Cover: See You

See You


EUR 25,90

Format: 13,5 x 21,5 cm
Seitenanzahl: 202
ISBN: 978-3-99130-687-0
Erscheinungsdatum: 30.04.2025
In einem abgelegenen Camp, das wie ein strenger Meister Heilung bringt, trifft Damien auf Amara, seine Erzfeindin aus Kindertagen. Was macht sie hier? Zwischen alten Wunden und neuen Gefühlen müssen sie sich ihren Ängsten und ihrer Vergangenheit stellen.
Prólogo


AMARA O’KELLY – Damien Garcia war einer dieser Jungen im Kindergarten, der von außen wie ein kompletter Schatz wirkte. Mit seinen großen blauen Augen, den dicken Wangen, die eine natürliche Röte hatten, dem lockigen braunen Haar und den kleinen Sommersprossen auf der Nase. Die langen Wimpern, die jede Frau zum Schmelzen brachten, und dann war noch dieses süße Lächeln. Kurz gefasst war unser lieber Damien ein süßer, kleiner, entzückender Engel. Was sie aber nicht wussten, war, dass er der Teufel höchstpersönlich ist. Sie wussten nicht, dass sich seine Persönlichkeit ändern kann und er der Junge wird, der deine Sandburgen kaputtmacht und dich an den Zöpfen zieht. Der Junge, der dich mit Schlamm anwirft und dich dann auslacht, wenn dein neues Kleid schmutzig geworden ist. Die Antwort auf die Frage, warum ich euch das hier erzähle, ist simpel.

Ich war das Mädchen, das er ständig nerven musste.


DAMIEN GARCIA – Amara O’Kelly, das Mädchen, das ich als die nervigste Person der ganzen Welt abgestempelt hatte.
Laut, aufdringlich, nervtötend, besserwisserisch – soll ich weiter aufzählen?
Amara ist alles andere als das Mädchen, das man mag. Sie ist das Mädchen, was man am liebsten zum Mond schießen will. Im Kindergarten war sie der Liebling der Lehrerin, die Eltern fanden sie entzückend mit ihren langen blonden Wellen und den Teddybäraugen. Die Grübchen, die sich bildeten, als sie lachte, und wie sich ihre kleine Stupsnase immer kräuselte, wenn sie lächelte, schufen das Bild des süßen Mädchens.
Sie sahen nicht das böse Funkeln, wenn sie mich wieder mal verpetzte. Noch das hinterlistige Grinsen, wenn sie wieder mal etwas Gutes getan hatte. Sie sahen nicht, wie sie einem immer die Zunge rausstreckte und dann wegrannte. Das, was hinter ihnen geschah, war wie eine versteckte Wahrheit, und so kassierte ich immer die Strafe und sie kam davon. Glaubt mir, wenn ich sage, dass ich dieses Mädchen verabscheue.

Denn sie ist das Mädchen, für das ich alle Strafen abarbeiten musste.




Capítulo 1


Bienvenidos a la casa gris

AMARA O’KELLY – Mein Leben ist scheiße. Einfach nur scheiße. Diese ganze Masche, die ich hier abziehe, dass ich ein cooles Mädchen wäre, das ihren Eltern nicht beachtet, der Schule egal ist und die sich nur mit den beliebten Leuten abgibt, sind alles nur Fassaden, die sich über die Jahre aufgebaut haben.
Eine Last an Lügen. Alles, was man sich über die Jahre aufgebaut hat, nur um sich zu schützen. Es stellt sich heraus, dass alles falsch ist.
Wie ich es sagte, alles eine Lüge.
Doch natürlich sah das niemand, denn das Einzige, was den Leuten auffiel, war die Veränderung. Wenn sie sahen, dass man keine von ihnen geworden war, sondern eine gegen sie. Glaubt mir oder glaubt mir auch nicht, könnte ich zurückgehen und einen anderen Weg wählen, würde ich es tun, doch meine Sturheit, dass das der richtige Weg war, den ich ausgesucht hatte, brachte mich nicht weiter, außer in Probleme.
Ich möchte keine von den Normalen sein.
So stellte ich meine Glaubenssätze um, und wenn mich das zu einem weiteren Problemkind machte, dann musste ich das so hinnehmen. Durch meine Kopfhörer dröhnte laute Musik, sodass ich das Gerede meiner Erzieher nicht hören musste. Die Bewegungen meiner Mutter rissen mich jedoch schneller als gewollt aus meiner Trance. Müde schnaufte ich die angespannte Luft aus, die Schuld an meiner mangelnden Konzentration war. Es erstaunte mich immer wieder aufs Neue, wie sehr ich mich zusammenreißen musste, um bei einer kleinen Sache, wie meiner Mutter zuzuhören, nicht komplett zu toben. Das Winken meiner Mutter wurde hektischer und auch an ihrem Hals bildete sich immer mehr von den Stressflecken, die sie bekam. Ein weiteres Zeichen für mich, dass sie sich langsam aufregte. Also riss ich mir meine Kopfhörer aus den Ohren und schaute sie desinteressiert an. „Was?“, antwortete ich, als sie nichts sagte, außer mich anzuschauen. Wieder beobachtete sie mich nur, bis sie ein tiefes Ausatmen von sich gab und anfing zu reden. „Du erinnerst dich noch, über was wir gesprochen haben?“, fragte sie, was mich zum Schnaufen brachte und ich meinen Blick von ihr nahm und wieder aus dem Fenster schaute. „Welchen Part unseres Gesprächs? Der, an dem ich mich benehmen sollte oder der andere Teil, an dem ich mein Handy verlieren würde, wenn ich mich nicht änderte?“ Sie zog scharf die Luft ein, als ich sie anblickte. Ein kleinliches Lächeln bildete sich auf meinen Lippen. „Hört sich für meinen Geschmack beides ziemlich ähnlich an, nicht?“ Die Ironie hinter meiner Stimme war nicht zu überhören.
„Amara, bitte, sei zumindest ein bisschen ernster.“ Sie griff sich mit ihrer Hand an ihre Schläfe, um sie etwas zu massieren. Noch ein Zeichen, dass sie sich von dieser Situation gestresst fühlte. Doch sie wandte sich nicht ganz von dieser Konversation ab. Denn ihr Blick war voller Sicherheit, dass es wirklich eine gute Idee war, mich in ein Camp zu schicken.
„Nimm es positiv hin, es könnte deine Chance sein, dich zu ändern und deine Haltung zu deinem eigenen Leben zu verbessern“, erwiderte sie zuversichtlich, was mich nur zum Brummen brachte. Nichts erwidernd wendete ich mich von ihr ab und lehnte meinen Kopf an das Fenster. Ich konnte ihre Blicke an mir spüren, doch sie blieben nicht lange an mir haften, denn für das Gespräch war Dean, ihr Freund, doch interessanter. Also stopfte ich mir meine Kopfhörer wieder in die Ohren und versuchte dieses Stechen in meiner Brust zu ignorieren, dass meine Mutter mich wirklich nur als Belastung ansah und sie wirklich nicht sah, dass mir diese Situation nicht half, sondern es eher verschlimmerte.
Die Musik war laut genug, um all das, was um mich war, nicht zu hören, doch das Lied selbst hörte sich verschwommen und leise an.
Und doch schrie die Stimme meiner Mutter über diese hinweg.
Deine Chance, dich zu ändern.
Ein Satz, der mich seit gestern Abend verfolgt.
Was war denn meine Chance? Ich sah es nicht ein, weshalb sie versuchte, es mir so einzutrichtern. Wieso sagte sie mir nicht gleich ins Gesicht, dass ich es nicht geschafft hatte, ein normaler Teenager zu werden? Wieso sagte sie mir nicht, dass sie mich in ein Sommercamp schickte, weil sie die Hoffnung aufgegeben hatte?
Sie sagte mir, es sei eine Chance, meinen Weg zu ändern. Was ich aber lernte, war, wenn man sich zu einer schlechten Person entwickelt, ist das eine Entscheidung und kein plötzlicher Wechsel der Laune.
Die Landschaften, an denen wir vorbeifuhren, sahen alle gleich aus.
Und mit jedem weiteren Blick nach draußen überkam mich die Müdigkeit. So sehr ich es auch versuchte, meine Augen offen zu halten, wurden sie immer schwerer, bis ich schlussendlich einschlief. Erst als das Auto anhielt, wachte ich auf und schaute aus dem Fenster.
Wir standen vor einem grauen Haus, wo Jugendliche rein- und rausspazierten. „Amara.“ Die Stimme meiner Mutter hörte sich gedämpft an, da ich immer noch meine Kopfhörer in den Ohren hatte. Die Musik war aber schon längst verstummt.
Langsam zog ich sie mir raus, meinen Blick immer noch auf das Haus gerichtet. „Ich weiß, dass du nicht hier sein möchtest, aber es ist deine Chance.“ Ich wandte meinen Blick nun doch zu ihr und funkelte sie böse an, was sie wiederum mit einem sanften Blick kaschierte, was mich nur aufgebrachter machte. Ihre Hand streckte sie nach mir aus und wollte mich am Bein streicheln, doch ich entzog mich ihren Berührungen. Ihre Hand blieb wie erstarrt in der Luft hängen, langsam ließ sie sie wieder runter und schaute zu Dean, der seine Hand auf ihr Knie gelegt hatte. Dieser schüttelte nur seinen Kopf. Meine Augen verdrehte ich und entfernte mich von den beiden. „Wir tun das nur für dich mein Schatz“, versuchte meine Mutter mich zu besänftigen, doch alles, was sie aus mir herausbrachte, war ein entsetztes Geräusch. „Ihr helft mir nicht, ihr gebt mich auf.“ Meine Augen wanderten wieder zu ihr. „Du gibst mich auf.“ Meine Stimme war klein und nicht wie sonst, doch es war mir gleich. Ihre Lippen hatte sie fest aufeinandergepresst, was nur ein weiteres Ziehen in meiner Brust bewirkte und meine Augen zum Brennen brachte.
Also lag ich nicht falsch.
Natürlich nicht. Sieh dich an, du bist ein Versager.
Ich musste raus aus diesem Wagen. Also wandte ich meinen Blick von ihr ab und gab einen Lacher von mir. „Ihr könnt mich mal“, knurrte ich ihnen zu, als ich dann ausstieg und die Türe mit Schwung schloss. Der Schlag der Türe hallte durch den Vorhof und so prallte die Realität auch auf mich ein.
Heftig und ohne Erbarmen.
Sie hat dich aufgegeben, fühlt sich scheiße an, nicht?
Ich blickte nicht zurück, doch das Starten des Autos ließ mich nicht kalt. Krampfhaft unterdrückte ich die Tränen. Ich wollte nicht für Leute weinen, an denen mir nichts lag.
Und trotzdem brach jedes Mal ein weiterer Teil von mir, mit jedem weiteren Schritt, den ich setzte. Denn egal wie sehr ich versuchte, mich zu belügen, ich konnte mit diesem familiären Schmerz einer Ausstoßung nicht klarkommen.
Vor allem nicht, wenn es hieß, dass sie von meiner eigenen Familie kam.
Und dennoch regelte ich es, wie ich es auch sonst tat. Ich erhob meinen Kopf und lief auf das Haus zu. Lief mit den anderen in die Richtung des Hauses, doch ging nicht sofort rein. Vor der Tür blieb ich stehen und las, was auf dem Eingangsschild stand.
Willkommen im Grey House.
Ein Schnaufen entfloh mir.
Mehr willkommen in der Hölle.




Capítulo 2


Bienvenidos a la casa gris pt.2

DAMIEN GARCIA – Die Fahrt war still. Zu still für meinen Geschmack. Mein Dad saß neben mir am Steuersitz und sah stumm nach draußen.
Er redete nicht mit mir.
Schon seit dem Vorfall, bei dem er mich aus der Polizeistation hatte holen müssen und entschieden hatte, mich bei diesem Camp anzumelden, das mir helfen sollte. Ich schaute auf meine Füße und lauschte der Musik im Radio, einer dieser mexikanischen Sänger, die mein Dad gerne hörte.
Mein Dad und ich hatten kein schlechtes Verhältnis zueinander. Ihn störte es nur, dass ich meine unkontrollierten Gefühle nicht mehr unter Kontrolle bekam und meine Probleme regelte, indem ich Mist baute.
Mein Blick wanderte nach draußen, in die Gegend. Man sah nicht viel, es war keine belebte Gegend. Wir fuhren an mehreren Büschen vorbei, die mit einem Mix aus gelben und grünen Blättern geschmückt waren, und das war es auch. Es wirkte nicht ausgestorben, aber auch nicht wie ein Ort, wo man fürs Leben lang bleiben wollte.
Ein perfekter Ort für ein Camp, abgeschnitten vom Rest der Welt.
Von den Feldern und Büchschen glitt mein Blick zum Außenspiegel des Autos und beobachte mein Gesicht. An meiner linken Wange war eine grässliche Narbe zu sehen. Blaue, gelbe und lila Flecken schmückten diese und rundherum war es angeschwollen. Meine Haare waren heller geworden und auch die Sommersprossen wurden deutlicher auf der gebräunten Haut. Für viele Leute wirkte ich sicher wie der größte Draufgänger. Auf eine komische Art hätten die einen vielleicht sogar gesagt, dass es mich attraktiv machte. Doch in Wahrheit war ich einfach verloren.
Ich fühlte mich weder draufgängerisch noch besonders attraktiv. Das Einzige, was ich fühlte, war Leere. Wenn man sagen konnte, dass es ein Gefühl war. Denn von Fühlen war hier nicht die Rede. Man konnte nicht sagen, dass man etwas fühlte, wenn man jeden Tag in den Spiegel schaute und am liebsten einfach nur wegschauen wollte.
Und das tat ich. Jedes Mal, wenn ich mich ansah, kam nichts an Gefühlen hoch. Es war, als würde ich ein schwarzes Loch sehen, irgendwo in diesem Loch war das Ende, aber es wirkte einfach nur, als wäre es bodenlos.
Also schaute ich weg, schloss meine Augen und ließ mich umhüllen vom Gefühl der dunklen Taubheit.

***

Das Auto kam zum Stehen und signalisierte mir, dass wir angekommen waren.
Schluckend wendete ich meinen Blick nach draußen. Ein graues Haus stand da, es war nicht riesig, aber groß genug, um ein Sommercamp daraus zu machen.
Es wirkte einladend, doch nichts in mir wollte aus diesem Auto aussteigen. Dennoch zwang mich die Stille im Auto, aus dieser unangenehmen Situation zu verschwinden. Ich wagte es nicht mal, auf meinen Dad zu schauen. Auch nicht, als er sich räusperte und die Musik etwas ruhiger stellte. „Hijo“, fing er an, doch stoppte gleich wieder. Ich knabberte etwas auf meiner Lippe, das trockene Fleisch darauf fiel immer mehr ab. „Es war keine einfache Entscheidung, Damien. Wir haben lange diskutiert, ob wir dich hierherschicken sollen, aber so geht es nicht mehr weiter.“ Seine rauchige Stimme wurde etwas dunkler und der Akzent war nicht zu überhören. Aber es war nicht das, was mich versteifen ließ. Nein, sondern die volle Ernsthaftigkeit dahinter gab mir eine Gänsehaut. Ich wusste, dass sie das taten, um mir zu helfen. Aber verdammt, es wäre mir lieber gewesen, ich hätte es einfach selbst machen können.
Ich sah ihn immer noch nicht an und nickte nur. Was sollte ich schon sagen, ich wusste, dass ich es vermasselt hatte, deswegen blieb mir keine andere Wahl, als zu nicken und nichts zu sagen. „Te queremos, hijo (wir lieben dich, Sohn). Vergiss das nicht“, sagte er und griff mit seiner Hand meinen Nacken, drückte diesen etwas und ließ ihn dann los. Die Stimme in meinem Kopf schrie förmlich danach, etwas zu erwidern, doch mein Mund blieb verschlossen. „Ich hoffe sehr, du nimmst diese Gelegenheit an dich, Damien. Lass sie dir nicht entgehen.“ Danach sagte er nichts mehr und drehte sich wieder nach vorne. Ich schaute auf meinen Schoß und drückte all diese aufkommenden Emotionen in mich hinein und stieg dann aus dem Auto. Als ich meine Tasche um die Schulter warf und dann in dieser brütenden Hitze stand, wurde mir klar, wie ernst es nun sein würde. Ich sah zu, wie mein Vater wegfuhr. Auch Minuten danach, als das Auto schon längst nicht mehr dort stand, sah ich auf die gleiche Stelle. Bis ich die Tasche an meiner Schulter schwerer wurde und ich sie ein weiteres Mal schulterte und mich abwendete. Trotz der Hitze draußen fühlte ich mich kalt. Nicht mal dann fühlte ich eine Wärme, als ich vor der Türe des Hauses stand und auf ein Schild sah, auf der in einer einladenden Schrift stand: „Willkommen im Grey House.“




Capítulo 3


El chico con la sonrisa permanente

AMARA O’KELLY – Ich vermisste mein Zimmer. Das dachte ich, b dem Moment, als ich mein neues Zimmer für die nächsten fünf Wochen sah. Die Wände waren in einem Cremeton gestrichen worden und alles, was hier drinnen war, schrie nach Mädchenzimmer aus den Achtzigern. Ich verzog meine Lippen zu einer schmalen Linie und lief auf das einzige freie Bett zu. Meine Tasche ließ ich darauf sinken und gesellte mich schließlich zu dieser. Mein Blick fiel von den Wänden zum Bett, das von jemandem ergattert wurde. Prasselnd wurde mir bewusst, dass ich nicht mehr allein ein Zimmer haben würde, sondern es mit jemand Wildfremdem teilen würde. Meine Augen fielen müde zu und ich ließ mich nach hinten fallen.
Dieser Tag wurde von Minute zu Minute schlimmer.
Wie ein Haufen Bilder wanderte er durch meinen Kopf. Der Tag war nicht mal zu Ende und ich hatte jetzt schon das Bedürfnis, ihn einfach zu verarbeiten. All diese Emotionen, die Informationen, die ich neu bekommen hatte. Alles passte nicht mehr zueinander. Sie hinterließen nur eine gewaltige Spalte zwischen der Realität, die ich hatte, und der, die andere von mir hatten. Und ein weiteres Mal fragte ich mich, wie sehr daneben meine eigene Wahrnehmung sein konnte. Die aufkommenden Tränen waren einfach da, als ich meine Augen wieder öffnete. Das Schlimmste dabei, es sah nicht danach aus, als würden sie weggehen wollen. Deswegen setzte ich mich wieder auf und schaute mich um, um etwas zu finden, was mich beruhigen konnte. Das Erste, was mir zu Augen kam, war das Fenster, das zu einer kleinen Terrasse nach draußen führte. Meine Füße führten mich dorthin und meine Hände rissen die Fenstertüren praktisch auf. Die warme Luft knallte mir entgegen und ließen mich Luft holen. Mein Puls raste und mein Herz klopfte.
Es war nicht das erste Mal, dass mir so etwas passierte. Es war keine Panikattacke, aber es war etwas und dieses Etwas zwang mich dazu, immer etwas zu machen, als nur rumzustehen und es über mich ergehen zu lassen. Erschöpft schloss ich meine Augen und merkte, wie sich meine Schultern immer mehr beruhigten, und stückweise tat es auch mein ganzer Körper.
...
5 Sterne
Nabehamhmwd940@gmail.com - 27.08.2025
نبيهه صالح محمود

Nabehamhmwd940@gmail.com

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