Cover: Zeitspuren

Zeitspuren
Die Reise beginnt jetzt


EUR 19,90

Format: 13,5 x 21,5 cm
Seitenanzahl: 158
ISBN: 978-3-99185-165-3
Erscheinungsdatum: 12.05.2026
Denise Gurtner ist Musikerin, Pädagogin und Autorin. In ihrem Debütroman „Zeitspuren – Die Reise beginnt jetzt“ verbindet sie Kunst, Spiritualität und Geschichte zu einer mystischen Erzählung voller Hoffnung. Sie lebt mit ihrer Familie in der Schweiz.
KAPITEL 1

Spuren im Heute


Die Sonne geht langsam über Zürich auf und die Glasfassaden der Hochhäuser spiegeln das Licht, als wären sie selbst flüssig geworden. Die Stadt erwacht, Züge rollen ratternd in den Hauptbahnhof, die Straßenbahnen klingeln und eine Welle aus Stimmen, Motoren und eilenden Schritten erfüllt die Luft.

Zwischen all dem sitzt Aya in einem kleinen Café am Limmatquai, nur wenige Schritte vom Wasser entfernt. Sie hält eine Tasse dampfenden Kaffees in den Händen, doch ihre Gedanken sind weit weg. Ihr Blick bleibt immer wieder an der Oberfläche der Limmat hängen, wo das Morgenlicht silberne Muster zieht.

Seit jener Nacht auf dem Berg – seit dem Riss im Himmel – ist nichts mehr wie zuvor. Immer wieder flackern Bilder in ihr auf: Spiralen aus Licht, die beiden Männer, das Grollen der Erde. Es ist, als hätte sich ein zweiter Strom in ihr geöffnet, ein Strom, der sie Tag und Nacht mit sich zieht.

„Geht es dir gut?“ Die Stimme der Bedienung reißt sie aus den Gedanken. Aya nickt hastig, lächelt, obwohl ihre Hände zittern.
„Ja, danke“, murmelt sie. Doch weiß sie: Nichts stimmt mehr.

Das Handy in ihrer Tasche vibriert. Aya zieht es hervor, der Bildschirm zeigt eine unbekannte Nummer. Zögernd nimmt sie den Anruf entgegen.

„Aya“, sagt eine tiefe Stimme, dunkel und klar, als käme sie aus einem Traum. „Es ist Zeit. Wir müssen reden. Heute Abend. Am alten Hafen.“

Aya hält die Luft an. Sie kennt diese Stimme nicht – und doch kommt sie ihr vertraut vor, wie ein Echo in ihrer Seele. „Wer sind Sie?“, fragt sie leise.
Doch die Verbindung bricht ab.

Für einen Moment starrt sie nur auf den schwarzen Bildschirm. Ihr Herz hämmert, ihre Gedanken rasen.
Dann fällt ihr Blick zufällig nach draußen. Am anderen Ende der Straße steht ein Mann. Groß, dunkel gekleidet, regungslos. Seine Augen scheinen sie direkt zu fixieren. Doch im nächsten Augenblick ist er verschwunden.

Aya schüttelt den Kopf. Vielleicht Einbildung. Vielleicht Müdigkeit. Doch die Unruhe wächst. Sie spürt, dass dieser Tag alles verändern wird.

Aya legt das Handy langsam auf den Tisch, als könnte es jeden Moment wieder zum Leben erwachen. Doch der Bildschirm bleibt schwarz. Ein Schauer läuft ihr über den Rücken.

Sie zwingt sich, den Kaffee auszutrinken, zahlt, nimmt ihre Tasche und tritt hinaus in die morgendliche Betriebsamkeit. Zürich rauscht um sie herum. Die Straßenbahn quietscht in die Haltestelle, Menschen eilen mit Aktentaschen oder Kinderwagen vorbei, Lachen, Stimmen, die Sprache der Stadt. Alles wirkt normal – und gleichzeitig seltsam fern.

Ihre Füße tragen sie automatisch Richtung Altstadt. Kopfsteinpflaster, enge Gassen, der Geruch von frischem Brot aus einer Bäckerei. Sie bleibt kurz stehen, schließt die Augen, versucht, tief zu atmen. Doch kaum hat sie die Lider geschlossen, flammt das Bild wieder auf: der Riss im Himmel, Spiralen aus Licht, zwei Männer, die aus der Leere treten. Ihr Herz zieht sich zusammen, als wäre sie selbst Teil dieses Spalts.

„Aya!“ Eine Stimme reißt sie zurück. Vor ihr steht Jana, eine alte Studienfreundin. Sie trägt ein elegantes Kostüm, ihr Lächeln ist strahlend, ihre Arme voller Aktenmappen. „Alles okay? Du siehst blass aus.“

Aya nickt, zwingt ein Lächeln auf ihre Lippen. „Nur schlecht geschlafen.“

„Dann gönn dir was. Wir sehen uns nächste Woche?“ Jana drückt sie flüchtig und verschwindet, schon wieder halb am Telefon, schon wieder halb in einer anderen Welt.

Aya bleibt allein zurück, fühlt sich plötzlich wie eine Fremde inmitten all der Eiligen. Ihre Handflächen sind feucht und als sie nach unten blickt, meint sie für einen Moment, etwas Unmögliches zu sehen: Auf den Pflastersteinen unter ihren Füßen flimmert ein goldenes Glühen.

Es dauert nur den Bruchteil eines Atemzugs, dann ist es verschwunden. Menschen laufen achtlos darüber hinweg. Aya blinzelt. Hat sie es sich eingebildet?

Ein kalter Windstoß fährt durch die Gasse, obwohl kein Blatt sich in den Bäumen bewegt. Sie spürt, dass sie beobachtet wird.

Und dann sieht sie ihn.
Ein Mann, am Ende der Straße, regungslos. Groß, die Schultern breit, der Blick unerschütterlich auf sie gerichtet. Er wirkt fremd – und doch jagt sein Anblick ein Prickeln über ihre Haut.

Im nächsten Moment fährt ein Lieferwagen vorbei. Als er das Sichtfeld wieder freigibt, ist der Mann verschwunden.

Aya stockt der Atem.
Sie weiß: Der heutige Tag hat erst begonnen. Und er trägt bereits die Handschrift des Unbekannten.

Aya beschließt, nicht nach Hause zu gehen. Zu leer ist die Wohnung, zu laut sind ihre eigenen Gedanken. Stattdessen schlägt sie den Weg zur Universität ein, wo sie an einem Forschungsprojekt arbeitet. Alte Sprachen, verschollene Kulturen – Themen, die sie seit Jahren fesseln. Und doch spürt sie seit jener Nacht auf dem Berg, dass ihre Arbeit nicht mehr nur Theorie ist.

Die Eingangshalle der Uni empfängt sie mit dem Geruch von Papier, Kaffee und kaltem Stein. Studenten sitzen in Gruppen zusammen, Laptops klappen auf, Stimmen murmeln. Alles wirkt vertraut, vertrauter als die unruhige Stadt draußen.

Im Lesesaal nimmt Aya an ihrem gewohnten Platz am Fenster Platz. Stapel von Büchern liegen dort, Notizen in akkurater Handschrift. Sie fährt mit den Fingern über eine Seite – und zuckt zurück. Das Pergament fühlt sich an, als würde es vibrieren.

Sie blinzelt, liest die alte Inschrift, die sie seit Tagen entziffern wollte. Wörter aus einer Sprache, die offiziell nie existiert hat. Doch heute erkennt sie etwas darin, das ihr bisher verborgen blieb.

„Wenn die Himmel aufreißen und das Licht durch die Zeit tritt, werden drei den Pfad des Erkennens betreten. Eine Frau, zwei Männer. Das Siegel öffnet sich und das Alte erwacht im Neuen.“

Aya fährt sich über die Lippen. Ihr Herz hämmert. Das kann kein Zufall sein. Die Zeichen sind zu deutlich, zu nah an dem, was sie erlebt hat.

Sie schlägt das Buch hastig zu. Ihre Hände zittern und im Augenwinkel meint sie, wieder ein Glühen zu sehen – feine, goldene Linien, die sich für Sekundenbruchteile über den Holztisch ziehen, wie ein Muster, das sich von selbst zeichnet.

„Alles in Ordnung?“ Ein Kommilitone bleibt stehen, hebt fragend die Augenbrauen.
Aya ringt sich ein Lächeln ab. „Ja, nur … zu wenig Schlaf.“
Als er geht, lehnt sie sich zurück und schließt die Augen. Doch im nächsten Moment gefriert ihr das Blut in den Adern.

Sie fühlt, dass jemand direkt hinter ihr steht. Keine Berührung, kein Laut – nur diese Präsenz, schwer und spürbar. Langsam dreht sie den Kopf.

Und da ist er wieder.
Der Mann in der dunklen Kleidung. Diesmal näher, als sei er aus dem Schatten des Raumes getreten. Seine Augen fixieren sie – tiefer, als wäre er im Begriff, ihre Gedanken zu lesen.

Aya will aufstehen, etwas sagen, doch im selben Augenblick verschwimmt sein Bild, löst sich in der Luft auf wie Rauch.

Sie sitzt allein am Tisch.
Das Buch vor ihr ist aufgeschlagen. Und auf der Seite, die eben noch leer war, steht jetzt ein einziges Wort:

„Heute.“

Aya kann sich kaum auf den Rest des Tages konzentrieren. Die Vorlesungen rauschen an ihr vorbei wie Stimmen hinter einer dicken Glasscheibe. Immer wieder streift ihr Blick über das Wort im Buch – „Heute“.
Es brennt sich in ihr ein, als wäre es nicht auf Papier geschrieben, sondern in ihr selbst.

Gegen Abend verlässt sie die Universität. Die Sonne neigt sich, taucht die Stadt in ein warmes Gold. Doch für Aya liegt ein Schatten über allem. Jeder Schritt durch die Gassen der Altstadt trägt eine unsichtbare Schwere.

Am Limmatquai steigen Lichter aus den Laternen, spiegeln sich im Wasser. Sie folgt dem Fluss Richtung Westen, immer weiter, bis die Wege weniger belebt sind. Hier, am alten Hafen, wirken die Konturen der Stadt wie vergessene Kulissen. Alte Lagerhäuser reihen sich aneinander, Backstein, bröckelnd, von Graffiti überzogen. Nur noch selten verirrt sich jemand hierher.

Aya zieht die Jacke enger um die Schultern. Ihr Herz klopft schnell, aber nicht nur vor Angst. Es ist ein Sog, eine Gewissheit, die sie tiefer hineinzieht.

Dann sieht sie ihn.
Am Rand des Kais steht eine Gestalt. Groß, aufrecht, dunkel. Der Mann, den sie schon zweimal in der Stadt gesehen hat. Sein Gesicht liegt im Schatten, doch seine Augen leuchten, als wären sie von innen her erhellt.

Aya bleibt stehen. „Wer sind Sie?“, ruft sie und ihre Stimme hallt über das Wasser.

Keine Antwort. Nur das leichte Schlagen der Wellen gegen die Steine.

Sie geht näher. Jeder Schritt hallt auf dem Pflaster wider. Ihr Atem geht flach, doch sie zwingt sich weiter. Die Gestalt bleibt unbewegt, als hätte sie nur auf sie gewartet.

„Warum ich?“ Ihre Stimme ist leiser jetzt, fast ein Flüstern.

Da hebt der Mann den Kopf. Für einen Moment meint Aya, etwas in seinem Gesicht zu erkennen – uralt und doch jung, vertraut und doch aus einer anderen Zeit.

Plötzlich zuckt ein Licht über den Himmel, grell, ohne Donner. Für den Bruchteil einer Sekunde steht der Hafen im Glanz, wie in flüssiges Silber getaucht. Und hinter dem Mann erscheint eine zweite Silhouette.

Aya erstarrt.
Zwei Männer.

Ihr Herz stockt. Sie kennt sie. Nicht von hier, nicht von jetzt – sondern von jener Nacht in Mesopotamien.

Die Vergangenheit hat sie eingeholt.

Aya steht wie versteinert. Der Wind vom Wasser trägt Kälte in ihre Knochen, doch in ihr brennt ein Feuer, das sie kaum aushält. Zwei Gestalten vor ihr, zwei Männer – so real, dass sie kaum glauben kann, sie habe sie nicht schon längst gekannt.

„Ihr …“ Ihre Stimme zittert. „Ihr seid es. Von dort … vom Berg.“

Die Männer wechseln einen kurzen Blick, als wüssten sie genau, was sie meint. Der erste – hochgewachsen, dunkle Kleidung, Augen wie glühende Schatten – tritt einen Schritt vor. Seine Stimme ist tief, ruhig, mit einem Akzent, der sich in keine Zeit einordnen lässt.

„Aya. Dein Name ist über die Jahrhunderte in uns getragen worden.“

Ein Schauer fährt über ihre Haut. „Woher kennt ihr mich?“

Der zweite Mann, in helleren Gewändern, die wie ein Flüstern von längst vergangenen Epochen wirken, hebt die Hand, als wolle er beschwichtigen. Sein Blick ist sanft, aber durchdringend, als könnte er in ihr Innerstes sehen.

„Weil du die Trägerin bist. Du hast es gesehen, gespürt. Der Himmel öffnete sich für dich, nicht zufällig. Wir sind hier, weil deine Zeit begonnen hat.“

Aya schüttelt den Kopf. „Das ist verrückt. Ich … ich bin nur eine Studentin. Ich habe keine Macht, kein Wissen. Ich weiß nicht einmal, warum ich ständig diese Bilder sehe.“

„Doch“, sagt der Dunkle. Er tritt noch näher. Das Licht der Hafenlaternen zeichnet sein Gesicht, scharf und geheimnisvoll. „Du weißt es längst. Dein Blut trägt die Erinnerung. Deine Füße hinterlassen Spuren, auch wenn die Welt sie nicht sieht.“

Aya atmet heftig ein. Die goldenen Fußspuren. Sie will fragen, doch Worte versagen ihr.

Der Mann in den Gewändern fährt fort: „Drei Wege, drei Leben, drei Kräfte. Wir begegnen uns immer dann, wenn etwas aus dem Gleichgewicht geraten ist. Die Zeit ruft uns – und wir folgen.“

„Gleichgewicht?“ Aya spürt, wie ihre Kehle trocken wird. „Wovon redet ihr?“

Der Dunkle blickt hinaus aufs Wasser. „Von etwas, das erwacht. In dieser Stadt. Hier. Heute Nacht.“

Die Luft scheint zu vibrieren, ein kaum hörbares Summen, als würde die Erde selbst zuhören.

Aya macht einen Schritt zurück. Alles in ihr schreit, zu fliehen – doch gleichzeitig hält sie eine unsichtbare Kraft hier fest.

„Warum ich?“ Ihre Stimme bricht fast.

Die beiden Männer sehen sie gleichzeitig an. Ihre Blicke schneiden durch sie hindurch wie zwei Spiegel, die sie selbst in unendlicher Tiefe reflektieren.

„Weil ohne dich“, sagt der eine, „wir verloren sind.“
„Und ohne uns“, ergänzt der andere, „wirst du die Wahrheit nicht überleben.“

Aya schluckt. Die Kälte der Nacht verschwindet. Ein neuer Sturm zieht in ihr auf – nicht aus Angst, sondern aus etwas Größerem: einem Erwachen.

Ein Schrei zerreißt die Stille der Nacht. Irgendwo hinter den Lagerhäusern hallt er auf, schrill, menschlich – und doch von etwas begleitet, das Aya das Blut in den Adern gefrieren lässt: ein heiseres, tiefes Grollen, das kein Tier dieser Welt hervorbringen dürfte.

Aya fährt herum. „Was war das?“

Die beiden Männer wechseln einen Blick, der keine Worte braucht. Dann sagt der Dunkle knapp: „Es beginnt.“

Noch ehe Aya reagieren kann, erbebt der Boden unter ihren Füßen. Pflastersteine vibrieren, Wasser spritzt über die Kaimauer, als würde die Limmat selbst erzittern. Zwischen den Backsteinfassaden glimmt plötzlich ein unnatürliches Licht, pulsierend wie der Herzschlag eines lebenden Wesens.

„Zurück!“ Der Mann in den Gewändern ergreift Ayas Arm, zieht sie zur Seite. Kaum dass sie den Platz verlassen, reißt ein Spalt im Pflaster auf. Dünne Risse, die sich wie Schlangenlinien ausbreiten und ein goldenes Glühen freisetzen.

Aya stolpert, doch ihre Füße hinterlassen erneut flüchtige Spuren aus Licht – diesmal deutlicher, länger sichtbar. Die Männer sehen es und für einen Moment blitzt etwas wie Anerkennung in ihren Blicken.

„Was ist hier los?“ Aya keucht. „Was … was kommt da?“

Eine Gestalt tritt aus dem Licht der Risse hervor. Erst nur ein Schatten, dann Konturen, die menschlich wirken – doch verzerrt, als wäre er aus Rauch und Splittern der Dunkelheit geformt. Augen, kalt und leer, fixieren sie.

„Lauft nicht“, sagt der Dunkle leise. „Das Ding riecht Angst.“

Aya spürt, wie ihr Herz rast. Sie weiß, dass sie hier niemals allein bestehen könnte. Doch als sie die beiden Männer ansieht, spürt sie zum ersten Mal eine seltsame Sicherheit, eine Kraft, die sich wie ein unsichtbarer Kreis um sie legt.

Der in Gewändern hebt eine Hand, murmelt Worte in einer Sprache, die Aya nicht kennt – und doch versteht ihr Körper jede Silbe. Das Wesen zuckt zurück, als hätte es einen Schlag erhalten.

„Aya“, sagt der Dunkle mit Nachdruck. „Dein Teil. Jetzt.“

„Mein Teil?“ Sie starrt ihn entsetzt an. „Ich weiß nicht, was ich tun soll!“

„Doch.“ Seine Augen brennen. „Vertraue. Geh einen Schritt.“

Aya zögert. Dann setzt sie ihren Fuß nach vorn. Der Boden unter ihr leuchtet grell auf, die goldenen Spuren flammen so hell, dass das Wesen aufheult. Ein Schrei, halb Mensch, halb Tier, zerreißt die Luft.

Ein gleißender Blitz – und das Ding zerfällt in Rauch, der im Wind verweht.

Atemlos bleibt Aya stehen. Das Glühen ihrer Schritte erlischt langsam.

Die beiden Männer sehen sie an. Diesmal schweigen sie. In ihren Blicken liegt etwas Unausweichliches.

Aya weiß: Ihr Leben hat in diesem Augenblick endgültig eine andere Richtung genommen.

Stille breitet sich aus, nachdem das Wesen im Wind verweht ist. Nur das leise Schlagen der Wellen gegen die Kaimauer bleibt. Aya keucht, ihre Knie sind weich und sie muss sich an der kalten Backsteinwand abstützen, um nicht umzufallen.

„Was … war das?“, flüstert sie.
Der Mann in den Gewändern tritt näher, sein Blick ernst. „Ein Bote. Eine Ausgeburt des Risses. Es kommt nicht allein.“
...
5 Sterne
Einfach wundervoll und genial! - 26.07.2026
Jacqueline

Der Roman "Zeitspuren - Die Reise beginnt jetzt" ist abenteurlich, geschichtlich interessant und die Zeitreisen sind genial. Der Schreibstil ist ganz wundervoll.

5 Sterne
Ein inspirierender Roman - 26.07.2026
Pierre

Ein inspirierender Roman!Man begibt sich in diesem Roman auf eine spannende Reise durch Raum und Zeit, geführt durch Aya, die zuerst nicht verstehen kann, warum gerade sie etwas Besonderes sein soll. Sie und ihre Begleiter erleben zusammen Erstaunliches, besuchen historische Schauplätze und werden Zeuge bedeutender Zeitereignisse. Während ihrer Mission kommen sie immer wieder in Gefahr durch dunkle Mächte, welche das Positive bekämpfen und verhindern möchten, dass das Gute schlussendlich siegt. Man fiebert mit!

4 Sterne
"Zeitspuren - Die Reise beginnt jetzt" von Denise Gurtner - 26.07.2026
Karin

Ich staunte über die grosse Phantasie, die Orts- und Geschichtskenntisse. Durch die präzise Beschreibung hatte ich stets Bilder vor Augen.Der Schreibstil passte mir sehr und ich fand die Gliederung in Abschnitten EXTREM lesefreundlich. Dank dem Inhaltsverzeichnis konnte ich immer wieder zurückschauen, wo die Reise überall hinführte. Zu guter Letzt : Ich bin beeindruckt von diesem Erstling !Zu guter Letzt : Ich bin enorm beeindruckt von diesem Erstling !!!

5 Sterne
Sehr spannend & sehr empfehlenswert! - 07.06.2026
Lilly

Man fühlt sich, als würde man mit den Charakteren durch die Zeit reisen. Sehr spannend etwas über diese vielen historischen Ereignisse zu erfahren, sodass man direkt mehr dazu wissen möchte. Und trotz vieler historischen Elemente ist das Buch nicht langfädig. Ein spannendes Buch, dass einem mal wieder daran erinnert, dass man im Alltag oftmals das Gute in einem selbst wieder mehr zum Vorschein kommen lassen sollte. Hoffentlich gibt es eine Fortsetzung!!!

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