Sonstiges & Allerlei

Blutballaden

Tobias Pamer

Blutballaden

Tirols vergessene Epoche

Kundenbewertungen:

5 Sterne
Die vergessene Zeit - 18.12.2015

Das Buch bringt Licht in eine vergessene Zeit unserer Geschichte, auf eine spannend Art!

3 Sterne
Blutballaden Tobias Pamer - 03.11.2015
Karl Krachler

Ich will dem Autor behilflich sein mit meiner Kritik. Und zwar sind einige grundlegende Dinge zu beachten.Text: nach jedem Gedankengang einen Absatz. So ist es sehr ermüdend, das Buch zu lesen.Dialoge: das "Du-Wort" gab es ím Mittelalter nicht.Die Dialoge sind falsch (22), im Mittelalter gab es kein "Du-" sondern die Person wurde je nach ihrem Stand angesprochen. "Ei, schauet nur diese Pracht! Habet Ihr Eure Wahl schon getroffen? Bedürfet Ihr eines Rates? Wünschet Ihr noch einen weiteren Trunk?"Weiters wurde der Kunjunktiv genützt und in der 3. Person gesprochen. Besonders in Adelskreisen war dies üblich. Mein Großvater hat noch den Fürst Khevenhüller mit "Durchlaucht" angesprochen, und dieser hat in 3. Person geantwortet, "..will Er jetzt die Bäume setzen im Burggarten?"Es wurden Höflichkeitsformeln eingewebt, wie "Gott zum Gruße, Gehabt Euch wohl. Edler Recke, wertes Fräulein so seid bedankt.""Tretet herein, seid mir willkommen", "Fahret wohl, gehabt euch wohl!" Verfeinern der Anrede wurde als Höflichkeit gefordert.Seite24: um Gottes Willen, in der Renaissance gab es keine Goldfiguren und Messingbehälter und Kerzenleuchter in der Kirche, auch keine Kirchenfenster aus buntem Glas. Das sind alles Dinge des Barock, 300 Jahre später.Die Kavallerie gab es im 14. Jh. nicht. Es gab Reiter, jedoch nur zu Demonstrations-Zwecken, wie bei Turnierveranstaltungen, und in Schlachten als Demonstration.Die englische Reitweise und Ausrüstung gab es erst ab dem 19. Jahrhundert. Die mittelalterlichen Reiter saßen auf maurisch-spanischen Sätteln, das waren Sättel mit hohem Sattelhorn und Hüftstütze, sie konnten gar nicht alleine auf das Pferd aufsteigen, vor allem in voller Rüstung die cirka 40 kg schwer war, sie konnten auch nicht alleine absitzen.Es gab keine Trense und Zügel, sondern Kandare und riesige Sporen, die Pferde waren meist an der Flanke verwundet. Die Reitweise war eher iberisch-spanisch, mit Langzügel und lockerer Haltung. Es wurde mit Kandare geritten wodurch ein leichtes Ziehen am Zügel den vielfachen Druck auf das Gebiss des Pferdes ausübt als bei gewöhnlichen Zügeln. Aus diesem Grund ist eine Kandare auch etwas für geübte Reiter, die über das nötige "Finderspitzengefühl" für dieses Gebiss haben. Mit einer solchen Kandare kann man auch leicht mit längeren Zügeln reiten.Bei der Auswertung von mittelalterlichen Siegelbildern und Miniaturen aus dem 12. u. 13. Jh. fällt mir immer auf, das die Ritter ihr Bein weit nach vorne ausstrecken. Hierdurch wurde verhindert, dass der Schwerpunkt im Becken liegt. Da man ja mit diesem auf dem Pferd sitzt, ist die Bedeutung ziemlich offensichtlich. Auch praktisch erklärt sich, dass mit so weit vorgestreckten Bein erheblich schlechter geritten wurde, als mit einer Beinstellung, bei der Ferse, Becken und Schulter eine senkrechte Linie bilden.Adelige Söhne und Töchte wurde selten trainiert, mit Waffen zu kämpfen. Sie wurden vom gemeinen Volk unterschieden. Mir ist kein Fall bekannt, Adelige waren auch nicht in vorderer Front dabei, wenn es zu einer Schlacht gekommen ist. Das waren Fußsoldaten, Söldner, etc. Kein Grafensohn, kein Ritter adeliger Herkunft hat in einer Schlacht gekämpft. Fürstensöhne sind nie geritten, die Gemälde und Bilder wurden als Status und Macht eingesetzt, entsprechen jedoch nicht der Realität.Frauen sind nie geritten, ausser Jeanne d'Arc gab es keine Frau im Ritterstand.usw. ich kann noch viele Irrtümer aufklären, vorrausgesetzt es wird so wohlwollend aufgenommen.

5 Sterne
Fast vergessen - 30.08.2015

Da die Geschichte Tirols leider nicht mehr in allen Köpfen abrufbar ist, hilft dieses Buch das Interesse (vor allem der jüngeren Generation) an unserer Geschichte wieder zu wecken!

Format: 13,5 x 21,5 cm
Seitenanzahl: 268
ISBN: 978-3-99038-912-6
Erscheinungsdatum: 21.04.2015
Durchschnittliche Kundenbewertung: 4
EUR 16,90
EUR 10,99

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