Cover: Roulette-Erlebnisse eines Croupiers

Roulette-Erlebnisse eines Croupiers


EUR 25,90

Format: 13,5 x 21,5 cm
Seitenanzahl: 50
ISBN: 978-3-99130-595-8
Erscheinungsdatum: 13.11.2024
Toni Pichler hat ein Leben hinter sich, von dem viele nur träumen können. Jahrzehntelang hat er in einer Spielbank als Croupier gearbeitet und weiß zahlreiche spannende Geschichten aus dieser Zeit zu erzählen.
Vorwort


Ich habe mich noch nie literarisch betätigt. Vielleicht war das auch ganz gut so. Auf den Gedanken, zum „Schriftsteller“ zu avancieren, brachte mich ein ehemaliger Schulfreund, mit dem ich vor vielen Jahren die nämliche Bank drückte.
Sollten also die folgenden Bemühungen, ein kleines Büchlein zu verfertigen, in die sprichwörtliche Hose gehen, so muss man es ihm anlasten, es gilt „Ursache und Wirkung“.
Die in diesem Werk aufgeführten Personen sowie die dazugehörenden Handlungen sind im Übrigen nicht frei erfunden und entsprechen weitgehend den Tatsachen.




Warum ergreift ein Mensch den Beruf des Croupiers?


Dafür gibt es diverse Gründe: Zum einen strich man zu dem Zeitpunkt, als ich die Tätigkeit im Casino aufnahm, das Fünf- bis Sechsfache eines „normal Beschäftigten“ ein. Als gelernter Bankkaufmann ging man mit circa 350 DM netto nach Hause. Selbst Leuten mit bescheidenen mathematischen Kenntnissen dürfte es nicht entgehen, dass sich der Croupier in einer relativ hoch angesiedelten Gehaltsklasse bewegte. Zum anderen werden an die geistigen Fähigkeiten keine übermäßig hohen Ansprüche gestellt. Ich hatte Kollegen, die verzweifelte Bemühungen anstellten, um auf der Leiter der Intelligenz zumindest die beiden ersten Sprossen zu erklimmen, und trotzdem waren sie in dem Beruf erfolgreich! Ein Superhirn ist also keine wichtige Voraussetzung!
Unerlässlich sind gepflegtes Aussehen und gute Manieren den Gästen und den Kollegen gegenüber. Des Weiteren ist es sehr hilfreich, wenn man ein gutes Gedächtnis für Zahlen, Gesichter und Stimmen vorweisen kann.
Das entscheidendste Merkmal des guten Croupiers ist allerdings seine manuelle Geschicklichkeit im Umgang mit seinem Handwerkszeug: den Jetons und dem Rateau. Jetons sind Spielmarken aus Plastik mit Werten zwischen fünf und fünftausend Euro; sie können an der Kasse des Casinos oder direkt am Spieltisch gegen Bargeld erworben werden. Ein Rateau (zu deutsch „Rechen“) ist ein langstieliges Werkszeug des Croupiers, das am Ende mit einer Art „Schaufel“ versehen ist. Hiermit verteilt er die auszusetzenden Jetons auf dem Spieltisch und sammelt nach einem abgelaufenen Spiel die Verluststücke der Glücklosen wieder ein. Wer schon einmal in einer Spielbank war, und einem guten Croupier bei der Arbeit zugesehen hat, weiß, wovon ich spreche. Der reibungslose Ablauf, sicher und effektiv mit Spielmarken zu hantieren, setzt eine trockene Hand des Croupiers voraus, durch welche die Jetons gleiten.
Das gedankliche Gut, um die Arbeit zu bewältigen, besteht zum Großteil aus Zahlen und deren Kombinationen, die in relativ kurzer Zeit zu erlernen sind und schon recht bald zur Routine werden.




Der „zwangsläufige Traumberuf“


Ich wohne in einem Ort am Tegernsee, durch den seit meiner Kindheit sehr starker Verkehr fließt. Insbesondere an den Wochenenden walzen sich endlose Karawanen von Wochenendausflüglern in ihren mehr oder weniger noblen Blechkarossen durch die Bundesstraße, die von Gmund in Richtung Achensee führt. Spätestens bei der Heimfahrt am Sonntagnachmittag braucht der Autofahrer sehr gute Nerven, denn bei guter Wetterlage wird er unweigerlich in einen langwierigen Stau Richtung München geraten, der durch den Rückreisebetrieb ausgelöst wird! Speziell auf diesen Stau hatte ich es abgesehen!
Ich war vielleicht sieben oder acht Jahre alt und kannte so ziemlich alle Autofabrikate, die sich auf vier (oder auch drei) Rädern bewegten. Interessant erschien mir allerdings nur das Mobil, das aus dem Schwabenlande kam und zwangsläufig „Porsche“ hieß. In meinem kleinen Knabenhirn prägte sich unwiderruflich das Verlangen ein, später einmal so einen Flitzer zu besitzen!
So vergingen die Jahre, ich begann meine Banklehre, wurde Bankkaufmann und kam meinem automobilen Ziel keinen Schritt näher, denn die finanziellen Mittel, die für den Kauf und vor allem den Unterhalt eines solchen von Nöten waren, würden sich mir in dem gewählten Beruf in diesem Leben nicht mehr erschließen.
Aber urplötzlich entdeckte ich eine Möglichkeit, mich dieses Dilemmas zu entledigen! Es gab eine ganze Anzahl von Personen, die in der Spielbank Bad Wiessee beschäftigt waren und die sich „Croupiers“ nannten. Regelmäßig wurde ihnen ihr Gehalt überwiesen und als ich die für mich astronomischen Beträge in Augenschein nahm, wurde mir klar, dass ich nicht länger als Bankkaufmann arbeiten sollte.
Kurze Zeit später absolvierte ich einen dreimonatigen Kurs und dann konnte das „Unternehmen PORSCHE“ beginnen!
Ein wesentliches Risiko, das dieser Berufswechsel für mich darstellte, war der Umstand, den mir mein bisheriger Arbeitgeber so erklärte: „Mein lieber Herr P.“, so sprach mein Chef zu mir. „Überlegen Sie sich den Schritt gut, denn sollte Ihnen Ihr Entschluss trotz des enormen Entgelts, das Ihnen beschieden sein wird, über kurz oder lang leidtun, so besteht keine Möglichkeit mehr, Sie wieder in unseren Reihen aufzunehmen.“
Ich bedachte diese Warnung gründlich und kam dann zu dem Entschluss: „Drum prüf’, wer an die Bank sich bindet, ob Lukrativeres sich findet.“ Kurze Zeit später war die Spielbank Bad W. mein neuer Brötchengeber.
Bei der Vielzahl von Gästen, die mir bei meiner langjährigen Tätigkeit als Croupier unterkamen, es waren immerhin über 40 Jahre, gab es naturgemäß die verschiedensten Varianten. Es gab gutmütige, aber auch recht bösartige, es gab hübsche und ausgesprochen hässliche, es gab alte und junge, ein Sammelsurium an Gestalten, die sich wohl oder übel im Laufe der Jahre in mein Gehirn eingeprägt haben. Außer diesen Merkmalen hatten all diese Menschen ein gemeinsames Bestreben: Sie wollten sich bei Fortuna einschmeicheln, um der Spielbank ein Schnippchen zu schlagen und mit geringer Mühe und mit wenig, oft aber auch enormen, finanziellen Mitteln diese schnell zu vermehren! Dass dieses Bestreben oft nur theoretischer Natur ist und die Praxis alle noch so angestrengten Bemühungen scheitern lässt, ist kein Geheimnis. Würde sich der Wunsch, schnell reich zu werden, am Spieltisch in die Tat umsetzen lassen, gäbe es nirgends ein Spielcasino.
Den Betreibern dieser Unternehmen ist dies selbstverständlich bekannt, nur wissen sie es mit großen Versprechungen geschickt zu verschleiern. Ich muss mir allerdings bei dieser herben Kritik selbst an die Nase fassen, denn letztendlich habe ich durch meinen Beruf über lange Jahre sehr gut gelebt, mea culpa!!!
Ich möchte darauf hinweisen, dass die Ereignisse und die mehr oder weniger tragischen oder heiteren Begebenheiten, die ich hier beschreibe, nicht erfunden sind oder einem verwirrten Geist entspringen, wie so mancher Leser versucht ist zu glauben!
Namen und Örtlichkeiten wurden geringfügig geändert, aber die Geschehnisse werden so geschildert, wie sie sich tatsächlich zutrugen und wie ich sie erlebt habe!




Arbeitskleidung


Eine angenehme Begleiterscheinung meiner neuen Beschäftigung war die Wahl der Arbeitskleidung, weil es sie nämlich nicht gab!
Während es in der Bank gern gesehen war, sich den gegebenen modernen Bekleidungsrichtlinien zu unterwerfen, stand dieses Thema im Casino nie zur Debatte. Hier trug man zu jeder Tages- und Nachtzeit einheitlich den Smoking mit weißem Hemd und Fliege.
Es empfahl sich, bei der Wahl dieser Utensilien kostengünstig zu agieren, denn besonders die Smokingjacken veränderten an den Ärmeln und am Rücken bald ihr gepflegtes Aussehen und fingen an, zu glänzen und zu schillern, bedingt durch das häufige Sitzen und den Kontakt mit dem Bezug des Spieltisches, der aus grünem, filzartigem Stoff besteht. Ein Smoking für viel Geld glich nach einigen Wochen dem billigen wie ein Ei dem anderen. Eine Besonderheit fiel jedoch sofort auf, wenn man die Absicht hegte, sich der Jackenaußentaschen zu bedienen: Sie waren zugenäht! Dies kam natürlich nicht aus Jux und Tollerei, es hatte einen triftigen Grund, den ich kurz schildern möchte. Am Ende des Spieltisches sitzt der sogenannte „Kopfcroupier“, flankiert von zwei Gästen (falls vorhanden), die links und rechts von ihm einen Stuhl einnehmen. Die Position des Gastes ist etwas niedriger als die des Croupiers, so dass seine Sicht zu beiden Richtungen und auch nach vorne nicht eingeschränkt ist. Im Stundentakt darf der Angestellte eine Pause antreten, die 15 Minuten dauert und während dieser Auszeit muss er den Spielsaal verlassen. Zumeist halten sich die Kollegen in der angeschlossenen Kantine auf. Nun nahm einer der Kollegen in der Kantine Platz und plötzlich fiel ihm in der rechten Jackentasche eine Verformung auf, die dort absolut nicht hingehörte. Er griff in die Tasche und siehe da, er förderte einen bemerkenswerten Inhalt zutage, eine ganze Reihe von Jetons! Die Situation war für den guten Mann äußerst prekär.
Es muss in diesem Zusammenhang erwähnt werden, dass es sich bei dem betroffenen Kollegen um einen Mann „ohne Fehl und Tadel“ handelte, der dem Umstand, dass sich in seiner Smokingtasche jede Menge Jetons befanden, überhaupt nichts Positives abgewinnen konnte. Völlig fassungslos berichtete er seinem Vorgesetzten von dem Vorkommnis, ohne dass dieser in der Lage gewesen wäre, dem Grund dieses mysteriösen Geschehens auf die Spur zu kommen.
Aufgrund der bisherigen Unbescholtenheit des Kollegen und da man seinen Beteuerungen, er habe sich nichts zu Schulden kommen lassen, Glauben schenkte, wurden die Jetons der Kasse zugeführt.
Einige Tage später saß der Kollege nach der Arbeit beim Bier in unserer „Croupier-Stammkneipe“, als sich plötzlich eine junge Frau zu ihm setzte und ihn lächelnd fragte: „Bekomme ich auch ein Getränk für mein ‚Trinkgeld‘?“
Erstaunt wandte er sich dem Mädchen zu und lud es auf ein Getränk ihrer Wahl ein. Sie kamen ins Gespräch und dabei erzählte sie dem verdutzten Kollegen Folgendes: „Ich saß neulich bei Ihnen am Spieltisch im Casino. Ich saß an Ihrer linken Seite und Sie waren sehr konzentriert und taten Ihre Arbeit. Ab und zu habe ich während der folgenden halben Stunde ein bisschen gesetzt und bei jedem Gewinn habe ich Ihnen einen Jeton in die Jackentasche gesteckt!“ Er sah sie an, als käme sie von einem anderen Stern. „Aha, so, so“, war sein erster Kommentar. „Sie wissen schon, dass mich Ihre gut gemeinte ‚Zuwendung‘ in eine äußerst prekäre Lage gebracht hat. Ich hätte meinen Job verlieren können!“, setzte er kopfschüttelnd hinzu.
Er berichtete später der Saalleitung des Casinos von der „wohlgemeinten“ finanziellen Transaktion und beide Seiten konnten im Nachhinein nur schmunzeln. Kurze Zeit später arbeiteten die Croupiers nur noch mit zugenähten Taschen!!




Pagen


In jedem Casino gibt es unentbehrliche Mitarbeiter, genannt „Pagen“. Mit dem althergebrachten Begriff, der einstmals einen Edelknaben bezeichnete, haben sie allerdings nichts mehr zu tun. Der Vergleich mit einem Hoteldiener trifft schon eher zu, denn auch sie sind bemüht, sich um das Wohlergehen und die Interessen einer bestimmten Klientel zu kümmern: die der Casinobesucher. Sie versorgen diese mit Getränken und kleinen Imbissen, besorgen Rauchwaren oder bestellen ein Taxi, falls dies gewünscht wird. So mancher Gast schreibt ihnen auch gewisse „seherische Fähigkeiten“ zu und bittet sie um einen guten Tipp, der ihre Finanzen aufwerten könnte.
Ab und zu treffen diese Voraussagen auch zu, was sich durchaus positiv auf die Verdienstverhältnisse des „Sehers“ auswirken kann! Ansonsten sind die Gehaltsansprüche eines Pagen mit denen eines Croupiers nicht zu vergleichen. Wenn er es aber versteht, sich mit den Gästen gut zu stellen, wenn er aufmerksam, freundlich und höflich ist und wenn er ein gutes Gespür hat, wann und bei wem das Geld locker sitzt, muss er sicherlich nicht verarmen! Hinzu kommt eine weitere Einnahmequelle, die sogenannten „Fundstücke“. Es kommt schon mal vor, dass ein Gast einen Jeton verliert, oder er entgleitet ihm und rollt unter den Tisch, ohne dass dies bemerkt wird. Findet nun ein Page so eine Spielmarke und gibt es niemanden, der darauf Anspruch erhebt, wird ihm diese von der Saalleitung zugesprochen und er kann sie an der Spielbankkasse in bare Münze verwandeln.
Die Pagen tragen graue Hosen, dazu rote Westen und weiße Hemden, deren Kragen eine silbergraue Fliege ziert. So unterscheiden sie sich deutlich vom herkömmlichen Publikum und sind, falls man ihre Dienste in Anspruch nehmen will, leicht zu erkennen.




Herr Z.


Manche Begebenheiten entbehrten nicht einer gewissen Komik, die nicht immer einhellig als solche betrachtet wurde. So hatten wir einen Gast, der uns des Öfteren besuchte und der ein nervöses Augenleiden sein Eigen nannte. Dies machte sich dahingehend bemerkbar, dass sein rechtes Augenlid urplötzlich und ohne erklärbare Ursache zu zucken anfing. Das Lid beruhigte sich nach einigen Momenten wieder und es sah in die Welt, wie jedes andere auch! Irgendwann tauchte die Bezeichnung „Zuckmayer“ auf, wobei der Namensfinder wohl kaum auf verwandtschaftliche Verhältnisse hinsichtlich des Schriftstellers gleichen Namens hinweisen wollte, was auch aufgrund des beschriebenen Gebrechens wohl niemand vermutete. Nun kommt es hin und wieder vor, dass ein Gast, der an mehreren Tischen spielt, den Überblick etwas verliert und vergisst, einen erworbenen Gewinn einzustreichen. Falls er seinen Auftrag einem Croupier anvertraut, meldet sich dieser bei Abwesenheit des Gastes und der Gewinn wird sichergestellt und reserviert.
Wie es der Zufall wollte, entging es „Herrn Zuckmayer“, dass er zu den Glücklichen gehörte, denen die Roulettekugel hold gesinnt war! Wir sahen ihn in unmittelbarer Nähe des Spieltisches, wo er sich mit einer Dame unterhielt, und der Tischchef beorderte mittels einer Klingel einen Pagen zu sich: „Gehen Sie doch mal rüber zu Herrn Zuckmayer und richten Sie ihm aus, bei uns liegt Geld für ihn bereit.“
Der Page hatte erst kürzlich seinen Dienst in der Spielbank angetreten und die „Eigenheit“ des Gastes, dem er die erfreuliche Nachricht überbringen sollte, war ihm in Gänze fremd, was sich als recht unerfreulich herausstellen sollte. Er trat nämlich artig vor den Betroffenen, um ihm die frohe Botschaft zu übermitteln, vielleicht auch in der Hoffnung, ein kleines finanzielles „Dankeschön“ überreicht zu bekommen.
„Herr Zuckmayer“, sagte er erwartungsvoll, „für Sie liegt ein Gewinn am Tisch 9 bereit.“ Statt des erhofften Lobes konnte unser Page nur knapp einer Ohrfeige entgehen und mit den Worten „jetzt hat man zu allem Überfluss so ein Leiden, dann muss man sich auch noch verspotten lassen“ begab sich Herr Z. ungehalten an den genannten Tisch, um sein „Schmerzensgeld“ in Empfang zu nehmen.
Ja, ja, wer den Schaden hat, spottet jeder Beschreibung (oder so ungefähr).
...
5 Sterne
Authentisch, witzig, kritisch  - 17.01.2026
Elle Macchietto della Rossa

Das kleine Büchlein von Toni Pichler gibt einen authentischen Blick in den Beruf des Croupiers preis, hat ihn der Autor doch selbst über vierzig Jahre lang ausgeübt.In lebendiger, wortreicher Sprache schildert Pichler seine Erfahrungen und Erlebnisse, voller Witz und mitunter feinsinniger Kritik.Eine durchaus interessante, lustige und lehrreiche Lektüre! Auf jeden Fall sehr empfehlenswert.

5 Sterne
Authentisch, witzig, kritisch  - 17.01.2026
Elle Macchietto della Rossa

Das kleine Büchlein von Toni Pichler gibt einen authentischen Blick in den Beruf des Croupiers preis, hat ihn der Autor doch selbst über vierzig Jahre lang ausgeübt.In lebendiger, wortreicher Sprache schildert Pichler seine Erfahrungen und Erlebnisse, voller Witz und mitunter feinsinniger Kritik.Eine durchaus interessante, lustige und lehrreiche Lektüre! Auf jeden Fall sehr empfehlenswert.

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