Cover: Auf dem Meer segeln Papierschiffchen

Auf dem Meer segeln Papierschiffchen


EUR 14,90

Format: 13,5 x 19 cm
Seitenanzahl: 54
ISBN: 978-3-99146-889-9
Erscheinungsdatum: 19.08.2024
Sofia Vuskovic verknüpft in ihrem fulminanten Debütwerk die Erinnerung an eine verlorene Freundschaft mit einer der größten Tragödien unserer Zeit: den unzähligen Fluchtsuchenden, die, hoffend auf eine bessere Welt, ihr Leben in den Weltmeeren verlieren.
1

Es war Winter.
Na ja, jedenfalls ein sizilianischer Winter.
Ich erinnere mich an jede Einzelheit dieses Tages. Wie hätte ich sie auch vergessen können? Glasklar sehe ich noch alles vor mir: den Tisch, den meine Mutter so lieb hatte, die helle Sonne, die durch die quietschgelben Vorhänge schien, und auch meine ungelösten Physikhausaufgaben. Hätte man mir gesagt, dass mein Leben sich in wenigen Tagen schlagartig verändern würde, hätte ich es garantiert nicht geglaubt. Im Gegenteil: Ich wäre wahrscheinlich lauthals schreiend weggerannt und hätte danach über diese Wahrsagerei gelacht.
Abergläubisch war ich noch nie. Niemand in meiner Familie ist es wirklich. Zwar sind meine Eltern streng genommen beide Christen, doch sie verfügen eher über atheistische Ansichten. Am Freitag, dem Dreizehnten, ging mein Vater wie gewöhnlich seelenruhig, nachdem er sein morgendliches Spiegelei mit Toast und Butter verdrückt hatte, zur Arbeit.
Wenn eine schwarze Katze über den Weg lief, bekreuzigte sich meine Mutter nicht, im Gegenteil: je nach Laune streichelte sie sie sogar.
Als die alte Signora Bedilla einem neuen Nachbarn Salz zu dessen Einzug schenkte, lächelten meine Eltern nur spöttisch hinter vorgehaltener Hand.
Nur Weihnachten und Ostern feiern wir, doch dies eigentlich nur, um mit dem Rest der Familie zusammenzukommen.
Die Vorstellung, ein Gott möge über uns herrschen, war mir deswegen schon immer fremd und führte zu heftigen Auseinandersetzungen mit meinem besten Freund, Matteo.
Er war dank seiner Erziehung streng religiös. Für ihn war die Präsenz Gottes das Selbstverständlichste der Welt.
In der Schule lief es ganz okay. Ich schrieb durchschnittliche Noten, nicht glänzende und nicht besorgniserregende. Kurz gesagt, ich war nicht der Kerl, der besonders auffiel. Wenn ich ehrlich bin, hatte ich außer Matteo auch keine wirklichen Freunde.
Zwar verstand ich mich mit den meisten Jungen ziemlich gut, doch ich hielt sie genauso wenig für etwas Besonderes wie sie mich. Nur Matteo war anders.
Seit dem Tag, an dem er von Neapel zu uns in die Klasse gekommen war, saß ich nicht mehr alleine in der Pause herum, sondern hatte Gesellschaft.
Matteos Familie kam ursprünglich aus dem Iran, lebte aber so lange in Italien wie wir alle. Er war eher klein gebaut, mit schwarzen Locken auf dem Kopf und großen dunkelbraunen Augen, die von dichten schwarzen Wimpern umgeben waren.
Er war sicher einer der besser aussehenden Jungen unserer Klasse, weshalb es seltsam erscheinen musste, dass er sich mit mir herumschlug.
Wir waren komplette Gegenteile, nicht nur, was das Aussehen betraf.
Und doch war er der beste Freund, den man sich wünschen kann.



2

Still zog sich das Leben dahin. Nichts konnte unsere ruhige kleine Seifenblase, in der wir lebten, zerbersten, dachten wir.
Dachten alle.
Ich war oft bei Matteo zu Hause. Selbst heute noch erfüllt mich die Erinnerung an sein Haus mit wohliger Wärme. Seine Mutter war oft daheim, während sein Vater unermüdlich arbeitete. Signora Faramashleh konnte die beste Pizza ganz Siziliens, nein, sogar ganz Italiens backen.
Sie war Köchin in einem Spital Neapels gewesen, bevor sie mit Matteo schwanger geworden war. Seit seiner Geburt arbeitete sie zwar noch gelegentlich, jedoch deutlich weniger als früher.
Sein Vater dagegen war der Zahnarzt unseres Dorfes und hatte immer zu tun. Gesehen habe ich ihn sehr selten und wenn doch, dann wegen jährlicher Kontrolluntersuchungen oder Kariesbehandlungen. Obwohl ich ihn nicht so gut kannte, war mir seine Gegenwart nie unangenehm. Er war ein hagerer, großer Mann mit freundlichem Lächeln und buschigen, ausdrucksstarken Augenbrauen, genau wie die seines Sohnes.
Er pflegte es, diese Augenbrauen ständig zusammenzupferchen, so als tadle er ein Kleinkind, das das letzte Stück Kuchen, ohne zu fragen, ob es jemand anderes noch wollte, gegessen hat, und sich dabei würdevoll über Politik zu äußern, während er an seinen Patienten herumbohrte.
Die Male, bei denen ich ihn nicht während der Arbeit gesehen habe, war er stets bester Laune, küsste seine Frau auf die Wange und bedankte sich bei ihr für das aufgetischte Abendessen.
Überhaupt war die Ehe Matteos Eltern von für mich von unbegreiflicher Reinheit, dass ich es verstehen konnte, wieso er nicht an der Existenz wahrer Liebe zweifelte. Für mich war die Zärtlichkeit unbegreiflich, mit welcher Signore Faramashleh seine Frau ansprach. Unglaublich fand ich die Menge an liebevoller Aufmerksamkeit, die er ihr widmete.
Hätte mir irgendjemand außer Matteo gesagt, dass das Finden wahrer Liebe das Ziel des irdischen Lebens sei, hätte ich mich geschüttelt und geantwortet, es sei unschicklich für einen Jungen, so zu sprechen.
Liebe, damit könnten sich doch die Frauen beschäftigen, wenn sie es wollten.
Vielleicht versuchte ich, mich selbst zu täuschen.
Zu besänftigen. Denn als beim Abendessen die ganze Familie zusammenkam, hing immer so viel Freude in der Luft, dass es mir jedes Mal fast die Kehle zuschnürte.
Erst dann begriff ich das unfassbare Glück dieser Familie.
Womöglich war es aus diesem Grund, aus dem meine Zweifel geboren wurden.
Wieso hatte ich nicht auch solch eine Familie? Wieso schauten mich meine Eltern nicht so an, wie Matteo angeschaut wurde?
War es meine Schuld?
War ich nicht gut genug?
War ich nicht genug?
Beim Abendessen bei den Faramashlehs empfand ich mich selbst oft als Eindringling.
Mein Stolz verbat es mir, ein Laster für sie zu werden und für immer und ewig bei ihnen zu bleiben, weshalb ich manchmal dankend eine Einladung zum Abendessen ausschlug, obwohl alles in mir danach strebte, Teil dieser perfekten Konstellation werden zu dürfen.
Und wenn auch nur für eine Stunde.



3

Ich kann mich leider nur noch vage an diejenigen Dinge erinnern, die mich damals faszinierten.
Matteo und ich gingen oft nach draußen, um zu reden oder Mädchen nachzuspionieren. Das, was fünfzehnjährige Jungs halt tun.
Gerade in der Nähe war ein Mädcheninternat stationiert, in das mehr Mädchen gingen, als ich zählen konnte. Wir hatten uns auf die Lauer gelegt, denn Matteo wollte mir unbedingt seinen Liebling unter den Mädchen zeigen. Er hatte mir schon von ihr erzählt und gemeint, dass sie sich bereits mehrmals getroffen hätten – heimlich natürlich.
Sie hätte aber geschluchzt, ihre Liebe sei unmöglich, denn würden es ihre Eltern oder gar die Schulleitung herausfinden, so würde sie sicherlich nach Sibirien weggeschickt werden und dort elend zugrunde gehen. Er behauptete, sie habe sogar den Wert seiner Liebe dem Leben gleichgesetzt, denn ohne seine Liebe sei das Leben gar nicht lebenswert. Leider habe es so kommen müssen, dass sie während eines nächtlichen Ausgangs von einem Kerl belästigt worden war. Verzweifelt habe sie geschrien und zu ihrem Glück sei Matteo in der Nähe gewesen. Mit bloßen Fäusten habe er auf den Dreckskerl eingedroschen, bis dieser stöhnend am Boden lag, hatte Matteo heldenhaft geprahlt.
Eine Beziehung sei jedoch wegen ihrer Eltern unmöglich.
Erschrocken und zutiefst berührt vom Unglück meines Freundes, hatte ich zugestimmt, dieses Geschöpf zu sehen, welches die Ursache aller Klagen Matteos war.
Die Mauer, hinter der wir uns versteckten, war voller kleiner weißer Jasminblüten, die sich emporreckten und den rauen Beton unter sich begruben. Ihr süßer Duft kitzelte unsere Nasen, als wir uns vorbeugten, um besser sehen zu können.
Die Schulglocke hatte gerade geläutet, als auch schon die ersten Mädchen heraus schlenderten. Gespannt wartete ich auf die Offenbarung jener Kreatur, die meinen Freund in ihren Bann gezogen hatte. Ich schielte zu ihm herüber und sah, dass er seine dichten Augenbrauen zusammengezogen hatte und angestrengt die Menge durchmusterte. Plötzlich erhellte sich sein Gesicht und er fasste mich so ruckartig am Ärmel, dass ich fast mein Gleichgewicht verlor und hinuntergefallen wäre. Gereizt riss ich mich los und wollte ihn schon anschnauzen, als ich seinen Gesichtsausdruck wahrnahm und seinen ausgestreckten Finger bemerkte.
„Siehst du sie?“, hatte er gesagt. „Das ist sie.“
Ich folgte seinem Blick und erkannte sofort, auf wen er zeigte. Zwei Mädchen hatten sich von der Gruppe losgelöst und tuschelten mit zusammengesteckten Köpfen, wie es Mädchen eben tun.
Die eine hatte seidenes schwarzes Haar, das mit einem farbenfrohen Haarband zurückgebunden worden war, während die andere eine wilde, rote Mähne hatte, deren widerspenstige Locken in allen Richtungen abstanden.
„Ist sie nicht göttlich?“, seufzte Matteo.
„Ja, das ist sie“, entgegnete ich, die Dunkelhaarige unverwandt anstarrend, die jetzt den Kopf zurücklegte und lachte.
Weiße Zähne blitzten auf. Ihr Haar wippte auf und ab. Sie legte ihrer Freundin eine Hand auf die Schulter, bevor sie sich erneut zu ihr beugte und mit Blick auf die restliche Mädchenschar zu tuscheln fortfuhr.
„Wie ein Sonnenuntergang. Genauso feurig rot.“
„Wie heißt sie denn eigentlich?“, fragte ich.
Matteo zuckte zusammen.
„Jasmin“, antwortete er mir schließlich.
„Jasmin also“, wiederholte ich zaghaft.
Ich habe keine Ahnung, wie lange wir sitzen blieben, doch als die Schulglocke wieder klingelte, erschraken wir beide so heftig, dass wir von der Mauer fielen.
Die Höhe, aus der wir stürzten, musste nicht mehr als zwei Meter gewesen sein und doch reichte es aus.
Ein hässliches Knacken ertönte und ein scharfer Schmerz schoss durch meine Hand.
Sofort setzte ich mich auf. Meine Hand fühlte sich an, als stünde sie in Flammen.
Zaghaft versuchte ich, sie zu bewegen, musste aber schnell wieder aufhören; es schmerzte zu sehr. Wie tausend Messerstiche in die Hand gerammt zu bekommen, fühlte es sich an.
Tränen schossen mir in die Augen und ich biss die Zähne zusammen, hoffend, dass Matteo sie nicht bemerkte.
Auf die Frage, ob alles in Ordnung sei, nickte ich bloß ruckartig, denn meiner Stimme traute ich nicht zu, funktionsfähig zu sein.
„Steh auf!“, schrie ich mich selbst in Gedanken an.
Ich knirschte so stark mit den Zähnen, dass meine Kiefergelenke knackten, und zwang mich, aufzustehen. Meine Hand hielt ich schützend an meine Brust gepresst.
Matteo erfasste mit einem Blick die Lage und brachte mich zu sich nach Hause.
Seine Mutter schlug entsetzt die Hände vor dem Mund zusammen und umarmte mich innig, ohne meine Hand zu berühren. Sie setzte mich auf einen Stuhl und ich konnte nur nicken, denn meiner Stimme traute ich noch immer nicht zu, sich angemessen verhalten zu können.
Signora Faramashleh setzte sich vor mir auf den Boden und nahm meine Hand mit einem geübten Griff in die ihre. Langsam befühlte sie meine Finger und als sie den kleinen streifte, sog ich zischend die Luft ein.
„Ah, ah, ah!“, sprach sie liebevoll. „Du hast dir den kleinen Finger gebrochen.“
„Komm, ich verbinde ihn dir schnell.“
Obgleich ich sehr stolz auf mich für meine bisherige Verweigerung des Tränenvergießens war, waren diese Worte der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte. Ich konnte nicht mehr.
Wie ein fünfjähriges Kind heulte ich los. Die Nase lief mir und mein Kopf tat schon weh von der Anstrengung, doch ich konnte einfach nicht aufhören. Es war für mich unbegreiflich, dass eine Frau, die nicht mal meine Mutter war, sich so sehr um mich kümmerte, um in mir das kleine Kind erneut zum Vorschein zu bringen, das sich nach Wärme und Aufmerksamkeit sehnt.
Die Zeit floss dahin. Irgendwann stand ich auf, trocknete meine Augen und dankte nun vollkommen ruhig für den Verband.
Wie auf Watte lief ich nach Hause, nichts mitbekommend und an nichts denkend.
Zu Hause hatte niemand meine innere Unruhe bemerkt, selbst mein Verband fiel nicht auf. Meine Eltern unterhielten sich am Tisch wie üblich über ihre Arbeit und ignorierten mich, nachdem sie mir die übliche Frage, wie denn mein Tag gewesen sei, gestellt hatten und ein – sie zufriedenstellendes – Nicken als Antwort erhielten.
Diese Nacht lag ich lange wach und fragte mich, was ich denn getan haben musste, um nicht das Glück von Matteo zu haben.
In mein Kissen schreiend, verfluchte ich mein Leben. Sogar in meinen Finger kniff ich, ließ es aber dann gleich wieder sein, denn der Schmerz, der darauf folgte, war zu groß. Wieso hatte mein Finger unbedingt brechen müssen? Etwa um mir mein eigenes Unglück unter die Nase zu reiben? Konnte es sein, dass er gebrochen war, um mir eine Welt zu zeigen, in der ich keinen Platz hatte?
Von diesen Gedanken geplagt und meinen einzigen Freund hassend, überkam mich ein unruhiger Schlaf.



4

Heute mache ich mir Vorwürfe betreffend meiner kindischen Eifersucht.
In meinen Augen hatte Matteo alles, was man sich nur wünschen konnte.
Er schrieb gute Noten, er war beliebt, er hatte eine perfekte Familie und war dennoch kein bisschen arrogant. Vielleicht war es gerade die Bewunderung, die ich für ihn empfand, auf die ich eifersüchtig war. Niemand bewunderte mich, niemand liebte mich, wie Matteo geliebt wurde. Doch die Eifersucht ließ sich leicht aus meinem kindischen Herzen vertreiben, denn ich sehnte mich nach dem Gefühl des Willkommenseins, das ich jedes mal in seiner Gegenwart verspürte.
Ihn interessierten meine Meinungen wirklich, er hörte mir wahrhaftig zu, wenn ich etwas zu sagen hatte.
Von jenem Tag des Besuchs auf dem Mädcheninternat sprachen wir nie wieder. Ich weiß nicht, ob Matteo die wahre Ursache meines Anfalls jemals erkannt hat oder nicht. Jedenfalls sprachen wir nie mehr darüber und mieden jegliche Themen, die uns daran hätten erinnern können. Ich schämte mich gewaltig über meine Tränen und über meine Gedanken, die ich abends gehabt hatte, und versuchte, sie so gut es ging zu verdrängen, obwohl ich wusste, dass sie mich nie loslassen würden.
5 Sterne
Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen! - 09.06.2025
Scarlett

Ein sehr rührendes Buch über Freundschaft, Menschlichkeit und Schuldgefühle. Die Tiefgründigkeit des Romans sowie die Relevanz der Themen, die Sofia mit einer sehr schönen Sprache hervorhebt, haben in mir viele Emotionen geweckt. Diese Geschichte wird bestimmt eine sehr spannende Lektüre für alle zukünftigen Leser!

5 Sterne
Tolles Buch über Freundschaft und das Erwachsenwerden - 07.06.2025
Vlad

Dieses Buch ist einfühlsam, klug und fesselt einen bis zum Ende.

5 Sterne
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Isabella

Wow! Was für ein kraftvolles Werk, das zu meinen absoluten Lieblingen gehört. Es hat mich mit seiner Tiefe überrascht. Auf jeder Seite finden sich neue Gedanken und neue Arten die Welt zu sehen. Ein einzigartiges Buch aus sanften Worten, die ein sehr lautes Echo hinterlassen.

5 Sterne
Ein sehr rührendes Debütwerk zum Nachdenken - 21.04.2025
Adrian

Mithilfe einer packenden Geschichte über zwei zerstrittene sizilianische Freunde bringt die Autorin Sofia die Lesenden zum Nachdenken über Themen wie Moral und menschliche Verbindung. Die Geschichte und die Botschaft bleiben bis zur allerletzten Seite spannend! Das Werk ist ein hervorragendes Erstlingswerk und unbedingt zu empfehlen!

5 Sterne
ein emotionales und tiefgreifendes Buch, das dich zum Nachdenken bringt  - 22.12.2024
Alessia Correa

Dank einer emotionalen und berührenden Geschichte gelingt es diesem Buch, sehr tiefgreifende politische Themen und deren Widerspiegelung in der Moral eines jeden anzusprechen. Ein Buch, das einen von Anfang bis Ende fesselt und eine auffallende persönliche und soziale Reflexion hinterlässt. Das Ganze ist darüber hinaus mit einer einhüllenden und reichhaltigen Schrift geschrieben. Ich würde es sicher jedem emfehlen, da ich es unter jedem Aspekt sehr geschätzt habe.

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