Gott – eine Illusion?

Gott – eine Illusion?

Ronald Wild


EUR 16,90

Format: 13,5 x 21,5 cm
Seitenanzahl: 88
ISBN: 978-3-99131-664-0
Erscheinungsdatum: 21.11.2022
Ist es möglich, dass die Menschen seit Anbeginn Gottheiten verehrt und angebetet haben, die gar nie existiert haben und nur auf Wunschdenken basierten, weil es einfach höhere Mächte geben muss für alle unerklärlichen Phänomene und damit das Leben Sinn macht?
Ist es möglich, dass die Menschen seit Anbeginn Gottheiten verehrt und angebetet haben, die gar nie existiert haben und nur auf Wunschdenken basierten, weil es einfach höhere Mächte geben muss für alle unerklärlichen Phänomene und damit das Leben Sinn macht.

Da man auf allen Kontinenten und in allen Kulturen früheste Zeugnisse findet, dass Menschen an Gottheiten glaubten und ihnen zu Ehren Kultstätten bauten, müssen diese Götter einen realen Hintergrund haben und tief in der menschlichen Seele verankert sein.

Wenn ich nun behaupte, dass Gott sowie die Götter des Altertums nur menschlichem Wunschdenken entsprachen, dann sind alle Kultstätten auf Illusionen gebaut worden. Aber es kann doch nicht sein, dass die Kultstätten der frühen Menschen sowie die Tempel, Kirchen, Synagogen und Moscheen, die heute noch zu Ehren von Gott von den Gläubigen besucht werden, nur auf einem Wunschdenken basieren. Wenn es sich bewahrheiten sollte, dass Gott nur eine Illusion ist, dann haben die Menschen seit Anbeginn enorme Leistungen vergebens investiert in den Bau dieser Kultstätten.

Seit der Homo sapiens diesen Planeten bevölkert, hat er zu allen Zeiten Gottheiten verehrt und angebetet. Für die Steinzeit-Menschen waren Naturphänomene wie Blitz und Donner sowie Erdbeben und Vulkanausbrüche eine ständige Bedrohung ihrer Existenz. Zudem konnten sie diese Naturereignisse nicht wie wir heute einordnen in den natürlichen Ablauf von physikalischen Bedingungen. Sie vermuteten, dass hinter diesen bedrohlichen Ereignissen höhere Mächte stehen müssen. Daher bauten sie zu Ehren dieser Götter Kultstätten, wo sie nebst Fürbitten auch Opfergaben darboten. Sie hofften, mit diesen Gesten die Götter besänftigen zu können und sie gnädig zu stimmen, damit Unheil abgewendet werden kann. Auch konnten sie nicht verstehen, dass mit dem Tod alles Aus sein soll, weshalb schon früh ein Jenseitsglaube entstand, was Grabbeigaben belegen.

Gottheiten wurden seit Urzeiten in allen Kulturen und auf allen Kontinenten unabhängig von Hautfarbe und Abstammung verehrt und angebetet. Obwohl in der Neuzeit Naturphänomene kein Anlass mehr sind für die Begründung einer höheren Macht, so steht nun vor allem der Jenseitsglaube im Vordergrund. Die Götter der Steinzeitmenschen sowie der Hochkulturen des Altertums, also der Ägypter, Griechen und Römer, wurden ersetzt durch den einen wahren Gott, verkündet durch die Propheten, bezeugt durch viele angeblich persönliche Begegnungen von auserwählten Menschen, wie zum Beispiel Moses, mit dem Antlitz Gottes im Dornbusch. Die Israeliten brachten den neuen Glauben nach Jerusalem und dort begründete vor gut 2000 Jahren Jesus von Nazareth eine neue Glaubensbewegung, die noch heute neben dem Islam zur grössten Weltreligion gehört. Auch dem Begründer des Islam wurden angeblich von Allah durch den Erzengel Gabriel persönliche Botschaften überbracht, die als Grundlage dieser Religion dienten.

Wenn ich die Frage – Gott eine Illusion – stelle, so komme ich mir ein wenig wie ein Nestbeschmutzer vor, da in unserer aufgeklärten westlichen Welt die Glaubensfrage und demnach die Religion absolute Privatsache ist und daher unantastbar ist und nicht zur Diskussion steht. Sogar der amerikanische Präsident würde es nie wagen, den Islam, also den Glauben der Terroristen, für ihre Motivation zu Attentaten verantwortlich zu machen. Die religiöse Einstellung kann also nicht der Grund sein, sondern die sogenannten Hassprediger, die perspektivlose junge Menschen für Terroranschläge gewinnen können. Alle betonen immer, dass Religion frei von Hass und Rassismus sei und daher kann die religiöse Einstellung nicht verantwortlich gemacht werden für den Extremismus und Fundamentalismus von gewissen Kreisen. Jedoch beanspruchen viele Religionen, die ultimative Wahrheit zu verkünden, weshalb Un- und Andersgläubige ausgegrenzt werden und zum Teil bekämpft – ja sogar mit dem Tod bedroht werden. Darum muss man sich nicht wundern, wenn es immer wieder Spannungen zwischen den einzelnen Konfessionen gibt.

Ein allweiser, gütiger Gott würde Frieden stiften unter den Menschen und es nicht zulassen, dass in seinem Namen sogenannt heilige Kriege (auch Kreuzzüge) geführt oder Terroranschläge verübt werden. Gott, Allah oder auch die Götter des Altertums entspringen menschlichen Wunschvorstellungen. Die Menschen versuchen mit dem Glauben an einen Gott ihrem Leben einen Sinn zu geben. Der Sinn des Lebens aber besteht darin, das irdische Leben nach bestem Wissen und Gewissen zu gestalten zum eigenen und der anderen Wohle und in Respekt gegenüber der grossartigen Natur, die durch ein glückliches Zusammenspiel im Universum und mit der günstigen Platzierung unseres Planeten zur Sonne ermöglicht wurde. Natürlich schreiben immer noch viele Menschen diese speziellen Konditionen einem Schöpfer zu.

In der heutigen aufgeklärten Zeit haben die Götter des Altertums ihre Bedeutung verloren, aber dennoch glaubt die Mehrheit der Menschen an Gottheiten, da sonst für sie das Leben sinnlos erscheint, denn es kann doch nicht sein, dass das Leben mit dem Tod einfach endet und es kein Danach gibt, das uns eine übersinnliche Macht ermöglichen soll, glaubt man den Versprechungen der Religionen und Heilslehren.

Gott ist tot!
Mit dieser Aussage wollte Nietzsche klar machen, dass es keine übergeordnete, ewige Instanz gibt. Der Mensch ist auf sich selbst zurückgeworfen.

Nietzsches Aussage soll bewusst provozieren. Wenn Gott tot ist, muss er ja einmal existiert haben. Meiner Auffassung nach hat er aber gar nie existiert, auf alle Fälle nicht in der Form, wie Gott oder Allah von den Menschen verehrt und angebetet wird, also nicht der Gott der Bibel oder des Korans. Gott ist also nicht tot, sondern eine Illusion, zu der sich viele Menschen hinwenden im Glauben, dass er hilft, das Leben zu meistern. Natürlich sind viele Menschen fest überzeugt, dass Gott ihnen in vielen Lebenslagen geholfen hat und ihrem Leben Halt und einen Sinn gegeben hat. Aussagen von Menschen, die den Weg zu Gott gefunden haben und dadurch das Leben besser gemeistert haben, sollen die Existenz von einer höheren Macht bestätigen. Es ist unbestritten, dass sich Menschen in einer Religionsgemeinschaft aufgehoben und getragen fühlen und aus diesem Gefühl heraus schliessen sie, dass dahinter ein Gott stehen muss. Das Gefühl von Akzeptanz und Aufgehoben-sein können wir aber auch in einer anderen Gemeinschaft von Menschen erfahren, z. B. in einem Verein, beim Sport, unter Freunden, in der Familie, am Arbeitsplatz (wenn ein gutes Betriebsklima herrscht), usw.

Und dann gibt es noch die Vielzahl von Menschen, die eine göttliche Berufung fühlen und ihr ganzes Leben in den Dienst von Gott oder Allah stellen, sei es als Priester (Pfarrer), Rabbiner, Imam, Mönch oder Nonne, u. a. Sie fühlen sich berufen, das Wort Gottes zu verkünden und den Glauben zu bewahren und zu verbreiten. Sie fühlen sich legitimiert dazu durch ihre theologische Ausbildung, also ihre profunden Kenntnisse der Heiligen Schriften, und meist einer Weihe, bei der sie sich zur absoluten Treue zu Gott und ihrem Glauben verpflichten. Sie leiten ihr Auserwähltsein, religiöse Riten vornehmen zu dürfen und Gottesdienste zu leiten, aus Aussagen in den Heiligen Schriften ab, wonach Gott durch seinen Gesandten (Jesus Christus) oder seinen Propheten dazu den ausdrücklichen Auftrag gegeben hat. Da ich aber die Existenz eines Gottes bestreite, kann er auch nicht einem Sohn oder einem Propheten je eine Legitimation gegeben haben. Dazu mehr in einem späteren Kapitel, in dem ich auf das Leben und die Mission von Jesus eingehen werde. Auch die Entstehung des Korans werde ich kurz beleuchten.

Gott entspringt dem Wunschdenken der Menschen auf der Sinnsuche oder, wie es Ludwig Feuerbach formulierte: Nicht Gott hat den Menschen nach seinem Ebenbild geschaffen, sondern der Mensch hat ein Wunschbild von einem übernatürlichen Wesen geschaffen, das für alle nicht erklärbaren Phänomene herhalten muss und das alles Leben und besonders dasjenige von uns Menschen lenkt und bestimmt. Dieses Wesen, genannt Gott oder Allah, ist verantwortlich für unser Schicksal und ist wohlwollend gegenüber allen Menschen, die an ihn glauben und ihn anbeten.

Der Gottesbeweis respektive die Tatsachen, die gegen die Existenz eines höheren Wesens sprechen.

Alle gläubigen Menschen leiten die Existenz von Gott aus den Heiligen Schriften ab, die ihrer Auffassung nach unmittelbar aus göttlicher Eingebung heraus niedergeschrieben wurden und daher als absolute Wahrheit zu betrachten sind. Andere Interpretationen werden daher bereits als Gotteslästerung empfunden, da das Wort Gottes keiner Deutung bedarf, es ist unfehlbar.

Die heiligen Schriften, allen voran die Bibel und der Koran, werden als Gottesbeweis herangezogen, da es dort unzählige Stellen gibt, die die Existenz einer höheren Macht eindeutig festhalten würden. Bei allen direkten Kontakten eines Menschen oder Propheten mit Gott war aber immer die jeweilige Person allein, also ohne einen Zeugen, der die Begegnung hätte bestätigen können. Von Mohammed weiss man, dass er die erste Offenbarung durch den Erzengel Gabriel in einer Höhle am Berg Hira in der Nähe von Mekka am 1. Februar 610 erhalten hat. Nur auch er war allein ebenso wie Moses auf dem Berg Sinai, wo er von Gott angeblich die Zehn Gebote erhalten hat. Dazu später mehr.

Ich erlaube mir, diese „heiligen Schriften“ als Beweismittel zu verwenden, dass Gott dem Wunschdenken der Menschen auf der Sinnsuche entspringt.

Jedes Kind kennt die Geschichte von Adam und Eva, die von Gott erschaffen wurden und als die Urmenschen gelten, von denen wir alle abstammen. Im 2. Kapitel der Genesis (Schöpfungsgeschichte) steht geschrieben:

– gab es auf der Erde noch keine Feldsträucher und wuchsen noch keine Feldpflanzen; denn Gott, der Herr, hatte es auf die Erde noch nicht regnen lassen und es gab noch keinen Menschen, der den Ackerboden bestellte;
aber Feuchtigkeit stieg aus der Erde auf und tränkte die ganze Fläche des Ackerbodens.
Da formte Gott, der Herr, den Menschen aus Erde vom Ackerboden und blies in seine Nase den Lebensatem. So wurde der Mensch zu einem lebendigen Wesen.
Dann legte Gott, der Herr, in Eden, im Osten, einen Garten an und setzte dorthin den Menschen, den er geformt hatte.

Gott, der Herr, nahm also den Menschen und setzte ihn in den Garten von Eden, damit er ihn bebaue und hüte.
Dann gebot Gott, der Herr, dem Menschen: von allen Bäumen des Gartens darfst du essen,
doch vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse darfst du nicht essen; denn sobald du davon isst, wirst du sterben.
Dann sprach Gott, der Herr: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein bleibt. Ich will ihm eine Hilfe machen, die ihm entspricht.
Gott, der Herr, formte aus dem Ackerboden alle Tiere des Feldes und alle Vögel des Himmels und führte sie dem Menschen zu, um zu sehen, wie er sie benennen würde. Und wie der Mensch jedes lebendige Wesen benannte, so sollte es heissen.
Der Mensch gab Namen allem Vieh, den Vögeln des Himmels und allen Tieren des Feldes. Aber eine Hilfe, die dem Menschen entsprach, fand er nicht.
Da liess Gott, der Herr, einen tiefen Schlaf auf den Menschen fallen, als er schlief, nahm Gott eine seiner Rippen und verschloss ihre Stelle mit Fleisch.
Gott, der Herr, baute aus der Rippe, die er vom Menschen genommen hatte, eine Frau und führte sie dem Menschen zu.
Und der Mensch sprach: Das endlich ist Bein von meinem Bein/und Fleisch von meinem Fleisch./Frau soll sie heissen,/denn vom Mann ist sie genommen.
Darum verlässt der Mann Vater und Mutter und bindet sich an seine Frau und sie werden ein Fleisch.
Beide, Adam und seine Frau, waren nackt, aber sie schämten sich nicht voreinander.

Bei genauer Betrachtung hat also Gott einst selbst Hand angelegt und den Menschen aus Erde geformt, wie ein Künstler eine Plastik anfertigt und modelliert. Dann hat er ihm noch Tiere beigesellt und damit er Seinesgleichen hat, ihm ein weibliches Wesen wiederum von Hand geschaffen, und zwar aus einer Rippe, die er dem Manne entnommen hat. Dieser Schöpfergott war also ein Handwerker und zudem der Erste, der einen Menschen geklont und dabei noch genetisch verändert hat. Natürlich werden jetzt viele sagen, dass der Text nicht so wörtlich interpretiert werden darf, aber dennoch braucht doch ein überirdisches, göttliches Wesen sich nicht auf die Erde niederzuknien, um ein Wesen nach seinem Ebenbilde (wie weiter in der Genesis zu lesen ist) zu erschaffen, sondern könnte dies mit einer Art Zauberstab tun. Es ist nicht nur eine sehr kindliche Vorstellung der Schöpfung, sondern eine zu sehr dem menschlichen Denken verhaftete und ist daher kaum einer göttlichen Eingebung zu zuordnen. Zudem widerspricht diese Schöpfungsgeschichte derjenigen aus dem 1. Kapitel der Genesis, die wir auch alle kennen, bei der Gott die Welt in 7 Tagen erschaffen haben soll, resp. in 6 Tagen, da er am 7. Tag ausruhte. Hier der Wortlaut der Entstehung der Erde laut der Bibel:



Die Beschaffenheit der Seele

Wenn die Menschen wirklich eine Seele haben, die nach dem Tod in ein Jenseits übergeht, dann müsste sie die folgenden Eigenschaften aufweisen, damit sie überhaupt unsere Identität mitnehmen kann.

1. Die Seele müsste im Jenseits eindeutig der verstorbenen Person zugeordnet werden können.
2. Sie müsste die wichtigsten Lebensdaten, also eine Art Lebenslauf, gespeichert haben, damit auch die gerechte Selektion im Jenseits (in Himmelreich, Fegefeuer oder Hölle) vorgenommen werden kann. Diese Datenspeicherung wäre vergleichbar mit einem digitalen Speicherchip.
3. Die Seele müsste eine Wahrnehmung haben, damit sie weiss, wo und in welchem Zustand sie sich befindet, denn die 5 Sinne, die der Mensch hat, sind mit dem Tod erloschen.

Dass ein Geistwesen mit erwähnten Eigenschaften den menschlichen Körper nach dem Tod verlässt, ist wohl eher unwahrscheinlich und daher reine Glaubenssache.



Die Hoffnung auf ein Danach stirbt zuletzt

Auch in der heutigen aufgeklärten Zeit, wo viele Menschen mit den herkömmlichen Religionen und vor allem den patriarchal geführten Kirchen nichts mehr zu tun haben wollen, hoffen doch die meisten auf ein „Leben nach dem Tod“. Um dem Leben und dem Tod einen Sinn zu geben, kann man folgende Tendenzen beim heutigen Menschen feststellen:

- Der Grossteil der Menschen gehört nach wie vor einer Religionsgemeinschaft an, auch wenn der Glaube nicht mehr immer und überall praktiziert wird. Wie erwähnt verlieren zwar die traditionellen Kirchen an Mitglieder, jedoch haben Freikirchen und Sekten immer mehr Zulauf. Alle diese Menschen leben nach dem Motto: die Hoffnung stirbt zuletzt!
- Unter den religiös orientierten Menschen gibt es Gruppen, die ihr ganzes Leben auf das „Danach“ ausrichten. Sie stellen ihr Leben in den Dienst der Religion (Nonnen und Mönche, Priester und Strenggläubige (wie z. B. Mormonen). Dann gibt es auch noch die religiösen Fundamentalisten, die ihre Ansichten sogar mit Waffengewalt verteidigen und verbreiten.
- Die meisten Menschen, die sich von allen Religionen abgewandt haben, suchen aber dennoch einen spirituellen Weg, um ihrem Leben einen Sinn zu geben. Daher blüht seit einiger Zeit die Esoterik, die für alle Suchenden passende Lösungen anbietet.
- Menschen, die an Nichts glauben und den Tod als das fatale Ende akzeptieren, gibt es wenige, denn der Gedanke, dass mit dem Tod einfach alles aus sein soll, ist praktisch unerträglich.

Jedes Tier hat genauso Angst vor dem Tod wie wir Menschen, sonst würde es nicht davonrennen, wenn es gejagt wird oder sich sonst wie bedroht fühlt. Die Menschen jedoch wollen und können keinesfalls akzeptieren, dass der Tod endgültig ist und hoffen mit spirituellen Riten und dem Glauben an eine Heilslehre, dem Tod ein Schnippchen schlagen zu können. Das ist der Preis, den wir bezahlen für unseren gegenüber den Tieren erweiterten Intellekt, der den Menschen erlaubt, vernetzt zu denken und Folgerungen zu ziehen und Strategien zu erarbeiten, wir haben ein Bewusstsein entwickelt. Auch sehen wir uns als Wesen, durch das göttliche und kosmische Energien fliessen. Und weil wir uns als solche Wesen wahrnehmen, so muss es den oder die Götter doch einfach geben. Punkt!!!

Womit wir uns teilweise unsterblich machen können, ist, wie Kant sagte, die Erinnerung, die wir durch unser Leben bei den Mitmenschen hinterlassen, und natürlich durch die Weitergabe des Lebens. Gewisse grosse Menschen der Gesellschaft, der Politik, der Künste oder der Schrift sind praktisch über Jahrhunderte, ja sogar Jahrtausende unsterblich in der Geschichte und ihren Werken geworden.

Das könnte ihnen auch gefallen :

Gott – eine Illusion?

Brigitte Almut Gmach

Die Inselnomadin

Buchbewertung:
*Pflichtfelder