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Das Experiment – ein Sprung ins Leben

Klaus Itta

Das Experiment – ein Sprung ins Leben

Eine mehr oder weniger philosophische Erzählung

Kundenbewertungen:

5 Sterne
Ein literarisches Essay mit philosophischem Hintergrund - 25.03.2020
R.Hammer

Philosophen können meines Erachtens kaum belletristische Werke erzeugen, weil sie zu kompliziert denken. Dies ist wohl darauf zurückzuführen, dass die Beschäftigung mit schwierigen Texten zu einem differenzierteren Denken führt, welches für das literarische, schriftstellerische Denken untauglich macht. Dies trifft auf die meisten Philosophen zu, nicht aber auf diesen Autor. Er ist offensichtlich in der Lage, den „philosophischen Ballast“ loszuwerden. Er schreibt einfach, verständlich, schlicht – aber trotzdem gehaltvoll und ansprechend.Den philosophischen Hintergrund kann man nicht übersehen. Es wird auf verschiedene, philosophische Bezüge expressis verbis hingewiesen, die philosophischste Frage aller philosophischen Fragen wird behandelt – die Frage nach dem Sinn von Sein und Existenz. Sogar Heidegger kommt darin vor – und das in einer allgemein verständlichen Form!!Sicherlich ist es aus der Perspektive des poetischen Realismus, der Darstellung der Realität aus der Perspektive des Schönen, etwas „stilbrüchig“, da »Riesenpenis« oder »Scheiße« sicherlich nicht in das Weltverständnis des klassischen, poetischen Realismus passt, aber sehr wohl in unsere Zeit. Mit Stilbrüchen kann man auch Aussagen treffen.Die Vermischung von verschiedenen literarischen Stilen (poetischer Realismus, Romantik) ist aus meiner Sicht kein Fehler. Kein Dichter und kein Schriftsteller wird sich durch Einhaltung eines bestimmten Stils einschränken lassen. Er wird genau das zu Papier bringen, was ihm auf dem Herzen liegt, was er sagen will. Seine Seele treibt ihn. Schnitzler spricht von einer Seelenprostitution der Schriftsteller, weil sie ihre Seele in ihr Werk legen.Goethe schrieb seinen Werther, um seinen Liebeskummer loszuwerden. In Dichtung und Wahrheit beklagt er sich erschüttert darüber, dass er mit dem Schreiben des Werther seelisch gesundet ist, damit aber eine verderbliche Suizidwelle bei jungen Paaren ausgelöst hat.Meine Gleichsetzung dieses Büchleins zum Werther geht ganz einfach darauf zurück, dass der Autor darin eigene, persönliche Lebenserfahrungen verarbeitet.Man kann erkennen, dass der Autor auf eigene Lebenskontexte zugreift, wie Philosophie, Psychologie oder Meditation.Der Autor hat in seinem Experiment das Gleiche gemacht, was Goethe mit seinem Werther gemacht hat: die literarische Verarbeitung von etwas seelisch Unverarbeitetem. Bei der literarischen Qualität dieses Büchleins – das ist Literatur!Es gibt verschiedene Meinungen, was einen Schriftsteller zu einem guten Schriftsteller macht: Die einen meinen, dass jemand nur dann produktiv sein kann, wenn er selbst nichts erlebt. Wenn man selbst viel erlebt, hat man nicht mehr die Fantasie, um literarisch produktiv zu sein. Die andere Position besagt, dass das Qualitative in der Literatur nur dann entsteht, wenn einLebensbezug da ist (wie z.B. bei Goethe).Wenn ich so zurückdenke, ist das Beste, was ich je gelesen habe, dasjenige, was einen Lebensbezug hatte.Dr. Robert Hammer

5 Sterne
Die Frage nach dem Lebenssinn - 10.02.2020
Dr. Robert Hammer

Grundlegende philosophische Lebensfragen, welche jeden betreffen, werden aus einer subjektiven Perspektive heraus in einer schlichten Erzählform allgemein verständlich und nachvollziehbar abgehandelt.Geschrieben im Stil des poetischen Realismus, vermischt mit Elementen der Romantik, hat dieses Büchlein einen eigenen Reiz.Lesenswert.

Format: 13,5 x 21,5 cm
Seitenanzahl: 102
ISBN: 978-3-99064-780-6
Erscheinungsdatum: 09.12.2019
Durchschnittliche Kundenbewertung: 5
EUR 10,90
EUR 6,99

Krampus & Nikolo