Lumine

Lumine

Nami Korevko


EUR 19,90

Format: 12 x 19 cm
Seitenanzahl: 244
ISBN: 978-3-99131-077-8
Erscheinungsdatum: 11.01.2022
Ein neues Märchen aus alten Zeiten, worin finstere Schatten sich hinter der reinen Unschuld verbergen. Wohin Lady Luna auch geht, das Leid anderer zieht sie stets hinter sich her. Der Fluch der an ihr haftet, scheint sich erschreckend rasant zu verbreiten wie die Pest.
England, 1886

Ein kühler Wind wehte dem obdachlosen Dieb um die Ohren und veranlasste ihn dazu, seinen alten zerfetzten Schal enger um seinen Hals zu schlingen. Es war tiefschwarze Nacht. Keinerlei Menschenseele war in der Stadt vorzufinden. Keine einzige Kutsche fuhr die Straßen hinunter. Herrlich. Wie angenehm ruhig so eine Stille doch sein konnte. Mit leicht zitternden Händen griff der nicht besonders große Mann nach seiner Taschenuhr, um sich über die Uhrzeit zu informieren. Mittlerweile war es zwei Uhr morgens. So spät schon. Und immer noch keinen geeigneten Schlafplatz entdeckt. Um draußen zu nächtigen, war es viel zu frisch. Verdammter Mist. Weshalb konnte er sich nicht wie gewohnt in ein Hotel schmuggeln? Diesen Gedanken hat er zu seinem Leidwesen den ganzen Tag über verworfen. Na ja. Vielleicht hätte er sich nicht so vollsaufen sollen. Aber wie anders ließ sich denn ein Abschied feiern? Eine ausgelassene Stimmung herrschte zwischen ihnen. Das Saufgelage wurde vor jedem einzelnen Schluck mit einem schallenden Lachen begleitet, während die Musik dumpf im Hintergrund dröhnte. Der Alkohol drohte wieder aus deren Nasen zu fließen. Die Schlägerei anderer Gäste wurde zur Nebensache. So gute Laune hatte Alester seit langer Zeit nicht mehr verspürt. Doch so schnell die Kerze der Freude und Laune entzündet wurde, so schnell erlosch die kleine Flamme wieder und hinterließ eine zerfallene Hülle aus Wachs zurück, gepaart mit einem verbrannten Geruch, der die Luft verpestete und die Finsternis zurückkehren ließ. Seine innere Leere war erdrückend und ließ ihn gegenüber gar nichts auch nur einen Hauch an Wichtigkeit verspüren. Ähnlich wie ein veraltetes Spielzeug, das bereits vor Jahren kaputt ging. Eine vom Hund verrissene, mit Speichel überzogene Stoffpuppe, der ein Knopfauge fehlte und deren Füllung zur Hälfte vermisst wurde.
Er würde diesen mysteriösen Herren vermissen. Ein sehr freundlicher und sympathischer Geselle. Schien aus gutem Hause gestammt zu haben. Eine stattliche Statur. Seine Haut besaß einen leicht gebräunten Teint. Giftgrüne Augen musterten die Umgebung, und sein Haupt besaß eine dunkelbraune Mähne. Vincent Gregwood. Dieser Name klang von Bedeutung. Ob sich dies bestätigen ließ, war die Frage. Ungefähr vor einem Monat machte er seine Bekanntschaft. Es wunderte ihn, dass ein ungewaschener Landstreicher, wie er es war, von einem scheinbar Wohlhabenden Beachtung geschenkt bekam. Sie verstanden sich von Anfang an. Ihm wurde erzählt, dass der Mann auf Reisen, quer durch das ganze Land, war. Gregwood wollte mehr sehen und erleben, da er bis vor Kurzem sein bisheriges Leben nur der Arbeit gewidmet hatte. Zwar konnte er aufgrund seiner Tätigkeit gut leben, allerdings bereute er eine Sache. Was das war, wusste der Halunke jedoch nicht. Mehr erläutern wollte sein einziger Freund auch nicht. Aus welchem Grund auch immer.
Nun war er fort. Keine Ahnung wohin. Darüber wurde er nicht in Kenntnis gesetzt. Dies machte ihn zu Anfang stutzig. War er etwa auf der Flucht? Hämisch verwarf er diesen Gedanken wieder. Das war doch absurd.
Erschöpft rieb der Herr sich die Hände, um das Blut, das durch seine Adern floss, wieder in Wallung zu bringen, damit seine Gliedmaßen wieder spürbar waren. Ein Seufzen. Was für ein armseliges Leben er doch führte. Alester Frow. Ein unbedeutender Name, den niemand kannte. Allerdings war sein Gesicht des Wiedererkennens wert, und danach verspürten sämtliche Leute das Verlangen, es zu bespucken. In den Augen der Gesellschaft war seine Person bloß irrelevanter Abschaum. Auch musste seine Wenigkeit bereits aus einigen Dörfern und Städten fliehen, da Steckbriefe ausgestellt wurden. Allerdings war dies einzig und allein sein Verdienst. Ein freudloses Lächeln bildeten seine spröden Lippen. Warum setzte er diesem Dasein nicht ein Ende? Niemand würde ihn vermissen. Ganz im Gegenteil. Man würde sich seines Verlustes bereichern. Einen Verbrecher weniger. Und wenn er doch ehrlich zu sich selbst war, stand er doch bereits auf dem Stuhl und sein Hals in der Schlinge des Galgenstricks. Er musste lediglich sein Gewicht nach vorn verlagern, um die Balance zu verlieren und sich von der Schwerkraft nach unten fallen zu lassen. Weshalb erwies sich dies noch als schwierig? Die Last würde sich auf den eng geschnürten Hals übertragen und langsam die Luftzufuhr verhindern. Das verzweifelte Hecheln nach Sauerstoff würde nicht lange anhalten und bald im wahrsten Sinne des Wortes ersticken. Aber er konnte es nicht, weil er ein Feigling war. Ein verfluchter, erbärmlicher Feigling. Feigling. Feigling. Feigling.
Er bog in eine Gasse ein. Seine Schritte hallten laut wider. Die Fassaden der Gebäude waren alt und brüchig. Dieser Teil der Stadt war größtenteils unbewohnt, aufgrund der schlechten Zustände der Häuser. Die Holzplatten knirschten gefährlich, als könnten sie jeden Moment zusammenbrechen. Die Fensterläden waren nicht mehr vorhanden, und die Türen ließen sich nicht mehr verschließen. Bedauerlicherweise kümmerte sich niemand darum, und somit entschlossen die meisten sich dazu umzuziehen. Unachtsam trat Frow in eine Pfütze. Fluchend setzte er seinen Weg mit durchnässten Schuhen fort. Noch vor wenigen Stunden peitschte der Herbstregen schmerzhaft zu Boden und überflutete jede einzelne Regenrinne.

Ein Rabe krächzte vom Dach einer veralteten Kirche, an der Frow eben vorbeilief. Ein widerliches Geräusch. Es klang aggressiv. Der Vogel breitete seine Flügel aus, um jeden Moment loszufliegen. Das Vieh krächzte immer noch ununterbrochen. Den Kopf richtete er hinauf zum Mond. Genervt biss Alester sich auf die Zähne und nahm an Geschwindigkeit zu. Bloß weg von diesem Störenfried, dachte er sich. Er wollte diesen schrecklichen und immer lauter werdenden Gesang nicht weiter ertragen. Er folgte dem Gang nach rechts und fand sich schlussendlich auf einem kleinen Platz mit einem Brunnen in der Mitte wieder. Hektisch näherte er sich ihm, um kaltes Wasser in sein Gesicht zu schütten. Seine Lider wurden immer schwerer. Die Kraft ließ nach. Die kalte Herbstluft raubte ihm die Energie sowie die stechenden Kopfschmerzen. Dieses penetrante, stechende Bohren in den Schläfen konnte unerträglich sein. Für einen Moment betrachtete Frow sein Spiegelbild. Wie mitgenommen er doch aussah. Dunkle Augenringe zierten seine Visage. Nichts war mehr übrig geblieben von seiner früheren Gestalt.
Unglaublich. Es war doch wirklich unglaublich, wie nur ein einziger Moment eine riesige Auswirkung auf die eigene Zukunft haben konnte. Ein trockenes Lachen entkam seiner Kehle. Jedoch verklang es schnell wieder. Dieser Scheiß-Rabe saß auf einmal auf der Mauer zu seiner Linken und starrte ihn an, als würde er auf einen Wurm lauern und den richtigen Augenblick abwarten, um zuzuschnappen. Leichtes Unbehagen machte sich in ihm breit. Schwarze, leblose Augen starrten ihn an. Nein. Es waren finstere Löcher der Hölle, die alles verschlingen konnten.

Erbärmlich. Fing er wirklich an, sich vor einem blöden Vogel zu fürchten?
Plötzlich begann das Vieh wieder zu krächzen und flog direkt auf sein anvisiertes Opfer zu. Schützend hob Frow seine Arme und schlug den Raben zu Boden. Blut rann seine Hand hinab. So was. Hatte er ihm doch tatsächlich ein Stück seiner Haut entrissen. Wütend blickte er auf das nun hilflos sich windende Federbündel hinunter. Was fiel diesem Mistvieh ein? Rachedurstig hob er sein Bein und grinste vorfreudig wie ein kleines Kind, das es kaum erwarten konnte, sein Weihnachtsgeschenk zu öffnen. Nur mit dem kleinen Unterschied, dass die Augen nicht vor Freude, sondern vor Wahnsinn funkelten. Jetzt war er dran. Er wird diesen vermaledeiten Raben zertreten, bis ihm die Eingeweide rausplatzen. Er ließ sich doch nicht von einem kleinen Tier verarschen. Davon hatte Alester genug. Viel zu oft musste er Blamagen über sich ergehen lassen. Davon hatte er genug. „Stirb, du verficktes Mistvieh!“, schrie er und trat mit aller Kraft auf das Tier. Noch mal. Noch mal. Und noch mal. So lange, bis nichts weiter als eine rote Pfütze mit blutdurchtränkten schwarzen Federn übrig war.

Ein dunkles Lachen ließ ihn innehalten und nach vorn blicken. Aus dem Schatten des Mondlichtes trat ein komplett in schwarz gekleideter Mann mit Hut. „Nehmt Euch in Acht, mein Freund. Sich noch so spät herumzutreiben, könnte gewisse Konsequenzen mit sich bringen!“, ertönte seine tiefe Stimme. Na und? Was interessierte ihn das? „Was schert Ihr Euch denn um mich?“, kam es spöttisch und skeptisch zurück. Dabei zog er eine Augenbraue hoch und trat von seiner Schandtat weg. Was glaubte der Mann denn, wer er war? Wieder ein Lachen seitens des Unbekannten. „Nicht doch. Machen Sie keine Späße. Ich wollte Sie lediglich vorwarnen!“, lächelte sein Gegenüber kalt. Warnen? Wovor denn bitte schön? Etwa vor der schneeweißen Hexe, die vor wenigen Tagen hier gesichtet wurde? „Was haben Sie denn für einen Anlass dazu?“, fragte der Obdachlose irritiert. Seine Frage wurde ignoriert. Stattdessen kam der Herr einige Schritte näher. Instinktiv trat Frow bis zum Brunnenrand zurück. Dieser Typ hatte etwas Bedrohliches, wenn nicht sogar Teuflisches an sich. Sein Blick schien durch ihn hindurchzugehen. Er fühlte sich wie ein eingeschüchtertes Tier, das in die Enge getrieben wurde. Dieses Schauspiel gefiel ihm gar nicht. Er musste den Herrn so schnell wie möglich loswerden. All seine Muskeln spannten sich an, bereit, jederzeit loszurennen. Weshalb er sich vor ihm fürchtete, war Alester ein Rätsel. Muskulös sah er nicht gerade aus. Der stechende Blick des Hutträgers richtete sich auf die kleine Blutlache vor ihm.
Der Fremde streckte seine Hand nach einer schwarz-roten Feder aus und hielt sie zwischen seinen behandschuhten Fingern. Abwesend und gelangweilt betrachtete er den Fund, während er sich wieder erhob. Seine Körpergröße betrug etwas mehr als sechs Fuß.
„Blut verlangt nach Blut, nicht wahr?“, erhob der Mantelträger wieder das Wort, und seine Augen richteten sich auf des Landstreichers blutende Hand, dessen Verletzung leicht brannte. Betroffen verdeckte der Verletzte die Wunde. Hat er deswegen tatsächlich seine Beherrschung verloren? Die Müdigkeit nahm ihm doch mehr jegliche Hemmungen und Anstand, als er dachte. Das war doch nicht nötig gewesen. Aber diese Einsicht kam nun ein bisschen zu spät. Dies war definitiv nicht sein Tag. Ob dies auch sein letzter war? So viel Pech auf einmal hatte ihn schon lange nicht mehr verfolgt. War das möglicherweise das Werk der Hexe? Hat sie ihn mit ihrem Fluch belegt? Panik stieg in ihm hoch. Innerlich flehte er den Himmel an, dass dies hoffentlich nicht der Fall war. Frow begann zu zittern. Erschrocken zuckte er zusammen, als die schwarze Gestalt zu sprechen begann. „Wären Sie so freundlich, mir ein paar Fragen zu beantworten?“, grinste er amüsiert. „Zu welchem Zweck?“
Seine Stimme klang heiser, drohte zu versagen. Idiot. Er war ein Idiot. Sein Gegenüber zischte: „Das hat Sie nicht zu interessieren, Mr. Frow. Beantworten Sie mir lediglich folgende Frage, und ich verspreche Ihnen, dass Sie mich nie wiedersehen werden!“ Der Kleinere setzte an, um zu antworten, stutzte aber. Woher kannte er seinen Namen? Sein Gedanke stand ihm wohl ins Gesicht geschrieben, da der Andere erwiderte: „Woher ich Ihren Namen kenne, spielt keine Rolle. Ich möchte bloß ein paar Angaben bezüglich Vincent Gregwood!“

Moment mal. Gregwood? „Wie bitte?“, war alles, was er entgegnen konnte. Nun knurrte der Schwarzgekleidete. Seine Geduld war langsam am Ende.
Verdammt. Wollte er sich wirklich schon heute von der Welt verabschieden? Der Hutträger zog eine Pistole aus seinem Mantel und richtete sie auf den Kleineren. Hörbar schluckte Alester. „Ich weiß es nicht. Er hat mir nichts erzählt. Ich schwöre bei meinem Leben!“, antwortete Frow wahrheitsgemäß mit zitternder Stimme und versuchte seinen Peiniger zu besänftigen. „Und das soll ich Ihnen glauben?“, meinte der Bewaffnete kalt. Seine Stimme war ruhig. Zu ruhig. „Versuchen Sie mich doch zu verstehen. Wir sind uns ähnlicher, als Sie denken!“ Ein spöttisches Glucksen entfloh seinem Mund. Da hatte er sich doch hoffentlich verhört. „Richten Sie bitte Ihr Augenmerk auf Ihr Werk und sagen Sie mir, bereuen Sie Ihre Tat? Ich wage es zu bezweifeln!“ Eine kurze Pause folgte. „Nein. Ganz im Gegenteil. Sie haben es genossen. Es genossen, jeden einzelnen und letzten Lebensfunken aus diesem unbedeutsamen Tier auszuhauchen. Und aus welchem Grund?“ „Aus Rache!“, beantwortete Frow wie benommen die Fragestellung, seine Augen auf die rote Pfütze gerichtet. Das dunkle Kichern ließ ihn aufschauen. „Genau. Sie und alle anderen Menschen auch sind rachsüchtige Wesen, die dazu bereit wären, alles und jeden zu zerstören, nur um ein Gefühl der Befriedigung hervorrufen zu können!“ Seine Stimme wurde lauter. „Deswegen bitte ich Sie höflichst, mir dabei nicht im Wege zu stehen!“
Er wollte sich also an Vincent Gregwood rächen. Aber weshalb? Was hat Gregwood denn diesem Herrn angetan?

Der Mann war definitiv verrückt. Wer war er überhaupt? Eingeschüchtert schluckte der Dieb, als er feststellte, dass der Größere immer näher kam. „Ich gebe Ihnen mein Wort. Ich weiß wirklich nichts. Ich habe keinerlei Kenntnis darüber, wo Gregwood sich aufhält!“, beschwichtigte Frow. Als die beiden sich näher als zuvor gegenüberstanden, packte der Hutträger ihn seufzend am Hals. Reflexhaft griff der Obdachlose nach der Hand des Anderen. Es wurde immer fester zugedrückt. Die Luft wurde knapp. Er drohte sein Bewusstsein zu verlieren. Punkte flimmerten vor seinen Augen. Dann nahm der Druck auf einmal ab. Nach Luft ringend wand Alester sich auf dem kalten Steinboden. Verängstigt schaute er nach oben in das Gesicht des Fremden. Sein Lächeln war nichts weiter als verabscheuenswert. Ein eiskaltes und skrupelloses Lächeln, das selbst die Hölle zu Eis gefrieren konnte. Um dem Anblick zu entfliehen, schloss er seine braunen Augen, die keinen noch so winzigen Teil von Lebensfreude ausstrahlten. Und trotzdem fürchtete der Obdachlose um sein Leben.
Welch eine Ironie, dachte er sich. Nun befand er sich in genau derselben Position wie der Rabe, den er zuvor zertreten hatte. „Erbärmliche Made!“, zischte der Stehende abfällig und entfernte sich von Frow. Ließ er ihn etwa am Leben? Noch traute er sich nicht, sich zu rühren. Schwer atmend betrachtete er den Himmel. Wie es wohl dort oben war? Vielleicht viel angenehmer als hier in seinem trostlosen Leben.
Endlich von all den Sorgen befreit sein und die Menschen hinter sich lassen. Alles und jeden vergessen. Ein Neuanfang. Es gab nichts, nach dem er sich mehr sehnte.
Nach einer Weile stützte Alester sich erschöpft auf seinen Armen ab, um sich aufzurichten. Was war das eben? Einfach nur verrückt. Ein verständnisloses Seufzen entfloh seiner Kehle.
Der Klang einer gelösten Sicherung ließ ihn zu Eis erstarren. Wie naiv es doch war zu glauben, der Verrückte wäre tatsächlich verschwunden und hätte ihn verschont. Wie in Zeitlupe wagte er es, sich umzudrehen und blickte einem Pistolenlauf entgegen. Der Bewaffnete nahm seinen Hut vom Kopf und hielt ihn sich demonstrativ entschuldigend auf die Brust. Alesters Augen weiteten sich. Dieses Gesicht kannte er doch von irgendwo her. „Es tut mir wirklich leid, Ihnen das mitteilen zu müssen. Aber schließlich kennt der Fluch der schneeweißen Hexe keine Gnade. Wenn Sie also gestatten. Ich empfehle mich!“, grinste er und drückte ab.
5 Sterne
Eine malerisch-melancholische Geschichte die im Kopf bleibt! - 21.02.2022
Joy

Ab der ersten Seite merkt man sofort wie düster und spannend dieses Antimärchen ist. Man taucht in eine grausame Welt, in der es keine Rolle spielt ob man unschuldig ist. Detailliert und wortgewandt erzählt uns Nami Korevko die Geschichte von Lady Luna. Mein Lieblingszitat aus dem Buch: "Uniformierte Leute neigten dazu, in einer Traumwelt zu leben. Konfrontierte man sie jedoch mit der Wahrheit, so landen sie in der bitteren Realität - oder aber sie blieben stur und schenkten der Ignoranz ihre Aufmerksamkeit, ohne dabei zu merken, wie ihnen damit schmerzfrei die Augen ausgekratzt wurden."

5 Sterne
Sehr gutes Buch! - 23.01.2022
Giana

Sehr zu empfehlen

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