WeltenRetter

WeltenRetter

Jenny Kremer


EUR 15,90

Format: 13,5 x 21,5 cm
Seitenanzahl: 120
ISBN: 978-3-99107-956-9
Erscheinungsdatum: 16.11.2021
Zoe und Alfred stammen nicht von dieser Welt, sie sind Wesen eines fernen Planeten in der dritten Galaxie der Erde. Beschenkt mit großen Kräften müssen sie die Welten und deren Bewohner vor den Kriegern schützen und sich selbst dabei nicht verlieren.
Prolog
So viel Zeit ist vergangen seit jenem schicksalhaften Tag, an dem ich euch, meine über alles geliebten Kinder, allein lassen musste. So viel Zeit, in der sich das Unheil verbreiten konnte“, seufzte Marisa, als sie ihre Kinder sah.
Zoe und Alfred standen regungslos da, sie kannten die Frau vor ihnen nicht, zu der sie ein alter Mann mit Bart gebracht hatte. Sie strahlte eine Energie aus, die den Kindern unerklärlicherweise sehr bekannt vorkam.
„Erklär uns, was ist mit uns geschehen?“, fragte Zoe den Tränen nahe. Ihr Bruder war über Nacht zu einem Wesen geworden und ihre Kleider, sie waren verschwunden und stattdessen wachte sie in einem langen Gewand auf.
Alfred heulte auf, ein Ton, der durch Mark und Bein ging. Zoe zuckte und sackte plötzlich auf dem Boden in sich zusammen.
„Was hast du getan?!“, schrie Alfred Marisa an.
„Ich habe euch nur angesehen, meine lieben Kinder, ihr seid groß geworden“, sie lächelte ein gequältes Lächeln.
Mit einem lauten Knall f log die Flügeltür des Saals auf, in dem sie sich alle befanden.
Laute Schritte hallten durch den Raum, doch niemand war zu sehen. Alfred erschrak, erst seine Schwester und nun das, das war ihm eindeutig zu skurril.
„Lasst meine Kinder in Ruhe!“, sprach Marisa mit kraftvoller Stimme. Zwei Männer legten ihre Tarnung ab und trugen ein hämisches Grinsen auf den Lippen. Sie hatten es geschafft, Zoe war gefallen, nun konnten sie endlich die Aufgabe erfüllen, die ihnen schon am Tage der Geburt der Zwillinge gegeben wurde. Sie sollten mit allen Waffen kämpfen, kämpfen, um die Verbreitung
der Spezies der Mischblüter zu verhindern. Sie würden dafür sorgen, dass die neuen Herrscher verschwanden und die alte Ordnung siegen würde.
Marisa blicke zu Alfred, der nun gar nichts mehr verstand, sie konnte die Panik um seine Schwester in seinen Augen sehen.
„Das sind sie, die, vor denen ich euch euer Leben lang behüten wollte, die Krieger des Todes.“
„Sie sind Teil meiner Armee, den Kriegern des Todes und der Vernichtung“, ertönte eine tiefe Stimme.

Kapitel 1
Hey Zoe, wir müssen los!“, rief Alfred die Treppe hinauf zu seiner Schwester.
„Jetzt warte doch mal, wir haben doch noch ewig Zeit“, meinte Zoe noch verschlafen.
„Nein, das haben wir nicht, der Bus ist schon bei Tim!“, entgegnete Alfred.
Kaum hatte der Junge seinen Satz beendet, hörte er Zoe schon die Treppe hinunterstürmen.
„Wie, der ist schon bei Tim?“, blaffte Zoe. „Dann wäre der ja nur noch zwei Haltestellen von uns entfernt, das kann nicht sein, ich war noch nie zu spät dran.“
„Es ist aber so, ich hab dich heute Morgen gar nicht wach bekommen!“, pflaumte Alfred sie an. „Jetzt beeil dich, wir müssen echt los.“
Zoe schoss in Windeseile ins Badezimmer, schnappte sich ihre Klamotten, schlüpfte hinein und wiederholte das Spiel mit ihren Schuhen. Zusammen rannten die zwei aus dem Haus, um den Schulbus noch zu bekommen.

Es war bereits Ende Oktober und lange nicht mehr so schön warm wie im Sommer. Zoe und Alfred mochten die Wärme des Sommers viel lieber als die Nässe und Kälte, die Herbst und Winter mit sich brachten.
Die beiden waren mit ihren elf Jahren bereits viel erwachsener als die anderen Kinder aus ihrer Schulklasse. Logisch eigentlich, wenn man einen wichtigen Aspekt kannte, den jedoch nur zwei andere Kinder kannten. Wieso sollten sie den anderen auch auf die Nase binden, dass sie keine Eltern mehr hatten? Sie
kamen sehr gut allein zurecht. Klar wussten sie, dass Kinder wie sie normalerweise nicht auf sich allein gestellt waren, sondern eine Mutter und einen Vater hatten, doch woher sollten sie denn wissen, dass sie nicht normal waren?
Zoe und Alfred waren Zwillinge, sie wurden in einem ganz normalen Krankenhaus geboren und wuchsen die ersten fünf Jahre gut behütet bei ihrer Mutter auf. Doch eines Morgens war sie einfach fort und hatte ihren Kindern nichts als einen Brief auf dem Küchentisch zurückgelassen.
Marisa, so hieß ihre Mutter, hatte ihren Kindern sehr früh gelehrt, zu lesen und zu schreiben, sie förderte sie, wo sie nur konnte. Sie musste allein zusehen, wie ihre Zwillinge aufwuchsen, denn einen Vater hatten die beiden nicht, zumindest sagte ihre Mutter ihnen dies stets so. In der Schule jedoch hatten die Kinder bereits mit acht Jahren gelernt, dass dies nicht möglich war, denn jedes Kind hatte eine Mutter und einen Vater. Es hatte sie sehr verletzt, ihre geliebten Kinder im Stich lassen zu müssen, denn sie waren noch so klein gewesen, so hilf los
und zerbrechlich. Marisa redete sich dies immer wieder aufs Neue ein, doch je älter ihre Kinder wurden, desto mehr bewiesen sie ihr das Gegenteil. Alfred sah zwar schmächtig aus, denn er war schmal gebaut und eher zurückhaltend, was unter Umständen ein falsches Licht auf ihn warf, dennoch war er stark. Marisa wusste es genau, sie hatte es gesehen, sie wusste genau, welche unsagbaren Kräfte in ihm schlummerten. Auch Zoe war schlank, aber im Gegensatz zu ihrem Bruder war sie groß und hatte ein loses Mundwerk. Zoe sagte sofort, wenn ihr etwas nicht in den Kram passte, Alfred hingegen war eher der stille Beobachter. Aber wer bitte sollte ahnen, dass sie diese Rollen später einmal tauschen würden? Wer hätte auf die Idee kommen können, dass aus groß und charakterstark einmal ein ruhiger und in sich gekehrter Mensch werden würde?
Kaum auszudenken, was alles passieren konnte, wenn sie ihre Fähigkeiten im falschen Sinne nutzen würden. Für die zweifache Mutter war es eine Qual gewesen, ihre Kleinen sich selbst überlassen zu müssen, doch was hätte sie tun sollten, sie hatten ihr gedroht.
Die Krieger hatten sie bereits vor der Geburt der Zwillinge aufgesucht und der Rat hatte eine machtvolle und lebensverändernde Entscheidung für sie getroffen. Dies galt dem Schutz aller, doch als Mutter ihre noch kleinen Kinder allein zu lassen, dieser Schritt war Marisa dennoch sehr schwergefallen.

Wie hätte es auch anders sein sollen, nachdem die Zwillinge auf die weiterführende Schule gekommen waren, so wurden sie direkt getrennt. Sie gingen zwar beide auf die gleiche Schule, in denselben Jahrgang, doch in unterschiedliche Klassen. In ihrer jetzigen Schule wurde es nicht gutgeheißen, wenn Zwillinge oder generell gesagt Geschwisterkinder in der gleichen Klasse
waren. Die Lehrer waren paranoid, was das anging, denn sie kannten die speziellen Beziehungen, die besonders Zwillinge zueinander hatten.
Besonders im Bezug auf die Klausuren waren die Lehrkräfte skeptisch, denn war diese besondere Bindung mit einem Täuschungsversuch gleichzusetzen? Die Art und Weise, mit der Zwillinge miteinander kommunizierten, war für viele Menschen ein Rätsel, ein Mysterium. Zoe und Alfred teilten die gleichen Lehrer,
doch in den vergangenen Wochen, genauer gesagt seit die Schule nach den Ferien wieder gestartet war, fielen den Kindern Veränderungen an ihren Lehrern auf. Ganz speziell zwei von ihnen verhielten sich merkwürdig. Sie beobachteten die Kinder, an manchen Tagen erschien es den beiden sogar so, als würden sie verfolgt.
Doch weder der eine noch der andere verzogen eine Miene und die Kinder waren sich nicht sicher, ob ihnen ihre Fantasie einen Streich spielte.
Marie und Tim, das waren die besten Freunde der Zwillinge, waren auch komisch drauf, das fiel Alfred direkt nach den Ferien auf. Doch beide stritten dies ab, Alfred spinne, da waren sie sich einig und das war absolut unnormal, denn normalerweise stritten beide immer und über alles. Wenn man Tim und Marie nicht besser kannte, so hätte man denken können, dass auch sie Geschwister gewesen wären, denn sie stritten über und auch um jede Kleinigkeit. Sie waren fast schlimmer als Zoe und Alfred. Und sogar das Aussehen der beiden erinnerte an Geschwisterkinder, sie glichen sich äußerlich sogar mehr als Zoe und Alfred.
Zoe neckte Marie immer mit dem Spruch „Was sich liebt, das neckt sich“ oder „Marie und Tim sitzen auf dem Baum, man glaubt es kaum“, doch Marie fand das ganz und gar nicht witzig. Sie mochte den besten Freund des Bruders ihrer besten Freundin nicht, er sei total arrogant und doof, das betonte sie immer wieder. Doch Zoe hätte schwören können, dass Marie dem angeblich so doofen Tim immer wieder mal einen gar nicht so fiesen Blick zuwarf.
Zoe und Marie kannten sich schon sehr lange. Die beiden hatten von klein auf immer zusammen gespielt, denn auch ihre Mütter waren beste Freundinnen aus Kindheitstagen gewesen. Seit die Mädchen laufen konnten, gingen sie durch dick und dünn, egal, wie weit ein Weg war, sie gingen ihn zusammen. Beide hatten sie den Vorschlag eines Tagebuchs abgelehnt, denn sie hatten einander und ihre Köpfe sogen die Informationen, die sie von der anderen bekamen, schlagartig wie ein Schwamm auf. Ihr Speicherplatz schien unendlich, also wozu ein Tagebuch, in das sie eh das hineinschreiben würden, was sie einander erzählten. Außerdem hatte dies einen riesigen Vorteil, denn wenn es um Dinge ging, die ihre Mütter nichts anging, so konnten diese ihre Geheimnisse auch nicht herausfinden.
„Beste Freundinnen fürs Leben.“
„Ja, für immer und ewig.“
Das waren die zwei Sätze, die die Kinder schon sehr früh täglich mehrfach wiederholten, bis zur heutigen Zeit.

Kapitel 2
Zoe schrie.
Sie wachte mitten in der Nacht schweißgebadet auf und atmete schwer. Ihre Augen hatte sie schlagartig aufgerissen. Die blanke Panik stand ihr ins Gesicht geschrieben.
Zoe hatte einen lauten Knall gehört, bevor sie zur Besinnung kam.
Alfred war vom Schrei seiner Schwester aus dem Bett gefallen und eilte zu ihr. Er riss ihre Schlafzimmertür auf und fragte, was denn passiert sei.
„Ich, ich …“ Zoe zitterte am ganzen Körper und wusste eigentlich gar nicht so genau, warum. Sie stand völlig unter Schock, kaum ansprechbar, fast schon apathisch, und begann die Arme um ihre Knie zu schlingen.
Alfred trat näher an sie heran und versuchte, sie zu beruhigen.
„Zoe, komm runter, es war nur ein Traum.“ So hatte ihre Mutter die Zwillinge als Kleinkinder immer beruhigt, wenn sie in der Nacht aufgewacht waren und vor Angst zu schreien und zu weinen begonnen hatten.
„Alfred, das war kein Traum, mich hat jemand gepackt.“
Zoe deutete auf ihren linken Oberarm. Vorsichtig berührte sie diesen und ein Schmerz zuckte durch ihren Körper. Nun wollte sie es wissen. Was war dort? Sie schob den Ärmel ihres Schlafanzugs hoch und da sahen sie es. Die Zwillinge sahen einander mit geweiteten Augen an, als könnten sie es nicht fassen, was sie sahen.
„Das sieht ja aus wie eine Verbrennung!“, sagte Alfred geschockt.
„Was hat das zu bedeuten, Alfred?“, fragte Zoe mit zittriger Stimme.
„Das weiß ich nicht, aber eins weiß ich, das kommt nicht vom Schlafen oder einem Alptraum.“

„Liebes Tagebuch.
Heute war ein echt schräger Tag. Die Lehrer waren in der Schule richtig seltsam drauf. Andauernd haben sie Zoe und mich beobachtet, es war richtig gruselig. Was hat Zoe nur an sich, dass sie ständig beäugt wurde? Wir kennen uns schon so viele Jahre und das war nie so. Erst seit Beginn des Schuljahres. Alles ist anders, aber ich weiß nicht, ob das gut ist. Ich gönne ihr ja die ganze Aufmerksamkeit, auch wenn ich glaube, dass sie das bewusst gar nicht so mitbekommt. Aber eigentlich müsste es ihr doch auffallen, ich merke es doch auch, die Blicke, sie ruhen auf uns, sie brennen sich in meinen Rücken und das schmerzt. Es ist fast so, als wollten die Lehrer uns, nein ihr, etwas sagen, ohne Worte zu verwenden. Ich verstehe das Ganze zwar noch nicht, aber ich …“

Plötzlich klopfte es an der Tür und Marie erschrak so sehr, dass sie ihre Nachricht versehentlich wieder löschte. Sie und Zoe hatten zwar gesagt, dass ein Tagebuch sinnfrei wäre, doch es gab einfach Dinge, die sie erst erforschen wollte, bevor sie mit ihrer besten Freundin darüber sprach, oder gar mit ihrer Mutter. Daher hielt sie ein virtuelles Tagebuch, welches mit einem Code gesichert war, für einen guten Mittelweg.
Marie klappte den Laptop schnell wieder zu und versteckte ihn unter ihrer Bettdecke. Sich selbst legte sie auch wieder unter die Decke und tat so, als hätte sie noch geschlafen.
„Guten Morgen, mein Engel, es ist Zeit zum Aufstehen“, ertönte die Stimme ihrer Mutter leise im Raum.
„Ich komm ja gleich“, sagte Marie gespielt verschlafen, um die Täuschung aufrecht zu halten.
Ihre Mutter nickte die Aussage ihrer Tochter ab, das tat sie immer, bevor sie den Raum wieder verließ.
„Puh, das war knapp“, dachte Marie laut nach.
Verflixt, schoss es ihr durch den Kopf, der Tagebucheintrag von heute war weg, sie hatte vergessen, ihn abzuspeichern, bevor sie ihn versehentlich gelöscht hatte.
Trotz dessen, dass sie schon einige Minuten wach gewesen war, war Marie doch noch müde und so trottete sie in die Küche, wo ihre Mama schon mit dem Frühstück und einem belegten Brot für die Schule auf sie wartete.
Marie kaute noch ihr Müsli, als es an der Tür klingelte. Mit noch vollem Mund sprach sie zu ihrer Mutter: „Das muss Zoe sein.“
Aber bevor sie aufspringen und zur Tür rennen konnte, war ihr ihre Mutter zuvorgekommen.
„Guten Morgen, Frau Rayee, ist Marie schon auf ? Ich muss dringend mit ihr sprechen“, sprach Zoe bemüht ruhig.
Anja lächelte und bemerkte die Aufregung, die Zoe ausstrahlte. Sie bat sie herein und deutete ihr mit der Hand, dass Marie in der Küche sei.
Zoe war verwundert. Wieso sprach Anja nicht mit ihr, sondern gestikulierte nur, diese Art war ihr an der Mutter ihrer besten Freundin fremd. Dennoch betrat sie mit einem Lächeln die Wohnung und ging zu Marie.
„Ich wusste es!“, sagte Marie mit einem Grinsen.
„Was wusstest du?“, fragte Zoe verwirrt.
„Na, dass du es bist, wer sollte mich sonst beim Frühstück stören? Wer sonst sollte wissen, dass ich genau jetzt zuhause bin?“, sprach Marie weiter.
„Tja, Sherlock Holmes“ Zoe grinste. „Ich bin halt heute in geheimer Mission unterwegs und habe dieses Haus hier observiert, nur um herauszufinden, dass du heute schon wieder deine Lieblings-Cornf lakes isst“, witzelte Zoe.
„Haha, wie lustig.“ Marie verdrehte die Augen, bevor sie anfing zu lachen. Zoe stimmte mit ein.
„Also, was verschlägt dich Morgenmuffel Schrägstrich Schlafmütze um 6:20 Uhr zu mir?“
„Das ist geheim, das darf keiner wissen“, flüsterte Zoe Marie plötzlich ins Ohr. Als sie wieder einen Schritt zurückging, legte sie sich den Zeigefinger auf die Lippen, um Marie zu signalisieren, dass sie sie nicht nochmal fragen sollte.
Marie verstand sofort und flüsterte Zoe eine Nachricht ins Ohr:
„Wenn es wirklich keiner wissen darf, dann treffen wir uns heute Abend, wenn es dunkel ist und Mama denkt, dass ich schon schlafe, in meinem Baumhaus.“ Zoe nickte.
„Entschuldigen Sie die frühe Störung, Frau Rayee, es war wirklich wichtig und Dankeschön nochmal, dass Sie mir die Tür aufgemacht haben.“ Zoe lächelte ihr liebstes Lächeln und Anja übernahm dieses auf ihre Lippen, bevor sie diese öffnete und sagte:
„Für dich doch immer, du weißt ja, du und Alfred könnt jederzeit kommen. Es ist so tragisch, was mit Marisa geschehen ist.“ Sie schüttelte den Kopf, es war fast so, als wollte sie sich selbst in die Gegenwart zurückholen.
Zoe sah einen Schatten hinter dem Baum im Garten der Rayees verschwinden. Hatte sie etwa jemand beobachtet? Das Gefühl hatte sie in den letzten Tagen des Öfteren gehabt, aber gesehen hatte sie bislang noch nie jemanden. Erst dachte sie, sie bilde sich das nur ein, doch konnte man sich so oft etwas einbilden?
Es schwirrten ihr so viele Fragen im Kopf herum, viele Fragen, deren Antworten sie noch nicht kannte.
Sie ging durch die Haustür hinaus und winkte Anja und Marie noch einmal zu. Mit ihren Lippen formte sie ein stummes „Danke“, bevor sie sich umdrehte und wieder nachhause lief.
Anja und ihre Mama waren früher, als Zoe noch klein war, beste Freundinnen gewesen, genauso wie Marie und sie heute. Ein Lächeln huschte ihr über die Lippen, als sie an die Zeit zurückdachte, als sie und ihre beste Freundin sich kennengelernt hatten. Es war eine tolle Zeit gewesen, damals, als die Welt für die Zwillinge und ihre Mutter noch in Ordnung gewesen war.
Niemand hatte mit dem plötzlichen Verschwinden von Marisa gerechnet und auch Anja hatte seit jenem Tag nichts mehr von ihr gehört, so wie alle.
5 Sterne
WeltenRetter - 14.01.2022
Sonja Kolle-Hutans

Tolles Buch. Habe es an zwei Tagen durchgelesen. Sehr spannend und wie mir die Autorin versprochen hat, gibt es eine Fortsetzung. Sehr empfehlenswert für junge und alte Fantasyliebhaber. Danke an die junge Autorin Jenny Kremer.

4 Sterne
Fesselnd, Fiktion in der Normalität  - 28.12.2021
Sabine Sauer

Eigentlich möchte ich 5 Sterne vergeben, wenn ich nicht so fassungslos wäre, dass das Buch nun zu Ende ist. Ist Pablo wirklich für immer verschwunden? Wie geht das Leben von Marisa und den Kindern weiter? Können sie wieder zur Schule und ins Baumhaus?Respekt für die junge Autorin - ein gelungenes Debüt. Ich würde mich riesig über eine Fortsetzung freuen.

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