Und jetzt, wie soll ich weiterleben?

Und jetzt, wie soll ich weiterleben?

Caroline Brauchli


EUR 16,90

Format: 13,5 x 21,5 cm
Seitenanzahl: 238
ISBN: 978-3-99064-556-7
Erscheinungsdatum: 13.03.2019
Säm, fünfzehn Jahre alt, erleidet einen Unfall, nach dem sie wohl ihr weiteres Leben im Rollstuhl sitzen wird. Nur Gottvertrauen und die Hilfe vieler Menschen ermöglichen ihr, diese Situation anzunehmen!
Kapitel 1



Samanthas Bauchgefühl sagte ihr, dass sich heute ihr Leben völlig verändern würde. Sie wusste nur nicht, wie.
Nach einer sehr unruhigen Nacht stieg Säm völlig zerknittert aus ihrem Bett. Ihr Kopf brummte und sie fühlte sich ziemlich beschissen. Sie rappelte sich auf und lief halb schlafwandelnd ins Bad. Mist, einer ihrer jüngeren Geschwister besetzte immer noch das Bad. „Mensch, mach auf!“, Säm hämmerte gegen die Tür. Doch es gab keine Reaktion. Nach langen 30 Sekunden öffnete sich endlich die Tür, Michi kam aus dem Bad und schlurfte wortlos an ihr vorbei. Schon rief ihre Mutter und ermahnte sie, sich zu beeilen. Das Frühstück war fertig, ein langer Tisch mit acht Gedecken füllte die Küche aus. Säm wusste nicht, wie ihre Mutter das immer alles schaffte, die viele Arbeit, und sie beklagte sich nie. Im Gegenteil, sie war immer fröhlich und sehr hilfsbereit. Sicher mussten die Kinder ihr helfen, doch die meiste Arbeit hatte sie selbst …
Säm ist das älteste von sechs Kindern und das einzige Mädchen. Ihre Brüder findet sie toll, jedoch auch sehr anspruchsvoll. Sie müssen auf ihre große Schwester hören, wenn sie ihnen etwas sagt. Sie hatte geholfen, die meisten großzuziehen und hatte sie gewickelt. Der Jüngste ist gerade mal drei Jahre alt, Säm selbst hatte vor zwei Monaten ihren 15. Geburtstag gefeiert.
Jetzt geht’s los, der Schulbus holt die Kinder ab. Säms Vater verlässt zuerst das Haus, er ist Schreiner in einer nah gelegenen Fabrik. Er fährt mit dem Fahrrad, da die Familie kein Auto besitzt.
Im Schulbus fliegen Samanthas Gedanken weit weg: Bald bin ich aus der Schule und verdiene mein eigenes Geld. Doch leider werde ich nicht viel behalten können, da ich ja mithelfen muss, meine Familie zu ernähren. Am liebsten würde ich Tierärztin werden, doch das klappt ja sowieso nicht. Es scheitert schon an meinen Schulnoten und auch finanziell würden wir es nie packen. Es wäre trotzdem toll, kranken Tieren zu helfen.
„He, Säm, komm endlich, wir sind in der Schule, der Bus fährt gleich wieder zurück.“ Ihre Freundin Sandra rüttelt sie aus ihren Gedanken. Sandra ist ein Einzelkind von sehr reichen Eltern. Beide sind Ärzte, ihr Vater ist Chirurg und ihre Mutter ist Psychiaterin. Sie hat einfach alles: ein eigenes Zimmer mit viel Platz, einen Hund und sogar ein eigenes Pferd. Sie hat es wirklich toll. Die Schule macht sie mit links, alles fällt ihr in den Schoß. Trotzdem kommt sie sehr gerne zu Säms Familie. Sie hilft Säm bei den Hausaufgaben und manchmal sogar bei ihren Hausarbeiten, die sie erledigen muss. Da kann Säm ihr etwas zeigen, denn Sandra weiß nicht einmal, wie man die Waschmaschine anlässt, einen Kuchen backt oder den Boden aufnimmt. Das konnte Säm sich gar nicht vorstellen. So gehen Sandra und Säm gemeinsam durch ihr bisher junges Leben. Sie teilen alles miteinander, können über alles reden und müssen oft lachen, wenn sie zusammen unterwegs sind. Sandra ist eine tolle Freundin …
Der Schultag verlief wie immer, langweilig und endlos. Außer beim Sport, da spielten sie wieder einmal Mannschaftsspiele, darin war Säm die Beste. Wenigstens in einem Fach! Um 16:00 Uhr holte sie der Schulbus wieder ab. Säm hatte das Gefühl, dass Herr Müller, der Schulbusfahrer, heute sehr schnell fuhr. Musste er noch zu einem Termin? Oder war er sauer, weil sie wieder die Letzten waren? Sie konnte noch lange so grübeln, eine Antwort würde sie wohl nicht finden. Und zu fragen, traute sie sich nicht. Sandra und Säm quatschten über alles und nichts. Es hatte keinen tiefen Inhalt, doch sie kicherten immer wieder. Es war einfach lustig.
Plötzlich quietschte der Bus. Er schwankte hin und her. Alle schrien laut in Angst und Schrecken. „Was geschieht hier!?“ Die Schultaschen flogen durch den Bus und stießen an die verunsicherten, krampfhaft sich festhaltenden Körper. Joel, Säms kleinster Bruder im Bus, er besuchte den 1. Kindergarten, flog an seiner Schwester vorbei. Sie ergriff seinen Arm, damit er nicht durch die Scheibe knallte. Er schrie auf, da der Griff ihn schmerzte. Säm musste ihn mit ganzer Kraft festhalten. Es ging alles so schnell. Sandra und sie hielten sich gegenseitig fest. Joel in ihrer Mitte. Wo und wann wird der Bus endlich zum Stehen kommen? Am Fenster vorbei rasten die Bäume, zuerst langsam, dann immer schneller. Sie waren nicht mehr auf der Straße, sondern rutschten den Abhang hinunter. Oh nein! Der Abhang war sehr steil und sehr tief. Wann kommen wir endlich zum Stehen? Säm hörte lautes Kratzen der Äste an den Scheiben und immer wieder krachten sie gegen Bäume oder gegen tiefhängende Äste. Die Stimmen verstummten, sie konnten nicht mehr schreien. Es war unheimlich still. Alle 25 Schüler des Busses waren still. Sie zitterten, klammerten sich aneinander und fingen an zu beten. Mensch wann habe ich das zum letzten Mal gemacht?, dachte Säm. Sie ging zwar jeden Sonntag in die Kirche, doch zugehört hatte sie schon lange nicht mehr. Es war einfach eine mühsame, langweilige Pflichtübung für sie und ihre Brüder. Doch jetzt waren alle ins Gebet vertieft. Dann ein lauter Knall! Ein Riesengetöse und der Bus stand endlich still. Keiner konnte sich halten. Alle flogen auf die linke untere Seite des Busses, auf der er zum Liegen kam. Dann war Totenstille.
Säm prallte mit ihrem Rücken auf etwas Hartes. Ein Knacken realisierte sie noch. Dann fiel es ihr wie Schuppen von den Augen. Ich habe mir die Wirbelsäule gebrochen, dachte sie Nein!!! Sie wollte laut schreien, doch dazu kam es nicht mehr. Angst und Panik machten sich sehr schnell breit. Säm wollte sich nicht bewegen. Aber am liebsten wäre sie weggerannt. Sie konnte es nicht. Ihr wurde schwarz vor Augen. Sie hörte noch alles, was um sie herum geschah, doch sie konnte sich weder bewegen noch sprechen. Alles tat weh. Säm lag, von etwas eingeklemmt, auf ihrer linken Seite. Etwas Dickflüssiges, Warmes floss langsam über ihr linkes Bein. Was war das? Sie wollte sich aufsetzen und nachschauen, doch es ging nicht. Ihr Körper gehorchte nicht. Was ist los? Bin ich doof? Bin ich gelähmt? Weshalb sehe ich nichts? Meine Augen sind doch offen und doch ist alles schwarz. Ihre Angst kroch langsam von ihren Zehen hoch in ihr Herz und weiter in den Kopf. Sie wollte sie abschütteln, doch schaffte es nicht. Säms Herz klopfte immer verrückter, sie glaubte, keine Luft mehr zu kriegen. Sie schrie so laut sie konnte. Doch kein Laut kam heraus. Was ist mit mir? Wann wird Hilfe kommen? Was werden meine Eltern tun, wenn sie erfahren, was geschehen ist? Alle, außer zwei Kindern, sind in diesem Bus. Wie geht es den anderen? Wie geht es Sandra? Ach Gott, Sandra, fuhr es ihr durch den Sinn Wieder versuchte sie, so laut zu schreien, wie sie konnte. Doch es blieb still. Weshalb kann ich denn alle anderen Geräusche hören um mich herum? Bin ich auch noch stumm geworden? Der kalte Schweiß lief ihr den Rücken hinunter. Das warme, dickflüssige Etwas lief auch immer noch. Was ist das nur? Wie ein Blitz kam die Antwort, es ist Blut! Wie viel kann ich verlieren, bis ich tot bin? Ich will nicht sterben. Meine Mutter wird die Arbeit ohne meine Hilfe nicht schaffen. Ich möchte zu Mami, zu meinem Vater, zu meinen Brüdern. Wann kommt endlich Hilfe? Ich liege da, bestimmt schon eine halbe Stunde. Vermissen sie uns überhaupt? Hat den Unfall jemand gesehen? Weiß man, dass wir Hilfe brauchen? Da, eine Stimme, sie kommt von ganz weit her. Wer ist es denn? Hurra, es ist Sandra. Ich hoffe, ihr ist nichts geschehen.
„He, Säm, wach auf, mach die Augen auf.“ Sandra schüttelte den Körper ihrer Freundin. „Mensch, hör endlich auf! Es tut verdammt weh! Lass mich in Ruhe!“ Doch Sandra konnte Säm nicht hören. Sie hörte sich selbst auch nicht. Sandra schrie immer lauter und lauter. Sie schüttelte immer fester und fester. Säm konnte die Schmerzen nicht mehr länger ertragen. Dann endlich, nach einer Ewigkeit, hörte Sandra auf. Der Fahrer, Herr Müller, kam zu ihr. Er nahm Sandra in die Arme und versuchte, sie zu beruhigen. „Hör auf zu schlagen“, hörte Säm ihn zu Sandra sagen, „ich möchte dich nur beruhigen. Bitte hör auf, Säm zu schütteln!“ „Ist sie denn tot?“, fragte Sandra ihn, kaum hörbar. „Ich weiß es nicht. Lass mich mal schauen.“ „Nein, nein!“, schrie Sandra und Säm schrie mit ihr. „Ich bin nicht tot, merkt ihr denn nicht, dass ich noch atme? Weshalb helft ihr mir denn nicht?!“
Herr Müller fragte Sandra: „Sag mal, wie siehst du denn aus? Tut dir dein Kopf nicht weh?“ „Nein, wieso?“, fragte Sandra Herrn Müller ganz verdutzt. „Du hast einen großen Schnitt auf der linken Wange, und es blutet ziemlich stark.“ „Wirklich?“, fragte Sandra ungläubig, „das habe ich nicht bemerkt. Stimmt, mein T-Shirt ist ja ganz rot. In dem Dunkelblau ist es mir nicht aufgefallen.“ „Warte hier, Sandra, ich gebe dir etwas, womit du den Schnitt zuhalten kannst.“ Dann hörte Säm sie nicht mehr. Sie entfernten sich. «Weshalb lasst ihr mich einfach so liegen? Ich brauche doch auch Hilfe“, wollte Säm laut herausrufen, doch man hörte keinen Ton.
Dann endlich kam wirklich Hilfe. Es waren sehr viele Männer. Wahrscheinlich waren es die Feuerwehr, Ärzte und Sanitäter. Säm wusste nicht, ob sie in der Zwischenzeit eingeschlafen war. Sie konnte sich nicht mehr erinnern, wie lange sie schon in diesem Bus lag. Sie konnte sich immer noch nicht bewegen und sah auch nichts. Es war zum Verzweifeln. Säm hatte panische Angst, doch es brachte ja nichts, sie musste sich ergeben. Die Stimmen wurden lauter, ein Mann kniete sich zu ihr herunter fasste sie an der Schulter. „He, Säm, ich bin es, Werner, kannst du mich hören?“ „Ja sicher kann ich dich hören, hilf mir endlich!!“ Da war es wieder, sie konnte ja weder sprechen noch sich bewegen. „Wir werden dich jetzt befreien, deine Beine sind eingeklemmt worden von dem Vordersitz. Es wird etwas laut werden, da wir dich mit der Eisensäge befreien müssen.“ „Seid ihr verrückt? Bitte nicht sägen! Das tut sicher sehr weh, lasst mich lieber so liegen!“, schrie Säm ganz laut. Sie hörten sie nicht. „Ich bleibe bei dir und werde dir alles erklären“, meinte Werner. „Zuerst verbinde ich deine blutende Wunde am Bein.“ So begann Säms Rettung. Sie wollte eigentlich nur, dass sie sie in Ruhe lassen, denn sie hatte schreckliche Angst vor dem Ungewissen, was auf sie zukommen würde, und vor den Schmerzen. Sie ließen nicht lange auf sich warten. Schon als Werner ihr Bein verband, hielt sie es nicht mehr aus, stechende Schmerzen durchfuhren ihren Körper. Jetzt wurde es still und sie hörte nichts mehr. Ihre Bewusstlosigkeit war jetzt so tief, dass sie nichts mehr mitbekam.










Kapitel 2



Säms Kopf brummte wie ein Kompressor. Sie versuchte, die Augen zu öffnen. Das Licht schmerzte und sie schloss sie sofort wieder. Da hörte sie ganz weit weg die Stimme von ihrer Mutter: „Säm hat versucht, die Augen zu öffnen“, sagte sie begeistert. Säm versuchte es nochmals und endlich erkannte sie die Umrisse ihrer Mutter. Nachdem sie die Augen vier oder fünf Mal schloss und wieder öffnete, wurde ihr Blick klar. Ihrer Mutter liefen Tränen über die Wangen. Säm sah sie verwirrt an. „Was ist los? Wo bin ich? Wieso weinst du?“ Sie versuchte, ihre Hand nach ihr auszustrecken, doch es gelang ihr nicht. Säms Körper schmerzte, sie wagte nicht, sich zu bewegen. Die ganze Zeit hielt ihre Mutter ihre Hand, doch sie war erst nach einer Weile fähig zu sprechen. Sie strahlte und weinte. Säm war nicht klar, ob es Freudentränen waren oder solche, die von einer Traurigkeit herkamen.
„Mami, mach es bitte nicht so spannend, was ist los?“, fragte Säm sie. Endlich fand die Mutter ihre Sprache wieder. „Willkommen, wieder auf der Erde, mein Schatz. Du hattest einen Unfall mit dem Schulbus. Weißt du das noch?“ Säm weigerte sich, nach ihren Erinnerungen zu kramen, ihr Kopf schmerzte zu stark. So fuhr Mutti fort: „Du bist jetzt im Krankenhaus. Du warst vier Wochen im Koma. Wir hatten solche Angst um dich. Schön, dass du jetzt wieder da bist. Ich kann dir nicht sagen, wie glücklich ich bin! Ich könnte die ganze Welt umarmen!“ Ihre Tochter war sprachlos. Ihre Mutter versuchte, sie zu umarmen, doch Säm stöhnte vor Schmerzen auf. Ihre Mutter wich zurück und tätschelte ihre Hand.
„Sag mal, Mutter“, begann sie zu sprechen, „was ist eigentlich genau passiert? Wie geht es den anderen Schülern, die auch im Schulbus waren? Was habe ich für Verletzungen?“ Ihr kamen noch 1000 Fragen in den Sinn, doch sie war auch sehr müde. Je länger sie nachdachte, umso stärker wurden ihre Kopfschmerzen. Sie kämpfte gegen den erneuten Schlaf an, der sie zu übermannen versuchte. Die Mami musste ihren Kampf wohl gemerkt haben und sagte: „Es ist klar, dass du dies alles wissen willst, doch das können wir auch morgen besprechen, du brauchst jetzt vor allem viel Schlaf. Ich habe dich lieb, mein Schatz. Schlaf jetzt ruhig, es kommt alles wieder in Ordnung.“ Da verlor Säm den Kampf gegen den Schlaf.

5 Sterne
Und jetzt wie soll ich weiterleben - 23.01.2020
Kathrin

Das Buch hat mich sehr fasziniert. Ich habe es fast in einem Zug durchgelesen. Es ist einfach und doch sehr spannend geschrieben. Es hat mich fasziniert, wie Säm mit ihren neuen Herausforderungen umgeht. Ich habe einiges davon lernen können. Auch mit welchen Hindernissen ein gehbehinderter Mensch konfrontiert ist. Es ist ein Buch für alle Altersgruppen. Wirklich sehr zu empfehlen.

5 Sterne
Ein Buch für Kinder und Erwachsene - 12.08.2019
Ann-Kristin

Ich habe dieses Buch ursprünglich für mein Patenkind gekauft. Es ist wunderbar geeignet Menschen, die sich in einer schwierigen Lage befinden Mut und Hoffnung zu vermitteln. Es zeigt eine innere Entwicklung von einem jungen Menschen in einer Krise ohne dabei belehrend oder realitätsfremd zu wirken. Aber ich finde auch, dass es für Erwachsene lesenswert ist, da Krisen in jedem Alter auftreten können. Es ist sprachlich gut verständlich und hat eine angenehme Länge. Als ich die letzte Seite gelesen hatte, habe ich mir jedoch auch eine Fortsetzung gewünscht.

5 Sterne
Und jetzt wie soll ich weiterleben - 11.07.2019
Max Huber

Ich bin bereits über 70 Jahre alt. Ich habe schon sehr lange kein Buch mehr gelesen. Weil ich die Autorin kenne, habe ich mal darin geblättert. Es hat mich von Beginn an gepackt. Es ist sehr spannend. Ich habe das Buch wirklich ganz durchgelesen. Ich freue mich auf das zweite Buch. Es ist wirklich sehr empfehlenswert.

5 Sterne
Und jetzt wie soll ich weiterleben - 11.07.2019
Max Huber

Ich bin bereits über 70 Jahre alt. Ich habe schon sehr lange kein Buch mehr gelesen. Weil ich die Autorin kenne, habe ich mal darin geblättert. Es hat mich von Beginn an gepackt. Es ist sehr spannend. Ich habe das Buch wirklich ganz durchgelesen. Ich freue mich auf das zweite Buch. Es ist wirklich sehr empfehlenswert.

5 Sterne
Und jetzt wie soll ich weiterleben - 03.07.2019
Anita

Es ist sehr spannend geschrieben. Meinem Schwager ist etwas ähnliches geschehen. Ich kann der Autorin nur gratulieren, dass sie realitäts nah schreibt. Ich bin auch schon 70 Jahre alt und freue mich auf die Fortsetzung.

4 Sterne
Sehr realitätsnah  - 13.06.2019
Antje Pilger

Auch ich bin weit über 11 Jahre und fand das Buch sehr spannend. Beeindruckt hat mich die sehr an der Realität nah erzählte Geschichte, die meiner Meinung nach wirklich Menschen in ähnlichen Situationen unterstützen und Mut machen kann. Dass es in solchen Lebenssituationen auch einige Tiefs geben kann, wird nicht weggelassen, was ich sehr gut finde, Gerade die Frage, wie Betroffene aus diesem Tief wieder heraus kommen ist ja entscheidend. Man gewinnt den Eindruck, dass die Autorin schon Ähnliches erlebt hat und deshalb so aus Säms Perspektive berichten kann. Die Religion ist für Säm ein sehr wichtiger Halt und Möglichkeit ihre Situation zu bewältigen. Diese Strategie ist eine von Vielen. Wesentlich ist m.E. dass Sie Menschen hat die sie unterstützen und auf die sie sich verlassen kann. Ich bin sehr gespannt auf den zweiten Band. Ein Hinweis an den Verlag: es gibt ein paar Wörter zwischen denen das Leerzeichen fehlt.

5 Sterne
Und jetzt wie soll ich weiterleben? - 10.06.2019
Lisbeth

Ich bin schon viel älter als 11 Jahre und habe das Buch dennoch sehr spannend gefunden. Ich finde es schade, dass es dort aufhört. Ich hoffe es wird bald noch ein zweites Buch geben, denn es ist wirklich sehr einfach und spannend geschrieben. Weiter so!!

5 Sterne
Und jetzt, wie soll ich weiterlbeben? - 17.04.2019
Barbara

Das Buch kann einem sehr gut helfen, wenn man selbst eine solche Situation erlebt. Die Vorschläge sind sehr real.Der christliche Glaube ist mir etwas zu stark in dem Schreiben hervorgehoben.

5 Sterne
Und jetzt, wie soll ich weiterleben? - 08.04.2019
Manuela

Es hat gute Tips, ist spannend geschrieben. Säm und Sandra sind sehr weit und reif für ihr Alter

5 Sterne
Und jetzt, wie soll ich weiterleben? - 08.04.2019
Lilo

Es ist sehr spannend und einfach geschrieben. Ich war sofort im Buch mit dabei.

5 Sterne
spannend - 06.04.2019
MB

spannend, abwechslungsreich, echt toll

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Jil Mer

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