Cover: Die Frage nach dem „Warum“ Karmaliebe

Die Frage nach dem „Warum“ Karmaliebe
Zwischen den Welten der Liebe


EUR 20,90

Format: 13,5 x 21,5 cm
Seitenanzahl: 264
ISBN: 978-3-7116-1260-1
Erscheinungsdatum: 20.11.2025
Manche Menschen fühlen sich an wie ein Zuhause, das wir nie bewusst betreten haben. Eine Geschichte über Seelenverbindungen, stille Nähe und das Unsichtbare zwischen zwei Menschen. Für alle, die an mehr glauben als an Zufall.
Kapitel 1
Wer bin ich? Wer will ich sein?


Felice besitzt buchstäblich alles, was das Leben erfüllend machen könnte, und doch nagt eine namenlose Leere an ihrer Seele, eine Dunkelheit, die sie nicht erklären oder verstehen kann. Sie lebt, sie liebt, sie heiratet. Ein treuer Partner, ihr Fels in der Brandung, steht an ihrer Seite. Sie hat wunderbare Kinder, ihre Schätze, deren Lachen ihr Herz oft erhellt. Jede Entscheidung trifft sie mit einer tiefen Überzeugung, die aus dem Kern ihres Seins stammt. Es ist nicht der Mangel an Ehrgeiz, der sie bedrückt. Aber da ist dieses Gefühl, dieses kriechende, unbehagliche Etwas, das sich in ruhigen Momenten einschleicht und ihre Brust zuschnürt. Es ist wie ein Schatten, der ihre Freude trübt und ihren Herzschlag beschleunigt. Felice sehnt sich nach Veränderung, sehnt sich danach, dem Spiegelbild, welches sie jeden Morgen betrachtet, mit einem neuen Licht zu begegnen. Sie trifft eine Entscheidung, einen kleinen, scheinbar unbedeutenden Schritt, der aber das Potenzial hat, ihr ganzes Leben auf den Kopf zu stellen. Sie meldet sich für ein Probetraining im Fitnessstudio an. Was mache ich hier? fragt sie sich, als sie das Fitnessstudio betritt.
Ihr Herz schlägt bis zum Hals, ihre Hände vibrieren leicht. Sie schaut sich um, nimmt die jungen, fit aussehenden Frauen wahr, die in knapper Sportkleidung auf den Kursbeginn warten. Sie fühlt sich wie ein Eindringling, eine Außenseiterin. Ich sehe aus wie eine verwahrloste Hausfrau. Warum habe ich keine anständige Sportkleidung? Warum passen mir meine Sachen vor der Schwangerschaft immer noch nicht?!
Ab jetzt gibt es keine Ausreden mehr. Du bist hier, um etwas zu ändern. Du bist hier für dich, nicht für sie. Das ist nun dein Startschuss in ein neues Körpergefühl.
Trotz ihrer Selbstzweifel zwingt sie sich, einen Fuß vor den anderen zu setzen. Ihr weites Shirt und die schwarze Jogginghose fallen in der Menge kaum auf, aber die bedrückenden Blicke, die sie spürt, sind in ihrem eigenen Kopf viel intensiver. Unsicher sucht sie sich einen Platz in der hintersten Reihe. Pünktlich zum Kursbeginn betritt ein mit Rucksack bepackter Mann den Raum. Er hat eine direkte und entschlossene Ausstrahlung, legt seine Sachen ab und lächelt in die Frauenrunde. Felice sieht ihn an und kann ein Schmunzeln nicht unterdrücken. Seine Energie überrascht sie und verstärkt zugleich ihre Unsicherheit. Wie kann es noch peinlicher werden? Sie hatte eine Trainerin erwartet, etwa um die vierzig Jahre, eine, die bereits Kinder hat und sie motivieren kann, ihre Figur wieder in Form zu bringen. Schon lange nahm sie das männliche Geschlecht nicht mehr wahr, im Grunde genommen spielt es für sie auch keine Rolle.
Ich habe einen Mann, den ich innig liebe und der mich auch liebt. Warum sollte es mich plagen, ob das andere Geschlecht Interesse an mir hat?
Felice versucht, diese Gedanken beiseitezuschieben. Sie ist hier, um sich wieder wohl in ihrem Körper zu fühlen, und dieser Moment ist der erste Schritt auf einem neuen Weg. Jede Veränderung beginnt klein, weitet sich aus und erst nachdem der Weg gegangen ist, sieht man das große Ganze. Seit ihrer Jugend hält sie sich an eine strikte Geschmackslinie und daran gebundene Voraussetzungen, die ihr Mann bis auf den letzten Punkt erfüllt: groß gebaut, strahlend blaue Augen, rote Locken, eine Haut ohne Makel, er teilt ihre Ansichten und Werte. Das Wichtigste ist jedoch sein Herz und sie spürt wahrhaftig die Liebe, die er für sie hegt. Selbst nach der Geburt der Zwillinge, die ihren Körper leiden ließ, umgarnt er sie. Er gab ihr nie das Gefühl, „hässlich“ zu sein.
Ich kann nicht verstehen, warum er meine Erscheinung trotzdem noch so anziehend findet. Es ist einfach nicht nachvollziehbar, wie er den Speckbauch und die Cellulite attraktiv finden kann. So typisch, seine Worte dazu ändern sich nie:
„Ich liebe dich, und dein Körper hat mir wunderschöne Kinder geschenkt. Wie könnte ich diesen nicht lieben?“
Verbindet die beiden wirklich so viel mehr, als dass es das Körperliche je zerstören könnte? Felice weiß darauf keine Antwort. Mit aufrechter Haltung steht er da, völlig fremd und neu. Ein merkwürdiges Gefühl breitet sich in ihrer Bauchgegend aus, ein Kribbeln, das sie seit Jahren nicht mehr gespürt hat. Ist es Aufregung oder ist sie einfach völlig neben der Spur? Oder ist es nur ein neuer Anlass, sich Sorgen zu machen? Nach einer kurzen Begrüßung und Vorstellungsrunde geht es los. Auch den anderen Kursteilnehmerinnen ist nicht entgangen, dass der Trainer einem Leckerbissen gleicht. Sie kichern wie Teenager, wenn er spricht, und schmelzen bei seinem Lächeln dahin. Doch Felice kann sich beherrschen und ignoriert jeden Versuch seines freundlichen Lächelns. Wieso lächelt er ständig so gestellt? Skeptisch blickt sie ihm entgegen. Ist das ein Teil seiner Masche? Nur lächeln und nicken, damit die Teilnehmerinnen eine Illusion des Interesses spüren, um dann wiederzukommen. Ein cleverer Weg, um ein Fitnessstudio zu füllen!
Nach dem Kursende zieht sie sich trotz des guten Gefühls, das sie hat, hastig um. Ihr einziger Gedanke ist es, so schnell wie möglich nach Hause zu fahren. Unsicherheit schleicht sich ein. Will ich überhaupt noch mal hierher? Das Studio ist nett, aber diese oberflächliche, künstliche Atmosphäre kann und will ich nicht unterstützen! Beim Versuch, das Fitnessstudio zügig zu verlassen, wird sie von der Empfangsdame gestoppt, die interessiert nachhakt: „Konnten wir mit dem Probetraining Ihre Erwartungen erfüllen?“ Felice schnappt nach Luft, ringt um Worte, als plötzlich von hinten eine sanfte, jedoch bestimmte Stimme ertönt: „Sie haben sich gut geschlagen. Ich hoffe, ich war zu Ihrer Zufriedenheit?“ Röte steigt ihr ins Gesicht, als sie erkennt, dass es der Trainer ist. Eine frische Brise gefüllt mit männlichem, animalischem Duft trifft sie und paralysiert sie für einen kurzen Moment. Halb abgewandt richtet sich ihr Blick auf die Dame am Empfang, im Nacken spürt sie die drückende Präsenz des Trainers. Felice fühlt sich unsicher, ja, fast gefangen. Ihre Stimme ist kaum mehr als ein Hauch. Schüchtern flüstert sie: „Ja, das Tempo muss ich noch steigern, aber sonst hat es mir gut gefallen.“ Er tritt bedrohlich näher und flüstert: „Bis zum nächsten Mal.“ Die Dame am Empfang mit ihrem fast karikaturhaften, überzogenen Lächeln, das nur eine übermotivierte Empfangsdame in einem Fitnessstudio zustande bringen kann, präsentiert ihr den Vertrag. „Schauen Sie mal, ich habe Ihren Vertrag schon vorbereitet, Sie müssen nur noch unterschreiben.“ Wie in einem Sumpf der Höflichkeit versinkend, hat Felice das Gefühl, nicht mehr entkommen zu können. Sie könnte durchaus äußern, dass sie noch Bedenkzeit benötigt. Auf dem Heimweg scheinen die Ereignisse des Tages eine dunkle Wolke in ihrem Kopf zu bilden. Ist das alles nur eine hinterhältige Masche, um unbedarfte Frauen einzufangen? Mit dem sympathischen, gutaussehenden Trainer als Köder? Ich habe noch die Kündigungsfrist. Soll ich fliehen, einfach kündigen und meine guten Vorsätze über Bord werfen? Was bildet sich dieser arrogante Kerl eigentlich ein? Mit seinem schmierigen, smarten Lächeln versucht er doch nur, seinen Kurs zu füllen! Mit einer Welle der Selbstverachtung, dass sie so naiv gewesen ist, stürmt sie zu Hause rein. Ihr Ehegatte Vincent sitzt geduldig aber wartend im Wohnzimmer. „Liebling, wie war dein Probetraining?“, er erkennt dabei sofort den Sturm in ihren Augen. Sie entlädt ihre Frustration und erzählt ihm von dem hinterhältigen Spiel. Nach einer hitzigen Diskussion gelingt es ihm, sie zu beruhigen und sie zu überreden, es noch einmal zu versuchen. Vincent ist ein Anker in ihrem chaotischen Leben. Es ist erstaunlich, wie viel Unterstützung er ihr bietet, wie er immer wieder die Scherben ihrer Selbstzweifel aufsammelt und sie erneut zusammensetzt. „Ich liebe dich, Felice, genauso wie du bist. Arbeite an dir, bis du dich selbst wieder lieben kannst. Mehr will ich nicht und du auch nicht. Dein Körper ist nur eine Hülle. DU, das bist du. Das bewundere ich an dir. Wenn du dich unwohl fühlst, dann tu etwas für dich, niemand kann es dir abnehmen. Wenn es Sport ist, dann mach es“, erwidert er mit einer Engelsgeduld und einem liebevollen Lächeln. Er sieht ihr tief in die Augen, immer wieder gelingt es ihm, sie behutsam aus dem Meer ihrer dunklen Gedanken zu ziehen. Felice entscheidet sich, es noch einmal zu wagen. Montags und mittwochs um 16 Uhr findet das Training statt.
Eine Stunde oder auch mal etwas länger. Moritz, der Trainer, strahlt stets Hilfsbereitschaft aus, ohne dabei aufdringlich zu wirken. Er lenkt die Gruppe mit einer Leichtigkeit und einer nahezu spürbaren Professionalität. Jede anfängliche Skepsis wird im Keim erstickt. So kommt es auch, dass ein Teil der Gruppe nach dem Training ab und an zusammenkommt. Sie tauschen sich aus und reflektieren die letzten Übungen. Marie, stets zum Scherzen aufgelegt, wirft plötzlich die Idee in den Raum, heute Abend auszugehen. Felice zögert, denn bisher gab es keine Verabredungen außerhalb des Fitnesscenters. Grübelnd fragt sie sich: Soll ich mitgehen oder lieber doch nach Hause? Vincent wartet sicher mit einem Glas Wein auf mich. Soll ich es riskieren und ihn anrufen? Abrupt richtet Felice ihre Aufmerksamkeit auf die lachende Marie. „Ruf doch zu Hause an. Ein oder zwei Stunden kann dich dein Göttergatte doch wohl entbehren!“, verschmitzt mit einem Zwinkern widmet Marie sich wieder den anderen zu, die schon Pläne schmieden. Nach einem Moment der Überlegung schreibt sie Vincent lieber eine Nachricht und kehrt grinsend zum Tisch zurück. „Auf geht’s in die nächste Bar!“ Unter lautem Gejohle macht sich die feierwütige Gesellschaft auf den Weg. Obwohl sich Felice auf den Abend freut, kann sie ein Gefühl der Aufregung nicht abschütteln. Das Ziel ist eine Strandbar, die gewöhnlich gut besucht ist. Ein Gefühl der Leichtigkeit, das sie schon fast vergessen hatte, überkommt sie. Es fühlt sich so frei an, obwohl sie nie das Gefühl hatte, gefangen zu sein. Doch dieses Erlebnis hier ist aufregend, und die gesellige Menschenmenge wirkt ansteckend. Mit Sand unter den Füßen und Palmen an jeder Ecke fühlt sie eine Art Freiheit, die man normalerweise nur im Urlaub erlebt. Die anderen Gäste scheinen es ähnlich zu empfinden, sitzen gelassen und entspannt an ihren Tischen. Die aufgedrehte Gruppe bestellt schnell die erste Runde. Marie entscheidet sich für einen Cosmopolitan, Antonia für ein Radler, Luise nimmt eine Weinschorle, Charlotte will einen Kaffee, Moritz nimmt ein Wasser und Felice wählt eine Piña Colada. Moritz, der sonst so lebhaft ist, wirkt plötzlich still und abwesend. Felice nimmt den ersten Schluck ihrer Piña Colada. Hmmm, dieser kalte Cocktail schmeckt einfach herrlich. Warum mache ich mir zu Hause keine Cocktails? Während dieses Gedankenrausches treffen sich ihre Blicke zum ersten Mal. Trotz der vielen Menschen um sie herum scheint es in diesem Moment nur sie beide zu geben. Als wären sie in einer Blase, mustern sie gegenseitig ihre Gesichtszüge, unbemerkt von den anderen.
Ihr intensiver Blick ist mir vorher nicht aufgefallen.
Diese Grübchen um ihren Mund sehen wirklich niedlich aus.
Verwundert über seine Gedanken, mahnt sich Moritz zur Ordnung. Hör auf, diese verheiratete Frau anzustarren, sonst kommt sie noch auf die Idee, du hättest Interesse.
Der Abend verläuft ziemlich entspannt. Felice fühlt sich, als würde sie eine alte und zugleich neue Welt entdecken, und sie genießt es, dieses Stück Freiheit in sich aufzusaugen.
Ihre Gedanken schweifen immer wieder nach Hause ab, doch Marie holt sie stets zurück in die Realität. Es ist spät, als Felice zu Hause ankommt, alle schlafen bereits. Sie legt sich in ihr Bett und schläft, noch etwas aufgewühlt, ein. Leicht verkatert erwacht Felice in ihrem Himmelbett. Unten hört sie das Lachen und Toben ihrer Zwillinge. Es ist ein lauer Spätsommertag an einem Donnerstag. Die vierjährigen Mädchen müssen noch in den Kindergarten gebracht werden, doch dank der flexiblen Arbeitszeiten ihres Mannes teilen sich beide die Betreuung. Er, ein Architekt und brillant in seinem Beruf, entwirft ihr Eigenheim scheinbar im Schlaf. Alles, was er anpackt, gelingt ihm. Mit seiner leichten Art fesselt er jeden im Gespräch, ob Kunden oder der eigene Freundeskreis. Alle hängen an seinen Lippen. Seine athletische Statur sorgt oft für eifersüchtige Blicke des anderen Geschlechts. Kaffee nippend und im Schlafanzug an der Marmortheke ihrer Küche sitzend, beobachtet Felice ihren Ehemann.
Wie glücklich kann ich mich schätzen, diesen perfekten Mann an meiner Seite zu haben? Es gibt wirklich nichts, was ich an ihm auszusetzen hätte. Ich habe einfach nur Glück mit meinem „Göttergatten“, wie Marie ihn genannt hat. Doch was ist Glück überhaupt? Haben mir meine Eltern absichtlich den Namen Felice gegeben, damit mich das Glück stets begleitet? Es ist merkwürdig, das Glück war schon immer auf meiner Seite. Immer gute Noten, leichtes Lernen, alles behalten ohne Probleme, Glück bei meinen Freunden, den Lehrern, und selbst an der Uni hat mich Fortuna begleitet. Dort traf ich Vincent. Schon von Anfang an habe ich mich sicher bei ihm gefühlt. Er hat mir Stärke und eine starke Schulter geboten, was mich sehr beeindruckt hat. Wir haben uns schnell ineinander verliebt. Nach meinem Studium zur Innenarchitektin kam der erste große Schritt: Wir haben geheiratet. Obwohl wir erst drei Jahre zusammen waren, fühlte es sich richtig an. Noch bevor ich richtig im Berufsleben angekommen bin, wurde ich schwanger. Himmelsbotschaft – Zwillinge, es war atemberaubend. Jetzt, einige Jahre später, leben wir ein Leben, von dem andere nur träumen. Doch ich spüre nicht die Zufriedenheit, die ich eigentlich spüren sollte. Was ist das bloß? Wahrscheinlich ist es Meckern auf hohem Niveau. Habe ich es satt, glücklich zu sein? Vielleicht möchte ich nicht ständig vom Glück verfolgt werden.
Mit diesen Gedanken schließt Felice die Augen, trinkt den letzten Schluck Kaffee und begibt sich ins Bad, um zu duschen. Nach 30 Minuten erscheint auch Vincent im Türrahmen. Diesen Ausdruck in seinen Augen kennt Felice nur zu gut. Mit fixiertem Blick zieht er sich langsam aus, öffnet die Glastür der Duschkabine, tritt ein und dreht Felice mit einem Ruck um. Er küsst ihren Nacken. Bestimmt packt er ihre Hüfte und gleitet in sie hinein. Felice stöhnt auf. Ein Feuer entfacht in ihr. Sie schließt die Augen und beißt genussvoll auf ihre Unterlippe. Plötzlich blitzt das Bild von Moritz in ihren Gedanken auf. Sie erschrickt, stützt sich gegen die Scheibe und versucht, das eben Gedachte zu verdrängen. Vincent bemerkt nichts davon. Als er seinen Höhepunkt erreicht, schlingt er liebevoll seine Arme um ihren Bauch, zieht sie fest an sich und beide verweilen einen Moment. Etwas benommen trocknet sie sich ab und geht in den Ankleideraum, um sich fertig zu machen. Vincents Mutter holt heute die Mädchen vom Kindergarten ab und sie genießen ihren Oma-Enkel-Tag. So kosten beide die langersehnte Zweisamkeit aus. Es ist lange her, dass sie intime Momente geteilt haben. Sie fühlen sich seit Langem wieder nahe. Felice verdrängt, was ihr inneres Auge ihr zeigt und lässt sich leicht bekleidet bedingungslos in die Arme ihres Mannes sinken. Am Abend hat sie Zeit nur für sich selbst. Sie entscheidet sich, laufen zu gehen, anstatt den Kurs von Moritz zu besuchen.
Das Laufen tut ihr gut, die monatelangen Kurse tragen Früchte. Felice fühlt sich das erste Mal seit Jahren wieder fitter und attraktiver. Die Haare haben sich erholt, sind voller. Das braune Haar reicht ihr bereits über die Schultern. Von weiten Hosen ist nichts mehr zu sehen. Sie trägt eine enge Sporthose, ein bauchfreies Top ohne Ärmel. Die Natur so wahrzunehmen, wie sie ist, während der Körper auf Höchstleistung gebracht wird, setzt Unmengen an Glückshormonen frei. Sie atmet tief durch, immer tiefer, die Musik in ihren Ohren begleitet ihre Gedanken. Es ist, als wäre sie in einem Film, den sie vor- und zurückspulen oder immer dieselbe Szene abspielen kann. Nach einigen Tagen ruft Marie an, die in den letzten Monaten zu einer guten Freundin geworden ist. Seit ihr Sohn in denselben Kindergarten eingewöhnt wurde, sehen sich die Mütter immer öfter. Die Gespräche finden anfangs vor dem Kindergarten statt und dehnen sich aus, bis die Mütter sich gegenseitig morgens im Eigenheim besuchen. Das ist gar nicht so schwer, denn Marie zieht in dieselbe Straße, in der bereits Felice und Vincent gebaut haben. Vom anfänglichen Kaffeeklatsch entsteht ein morgendliches Ritual: Die Mütter trinken Kaffee und gehen gemeinsam eine Stunde laufen.
Die Freundschaft vertieft sich, sodass die Mütter immer mehr miteinander unternehmen. Sie nehmen sich gegenseitig die Kinder ab, erledigen gemeinsam die Einkäufe und unterstützen sich in allen Angelegenheiten, die das Leben so mit sich bringt. So entstehen viele private Gespräche über Ehe, Ängste und Wünsche. Beide finden eine Vertraute, eine Verbündete im Geiste. Sie ergänzen sich nicht nur, sondern sie verstehen sich blind. Oft lachen sie darüber, warum sie sich nicht schon früher gefunden haben. Seelenschwestern finden immer zueinander, ganz gleich, wie alt sie sind. Ihre Beziehung ist geprägt von einer tiefen emotionalen Verbundenheit. Sie teilen Freuden und Sorgen, sie feiern und weinen miteinander. Ihre Augen strahlen Verständnis aus, wenn sie aufeinander blicken, und in ihren Stimmen klingt Mitgefühl, wenn sie miteinander sprechen. Sie haben eine Verbindung geschaffen, die stärker ist als bloße Freundschaft, sie sind füreinander Familie geworden. Jede von ihnen fühlt sich durch die andere gesehen und anerkannt, in ihren Stärken und in ihren Schwächen. Sie sind einander Spiegel und Stütze, Vertraute und Ratgeberinnen. Ihre Beziehung ist ein sicherer Hafen in der manchmal stürmischen See des Lebens. Nach Maries hartnäckigem Drängen kehrt Felice schließlich zu dem Sportkurs zurück. Ein gewöhnlicher Montagmorgen, Routinen laufen ab, die Zwillinge werden in den Kindergarten gebracht. Doch bevor der Tag seine volle Tragweite entfaltet, gönnen sich die Freundinnen ihre morgendliche Laufrunde. Marie, eine lebensfrohe und herzliche Persönlichkeit, sprudelt geradezu über vor Geschichten und Gedanken. Sie liebt es, die Situationen durchzusprechen, um eine Art Sicherheit für sich selbst zu erlangen. Seitdem sie ihre Arbeit als Krankenschwester wieder aufgenommen hat, sind diese gemeinsamen Läufe nicht mehr tägliche Routine, sondern kostbare Momente geworden. An Montagen jedoch behalten sie sich diese gemeinsame Zeit. Sie genießen ihre Strecke, die sie durch malerische Landschaften, entlang von Seen und durch waldgesäumte Alleen führt. Felice, ungewöhnlich nervös an diesem Tag, bringt es nicht übers Herz, Marie den wahren Grund für ihr Zögern bezüglich des Sportkurses zu enthüllen. Sie fühlt sich lächerlich, von solchen Gedanken beherrscht zu werden. Diesmal nimmt Felice den Weg allein mit dem Auto, während Marie die Aufgabe hat, ihren Sohn vorher zu den Schwiegereltern zu bringen. In Maries Leben spielen die Schwiegereltern eine entscheidende Rolle. Sie unterstützen sie, wo sie können, vor allem, weil Maries Mann oft beruflich unterwegs ist. Sie sind eine große Hilfe, auch wenn es manchmal Reibungspunkte gibt. Marie ist ihnen sehr dankbar dafür, besonders da ihre eigenen Eltern tragisch verunglückt sind, als sie gerade einmal 14 Jahre alt war. Trotz der Schwere ihrer Vergangenheit, strahlt Marie eine fast ansteckende Fröhlichkeit aus. Sie ist eine Optimistin, oft diejenige, die anderen zuhört und Trost spendet. Doch in Felice hat sie eine Vertraute gefunden, eine echte Zuhörerin, die ihre Freude, Ängste und Trauer teilen kann. Mit nur einem Blick tauschen die Freundinnen ihre Gedanken aus. Während Felice vor dem Studio auf Marie wartet, checkt sie, etwas gelangweilt, ihre E-Mails auf dem Smartphone. Marie lässt nicht lange auf sich warten und beide betreten gemeinsam das Studio. In der Umkleide schlüpft Felice in ihre schwarze, enge Sporthose, ihr weißes Tanktop und ihre geliebten Nikes. Sie bindet ihre Haare zu einem Pferdeschwanz zusammen, legt ein Handtuch um die Schultern und macht sich bereit für das Training. Marie, in auffälligem, mädchenhaftem Pink gekleidet, folgt ihr etwas langsamer. Als sie den Sportraum betreten, wirft Moritz einen flehenden Blick in ihre Richtung, als ob er entlocken wollte, was der Grund ihrer Abwesenheit war.
Er fixiert Felice und lächelt verlegen. „Guten Abend“, rufen die Freundinnen im Chor entgegen. Ein Lächeln kann er sich nicht verkneifen. „Was für eine Ehre, euch wieder im Kurs zu sehen!“ Mit einem fragenden Blick versucht er, eine Antwort für ihre Abwesenheit zu bekommen. Doch Felice, die stundenlang an ihrem Pokerface gearbeitet hat, winkt nur ab und beendet seine forsche Nachfrage. Sie ist stolz auf sich, es gelingt ihr in einer Perfektion, die sie selbst nicht erahnt hätte. Während des Aufwärmens und der Dehnübungen fixiert er Felice beim Training zum ersten Mal intensiv. Sein Blick scheint förmlich auf ihr zu brennen. Es wirkt, als würde er jede ihrer Bewegungen aufsaugen wie ein ausgehungerter Löwe, der seine Beute zum ersten Mal erblickt und bereit ist zu jagen. Marie entgeht das nicht. Sie sucht fragend Felices Blick, doch diese ist völlig auf ihre Übungen konzentriert, als würde sie alles und jeden um sich herum ausblenden. Nach 60 intensiven Trainingsminuten voller Schweiß fühlen sich die Freundinnen erschöpft aber glücklich.
Frisch geduscht geht es hinaus in den Garten des Sportstudios, wo die Sportbegeisterten ihren Eiweißhaushalt mit einem Shake auffüllen. Als Moritz auftaucht, um mit einem Kollegen eine Zigarette zu rauchen, nicken sich Felice und er mit einem Lächeln zu. Seine Blicke durchdringen Felice. Es ist nur ein kurzer Moment, aber so intensiv, dass sie fast süchtig danach wird. Als der Shake ausgetrunken ist, löst sich die Gruppe der Frauen langsam auf. Felice, die während ihrer Schwangerschaft mit den Zwillingen das Rauchen aufgegeben hat, erliegt wieder dem Genuss des Geruchs. Sie gönnt sich ab und zu eine Zigarette, meist schnorrt sie sich bei Marie durch. Am Ausgang zum Parkplatz lehnt sie an der Wand und zieht erleichtert an einer Zigarette. Sie genießt jeden Zug und schließt dabei genüsslich die Augen.
Die Tür schnappt auf und Moritz tritt mit schnellen Schritten heraus. Felice wundert sich, denn eigentlich sollte er noch einen Kurs leiten. Er nimmt nichts und niemanden wahr, setzt Schritt um Schritt mit gesenktem Blick. Als er bei Felice ankommt, hebt er seinen Blick. Seine braunen Augen, wild und luchsartig, durchdringen sie mit einer Intensität bis zum Knochenmark, die ihr weiche Beine bereiten.
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5 Sterne
Karmaliebe  - 09.05.2026
Alexandra Kremhoff

Was für eine Geschichte. Sie hat mich nach dem zweiten Kapitel, total in seinen Bann gezogen. Die Geschichte ist leicht, in einem angenehmen Stil zu lesen. Es ist intensiv und regt zum Nachdenken an. Liebe und persönliche Entscheidungen werden, überraschend gut verarbeitet. Die Frage " Warum" habe ich mir beim lesen sehr oft gestellt. Von mir eine absolute Leseempfehlung ⭐⭐⭐⭐⭐

4 Sterne
Tiefgründig, berührend und sehr realitätsnah - 30.03.2026
Lea Siemer

Die Frage nach dem “Warum” ist ein Roman, der sich intensiv mit inneren Konflikten, Selbstfindung und zwischenmenschlichen Beziehungen auseinandersetzt. Ich konnte mich zwar mit der Kernsituation der Protagonistin nicht identifizieren, habe mich aber an vielen Stellen und Gedankengängen doch etwas wieder erkannt. Besonders gelungen fand ich, wie offen die Gedanken und Gefühle der verschiedenen Protagonistinnen und Protagonisten dargestellt werden. Man bekommt tiefe Einblicke in ihre inneren Welten, wodurch viele Zweifel, Fragen und Emotionen sehr nachvollziehbar sind. Daraus geht aber auch hinaus, wie wichtig die Kommunikation untereinander ist, sowie ein Gefühl dafür, wie sich unser Gegenüber in manchen Momenten fühlen könnte. Das Buch umfasst viele wichtige Themen: Selbstliebe, Neufindung, Freundschaften, Beziehungen, Kommunikation, das Verlassen der eigenen Komfortzone, Overthinking, Selbstreflexion, Respekt, Hoffnung, sowie Persönliche Entscheidungen und das Resultat daraus. Es regt gezielt zum Nachdenken an und überzeugt dabei mit einer deutlichen Tiefgründigkeit.Ein klarer Pluspunkt ist die Charakterisierung zu Beginn, die den Einstieg erleichtert und eine gute Orientierung gibt. Allerdings fand ich den Schreibstil teilweise etwas gewöhnungsbedürftig. Es wird oft innerhalb des Kapitels zwischen verschiedenen Protagonisten gewechselt. Aber ich konnte mich im Laufe des Buches gut daran gewöhnen. Auch manche Zeitsprünge fand ich etwas abrupt und hätte mir hier und da einen flüssigeren Übergang gewünscht. Insgesamt ist es ein tiefgründiger Roman über Selbstfindung, Beziehungen und innere Zerrissenheit, der zum Nachdenken anregt und lange nachhallt – auch wenn man nicht alle Lebensrealitäten der Figuren selbst teilt. Eine klare Empfehlung von mir für die Leute, die manchmal auch an sich selbst Zweifeln und bereit sind, sich selber gegenüberzutreten, um dazu zu lernen.

5 Sterne
Das Warum kann so viel bedeuten… - 11.02.2026
Jasmin

Ich hab’s verschlungen, geliebt; annotiert, markiert. Man lernt mit dem Buch, auf seine innere Stimme zu hören. Und zu leben.Verheiratet und Kinder haben ist das eine, aber zu 100% glücklich zu sein ist das andere.Umso mehr freue mich auf die weiteren Teile der Reihe.Eine wohlfühl Buch durch und durch.

5 Sterne
Eine spannende Reise zu einem selbst  - 22.01.2026
Patricia

Es ist ein packendes und spannendes Buch, das man kaum aus der Hand legen kann. Die kurzen Kapitel sorgen für ein hohes Tempo und machen das Lesen leicht und flüssig. Der Schreibstil ist angenehm, die Geschichte wild und zugleich tiefgründig.Besonders schön ist, dass das Buch nicht nur unterhält, sondern auch zur Reflexion über das eigene Leben anregt. Es macht neugierig auf mehr und steigert die Vorfreude auf die nächsten Bände enorm. Ein intensiver Roman, der nachhallt und Lust auf die Fortsetzung macht.Danke für die kleine Reise zu mir selbst ☺️

5 Sterne
Eine spannende Reise zu einem selbst  - 22.01.2026
Patricia

Es ist ein packendes und spannendes Buch, das man kaum aus der Hand legen kann. Die kurzen Kapitel sorgen für ein hohes Tempo und machen das Lesen leicht und flüssig. Der Schreibstil ist angenehm, die Geschichte wild und zugleich tiefgründig.Besonders schön ist, dass das Buch nicht nur unterhält, sondern auch zur Reflexion über das eigene Leben anregt. Es macht neugierig auf mehr und steigert die Vorfreude auf die nächsten Bände enorm. Ein intensiver Roman, der nachhallt und Lust auf die Fortsetzung macht.Danke für die kleine Reise zu mir selbst ☺️

4 Sterne
Gute Unterhaltung zum Mitfühlen  - 07.01.2026
Lili

Mich beeindruckt der schöne, flüssige Schreibstil, der einen direkt abholt und zum Weiterlesen einlädt. Besonders empfehlenswert für Menschen, die sich für tiefgründige Liebesgeschichten interessieren und gerne über Sinn, Begegnungen und Beziehungen reflektieren.

4 Sterne
Gute Unterhaltung zum Mitfühlen  - 07.01.2026
Lili

Mich beeindruckt der schöne, flüssige Schreibstil, der einen direkt abholt und zum Weiterlesen einlädt. Besonders empfehlenswert für Menschen, die sich für tiefgründige Liebesgeschichten interessieren und gerne über Sinn, Begegnungen und Beziehungen reflektieren.

5 Sterne
Ich habe mich wieder erkannt  - 06.01.2026
Krissy

Oh gott ich dachte echt du hast über mich geschrieben genauso geht es mir auch und auch momentan noch Richtig klasse gefällt mir echt gut ich glaub das brauch ich im meinem Bücherregal 🤗

5 Sterne
Die Frage nach dem WARUM-karmaliebe - 27.12.2025
Natalja

Die Frage nach dem Warum – Karma-Liebe zwischen den Welten der Liebe ist ein feinfühliges Buch, das den Leser dazu einlädt, nach innen zu schauen und sich der tiefen Frage nach dem eigenen Warum zu stellen. Die Geschichte berührt, weil jede Figur eine andere Facette des Lebens widerspiegelt und zeigt, wie vielfältig Liebe, Entwicklung und innere Erkenntnis sein können. Auf stille und zugleich eindringliche Weise regt das Buch zum Nachdenken an und öffnet den Raum für Selbstreflexion, Sinnsuche und Verbundenheit zwischen den Welten der Liebe.

5 Sterne
Herzerwärmend!!! - 23.12.2025
Svenja

Wow, was soll ich sagen, das Buch hat mich von der ersten Seite an abgeholt.Berührend, tiefgreifend, und man fühlt sich sofort mitten drin. Es zeigt, uns geht es allen gleich, und man spürt die Leidenschaft mit der dieses Buch geschrieben wurde! Perfekt um mal für einige Stunden „einzutauchen und abzuschalten“, ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung.

5 Sterne
Erlichkeit  - 18.12.2025
Sebastian Feitsch

Ich kenne die Autorin schon seit einiger Zeit und möchte ihr großen Respekt aussprechen. Alles, was sie in ihrem Leben erlebt hat, vom Arbeitsstress über die Kinder bis hin zu Enttäuschungen, hat sie ehrlich in diesem Buch festgehalten.Sie spricht über Themen, die uns alle im Leben beschäftigen, über die aber oft nicht offen gesprochen wird. Genau deshalb ist dieses Buch so wertvoll.Für Menschen, die bereit sind, ehrlich hinzuschauen und die Wahrheit sehen wollen, ist dieses Buch eine absolute Empfehlung. Ganz egal ob für Frauen oder Männer. Ich kann es wirklich von Herzen weiterempfehlen.

5 Sterne
Neue Denkanstöße - 15.12.2025
Susi

Die Frage nach dem „Warum“ – Karmaliebe: Zwischen den Welten der Liebe von Meggy Bauer ist ein berührendes Buch, das lange nachhallt. Es verbindet Spiritualität, Emotion und Lebensfragen auf eine sehr ruhige, ehrliche Weise. Statt schnelle Antworten zu liefern, lädt die Autorin dazu ein, innezuhalten und sich den großen Fragen des Lebens behutsam zu nähern.Besonders gefallen hat mir, wie sensibel das Thema Liebe über Grenzen hinweg behandelt wird – Liebe als Verbindung, als Lernprozess, als etwas, das manchmal schmerzt und gerade dadurch wächst. Die Sprache ist klar, warm und zugänglich, ohne kitschig zu werden. Viele Gedanken fühlen sich vertraut an, als würde jemand Worte für etwas finden, das man selbst schon lange in sich trägt.Ein Buch für Menschen, die nicht nur lesen, sondern fühlen wollen. Für alle, die sich mit dem „Warum“ beschäftigen, ohne einfache Lösungen zu erwarten – und genau darin Trost, Tiefe und neue Perspektiven finden.

5 Sterne
Überraschungsfund - 15.12.2025
Jonas Hellerkamp

Ich bin über Facebook auf das Buch aufmerksam geworden und habe es eher spontan bestellt. Die Bestellung lief problemlos, alles kam schnell und ordentlich an. Inhaltlich hat mich Die Frage nach dem „Warum“ – Karmaliebe positiv überrascht: ruhig, ehrlich und nachdenklich, ohne kitschig zu wirken. Insgesamt eine stimmige Lektüre, mit der ich sehr zufrieden bin.

5 Sterne
Das Beste Buch was ich seit langem gelesen habe .. - 15.12.2025
Jasmin

Die Frage nach dem Warum Karmaliebe ist das beste Buch, das ich seit langem gelesen habe.Nicht, weil es laut oder dramatisch ist sondern weil es leise trifft. Direkt ins Herz.Dieses Buch hat mich tief berührt, nachdenklich gemacht und auf eine besondere Weise abgeholt. Die Geschichte fühlt sich nicht wie eine erfundene Handlung an, sondern wie ein Spiegel der eigenen Gefühle. Meggy Bauer schreibt mit so viel Feingefühl über Liebe, Schuld, Vertrauen und die unsichtbaren Verbindungen zwischen Menschen, dass man sich selbst in vielen Momenten wiederfindet.Die Charaktere sind echt, verletzlich und voller Tiefe. Alte Entscheidungen, innere Unruhe und neue Begegnungen verweben sich zu einer Geschichte, die lange nachhallt. Ich habe selten ein Buch gelesen, das mich so ruhig, aber gleichzeitig so intensiv bewegt hat. Dieses Buch bleibt.In Gedanken. Im Herzen.Eine absolute Leseempfehlung für alle, die Bücher nicht nur lesen, sondern fühlen wollen.

5 Sterne
Schon nach der Leseprobe war ich emotional abgeholt.  - 13.12.2025

Diese Geschichte fühlt sich erschreckend echt an. Eine Mutter, verheiratet, mitten im Alltag, mit all den Selbstzweifeln, Ängsten und der leisen Frage, wo sie selbst geblieben ist.Genau das hat mich berührt. Keine heile Welt, sondern Realität. Der Wunsch, sich wieder zu spüren, sich zu verändern, ohne alles zu zerstören. Das Buch zeigt diesen inneren Konflikt ehrlich, feinfühlig und ohne Schönreden. Es macht Mut, genauer hinzusehen und den eigenen Weg ernst zu nehmen.Die Handlung ist fesselnd, die Gefühle sind echt und die spirituelle Tiefe ist klug eingebettet, ohne aufgesetzt zu wirken.

5 Sterne
Ein Must-Read für alle, die an die Macht der Liebe glauben! - 08.12.2025
Helena

Die Frage nach dem „Warum“ – Karmaliebe von Meggy Bauer ist nicht einfach nur ein Buch – es ist eine emotionale Reise, die man erlebt haben muss. Dieses Werk verbindet spannende Handlung, tief empfundenes Gefühl und spirituelle Erkenntnisse zu einem Leseerlebnis, das berührt, motiviert und inspiriert.Meggy Bauer öffnet ihren Leserinnen und Lesern die Tür zu einer Welt, in der nichts zufällig geschieht und jede Begegnung eine Bedeutung hat. Wer sich jemals gefragt hat, warum bestimmte Menschen unser Leben verändern, findet hier Antworten – klar, bewegend und unglaublich fesselnd erzählt.Der warme, flüssige Schreibstil macht es nahezu unmöglich, das Buch aus der Hand zu legen. Jede Seite schenkt neue Erkenntnisse, Gänsehautmomente und die ermutigende Botschaft, dem eigenen Herzen zu vertrauen.Für alle, die Spiritualität, Liebe und persönliches Wachstum schätzen, ist dieses Buch ein absoluter Geheimtipp – und definitiv ein Geschenk, das man sich selbst oder anderen machen sollte.

5 Sterne
Das geht ans Herz - 05.12.2025
Doreen Wolf

Eine Frau, wie du und ich. Wie tausende da draußen. Toller Kurzweiliger Roman über das Leben einer Frau selbst. Es war ein wahres Lesevergnügen.

5 Sterne
Die Frage nach dem „warum“ Karmaliebe , zwischen den Welten der Liebe - 01.12.2025
Helene

Als ich das erste Mal aus dem Buch gelesen habe, war ich erstaunt, wie viel Gefühl und Spannung gleichzeitig vorhanden ist. Es zeigt nicht nur viele verschiedene Facetten auf, sondern auch eine möglichen Umgang mit tiefen, emotionalen Themen. Dieses Buch würde ich jedem unter den Weihnachtsbaum legen.

5 Sterne
Ein großartiges Buch - 01.12.2025
Miruna

Eine wundervolle Geschichte. Ich kann die Fortsetzung kaum erwarten.

5 Sterne
Die Frage nach dem Warum? Und warum diese Frage so wichtig ist! - 29.11.2025
Celiena

„‘Die Frage nach dem Warum – Karmaliebe‘ hat mich sofort abgeholt. Viele Gedanken und Erfahrungen im Buch konnte ich auf mein eigenes Leben übertragen, wodurch es mich auf einer tiefen Ebene berührt hat. Die einfühlsame Art, wie die Themen dargestellt werden, regt zum Nachdenken an und bleibt noch lange nach dem Lesen nach. Eine klare Empfehlung für alle, die sich selbst und ihre Beziehungen besser verstehen möchten.“

5 Sterne
Meine Schwägerin hat mich damit angesteckt - 26.11.2025
Michael aus Koblenz

Als meine Schwägerin mir dieses Buch gezeigt hat, war ich skeptisch. Denn ich bin gar nicht der Typ, der sowas liest. Ich bin auch kein besonders Gefühle-Mensch, aber als ich dann an einer Stelle an einem bestimmten Kapitel war, hat es mich dann doch gepackt. Dieses Buch könnte zu jedem passen, der das Leben hinterfragt und sich die Frage nach dem warum stellt.

5 Sterne
Die Frage nach dem „Warum“ Karmaliebe Zwischen den Welten der Liebe - 25.11.2025
Dimi

Das Thema hat mich schon immer Interessiert. Das Buch ist packend und es liest sich leicht. Die Gefühle springen Förmlich auf einen Über. Ich konnte mich in jedem der Protagonisten finden und habe dadurch einiges verstanden. Ich empfehle jedem das Buch, der über sich und sein inneres Nachdenkt.

5 Sterne
Die Frage nach dem Warum, eine Karma Liebe - 25.11.2025
Anja Schlichtmann

Ich habe mir die Leseprobe durchgelesen und bin mega begeistert. Eine Geschichte wie aus dem wahren Leben. Ängste und Zweifel einer verheirateten Frau mit Kindern, die sich neu entdecken will. Die sich wieder selbst finden will. Sie hat Zweifel an ihrem Selbst und möchte sich verändern. Das Buch ist es wert, mehr lesen zu wollen.

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Cover: Die Frage nach dem „Warum“ Karmaliebe

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