Unsichtbare Freunde

Unsichtbare Freunde

Ruth Niederbäumer-Lauber


EUR 18,90
EUR 11,99

Format: 13,5 x 21,5 cm
Seitenanzahl: 48
ISBN: 978-3-903155-42-8
Erscheinungsdatum: 17.08.2017
Eine Reise ins eigene Innere kann für aufregende Begegnungen sorgen. So auch bei der Autorin, die sich mutig auf eine besondere Entdeckungsreise begibt und in Tagebuchform schildert, wie sie vier lichtvolle Wesen traf, die zu Freunden wurden.
Wie es zu diesem Buch gekommen ist.



Vor ein paar Jahren bin ich in einem Secondhand-Geschäft auf ein Buch gestoßen, das ich sofort wieder ins Regal zurückgeschoben habe. Auf der Rückseite hatte ich gelesen, dass darin geschrieben ist, was ein Medium in Trance von einer außerirdischen Quelle erfahren hat. „So ein Quatsch!“, war meine Reaktion. Etwa ein Jahr später kam es mir andernorts wieder in die Hände. Sein Inhalt versprach Informationen über „die Seele“, das interessierte mich. In meinem Studium der Theologie hatte ich nie etwas Befriedigendes gefunden darüber, was die Seele eigentlich ist. Aber dass es Trance-Botschaften waren, schreckte mich immer noch ab. Mit solchen Dingen wollte ich nichts zu tun haben. „Es gibt für mich im Diesseits genug Interessantes, da will ich doch nicht jetzt schon mich auch noch mit Jenseitigem befassen.“ Doch - nach ein paar Monaten ist es mir zum dritten Mal begegnet und nun schien mir, das könnte ein Zeichen sein, dass ich es lesen sollte. Es war mir zwar ein wenig unheimlich, aber ich sagte mir, nur durch Lesen könne doch wohl nichts passieren. Das stimmte nicht. Es passierte mir etwas, aber Positives: Staunend und dankbar habe ich durch dieses Buch eine Lehre über die Seele kennengelernt, die meinen Verstand befriedigt hat. Darum habe ich dann auch, zum ersten Mal in meinem Leben, an einem Seminar teilgenommen, bei dem ein Medium in Trance jeder anwesenden Person eine Botschaft übermittelt hat. Wie es mir dabei ergangen ist, wirst du in diesem Buch erfahren und auch, wie ich dadurch meine Freunde aus der andern Welt kennenlernte.






Ich wünsche dir, dass du durch die Lektüre den Mut bekommst, mit deinen eigenen unsichtbaren Freunden in Kontakt zu Kommen und dadurch nie mehr unter Alleinsein oder Einsamkeitsgefühlen leiden musst. Auch hoffe ich, dass es für dich o.?k. ist, wenn ich „Du“ zu dir sage. Die distanzierte Höflichkeitsform stimmt irgendwie nicht, um von diesen sehr persönlichen Begegnungen zu erzählen.

Hier noch ein paar Informationen, die dir helfen, den Einstieg zu finden:

Immer wenn ich einem der Freunde begegnet bin, habe ich das Bedürfnis gehabt, mit ihm zu reden. Aber wie? Ich habe ihm dann jeweils Briefe geschrieben. Diese sind im Buch kursiv gedruckt; Gedanken, die mir selber wichtig waren im Normaldruck. Später spürte ich den Wunsch, doch auch von ihnen zu hören, was sie mir sagen wollten. Ich war froh im Buch „Entdecke deine Sensitivität“ (von P. Voggenhuber) eine Anleitung zum inspirierten Schreiben zu finden. Die Texte, die so entstanden sind, findest du auf den Seiten mit farbigem Hintergrund.

Und jetzt komm mit zu faszinierenden Begegnungen!






Köbi
2.4.2015

Was, du heißt Köbi? Das ist doch Jakob, der „Fersenhalter“, Betrüger, Schlaukopf. Um zu dem zu kommen, was er will, kämpft er mit Gott und erzwingt sich seinen Segen. Dann aber merke ich, dass deine Energie gar nicht die eines Mannes ist, sondern einer Frau! - Also „Jakobine“. Und was lese ich beim „Googeln“? Jakobinerinnen haben zur Zeit der Französischen Revolution einen Eid geleistet, keinen Aristokraten zu heiraten, damit diese aussterben! Da empfinde ich nicht nur Weiblichkeit, sondern Größe. Stattlich bist du, in wallende Gewänder gehüllt, mit Haube. So ein bisschen „Frau Holle“ ähnlich. Ich fühle mich geborgen, wenn du hinter mir stehst und ich mich in deine Gewänder kuscheln kann, meine große Schwester!


4.4.2015

Liebe Köbi,

Zuerst hat es mich irritiert: Was riecht denn da, nach Rauch, Holzfeuer oder so ähnlich? Aber immer, wenn ich in ein anderes Zimmer gegangen bin - sobald ich dich bat, näher zu kommen, kam auch dieser Rauchgeschmack. Jetzt weiß ich, dass er mir hilft zu merken, dass du da bist.







Es hat ja schon viel gebraucht, bis ich dich endlich in mein Leben hineingenommen habe. - Mit „Geistern“ wollte ich nichts zu tun haben. Das war mir unheimlich. Du bist dann auf den Trick verfallen mit der weißen Hand und hast mich damit aufgeschreckt, erschreckt. - Als das Medium in Trance gegangen ist, sah Judy ein wunderschönes Licht - und ich? Ich sah eine schneeweiße Hand auf meiner linken Schulter. Mir ist nichts anderes eingefallen, als dass das die Hand vom verstorbenen M. aus dem Jenseits ist, der mich davon abhalten will, auf dem Stuhl gegenüber dem Medium Platz zu nehmen, um die Durchsage zu empfangen. Doch tief in mir spürte ich: Ich will gehen. Was ich ja dann auch tat. Wochen später, als ich zu Besuch bei Maria war und ihr davon erzählte, hat sie mir beschrieben, was sie „hellsieht“: Eine wunderschöne Stimmung sei es gewesen und die Hand sei sicher von meinem „Geistführer“, der mir Mut machen wollte zu gehen. Doch was ist ein Geisterführer? Durch Buch und CD über „Geisterführer“ (von P. Voggenhuber) habe ich es herausgefunden und dich, Köbi, kennengelernt. Übrigens die Heilmeditation mit dir scheint wirklich zu nützen, super!






24.5.15

Meine liebe Köbi, danke, dass es Dich gibt in meinem Leben. Ich könnte es mir nicht mehr anders vorstellen. Es tut so gut, diese Heilmeditation (nach Voggenhuber) zu machen, wenigstens einmal pro Tag. Fast immer kommen mir Tränen des Glücks, sobald du da bist. Und ein tiefes, tiefes Wohlgefühl bleibt, wenn du wieder weg bist. Ich danke dir, dass du selber dich meldest, wenn du findest, es sei Zeit, mich jetzt mit dir zu verbinden. - Es ist so, dass ich auf einmal wieder diesen Rauchgeruch rieche und mich manchmal zuerst irritiert frage: „Was riecht denn da?“ Bis mir bewusst wird, dass du es bist, die mit mir in Kontakt treten möchte. Super, das ist einfach unglaublich super, dass du dich meldest, wenn du denkst, der Kontakt mit dir wäre jetzt angebracht, täte mir gut.






Rauch?
Mai 2015

Ich war mir nicht so sicher, ob das wirklich „Rauchgeruch“ ist, was ich da rieche. Der Geruch war irgendwie undefinierbar und nicht besonders fein. Eine Bemerkung von Judy zu den Jakobinerinnen hat mir diesbezüglich zu einem „Aha“-Erlebnis verholfen. Sie erzählte mir, dass die Jakobinerinnen in der Zeit der Französischen Revolution eine entscheidende Rolle spielten und sich für ihre Zusammenkünfte jeweils auf dem Fischmarkt getroffen haben. Der für mich vorher undefinierbare, nicht besonders gute Geruch im Rauch war also „Fischgestank“.

Damit will ich ja nichts Negatives über Köbi sagen. Ich bin so froh, dass sie zu allen Mitteln gegriffen hat, mich auf sich aufmerksam zu machen.






20.6.15

Liebe Köbi, gestern habe ich mich bei dir entschuldigt. Ich hatte einen schlechten Tag. Wegen Übelkeit und Schwindel bin ich nur herumgelegen. Dann am nächsten Morgen wurde es langsam besser. Da habe ich mir so überlegt, was der Grund gewesen sein könnte, da ich doch den ganzen vorigen Tag zu Hause war und nichts auswärts gegessen hatte. Mir kam in den Sinn, dass ich bei der Heilmeditation am Abend vorher plötzlich Übelkeit im Magen gespürt habe und bin deshalb auf die Idee gekommen, dass die Heilkraft von dir vielleicht zu stark war. - So eine abstruse Idee! Wie sich nachher herausgestellt hat, war es höchstwahrscheinlich verdorbenes Vanilleglace, das mich so elend gemacht hat.

So habe ich mich gestern also bei dir entschuldigt für mein Misstrauen und da ist mir ganz deutlich die Antwort von dir gekommen: „Du brauchst dich nicht zu entschuldigen - ich bin immer für dich da -, mit bedingungsloser Liebe“.






2.12.2015

Liebe Köbi, immer noch kommst du zu mir, wenn ich dich darum bitte, meistens ist das zum abendlichen Ritual in der Stube, bevor ich ins Bett gehe. Ich stelle dann meinen Stuhl so, dass rings um mich genug Platz ist für dich und evtl. noch andere. Ja, seit Längerem habe ich das Gefühl, dass da noch jemand dabei sein will -, wenn ich dich bitte, mir die Hände auf die Schultern zu legen, um mir heilende Energie zukommen zu lassen. - „Er“ steht rechts, leicht vor mir, so wie du ja immer links, leicht hinter mir stehst. Statt warm wie du kommt von ihm eine leichte Kühle. Er ist weiß gekleidet und eindeutig männlich. Zuerst hat mich seine Anwesenheit irritiert und ich habe dich gebeten, ihn wegzuschicken und alle andern auch, die ich noch ganz undeutlich weiter hinten vermutete. Dann aber, weil er jeden Abend wieder da war, habe ich mich an ihn gewöhnt. Und wenn ich dir am Schluss jeweils gedankt habe für dein Kommen und „Bei-mir-Sein“ und für die Heilenergie, die du mir hast zukommen lassen -, so habe ich angefangen, auch ihm zu danken, falls er auch etwas Gutes für mich getan habe. Anschließend sagte ich dir Tschüss - und ihm!

Eigentlich habe ich immer gewusst, dass du nicht der einzige Kontakt sein würdest aus der anderen Welt. Aber als er dann immer deutlicher wurde - als auch anwesende männliche Energie -, ganz in Weiß gekleidet - da habe ich mich gefragt, wie ich es anstellen soll, um zu erfahren, wer er ist und was er will. Dabei hatte ich das Gefühl, dass es sich klären wird, irgendwann.

Gestern habe ich Margi besucht und ihr davon erzählt. Sie sagte, das sei doch ganz klar: Er sei der andere Pol der Polarität männlich/weiblich. Nur wenn er auch da sei, käme ich ins Gleichgewicht. Ihn wegzuschicken sei „blöd“.






5.12.2015

Ich habe immer gesehen, dass er weiß gekleidet ist. Was heißt „gesehen“? Es war wie ein instinktives Wissen und eine Art inneres Sehen. Wegen seiner weißen Kleidung dachte ich zuerst, er sei entweder ein Arzt oder ein Maler. Dann aber sah ich, dass da keine weißen Hosen waren.

Mit der Hilfe von Köbi, habe ich die Meditation „Erfahre deinen Geistführer“ gemacht. Da „sah“ ich den komischen geraden Hut und das weiße schwingende Kleid und erkannte, dass er ein Derwisch ist. Der Name aber wollte nicht kommen.






6.12.2015

Danke Köbi, dass ihr mir heute Nacht den Namen gesagt habt. Ich bin wach geworden mitten aus dem Schlaf und wusste: Alain, das ist der Name dieses männlichen Geistführers, der jetzt immer dabei ist, bei unserem abendlichen Ritual. Über die Namensbedeutung und Herkunft kam ich beim „Googeln“ auf Sufismus und schließlich auf Gurdjeff und das Enneagramm, mit dem ich mich ja mehr als zwanzig Jahre intensiv beschäftigt habe.

Es ist für mich so spannend, die eigene Seele zu entdecken -, zu bewundern. Jetzt kenne ich schon drei Anteile: dich Köbi, ich selber und Alain. - Meine Seele! (Kroatisch: „duscho moja“ - das tönt so schön!)

Ich liebe das Bild vom Brotteig, das P. Voggenhuber (im Buch „Entdecke deinen Geistführer“) braucht, um Reinkarnation anschaulich zu machen. Ich könnte mir vorstellen, dass Alain aus dem gleichen Brotteig ist, wie ich und mich daher Derwische und ihre Lehre, der Sufismus, schon immer fasziniert haben.test

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