Sonstiges & Allerlei

Reisenotizen Algarve

Patrick Brot

Reisenotizen Algarve

Wo zum Teufel ist mein Koffer?

Leseprobe:

Tag 1 - Wo ist der Koffer?

Nun geht es also los Richtung Portugal. Seit einigen Jahren reise ich wieder einmal alleine. Deshalb sind die Gefühle gemischt, kurz bevor ich aufbreche. Ich werde mich überall alleine durchkämpfen müssen, und bekanntermaßen kann ich ziemlich unbeholfen sein. Mein Reisefieber steigt erstmals am Vorabend so richtig.

Um 6.00 Uhr klingelt der Wecker. Das ist definitiv nicht meine Uhrzeit. Alle, die mich kennen, wissen, was ich meine. Beim dritten Klingeln quäle ich mich schließlich aus dem Bett. Meine Katze hat vermutlich bemerkt, dass ich sie wieder einmal alleine lasse. Sie hat die ganze Nacht bei mir verbracht – und zwar praktisch auf Augenhöhe. Das mit dem Zudecken war daher so eine Sache. Ich habe Angst, dass sich meine Erkältung dadurch verschlimmert haben könnte. Ich stelle dann jedoch fest, dass dies zum Glück nicht der Fall ist.
Bevor ich wirklich gehe, kontrolliere ich nochmals alles und frühstücke etwas, obwohl ich, wie Insidern ebenfalls bekannt ist, morgens nicht hungrig bin. Um das Einchecken muss ich mich heute zum Glück nicht kümmern, das habe ich am Vorabend am Bahnhof erledigt. Einfach, praktisch, gut. In Zürich muss ich somit nur noch durch die Passkontrolle und fertig.

Ein Blick auf meine Uhr sagt mir, dass die Zeit jetzt drängt. Ich muss los Richtung Bahnhof. Zum Abschluss nehme ich nochmals meine Katze zu mir und drücke sie innig. Dann ermahne ich sie, gut aufzupassen, während ich weg bin. Der Abschied von ihr fällt mir jedes Mal schwer, denn ich mag Katzen nicht nur, nein – ich liebe sie! Meine Vermieterin wird sich eine Woche um sie kümmern.
Nun sitze ich im Zug nach Zürich. Es hat doch schon einige Leute – und das an einem Sonntagmorgen. Die Fahrt geht schnell vorüber. Am Hauptbahnhof warte ich auf den Anschlusszug zum Flughafen. Ich friere. Es ist leicht neblig, aber weniger schlimm, als ich um diese Jahreszeit gedacht habe.
Der Zug kommt. Die Reisenden – schon sehr international gemischt – drängen in die Wagen. Für diese kurze Strecke bleibe ich bei der Tür stehen. Denselben Einfall hat auch ein vermutlich kanadisches Ehepaar mit etwa fünf Gepäckstücken. Natürlich stehen wir neben dem Klo. Und natürlich müssen mehrere Blasenschwache ausgerechnet jetzt. Sie hangeln sich Affen gleich über die kanadischen Koffer.
Instinktiv stehe ich richtig und steige als Erster am Airport aus, als der Zug zum Stehen kommt. Nur mit Rucksack und Bauchtasche ausgerüstet suche ich mein Gate. Wie immer in Zürich wird natürlich noch umgebaut – oder schon wieder. Weiß der Teufel, was das soll! Aber sicher ist, dass es auf alle Fälle anders ist als beim letzten Mal – und das war vor nicht mal einem halben Jahr.
Nach der obligaten Sicherheitskontrolle, wo sich alle ihrer Metallteile entledigen, komme ich schließlich beim Gate an. Ich habe mir mittlerweile die Teile gemerkt, welche nicht röntgengerecht sind, deshalb habe ich da jeweils keine Schwierigkeiten mehr. Ich bin viel zu früh dran. Also heißt es warten. Meine Schwester wünscht mir per SMS schöne Ferien.

Endlich geht es dann los. Ich sitze in Reihe 2A, also weit vorne am Fenster. Toll! Ein Fensterplatz ist das Schönste, was es für einen Aviatik-Fan geben kann. Der Flug verläuft bis auf ungewöhnlich lautes Dröhnen beim Start – scheint sich niemand dafür zu interessieren, es lässt auch später etwas nach – reibungslos ab. Vor mir kommen plötzlich zwei Geschäftsleute ins Gespräch: ein Schweizer und eine Deutsche. Sie scheinen finanziell gut dazustehen. Sie erzählen von den Geschäften, davon, dass sie lieber nur noch Häuser anstatt Wohnungen haben. Die sind mir nicht übermäßig sympathisch. Aber das macht nichts.
In Palma muss ich umsteigen. Ich habe genügend Zeit. Nach einer geraumen Zeit wird auch endlich der Flugsteig bekannt gegeben.
Da fällt mir eine hübsche – also für mich zumindest – junge blonde Frau auf. Ich habe sie schon in Zürich bemerkt. Sie fliegt also auch nach Faro. Irgendwie finde ich das toll. Wer weiß, vielleicht steigt sie im selben Hotel ab …
Aber seit wann gefallen mir eigentlich Blondinen oder Hellbraune? Ich bemerkte diese Tatsache auch schon neulich beim Reifenwechsel in der Garage meines Vertrauens. Ich gebe zu, ich habe mich etwas in die Frau bei der Wagenannahme verguckt. Sie fuhr meinen 500er sogar selbst in die Werkstatt. Den Innenraum des Wagens werde ich vermutlich nie mehr reinigen.
Nun aber wieder zurück zum Wesentlichen. Beim Weiterflug sitze ich nun ganz vorne in Reihe 1D, aber nicht am Fenster. Diesen Flug führt NIKI im Auftrag von Air Berlin durch. Niki Lauda erzählt per Videobotschaft etwas über die Sicherheit an Bord.
Die Flight Attendants sind sehr ansprechend gekleidet – dunkelblaue Jeans, schwarze Jacke und pinkfarbene Baskenmütze. Die Chefstewardess ist eine sehr junge Österreicherin und ziemlich blond. Sie sieht etwas gelangweilt aus. Als ich sie angrinse, grinst sie aber zurück. Auftrag ausgeführt! Dieser Flug kommt mir länger vor, obwohl er nur knapp eineinhalb Stunden dauert. Ich wundere mich etwas, wie viele Passagiere Ende Oktober noch nach Portugal wollen. Der Airbus A-321 fasst über 200 Passagiere und er ist beinahe vollständig besetzt.

Dann landen wir schließlich. Die Blondine bittet nun zum Aussteigen. Sie wird mir langsam sympathisch. Was habe ich nur mit diesen Blondinen? Ich glaube, ich werde alt.
Behände hetze ich aus dem Flieger, welcher übrigens auf den Namen »Heavy Metal« getauft ist – ein treffender Name. Dann laufe ich zum Gepäckförderband. Ich habe einen ziemlich großen Vorsprung. Ich warte. Die anderen Fluggäste strömen ebenfalls herbei und harren der Dinge, die da kommen.
Dann beginnt die Show. Ziemlich früh habe ich das Gefühl, dass ich meinen Koffer sehe. Aber jemand anderer nimmt ihn mit. Das wundert mich etwas. Es werden immer weniger Koffer und Leute. Ich werde etwas unruhig, und schließlich ist der Albtraum perfekt. Das Band stoppt. Das war’s!
Was nun? In der Nähe steht eine Frau in Uniform und mustert mich. Mit meinem Touristengetto-Englisch erkläre ich, was los ist. Sie verweist mich ans Fundbüro weiter. Ich gehe hin – scheint niemand da zu sein. Schließlich klopfe ich mit dem Finger auf die Theke wie an eine Tür.
Plötzlich taucht aus dem Nebenraum Hilfe auf. Die Rettung heißt Lidia. Ich erkläre auch ihr, was vorgefallen ist. Sie steht auf und läuft zum Gepäckband. Dann sagt sie mir, dass ich mich setzen soll. Ihr Englisch ist, glaube ich, nicht viel besser als meines. Ich muss ein paar Angaben machen, dann bekomme ich einen Zettel mit einer Referenz- und einer Telefonnummer. Sie erklärt mir, dass man sich um den Fall kümmern und den Koffer nach seinem Auftauchen ins Hotel bringen würde. Eine Kollegin gesellt sich dazu. Dann zeigt mir Lidia den Ausgang und entschuldigt sich bei mir. Vermutlich sei der Koffer in Palma. Das wäre nicht unüblich. Eigentlich muss sie sich ja nicht entschuldigen, es ist ja nicht ihr Fehler. Ich antworte darauf: »No problem. That’s life.« Lidias Kollegin nickt mir anerkennend zu.
Ich gehe hinaus. Ein Typ mit Funkgerät lotst mich in einen Bus. Ich bin allein. Eigentlich erwartete ich ja die Reiseleitung oder sonst irgend jemanden von FTI. Dann erklärt mir der Mann mit dem Funk, dass ein Terminal durch einen Sturm beschädigt worden sei und man mich deshalb mit dem Bus an einen anderen Ort bringen werde, wo Taxis und dergleichen warten. Ich bin ein bisschen misstrauisch. Vielleicht sind die Taxifahrer seine Komplizen und versuchen mich reinzulegen.
Nach etlichen Minuten des Wartens steigen noch andere Passagiere zu. Mein Misstrauen legt sich nun etwas. Beim Funktyp meldet sich jemand und fragt nach einem Passagier, welcher mit Air Berlin von Palma gekommen sei. Er wirft einen Blick in den Bus. Sofort hebe ich meine Hand und er gibt das per Funk durch. Sie warten also offensichtlich schon auf mich. Kein Wunder!
Irgendwann fährt der Bus dann endlich los. Eigentlich wollte ich mich kurz bei meinen Eltern melden, aber ich will doch noch warten. Die Fahrt ist kurz. Die Transferdesks sind notdürftig in einem Zelt untergebracht. Drinnen erblickte ich jemanden mit einem FTI-Schild. Sofort gehe ich zu ihm. Ich verstehe nicht ganz, was er sagt – irgendetwas von einem Schalter und dass ich noch warten soll. Also gehe ich gar nicht an den Schalter, sondern warte weiter hinten.
Dort sind noch andere Reisende, die auch in der Gegend herumstehen wie bestellt und nicht abgeholt. Alles macht einen relativ unorganisierten Eindruck. Ein Gast geht schließlich zum Schalter und fragt etwas. Die Dame dort steht auf, wirft einen Blick in die Runde der Wartenden und ruft meinen Namen. Natürlich melde ich mich sofort wieder. Nun kommt ganz wie von selbst alles ins Rollen. Überall spürbare Erleichterung – das Transferkarussell beginnt sich zu drehen.
Ich habe ein schlechtes Gewissen, denn ein älteres Ehepaar aus Deutschland musste vermutlich ziemlich lange auf mich warten. Ich frage spontan nach, obwohl es Deutsche sind. Die ältere Dame weiß aber nicht genau, warum sie so lange warten mussten. Ich erzähle ihr die Sache mit dem Koffer, um etwas Mitleid zu erregen – es gelingt. Schließlich steigen wir zu sechst – das alte Ehepaar, ein Paar mit einem Säugling und ich – in einen kleinen Bus. Sicherheit wird hier offensichtlich groß geschrieben. Der Fahrer kontrolliert, ob sich alle anschnallen.
Unterwegs erzählt mir die ältere Frau, dass sie und ihr Mann bereits zum siebten Mal hier seien. Die Landschaft rauscht im mittlerweile letzten Sonnenlicht an mir vorbei. Sanfte, blassgrüne, bewaldete Hügel, rotes Gestein, das Meer. Es ist wirklich schön hier und es gefällt mir jetzt schon.
Nur die Straßen sind verwirrend. Es geht hin und her, zuerst auf der Autobahn, dann führt der Weg, immer enger werdend, an Olivenbäumen vorbei – eine Art Sightseeingtour gleich zu Beginn. Die Orientierung habe ich nun komplett verloren. Diese Straßen sind wirklich nichts für mich. Sogar die Algarve-Profis neben mir kennen sich nun nicht mehr aus, sind aber total begeistert – zumindest die Dame. Ihr Partner sagt genauso viel, wie er hört. Also so gut wie gar nichts.
Mein Hotel soll als Erstes angesteuert werden. Dort kommen wir nach gut einer halben Stunde Fahrt an. Ich verabschiede mich; die alte Dame wünscht mir Glück. Das Hotel ist ziemlich groß. An der Rezeption verläuft alles wie üblich. Ich werde freundlich empfangen, das ist schon mal gut. Bis jetzt machen die »Eingeborenen« einen zuvorkommenden Eindruck auf mich. Gebucht habe ich Zimmer mit Frühstück, die sehr gut – und schnell – englisch sprechende Dame erzählt aber etwas von Halbpension und den Essenszeiten. Ich höre jedoch nicht richtig hin.
Mich interessiert in erster Linie mein Gepäck. Auch ihr vertraue ich die Sache an. Sie erklärt mir darauf hin, dass man den Koffer, sobald er hier sei, bei der Rezeption deponieren würde. Ich nehme es zur Kenntnis und bin gespannt auf mein Zimmer. Wenn man den Hotelbewertungen Glauben schenkt, soll das Hotel, vor allem die Zimmer, in einem ziemlich renovationsbedürftigen Zustand sein.
Ich finde das Zimmer ziemlich schnell, es liegt in der vierten von insgesamt sieben Etagen. Es sieht auf den ersten Blick sauber aus und riecht auch so. Alt ist es definitiv, aber ich bin nicht sehr anspruchsvoll. Ich würde sagen, es ist okay. Jetzt schreibe ich endlich die SMS an meine Mutter und muss natürlich auch hier meinen abtrünnigen Koffer beklagen. Der Antwort nach zu urteilen, habe ich das Gefühl, dass sie sich Sorgen macht. Da bei Reisen von mir oder meiner Familie öfter etwas schiefgeht, muss ich beinahe lachen. Eigentlich ist dies hier ein typischer Fall. Und Aufregen bringt sowieso nichts.
Jetzt erst bemerkte ich richtig, dass die mich hier als Halbpensionsgast sehen. Ich muss nochmals runter an die Rezeption und die Sache richtigstellen.
Jetzt sitzt eine andere Dame dort. Und dazu noch eine ziemliche Schönheit – und dunkelhaarig. Es ist also wohl doch nicht das Alter, es muss wohl einfach daran liegen, dass ich ein Mann bin oder zumindest so ähnlich aussehe. Ich muss mich nun aber auf das Zuhören konzentrieren. Denn auch ihr Englisch ist für meine Verhältnisse sehr gut und sie spricht es sehr schnell. Gleichzeitig sehen und hören geht beim besten Willen nicht!
Sie ist froh über meine Ehrlichkeit. Trotzdem kann ich aber im Hotel zu Abend essen, wenn ich möchte. Es kostet 21 Euro pro Mahlzeit. Ich lasse mir dann aber doch noch erklären, wo man sonst noch so zum Essen hingehen könnte.

Zwischenzeitlich bin ich todmüde und ziemlich hungrig. Das Hotel ist recht weitläufig. Aber ich finde den Speisesaal schließlich doch. Heute habe ich keine Lust mehr, irgendwo auszugehen. Das Essen ist nicht schlecht – hoteltypisches Buffet eben. Ich saufe Wasser wie eine Kuh und schlinge so viel in mich hinein, dass mir beinahe übel wird. Da hilft nur eines: Ich drehe in der Dunkelheit eine Runde ums Hotel. Es zieht mich zum Meer. Das finde ich auch in tiefster Nacht.
Zum Glück geht es mir schnell besser. Zurück auf meinem Zimmer checke ich, was im Flimmerkasten so läuft. Natürlich nichts Brauchbares – wie meistens. Der Koffer geht mir nicht aus dem Kopf. Immerhin sind dort die Ladekabel und -geräte für mein Handy und meinen Fotoapparat sowie mein Kulturbeutel drin. Natürlich befindet sich dort auch meine Linsenreinigungsflüssigkeit – ganz toll! Wenigstens habe ich meine Brille und Ersatzunter­wäsche immer im Handgepäck. Mit Brille sehe ich aber leider höchstens halb so gut.
Dann habe ich eine Idee. Ich wasche mit dem hoteleigenen Duschgel meine Unterwäsche aus. So sollte ich eigentlich vorläufig gut über die Runden kommen. Um knapp 21 Uhr lege ich mich hin. Zu Hause ist es immerhin schon eine Stunde später. Eigentlich trotzdem viel zu früh für meine Verhältnisse. Aber das Ganze hat mich doch ziemlich geschlaucht. Für heute will ich von nichts mehr was wissen.



Tag 2 - Rekognoszierung

Ich wache erst nach sieben Uhr auf. Aufstehen gelingt mir um acht. Jeder kann sich nun ausrechnen, wie lange ich geschlafen habe. Auch diese verkorkste Situation kann mir den Schlaf nicht rauben. Aus bekannten Gründen ziehe ich wieder dieselben Sachen an wie gestern und gehe frühstücken. Das Frühstück ist für mich stets ein Zwang. Morgens will ich nichts sehen, hören, reden – und schon gar nichts essen.
Ich esse aber trotzdem, da ich vorhabe, das Mittagessen auszulassen.
Der Akku meines Handys geht bald zur Neige; es ist mir grundsätzlich egal, da mir schleierhaft ist, wie man sich im Urlaub mit so etwas beschäftigen kann. Es wäre einfach für den Notfall gut. Wenigstens gibt’s im Hotel Internet.
Viele Nationen scheinen vertreten zu sein, aber mir fallen immer die Deutschen auf. Da dies ja ein schonungsloser Tatsachenbericht ist, verschweige ich nicht, dass ich sie normalerweise nicht mag. Vor allem nicht die West-Teutonen nördlich von Stuttgart und südlich von Hamburg. Sie wissen einfach alles, sind aber naiv wie Zwölfjährige. Und von Kenntnissen irgendeiner Fremdsprache keine Spur. Klar, später sehe ich am Strandhaus eine Tafel von LTI, aber das Hotel wird wohl nicht mehr unter deren Leitung stehen, sonst ginge nämlich alles ruckzuck, zackzack und wäre perfekt.
Ich überlege mir, wie es weitergehen soll. Im Improvisieren bin ich – so glaube ich zumindest – nicht der Schlechteste. Ich brauche dringend einen Laden; außerdem habe ich mir vorgenommen, wenigstens meiner Schwester eine Postkarte zu schreiben, da ich von ihr auch jeweils eine erhalte. Übrigens hasse ich es, Postkarten zu schreiben; weshalb, kann ich nicht sagen. Wahrscheinlich bin ich einfach zu faul.

Format: 13,5 x 21,5 cm
Seitenanzahl: 86
ISBN: 978-3-99026-791-2
Erscheinungsdatum: 05.02.2013
EUR 19,90
EUR 11,99

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