Liebe, Glaube, Suche
Gedichte
EUR 26,90
Format: 13,5 x 21,5 cm
Seitenanzahl: 86
ISBN: 978-3-99130-643-6
Erscheinungsdatum: 02.12.2025
Zwischen Schmerz, Sehnsucht und Licht erkundet diese Gedichtsammlung in poetischer Tiefe die großen Themen Liebe, Glaube und Suche. Ein spirituelles Werk voll kraftvoller Bilder und bewegender Sprache – modern, mystisch und zeitlos.
SANFT
Sanft
ist Dein Schritt
und es seufzt
drum vor Glück
Erde und
Stein
Der
Glanz Deiner
Augen
erhellet im Blick
alle
Welt und
aller Herzen
Und
Du flüsterst
so zart und
lieblich ja
zu Getier und
zur Flora
als Geschwister gar
So
bin ich bei
Dir
Tag um Tag
Jahr um Jahr
ganz heiter vor
Glück und Liebe
DURST
Den
Durst
den wir
so lange dulden
mussten
werden wir
nun stillen
dürfen
Der
Rosenkelch am Taue
sich betrinkt
warmes Kehlenblut
ist Labung
für des Wolfes
ew’ge Pein
In
der Nacht
die ohne Trost
auf
Pirsch und Jagd
ohne Steg
und Weg
Der
Ruf vom Hort
verhallt
nicht ungehört
im Kamin
entfacht
ist’s Feuer
Komm!
FÜR UNS
Ein
Tunnel
tat sich auf
Von gold’nem
Licht
erglänzt
die Straß’
Metall’ner
Schwerter Klang
erfüllte
laut
die Sphär’
Ich flog beseelt
dahin
Tausend
Engel standen
an dem Tor
legten aus
den
roten
Ehrenflor
Gott!
rief ich
So nimm denn
meine wunde
Seele
heim
zu Dir
Bin
Ein Gefall’ner
bin
Ein Müder
mag so oft
nicht mehr
nur weitermüssen
Doch
wie’s so ist
die Liebe und
die Güte die
durch alles wirkt
weiß was besser
für uns ist
Atlantis
Es
träumte mir
von alter Zeit
als wir
noch jung
auf dieser
Welt
Ach
wie vieles
ist geschehen
Himmelsbrand
und Feuersturm
die Sintflut
kam
Wir
war’n getrennt
Vereint und
erneut verlor’n
Wo der Sinn
und alles
Schmerz?
Nein!
Der Leib vergeht
ein Land
und Kontinente
Die Seele aber
und die Liebe
Nie!
Als
Atlantis unterging
versank im dunklen
Meer
die meine Seel’
bis auf den
tiefsten Grund
Drum
trennten Welten uns
doch neu
ist diese Zeit
Wo vieles anders
ist und nichts
wie’s war
Erbaut
ist Neu-Jerusalem
aus weißem
und aus rotem
Gold
Bald ist alles Leid
zuend’
Fühl
Dich sehr geliebt
weit offen
ist der Himmel
und alle
Engel singen
hell!
NACHT
Wie
tief dieser Schmerz
der alles Atmen
nimmt
wird
dies Abendrot
das Letzte sein?
Wie
oft bricht
ein liebend Herz
bis es nicht
mehr schlägt
und ewig Winter
ist
Oh
wilder Krieger
bald wird es
finstre Nacht
kalter Wind
und keines Bruders
Hand
FROH
Ich
darf
in allen Dingen
Dich
erschauen
ob’s
der Erdball ist
der große
oder’s
zarte Blümelein
Dein
Odem haucht
ganz sanft
das Leben schwingend
in das Sein
dein Wirken
macht
mein narbig Herz
ganz froh
Wie
wild
hab ich gesucht
nach Dir
und wollt’ Dich
nirgends finden
viel zu laut
hab’ ich geschrien
und die Nas’
zu hochgetragen
DUFT
O
wilde Waldesblume
ich ward
so sehr erschöpft
den Schweiß
vertropft
auf langen
Wanderwegen
Doch
im Gehölze
nahe bei dem
Fluss
den Duft
vernahm ich da
der Deinem Kelch
entströmte
Von
tiefstem Durst
und großer Lust
gezogen und getrieben
eilt’ ich dahin
wo ich Dich
finden sollte
Sanft
ist Dein Schritt
und es seufzt
drum vor Glück
Erde und
Stein
Der
Glanz Deiner
Augen
erhellet im Blick
alle
Welt und
aller Herzen
Und
Du flüsterst
so zart und
lieblich ja
zu Getier und
zur Flora
als Geschwister gar
So
bin ich bei
Dir
Tag um Tag
Jahr um Jahr
ganz heiter vor
Glück und Liebe
DURST
Den
Durst
den wir
so lange dulden
mussten
werden wir
nun stillen
dürfen
Der
Rosenkelch am Taue
sich betrinkt
warmes Kehlenblut
ist Labung
für des Wolfes
ew’ge Pein
In
der Nacht
die ohne Trost
auf
Pirsch und Jagd
ohne Steg
und Weg
Der
Ruf vom Hort
verhallt
nicht ungehört
im Kamin
entfacht
ist’s Feuer
Komm!
FÜR UNS
Ein
Tunnel
tat sich auf
Von gold’nem
Licht
erglänzt
die Straß’
Metall’ner
Schwerter Klang
erfüllte
laut
die Sphär’
Ich flog beseelt
dahin
Tausend
Engel standen
an dem Tor
legten aus
den
roten
Ehrenflor
Gott!
rief ich
So nimm denn
meine wunde
Seele
heim
zu Dir
Bin
Ein Gefall’ner
bin
Ein Müder
mag so oft
nicht mehr
nur weitermüssen
Doch
wie’s so ist
die Liebe und
die Güte die
durch alles wirkt
weiß was besser
für uns ist
Atlantis
Es
träumte mir
von alter Zeit
als wir
noch jung
auf dieser
Welt
Ach
wie vieles
ist geschehen
Himmelsbrand
und Feuersturm
die Sintflut
kam
Wir
war’n getrennt
Vereint und
erneut verlor’n
Wo der Sinn
und alles
Schmerz?
Nein!
Der Leib vergeht
ein Land
und Kontinente
Die Seele aber
und die Liebe
Nie!
Als
Atlantis unterging
versank im dunklen
Meer
die meine Seel’
bis auf den
tiefsten Grund
Drum
trennten Welten uns
doch neu
ist diese Zeit
Wo vieles anders
ist und nichts
wie’s war
Erbaut
ist Neu-Jerusalem
aus weißem
und aus rotem
Gold
Bald ist alles Leid
zuend’
Fühl
Dich sehr geliebt
weit offen
ist der Himmel
und alle
Engel singen
hell!
NACHT
Wie
tief dieser Schmerz
der alles Atmen
nimmt
wird
dies Abendrot
das Letzte sein?
Wie
oft bricht
ein liebend Herz
bis es nicht
mehr schlägt
und ewig Winter
ist
Oh
wilder Krieger
bald wird es
finstre Nacht
kalter Wind
und keines Bruders
Hand
FROH
Ich
darf
in allen Dingen
Dich
erschauen
ob’s
der Erdball ist
der große
oder’s
zarte Blümelein
Dein
Odem haucht
ganz sanft
das Leben schwingend
in das Sein
dein Wirken
macht
mein narbig Herz
ganz froh
Wie
wild
hab ich gesucht
nach Dir
und wollt’ Dich
nirgends finden
viel zu laut
hab’ ich geschrien
und die Nas’
zu hochgetragen
DUFT
O
wilde Waldesblume
ich ward
so sehr erschöpft
den Schweiß
vertropft
auf langen
Wanderwegen
Doch
im Gehölze
nahe bei dem
Fluss
den Duft
vernahm ich da
der Deinem Kelch
entströmte
Von
tiefstem Durst
und großer Lust
gezogen und getrieben
eilt’ ich dahin
wo ich Dich
finden sollte

