Gefährliche Wette auf Paris
EUR 21,90
Format: 13,5 x 21,5 cm
Seitenanzahl: 306
ISBN: 978-3-99146-947-6
Erscheinungsdatum: 27.09.2024
Alba ist schon gespannt. Sie hat das Ruder ihres Schicksals übernommen: Kurs auf Paris! Als sie aufbricht und alles hinter sich lässt, ist ihr nicht bewusst, dass Neulinge in dieser tückischen Stadt schnell Opfer krimineller Machenschaften werden können...
Prolog
Heute durchqueren wieder Tausende von Menschen die Metrostation „Chatelet“, ein zentraler Knotenpunkt im Pariser U-Bahn-Netzwerk. Ein endlos scheinendes Labyrinth! Drei dunkle Burschen sind bestens mit den örtlichen Gegebenheiten vertraut. Wie Fische im Wasser schlängeln sie sich durch das unterirdische Gewirr mit dem Ziel, täglich einen erfolgreichen Angriff durchzuführen. Durch zwei Jahre Erfahrung in diesem schändlichen Geschäft sind sie zu wahren Experten geworden. Ihre bevorzugte Technik, den „Drängeltrick“, beherrschen sie meisterhaft, wodurch ihnen das mühelose Entwenden von kostbaren Gegenständen wie Geldbörsen, Schmuck, Kameras, Mobiltelefonen oder Personalausweisen ermöglicht wird. Heute ist eine Attacke in einem schmalen Durchgang zur Linie vierzehn vorgesehen. Die drei Taschendiebe haben beschlossen, nicht mehr in den Abteilen oder auf Bahnsteigen zu agieren. In den Medien wurde zu häufig vor solchen Vorgehensweisen gewarnt, was zu einer erhöhten Aufmerksamkeit der Metrobenutzer führte. Vor kurzem mussten sie es selbst erleben: Der Versuch, einer Frau die Tasche zu entreißen, als sie in die Bahn einstieg und das Signal zur Weiterfahrt ertönte, scheiterte. Dieser Moment gilt allgemein als ideal für Blitzangriffe. Das Schließen der Tür erfolgt so schnell, dass die Opfer kaum die Möglichkeit haben, in letzter Sekunde auszusteigen und den Dieben nachzurennen. Die Frau, auf die sie es abgesehen hatten, spürte die Gefahr. Bevor die Attacke sie erreichte, konnte sie ihre Tasche schnell eng an sich ziehen.
„Zeit zum Eintauchen! Und denkt dran, wir greifen im Gang an. Bleibt cool! Die da unten wollen so schnell wie möglich zum Bahnsteig und haben nichts anderes im Kopf“, lauten die Anweisungen des Bandenchefs. „Ich sag’s euch, die bemerken uns gar nicht. Aber trotzdem, seid vorsichtig!“, mahnt er noch. Es ist mittlerweile sechs Uhr abends. Das Gedränge ist so heftig, dass kaum Lücken in der Menschenmenge zu erkennen sind. Die Kerle zwängen sich in sie hinein und gehen arbeitsteilig vor: Der „Kleine“, wie er genannt wird, muss den Angriff von hinten durchführen, die beiden anderen, korpulent und breitschultrig, übernehmen die Schubsaktion. Ein Mann Mitte vierzig ist das ausgewählte Opfer. Er trägt Kleider mit Aufschriften bekannter Sportmarken. Auf seinem Rücken hängt ein grün-schwarzer, robuster Rucksack. Alles deutet darauf hin, dass es sich um eine finanziell gut gestellte Person handelt. Dazu verspricht seine kleine, schmächtige Gestalt wenig Widerstand. Nebeneinanderlaufend nähern sich die Kriminellen dem Touristen. Die Menschenmasse schiebt sie mechanisch vorwärts bis hin zu ihm. Die Attacke kann beginnen. Der Tourist wird von den beiden massiven Goliath-Typen knallhart angerempelt, was ihn vor Schreck wie versteinert stehen lässt. In diesem Augenblick weicht einer der Bullen zur Seite aus, während der andere sich vor das Opfer stellt und es fest an den Schultern packt. Mit aufgerissenen Augen schaut der Tourist seinen Angreifer an, der ihn jetzt auch noch anschreit:
„Hoppla! Nicht so schnell, mein Herr! Das kommt davon, wenn man nicht aufpasst.“ Die Stimmbänder des Kolosses scheinen dabei zu reißen und sein Gesicht zeigt ein aufgezwungenes Lächeln. Das Ablenkungsmanöver ist erfolgreich. Der Tourist starrt ihn nach wie vor vollkommen verwirrt an und versucht, die Situation zu begreifen. Währenddessen öffnet der Dritte von hinten den Rucksack und entnimmt ihm eine schwarze Brieftasche aus Leder, sowie ein Smartphone in seiner Schutzhülle. Der Überfallene bemerkt etwas, dreht sich blitzschnell um, erkennt die Lage und greift den Übeltäter sofort an, indem er ihm einen gewaltigen Faustschlag auf die Nase verpasst. Der Tourist ringt und kämpft, bis es ihm gelingt, seine Wertgegenstände zurückzuerobern. Enttäuscht muss er feststellen, dass ihm keiner der Vorbeilaufenden zu Hilfe kommt. „Polizei, Polizei!“, schreit er am Boden liegend und krümmt sich vor Schmerzen. Den Banditen bleibt keine andere Wahl, als eiligst durch den nächstgelegenen Ausgang nach draußen zu fliehen. „Wir müssen uns etwas Neues ausdenken“, murmelt der Kleine, völlig außer Atem, während er die Hände durch seine schwarzen, strubbeligen Haare streift. Gestresst bläst er seine Pausbacken auf. Dabei dehnt sich eine lange Narbe auf seiner linken Gesichtshälfte, ein stummes Zeugnis eines kürzlich überstandenen Messerkampfes gegen einen rivalisierenden Räuberclan. Danach pustet er langsam den Atem aus, während sein verklärter Blick auf seine Komplizen fällt. „In der U-Bahn wird das definitiv zu kompliziert“, fügt er mit letzten Kräften hinzu, bevor er wieder tief Luft holt. Es folgen einige Minuten Stille, in der jeder überlegt.
„Moment mal! Wow! Ich hab’s! Eine Bombenidee hat gerade bei mir eingeschlagen“, ruft der Bandenführer plötzlich wie besessen aus. Seine Augen leuchten dabei hell auf, während er angespannt ins Leere starrt. „Kommt, Brüder!“, kommandiert er in scharfem Ton. Prompt drehen sich die keuchenden Burschen um und eilen zu ihrem Stammcafé namens „Annexe“. Bequem auf einem breiten Stuhl sitzend, die Beine entspannt vor sich ausgestreckt, enthüllt der Bandenchef seinen Kameraden die Details einer profitableren und risikofreieren Unternehmung. Seine Komplizen lauschen gespannt und bemühen sich die Darlegung zu verstehen. „Wie steht ihr dazu? Es muss uns nur gelingen, junge Schätzchen in unser Netz zu locken“, schließt er seine Ausführungen ab.
„Genial!“, rufen ihm seine beiden Zuhörer wie aus einem Mund zu. Ihr Boss wirft einen Blick auf das Gebäude der gegenüberliegenden Sprachuni und überlegt laut: „Wimmelt es dort nicht von naiven Püppchen? Ausländerinnen auch noch! Und in unserem ‚Annexe‘ tauchen mehr als genug von denen auf. Ehrlich, Brüder, das Jagdgebiet bietet sich doch von selbst an!“ Kaum sind drei Flaschen Mineralwasser bestellt (als Muslims trinken sie keinen Alkohol), machen sich die Männer an ihren ersten Schlachtplan.
ABSCHIED IM MORGENGRAUEN
Eiffelturm, Louvre, Moulin Rouge … mein kleiner Reiseführer, den ich neugierig durchblättere, ist faszinierend. „Es gibt keinen Ort auf dieser Welt, der dieses einzigartige Flair in sich trägt. Ein Hauch von Romantik und Verführung“, verspricht der Autor. Ich kann es kaum erwarten, diese Sehenswürdigkeiten live zu erleben. Die beeindruckenden Farbbilder im Buch kann ich in aller Ruhe betrachten, da der Schnellzug nach Paris, in dem ich mich gerade befinde, fast menschenleer ist. In meinem Abteil sitzen lediglich zwei ältere Personen. Nach einer schlaflosen Nacht bin ich heute Morgen um sieben Uhr im Saarbrücker Bahnhof eingestiegen. Da ich keine Freundin früher Morgenstunden bin, übermannte mich unmittelbar nach der Abfahrt die Müdigkeit. Die Aufregung vom Vorabend – das Packen der letzten Klamotten, Überprüfen der Adressen und erneute Betrachtung des Pariser Metroplans –, gefolgt von einem Weckerklingeln um fünf Uhr, verwandelten mich in einen regelrechten Zombie. Zumindest fühlte ich mich so, als ich allein, mit zugekniffenen Augen, kurz vor sieben auf dem Bahnsteig Nr. 5 auf meinen ICE wartete. Keiner aus meiner Familie vergeudete seine Zeit, mich zu begleiten. Der Abschied von meiner Mutter verlief wortkarg und lieblos. Sie lag noch im Bett, als ich ein knappes „tschüss“ ausrief, bevor ich die Tür hinter mir zuschlug. Ich glaubte, in diesem Augenblick ihre Stimme gehört zu haben. Vielleicht war es ein „auf Wiedersehen“ oder ein „adieu“. Dieser Septembermorgen war verdammt kalt und neblig. Während ich auf dem Bahnsteig ausharrte, widerstand ich zitternd dem kräftigen Wind, der durch meine dünne Jeansjacke wehte. Trotz morgendlicher Gelenkstarre und Gepäck gelang es mir, schnell in den endlich eingefahrenen Zug zu springen.
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Heute durchqueren wieder Tausende von Menschen die Metrostation „Chatelet“, ein zentraler Knotenpunkt im Pariser U-Bahn-Netzwerk. Ein endlos scheinendes Labyrinth! Drei dunkle Burschen sind bestens mit den örtlichen Gegebenheiten vertraut. Wie Fische im Wasser schlängeln sie sich durch das unterirdische Gewirr mit dem Ziel, täglich einen erfolgreichen Angriff durchzuführen. Durch zwei Jahre Erfahrung in diesem schändlichen Geschäft sind sie zu wahren Experten geworden. Ihre bevorzugte Technik, den „Drängeltrick“, beherrschen sie meisterhaft, wodurch ihnen das mühelose Entwenden von kostbaren Gegenständen wie Geldbörsen, Schmuck, Kameras, Mobiltelefonen oder Personalausweisen ermöglicht wird. Heute ist eine Attacke in einem schmalen Durchgang zur Linie vierzehn vorgesehen. Die drei Taschendiebe haben beschlossen, nicht mehr in den Abteilen oder auf Bahnsteigen zu agieren. In den Medien wurde zu häufig vor solchen Vorgehensweisen gewarnt, was zu einer erhöhten Aufmerksamkeit der Metrobenutzer führte. Vor kurzem mussten sie es selbst erleben: Der Versuch, einer Frau die Tasche zu entreißen, als sie in die Bahn einstieg und das Signal zur Weiterfahrt ertönte, scheiterte. Dieser Moment gilt allgemein als ideal für Blitzangriffe. Das Schließen der Tür erfolgt so schnell, dass die Opfer kaum die Möglichkeit haben, in letzter Sekunde auszusteigen und den Dieben nachzurennen. Die Frau, auf die sie es abgesehen hatten, spürte die Gefahr. Bevor die Attacke sie erreichte, konnte sie ihre Tasche schnell eng an sich ziehen.
„Zeit zum Eintauchen! Und denkt dran, wir greifen im Gang an. Bleibt cool! Die da unten wollen so schnell wie möglich zum Bahnsteig und haben nichts anderes im Kopf“, lauten die Anweisungen des Bandenchefs. „Ich sag’s euch, die bemerken uns gar nicht. Aber trotzdem, seid vorsichtig!“, mahnt er noch. Es ist mittlerweile sechs Uhr abends. Das Gedränge ist so heftig, dass kaum Lücken in der Menschenmenge zu erkennen sind. Die Kerle zwängen sich in sie hinein und gehen arbeitsteilig vor: Der „Kleine“, wie er genannt wird, muss den Angriff von hinten durchführen, die beiden anderen, korpulent und breitschultrig, übernehmen die Schubsaktion. Ein Mann Mitte vierzig ist das ausgewählte Opfer. Er trägt Kleider mit Aufschriften bekannter Sportmarken. Auf seinem Rücken hängt ein grün-schwarzer, robuster Rucksack. Alles deutet darauf hin, dass es sich um eine finanziell gut gestellte Person handelt. Dazu verspricht seine kleine, schmächtige Gestalt wenig Widerstand. Nebeneinanderlaufend nähern sich die Kriminellen dem Touristen. Die Menschenmasse schiebt sie mechanisch vorwärts bis hin zu ihm. Die Attacke kann beginnen. Der Tourist wird von den beiden massiven Goliath-Typen knallhart angerempelt, was ihn vor Schreck wie versteinert stehen lässt. In diesem Augenblick weicht einer der Bullen zur Seite aus, während der andere sich vor das Opfer stellt und es fest an den Schultern packt. Mit aufgerissenen Augen schaut der Tourist seinen Angreifer an, der ihn jetzt auch noch anschreit:
„Hoppla! Nicht so schnell, mein Herr! Das kommt davon, wenn man nicht aufpasst.“ Die Stimmbänder des Kolosses scheinen dabei zu reißen und sein Gesicht zeigt ein aufgezwungenes Lächeln. Das Ablenkungsmanöver ist erfolgreich. Der Tourist starrt ihn nach wie vor vollkommen verwirrt an und versucht, die Situation zu begreifen. Währenddessen öffnet der Dritte von hinten den Rucksack und entnimmt ihm eine schwarze Brieftasche aus Leder, sowie ein Smartphone in seiner Schutzhülle. Der Überfallene bemerkt etwas, dreht sich blitzschnell um, erkennt die Lage und greift den Übeltäter sofort an, indem er ihm einen gewaltigen Faustschlag auf die Nase verpasst. Der Tourist ringt und kämpft, bis es ihm gelingt, seine Wertgegenstände zurückzuerobern. Enttäuscht muss er feststellen, dass ihm keiner der Vorbeilaufenden zu Hilfe kommt. „Polizei, Polizei!“, schreit er am Boden liegend und krümmt sich vor Schmerzen. Den Banditen bleibt keine andere Wahl, als eiligst durch den nächstgelegenen Ausgang nach draußen zu fliehen. „Wir müssen uns etwas Neues ausdenken“, murmelt der Kleine, völlig außer Atem, während er die Hände durch seine schwarzen, strubbeligen Haare streift. Gestresst bläst er seine Pausbacken auf. Dabei dehnt sich eine lange Narbe auf seiner linken Gesichtshälfte, ein stummes Zeugnis eines kürzlich überstandenen Messerkampfes gegen einen rivalisierenden Räuberclan. Danach pustet er langsam den Atem aus, während sein verklärter Blick auf seine Komplizen fällt. „In der U-Bahn wird das definitiv zu kompliziert“, fügt er mit letzten Kräften hinzu, bevor er wieder tief Luft holt. Es folgen einige Minuten Stille, in der jeder überlegt.
„Moment mal! Wow! Ich hab’s! Eine Bombenidee hat gerade bei mir eingeschlagen“, ruft der Bandenführer plötzlich wie besessen aus. Seine Augen leuchten dabei hell auf, während er angespannt ins Leere starrt. „Kommt, Brüder!“, kommandiert er in scharfem Ton. Prompt drehen sich die keuchenden Burschen um und eilen zu ihrem Stammcafé namens „Annexe“. Bequem auf einem breiten Stuhl sitzend, die Beine entspannt vor sich ausgestreckt, enthüllt der Bandenchef seinen Kameraden die Details einer profitableren und risikofreieren Unternehmung. Seine Komplizen lauschen gespannt und bemühen sich die Darlegung zu verstehen. „Wie steht ihr dazu? Es muss uns nur gelingen, junge Schätzchen in unser Netz zu locken“, schließt er seine Ausführungen ab.
„Genial!“, rufen ihm seine beiden Zuhörer wie aus einem Mund zu. Ihr Boss wirft einen Blick auf das Gebäude der gegenüberliegenden Sprachuni und überlegt laut: „Wimmelt es dort nicht von naiven Püppchen? Ausländerinnen auch noch! Und in unserem ‚Annexe‘ tauchen mehr als genug von denen auf. Ehrlich, Brüder, das Jagdgebiet bietet sich doch von selbst an!“ Kaum sind drei Flaschen Mineralwasser bestellt (als Muslims trinken sie keinen Alkohol), machen sich die Männer an ihren ersten Schlachtplan.
ABSCHIED IM MORGENGRAUEN
Eiffelturm, Louvre, Moulin Rouge … mein kleiner Reiseführer, den ich neugierig durchblättere, ist faszinierend. „Es gibt keinen Ort auf dieser Welt, der dieses einzigartige Flair in sich trägt. Ein Hauch von Romantik und Verführung“, verspricht der Autor. Ich kann es kaum erwarten, diese Sehenswürdigkeiten live zu erleben. Die beeindruckenden Farbbilder im Buch kann ich in aller Ruhe betrachten, da der Schnellzug nach Paris, in dem ich mich gerade befinde, fast menschenleer ist. In meinem Abteil sitzen lediglich zwei ältere Personen. Nach einer schlaflosen Nacht bin ich heute Morgen um sieben Uhr im Saarbrücker Bahnhof eingestiegen. Da ich keine Freundin früher Morgenstunden bin, übermannte mich unmittelbar nach der Abfahrt die Müdigkeit. Die Aufregung vom Vorabend – das Packen der letzten Klamotten, Überprüfen der Adressen und erneute Betrachtung des Pariser Metroplans –, gefolgt von einem Weckerklingeln um fünf Uhr, verwandelten mich in einen regelrechten Zombie. Zumindest fühlte ich mich so, als ich allein, mit zugekniffenen Augen, kurz vor sieben auf dem Bahnsteig Nr. 5 auf meinen ICE wartete. Keiner aus meiner Familie vergeudete seine Zeit, mich zu begleiten. Der Abschied von meiner Mutter verlief wortkarg und lieblos. Sie lag noch im Bett, als ich ein knappes „tschüss“ ausrief, bevor ich die Tür hinter mir zuschlug. Ich glaubte, in diesem Augenblick ihre Stimme gehört zu haben. Vielleicht war es ein „auf Wiedersehen“ oder ein „adieu“. Dieser Septembermorgen war verdammt kalt und neblig. Während ich auf dem Bahnsteig ausharrte, widerstand ich zitternd dem kräftigen Wind, der durch meine dünne Jeansjacke wehte. Trotz morgendlicher Gelenkstarre und Gepäck gelang es mir, schnell in den endlich eingefahrenen Zug zu springen.
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