Krimi & Spannung

Linie 15A auf Abwegen

Engelbert Fischer

Linie 15A auf Abwegen

Leseprobe:

So kam es, wie es kommen musste. An einem Freitag im September stellte er sein Opfer in Grinzing und forderte ihn zur Herausgabe seiner Wertgegenstände auf. Wickerl hatte sich mit dieser Masche allerdings zu wenig vertraut gemacht und war augenblicklich mit der Situation überfordert, da er zur Unterstützung seiner Forderung über keinerlei weitere Argumente verfügte. Die Reaktion des potenziellen Opfers, der sich einem spindeldürren 165 cm großem Mann gegenüber sah, war auch nicht die gewünschte. Dem „Ist das Ihr Ernst?“ hätte man verbal ja noch etwas entgegensetzen können, die Aufforderung „Schleichens Ihna!“ war aber eindeutig, und aufgGrund des Fehlens weiterer Argumente kam Wickerl dieser Aufforderung auch sofort nach. Erst beim Rückzug wurde Wickerl bewusst, dass er ein wesentliches, aber unbedingt erforderliches Accessoire vergessen hatte. Die Forderung nach der Herausgabe der persönlichen Wertgegenstände musste mit Argumenten untermauert werden. Handfeste schieden aufgrund seiner Physionomie aus, also blieb nur der Griff zu technischen Hilfsmitteln.
Nichts leichter als das. Umgehend besorgte sich Wickerl in einem Spielwarengeschäft in der Wiener Innenstadt eine täuschend echt erscheinende Imitation einer Glock 19 und widmete sich wieder seinem Opfer, demselben wie am Vortag, und das am gleichen Tatort. Schließlich hatte er ja schon 14 Tage Beobachtung investiert und sah in dem einmaligen Scheitern auch keinen ausreichenden Grund für eine Verlegung des Schauplatzes.
Den Nachmittag über hatte er vor dem Spiegel seinen Auftritt unzählige Male geprobt, Gestik und Stimme. Eine Stunde vor dem Überfall war er sich sicher, heute beim Opfer Angst und Schrecken zu verbreiten und ans Ziel zu kommen, zumindest die teure Uhr sollte es werden.
Auch sein Äußeres hatte er dem Anlass angepasst. Seine Jeansjacke erschien ihm zu bieder, und so entschloss er sich, eine alte Lederjacke, die ihm gut und gerne zwei Nummern zu groß war, zu tragen. Dass die Ärmel der Jacke viel zu lang und die Schulterpolster sich irgendwo im Bereich der Armbeuge befanden, störte Wickerl nicht weiter. Leder ist Leder und hat von Haus einen verwegenen Touch, denkt sich zumindest Wickerl.
Er ist keine zehn Schritte von seinem Opfer entfernt, als ihm schmerzlich bewusst wird, dass der Jackentausch mitunter nicht die glücklichste Entscheidung war, da sich die Spielzeugpistole nach wie vor in der Jeansjacke befindet.
Beim dritten Anlauf am nächsten Tag, Zeit hat Wickerl ja genug, und Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut, das hat er irgendwo einmal aufgeschnappt, ohne zu wissen, wo sich Rom befindet, wird es endlich klappen.
Eine tiefe Stimme nachahmend baut sich Wickerl vor dem auserkorenen Opfer auf, so gut das eben mit 165 Zentimetern Körpergröße möglich ist, und schreit: „Überfall, Geld, Uhr, Handy und was sonst noch hast!“
Und wieder: Das Opfer zeigt bei Weitem nicht die gewünschte Reaktion. Im Gegenteil, anstatt mit den Knien zu schlottern oder mit den Zähnen zu klappern, bricht das Opfer in schallendes Gelächter aus und haut dem Wickerl eine fürchterliche Watsche runter. Wickerl lässt sofort die Waffe fallen und greift sich an die Wange, die fürchterlich brennt. Eine unüberlegte Bewegung, die das Opfer nutzt, um den Wickerl einen verheerenden Faustschlag in den Magen zu versetzen. Den Tritt in die Weichteile bekommt der mit der Wange und dem Magen bereits ausreichend beschäftigte Wickerl gar nicht mehr so richtig mit.
So richtig erholt von den Schlägen hat er sich erst viel später im Polizeigefangenenhaus, in das er wegen versuchten Raubes eingeliefert wurde.
Bei der am nächsten Tag folgenden Vernehmung durch einen Kriminalbeamten erfuhr er, dass er ausgerechnet einen hoch dekorierten Polizeioffizier zum Opfer auserkoren hatte, der nunmehr dafür sorgen würde, dass er so richtig Schmalz ausfassen und auf lange Zeit im Gefängnis logieren würde.
Die Gerichtsverhandlung gerät zum Fiasko. Der redlich bemühte Pflichtverteidiger, ein gewisser Mag. Meier, versucht Wickerl als absoluten und ungefährlichen Trottel hinzustellen, um den Vorbestraften vor einer langjährigen Haftstrafe zu bewahren. Das kann sich Wickerl doch nicht gefallen lassen, er ein Trottel, wo kommen wir denn da hin. Das taktische Vorgehen seines Verteidigers ist ihm ein Rätsel und für ihn absolut unverständlich. Wie steht er, der Wickerl, denn im Häfn da, wenn das Gericht mehr oder weniger amtlich bestätigt, das er ein Volltrottel ist?
Logisch, dass er auf die rein hypothetische Frage des Staatsanwaltes, hätte er, sofern es sich bei der Waffe um eine echte gehandelt hätte, von dieser auch Gebrauch gemacht, um seinen Raub zu vollenden, mit einem eindeutigen Ja antwortet – das er zusätzlich noch untermauert: „Sicher hätt’ ich den umbufft, ich bin nämlich ein ganz ein harter, ein Gnadenloser.“ Der sofortige Einspruch seines Anwaltes: „Blödsinn, der Herr Ludwig Prantl ist weder gewalttätig noch ein Schwerverbrecher, er ist lediglich ein hoffnungsloser Trottel!“ Um seine Aussage zu untermauern, führt der Verteidiger an, dass wohl nie ein Berufsverbrecher, nach vierzehntägiger Observation, ausgerechnet einen Polizeioffizier überfallen würde.
Auch von der Verteidigung in Aussicht gestellte Zeugen, die seine Dummheit bestätigen konnten – Wickerl ist nach zwei Wochen beim Bundesheer wegen Blödheit für heeresunwürdig erklärt worden, und das konnten zahlreiche Unteroffiziere bestätigen – beeindruckt den Richter nicht mehr.

***

Wickerl, der wieder das Sackerl mit der Beute ganz fest, eigentlich verkrampft, in seinen Händen hält, kommt aus unerfindlichen Gründen auf die dumme Idee, just jetzt einen Blick auf die Beute zu werfen. Zumindest so überschlägig wäre es doch interessant, die Höhe der Beute abzuschätzen. Der Wagen befindet sich nur mehr wenige Meter vor der Einfahrt in die Bitterlichstraße als das Unheil, in Form einer explodierenden Farbbombe, seinen Lauf nimmt.
Poldi, der nur aus dem Augenwinkel mitbekommt, wie Wickerl das Beutesackerl öffnet, will sich noch gegen das sinnlose Zählen der Beute verwehren, kommt jedoch nicht mehr dazu. Poldi sieht nur mehr rot, nicht Zornesröte, sondern tatsächlich rot, wohin man schaut. Mit einem leisen Plopp verwandelt sich der Innenraum des Fahrzeuges in eine rote Hölle.
Die Frontscheibe, das Lenkrad, das Armaturenbrett, soweit man in diesem Boliden von einem Armaturenbrett sprechen kann, alles blutrot. Die Annahme, dass Wickerls Kopf aus unerfindlichen Gründen explodiert ist, ein spontaner Trugschluss Poldis, stellt sich als falsch heraus, da Wickerl nicht umhinkommt, die neu entstandene Situation sofort zu kommentieren. „Bist du denn deppert, was war denn jetzt des?“ Poldi, der sich eigentlich auf den Straßenverlauf der Männertreugasse konzentrieren wollte, was angesichts der rot eingefärbten und somit sowieso undurchsichtig gewordenen Frontscheibe ein wenig aussichtsreiches Unterfangen darstellt, wendet kurz den Blick zum Wickerl. Der vermittelt einen Anblick wie nach einem Massaker. Die blauen Augen des Wickerl bilden einen wunderbaren Kontrast zu seinem restlichen Äußeren, das sich markant, wenn auch ein wenig zur Eintönigkeit tendierend, verändert hat. Blaue Augen, alles andere rot. Von seiner Nase tropft ein roter Farbfilm zu Boden, und auch das Paket Banknoten, das Wickerl aus dem Beutesackerl gezogen hat, ist nicht mehr als solches erkennbar.
Aufgrund Wickerls Aussehens schließt Poldi, dass er sein eigenes Aussehen im Wesentlichen dem Wickerls angepasst haben wird. Er irrt. Hat den Wickerl die Farbbombe eher zentral erwischt, so ist Poldi dem Sprühregen eher seitlich ausgesetzt gewesen, und er verfügt nunmehr über zwei farblich unterschiedlich gestaltete Körperhälften. Links sind das blaue Hemd sowie die Jeans nach wie vor eindeutig zu erkennen. Rechts jedoch vom Kopf bis zu den Schuhen eine karmesinrote Idylle.
Nach dieser kurzen Betrachtung und Situationsabschätzung ist Poldi, obwohl er keine Ahnung hat, was jetzt tatsächlich passiert ist, nur zu einer Äußerung fähig: „Wickerl! Du Volltrottel.“ Eigentlich wollte er diese Feststellung herausschreien, dazu fehlt ihm aber die Kraft. Die Batterie ist endgültig leer, ausgesaugt vom Wickerl.
Der Angesprochene ist derzeit auch nicht in der Lage, eine Erwiderung zu geben – erstens fällt ihm nichts ein, und zweitens würde ihm die rote Farbe in den Mund rinnen. Und die schmeckt scheußlich, wie er bereits festgestellt hat.
Poldi, der jetzt im Blindflug durch die Männertreugasse mit 45 km/h dahin rast, wägt die Optionen ab, die sich aufgrund der neuen Situation möglicherweise ergeben. Gähnende Leere in seinem Kopf. Eigentlich hofft er jetzt inständig darauf, schweiß- und nicht farbüberströmt aus diesem Albtraum zu erwachen, um danach festzustellen, dass er einen Wickerl eigentlich gar nie gekannt hat und er einen Banküberfall auch nie in Erwägung gezogen hat. Würde er sich trauen, die jetzt roten Hände vom Lenkrad zu nehmen, würde er sich in den Oberschenkel zwicken, und zwar in den nahezu von der Umfärbung unversehrt gebliebenen linken. Das Naheliegendste, das Fahrzeug einfach anzuhalten – darauf kommt Poldi zu spät, denn schon kracht es fürchterlich. Die eben noch vorhandene Frontscheibe hat sich aufgelöst und gibt den Blick wieder auf einen herrlichen Sommertag frei. Das Fahrzeug bewegt sich nicht mehr nach vorne, sondern seitwärts. Bremsen quietschen, bersten von Glas, Kunststoff und Metall, ein Inferno. Als letzter Akt zerbricht die Seitenscheibe des Lenkerplatzes, und der Poldi sieht die Front eines städtischen Busses in Nahansicht. So nahe wollte er einem Linienbus sein ganzes Leben lang nicht kommen.

***

Ganz vorsichtig beobachte ich Sissi, ganz reizend, wenn sie lacht, zum Verlieben. Und wäre ich das nicht schon, jetzt wäre es so weit. Ich kann mich von ihrem Spiegelbild gar nicht losreißen, als ich den Blinker setze, kurz den Fließverkehr beobachte und aus der Haltestelle ausfahre. Möglicherweise verharrt mein Blick einen Wimpernschlag zu lange auf der lächelnden Sissi. Das ist aber wirklich zu verstehen bei dieser entzückenden Stupsnase. Auf jeden Fall bemerke ich das aus der Männertreugasse hervorschießende Objekt genau um diesen Augenblick zu spät.
Ein UFO, das ist mein erster Gedanke, was soll das sonst sein? Ein Objekt mit roter Front- und Seitenscheibe. An der Seitenscheibe wird das Rot durch einen menschlichen Umriss unterbrochen. Dass ich sofort in die Eisen steige (Notbremsung), verhindert den Aufprall nicht mehr. Nahezu zeitgleich mit der Vollbremsung klopft es zweimal an meine Trennwand. Eigentlich pumpert’s richtig. Der erste Pumperer ist wesentlich lauter als der zweite. Die Schädel vom Berger und seinem Freund, denke ich mir. Ferdi bleibt selbst bei einem Unfall seinem Motto treu und immer devot hinter dem Herrn Diplomingenieur zurück, selbst bei der Lautstärke des Aufpralles an der Trennwand. Tausend Gedanken schießen mir durch den Kopf, mein erster Busara. Wie geht’s Sissi und Nannerl? Was mache ich jetzt? Dass die zwei hinter mir mit der Trennwand kollidiert sind, beschäftigt mich eher weniger. Das nicht identifizierte Objekt wird durch den Aufprall – glücklicherweise fuhr der Bus erst Schrittgeschwindigkeit – auf die Gegenfahrbahn geschleudert und touchiert mit einem Richtungspfeil der Verkehrsinsel. Erst jetzt erkenne ich, dass es sich um ein autoähnliches Gefährt handelt. Der Gegenverkehr kommt glücklicherweise ohne weiteren Aufprall auf das Objekt zum Stillstand. Durch den Kontakt mit dem Richtungspfeil verändert sich die Physiognomie des Fahrzeuges erheblich. Die Frontscheibe, aus mir unerfindlichen Gründen in roter Farbgebung, zerbirst, die beiden Fahrzeugtüren klappen weg, auch die Kofferraumtür löst sich vom Fahrzeug und fliegt zurück in die Männertreugasse. Nach dem Ausklappen der Fahrertür eröffnet sich mir der Blick in den Innenraum, in dem sich, wen verwundert’s, zwei Personen ganz in Rot befinden. UFO mit Aliens, keine Frage. Nur dass das vermeintliche Raumschiff durch so einen kleinen Aufprall massiven Schaden nimmt, will mir nicht in den Kopf. Ein kümmerliches Aliengefährt, offensichtlich ohne Schutzschilder.
Erst jetzt besinne ich mich auf das Wohl meiner Fahrgäste. Ein Blick in den Fahrgastspiegel zeigt mir Nannerl am Gang liegend, Sissi ist gänzlich verschwunden. Ferdi, aufgrund des leiseren Pumperers weniger benommen als der Herr Diplomingenieur, gibt ein „Na servas“ von sich. Nannerl hat es die Sprache verschlagen, offensichtlich fällt ihr keine geistreiche Bemerkung ein, um die sie sonst nie verlegen ist. Wo ist Sissi? Als ich den Schock über den „ersten Kontakt“ überwunden habe, mache ich mich auf die Suche nach Sissi. Nannerl, die sich eben aufrappelt, gibt ein „Jössas na“ von sich und zeigt mit der linken Hand unter die vordere Sitzreihe. Genau dort ist Sissi. Einfach unter den Sitz gerutscht. Mit einem „Um Gottes willen, ist dir was passiert?“ fasse ich sie an den Händen. Es ist passiert, ich habe Sie mit Du angesprochen. Kein Wunder. Immer wenn ich an sie denke, denke ich an Sissi, nicht an die Frau Magister Singer. Seltsam, dass mir das nicht schon früher passiert ist. Ganz vorsichtig habe ich ihre Hände erfasst. Sie stützt sich ab, drückt meine Hände fester. Sofort bin ich wieder verliebter Gockel. Nannerl, die versucht, meine Bemühungen, die Sissi aufzurichten, zu unterstützen, dränge ich einfach ab. Wo kommen wir da hin, endlich die große Chance, die Position des Retters und Helden einzunehmen, und dann will mir Nannerl das streitig machen. Ihre Hände sind ganz zart und weich. Nie wieder möchte ich diese Hände wieder loslassen.
Ein weiterer Pumperer lässt mich herumfahren. Einer der Aliens hat sich in den Bus begeben, entweder habe ich nach dem Aufprall automatisch die Türen geöffnet, oder eine Tür kann die Aliens eben nicht aufhalten. Bekanntlich verfügt der 15A ja auch über keine Schutzschilde. Der Alien liefert kurz nach dem Einstieg einen Bauchfleck, der seinesgleichen sucht. Ob das hörbare „Pfffft!“ vom Alien stammt, oder vom Aufprall am Wagenboden, ist nicht nachvollziehbar. Auf dem Heimatplaneten der Roten herrschen vielleicht gänzlich andere Schwerkraftverhältnisse. Das wird dem Berger diebische Freude bereiten, rote Aliens, Häupls Freunde, sicherlich innerhalb kürzester Zeit Ehrenmitglieder in der Bürgermeisterpartei. Bei seinem Sturz ist dem Außerirdischen irgendein Gegenstand aus den roten Händen entglitten und über den Gang gerutscht. Ganz fokussiert auf absoluten Kundendienst, außerirdisch hin oder her, bücke ich mich sofort nach dem Gegenstand und helfe gleichzeitig dem Roten auf die Beine. Beim Aufrichten wird mir bewusst, dass der Rote eine blaue Skimütze mit der durchaus irdischen Aufschrift „Skivergnügen in Kitzbühel“ trägt. Aliens auf Skiurlaub in Kitzbühel, das ist selbst mir, der schon unzählige Science-Fiction-Romane gelesen hat, zu viel. Überdies bedankt sich der vermeintliche Alien in einem eher steirisch eingefärbten Dialekt bei mir für die Rückgabe des verlorenen Gegenstandes und für die Unterstützung beim Aufstehen. Leider wird mir erst nach der Rückgabe bewusst, dass es sich bei dem Gegenstand um eine Puffn handelt, von der rote Flüssigkeit tropft. Alles ist an dem Mann rot, mit Ausnahme der Mütze, die er, und das wird mir erst jetzt bewusst, über den Kopf gestülpt hat und aus der er mich durch zwei Sehschlitze anblickt.
Die Sehschlitze sowie die Ausnehmungen für Mund und Nase sind eindeutig asymmetrisch und stümperhaft ausgeschnitten. Die unorthodox positionierten Maskenschlitze, die geringe Körpergröße und der seltsame Dialekt verleiten mich kurzfristig zur Annahme, doch einen Alien vor mir zu haben, aber wirklich nur einen Augenblick lang. Der Augenblick ist in dem Moment endgültig vorbei, als der kleine Rote mit der blauen Maske aus Kitzbühel sich an mich wendet.
„Was grinst denn so deppert?“, sind sicherlich nicht die Worte, die ein Alien beim ersten Kontakt von sich geben würde – und sicher nicht in einem unverkennbar steirischen Dialekt. Die Frage ist durchaus berechtigt, die blaue Mütze, die sich nicht an Ort und Stelle befindlichen Sehschlitze, sowie die rote Körperfarbe lassen den Blauhut eher als misslungenen Gartenzwerg erscheinen. Entlaufen aus einem Schrebergarten in der Burgenlandsiedlung. Diese Gestalt als Bedrohung zu empfinden, erfordert ein hohes Maß an Fantasie.

Format: 13,5 x 21,5 cm
Seitenanzahl: 184
ISBN: 978-3-99048-647-4
Erscheinungsdatum: 10.08.2016
Durchschnittliche Kundenbewertung: 5
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