Verliere nie den Mut

Verliere nie den Mut

Birgit Peringer


EUR 14,90

Format: 13,5 x 21,5 cm
Seitenanzahl: 68
ISBN: 978-3-99107-967-5
Erscheinungsdatum: 30.06.2022
Sophie und ihr Berner Sennenhund Rudi sind unzertrennlich. Bei einem Spaziergang ändert sich aber ihre Zukunft auf angenehme, aufregende und emotionale Weise …
Je näher ich meinem Ziel komme, desto nervöser werde ich!
Am Treffpunkt angekommen bin ich nicht die Erste!
Timo, Daniel und Florian sind schon da und helfen Benjamin gerade aus dem Auto!
Jennifer steht wie ein Aufpasser daneben und beaufsichtigt jeden Handgriff!
Ein Auto fährt vor und Robin steigt aus!
Jetzt sind wohl alle da?
Benjamin macht mal wieder ein genervt unnahbares Gesicht, als er mich und die anderen begrüßt. Als er Robin sieht, huscht ihm aber ein Lächeln durchs Gesicht.
Wow! Wenn er nicht so grimmig schaut, ist er richtig attraktiv!
Seine schwarzen Haare sind sehr kurz geschnitten! Seine blauen Augen erinnern mich an Daniel! Benjamin spürt wohl meinen Blick und schaut mich wieder unfreundlich an!
Deshalb blicke ich schnell in eine andere Richtung!
„Hey, schön dass du da bist!“, kommt Daniel schwungvoll bei mir an und umarmt mich kurz.
Die Blicke der anderen ignoriere ich und tu so, als ob nichts gewesen wäre! War es ja auch nicht! War doch nur eine herzliche Begrüßung!
Jennifers Blick zu mir ist nicht gerade freundlich!
Warum bin ich eigentlich hier??

Timo gesellt sich zu mir und nimmt vorsichtig Kontakt zu Rudi auf.
Er wird immer mutiger!
Dann hänge ich mich eben an Timo ran, dann habe ich auch eine Begründung, warum ich hier bin!

Die Jungs wollen zum nahegelegenen Fußballplatz laufen.
Die haben heute ein Freundschaftsspiel mit dem Nachbarort.
Die Wegstrecke ist nicht sehr lang! Vielleicht fünfzehn Minuten zu Fuß.
Mit Timo und Rudi laufe ich den anderen einfach hinterher.
So habe ich die Möglichkeit, die Jungs besser zu beobachten!
Daniel blödelt immer wieder mit Benjamin herum und versucht ihn dabei aufzumuntern!
Auf einmal schnappt sich Daniel den Rollstuhl und rennt mit Benjamin ein ganzes Stück weg. Erheitertes Kichern der anderen folgt ihnen.
Rudi schaut auch schon ganz neugierig, was denn da los ist!
Fasziniert schaue ich den beiden hinterher.
Timo bemerkt, wohin mein Blick geht!
Er grinst und meint: „Sind schon attraktive Kerle, die zwei!“
Etwas verunsichert, wie er diese Aussage wohl meint, schaue ich ihn an.
Wie meint er das jetzt?
„Sie sehen sich ähnlich, ist mir vorhin aufgefallen!“, versuche ich mich zu erklären.
Timo grinst breiter.
„Es sind ja auch Brüder!“, erklärt er erheitert.
„Na, dann ist ja alles geklärt!“, antworte ich aufatmend.

Am Spielfeld angekommen, suchen wir uns einen geeigneten Standort, wo auch der Rollstuhl gut Platz findet.
Ich halte mich weiterhin im Hintergrund und komme mir vor wie das fünfte Rad am Wagen!
Ich bin schon dabei Luft zu holen, um mich zu verabschieden, als Daniel zu mir kommt.
„Ich gehe mit den anderen kurz rein, um Essen zu holen! Passt du kurz auf Benjamin auf?“, fragt er mich höflich zuzwinkernd.
Ich kann nur nicken, weil ich mich so überrumpelt fühle.
Die Jungs gehen los und ich trete ein paar Schritte näher zu Benjamin.
Ich höre Jennifer sagen: „Bin gleich wieder da, Schatz! Muss mal für kleine Mädchen!“
Sie bückt sich zu ihm und küsst ihn auf die Wange, weil er sein Gesicht im letzten Moment abgewendet hat.
Mit hoch erhobenem Kopf geht sie den gleichen Weg wie die Jungs!

Jetzt bin ich mit Benjamin alleine!
Rudi nimmt mir irgendeine Entscheidung ab und setzt sich direkt vor Benjamin.
Als dieser nicht reagiert, legt er vorsichtig seinen großen Kopf auf dessen Beine und schaut ihn mit seinen warmen braunen Augen an.
Benjamin sieht noch recht kräftig aus!
Auch seine Beine passen proportional zu Körper.
Ich denke, dass er noch nicht lange im Rollstuhl sitzt!
Vielleicht ist er deshalb so unglücklich?
Langsam hebt er seine Hand und krault Rudi vorsichtig hinter seinen Ohren.
Der rückt etwas näher an ihn ran, damit Benjamin besser an ihn herankommt.
Benjamin entschlüpft ein kleiner Lacher!
Das wiederum lässt mich glücklich Lächeln!
Benjamin blickt zu mir und sein Blick wird wieder abweisend!
Ich hole tief Luft, um etwas zu sagen.
Doch ohne Worte entweicht mir die Luft wieder!
„Sag doch einfach, was du meinst!“, fährt er mich verärgert an.
Ein weiterer Seufzer entfleucht mir.
Zögerlich antworte ich: „Ich weiß nicht, was und wie ich es sagen soll!“
Verwundert schaut er mich an.
Ich seufze wieder.
„Sage ich nichts, weil ich nicht weiß, wie ich es formulieren soll, bist du sauer auf mich, weil ich nichts sage! Sage und frage ich etwas, wo ich weiß, dass die Antwort dich daran erinnert, dass du im Rollstuhl sitzt, bist du auch sauer auf mich!“, erkläre ich ihm ernst.
Verdattert schaut er mich an.
„Ich habe keinen Doktortitel! Geht das auch einfacher?“, meint er nun leicht belustigt.
„Also gut! Wenn ich dich frage, wie es dir geht, und gleichzeitig dein Gesicht betrachte, kann ich mir die Frage sparen!“, kläre ich ihn leicht errötend auf.
„Du hast mich aber noch gar nicht gefragt!“, meint er wieder ernst und schaut mich direkt an.
Ich lege den Kopf etwas schief und blicke in seine wunderschönen blauen Augen.
„Wie geht es dir?“, frage ich übertrieben höflich.
Er grinst mich frech an.
„Gerade geht es mir gut! Ich habe eine lustige Unterhaltung!“, erklärt er sichtlich amüsiert.
„Ha, ha, Witzbold!“, gebe ich leicht genervt zur Antwort und verdrehe die Augen.
Das scheint ihn noch mehr zu erheitern!
„Warum beobachtest du mich ständig?“, fragt er nun wieder ernst.
Unruhig trete ich von einem Fuß auf den anderen.
„Ich bin nicht der Typ für großartige Gespräche. Ich beobachte lieber die Menschen. Dabei ist mir die Ähnlichkeit zwischen dir und Daniel aufgefallen!“, versuche ich mich zu erklären.
Mit großen Augen schaut er mich an und betrachtet mich offen und neugierig.
„Dann warst du beim ersten Treffen sehr abweisend! Ich dränge mich niemandem auf!“, erkläre ich weiter und schaue ihn jetzt direkt an.
Er nickt nur und seufzt laut.
„Ich sitze noch nicht lange im Rollstuhl!“, erklärt er mir sichtlich aufgewühlt.
„Das belastet mich sehr! Ich war vor dem Unfall sehr aktiv und bin jetzt an diesen blöden Stuhl gefesselt!“
„Das tut mir leid für dich!“, sage ich leise.
„Aber das sagen wahrscheinlich viele und du kannst es nicht mehr hören!“
Betreten schaue ich auf den Boden.
„Ja, da hast du recht!“, antwortet er mir ebenso leise.

Immer noch krault er Rudi.
Sein Blick geht jetzt aber starr über das Spielfeld.
Jennifer kommt zurück und schaut mich mal wieder böse an!
Sie traut sich nicht, näher an Benjamin ranzutreten, weil Rudi so nah bei ihm sitzt!
Die Jungs kommen wieder und verteilen das Essen!
Rudi hole ich zu mir, bevor er noch auf blöde Ideen kommt!
Das lässt Benjamin schmunzeln, mich grinsen und Daniel verwundert schauen!

Nach dem Essen setzt sich Rudi wieder ganz eng zu Benjamin.
Er spürt wohl, dass er gebraucht wird!
Benjamin krault ihn wieder hingebungsvoll hinter den Ohren.
Jennifer schaut mich jetzt bitterböse an!
Robin zeigt mir dem Daumen nach oben und klopft seinem Freund kumpelhaft auf die Schulter.
Florian meint an alle: „Wollen wir noch eine Runde laufen gehen?“
Robin schaut mich daraufhin fragend an.
„Du kennst dich doch ein bisschen aus hier! Was meinst du? Gibt es eine Strecke, die rollstuhltauglich ist?“
Ich brauche nicht mal nachzudenken!
„Ja, hier kann man gut laufen! Die Wege sind fast eben und trocken, da dürfte unterwegs auch nichts passieren!“, antworte ich auf die Frage.
Mir wird gedeutet voranzugehen.
Die Jungs helfen Benjamin mit seinem Rollstuhl.
Jennifer meint arrogant: „Ich werde hier auf euch warten! Ich habe keine Lust mitzugehen!“
Sie setzt sich demonstrativ auf die nächste Bank.
Keiner der Jungs scheint sonderlich traurig darüber zu sein!
So kann ich Rudi freilaufen lassen!

Wir treten den Rundweg an, der kaum steil bergauf oder bergab geht!
Das ist in dieser Gegend eine Seltenheit!
Benjamin schiebt sich alleine krampfhaft vorwärts.
Auf dem leicht geschotterten Boden ist das Vorwärtskommen sehr kräftezehrend!
Doch die Jungs machen keinerlei Anstalten, ihm zu helfen!
Ich kann da aber nicht mehr zusehen und greife beherzt nach den Handgriffen des Rollstuhls!
„Was soll das? Ich kann das alleine!“, faucht mich Benjamin wütend an.
„Ich sehe, dass du es kannst! Aber du hast hier Freunde, die dir helfen können!“, gebe ich entspannt zurück.
„Lass mich!“, faucht er etwas heftiger.
„Nein!“, gebe ich bestimmt zurück.
Die Jungs verfolgen gespannt, wie die Auseinandersetzung bei uns weitergeht!
„Ich habe gesagt, du sollst es lassen!“, schreit er mich nun fast an.
Doch ich schiebe unbeirrt weiter.
„Vergiss es!“, gebe ich betont höflich zurück, obwohl ich innerlich zittere, ob ich das Richtige mache.
Genervt reißt er seine Hände in die Höhe.
„Na, geht doch!“, sage ich beschwichtigend.
Belustigt schiebe ich weiter.
Benjamin faltet seine Hände auf dem Schoß zusammen.
„Dir ist immer noch kein Zacken aus der Krone gebrochen, weil du dir helfen lässt!“, erkläre ich bestimmt.
Er seufzt nur noch und schüttelt den Kopf. Ob über sich selber oder die Situation, ich weiß es nicht!
Daniel kommt näher und klopft seinem Bruder aufmunternd auf die Schulter.
„Brüderchen, sie ist noch sturer als du!“, sagt er breit grinsend.
Nach fünfzehn Minuten werden meine Arme schwer!
„Wechsel!“, rufe ich laut in die Gruppe.
Sofort steht der Nächste bereit und schiebt weiter.
Ich schüttle meine Arme aus und gehe jetzt neben Benjamin her.
Er wirft mir böse Blicke zu.
Ich grinse ihn an.
„Spar’ dir deine Kräfte! Später kannst du mithelfen, dann geht es ein Stück bergauf!“
Das besänftigt ihn etwas und er wird wieder lockerer!
Ich lass mich etwas zurückfallen und Daniel gesellt sich zu mir.
„Danke!“, sagt er leise zu mir.
Ich greife nach seiner Hand und drücke sie kurz!
Ich spüre, was er mir sagen will!
Endlich lässt sein Bruder sich helfen und wirkt etwas lockerer!
Vielleicht ist das jetzt der Durchbruch, damit er mit der Situation besser zurechtkommt und annimmt und sich helfen lässt?

Im letzten Streckenabschnitt hilft Benjamin wieder tatkräftig mit.
Am Sportplatz angekommen, verabschiede ich mich von den Jungs.
Benjamin reicht mir überraschenderweise seine Hand, die ich verdutzt ergreife!
„Danke!“, meint er mit fester Stimme und schaut mir intensiv in die Augen.
Ich drücke ihm noch einmal die Hand und trete unter den giftigen Blicken Jennifers den Heimweg an.

Hu, der letzte Blick von Benjamin hatte es in sich!
Doch er ist vergeben!
So gerne ich auch mit Jennifer tauschen möchte!
Benjamin fasziniert mich auf seine ganz eigene Art!
Er hat sehr ausdrucksstarke Augen!
Die Erinnerung daran lässt mir eine Gänsehaut über den ganzen Körper laufen!
Jetzt aber nichts wie Heim! Rudi ist schon ganz k.o.!

In der Nacht kann ich lange nicht schlafen!
Rudi schnarcht schon längst neben mir!
Immer wieder geht mir durch den Kopf, ob es richtig war, Benjamin so herauszufordern.
Doch immer wieder sage ich mir: Ja!
Er kann doch einfach Hilfe annehmen!
Aber sein Stolz ist ihm im Weg!

Die kommende Woche schleppt sich von Tag zu Tag!
Es wird immer heißer, sodass ich mit Rudi nicht mehr so lange unterwegs sein kann!
Unsere Gassirunden verlagern sich in den späten Abend!

Am Freitagabend habe ich immer noch keine SMS von den Jungs bekommen!
Schade!
Dann muss ich mir eben selber überlegen, was ich am Wochenende mache.
Heiße Temperaturen stehen an!
So mache ich einen auf faul und liege eine Zeit lang in den Garten.
Rudi bleibt freiwillig im kühleren Haus!
Erst spät am Abend drehen wir eine kurze Runde!

Der Montag ist schneller wieder da, als ich es gerne hätte.
Morgens quäle ich mich aus dem Bett, um zur Arbeit zu gehen.
Viele Kunden hatten wir bis jetzt noch nicht!
Doch plötzlich wird es im hinteren Bereich laut und turbulent!
Dosen und Flaschen krachen auf den Boden!
Erschrocken schaue ich mich um.
Doch schnell wird mir klar, dass der Hausdedektiv schon dran
ist!
Herr Müller ist dafür zuständig, den Laden über Kameras zu überwachen und gelegentlich persönlich durch die Gänge zu gehen.
Jetzt hat er einen Jugendlichen gepackt und zieht ihn in sein Büro, das in unmittelbarer Nähe der Kasse ist.
In ein paar Minuten wird wohl die Polizei da sein!

Zehn Minuten später betreten zwei Beamte den Laden.
Sie steuern direkt auf mich zu.
Einer der beiden grinst mich breit an!
Erst schaue ich verblüfft, dann wandern meine Mundwinkel steil nach oben!
„Hi!“, kommt es grüßend von Daniel.
„Na, so was! Jetzt weiß ich auch, was du beruflich machst!“, sage ich schmunzelnd.
„Wir wurden hergerufen!“, sagt er wieder ernst.
Ich deute auf die Türe, wo sie erwartet werden.
Denn ausgerechnet jetzt kommt ein Kunde, um zu bezahlen.
Daniel tippt sich an die Mütze zum Gruß und geht mit seinem Kollegen in die gezeigte Richtung. Die Türe geht schon auf und Herr Müller winkt die beiden Beamten herein.
Wow! In Uniform sieht der Kerl noch attraktiver aus!

In der nächsten Stunde habe ich keine Zeit mehr zu sabbern!
Es scheint so, als ob alle Kunden sich abgesprochen hätten, zur selben Zeit einkaufen zu gehen! Deshalb kann ich zum Abschied nur nicken, als Daniel und sein Kollege den Jugendlichen abführen.

Am Freitag habe ich wieder keine Nachricht erhalten! Schade!
Also nehme ich mir vor, am Wochenende Großputz in meiner Wohnung zu machen!
Mitten beim Fensterputzen klingelt mein Handy!
Zügig suche ich danach und nehme den Anruf entgegen.
„Hallo, Sophie! Hast du gerade was zu tun?“, dringt die Stimme von Timo an mein Ohr.
„Um was geht es denn?“, frage ich neugierig zurück.
Er druckst etwas herum.
„Na ja, wir haben die Abzweigung genommen, von der du uns das letzte Mal abgeraten hast. Jetzt wissen wir nicht so genau, wo wir am besten weitergehen sollen!“, gibt er reumütig von sich. „Ähm!“, kommt noch dazu. „Benjamin haben wir auch dabei!“
Oh Gott! Nein!
Ich frage genau nach, welchen Weg sie genommen haben, und wo sie schon vorbeigekommen sind.
„Ich komme euch entgegen! Bleibt genau auf diesem Weg und an der nächsten Abzweigung rechts halten! Ich weiß gerade nur nicht, wie der Weg heißt!“, erkläre ich ihm aufgebracht.
Denn viele Wanderwege haben „Straßenschilder“.
Doch den Namen dieser Strecke fällt mir auf die Schnelle nicht ein!
Schnell packe ich meinen Rucksack mit Trinkflaschen voll.
Dann ruckizucki Schuhe an und fertig!
Auf lange Hosen verzichte ich, da es heute sehr warm ist und auf dem Weg, den ich den Jungs entgegenkomme, kaum Brennnessel wachsen!
Rudi lasse ich zu Hause!

So schnell ich kann, gehe ich den Jungs entgegen.
An unserem ersten Treffpunkt am Bach komme ich gerade vorbei.
Noch ein kurzes Stück und die Jungs müssten mir eigentlich entgegenkommen!
Nach weiteren zehn Minuten sehe ich sie, wie sie sich mit dem Rollstuhl abmühen!
Timo und Florian sind total verschwitzt!
Benjamin sieht auch nicht besser aus!
Nach einer schnellen Begrüßung hole ich rasch die Getränke aus meinem Rucksack.
Dankbar nehmen die Jungs das Wasser entgegen!
„Warum hast du uns hier raufgeschickt?“, fragt mich Florian noch immer atemlos.
„Das ist die leichteste Strecke zurück! Es wird zwar noch etwas steiler, aber dann ist der Untergrund besser! Die andere Strecke wäre noch steiler und unwegsamer und länger als die hier!“, kläre ich sie auf.
Benjamin stöhnt gequält auf.
„Ich habe es euch doch gleich gesagt, dass das eine blöde Idee ist!“
„Hast du die Möglichkeit, dich abholen zu lassen?“, frage ich ihn hoffnungsvoll.
Doch er schüttelt den Kopf.
„Jennifer ist mit dem Auto weg! Sie hat jetzt eine Beautybehandlung! Da hat sie kein Telefon dabei!“, erklärt er mir sichtlich genervt.
„Na dann! Wir kriegen dich schon hier weg!“, sage ich augenzwinkernd zu ihm.
Er verdreht nur die Augen.

Immer zu zweit schieben wir Benjamin vorwärts.
Einer kann sich dabei ausruhen.

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