Cover: Tod für die Freiheit

Tod für die Freiheit
Sizilianischer Psychothriller


EUR 24,90

Format: 13,5 x 21,5 cm
Seitenanzahl: 146
ISBN: 978-3-7116-1010-2
Erscheinungsdatum: 08.07.2026
Der plötzliche Tod ihrer großen Liebe zwingt eine junge Frau, ein neues Leben zu führen. Die schmerzvolle Erfahrung vor sizilianischer Kulisse und in Mafia-Kreisen lässt sie über sich hinauswachsen. Eine Geschichte über Verlust, Erkenntnis und Hoffnung.
DAS LETZTE MAL


„Bist du denn glücklich, Amore“, fragte Magdalene ihn an dem Abend, bevor er ging.

Cesare sah sie an. Er verneinte es nicht, bejahte es nicht. Seine Antwort war kurz, aber gab Aufschluss, dass er sich still geduldete. Schließlich hatte er ihr noch am Abend, als sie ihr zweijähriges Beisammensein feierten, angekündigt, dass er in zwei bis drei Jahren bei ihr sein werde. Mit spätestens 50 Jahren wollte er wieder in seiner sizilianischen Heimat leben und mit seiner großen, ewigen Liebe seine zweite Lebenshälfte verbringen.

„Ich arbeite, trainiere die Handballmannschaft und, ja – du fehlst mir.“




DAS DANACH


Amore mio, meine Liebe, mein über alles geliebter Mann, du fehlst mir auch.
Ich habe entschieden, weiterzuleben. Für meine geliebte Mutter, meinen lieben Vater. Für alle Menschen, die ansonsten tief traurig wären. Seitdem ich das entschieden habe, fülle ich jeden Tag meines Lebens, welches seit diesem einen Vormittag unendlich lang geworden ist. Lange Tage auf dem irdischen Teil dieser Welt. Es gibt Momente mit unendlichem Schmerz. In diesen Momenten könnte ich sterben. Fallen, oder einfach im Sandboden, der meine Spaziergänge am Meer erdet, versinken. Doch ich tue es nicht, denn ich trage unsere Liebe in mir. Diese wunderbare, immense und unendliche, beidseitige Liebe, die mir die Stärke gibt, zu überleben und den Widrigkeiten des Lebens zu trotzen.

Und ihre Gedanken glitten ab. Sie erinnerte sich an das gemeinsame Mittagessen mit ihrer Mutter und ihrer Freundin Ida, das Klingeln ihres Telefons und die Sätze am anderen Ende, durch die ihre Welt mit einem Schlag endete. Sie veränderte.




DAS ZUVOR


Sie sah Cesares Augen in Idas Augen.

Später wusste sie, dass es sein persönlicher Gruß war. Seine Augen hatten nämlich nichts mit den Augen von Ida gemeinsam. Das bestätigte sich abermals, als sie später erneut in ihre Augen blickte.

Sein Vater rief sie eine halbe Stunde später an und informierte sie über Cesares Ableben beim Pilzesammeln.

Es war der Bruder der Exfrau. Persönlich kam er in das sizilianische Bergdorf, um dem Vater von Cesare Panthera die Nachricht zu überbringen.

Cesare lebte im Norden Italiens und hatte bereits am Vorabend der Idee des Freundes zugestimmt, Pilze sammeln zu gehen. Immerhin war es schon der zweite Sonntag, an dem sein Freund ihm diesen Ausflug in den Wald vorgeschlagen hatte. So wenig wie er ihn ein zweites Mal abweisen wollte, so gerne war er doch in Gesellschaft. Zudem war er schon Jahre nicht mehr auf Pilzsuche gegangen. So stand er Sonntag gegen fünf Uhr auf, traf sich mit seinem Freund, stets Capo Rizzuto genannt, zum Frühstück, um im Anschluss mit ihm Pilze suchen zu gehen.

Bereits Mitternacht, als ihr geliebter Mann ihr mitteilte, in der Früh aufzustehen, um in den Wald zu gehen, hatte sie ein ungutes Gefühl. Immerhin arbeitete ihr wundervoller Mann sehr viel. Warum musste ihn sein Freund nur wieder fragen, ob er mit ihm mitkommt. Ausgerechnet der Freund, der mit Cesares Entscheidung, sich von seiner Frau zu trennen, nicht einverstanden war. Klar bleibt es jedem selbst überlassen, was er über die Entscheidung des anderen denkt; auch das Mitteilen seiner eigenen Meinung ist im Rahmen der Meinungsfreiheit und einer guten Freundschaft völlig legal. Doch erzählte Cesare ihr selbst, dass ihre Freundschaft unter seinem Entschluss zunächst gelitten hat. Sie haben sich weniger gesehen und erst nach einer Weile haben sie den freundschaftlichen Kontakt wieder gepflegt. Ein Punkt, der für Magdalene unbegreifbar war, schließlich bedeutete Freundschaft für sie die Beziehung zwischen zwei Freunden und nicht die Beziehung zwischen Freund und Frau des Freundes. Zudem hatte sie stets das Gefühl, dass im Rahmen ihrer freundschaftlichen Treffen „Zusammenhalt, Ehre und Familie“ ein Punkt war, den Capo Rizzuto Cesare beiläufig einzuflößen versuchte. Gleichzeitig wusste sie, dass selbst wenn ihre These der beiläufigen, planmäßigen, methodischen Beeinflussung stimmte, es schlussendlich Cesare selbst war, der einzig und allein über seine Handlungen und über seine Gefühle, über die Liebe zu ihr entscheiden würde. Daher vertraute sie auf ihre immense Liebe und ließ sich von dem calabresisch, traditionell geprägten Freund nicht verunsichern. Die Worte ihres über alles geliebten Mannes stets im Ohr: „Tu sei la mia Vita. Ti amo, ricordati“. Du bist mein Leben, ich liebe dich, denk dran.

In den Zeitungen wurde von einem Sturz in einen Fluss berichtet. Der Freund Signor Capo Rizzuto gab an, dass beide sich im Wald trennten, um mehr Pilze sammeln zu können. Sie pfiffen sich ab und an zu. Irgendwann kam kein Pfiff mehr von Signor Panthera. Capo Rizzuto rief den Bruder von Cesare Panthera an, der ebenso im Norden Italiens lebte, aber genau an dem Wochenende nach Sizilien gereist war. Sie vereinbarten, staatliche Hilfe zu rufen. Kein letzter Schrei, kein Hilferuf, nichts. Die Bergretter suchten nach dem Vermissten.

Ein völlig unbekannter Dritter fand den Leichnam. Signor Panthera wurde mit einer Wunde an der oberen rechten Schläfe und einem verwundeten Unterkörper in die Leichenhalle gebracht und aufgebahrt.

Verwundeter Unterkörper – die beiden Wörter erzeugten ein Echo in ihr. Die Stimme des Schwagers von Cesare, dem Todesboten, hallte nach. Sein abschätziger Blick, versteckt hinter all der Haltung, welche die Dramatik erforderte, entging ihr nicht. Sie war unter Schock und trotzdem hellwach.

Rucksack und Geldbeutel konnten nicht gefunden werden. Kein Korb mit Pilzen. Keine rechtsmedizinische Untersuchung.




LA FAMIGLIA


Die Zeit ist seitdem stehen geblieben. Sie hörten sich tagtäglich, fast stündlich, planten ihre Zukunft, doch plötzlich war ihr geliebter Mann weg, sie und er, getrennt durch den Tod. Seine Familie jedoch wieder vereint. Familia ante omnia. Mit oder gegen den Willen ihres wunderbaren kleinen Revolutionärs, des starken, stolzen und gerechten Signor Panthera.

Sie merkte, sie war auf der Beerdigung nicht erwünscht. Aus Respekt zu seinen Kindern, der Exfrau und der Liebe zu ihrem geliebten Mann ging sie daher nicht zur kirchlichen Beisetzung. Das Trennungsjahr war schon um, die Scheidung wollte Cesare Ende des Jahres beantragen. Rechtlich war die Ehe daher „suspendiert“. Das einstige kirchliche Versprechen „bis der Tod uns scheidet“ hatte er also gehalten. Magdalene bestand darauf, den Leichnam in der Kirche nochmals zu sehen. Sie hätte es sonst nie glauben können. Noch vor einer Woche unterhielten sie und Cesare sich zufällig über einen Sizilianer, der offiziell als tot galt, doch es gab Stimmen, die ihn in Amerika vermuteten. Es war für die junge Frau ein hoffnungsvoller Gedanke, der am nächsten Morgen von der grausamen Realität zerstört wurde. Cesare lag tot im Sarg. Oberhalb der rechten Schläfe eine Wunde. Was ist in den letzten Stunden seines Lebens passiert – musste er leiden?

In der traditionellen Pasticceria von Don Mela ging ein Anruf ein.

„Schönen guten Morgen, Signora Don Mela. Haben Sie bereits vom tragischen Tod Signor Pantheras gehört?“ „Ich frage mich, wer mir nun die Pasta alla Mandorla mitbringt.“

Welch grotesker Anruf. Ein Tag nach dem Unglück im Norden Italiens. Ein Psychopath, der die Welt rational betrachtet und eine Art Feststellung kundgibt, dachte Magdalene zunächst. Irgendein Kunde oder Freund von Cesare Panthera, der ab und an von seinen köstlichen Freundschaftsgesten profitierte. Sie wusste, dass sich hierunter ein paar nette geschäftliche Kontakte befanden, eine ältere Signora, die ab und an mit Signor Panthera plauschte und wohl auch seit Kurzem ein Möbellieferant.

Gleichzeitig ging „Il Signore“, Vater von Cesare Panthera, in der Bar oft ein und aus und hatte ein starkes Vertrauensverhältnis zu Signora Don Mela. Ein bescheidener, weiser älterer Herr, der in seinem beruflichen Leben viel rumkam und das gesamte sizilianische Reich kennenlernen konnte. Den eleganten Herrn kannte man im Dorf kurz und gut unter dem Namen „Il Signore“.

Er verstand sich gut mit jedem. Trotzdem hatte er seine eigene klare Meinung über jeden und alles. Diese Meinung teilte die junge Frau nicht immer, doch gab es zahlreiche Mittag- und Abendessen, an denen die beiden über Gott und die Welt philosophierten. Was seine sieben Kinder betraf, war er sehr gelassen. Er wusste, dass sie ihre eigenen Wege gehen. Gerne versuchte er, sie durch beschwichtigende Worte zu Kommunikation und Einheit zu bewegen, wenn es im geschwisterlichen Beziehungsleben Schwierigkeiten gab. Dass sein jüngster Sohn und seine Ehefrau entschieden haben, sich zu trennen, war für ihn schade, aber annehmbar. Immerhin ging es ums Wohlbefinden eines jeden. Auch die älteste Tochter seiner Kinder war bereits geschieden. Entscheidend war für ihn ein respektvoller, menschlicher, höflicher Umgang. Liebe konnte man eben nicht erzwingen. Liebe ging ihre eigenen Wege. So pflegte er zu Magdalene, aber auch zur Ex-Ehefrau, der Mutter der vier Kinder von Cesare, ein nettes Verhältnis.

Il Signore und die junge Frau wurden von Signora Don Mela über den mysteriösen Anruf benachrichtigt. Jeder konnte somit nach seinem Wissens- und Erfahrungshorizont seine Schlüsse daraus ziehen.




TROST UND ZEICHEN


Die Tage vergingen. Tag ein, Tag aus. Es fühlte sich an, als wäre die Zeitrechnung stehen geblieben. Das Alltagsleben ging irgendwie weiter. Familie, Freunde, viele Herzensmenschen waren einfach da und hielten Magdalene in dieser einsamen Zeit. Eines wurde klar. Es gibt Freundschaften, die jahrelang bestehen, andere erst seit geraumer Zeit. Schlussendlich ist es jedoch die Verbindung der Seelen, unseres Inneren, die zählt. Wärme, Energie und Verständnis haben nichts mit der Dauer von menschlichen Beziehungen zu tun. Weder in Partnerschaft noch in Freundschaft. Menschen entwickeln sich nämlich mit ihren individuellen irdischen Erfahrungen. Sie leben in unterschiedlichen Kosmen und das Erlebte prägt sie. Schlussendlich geht es in jeder Beziehung darum, ob sie einem zum aktuellen Zeitpunkt guttut. Wohlbefinden, Verständnis, auf einer Wellenlänge sein, sind die wichtigen Elemente einer Bindung.

Eine liebe Freundin, die bereits ihre Mutter verloren hat, schrieb Magdalene oft einfach nur einen kurzen Gruß. Ein paar nette Worte.

„Für die Tränen

Deine Tränen sammle ich in einer Schale, berge sie für dich in einen Schrein

eines Tages wirst du diese Schale erben

und sie wird voll schöner Perlen sein.“ (Autor unbekannt)

Andere drückten kurz via WhatsApp ihr Beileid aus. Jede Form, Anwesenheit zu zeigen, ist ein Geschenk. Es gibt Menschen, die können sich in eine derartige Lage nicht versetzen, weil sie Ähnliches noch nicht erlebt haben. Andere wiederum können nachfühlen. Dies ist eine ganz einfache Zauberformel für die Erklärung menschlichen Verhaltens in derartigen Situationen. Vorwürfe haben hier keinen Platz.

Am Abend war die junge Frau bei Cettina zum Essen eingeladen. Die Schwester von Cesare hatte selbst im Leben einiges erlebt. Sie hielt stets zu ihrem Bruder, sein Tod traf sie sehr. Als Magdalene ins Auto stieg, um in den Nachbarort zu fahren, in dem Cettina mit ihrer erwachsenen Tochter Tiziana wohnte, war es bereits dunkel. Sie fuhr an der Küstenstraße entlang, passierte den kleinen Strand, an dem sie einst picknickten. Gewöhnlich sind sie gemeinsam zu den Einladungen ihrer Schwester gefahren. Sie spürte die physische Abwesenheit von Cesare. Erinnerte sich an seine Hand auf ihrem Knie, seine Wärme. Ihr rollten Tränen über die Wangen. Ihre Hand betätigte den elektrischen Fensterheber, öffnete das Fenster. Manchmal gab es diese Momente. Magdalene streckte ihre Hand zum Himmel und fühlte seine Hand. Sie waren verbunden.

Es gibt komische Momente im Leben, dachte die junge Frau. Cettina, Tiziana, deren Freund und sie hatten gerade die köstlichen Ravioli mit Ricotta und Honigglasur verzehrt, als sie anfingen, von Cesares Tod zu sprechen. Sie konnten es sich nicht erklären, wie es dazu kam. In diesem Moment schaltete Tiziana den Fernseher an. „Der junge Mann wurde von einem Landstreicher überfallen und getötet“, hieß es. Sie zeigten ein Bild. Der Tote hatte eine Wunde oberhalb der rechten Schläfe. „Mit einem Stein wurde er bewusstlos geschlagen und von der Bergkette hinuntergeschubst.“ Die junge Frau bekam Gänsehaut, dachte an Cesare, dessen Wunde an der Schläfe. War es ein Zeichen des Universums? War es ein Hinweis oder Zufall, dass Tiziana genau in dem Augenblick, als sie über den Tod von Cesare sprachen, die Nachrichten einschaltete und von einem Überfall im Wald gesprochen wurde, der sich auch bei Cesare genauso ereignet haben könnte? Es waren die offiziellen Nachrichten auf dem öffentlich-rechtlichen Fernsehsender Rai …




AUSZEIT


Magdalene hatte sich eine kurze Auszeit genommen, um ihre Familienangehörigen in Deutschland zu besuchen. Es gab ihr Kraft. Kraft, diese schreckliche Wirklichkeit zu verstehen, mit dem entsetzlichen Schicksal weiterzuleben. Ihre Gedanken kreisten. Der Rückflug nach Palermo war zum ersten Mal in ihrem Leben mit negativen Gefühlen belastet. Es war ihre persönliche Heimat. Aber sie hatte Angst, dass die schmerzhaften Erinnerungen noch schmerzhafter wurden.

Sie wusste – ihr geliebter Mann wird nicht mehr zu ihr kommen. Warum musste das alles passieren? Die Realität wäre zu brutal, wenn es keinen Sinn gäbe. Was wartet auf sie, welches Schicksal? Stets handelte sie im guten Gewissen. Stets bemühte sie sich, positiv zu handeln. Wenn sie einmal entschied, auf ihrem ihr zugeteilten Gangplatz zu weilen, weil er ihr gut gefiel und ihr ausreichend Raum gab, folgte eine gedankliche Gerechtigkeitsabwägung:

Der Passagier aus Russland hätte gerne ihren Gangplatz eingenommen, um neben seiner Frau zu sitzen. Sie saß jedoch gerne auf dem ihr persönlich zugeteilten Platz. Noch dazu schätzte sie die Ellenbogenfreiheit, da ihre gesamte Dreierreihe angenehm unbesetzt geblieben ist. Nun kam Mr. Russia und wollte ihre Reihe erobern. Sie gewährte ihm den Fensterplatz. Ihren eigenen Gangplatz und den halben Mittelplatz verteidigte sie erfolgreich, obwohl er auf seine Frau und seinen Sohn hinwies und sich einen gesamten Reihentausch gewünscht hätte.

Scheinbar hatte er die zufällige Platzzuteilung von Ryair gewählt und sich die Summe für Plätze nebeneinander sparen wollen.

Obwohl die Flugzeit kurz war und die Sitzzuteilung von Ryair erfolgte, entschied Magdalene doch, ihn zu fragen, warum seine Frau nicht in der Mitte sitzen wolle.

So war die junge Frau eben. Sie konnte nicht egoistisch sein, ohne dann in ihrem Geiste die Argumente abzuwägen, ob ihr Handeln gerecht, ungerecht, richtig, falsch oder vertretbar ist. Sollte doch seine Frau neben ihm sitzen, wenn es ihnen wichtig ist – ihren Gangplatz 8C behielt sie ja und ihre Tasche nahm sie auf den Schoß. Man weiß nie, was das Leben bereithält, und so kann eine vermeintlich kurze Flugzeit vielleicht ein wichtiger Zeitanteil im Leben eines Ehepaares werden, dachte sie. Ihre Gedanken schweiften wieder zu all dem, was vor drei Wochen passierte.

Wie schön wäre es gewesen, am Freitag, noch ein gemeinsames Frühstück zu genießen, anstatt zum Flughafen Catania zu hetzen. Aber mein geliebter Mann war eben sehr pflichtbewusst und gewissenhaft. Viel Arbeit wartete auf ihn, jetzt, wo er wieder das Großprojekt Milano anstehen hatte. Er war eben, wie er war, und genauso liebte ich ihn und genauso werde ich ihn immer lieben.
...

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