Das Wunder der Natur von Silberbach
EUR 23,90
Format: 13,5 x 21,5 cm
Seitenanzahl: 68
ISBN: 978-3-99130-773-0
Erscheinungsdatum: 07.05.2026
Dieser Familienroman schildert die Erlebnisse der Familie Silverstream über zwei Generationen. Die Eltern Cassia und Cedric bewirtschaften zusammen mit ihren Kindern, Dariella und Jorin, einen Bauernhof, kümmern sich um viele Tiere und die Dorfgemeinschaft.
Im malerischen Silberbach lag ein bezaubernder Bauernhof, der von einem Ehepaar namens Cassia und Cedric geführt wurde, zusammen mit ihren zwei Kindern, Jorin und Dariella Silverstream.
Cassia war 40 Jahre alt, Cedric 42, Jorin 15 und Dariella 13 Jahre alt.
Die Familie verbrachte unter der Woche ihre Zeit in Kristalltal, da Cedric dort als Kristallarcanist arbeitete – ein Magier, der die geheimnisvollen Kräfte der Kristalle erforschte und sie für den Alltag nutzbar machte. Cassia war in derselben Ortschaft als Hundetrainerin tätig, wo sie Hunde ausbildete, und ihnen half, sich sicher und gehorsam im Alltag zu verhalten, und hatte sich nebenbei zur Sternenkartografin weitergebildet, die den Himmel beobachtete und die Positionen der Sterne in Karten festhielt.
Die beiden Kinder, Jorin und Dariella, sahen ihre Eltern nur am Wochenende, da sie ihren geliebten Bauernhof, die Tiere und natürlich die Schule nicht missen wollten.
Der Bauernhof war die Heimat von fünf Pferden, zehn Schweinen, fünfzehn Kühen, zwanzig Hühnern und einem Hahn. Darüber hinaus besaßen die Silverstreams noch 2.550 Hektar fruchtbare Grünfläche. Während Cassia und Cedric unter der Woche ihrer Arbeit nachgingen und die Kinder in der Schule waren, kümmerten sich Erntehelfer sowie das Kindermädchen namens Elysia Starlight um Dariella und Jorin.
An den Wochenenden widmete sich die Familie Silverstream mit Hingabe ihren Tieren und der Landwirtschaft. Sie bauten Tomaten, Gurken, rote Chilis, Zwiebeln, Karotten, Karfiol, Mais, Zucchini und Kürbisse an.
An einem idyllischen Frühlingstag spielten hinter einer Scheune des Bauernhofs ein Labradorrüde und eine Labradorhündin miteinander, die sich dort zum ersten Mal begegneten. Tag für Tag verbrachten sie Zeit zusammen, lernten sich besser kennen und wurden unzertrennliche Freunde. Den Bewohnern des Bauernhofs gefiel diese wunderbare Bekanntschaft, denn sie hatten sich schon seit Langem einen Labrador gewünscht. Sie gaben der Hündin den Namen Miriel und dem Rüden den Namen Tyrus, beide im selben Alter von etwa sechs Monaten.
Vor allem Dariella, das jüngste Familienmitglied, hatte die Idee, den beiden Hunden die Gründung einer eigenen kleinen Familie zu ermöglichen. Dieser Vorschlag begeisterte die gesamte Familie Silverstream.
Der 15-jährige Jorin befand sich bereits im letzten Schuljahr, wusste aber noch nicht, was er später beruflich werden sollte. Deshalb schlug ihm die Schule vor, ein Schülerpraktikum zu absolvieren, um verschiedene Berufe kennenzulernen. Jorin war in einer Zwickmühle, denn es gab viele Dinge, die ihn interessierten.
Mit einem verzweifelten Blick sah er seine 13-jährige Schwester an und sagte: „Sei froh, dass du erst 13 Jahre alt bist und noch zwei Jahre zur Schule gehen darfst, bevor du dich entscheiden musst, was du später mal werden möchtest.“
Dariella antwortete: „Darüber bin ich auch erleichtert, dass ich noch Zeit zum Überlegen habe. Deine Zwickmühle ist aber nicht aussichtslos“, sagte Dariella zu ihrem großen Bruder, „denn du hattest seit deiner Geburt tagtäglich mit vier verschiedenen Berufen zu tun. Unsere Eltern sind Bauern und betreiben einen Hof. Außerdem ist unser Vater noch Kristallarcanist von Beruf. Unsere Mutter ist Hundetrainerin und machte nebenbei eine weitere Ausbildung als Sternenkartografin.“
Jorin fühlte sich erleichtert und bedankte sich bei seiner Schwester für die aufschlussreiche Unterhaltung.
Danach ging er in den Stall, wo die Eltern ihre Tiere versorgten. Jorin fragte seine Eltern, ob er sie kurz stören dürfe, da er etwas Dringendes besprechen musste.
Cassia und Cedric setzten sich auf einen Strohballen und sagten: „Klar, mein Junge, was bedrückt dich?“ Jorin erzählte, dass die Schule ihm vorgeschlagen habe, ein Schülerpraktikum zu machen, und dass er gerne sein Praktikum als Kristallarcanist, Hundetrainer oder Sternenkartograf machen wollte.
Cassia und Cedric waren überglücklich, dass ihr Sohn sich für ihre Arbeit interessierte und ein Praktikum machen wollte.
Jeden Sonntagnachmittag gegen 16:00 Uhr fuhren Cassia und Cedric wieder los ins Kristalltal, da sie am Montag wieder arbeiten mussten. Diesmal nahmen sie auch die Hündin Miriel und den 15-jährigen Jorin mit.
Als die Sonne den Horizont mit einem schimmernden orangefarbenen Licht überzog, machten sich Cassia, Cedric, Jorin und die fröhlich wedelnde Miriel auf den Weg ins Kristalltal.
Für den jungen Jorin war dies eine aufregende Reise, die den Anfang seines praktischen Lernabenteuers markierte. Er war gespannt darauf, mehr über die geheimnisvolle Welt der Kristallarcanisten zu erfahren, die Fähigkeiten seines Vaters aus erster Hand zu beobachten und vielleicht selbst ein paar grundlegende Techniken zu erlernen.
Der Montagmorgen brach an, und die Straßen von Kristalltal erwachten langsam zum Leben. Geschäfte öffneten ihre Türen, und die ersten Sonnenstrahlen spiegelten sich in den vielfältigen Kristallen, die überall in der Stadt zu finden waren.
Cedric führte Jorin in sein Arbeitsumfeld ein, ein beeindruckendes Gebäude, dessen Wände aus ineinandergreifenden Kristallen bestanden, die im Sonnenlicht funkelten. Hier lernte Jorin, dass Kristallarcanisten nicht nur Magier, sondern auch Wissenschaftler, Ingenieure und Künstler waren, die ihr Wissen nutzten, um das tägliche Leben der Menschen zu verbessern.
Am Nachmittag begleitete Jorin seine Mutter Cassia, um mit Miriel und anderen Hunden zu trainieren. Cassia teilte ihr Wissen und ihre Liebe zu den Tieren mit solcher Leidenschaft, dass Jorin fasziniert von der Bindung war, die zwischen Mensch und Tier entstehen konnte. Er lernte die Grundlagen der Hundekommunikation, Trainingsmethoden und sogar, wie man einem Hund Tricks beibringt.
Die Wochen vergingen, und es war Zeit für Jorin, seinen Horizont mit der Sternenkartografie zu erweitern, einer Disziplin, die ihn seit jeher fasziniert hatte. Cassia, die ihre Ausbildung in diesem Bereich kürzlich abgeschlossen hatte, war mehr als bereit, ihr Wissen mit ihrem Sohn zu teilen. Nacht für Nacht beobachteten sie den Himmel durch ein großes Teleskop, kartierten Sterne und lernten die Geschichten kennen, die sich hinter den Konstellationen verbargen. Jorin war überwältigt von der Schönheit des Universums und der Komplexität seiner Muster, die sich über den nächtlichen Himmel erstreckten.
Als das Praktikum zu Ende ging, fühlte sich Jorin inspiriert und erfüllt. Er hatte nicht nur tiefe Einblicke in die Arbeitswelt seiner Eltern gewonnen, sondern auch verstanden, dass jede dieser Disziplinen eine eigene Form von Magie besaß.
Die Entscheidung über seinen zukünftigen Berufsweg war zwar noch nicht gefallen, doch Jorin wusste nun, dass er eine Welt voller Möglichkeiten vor sich hatte.
Zurück auf dem Bauernhof, teilte er seine Erlebnisse und neu gewonnenen Kenntnisse mit Dariella, die gespannt zuhörte und von den Abenteuern ihres Bruders träumte. Gemeinsam blickten sie in eine Zukunft, die so vielfältig und spannend war wie die Berufe ihrer Eltern. In diesem Moment wurde ihnen klar, dass die größten Abenteuer oft damit beginnen, dass man die Tür zur Welt öffnet und den ersten Schritt wagt.
Mit dem Herbst kam eine Zeit der Veränderung über den Bauernhof der Silverstreams. Die Blätter färbten sich in schillernde rote und goldene Töne, während die Familie sich auf die Ernte vorbereitete. Jorin, nun mit neuen Perspektiven ausgestattet, sah die ihm wohlbekannten Aufgaben in einem neuen Licht.
Er begann, die Arbeit auf dem Hof und in den Feldern als mehr als nur tägliche Routine zu sehen; für ihn wurden sie zu einer Art von lebendigem Unterricht in den Wissenschaften der Natur und der harten Arbeit, angefüllt mit den ungeschriebenen Geschichten der Erde und des Himmels.
Inspiriert von seinem Praktikum, initiierte Jorin ein neues Projekt: die Einrichtung eines kleinen Observatoriums auf einer freien Wiese des Bauernhofs. Mithilfe seiner Familie und einigen Freunden aus der Schule begann er mit dem Bau.
Ziel war es, einen Ort zu schaffen, an dem nicht nur seine eigene Familie, sondern auch die Gemeinschaft zusammenkommen und den Sternenhimmel beobachten konnten. Er hoffte, damit die Faszination für das Universum, die er während seiner Beschäftigung mit der Sternenkartografie entwickelt hatte, mit anderen zu teilen.
Ihre Liebe zu Tieren und die Arbeit mit den Hunden des Hofes führte Cassia zu dem Entschluss, ein großes Fest zu organisieren, bei dem die Bindung zwischen Menschen und ihren Haustieren im Mittelpunkt stehen sollte. Mit der Unterstützung ihrer Familie plante sie ein Wochenende, an dem Workshops zur Tierpflege, Demonstrationen zum Hundetraining und Spiele für Tiere und ihre Besitzer angeboten wurden.
Das Fest und die Eröffnung des kleinen Observatoriums wurden am selben Wochenende gefeiert. Menschen aus ganz Kristalltal und den umliegenden Dörfern kamen zusammen, um an den Festivitäten teilzunehmen. Die Veranstaltung zeigte, wie sehr die Silverstreams und ihr Engagement für ihre Arbeit und Hobbys die Herzen der Menschen in ihrer Gemeinschaft berührt hatten.
Am Abend des Festes, als die letzten Strahlen der untergehenden Sonne hinter den Horizont verschwanden und die ersten Sterne zu blinken begannen, versammelten sich alle um das neue Observatorium. Cedric hielt eine kleine Rede und bedankte sich bei allen für ihr Kommen und ihre Unterstützung. Dann richtete Jorin das Teleskop auf den Nachthimmel und lud jeden ein, einen Blick in die Unendlichkeit des Kosmos zu werfen.
Das Ereignis war mehr als nur eine Feier; es war ein Moment der Verbindung zwischen den Menschen, der Natur und dem Universum. Für Jorin und Dariella markierte es den Beginn einer neuen Ära, in der sie nicht nur den Wert ihrer eigenen Familie und ihres Erbes erkannten, sondern auch, wie wichtig es ist, ihre Leidenschaften mit der Welt zu teilen.
In den folgenden Jahren wurde der Bauernhof der Silverstreams zu einem Symbol für Innovation, Gemeinschaft und die unendlichen Möglichkeiten, die entstehen, wenn man seine Träume verfolgt.
Jorin und Dariella wuchsen zu jungen Erwachsenen heran, die nun den Fußstapfen ihrer Eltern folgten, sondern auch eigene Wege einschlugen, um ihren eigenen Beitrag zur Welt zu leisten.
An einem Sonntagabend hatte Dariella wie immer versucht, ihre geliebten Hunde Miriel und Tyrus zu füttern, allerdings lagen beide in der Ecke und winselten. Dariella lief aufgeregt in der Küche herum, wo der Rest der Familie Silverstream gerade beim Abendessen war. Sie schrie mit erhöhter Stimmlage: „Wir brauchen einen Tierarzt, unsere geliebten Labradorhunde sind krank; sie wollen nichts fressen und auch nichts trinken, geschweige denn mit mir spielen.“ Jorin ergriff hektisch sein Handy und wählte die Nummer des Tierarztes.
Gegen 22:00 Uhr war der Arzt auf dem Bauernhof der Silverstreams angekommen und hatte die beiden Labradorhunde gründlich mit Blutabnahme und weiteren Untersuchungen untersucht. Nach eingehender Untersuchung und dem Abwarten der Ergebnisse konnte der Tierarzt bei dem Rüden Tyrus nichts Auffälliges feststellen, außer dass er traurig war. Bei der Labradorhündin Miriel allerdings, nach langem Warten, stellte er eine Schwangerschaft fest.
Die Familie Silverstream war überglücklich, dass ihre Hunde endlich eine Familie gründen konnten. Die Freude konnte kaum größer sein. Jedoch wusste Cassia, dass die Aufgabe, sich um eine trächtige Labradorhündin und die bevorstehenden Welpen zu kümmern, sowohl eine Herausforderung als auch eine große Verantwortung darstellte.
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Cassia war 40 Jahre alt, Cedric 42, Jorin 15 und Dariella 13 Jahre alt.
Die Familie verbrachte unter der Woche ihre Zeit in Kristalltal, da Cedric dort als Kristallarcanist arbeitete – ein Magier, der die geheimnisvollen Kräfte der Kristalle erforschte und sie für den Alltag nutzbar machte. Cassia war in derselben Ortschaft als Hundetrainerin tätig, wo sie Hunde ausbildete, und ihnen half, sich sicher und gehorsam im Alltag zu verhalten, und hatte sich nebenbei zur Sternenkartografin weitergebildet, die den Himmel beobachtete und die Positionen der Sterne in Karten festhielt.
Die beiden Kinder, Jorin und Dariella, sahen ihre Eltern nur am Wochenende, da sie ihren geliebten Bauernhof, die Tiere und natürlich die Schule nicht missen wollten.
Der Bauernhof war die Heimat von fünf Pferden, zehn Schweinen, fünfzehn Kühen, zwanzig Hühnern und einem Hahn. Darüber hinaus besaßen die Silverstreams noch 2.550 Hektar fruchtbare Grünfläche. Während Cassia und Cedric unter der Woche ihrer Arbeit nachgingen und die Kinder in der Schule waren, kümmerten sich Erntehelfer sowie das Kindermädchen namens Elysia Starlight um Dariella und Jorin.
An den Wochenenden widmete sich die Familie Silverstream mit Hingabe ihren Tieren und der Landwirtschaft. Sie bauten Tomaten, Gurken, rote Chilis, Zwiebeln, Karotten, Karfiol, Mais, Zucchini und Kürbisse an.
An einem idyllischen Frühlingstag spielten hinter einer Scheune des Bauernhofs ein Labradorrüde und eine Labradorhündin miteinander, die sich dort zum ersten Mal begegneten. Tag für Tag verbrachten sie Zeit zusammen, lernten sich besser kennen und wurden unzertrennliche Freunde. Den Bewohnern des Bauernhofs gefiel diese wunderbare Bekanntschaft, denn sie hatten sich schon seit Langem einen Labrador gewünscht. Sie gaben der Hündin den Namen Miriel und dem Rüden den Namen Tyrus, beide im selben Alter von etwa sechs Monaten.
Vor allem Dariella, das jüngste Familienmitglied, hatte die Idee, den beiden Hunden die Gründung einer eigenen kleinen Familie zu ermöglichen. Dieser Vorschlag begeisterte die gesamte Familie Silverstream.
Der 15-jährige Jorin befand sich bereits im letzten Schuljahr, wusste aber noch nicht, was er später beruflich werden sollte. Deshalb schlug ihm die Schule vor, ein Schülerpraktikum zu absolvieren, um verschiedene Berufe kennenzulernen. Jorin war in einer Zwickmühle, denn es gab viele Dinge, die ihn interessierten.
Mit einem verzweifelten Blick sah er seine 13-jährige Schwester an und sagte: „Sei froh, dass du erst 13 Jahre alt bist und noch zwei Jahre zur Schule gehen darfst, bevor du dich entscheiden musst, was du später mal werden möchtest.“
Dariella antwortete: „Darüber bin ich auch erleichtert, dass ich noch Zeit zum Überlegen habe. Deine Zwickmühle ist aber nicht aussichtslos“, sagte Dariella zu ihrem großen Bruder, „denn du hattest seit deiner Geburt tagtäglich mit vier verschiedenen Berufen zu tun. Unsere Eltern sind Bauern und betreiben einen Hof. Außerdem ist unser Vater noch Kristallarcanist von Beruf. Unsere Mutter ist Hundetrainerin und machte nebenbei eine weitere Ausbildung als Sternenkartografin.“
Jorin fühlte sich erleichtert und bedankte sich bei seiner Schwester für die aufschlussreiche Unterhaltung.
Danach ging er in den Stall, wo die Eltern ihre Tiere versorgten. Jorin fragte seine Eltern, ob er sie kurz stören dürfe, da er etwas Dringendes besprechen musste.
Cassia und Cedric setzten sich auf einen Strohballen und sagten: „Klar, mein Junge, was bedrückt dich?“ Jorin erzählte, dass die Schule ihm vorgeschlagen habe, ein Schülerpraktikum zu machen, und dass er gerne sein Praktikum als Kristallarcanist, Hundetrainer oder Sternenkartograf machen wollte.
Cassia und Cedric waren überglücklich, dass ihr Sohn sich für ihre Arbeit interessierte und ein Praktikum machen wollte.
Jeden Sonntagnachmittag gegen 16:00 Uhr fuhren Cassia und Cedric wieder los ins Kristalltal, da sie am Montag wieder arbeiten mussten. Diesmal nahmen sie auch die Hündin Miriel und den 15-jährigen Jorin mit.
Als die Sonne den Horizont mit einem schimmernden orangefarbenen Licht überzog, machten sich Cassia, Cedric, Jorin und die fröhlich wedelnde Miriel auf den Weg ins Kristalltal.
Für den jungen Jorin war dies eine aufregende Reise, die den Anfang seines praktischen Lernabenteuers markierte. Er war gespannt darauf, mehr über die geheimnisvolle Welt der Kristallarcanisten zu erfahren, die Fähigkeiten seines Vaters aus erster Hand zu beobachten und vielleicht selbst ein paar grundlegende Techniken zu erlernen.
Der Montagmorgen brach an, und die Straßen von Kristalltal erwachten langsam zum Leben. Geschäfte öffneten ihre Türen, und die ersten Sonnenstrahlen spiegelten sich in den vielfältigen Kristallen, die überall in der Stadt zu finden waren.
Cedric führte Jorin in sein Arbeitsumfeld ein, ein beeindruckendes Gebäude, dessen Wände aus ineinandergreifenden Kristallen bestanden, die im Sonnenlicht funkelten. Hier lernte Jorin, dass Kristallarcanisten nicht nur Magier, sondern auch Wissenschaftler, Ingenieure und Künstler waren, die ihr Wissen nutzten, um das tägliche Leben der Menschen zu verbessern.
Am Nachmittag begleitete Jorin seine Mutter Cassia, um mit Miriel und anderen Hunden zu trainieren. Cassia teilte ihr Wissen und ihre Liebe zu den Tieren mit solcher Leidenschaft, dass Jorin fasziniert von der Bindung war, die zwischen Mensch und Tier entstehen konnte. Er lernte die Grundlagen der Hundekommunikation, Trainingsmethoden und sogar, wie man einem Hund Tricks beibringt.
Die Wochen vergingen, und es war Zeit für Jorin, seinen Horizont mit der Sternenkartografie zu erweitern, einer Disziplin, die ihn seit jeher fasziniert hatte. Cassia, die ihre Ausbildung in diesem Bereich kürzlich abgeschlossen hatte, war mehr als bereit, ihr Wissen mit ihrem Sohn zu teilen. Nacht für Nacht beobachteten sie den Himmel durch ein großes Teleskop, kartierten Sterne und lernten die Geschichten kennen, die sich hinter den Konstellationen verbargen. Jorin war überwältigt von der Schönheit des Universums und der Komplexität seiner Muster, die sich über den nächtlichen Himmel erstreckten.
Als das Praktikum zu Ende ging, fühlte sich Jorin inspiriert und erfüllt. Er hatte nicht nur tiefe Einblicke in die Arbeitswelt seiner Eltern gewonnen, sondern auch verstanden, dass jede dieser Disziplinen eine eigene Form von Magie besaß.
Die Entscheidung über seinen zukünftigen Berufsweg war zwar noch nicht gefallen, doch Jorin wusste nun, dass er eine Welt voller Möglichkeiten vor sich hatte.
Zurück auf dem Bauernhof, teilte er seine Erlebnisse und neu gewonnenen Kenntnisse mit Dariella, die gespannt zuhörte und von den Abenteuern ihres Bruders träumte. Gemeinsam blickten sie in eine Zukunft, die so vielfältig und spannend war wie die Berufe ihrer Eltern. In diesem Moment wurde ihnen klar, dass die größten Abenteuer oft damit beginnen, dass man die Tür zur Welt öffnet und den ersten Schritt wagt.
Mit dem Herbst kam eine Zeit der Veränderung über den Bauernhof der Silverstreams. Die Blätter färbten sich in schillernde rote und goldene Töne, während die Familie sich auf die Ernte vorbereitete. Jorin, nun mit neuen Perspektiven ausgestattet, sah die ihm wohlbekannten Aufgaben in einem neuen Licht.
Er begann, die Arbeit auf dem Hof und in den Feldern als mehr als nur tägliche Routine zu sehen; für ihn wurden sie zu einer Art von lebendigem Unterricht in den Wissenschaften der Natur und der harten Arbeit, angefüllt mit den ungeschriebenen Geschichten der Erde und des Himmels.
Inspiriert von seinem Praktikum, initiierte Jorin ein neues Projekt: die Einrichtung eines kleinen Observatoriums auf einer freien Wiese des Bauernhofs. Mithilfe seiner Familie und einigen Freunden aus der Schule begann er mit dem Bau.
Ziel war es, einen Ort zu schaffen, an dem nicht nur seine eigene Familie, sondern auch die Gemeinschaft zusammenkommen und den Sternenhimmel beobachten konnten. Er hoffte, damit die Faszination für das Universum, die er während seiner Beschäftigung mit der Sternenkartografie entwickelt hatte, mit anderen zu teilen.
Ihre Liebe zu Tieren und die Arbeit mit den Hunden des Hofes führte Cassia zu dem Entschluss, ein großes Fest zu organisieren, bei dem die Bindung zwischen Menschen und ihren Haustieren im Mittelpunkt stehen sollte. Mit der Unterstützung ihrer Familie plante sie ein Wochenende, an dem Workshops zur Tierpflege, Demonstrationen zum Hundetraining und Spiele für Tiere und ihre Besitzer angeboten wurden.
Das Fest und die Eröffnung des kleinen Observatoriums wurden am selben Wochenende gefeiert. Menschen aus ganz Kristalltal und den umliegenden Dörfern kamen zusammen, um an den Festivitäten teilzunehmen. Die Veranstaltung zeigte, wie sehr die Silverstreams und ihr Engagement für ihre Arbeit und Hobbys die Herzen der Menschen in ihrer Gemeinschaft berührt hatten.
Am Abend des Festes, als die letzten Strahlen der untergehenden Sonne hinter den Horizont verschwanden und die ersten Sterne zu blinken begannen, versammelten sich alle um das neue Observatorium. Cedric hielt eine kleine Rede und bedankte sich bei allen für ihr Kommen und ihre Unterstützung. Dann richtete Jorin das Teleskop auf den Nachthimmel und lud jeden ein, einen Blick in die Unendlichkeit des Kosmos zu werfen.
Das Ereignis war mehr als nur eine Feier; es war ein Moment der Verbindung zwischen den Menschen, der Natur und dem Universum. Für Jorin und Dariella markierte es den Beginn einer neuen Ära, in der sie nicht nur den Wert ihrer eigenen Familie und ihres Erbes erkannten, sondern auch, wie wichtig es ist, ihre Leidenschaften mit der Welt zu teilen.
In den folgenden Jahren wurde der Bauernhof der Silverstreams zu einem Symbol für Innovation, Gemeinschaft und die unendlichen Möglichkeiten, die entstehen, wenn man seine Träume verfolgt.
Jorin und Dariella wuchsen zu jungen Erwachsenen heran, die nun den Fußstapfen ihrer Eltern folgten, sondern auch eigene Wege einschlugen, um ihren eigenen Beitrag zur Welt zu leisten.
An einem Sonntagabend hatte Dariella wie immer versucht, ihre geliebten Hunde Miriel und Tyrus zu füttern, allerdings lagen beide in der Ecke und winselten. Dariella lief aufgeregt in der Küche herum, wo der Rest der Familie Silverstream gerade beim Abendessen war. Sie schrie mit erhöhter Stimmlage: „Wir brauchen einen Tierarzt, unsere geliebten Labradorhunde sind krank; sie wollen nichts fressen und auch nichts trinken, geschweige denn mit mir spielen.“ Jorin ergriff hektisch sein Handy und wählte die Nummer des Tierarztes.
Gegen 22:00 Uhr war der Arzt auf dem Bauernhof der Silverstreams angekommen und hatte die beiden Labradorhunde gründlich mit Blutabnahme und weiteren Untersuchungen untersucht. Nach eingehender Untersuchung und dem Abwarten der Ergebnisse konnte der Tierarzt bei dem Rüden Tyrus nichts Auffälliges feststellen, außer dass er traurig war. Bei der Labradorhündin Miriel allerdings, nach langem Warten, stellte er eine Schwangerschaft fest.
Die Familie Silverstream war überglücklich, dass ihre Hunde endlich eine Familie gründen konnten. Die Freude konnte kaum größer sein. Jedoch wusste Cassia, dass die Aufgabe, sich um eine trächtige Labradorhündin und die bevorstehenden Welpen zu kümmern, sowohl eine Herausforderung als auch eine große Verantwortung darstellte.
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