Gott muss pervers sein

Gott muss pervers sein

Hayriye Schulte-Oversohl


EUR 16,90
EUR 13,99

Format: 13,5 x 21,5 cm
Seitenanzahl: 140
ISBN: 978-3-99107-704-6
Erscheinungsdatum: 21.04.2022

Leseprobe:

Ich, wie sehr oft, völlig in Gedanken, hatte mein Leben wieder so richtig unter die Lupe genommen, als plötzlich unkontrollierte komische Gedanken durch meinen Kopf schossen und ich diese niederschreiben musste. Ich konnte einfach nicht anders.

Wenn es so etwas wie Gott gibt, dann muss er extrem pervers sein!
Wie ich zu dieser Meinung kam, ist ganz einfach: Als ich alle Bücher, ok, „fast“ alle Bücher von Neal Donald Walsch gelesen hatte, war ich zu Beginn überglücklich, dass einer wie Neal, genau wie ich, dieselben Gedanken hatte. Dass Gott in allem ist und alles in Gott. Und somit bin ich, kurz und bündig, „GOTT“. So einfach ist das. Dann kann ich jetzt auch einfach behaupten, dass Gott extrem pervers sein muss!

Ja, das stimmt!

Wie – das stimmt? Gott ist pervers?

Ja, wenn du sagst, Gott muss pervers sein, dann muss Gott wohl pervers sein.

Oh mein Gott, sprichst du jetzt etwa auch mit mir?

Natürlich :) … So wie ich das Neal schon beigebracht habe, spricht Gott mit jedem, der auch bereit ist, zuzuhören.

Oh mein Gott, oh mein Gott, ich spreche gerade tatsächlich mit Gott. Warum hast du solange gewartet, mit mir zu sprechen?

Ich war immer bereit. Du musstest noch lernen, richtig zuzuhören.

Zuhören! Genau, das ist mein Fehler. Das krieg ich immer von meiner Familie zu hören, dass ich nicht wirklich zuhöre und immer nur rede, rede und die Meinung anderer nicht akzeptiere.

Ja, das war ich! Ich rede schon dein ganzes Leben lang mit dir. Du hast es nur nicht wirklich wahrgenommen.

Es tut mir leid! Verzeih mir!

Dir braucht nichts leid zu tun. Und verzeihen brauch ich dir auch nicht. Denn du und auch alles, was wir sehen und nicht sehen, ist vollkommen.

Eine Sekunde, lieber Gott, mein großer Sohn ruft mich. Ich möchte ihm zuhören. Ich bin gleich wieder bei dir! Bitte lass uns gleich weiterreden.
Ich habe sooo lange auf das Gespräch gewartet.

Hallooo, da bin ich wieder. Hörst du mich, lieber Gott?

Hast du deinem Sohn zugehört?

Ja!

Was hat er gesagt?

Er wollte Geld für McDonald’s! Und habe ihm statt 5 ? 7 ? gegeben.

Warum?

Weil die Menüs bei McDonald’s so teuer sind. Aber was soll das? Ich will doch nicht über McDonald’s reden.

War dein großer Sohn zufrieden mit dem, was du gegeben hast?

Nein! Er wollte das Doppelte haben, um seinen Freund einzuladen. Und fing daraufhin an zu schimpfen, dass er nichts besitzt. Gar nichts. Als ich ihm vom Besitz der inneren Werte erzählen wollte, blockierte er mich vollkommen, indem er laut wurde. Er wolle davon nichts hören und ging in sein Zimmer.

Merkst du, was los ist?

Ja, er hat mir nicht zugehört. Seiner Mama, die ihn über alles liebt, einfach nicht zugehört.
Er hat auch gleichzeitig Gott nicht zugehört.

Aah :) Hast du versucht mit ihm zu sprechen?

Ja, sehr oft sogar. Durch dich am allermeisten!

Durch mich? :)

Ja, denn auch du bist doch Gott. Vergessen?

Ich bin Gott? Stimmt! Das bin ich. Aber warum kann ich das Göttliche in mir nicht vermitteln?

Doch, das tust du! Bei einem Lächeln, dass du ihm schenkst. Durch die schönen Gedanken, die du ihm gegeben hast. Neun Monate hast du ihn in dir getragen, und ihm das Gefühl vermittelt, dass du immer für ihn da sein wirst. Ihn beschützen wirst vor allem, was ihm schaden würde. Du warst die ganze Zeit bei ihm. Während der Schwangerschaft und auch danach. Du hast deine Tage und deine Nächte geopfert, nur dafür, dass er das Gefühl bekommt, dass du immer für ihn da bist.

Mir kommen jetzt die Tränen! Es war eine wunderschöne, … aber eine sehr harte Zeit. Ich war … allein! … mit diesem göttlichen Kind …

Du warst nie allein! Ich war immer bei dir. Weißt du noch, als dein erster großer Sohn geboren wurde? Was waren deine ersten Gedanken?

:) Das weiß ich noch wie heute. Er wurde geboren und hat überhaupt nicht geschrien. Er wurde nach dem Kaiserschnitt zu mir gebracht und er hatte ein Lächeln im Gesicht, als ob er mir sagen wollte: So, Mama, jetzt bin ich da und du brauchst nie mehr traurig sein. Das war das Schönste, was ich je in meinem Leben gefühlt habe.

Das ist Liebe!

Das stimmt! Ich liebe meinen großen Sohn, auch meinen wundervollen kleinen Sohn und meine bezaubernde Tochter.
Warum hast du aufgehört, zu schreiben?

Ich bin wieder in Gedanken!

Was sind das für Gedanken?

Traurige Gedanken :(
Ich bin heute wieder zutiefst traurig.
Ich muss ständig weinen. Das tut weh. Und ich kann noch nicht mal beschreiben, warum. :(

Versuch es einfach mal!

Ich fühle mich allein! :(

Aber ich bin doch immer bei dir!

Ja, du! Das weiß ich. Aber, ich fühle mich manchmal alleingelassen von dem Mann, den ich über alles liebe.

Über alles? Wirklich?

Das weiß ich eben nicht. Sobald ich mit den Gedanken spiele, nicht mehr mit ihm zusammen zu sein, macht mich das zutiefst unglücklich. Doch jedes Mal, wenn er mich nicht beachtet, wie ich mir das wünsche, werde ich sauer. Ja richtig extrem sauer.

Weil er sein Leben lebt, wie er möchte, und du nicht?

Gott, du bist gemein. Du kannst ruhig sagen, dass er ein Arschloch ist.

Das habe ich bereits :). Denk daran, du bist doch Gott ;).

Du bist so lustig! Das liebe ich wieder an dir, also an mir. Kann ich doch sagen, oder?

Natürlich! Du hast immer die Wahl etwas zu sagen oder nicht. Etwas zu fühlen oder nicht. Etwas zu tun oder nicht. Nur du!

Aber einige Sachen oder Situationen stören mich. Bin ich wirklich für alles verantwortlich?

Nur du!

Also auch DU! Jetzt habe ich dich :). Da du ich bin, bist du, lieber Gott, doch für alles verantwortlich.

Kannst du dich noch an die freie Wahl erinnern? Du hast die Macht zu entscheiden. Tue ich oder lass ic?. Gebe ich ein Urteil ab oder nicht? Entscheide ich, ob etwas gut ist oder schlecht ist`?

Ja, ich weiß. Täglich coache ich meine Kunden, wie sie ihr Unterbewusstsein oder besser gesagt ihr Unterbewusstes so programmieren, dass sie am Ende das bekommen, was sie programmiert haben.

Richtig!

Wie richtig? Dich gibt es dann nicht wirklich :(?

Doch, wenn du glaubst, Gott gibt es, dann gibt es für dich den Gott. Ich werde immer da sein, sobald du richtig an mich glaubst. Wenn du nicht glaubst, werde ich trotzdem da sein, aber nicht mehr in deinen Gedanken. Aber ich bin da für immer und ewig.

Wie war das noch mal heute mit deinen Gedanken?

Ich war traurig. Und habe die ganze Nacht nicht geschlafen.

Kann es sein, dass du vergessen hast, wer du wirklich bist?

Ja, ich glaub schon. Aber lieber Gott, bleib immer bei mir.

Warum hast du Angst?
Ich habe keine Angst! Oder doch, ich meine, ich liebe meine Familie, meine Mitmenschen und alles, was es gibt. Aber manchmal gibt es Situationen, da könnte ich die alle an die Wand klatschen. Schapuuuurt!

Dann tu das doch :).

Wie soll ich das machen? Das geht doch nicht.

Doch, einfach so in Gedanken! Und dann schau, was passiert.

Das ist wieder so lustig. Ich muss lachen :). Mit dir ist immer schön, lieber Gott. Ich liebe Dich!

Ich liebe dich auch!

Treffen wir uns morgen wieder? Jetzt muss ich, besser gesagt, möchte ich zu meiner Familie, ihnen meine göttliche Seite zeigen.

Warum hast du mich pervers genannt?

Das erzähle ich dir beim nächsten Mal … ;)

Heidiiii :).

Goott, sei geduldig, beim nächsten Mal. Versprochen!

Ich warte!

Vielleicht wirst du es heute Abend schon mitbekommen.

Heidi, du Perverse ;)

Ich habe doch gesagt, „Gott muss pervers sein“.

Bis morgen und viel Spaß.

Danke!

(… nicht sehr lange muss ich doch weiterschreiben …)

Ich muss mit dir weiterreden. Bitte, sobald ich aufhöre zu schreiben, bin ich wieder in dieser Welt, wo ich Schmerzen spüre … Ich habe richtige Unterleibsschmerzen.

Das ist ein Zeichen!

Was ist das für ein Zeichen?

Ein Zeichen dafür, dass du dich mehr um dich kümmern sollst. Ein Zeichen unterdrückter Gefühle.

Wie kann ich sie loswerden, lieber Gott?

Nimm diese Gefühle erst mal wahr und frage dich, welche Gedanken dahinterstecken

Ich werde nicht richtig geliebt!

Wer muss dich denn lieben?

Alle Menschen, die ich liebe.

Geliebt werden kann der, der auch sich selbst liebt.

Ich weiß, ich weiß, auch Jesus hat doch gesagt, „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“ Nicht mehr und nicht weniger.

Wie hast du dich gefühlt, als du mir sagtest: „Ich liebe Dich?“

Toll! Ich habe mich richtig glücklich gefühlt.

Und dieses Gefühl kannst du immer haben, sobald du mir bzw. dir offenbarst, wie sehr du mich bzw. dich liebst.
Ach, lieber Gott, wenn das doch alles so einfach wäre, wären wir alle glücklich und zufrieden.

Was sagst du immer zu deinen Kunden beim Coachen?

Aah :) Da bin ich immer gut drauf. Ich zeige ihnen, wie einfach es ist, ihre Ziele erfolgreich zu erreichen. Ich erzähle auch über meine Tiefs im Leben, so dass sie den Mut bekommen, dass auch sie das schaffen können. Sonst zeige ich keine Schwäche. Ich bin doch Vorbild.

Konzentriere dich, du beginnst dein Gespräch sonst ganz anders.

Stimmt! Zuerst frage ich meine Kunden nach ihren innigsten, persönlichen Zielen. Und zwar drei materielle und drei immaterielle Wünsche oder Ziele.

Fällt es ihnen leicht?

Nein! Die meisten sagen, dass sie sich über ihre Ziele noch nie Gedanken gemacht haben. Andere wiederum fangen plötzlich an zu weinen. Sie werden voll emotional. Vereinzelte macht das nur nervös.
Aber, was sollen die Fragen, lieber Gott? Ich will viel lieber über dich und mich sprechen.

Das tue ich doch gerade. In allem, dem du begegnest, siehst du mich. In allem, was du hörst, hörst du mich. In allem, was du sagst, spreche ich durch dich. Deine Kunden und auch dein Umfeld sind nur Spiegelbilder deiner selbst. Ist dir nicht aufgefallen, dass die Kunden meistens gerade die Probleme erzählen, die dich ebenfalls gestört haben? Mal waren es die Kunden, die ständig Probleme hatten mit ihren Partnern,. mal die, die Probleme mit ihren pubertierenden Söhnen hatten,. mal die, mit Depressionen wegen Todesfällen usw.

Stimmt!

Und du hast denen wunderbare Wege gezeigt, wie sie das super einfach lösen können.
Stimmt!

Und du hast, zum größten Teil, somit auch deine eigenen Probleme ge-
löst.

Stimmt
Ja, :) ich liebe es, meine Kunden zu coachen. Denn es macht mir riiiesigen Spaß und Freude, wenn ich sehe, wie glücklich sie dabei werden. Und das wiederum macht mich noch mehr glücklich. Glücklicher als Gott eben, hihi :)

Ja, ihr Menschen seid in der Hinsicht zu beneiden. Ihr könnt tatsächlich glücklicher sein als Gott.

Spüre ich da etwa Trauer? Gott ist traurig?

Warum nicht? Gott kann genauso traurig sein … darüber möchte ich aber erst in deinem Buch „Gottes Schicksal hängt ganz von uns Menschen ab!“ mit dir reden.

Wie bitte? Ich schreibe noch ein Buch über dich?

Ja, natürlich. Ganz besonders freue ich mich über dein Buch, das ein Bestseller wird: „Wie ich zu meinen Millionen kam!“

Wie du zu deinen Millionen kamst?

Nein :) … DU natürlich, wie DU zu deinen Millionen kamst.

Wau! Jetzt bin ich doch ein bisschen sprachlos. Um das alles zu glauben, würde ich dich so gerne sehen wollen.
Dank Neal werde ich dich nicht fragen, ob du dich zeigen kannst. Denn du zeigst dich schon überall und nirgends. Du bist das Sichtbare und das Unsichtbare. Aber trotzdem …

Warum beendest du nicht deinen Satz?

Ich habe mir das anders überlegt. Ich glaube an dich. Da gibt es keine Zweifel. Und ich weiß auch, dass ich aus negativen Gedanken von meinem eigentlichen Weg komme.

Bist du jetzt bereit, mir das zu erklären?

Was?

Dass Gott pervers sein muss.

Du denkst wieder bestimmt nur an das Eine.

An was hast du denn gedacht?

Du bist schlimm, lieber Gott. Vor dir kann man echt nichts verstecken.

Was findest du daran schlimm?

Schlimm? Das – ist – pervers.

Schon als Kind habe ich mich vor dir versteckt. Ich habe mich unter die Decke verkrochen und versucht, mich heimlich zu streicheln.

Ja, das war süß :).

Hast du doch zugeschaut.

Ich war mitten dabei.

Aber das ist doch pervers.

Du versuchst mich immer noch von dir zu trennen. Und das ist das Hauptproblem vieler Menschen. Ich bin eins mit euch. Angst teilt. Liebe bindet. Irgendjemand hat euch in euren Köpfen was eingepflanzt, was euch bedrückt. Was euch Angst macht, ist, etwas Falsch gemacht zu haben. Und dabei müsst ihr euch überhaupt nicht schämen. In allem, was ihr sagt, tut und denkt, seid ihr perfekt … vollkommen!

Ich, wie sehr oft, völlig in Gedanken, hatte mein Leben wieder so richtig unter die Lupe genommen, als plötzlich unkontrollierte komische Gedanken durch meinen Kopf schossen und ich diese niederschreiben musste. Ich konnte einfach nicht anders.

Wenn es so etwas wie Gott gibt, dann muss er extrem pervers sein!
Wie ich zu dieser Meinung kam, ist ganz einfach: Als ich alle Bücher, ok, „fast“ alle Bücher von Neal Donald Walsch gelesen hatte, war ich zu Beginn überglücklich, dass einer wie Neal, genau wie ich, dieselben Gedanken hatte. Dass Gott in allem ist und alles in Gott. Und somit bin ich, kurz und bündig, „GOTT“. So einfach ist das. Dann kann ich jetzt auch einfach behaupten, dass Gott extrem pervers sein muss!

Ja, das stimmt!

Wie – das stimmt? Gott ist pervers?

Ja, wenn du sagst, Gott muss pervers sein, dann muss Gott wohl pervers sein.

Oh mein Gott, sprichst du jetzt etwa auch mit mir?

Natürlich :) … So wie ich das Neal schon beigebracht habe, spricht Gott mit jedem, der auch bereit ist, zuzuhören.

Oh mein Gott, oh mein Gott, ich spreche gerade tatsächlich mit Gott. Warum hast du solange gewartet, mit mir zu sprechen?

Ich war immer bereit. Du musstest noch lernen, richtig zuzuhören.

Zuhören! Genau, das ist mein Fehler. Das krieg ich immer von meiner Familie zu hören, dass ich nicht wirklich zuhöre und immer nur rede, rede und die Meinung anderer nicht akzeptiere.

Ja, das war ich! Ich rede schon dein ganzes Leben lang mit dir. Du hast es nur nicht wirklich wahrgenommen.

Es tut mir leid! Verzeih mir!

Dir braucht nichts leid zu tun. Und verzeihen brauch ich dir auch nicht. Denn du und auch alles, was wir sehen und nicht sehen, ist vollkommen.

Eine Sekunde, lieber Gott, mein großer Sohn ruft mich. Ich möchte ihm zuhören. Ich bin gleich wieder bei dir! Bitte lass uns gleich weiterreden.
Ich habe sooo lange auf das Gespräch gewartet.

Hallooo, da bin ich wieder. Hörst du mich, lieber Gott?

Hast du deinem Sohn zugehört?

Ja!

Was hat er gesagt?

Er wollte Geld für McDonald’s! Und habe ihm statt 5 ? 7 ? gegeben.

Warum?

Weil die Menüs bei McDonald’s so teuer sind. Aber was soll das? Ich will doch nicht über McDonald’s reden.

War dein großer Sohn zufrieden mit dem, was du gegeben hast?

Nein! Er wollte das Doppelte haben, um seinen Freund einzuladen. Und fing daraufhin an zu schimpfen, dass er nichts besitzt. Gar nichts. Als ich ihm vom Besitz der inneren Werte erzählen wollte, blockierte er mich vollkommen, indem er laut wurde. Er wolle davon nichts hören und ging in sein Zimmer.

Merkst du, was los ist?

Ja, er hat mir nicht zugehört. Seiner Mama, die ihn über alles liebt, einfach nicht zugehört.
Er hat auch gleichzeitig Gott nicht zugehört.

Aah :) Hast du versucht mit ihm zu sprechen?

Ja, sehr oft sogar. Durch dich am allermeisten!

Durch mich? :)

Ja, denn auch du bist doch Gott. Vergessen?

Ich bin Gott? Stimmt! Das bin ich. Aber warum kann ich das Göttliche in mir nicht vermitteln?

Doch, das tust du! Bei einem Lächeln, dass du ihm schenkst. Durch die schönen Gedanken, die du ihm gegeben hast. Neun Monate hast du ihn in dir getragen, und ihm das Gefühl vermittelt, dass du immer für ihn da sein wirst. Ihn beschützen wirst vor allem, was ihm schaden würde. Du warst die ganze Zeit bei ihm. Während der Schwangerschaft und auch danach. Du hast deine Tage und deine Nächte geopfert, nur dafür, dass er das Gefühl bekommt, dass du immer für ihn da bist.

Mir kommen jetzt die Tränen! Es war eine wunderschöne, … aber eine sehr harte Zeit. Ich war … allein! … mit diesem göttlichen Kind …

Du warst nie allein! Ich war immer bei dir. Weißt du noch, als dein erster großer Sohn geboren wurde? Was waren deine ersten Gedanken?

:) Das weiß ich noch wie heute. Er wurde geboren und hat überhaupt nicht geschrien. Er wurde nach dem Kaiserschnitt zu mir gebracht und er hatte ein Lächeln im Gesicht, als ob er mir sagen wollte: So, Mama, jetzt bin ich da und du brauchst nie mehr traurig sein. Das war das Schönste, was ich je in meinem Leben gefühlt habe.

Das ist Liebe!

Das stimmt! Ich liebe meinen großen Sohn, auch meinen wundervollen kleinen Sohn und meine bezaubernde Tochter.
Warum hast du aufgehört, zu schreiben?

Ich bin wieder in Gedanken!

Was sind das für Gedanken?

Traurige Gedanken :(
Ich bin heute wieder zutiefst traurig.
Ich muss ständig weinen. Das tut weh. Und ich kann noch nicht mal beschreiben, warum. :(

Versuch es einfach mal!

Ich fühle mich allein! :(

Aber ich bin doch immer bei dir!

Ja, du! Das weiß ich. Aber, ich fühle mich manchmal alleingelassen von dem Mann, den ich über alles liebe.

Über alles? Wirklich?

Das weiß ich eben nicht. Sobald ich mit den Gedanken spiele, nicht mehr mit ihm zusammen zu sein, macht mich das zutiefst unglücklich. Doch jedes Mal, wenn er mich nicht beachtet, wie ich mir das wünsche, werde ich sauer. Ja richtig extrem sauer.

Weil er sein Leben lebt, wie er möchte, und du nicht?

Gott, du bist gemein. Du kannst ruhig sagen, dass er ein Arschloch ist.

Das habe ich bereits :). Denk daran, du bist doch Gott ;).

Du bist so lustig! Das liebe ich wieder an dir, also an mir. Kann ich doch sagen, oder?

Natürlich! Du hast immer die Wahl etwas zu sagen oder nicht. Etwas zu fühlen oder nicht. Etwas zu tun oder nicht. Nur du!

Aber einige Sachen oder Situationen stören mich. Bin ich wirklich für alles verantwortlich?

Nur du!

Also auch DU! Jetzt habe ich dich :). Da du ich bin, bist du, lieber Gott, doch für alles verantwortlich.

Kannst du dich noch an die freie Wahl erinnern? Du hast die Macht zu entscheiden. Tue ich oder lass ic?. Gebe ich ein Urteil ab oder nicht? Entscheide ich, ob etwas gut ist oder schlecht ist`?

Ja, ich weiß. Täglich coache ich meine Kunden, wie sie ihr Unterbewusstsein oder besser gesagt ihr Unterbewusstes so programmieren, dass sie am Ende das bekommen, was sie programmiert haben.

Richtig!

Wie richtig? Dich gibt es dann nicht wirklich :(?

Doch, wenn du glaubst, Gott gibt es, dann gibt es für dich den Gott. Ich werde immer da sein, sobald du richtig an mich glaubst. Wenn du nicht glaubst, werde ich trotzdem da sein, aber nicht mehr in deinen Gedanken. Aber ich bin da für immer und ewig.

Wie war das noch mal heute mit deinen Gedanken?

Ich war traurig. Und habe die ganze Nacht nicht geschlafen.

Kann es sein, dass du vergessen hast, wer du wirklich bist?

Ja, ich glaub schon. Aber lieber Gott, bleib immer bei mir.

Warum hast du Angst?
Ich habe keine Angst! Oder doch, ich meine, ich liebe meine Familie, meine Mitmenschen und alles, was es gibt. Aber manchmal gibt es Situationen, da könnte ich die alle an die Wand klatschen. Schapuuuurt!

Dann tu das doch :).

Wie soll ich das machen? Das geht doch nicht.

Doch, einfach so in Gedanken! Und dann schau, was passiert.

Das ist wieder so lustig. Ich muss lachen :). Mit dir ist immer schön, lieber Gott. Ich liebe Dich!

Ich liebe dich auch!

Treffen wir uns morgen wieder? Jetzt muss ich, besser gesagt, möchte ich zu meiner Familie, ihnen meine göttliche Seite zeigen.

Warum hast du mich pervers genannt?

Das erzähle ich dir beim nächsten Mal … ;)

Heidiiii :).

Goott, sei geduldig, beim nächsten Mal. Versprochen!

Ich warte!

Vielleicht wirst du es heute Abend schon mitbekommen.

Heidi, du Perverse ;)

Ich habe doch gesagt, „Gott muss pervers sein“.

Bis morgen und viel Spaß.

Danke!

(… nicht sehr lange muss ich doch weiterschreiben …)

Ich muss mit dir weiterreden. Bitte, sobald ich aufhöre zu schreiben, bin ich wieder in dieser Welt, wo ich Schmerzen spüre … Ich habe richtige Unterleibsschmerzen.

Das ist ein Zeichen!

Was ist das für ein Zeichen?

Ein Zeichen dafür, dass du dich mehr um dich kümmern sollst. Ein Zeichen unterdrückter Gefühle.

Wie kann ich sie loswerden, lieber Gott?

Nimm diese Gefühle erst mal wahr und frage dich, welche Gedanken dahinterstecken

Ich werde nicht richtig geliebt!

Wer muss dich denn lieben?

Alle Menschen, die ich liebe.

Geliebt werden kann der, der auch sich selbst liebt.

Ich weiß, ich weiß, auch Jesus hat doch gesagt, „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“ Nicht mehr und nicht weniger.

Wie hast du dich gefühlt, als du mir sagtest: „Ich liebe Dich?“

Toll! Ich habe mich richtig glücklich gefühlt.

Und dieses Gefühl kannst du immer haben, sobald du mir bzw. dir offenbarst, wie sehr du mich bzw. dich liebst.
Ach, lieber Gott, wenn das doch alles so einfach wäre, wären wir alle glücklich und zufrieden.

Was sagst du immer zu deinen Kunden beim Coachen?

Aah :) Da bin ich immer gut drauf. Ich zeige ihnen, wie einfach es ist, ihre Ziele erfolgreich zu erreichen. Ich erzähle auch über meine Tiefs im Leben, so dass sie den Mut bekommen, dass auch sie das schaffen können. Sonst zeige ich keine Schwäche. Ich bin doch Vorbild.

Konzentriere dich, du beginnst dein Gespräch sonst ganz anders.

Stimmt! Zuerst frage ich meine Kunden nach ihren innigsten, persönlichen Zielen. Und zwar drei materielle und drei immaterielle Wünsche oder Ziele.

Fällt es ihnen leicht?

Nein! Die meisten sagen, dass sie sich über ihre Ziele noch nie Gedanken gemacht haben. Andere wiederum fangen plötzlich an zu weinen. Sie werden voll emotional. Vereinzelte macht das nur nervös.
Aber, was sollen die Fragen, lieber Gott? Ich will viel lieber über dich und mich sprechen.

Das tue ich doch gerade. In allem, dem du begegnest, siehst du mich. In allem, was du hörst, hörst du mich. In allem, was du sagst, spreche ich durch dich. Deine Kunden und auch dein Umfeld sind nur Spiegelbilder deiner selbst. Ist dir nicht aufgefallen, dass die Kunden meistens gerade die Probleme erzählen, die dich ebenfalls gestört haben? Mal waren es die Kunden, die ständig Probleme hatten mit ihren Partnern,. mal die, die Probleme mit ihren pubertierenden Söhnen hatten,. mal die, mit Depressionen wegen Todesfällen usw.

Stimmt!

Und du hast denen wunderbare Wege gezeigt, wie sie das super einfach lösen können.
Stimmt!

Und du hast, zum größten Teil, somit auch deine eigenen Probleme ge-
löst.

Stimmt
Ja, :) ich liebe es, meine Kunden zu coachen. Denn es macht mir riiiesigen Spaß und Freude, wenn ich sehe, wie glücklich sie dabei werden. Und das wiederum macht mich noch mehr glücklich. Glücklicher als Gott eben, hihi :)

Ja, ihr Menschen seid in der Hinsicht zu beneiden. Ihr könnt tatsächlich glücklicher sein als Gott.

Spüre ich da etwa Trauer? Gott ist traurig?

Warum nicht? Gott kann genauso traurig sein … darüber möchte ich aber erst in deinem Buch „Gottes Schicksal hängt ganz von uns Menschen ab!“ mit dir reden.

Wie bitte? Ich schreibe noch ein Buch über dich?

Ja, natürlich. Ganz besonders freue ich mich über dein Buch, das ein Bestseller wird: „Wie ich zu meinen Millionen kam!“

Wie du zu deinen Millionen kamst?

Nein :) … DU natürlich, wie DU zu deinen Millionen kamst.

Wau! Jetzt bin ich doch ein bisschen sprachlos. Um das alles zu glauben, würde ich dich so gerne sehen wollen.
Dank Neal werde ich dich nicht fragen, ob du dich zeigen kannst. Denn du zeigst dich schon überall und nirgends. Du bist das Sichtbare und das Unsichtbare. Aber trotzdem …

Warum beendest du nicht deinen Satz?

Ich habe mir das anders überlegt. Ich glaube an dich. Da gibt es keine Zweifel. Und ich weiß auch, dass ich aus negativen Gedanken von meinem eigentlichen Weg komme.

Bist du jetzt bereit, mir das zu erklären?

Was?

Dass Gott pervers sein muss.

Du denkst wieder bestimmt nur an das Eine.

An was hast du denn gedacht?

Du bist schlimm, lieber Gott. Vor dir kann man echt nichts verstecken.

Was findest du daran schlimm?

Schlimm? Das – ist – pervers.

Schon als Kind habe ich mich vor dir versteckt. Ich habe mich unter die Decke verkrochen und versucht, mich heimlich zu streicheln.

Ja, das war süß :).

Hast du doch zugeschaut.

Ich war mitten dabei.

Aber das ist doch pervers.

Du versuchst mich immer noch von dir zu trennen. Und das ist das Hauptproblem vieler Menschen. Ich bin eins mit euch. Angst teilt. Liebe bindet. Irgendjemand hat euch in euren Köpfen was eingepflanzt, was euch bedrückt. Was euch Angst macht, ist, etwas Falsch gemacht zu haben. Und dabei müsst ihr euch überhaupt nicht schämen. In allem, was ihr sagt, tut und denkt, seid ihr perfekt … vollkommen!
…test

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