Science Fiction & Fantasy

Intrigen der Macht

Tino Steinchen

Intrigen der Macht

Die Netze des Schicksals

Leseprobe:

Überflutet von Schmerz und Trauer lief Mimaki durch die geheimen Gänge, ziellos, haltlos, allein, keines klaren Gedankens fähig. Unentwegt liefen Tränen ihre Wangen hinab, lief Blut aus den unzähligen Schürfwunden, die sie sich an den Wänden zugezogen hatte, als sie stürzte. Sie wurde von einer unfassbaren Sehnsucht getrieben, allem ein Ende zu setzen, nicht länger in dieser Welt leben zu müssen, in der sie niemals glücklich sein würde.
Einzig der Drang zu laufen war stärker und überdeckte alles, was ihr Denken ausmachte. So flogen die Gänge an ihren Augen vorbei, ohne dass sie sie wirklich wahrnahm, wie die Treppe, die vor ihr auftauchte, mit vielen Stufen in die Tiefe. Ohne ihre Schritte zu bremsen, ohne die Stufen zu erkennen, rannte Mimaki über diese hinaus. Mit plötzlichem Schrecken erkannte sie den Abgrund unter sich, während sie einen Moment in der Luft zu schweben schien. In diesem zeitlosen Augenblick gab sich Mimaki ihrem Schicksal hin. Sie versuchte nicht, sich gegen den Fall zu wehren oder sich zu schützen, sondern ließ einfach los, ihren Schmerz, ihre Trauer, ihr Leben. Der Fall setzte rasch ein, schmetterte ihren kleinen Körper hart auf die Stufen, wieder und wieder, bis sie das Ende der Treppe erreicht hatte. Andere hätten das Bewusstsein verloren, bedingt durch die Schmerzen der gebrochenen Knochen, der Blutungen und der Prellungen, aber nicht Mimaki. Ihr Großvater hatte ihre Grenzen erweitert, sodass ihr eine solche Flucht nicht vergönnt war.
Leise wimmernd lag sie da, unfähig sich noch zu bewegen, voller Schmerzen, sowohl in ihrem Geist als auch in ihrem Körper, geschunden wie ein ungeliebter Hund. Sie sehnte sich nach Erlösung von den Schmerzen, nach einer Bewusstlosigkeit, die in einen sanften Tod übergehen würde, doch blieb dieser aus. Mimaki blieb zurück in einer Hölle aus Qualen, die sie verbrannten. Momente um Momente, die ihr wie Ewigkeiten vorkamen, vergingen. Hatten auch ihr Geist und ihre Seele bereits aufgegeben, kämpfte ihr Körper immer noch verbissen darum, am Leben zu bleiben. Langsames, rasselndes Atmen vermengte sich mit einem panischen Herzschlag zu einem Marsch des Todes, der Mimaki dazu trieb, ihren Geist vor der Wirklichkeit zu verschließen. Sie flüchtete sich in einen Traum, nicht länger gezwungen, dem Kampf, ihrem Kampf, um Leben und Tod beizuwohnen.
Als sie die Türen zur Wirklichkeit verschloss, fand sie sich selbst auf einer Lichtung wieder, umgeben von alten Bäumen, die leise im Wind raschelten. Der Ort war friedlich und wunderschön. Er empfing sie als verlorene Seele und gab ihr eine Heimat. Über weiches dunkelgrünes Moos und kleine weiße Blumen lockte sie die Lichtung in ihre Mitte und drängte sie, den Schatten der nahen Bäume zu verlassen. Ohne Widerstand schritt Mimaki auf das Zentrum der Lichtung zu, einem kleinen Baum mit dunkelbrauner Rinde, weißen Blättern und kleinen goldenen Blüten entgegen. Die Angst, die Trauer und die Schmerzen waren vergessen, als Mimaki den Baum erreichte und ihre Hände auf ihn legte, um mit dem Frieden des Ortes zu verschmelzen. Als sie sich der Unendlichkeit hingeben wollte, hörte sie plötzlich ein Rufen, voller Reue und Sehnsucht.
„Hilf uns“, drangen die Stimmen, die sich immer wieder wiederholten, an ihre Ohren, wodurch sie Mimaki in der friedlichen Ruhe störten. „Du bist unsere Hoffnung, unser Licht.“
Genau diese Hoffnung und dieses Licht war der Baum für Mimaki ebenfalls. Sie konnte sich kaum aus dessen Ruhe befreien, als sie versuchte, den Stimmen zu antworten.
„Kommt“, flüsterte sie voller Glück, die Tränen getrocknet, ohne Erinnerung an die schrecklichen Ereignisse. „Hier ist die Hoffnung, auf der Lichtung.“
Wieder gab sich Mimaki dem Baum hin, bereits auf ihren Knien, die Augen geschlossen, um ihren Geist mit dem Baum zu verbinden.
„Nichts weiter als eine Erinnerung“, weinten die Stimmen um etwas, das ihnen anscheinend verloren gegangen war. „Hilf uns, Kind des Waldes.“
Als die Stimmen sie weiter um Hilfe anflehten, erkannte Mimaki erst, dass die Stimmen aus dem Baum kamen und sie davor zurückhielten, mit ihm eins zu werden. Sogar ihre Träume ließen sie keinen Frieden finden, dachte Mimaki und versank in ihre Verzweiflung. Mit einer tiefen Enttäuschung nahm sie die Hand von der warmen Rinde des Baumes und drehte sich weinend von ihm weg.
„Weine nicht“, trösteten sie die Stimmen des Baumes, die nun stärker waren als der Friede der Lichtung, als das Licht des Baumes. „Sei stark, für dich, für uns, für unsere Zukunft.“
Schon drangen die Erinnerungen wieder auf Mimaki ein. Sie zeigten ihr die letzten Augenblicke und vereinigten sich mit all den schmerzhaften Erinnerungen aus ihrem Leben, wodurch sich eine Welle aus unüberwindbarer Trauer und Schmerz bildete.
„Ich bin am Ende“, schluchzte Mimaki leise. Sie hatte kaum mehr genug Kraft, um sich mit den Händen aufrecht zu halten, geschweige denn, ihrem Kummer standzuhalten.
„Du bist stark“, sprachen die Stimmen eine Tatsache aus, die Mimaki verschlossen blieb. „Die Stärkste von uns.“
Langsam gaben Mimakis Arme nach und sie sank auf den weichen Moosboden wie auf ein seidenes Bett, die Augen bereits geschlossen, als ihr Kopf den Boden erreichte.
„Du bist die Einzige, die es vollbringen kann“, beharrten die Stimmen weiter, ohne Mimaki Ruhe zu gönnen. Sie wurden zu einem Dröhnen, dass das Mädchen nicht länger ausblenden konnte.
„Lasst mich schlafen“, kreischte sie in ihrem Schmerz, während sie die Hände auf ihre Ohren drückte, um die Stimmen zum Schweigen zu bringen.
„Du darfst nicht länger bleiben.“ Die Stimmen drängten sie aus der Lichtung. Sie hoben das Mädchen mit unsichtbaren Händen auf, schoben, drückten. Mimaki wehrte sich, hatte aber keine Chance gegen die Übermacht dieser unsichtbaren Kräfte.
„Kämpfe für uns, Mimaki Lalifian“, forderten die Stimmen Mimaki auf, wobei sie einen Namen verwendeten, den diese nicht kannte, der ihr aber vertraut war. „Rette unsere Seelen.“
Mit einem unentrinnbaren Ruck fand sich Mimaki in der Wirklichkeit wieder, am Ende der Treppe in einem zertrümmerten Körper, voller Schmerzen, so, wie sie ihn verlassen hatte. Mühevoll atmete sie die stickige kalte Luft der verborgenen Gänge ein, während sie Blut auf ihrer Zunge schmeckte.
„Ich bin nicht stark“, flüsterte Mimaki zu den Stimmen, die sie nicht mehr hörten, und auch zu sich selbst. „Großvater weiß das.“
Ihr Großvater hatte es ihr immer wieder gesagt, als sie zusammengebrochen war. Mit Abscheu hatte er es ihr entgegengespuckt, ihre Schwäche, ihre Verletzlichkeit, ihren mangelnden Willen, und er hatte recht gehabt, die ganze Zeit. Wieder lag sie nur da und wand sich in ihrem Schmerz, unfähig, der Wirklichkeit ein weiteres Mal zu entkommen.
„Ich bin schwach“, hauchte Mimaki, als wenn sie sich in ihrer Meinung bestärken wollte, immer noch nicht tot, immer noch lebendig. Die Zeit verging, langsam oder schnell, das wusste sie nicht mehr, nur, dass sie am Boden lag, in einer wahrscheinlich grausam anzusehenden Haltung, die Arme und Beine unnatürlich verdreht, voller Blut.
„Warum lasst ihr mich nicht endlich sterben?“, rührte sich Mimakis Ungeduld in einem erstickten Schluchzen. Sie wollte nicht länger ihr Schicksal ertragen, sondern ihm entfliehen. Weitere Atemzüge rasselten und ihr Herz schlug unregelmäßig. Die Zeit verging und beließ sie in ihrem Schicksal.
„Ich will sterben“, forderte sie schließlich, wobei sie mit einem blutigen Husten ihre laute Stimme bezahlte. Nichts war mehr von ihrem leisen Betteln geblieben. Um der Ursache für ihre Unfähigkeit zu sterben auf den Grund zu gehen, tastete Mimaki mit ihrem Geist ihren Körper ab. Sie spürte alle Verletzungen auf, die sie durch ihren Sturz erlitten hatte. Mehrere schwierige Frakturen, kleinere Blutungen, eine durch eine gebrochene Rippe angeritzte Lunge taten sich vor ihrem inneren Auge auf und zeigten aber auch das Ausbleiben einer tödlichen Verletzung auf.
„Nicht einmal sterben kann ich richtig“, heulte Mimaki voller Verzweiflung, aber auch Wut auf und machte sich an die Heilung ihrer Verletzungen. Sie wollte nicht Tage hier liegen bleiben, bis sie endlich durch Schwäche und Flüssigkeitsmangel starb. Beginnend bei der Verletzung der Lunge über die vielen kleinen Blutungen arbeitete sich Mimaki geübt zu den Knochenbrüchen vor, die sie in einem Rekordtempo heilte. Sie war nicht länger zimperlich oder gar unentschlossen. Die Erfahrung der übermächtigen Trauer und Schmerzen hatten das Weiche aus Mimakis Geist weggebrannt, sie in einem Feuer gehärtet, zu einem neuen Wesen gemacht, einem härteren Wesen. Nun erst erkannte Mimaki ihre Stärke, die nicht darin lag, besonders kämpferisch oder aggressiv zu sein, sondern darin, alles zu ertragen, was auf sie zukam und zukommen würde.
Unter dem Krachen ihrer heilenden Knochen verglich sich Mimaki mit Unkraut. Dieses konnte ausgerissen, verbrannt, niedergetrampelt oder einfach nur abgeschnitten werden und kehrte doch immer wieder zurück, ohne Eile, sich des unausweichlichen Sieges bewusst.
Als sie ihre Heilung beendet hatte, setzte sich Mimaki auf, ohne Hast und ohne Zittern, und machte sich Gedanken über ihre Zukunft. Eine Möglichkeit wäre es gewesen, ihrem Großvater entgegenzutreten, aber das war sinnlos. Sie hätte genauso gut gegen eine Mauer ankämpfen können. Rukka zu befreien war ebenfalls aussichtslos, da sie weder an den Wachen in den blutroten Rüstungen noch an der gusseisernen Gittertür vorbeikommen würde.
Im Hadern um ihre Zukunft, auf dem Weg in ihre Gemächer, während sie der richtigen Farbkombination an der Decke folgte, kehrte die Erinnerung an den eigenartigen Traum zurück, an die alten Bäume, an die Lichtung und die kleinen goldenen Blüten. Was die Stimmen von ihr wollten, konnte Mimaki auch nach gründlicher Überlegung nicht sagen, jedoch hatten die Lichtung und die Bäume etwas tief in Mimaki berührt. Eine Sehnsucht, die sie immer gespürt, aber immer verdrängt hatte, eine Sehnsucht nach ihrer Mutter. Den Zusammenhang zwischen den Bäumen und ihrer Mutter verstand sie zwar nicht, doch brachte sie die Vorstellung, ihre Mutter zu sehen, sie kennenzulernen, zum Lächeln vor Freude, was die Trauer und den Schmerz linderte.
Ohne zu zögern fand Mimaki ihren Weg in die Zukunft, und dieser sollte sich von nun an schönen Dingen orientieren, wie an der Suche nach ihrer Mutter. Bereits während sie leise ihr Zimmer betrat, hatte sie durch das Guckloch gesehen, dass ihre Tür in den Salon einen Spalt offen stand. Leise listete sie sich im Geiste auf, was sie alles brauchen würde, um ihre Reise anzutreten. Zu ihrem Glück stand Iaina nicht länger in den Diensten ihres Großvaters und auch eine neue Zofe war noch nicht bestimmt worden. Damit hatte Mimaki ausreichend Zeit, sich unbemerkt in ihrem Zimmer aufzuhalten, um einige Kleidungsstücke und wertvolle Gegenstände einzupacken, um sich ihre Reise zu finanzieren.
Während ihrer Vorbereitungen bemerkte Mimaki, dass sich zwei Personen im Salon unterhielten, ihr Großvater und noch jemand, jedoch nicht Werru. Kurz kämpfte sie mit sich selbst, als sie sich das Versprechen, nicht wieder zu Lauschen, in Erinnerung rief. Dann aber entschied sie sich, es zu brechen, vorsätzlich, auch wenn sie dadurch ihren Großvater und auch ihren Mentor enttäuschen würde. Da sie ohnehin nicht vorhatte, die beiden jemals wiederzusehen, hatte es keine Bedeutung mehr.
Leise schlich sie zum Spalt an der Tür und erkannte die Stimme der zweiten Person, einer Person, die sie erst vor Kurzem zu fürchten gelernt hatte, die Stimme des Beraters Pennon.
„Findet Ihr nicht, dass Eure Strafe zu hart ist?“, erkundigte sich Pennon gespielt besorgt. Er hatte eigentlich gehofft, ein paar Worte mit Mimaki persönlich wechseln zu können, um ihr die Notwendigkeit dieser Maßnahmen klarzumachen, ein Leichtes, da er dafür seine mentalen Fähigkeiten nutzen würde.
„Keineswegs“, pochte Illuno auf die Wichtigkeit seiner Maßnahmen, immer noch wütend und leicht verängstigt über die letzten Reaktionen seiner Enkelin auf seine Anweisungen. „Kinder müssen mit Disziplin erzogen werden.“
Fast väterlich legte Pennon seine Hand auf Illunos Schulter, um diesem damit Sicherheit und Verstehen vorzugaukeln. Es war ihm grundsätzlich völlig gleichgültig, wie Illuno seine Enkelin erzog.
„Aber sagtet Ihr nicht, dass es sie hart getroffen hat, dass wir den Cerberi einsperren mussten?“, fragte Pennon fürsorglich nach, wobei er weiter Besorgnis um Mimaki heuchelte. Er würde Illuno davon überzeugen, dass es besser wäre, wenn er Mimaki einen Besuch vor dem Quartier des Cerberi abstattete.
„Er heißt Rukka“, flüsterte Mimaki berichtigend. Sie fand es herabwürdigend, wie die beiden über ihren Freund sprachen, als wäre er ein gewöhnliches Haustier.
„Das tut nichts zur Sache“, verteidigte Illuno seine Vorgehensweise weiter. Er wurde durch die Fragen des Beraters ein wenig nervös. Unter keinen Umständen wollte er als schlechter Erzieher gesehen werden. „Sie muss mir gehorchen, ohne Widerworte.“
Die Erklärungen nahm Pennon mit überzeugend gespielter Skepsis auf, während er einige Schritte von Illuno wegtrat, um diesen weiter zu verunsichern.
„Natürlich“, stimmte Pennon zu, wobei er immer noch von Illuno abgewandt stand. Er schlug einen zweifelnden Ton an, der dazu führte, dass Illuno in Unterwürfigkeit verfiel.
„Regeln sind wichtig, Berater Pennon“, versuchte Illuno seine Taten zu rechtfertigen, immer weiter von Pennon in die Defensive gedrängt. „Sie schützen uns vor Gefahren, wie auch vor dem Cerberi.“
Während Pennon Illunos Gedanken folgte, ließ er sich nichts von seiner Belustigung anmerken und antwortete Illuno mit einer Mischung aus Nicken und Kopfschütteln.
„Deshalb habe ich dem Blutkaiser auch davon berichtet“, zog Illuno seinen letzten Trumpf aus dem Ärmel, während er seiner Stimme Sicherheit verlieh, die er nicht empfand.
„Gewiss“, gab nun Pennon nach. Er hatte Illuno so weit, um ihm seinen Vorschlag zu unterbreiten, den dieser nun nicht mehr ablehnen würde.
Bei den letzten Worten ihres Großvaters schnürte es Mimaki kurz die Kehle zu, gefolgt von einem Gefühl heißer Wut, das durch ihren Körper fuhr. Am liebsten wäre sie hinaus zu ihm gelaufen und hätte ihn beschimpft. Er hatte ihr nichts darüber gesagt, dass er dafür verantwortlich war, dass Rukka eingesperrt worden war.
Um nicht in Versuchung zu geraten, riss sie sich von dem Gespräch los und packte alle noch verbliebenen Gegenstände ein, die sie mitnehmen wollte. Ihrem Bären und ihrer Puppe gab sie einen letzten Kuss, waren sie zu schwer und zu nutzlos, um sie mitzunehmen. Die Wut in ihr kochte noch einige Zeit während ihrer leisen Vorbereitungen. Allerdings veränderte diese sich, wurde kalt und stechend, wodurch sich ein Gefühl für ihren Großvater entwickelte, das Mimaki so noch nie gefühlt hatte.
Als sie mit ihrem Spielzeugsack, von dem sie alle Rüschen und Bänder entfernt hatte, gefüllt mit kleinen Figuren aus Gold und Silber und ihren einfachsten Kleidungsstücken, ihr Zimmer durch die geheime Tür verließ, drehte sie sich ein letztes Mal um. Sie musste ihre Gefühle aussprechen, um sie als das, was sie waren, fassbar zu machen.
„Ich hasse dich“, hauchte Mimaki in einem leisen, rauen Ton, ungehört von ihrem Großvater, durch ihr Zimmer, der leicht geöffneten Tür entgegen, ohne für diesen auch nur noch eine Träne zu vergießen. Mit dem Verschließen der Tür ließ sie alles hinter sich, was sie noch im Palast hielt, und machte sich auf den Weg. Sie begann, dem unsichtbaren Band zu folgen, das sie mit ihrer Mutter verband.

Format: 13,5 x 21,5 cm
Seitenanzahl: 438
ISBN: 978-3-99026-219-1
Erscheinungsdatum: 17.01.2012
EUR 19,90
EUR 11,99

Krampus & Nikolo