leise Laute aus stillen Freudenquellen
Gedichte und Kalligraphien
EUR 30,90
Format: 13,5 x 21,5 cm
Seitenanzahl: 154
ISBN: 978-3-99130-659-7
Erscheinungsdatum: 03.03.2025
Ein Gedichtband über ethische Werte und das Entfalten des eigenen Lebens und im Einklang mit der Schönheit der Natur, die vergeht und wieder blüht, und der Liebe Gottes. Dabei wird die brutale Ausbeutung der Natur von unserer Gesellschaft angeprangert.
Rückblick – Ausblick
Blick ich zurück voll Lebensglück,
bin ich zufrieden und zu Dank bereit
für jeden Tag – auch für die harte Zeit.
Mit Freude schau ich auf die Ernte!
Spät war es schon, bis ich dann lernte,
dass alles, was mir war gescheh’n
– auch wenn es schwer war zu versteh’n –,
nur das ist, was mein Schöpfer dachte
und dies mir einsichtig dann machte.
Mit Mut und großem Gottvertrauen
darf ich nun in die Zukunft schauen.
Trotz dunkler Wolken seh’ ich Licht!
Bin voller Zuversicht
und fürcht’ mich nicht.
Christnacht
Gott selbst half im Chaos, im Irrlichtermeer:
Er stieg zu uns nieder
und zeigte die Richtung,
gab Hoffnung und Mut,
er wies auf Gewichtung,
was schlecht und was gut.
Sein Wort scheint vergessen,
verloren das Maß.
Im Dauerkarneval durch’s Jahr
wird falsch zu wahr,
und Narrenfreiheit allerorten
verdreht die Botschaft Seiner Worte.
Herr, steig zu uns nieder
und sprich zu uns wieder!
Könnten nicht verschlossene Augen und Ohren
oft Unrat fernhalten von Herz und Gemüt?
Wintergarten
Eiskristalle blitzen
im Sonnenstrahl bizarr,
verzaubern Strauch und Äste
zum Dämmerschlaf, so starr.
Vom Schnee geschmückt und Frost,
wähnt dies, euch Sommerreste,
nur als ein kalter Trost.
Noch weckt die fahle Sonne nicht
den Teich und nicht den Garten.
Bald aber scheint hellwarmes Licht
für alle, die da warten.
Dank
Euch Eltern hat uns Gott gegeben
als Vorbild, das man nie vergisst:
Ihr seid der Ursprung, gabt uns Leben.
Euch schulden wir, was in uns ist.
Auch Richtung habt ihr uns gewiesen,
gezeigt, was liebend man vermag,
und habt dies lebenslang bewiesen.
Dafür sei Dank euch jeden Tag!
Schenkst du ohne Erwartungen,
so wird selbst ein bescheidener Dank
dir große Freude bereiten.
Der Bien
Nicht mit der kleinsten Frucht
kann dich dein Freund, der Baum, beschenken,
wenn er nicht selbst zuerst versucht,
den Bienenflug auf sich zu lenken.
Er lädt in bunter Blütenpracht
die Bienen zu sich ein.
Sein süßes Gastgeschenk im Kelch
steht schon bereit und duftet fein.
Gedeckt hat für das Immenvolk
nicht ohne Eigennutz der Baum.
Er hofft, der Gast hat ein Präsent,
bringt Leben in den Blütensaum.
Der Bien befruchtet mit den Pollen,
sagt so der Blüte Dank.
Weh uns, wenn niemand mehr
sich freut am Nektartrank.
Heißt nicht „befruchten“ Leben schaffen
und an das Morgen denken,
damit nicht früchtelose Zeiten
sich auf uns niedersenken?
DU malst das Bild
Willst du,
wenn du einst von der Erden gegangen bist,
gesehen werden als Mensch,
ganz ohne Lug, zielstrebig, mutig, klug
und voller Tatendrang ein Leben lang,
und dessen Wort stets gilt?
Wär’ das kein stolzes Bild!
Gott gebe, dass du nicht vergisst,
wer ganz allein der Künstler ist,
der es erschuf, dies Prachtgemälde,
das abzuschließen ist in Bälde.
Nimm dir beim Malen an dem Bild
gedeckte Farben, selbst gemischt,
und sei verständnisvoll und mild
zu dem Porträt, selbst wenn verwischt.
Mit dem Motiv sollst du nicht prahlen,
doch Fehlerhaftes übermalen.
Signiere dann mit Namen,
wähl einen schlichten Rahmen.
Als Mitmensch werden die dich achten,
die später dann dein Werk betrachten.
Ein Gedanke – ein Wort
Ein Flügelschlag hoch auf dem Grat
löst unbewusst und ungewollt
manch donnernde Lawine.
Wer kann sie halten, wenn sie rollt?
Ein einzig Wort aus langer Rede
kann Anstoß sein, kann dich verwandeln
in deinem Denken, deinem Handeln.
Freude und Last
Von dem, was du zu tragen hast,
ob Trauer, Schmerz, ob Glück,
gib mir ein Stück.
Auch deine Freude, deine Last,
teil mit mir alle Stunden,
dann bin ich dir verbunden
in jedem Augenblick.
Flüchtigkeit
Hilft nicht die Zeit in ihrer Flüchtigkeit
das, was uns als höchstes Glück erschien,
beim zweiten Blick
als nebensächlich zu erkennen?
Lebenszeit
Für dich gefüllt mit Lebensfreude
ist deine Lebenszeit.
Ist denn nicht diese Kostbarkeit
vertrödelt und verloren,
wenn du sie ziehen lässt, die Stunden,
ohne die Antwort je gefunden:
Warum ward ich geboren?
Feuer
Wir grüßen dich, leuchtender Freund:
Mit dir war am Anfang das Licht.
Der tiefdunklen, einsamen Nacht,
auch ihr hast du Tagschein gebracht.
Rundum kam mit dir dann die Sicht.
Wir danken dir, sorgender Freund:
Du wärmst unser Heim.
Was wächst machst du nahrhaft,
trennst Gold rein und wahrhaft
vom unedlen, tauben Gestein.
Du zorniger, strafender Freund!
Zum Spielen bist du nicht bereit.
Du bringst mit dem Brand
Verwüstung ins Land.
Respekt zeigen wir
im Umgang mit dir
nicht immer zur richtigen Zeit.
...
Blick ich zurück voll Lebensglück,
bin ich zufrieden und zu Dank bereit
für jeden Tag – auch für die harte Zeit.
Mit Freude schau ich auf die Ernte!
Spät war es schon, bis ich dann lernte,
dass alles, was mir war gescheh’n
– auch wenn es schwer war zu versteh’n –,
nur das ist, was mein Schöpfer dachte
und dies mir einsichtig dann machte.
Mit Mut und großem Gottvertrauen
darf ich nun in die Zukunft schauen.
Trotz dunkler Wolken seh’ ich Licht!
Bin voller Zuversicht
und fürcht’ mich nicht.
Christnacht
Gott selbst half im Chaos, im Irrlichtermeer:
Er stieg zu uns nieder
und zeigte die Richtung,
gab Hoffnung und Mut,
er wies auf Gewichtung,
was schlecht und was gut.
Sein Wort scheint vergessen,
verloren das Maß.
Im Dauerkarneval durch’s Jahr
wird falsch zu wahr,
und Narrenfreiheit allerorten
verdreht die Botschaft Seiner Worte.
Herr, steig zu uns nieder
und sprich zu uns wieder!
Könnten nicht verschlossene Augen und Ohren
oft Unrat fernhalten von Herz und Gemüt?
Wintergarten
Eiskristalle blitzen
im Sonnenstrahl bizarr,
verzaubern Strauch und Äste
zum Dämmerschlaf, so starr.
Vom Schnee geschmückt und Frost,
wähnt dies, euch Sommerreste,
nur als ein kalter Trost.
Noch weckt die fahle Sonne nicht
den Teich und nicht den Garten.
Bald aber scheint hellwarmes Licht
für alle, die da warten.
Dank
Euch Eltern hat uns Gott gegeben
als Vorbild, das man nie vergisst:
Ihr seid der Ursprung, gabt uns Leben.
Euch schulden wir, was in uns ist.
Auch Richtung habt ihr uns gewiesen,
gezeigt, was liebend man vermag,
und habt dies lebenslang bewiesen.
Dafür sei Dank euch jeden Tag!
Schenkst du ohne Erwartungen,
so wird selbst ein bescheidener Dank
dir große Freude bereiten.
Der Bien
Nicht mit der kleinsten Frucht
kann dich dein Freund, der Baum, beschenken,
wenn er nicht selbst zuerst versucht,
den Bienenflug auf sich zu lenken.
Er lädt in bunter Blütenpracht
die Bienen zu sich ein.
Sein süßes Gastgeschenk im Kelch
steht schon bereit und duftet fein.
Gedeckt hat für das Immenvolk
nicht ohne Eigennutz der Baum.
Er hofft, der Gast hat ein Präsent,
bringt Leben in den Blütensaum.
Der Bien befruchtet mit den Pollen,
sagt so der Blüte Dank.
Weh uns, wenn niemand mehr
sich freut am Nektartrank.
Heißt nicht „befruchten“ Leben schaffen
und an das Morgen denken,
damit nicht früchtelose Zeiten
sich auf uns niedersenken?
DU malst das Bild
Willst du,
wenn du einst von der Erden gegangen bist,
gesehen werden als Mensch,
ganz ohne Lug, zielstrebig, mutig, klug
und voller Tatendrang ein Leben lang,
und dessen Wort stets gilt?
Wär’ das kein stolzes Bild!
Gott gebe, dass du nicht vergisst,
wer ganz allein der Künstler ist,
der es erschuf, dies Prachtgemälde,
das abzuschließen ist in Bälde.
Nimm dir beim Malen an dem Bild
gedeckte Farben, selbst gemischt,
und sei verständnisvoll und mild
zu dem Porträt, selbst wenn verwischt.
Mit dem Motiv sollst du nicht prahlen,
doch Fehlerhaftes übermalen.
Signiere dann mit Namen,
wähl einen schlichten Rahmen.
Als Mitmensch werden die dich achten,
die später dann dein Werk betrachten.
Ein Gedanke – ein Wort
Ein Flügelschlag hoch auf dem Grat
löst unbewusst und ungewollt
manch donnernde Lawine.
Wer kann sie halten, wenn sie rollt?
Ein einzig Wort aus langer Rede
kann Anstoß sein, kann dich verwandeln
in deinem Denken, deinem Handeln.
Freude und Last
Von dem, was du zu tragen hast,
ob Trauer, Schmerz, ob Glück,
gib mir ein Stück.
Auch deine Freude, deine Last,
teil mit mir alle Stunden,
dann bin ich dir verbunden
in jedem Augenblick.
Flüchtigkeit
Hilft nicht die Zeit in ihrer Flüchtigkeit
das, was uns als höchstes Glück erschien,
beim zweiten Blick
als nebensächlich zu erkennen?
Lebenszeit
Für dich gefüllt mit Lebensfreude
ist deine Lebenszeit.
Ist denn nicht diese Kostbarkeit
vertrödelt und verloren,
wenn du sie ziehen lässt, die Stunden,
ohne die Antwort je gefunden:
Warum ward ich geboren?
Feuer
Wir grüßen dich, leuchtender Freund:
Mit dir war am Anfang das Licht.
Der tiefdunklen, einsamen Nacht,
auch ihr hast du Tagschein gebracht.
Rundum kam mit dir dann die Sicht.
Wir danken dir, sorgender Freund:
Du wärmst unser Heim.
Was wächst machst du nahrhaft,
trennst Gold rein und wahrhaft
vom unedlen, tauben Gestein.
Du zorniger, strafender Freund!
Zum Spielen bist du nicht bereit.
Du bringst mit dem Brand
Verwüstung ins Land.
Respekt zeigen wir
im Umgang mit dir
nicht immer zur richtigen Zeit.
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