Cover: Das Flüstern in mir!

Das Flüstern in mir!


EUR 29,90

Format: 13,5 x 21,5 cm
Seitenanzahl: 462
ISBN: 978-3-99185-101-1
Erscheinungsdatum: 22.04.2026
Wie fühlt es sich an, das Leben mit Klinefelter-Syndrom, ADHS und Asperger zu meistern? Wie geht es dem Betroffenen damit … und wie den Mitmenschen? Eine authentische und berührende Geschichte, die für mehr Verständnis und Respekt appelliert.
Prolog


Hallo liebe Leser, dies ist (m)eine Geschichte. Sie handelt von meinem Leben, den Ereignissen, die ich erfahren habe, mit Klinefelter-Syndrom, mit ADHS/Asperger-Spektrum, mit emotional instabiler Persönlichkeitsstörung: impulsiver Typus, über viel Leid und Schmerz. Bis zum heutigen Tag komme ich mit allen Krankheiten klar, es ist kompliziert für mich und für das allgemeine Umfeld. Ein normaler Mensch wird es nicht immer verstehen und hat kein Einsehen mit mir.
Ich werde in meinem Buch ausdrücken, welche Schicksale mich begleitet haben, wie man damit umgeht, wie ich klarkomme, dass ich in der heutigen Gesellschaft akzeptiert werde.
Die Menschheit sieht mich wie ein Objekt und weiß gar nicht, wie groß der Schaden ist, den sie mir zufügt.
Patienten mit ADHS haben ab dem ersten Tag mit dieser Diagnose ein hartes und schweres Schicksal. Sie funktionieren komplizierter, leben meist alleine, sind hochbegabt und gestalten einiges. Zum Beispiel: Sie sehen etwas, was andere nicht bemerken, haben eine Begabung, sich Zahlen zu merken, oder sie haben ein spezifisches Thema, das Menschen nicht verstehen, es mit einer ADHS-Störung aber ausleben.
Was sind Gefühle? Für einen mit ADHS Geschädigten schwer zu durchschauen. Sie vertreten es auf ihre Art, sagen es falsch und zeigen keine Tränen. Bloß nicht nahe am Wasser gebaut sein.
Bitte immer neutral, ohne Absicht, das lässt sich nicht steuern.
Um diese Menschen zu verstehen, braucht man Geduld und ein großes Herz, um klarzukommen. Nur mit Nachfragen kommt man auf die richtige Lösung.
Wenn man es im Raum stehen lässt, was sie handhaben, gibt es zu 80 % Komplikationen. Ein Asperger ist sich keiner Schuld bewusst, alles okay!

Das ist ein Problem für einen gesunden Menschen, er wird damit nicht klarkommen und den psychisch Kranken abstempeln. Es gibt zwei Möglichkeiten: Ich werde still oder raste aus, ein Dazwischen wird es nicht geben. Anpassungsschwierigkeiten sind vorgegeben. Mit einem normalen Gespräch ist ein Asperger total überfordert. Deswegen grenzen sich die Menschen mit Asperger komplett ab und versuchen, ihren Alltag alleine zu bewältigen. Die Leute mit Asperger haben wenige Freunde, sind Einzelgänger, weil sie nicht in der Gesellschaft klarkommen oder ankommen.

Ebenso sind Menschen mit Klinefelter-Syndrom. Diese Diagnose gibt es nur bei Männern, es handelt sich um einen angeborenen Gendefekt. Die Diagnose zu bekommen ist ein Schlag ins Gesicht, da es nicht möglich ist, Vater zu werden und seine eigene Familie zu gründen. Man(n) versteht die Welt nicht mehr. Diese Krankheit ist ein Gendefekt, hat man ab der Geburt schon und ist nicht heilbar (Syndrom ist ein bleibender Schaden), wie Asperger!
Diejenigen, die den Gendefekt haben, haben mehr weibliche Hormone, macht sich wie folgt bemerkbar: Chromosomenfehlstellung (XXY) bei einem gesunden Mann (XY). Bei mir wurde es in der Pubertät, im Alter von 16 Jahren, festgestellt. Der Körperbau bei Klinefelter-Syndrom ist verstärkt, man ist stämmig und hat mit Übergewicht zu kämpfen, hat eine höhere Stimmfarbe, keinen Bartwuchs und einen weiblichen Brustansatz. Bei der Feststellung der Krankheit wurde beim Urologen festgestellt, dass mir Testosteron fehlt. Alle 10–12 Wochen bekomme ich Nebido 1000 ml als intramuskuläre Injektion verabreicht. Diese Hormonspritze ist für mich lebensnotwendig. Mir und meiner psychischen Verfassung geht es durch den Hormonzusatz wesentlich besser. Es gibt ein Hormongel sowie Hormonpflaster, hatte bei mir leider keinen Erfolg.

Die Menschen mit Klinefelter-Syndrom haben das gleiche Problem wie Asperger, sie werden in der Gesellschaft nicht akzeptiert und angesehen. Zu diesen Syndromen kommt dazu, dass keine Frau, die man kennengelernt hat, bleibt, da der Wunsch auf ein gemeinsames Kind nicht gegeben wird, und somit ist man abgeschrieben. Klar gibt es Frauen, die kinderlos bleiben, aber so eine Dame lässt sich schwer finden in jungen Jahren.
Wenn man ins Alter kommt, ist das Problem zwar nicht mehr so groß, man(n) wünscht sich ja seine eigene Familie, dies wird aber nie zustande kommen.
Diese Menschen bleiben alleine, ohne eine Partnerin an der Seite zu haben. Das war (m)eine Vorgeschichte zum Klinefelter-Syndrom sowie Asperger-Spektrum, damit der Leser versteht, was diese Krankheiten auslösen. Körper, Geist und Seele sind betroffen. Was sich in meinem Buch des Öfteren herausstellen wird: wie man unter dem Druck dieser Diagnosen leidet, um in der Gesellschaft stets angenommen wird, um anerkannt zu werden.

Alle Namen in diesem Buch sind frei erfunden!




Kapitel 1
Der Kindergarten


Ich wurde geboren, ein normales, gesundes Kind mit 47 cm Größe und 3100 Gramm schwer. Wie ich aus Erzählungen hörte, war ich problemlos. Meine Eltern haben mir erzählt, dass ich im Babyalter überwiegend brav war, immer tief und fest geschlafen habe, manchmal bis zu 15 Stunden am Stück. Der Kinderarzt hat keine Störung festgestellt, alles okay!
Babys schlafen nicht nur, sie sind sehr aktiv. Meine Mutter stellte im Alter von 3 Jahren fest, dass einiges bei mir nicht stimmte.
Im Kindergarten verhielt ich mich komisch, nicht wie die anderen Kinder. Ich habe den Stress mit Jungs gemieden und war nur bei den Mädels, die waren für mich nicht so stressig. Die Mädchen waren angenehm für mich, dagegen waren die Buben impulsiv und immer mit Krawall unterwegs, und das versetzte mich in Angst. Wenn meine Mutter mich abholen kam, war ich bei den Girls. Es fiel meinen Erzieherinnen auf, dass ich anders tickte, und wieder mal war beim Kinderarzt alles in bester Ordnung (alle U-Untersuchungen im grünen Areal). Der Alltag fiel mir schwer, mit vielen Kindern, das Anpassen, die Gruppenspiele wurden für mich zur Qual. Mit vielen Flausen im Kopf störte ich die Therapie der Erzieherinnen im Kindergarten. Mir wurde es nie langweilig, da ich mich nicht auf das wesentliche Geschehen einzustellen vermochte. In meiner Erinnerung blieb hängen, dass ich in einer Bastelstunde eine Schere auf dem Boden fand. Ich schnappte mir meine Freundin und sagte zu ihr: „Komm, lass uns Friseur spielen“, gesagt, getan, aus langen Haaren wurde eine Kurzhaarfrisur, die dementsprechend aussah. Das war ein großer Fehler, es gab reichlich Ärger, die Haare waren ab. Die Haare von meiner Spielkameradin ließen sich nicht mehr ankleben, was weg war, war weg! Auf einmal schrie jemand laut: „Um Gottes willen, was hast du da angestellt!!!“
Die Kinder aus der Spielgruppe waren zu diesem Punkt wie erstarrt. Ich schaute der Erzieherin in die Augen und bemerkte sofort, jetzt hatten wir Stress!
Meine Kindergartenfreundin schaute wie ein zerrupftes Huhn aus, ehrlich gesagt sah es echt witzig aus. Sie sagten zu mir, ob ich nicht bei Sinnen wäre, das gab Riesenärger. Nicht unbedingt mein Fehler … für was gab es Erzieher/innen, hätten sie halt besser aufgepasst auf uns. Die Haare waren ab. Akzeptiere, was nicht mehr zu ändern ist.
Beide Mütter wurden angerufen und herbestellt, nicht zu fassen, was dort geschehen war. Wir geben unsere Kids in eure Obhut, somit ist es nicht unsere Schuld. Die Mutter von meiner Freundin war leicht auf 180, bei diesem Styling, fast Glatze.
Ihre Haare waren lang bis zum Po und auf einmal waren sie kurz. Meine Mutter entschuldigte sich für das Benehmen ihres Sohnes und hatte den Vorschlag: „Ich zahle den nächsten Haarschnitt beim Friseur Ihrer Tochter.“ Die Mutter von meiner Freundin kam aus ihrem Tobsuchtsanfall nicht mehr raus, nahm ihre Tochter an der Hand und verließ fluchtartig das Gebäude, auf Nimmerwiedersehen. Der neue Haarschnitt wurde ebenfalls ignoriert. Nach dem Vorfall habe ich nichts mehr verstanden, weil sie ja nicht mehr in den Kindergarten gekommen ist. Schon damals wurde ich ausgegrenzt und nicht verstanden. Ich kam mir schuldig, nicht akzeptiert und falsch behandelt vor. Somit hatte ich eine Freundin verloren und keine neuen Freundschaften in Sicht. Alles, was ich zu meiner Verteidigung sagte, kam bei niemandem an. So verbrachte ich 3 Jahre im Kindergarten, mit nicht positiver Erinnerung.




Kapitel 2
Einschulung und Schulwechsel


Mit 6 Jahren kam ich dann in die 1. Klasse und ab da veränderte sich alles. Ich hatte massive Probleme mit den Lehrern und den Mitschülern. Es gab keinen Tag, an dem es keine Probleme gegeben hat. Manchmal waren es die Mitschüler, die mich bis aufs Blut gemobbt haben, bis es bei mir einen Ausbruch gegeben hat, oder ich habe mich meistens mit den Lehrern angelegt. Immer haben die Lehrer meinen Eltern zugesteckt, dass ich ständig Probleme in der Schule veranstalte. Der Ärger daheim mit meinen Eltern blieb nicht aus. Heute sehe ich es mit anderen Augen. Meine Eltern haben zum damaligen Zeitpunkt einiges durchlebt, was die Schule anbelangt. Wir waren bei vielen Ärzten und sie haben immer wieder gesagt, dass mir nichts fehlte, dass ich ein normaler Mensch sei, das hat nicht gestimmt, ich war anders!
Die Schule war eine harte Zeit. Ich tickte anders, war mir bekannt, aber warum???
In der 1. und 2. Klasse waren Nachsitzen sowie Strafarbeit (Hausordnung abschreiben, 4 Seiten) an der Hausordnung.
Am Anfang lief es nicht ohne Streit und Tränen, nach Wochen kam man auf den Nenner: Das gehörte zum normalen Alltag.
Es war mir egal, ob Hausordnung abschreiben oder Nachsitzen, macht, wie ihr es beabsichtigt, mit mir!
Für mich gehörte es zur Schule, zum normalen Alltag. Ich hatte großen Spaß, die Lehrer/innen auf 180 zu bekommen, hatte großen Gefallen daran, sie zu ärgern. Mir war bewusst, dass es in Stress ausartete, aber so wie du mir so ich dir. Ein Kind hatte immer zu folgen, und das hatte Folgen. Kein Mensch erkannte meine ADHS-Störung, es lag immer an mir und am Elternhaus.

Ich, meine Eltern, die Lehrer/innen tappten im Dunkeln. Was passierte in mir? (Immer dieses Flüstern in mir?)
Da fällt mir eine Story ein … In der 2. Klasse haben wir ein geübtes Diktat geschrieben. Von Montag bis Donnerstag diktierte meine Mutter mir diesen Text und siehe da, ich hatte 0 Fehler. Am Freitag diktierte es die Lehrerin zu schnell.
Ich meldete mich bei ihr: „Bitte wiederholen, ich komme nicht mit.“
Sie antwortete mir: „Du schon wieder, pass besser auf!“
Meine Reaktion darauf: Ich schmiss den Füller voller Wut zur Tafel vor, verschränkte meine Arme, für den Rest des Vormittags blieben meine Arme verschlossen.
Ich lernte nicht mehr … Game Over!
In der nächsten Woche kam das Ergebnis: Note 6, 18 Fehler.
War mir klar, ob ich falsch schreibe oder nicht schreibe, an der Note 6 wird sich nichts ändern. Zur Lehrerin ein Wort: Sie war zu diesem Zeitpunkt die strengste Lehrkraft auf dieser Schule, das war ortsbekannt. Es gab bei mir so manche Ausraster wegen Mobbings von Mitschülern, dadurch verbrachte ich die meiste Zeit auf dem Flur, immer meine Schuld, wenn ich aus dem Klassenzimmer rausflog. Der Störenfried war immer ich.
Die Überlegung war, dass ich in die 1. Klasse zurückversetzt werde. Ich habe es meinen Eltern, in Tränen aufgelöst, erzählt und die haben mit der Schule versucht, das zu klären, auf normalen Wegen, aber die Schule meinte, dass ich ein schwieriges Kind sei und dass ich die 1. Klasse nochmals absolvieren solle. Meine Eltern und ich waren da nicht einverstanden.
So sprang man nicht mit Menschen um, wir wurden abgelehnt und abserviert!
Darauf suchten mir meine Eltern eine neue Schule und ich kam nach der 2. Klasse in ein neues Schulgebäude, wo ich die 3. und 4. Klasse zu Ende brachte. Ich war erleichtert, eine neue Schule zu besuchen, weil ich keine Strafarbeiten mehr schrieb.

Die neue Schule war am Anfang große Klasse, mein Klassenlehrer spitze, endlich mal einer, der mich verstand. Mit den Mitschülern lief es zunächst prima. Das Glück war aber nicht lange auf meiner Seite, dann kamen wieder die Probleme mit meinen Kameraden. Mobbing war an der Tagesordnung, ich war der Prügelknabe der Klasse, leider habe ich mich nie gewehrt. Sie fanden heraus, was sie anstellen mussten, um mich zu ärgern. Die Schwierigkeiten waren immer dieselben, egal, in welche Schule ich ging, es gab nur Stress!




Kapitel 3
Der Ausraster/der IQ-Test


Nach dem Halbjahreszeugnis der 3. Klasse war der Streit mit meinen Mitschülern immer des Öfteren, dafür aber mein Klassenlehrer mega. Es gab ehrliche Gespräche mit ihm, er nahm mich oft beiseite und erklärte mir, warum die Kids so ausrasteten, wie du mit ihnen umgehst. Der Lehrer meinte, dass ich die Mitschüler immer ausspielen würde und dass es dann zum Knall käme. Es war nicht meine Absicht, es überfiel mich schlagartig. „Dein Ausspielen auf andere schafft in deinem Alter keiner. Du bist in deinem Alter vom Gehirn her weit vorne, das produzieren wenige mit 9 Jahren. Dieses Verhalten gibt es nur bei Älteren.“ Ich sagte ihm, dass ich das nicht verstehe, was er mir da erklärte.
Der Lehrer zeigte mir ein Beispiel!
Er sagte: „Ich hab mit angesehen, wie du zwei Schüler im Pausenhof lächerlich bloßgestellt hast, vor allen anderen. Die zwei Jungs fanden es nicht lustig, verfolgten dich nach der Pause Richtung Klassenzimmer, um dich zu ärgern. Du sagtest zwar, hört auf damit, aber sie triezten dich weiter. Weißt du, so läuft es nicht im Leben, du versuchst es bei anderen zu machen, aber sie haben keine Chance bei dir. Wer austeilt, bekommt die Quittung! Du warst nicht mehr du, Blackout, jemanden so schnell wütend zu erleben, ich war echt platt. In dir fand eine Explosion statt, du warst laut, Gesicht knallrot, eine Wahnsinnskraft, und einer flog über den Tisch wie eine Feder und den anderen packtest du am Kragen und drücktest ihn an die Wand. Seine Füße waren ein paar cm vom Boden.“
Der Lehrer staunte, ohne Worte, was für eine Kraft in diesem Jungen steckte.
Der Lehrer sagte: „So schnell, wie du ausgerastet bist, so schnell war es wieder vorbei!“
Er meinte: „Ich werde deine Eltern anrufen, sie herbestellen, um mit ihnen über diese Situation zu kommunizieren. Ich werde einen Versuch mit dir unternehmen, dazu brauche ich die Zustimmung deiner Eltern.“ Die Lehrkraft verständigte meine Eltern und besprach mit ihnen, ob wir einverstanden seien mit einem Test. Meine Eltern gaben das Okay, von mir gab es grünes Licht, womöglich kam ja raus, warum ich solche komischen Sachen veranstaltete. Der Lehrer meldete mich zum IQ-Test an. Der Test war schwierig, ich freute mich, da ich ein Ergebnis von 130 hatte. Der Normalwert bei Kindern liegt zwischen 85–99 IQ. Somit war ich hochbegabt. Ein ordentliches Ergebnis für mich, aber es erschwerte mir einiges, da sich meine Intelligenz nicht jeden Tag abrufen ließ. Der Lehrer hat mir und meinen Eltern erklärt, dass mein Kopf schneller sei, schneller handle, als ich es sagen kann, und das sei das Problem. Darum kam ich nicht mit den Mitschülern aus. Sie handelten langsamer als ich, darum kam ich nicht mit den Kameraden aus.
Der Lehrer meinte: „Wenn du dich auf eine Sache voll konzentrierst und man dich nicht stört dabei, ist alles in bester Ordnung, ansonsten rastest du aus.“
Das Witzige daran war, ich habe den Lehrer verstanden, was er meinte, doch es ließ sich nicht steuern, mein Körper reagierte damals schon impulsiv. In der nächsten Klasse gab es richtig heftige Probleme.
Die Kinder brachten mich in Rage, ich explodierte so krass, dass ich einen Gegenstand nahm und einen Mitschüler damit geschlagen habe, sodass er gleich zu einem Arzt gebracht wurde.

Es war keine Absicht, ich wurde so gereizt, bis es eskalierte!
Dieser Mitschüler war nicht zu ertragen und wieder lag die Schuld bei mir. Nach diesem Vorfall meldete uns mein Klassenlehrer bei einer Elterntherapie an, die wir wöchentlich besuchten. Für mich war es langweilig und meine Eltern wurden behandelt wie Schwerverbrecher. Beim Therapeuten lag der Fehler im Großen und Ganzen bei meinen Eltern. Nach der 4. Klasse beendeten wir das Ganze. Wir alle kamen bei den Gesprächen auf keinen grünen Zweig. Klar hatte ich ihn geschlagen, die Frage ist: Warum???
Das war jedem egal, man hat nur gesehen, dass ich der Übeltäter war und der andere ein Heiliger. Dieses Warum werde ich euch beschreiben.
...

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