar Unmögliches möglich werden lassen, Berge versetzen – oder das Meer und die Wellen bezwingen, so wie ich es getan habe bei diesem sagenhaften Trip von Key West nach Havanna.

Das vorliegende Buch beschreibt diesen Kampf, der lange begann, bevor ich am 1. August 2015 gestartet bin. Und der nach der Ankunft auf Kuba noch lange nicht zu Ende war. Bis heute prägt er mein Leben und ich bin stolz darauf.

Roger Klüh
im August 2020



Wichtigste Personen

Mike McMajor
Er ist der Besitzer von Apache Powerboats in Miami, Florida, USA. Ohne ihn würde es Apache Star nicht geben, denn er hat dieses Boot über zwei Jahre entkernt, kernsaniert und exakt nach meinen Vorgaben und Vorstellungen neu aufgebaut. Bei der Überfahrt nach Kuba war er mein Chefingenieur und Co-Pilot.

David Wild
Kapitän und Chefnavigator. Ohne ihn gäbe es keine Navigation. Während der Überfahrt hat er mir permanent die wichtigsten Daten auf mein Display gespielt.

Jack Mercurius
Chefmechaniker, also Herr der Technik. Er war für die Optimierung und Funktion der Motorenleistung verantwortlich und hat während der Überfahrt die technischen Daten der Motoren überwacht.

Ramona Johnson
Anwältin aus Miami, Florida. Sie hatte die Verantwortung für die Antragstellung bei den US-Behörden. Beide Anträge wurden über ihre Kanzlei in Washington eingereicht. Sie war sozusagen die Navigatorin in den Wirren des US-Rechtssystems.

Lorena Diaz Loewe
Anwältin aus Madrid, Spanien. Sie ist selbst Kubanerin und hat meine Interessen gegenüber Kuba vertreten. Ihr Vater ist dort einer der einflussreichen Anwälte. Er hat den Kontakt zur Marina Hemingway International hergestellt und erreicht, dass die Marina offizieller Sponsor und Veranstalter wurde. Das war die Basis dafür, dass die US-Regierung eine Sondergenehmigung erteilen konnte.

Professor Rodrigo Diaz Francisco
Lorena’s Vater, Anwalt auf Kuba, dort bestens vernetzt und ein großer Helfer für mich in diesem Dickicht aus Politik, Embargo-Vorschriften und politischen Befindlichkeiten. Ich stellte schnell fest, dass es Gold wert war, ihn zu kennen.

Commodore Darío Esteban
Chef der Marina Hemingway International in Havanna. Er stand mir als offizieller Veranstalter und Sponsor zur Seite und war bei internationalen Pressekonferenzen dabei.

Coka Luna Carrera
Sie kommt aus Havanna und war in jungen Jahren über ein Jahrzehnt lang die Assistentin von Fidel Castro. Auf der Insel nennen Freunde sie Luna. Ohne ihre Unterstützung wäre es nie gelungen, dass die Apache Star Kuba verlässt. Denn Raúl Castro, Fidels Bruder und Nachfolger an der Staatsspitze, wollte die Apache Star als Denkmal auf Kuba verewigen.

Coordt von Mannstein
Legende der deutschen Werbe- und Public Relations-Szene. Er ist ein enger Freund und – vor allem – der Einzige, der außer mir nie an dem Projekt gezweifelt hat.

Richard Speed
Speedboot-Legende. Niemand weiß mehr über diese Boote als er. Über ihn werde ich mehr am Ende des Buches erzählen.

Nico Cook
Britischer Speedboot-Fahrer. Er ist bis heute der Einzige, der sich der Herausforderung gestellt hat, einen neuen Weltrekord auf der Strecke Key West–Havanna aufzustellen.



Kapitel 1
Wasser

Wasser! Immer wieder Wasser – in meinem Leben hat es stets eine zentrale Rolle gespielt. Vor allem in seiner normalen Form, also flüssig. Aber auch als Eis: Mehr als 15 Jahre habe ich für die DEG in Düsseldorf Eishockey gespielt. Aber das ist eine andere Geschichte. Womöglich erzähle ich sie irgendwann einmal.

Alles nahm seinen Anfang, als ich mit meinen Eltern regelmäßig an den Gardasee reiste. Dort hat mein Vater ein Boot liegen. Es handelte sich um eines dieser legendären, wunderschönen Riva aus Mahagoni. Ich bin fünf Jahre alt, als ich es zum ersten Mal schaffe, meinem Vater bei einem dieser Ausflüge das Steuer aus der Hand zu reißen und selbst zu lenken. Er lässt es zu, vertraut mir offenbar und löst damit mehr aus, als er sich jemals hätte vorstellen können.
Vermutlich ist es genau an diesem Tag passiert: Ich empfinde erstmals dieses so schwer zu beschreibende Gefühl: Es ist einzigartig, den Elementen ausgeliefert zu sein, aber sie gleichzeitig zu beherrschen. Die Kraft des Wassers zu spüren und zu fühlen, wie das Boot reagiert, wenn ich am Steuer drehe, faszinierte mich. Es hat mich an diesem Tag gepackt. Erstmals spüre ich die Herausforderung, aber auch die Macht, die ich ausüben kann, wenn ich die Kraft des Wassers und des Windes kontrolliere. Dass mich dies über so viele Jahre hinweg begleiten, mich mehr und mehr faszinieren würde, habe ich damals auf dem See in Norditalien nicht wissen können. Aber es ist so: Die Leidenschaft begann zu dieser Zeit in mir zu brennen. Über die Jahre ist sie noch gewachsen und in Wahrheit auch nie erloschen.

Ein paar Jahre später, ich bin 14 Jahre alt, wechseln meine Eltern den Urlaubsort. Vom Gardasee geht es in das nicht weit entfernte Südfrankreich, an die Côte d’Azur. Klar, die Riva Super Ariston aus Holz kann nicht mit – immerhin wollen wir ja jetzt nicht mehr auf diesem Süßwassersee herumfahren, sondern haben das Mittelmeer im Blick. Dort herrschen andere Bedingungen. Wir sind schließlich nun in Salzwasser unterwegs, das weitaus aggressiver gegenüber Holz ist. Das alte Boot muss also weg, aber dem Namen bleibt mein Vater treu und kauft eine Riva St. Tropez. Mit meiner Familie fahre ich oft damit von unserem Urlaubsort in Monaco aus hinüber nach Saint-Tropez.
Mein Vater, Josef Klüh, ist in diesen Jahren bereits ein erfolgreicher Düsseldorfer Unternehmer. Er arbeitet viel, aber er will sein Leben in der knappen Freizeit genießen. Also kauft er immer wieder Boote. Und sie werden stets größer und komfortabler.
Ich mache es ihm nach. Als ich 15 Jahre alt bin, bekomme ich mein erstes eigenes Motorboot. Aber anders als bei meinem Vater werden meine Boote nicht größer und bequemer, sondern schneller und unbequemer. Mir geht es nicht um den Komfort großer Yachten, sondern um das Erleben der Geschwindigkeit. Ich finde Gefallen am Dahinschießen durch die Wellen und über das Wasser. Ich genieße es, den Wind und die Gischt im Gesicht zu spüren. Allerdings musste ich auch lernen, wie gefährlich es sein kann, auf dem Wasser wirklich schnell unterwegs zu sein.

Es ist der 3. Oktober 1990, als ich mich auf den Weg nach Saint-Tropez mache. Ich bin gerade erst 25 Jahre jung, aber schon bestens mit der Rennboot-Szene vertraut. Zu diesem Zeitpunkt habe ich zwar noch an keinem Rennen teilgenommen, jedoch ist die Rennboot-Szene eine kleine Welt und die Côte d’Azur meine zweite Heimat. Durch meinen Vater bin ich in der Bootswelt aufgewachsen. Man kennt sich also.
Ein spektakuläres Speedboot-Rennen soll an diesem Tag stattfinden. Die Rennstrecke entlang der Côte d’Azur, von Saint-Tropez nach Monaco, bin ich schon oft selbst gefahren. Vom Wasser aus bietet die Küstenlandschaft Südfrankreichs einen malerischen Anblick. Pompöse Villen thronen auf den hohen Steilklippen über kleinen Buchten mit klarem Wasser. Der prominenteste Fahrer am Start dieses Renntages ist Stefano Casiraghi, der Mann der monegassischen Prinzessin Caroline. Die internationale Rennboot-Szene ist komplett vertreten. Ein Highlight wie dieses zieht sämtliche Stars und Sternchen an – wie das Licht die Motten. Sie tummeln sich um die Fahrer. Doch nicht nur die Schönen und Reichen werden von der Formel 1 auf dem Wasser angelockt. Auch die weniger Schönen und Reichen wollen sich dieses Spektakel nicht entgehen lassen. Unabhängig von Status und Reichtum haben alle eines gemeinsam: Sie warten ungeduldig auf das Rennen.
Dann endlich ist es soweit. Die Fahrer nehmen in ihren Höllenmaschinen Platz und starten die Motoren. Das gleichzeitige Starten von zwei Dutzend Powerbooten ist keineswegs vergleichbar mit den Geräuschen von Formel 1-Rennwagen. Diesbezüglich machen sich die Unterschiede in der Anzahl der Pferdestärken bemerkbar. Die einen können nicht genug davon bekommen, die anderen halten sich die Ohren zu. Ich jedenfalls gehöre zu denjenigen, welche es nicht nur lieben, das Motorengeräusch zu hören. Nein, ich wurde vielmehr dazu geboren, es zum Erklingen zu bringen.
Nach dem Startschuss dauert es nur wenige Sekunden, bis die Rennboote ihre Höchstgeschwindigkeit erreichen. Hinter ihnen wird die Gischt mindestens drei Meter in die Höhe katapultiert. Weitere zehn Sekunden später sehen die begeisterten Zuschauer nur noch winzige Wasserfontänen am Horizont verschwinden.
Ich erinnere mich, als wäre es gestern gewesen. Als die Fahrer außer Sichtweite geraten, setzt sich meine Familie zum Mittagstisch. Klassische Musik gepaart mit elektronischen Beats verzaubert die Ohren der Gäste. Der Duft von Lavendel und Vanille liegt in der Luft. Die Menschen um uns herum speisen und trinken und sie genießen das sagenhafte Flair Südfrankreichs. Plötzlich stürmt ein Mann mittleren Alters keuchend und schweißgebadet in das Restaurant und unterbricht die Festlichkeiten. Er bittet um Aufmerksamkeit. Er schluckt und ich sehe seinen Kehlkopf von unten nach oben gleiten. Der Großteil der Gäste schenkt ihm keine Beachtung, doch dies ändert sich schlagartig, als er wieder zu Atem kommt und brüllt: „Stefano Casiraghi ist tot!“
Totenstille. Dann gedämpftes Murmeln und Flüstern. Ich sehe in betrübte Gesichter mit weit geöffneten Augen.
Kurz vor dem Ziel auf der Höhe von Saint-Jean-Cap-Ferrat, wo einst der zweite Wohnsitz meiner Familie lag, überschlägt sich sein in der italienischen Werft Tullio Abbate gebautes Schnellboot mit einer Geschwindigkeit von 200 km/h. Stefano hatte keine Überlebenschance. Von jetzt auf gleich ist Prinzessin Caroline Witwe, seine drei Kinder sind Halbwaisen. Weltweit prägt die Tragödie alle Schlagzeilen.

Für uns, die Rennbootfahrer, ist einmal mehr wahr geworden, was wir alle wissen: Das Fahren eines solchen Gefährts ist immer ein Trip zwischen Leben und Tod. Es ist wie ein Ritt auf einer Rasierklinge. Den Bruchteil einer Sekunde nicht das Richtige tun – und es ist vorbei. Stefano hat das gewusst und ist das Risiko eingegangen. Er hat es – wie wir alle – ausgeblendet, weil er sonst nicht hätte starten können. Dass das Wetter schlecht war und es hohe Wellen gab, das war ihm – so wie jedem Rennfahrer, der an diesem Tag an den Start ging – bewusst. Dennoch fuhr er los. Zwei Stunden später war er tot.

Der Spiegel berichtet wenige Tage später darüber unter der Überschrift „Schneller als beim Henker“. Gemeint ist der Tod im Speedboot – wenn er kommt, dann geschieht das in Sekundenbruchteilen, schneller als jedes Fallbeil. In dem Artikel wird gut beschrieben, wie der Tod bei diesem Tempo eintritt und was bei einem Rennen passiert:

„Wer nach Trussardis Parfum duftet, Anzüge von Missoni trägt, John Player Special raucht und Martini Bianco trinkt, hört mit glänzenden Augen den Heldensagen der Powerboot-Piloten zu. Gern schildern die, dass sie beim Start denselben Druck aushalten müssen wie ein Space-Shuttle-Astronaut, weil ihre Renner in nur zehn Sekunden von Null auf 200 km/h beschleunigen. Und immer wieder müssen die Meeres-Cowboys berichten, wie sie die enormen Schläge der Wellen wegstecken, die in einem Rennen das Boot etwa 25.000 Mal und bis zu 20 Meter weit springen lassen. Die Oberschenkel sind als Stoßdämpfer oft genug überfordert. Obwohl die Körper von zentimeterdicken Schaum- oder Lederpolstern umhüllt werden, sind Brüche an Armen, Beinen oder auch an der Wirbelsäule alltäglich. (…)
Von dieser brutal-naiven Mischung aus Nervenkitzel und Todesgefahr werden Industrielle, Politiker und Schauspieler magisch angezogen. Der frühere US-Präsident John F. Kennedy ruinierte sich seine Bandscheiben im Rennboot, Fernsehstar Don Johnson („Miami Vice“) wurde Weltmeister in der Super-Klasse. Auch jene, die schon zu Land die Schnellsten waren, rasen mit. Der Formel-1-Pilot Jacky Ickx ließ sich sogar von Porsche einen speziellen Achtzylinder-Motor bauen, um der Konkurrenz davonzufahren.
Sein französicher Kollege Didier Pironi, der 71 Grand-Prix überlebte und nach seinem letzten Autounfall 1982 in Hockenheim in 40 Operationen wieder zusammengeflickt wurde, starb schließlich in einem Powerboot. Er wurde vor drei Jahren bei einem Rennen aus der Kurve getragen, kollidierte mit einem vorbeifahrenden Öltanker. Pironi wurde der Kopf abgerissen.“ (Der Spiegel Nr. 41, 1990, S. 243-245)

Für meine Mutter daheim ist der Tod Casiraghis eine besonders schreckliche Nachricht. Mehr denn je wird ihr klar, wie berechtigt die Sorgen sind, die sie sich um ihren Sohn macht. Deshalb ist sie niemals dabei, wenn ich im Boot sitze. Sie bleibt zuhause, geht in die Kirche und zündet eine Kerze an. Sie betet, dass ich heil zurück nach Hause komme und sie mich wieder in die Arme schließen kann. Ihre Fürbitten haben funktioniert, über Jahre und bis heute.
Aber andere Speedboot-Fahrer haben nicht so viel Glück. Viele kommen ums Leben. Die Sportart gilt als eine der gefährlichsten weltweit. Natürlich meint jeder, er beherrsche das Boot und die Elemente. Aber leider irren sich nicht wenige.

Wie unberechenbar und lebensgefährlich das Fahren mit einem dieser Boote sein kann, erlebe ich selbst im Jahr 2000. Es ist Anfang Mai, die Hauptsaison in Südfrankreich steht kurz bevor, als ich mit meinem Vater zum Mittagessen in Saint-Tropez verabredet bin. Am späten Vormittag erhalte ich eine Nachricht meines Vaters. Aufgrund der schlechten Wetterlage kann er nicht mit seiner Yacht zu mir kommen. Der berüchtigte Mistral treibt in diesen Tagen sein Unwesen und lässt die Wellen zu gischtenden Brechern werden. Vom gnadenlosen Meister aller Stürme des Mittelmeers bleibt keine Seele auf dem Meer unverschont. Der Schein trügt, wenn man den wolkenlosen Himmel betrachtet und nachts die Sterne wie kaum irgendwo sonst in ihrer Schönheit funkeln sieht. Wenn sich ein Sturm in dieser Form ankündigt, dann gilt es, schnellstens Deckung in einem sicheren Hafen zu suchen.
Wenn alle Schutz an Land suchen, dann ist meine Zeit gekommen: Ich scheue die gnadenlosen Naturgewalten nicht und bin bekannt dafür, eben genau unter derart schlechten Wetterbedingungen nicht nur die Grenzen meiner Boote, sondern auch die „Belastungsgrenzen“ der Meinen zu testen. Ich sage meinem Vater, dass der Berg eben zum Propheten kommen wird, wenn der Prophet nicht zum Berg kommen kann. Wenig später teile ich der Werft mit, dass meine Apache 501 startklar gemacht werden soll. Es war meine zweite Apache: 41 Fuß lang, sechs Tonnen schwer, zwei Motoren mit je 900 PS, Höchstgeschwindigkeit 100 Knoten. Klar hätte ich mit dem Auto fahren können, aber was hätte das für einen Reiz gehabt? Die Mitarbeiter der Werft möchten mich eines Besseren belehren und raten mir, während des unbeugsamen Mistrals im Hafen zu bleiben.
Als ich in der Werft ankomme, sehe ich schon einige Schaulustige am Pier stehen. Meine Apache 501 war das einzige Schiff, das an diesem Tag seine Motoren startete. Warm gekleidet mit Bomberjacke und Pilotenbrille, wissend, was mich da draußen erwarten würde, steige ich in das Cockpit meines Bootes. Normalerweise hört man die Motoren laut aufheulen, wenn ich den Startknopf betätige, doch nicht heute. Der peitschende Wind übertönt die 1800 PS meines Powerbootes. Und ich bin noch nicht einmal auf offener See.
Gekonnt steuere ich mein Schiff aus dem Hafen. Für alle, die noch nie ein Speedboot gefahren sind: Um das Boot vor- und rückwärts zu bewegen, müssen die Motoren jeweils einzeln an- und ausgeschaltet werden. Das macht das Ablegen nicht gerade einfach. Für mich ist es jedoch mittlerweile ein Kinderspiel.

Format: 13,5 x 21,5 cm
Seitenanzahl: 130
ISBN: 978-3-99107-574-5
Erscheinungsdatum: 21.04.2021
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Herbstlektüre