Falsches Spiel

Falsches Spiel

Markus Schnobrich


EUR 13,90

Format: 13,5 x 21,5 cm
Seitenanzahl: 64
ISBN: 978-3-99064-241-2
Erscheinungsdatum: 17.12.2018
Im Krankenhaus gehen mysteriöse Dinge vor sich. Peter will der Sache gemeinsam mit seiner Freundin Lilly auf den Grund gehen, bis sie sich immer tiefer in ein Netz gefährlicher Machenschaften verstricken …
Kalter Wind peitschte plötzlich in sein Gesicht. Es war ein typischer Februarmorgen und unter anderen Umständen hätten Peter keine 10 Pferde aus seiner Wohnung gebracht.
Nun stand er vor diesem mächtigen Gebäudekomplex. Im Vergleich dazu wirkte die Eingangstür winzig klein. In 20 Minuten wartete auf ihn ein sehr wichtiges Einstellungsgespräch. In letzter Zeit hatte er in Sachen Jobs kein wirkliches Glück gehabt und schon langsam wurde das Geld knapp.
Bevor er draußen noch mehr fror, entschied er sich, zumindest mal in das große, noch leere Foyer zu gehen.
Als hinter ihm die Tür zuging, war er von einer gespenstischen Stille umgeben. Links und rechts befanden sich kleine Shops, die noch geschlossen waren. Mit einem mulmigen Gefühl in der Magengegend und sich immer wieder umblickend, ging er geradeaus weiter, bis ein riesiger Orientierungsplan vor ihm hing.
Vor 2 Wochen blätterte er bei seinem morgendlichen Kaffee wieder mal und ohne große Erwartungen die Stellenangebote durch. Plötzlich stach ihm ein sehr markantes Inserat ins Auge:

RENOMMIERTES KRANKENHAUS SUCHT
ZUM SOFORTIGEN EINTRITT VERLÄSSLICHEN
HAUSTECHNIKER! GUTE BEZAHLUNG UND
FLEXIBLE DIENSTZEITEN!

„Klingt ja gar nicht mal so schlecht.“ Peter wählte sofort die darunter angegebene Telefonnummer. Mit der Verwaltungsassistentin musste er nicht lange telefonieren, sondern wurde sofort zum Bewerbungsgespräch eingeladen.
„Und da steh ich also und hab keine Ahnung, wo ich hin muss“, dachte er sich, dabei gedankenverloren seinen Kopf kratzend.
„Wo müssen Sie denn hin?“ Vor Schreck fuhr Peter herum. Hinter ihm stand ein hagerer, älterer Mann, vermutlich ein Putzmeister.
„Hab gleich ein Vorstellungsgespräch bei Mr Johnson“, brachte er gerade noch so heraus.
„Aaah, dann sind Sie also unser neuer Haustechniker.“
„Das wird sich noch herausstellen.“
„2. Stock, 3. Tür links. Können Sie gar nicht übersehen.“
„Dankeschön.“
„Viel Glück.“
„Kann ich wirklich gebrauchen.“ Als er sich noch mal umsah, war der Putzmeister schon weg.
Das übergroße, goldene Namensschild neben der Tür zur Personaldirektion konnte man wirklich nicht übersehen. LEITUNG PERSONAL: DR. EVERY JOHNSON prangte dort in geschwungener Schrift.
Nach zweimaligem Klopfen wurde Peter von Johnsons sehr gut aussehender Sekretärin in sein Büro weitergeleitet.
Der Doktor erhob sich nicht aus seinem bequemen Stuhl, sondern deutete Peter nur kurz mit seiner linken Hand, er solle sich setzen.
„Was für ein arrogantes Arschloch!“, dachte sich Peter, tat ihm aber dann doch den Gefallen.
„Guten Tag, Mr …?“ „Williams, Peter Williams.“
„Ah ja, genau, da steht’s.“ Mit einem selbstgefälligen Lächeln blätterte Johnson einige Blätter durch. „Sie wollen also hier arbeiten?“
„Sonst wäre ich nicht hier.“ Inzwischen war es Williams völlig egal, ob er eingestellt werden würde oder nicht.
„Haben Sie überhaupt Erfahrung in diesem Bereich?“
„Ich spring einfach über deinen protzigen Scheißtisch und zeig dir mit meiner Faust, welche Erfahrungen ich hab“, dachte sich Peter, stattdessen antwortete er um Freundlichkeit bemüht: „Natürlich, ich war 2 Jahre Techniker in einem Kaufhaus und davor 3 Jahre im Hotel.“
„Na dann ist ja gut.“ Mister Anzug erbarmte sich jetzt doch und reichte Peter die Hand.
„Herzlich willkommen. Mandy gibt Ihnen dann beim Hinausgehen noch Ihre Arbeitspapiere. Sie können schon morgen beginnen.
Ab 8 Uhr sind im 2. Untergeschoss Ihr Arbeitsgewand und alle anderen Dienstutensilien bereitgestellt. Einen schönen Tag noch.“
„Fick dich doch einfach!“ Mit einem aufgesetzten Lächeln sagte Peter tatsächlich: „Vielen Dank, Mr Johnson.“
Nachdem er wieder vor der Tür stand, pustete er zuerst mal kräftig durch. „Scheiß auf diesen Typen, du hast den Job, Alter.“
Mit einem erleichterten Lachen ging er runter ins Foyer. Die Aufzugstür öffnete sich und mittlerweile befand sich Leben im Krankenhaus. Ärzte, Patienten, Besucher … gingen vor ihm auf und ab.
Peter visierte die gegenüberliegende Trafik an, versorgte sich mit Zigaretten und war heilfroh, fürs Erste aus diesem Haus verschwinden zu können.
Endlich war der Frühling ins Land gezogen. Nach nun doch schon 3 Monaten kannte Peter fast jede Ecke im Krankenhaus. Auch mit den meisten Kollegen verstand er sich schon prächtig. Vor allem Krankenschwester Lilly hatte es ihm angetan.
Seit 1 Monat beschränkte sich der Kontakt aber nur auf „Hallo“ und schüchternes Zulächeln.
An die Wochenend- und Nachtdienste konnte er sich noch immer nicht gewöhnen, aber ab und zu blieben sie ihm nicht erspart.
Vor allem die Nachtdienste lösten in ihm immer ein ungutes Gefühl aus. Da wäre er am liebsten zu Hause in seinem gemütlichen Bett, um sich seine Lieblingsserien ansehen zu können.
Aber nein, heute musste er wieder in diesem kleinen, stickigen Kämmerchen die Nacht absitzen.
Wenigstens gab es ein Radio und einen Fernseher, denn bei vollkommener Stille wäre er schon längst durchgedreht. Trotzdem hielt er immer Augen und vor allem Ohren nach irgendwelchen unüblichen Geräuschen offen.
Auf den Gang musste er zum Glück nur, wenn irgendwo im Gebäude eine Fehlermeldung aufleuchtete. Da ging es ihm genauso wie den Schwestern, die sein Leid teilten. Zumindest das war ein Trost.
Wäre er doch nicht so ein Feigling, könnten er und Lilly sich hier immer wieder ein paar schöne Stunden machen.
Ganz in seinen Gedanken versunken, bemerkte Peter nicht den Schatten, der schnell am Fenster vorbeihuschte.
Am nächsten Tag war das Krankenhaus nicht wiederzuerkennen. Es wuselte von Menschen, jeder musste irgendwohin und das so schnell wie möglich.
Peter konnte das egal sein, er hatte seine Schuldigkeit für heute getan.
Als er alles zusammenpackte und gerade aus seinem Kämmerchen wollte, kam Lilly ums Eck gezischt.
„Guten Morgen, Peter“, rief sie schon aus ein paar Metern Entfernung und winkte gleichzeitig mit der linken Hand.
„Den wünsche ich dir auch.“ Peter drehte sich überrascht um, und im selben Moment fiel die Tür knallend zu.
„Wie geht’s dir, wie war dein Dienst?“ Jetzt stand sie direkt vor ihm.
„Ja danke, sehr ruhig.“ Er lachte laut und kurz.
„Wollte dich fragen, ob wir mal gemeinsam was trinken gehen?“
Plötzlich hüpfte sein Herz bis zum Hals. „Jaa, ähm …, können wir schon machen“, brachte er cool klingend raus.
„Super, gleich heute Abend?“ Sie blickte ihn erwartungsvoll an.
Obwohl Peter hundemüde war, sagte er zu.
„Sehr gut, also um 22 Uhr, gleich vorne am Eck. Da ist eine Bar. Treffen wir uns direkt davor?“
„Machen wir.“ Obwohl sich Peter wirklich sehr über die Einladung freute, wollte er im Moment einfach nur ins Bett.
„Na dann bis später.“ Lilly hob die Hand nur kurz zum Gruß und flitzte weiter.
Ganz verdutzt blickte Peter ihr noch so lange hinterher, bis sie um das Eck verschwunden war.
Im Nachhinein wusste man natürlich alles besser. Wenn ich nur halbwegs geahnt hätte, was da noch alles auf mich zukam, wäre ich nie in diese Bar gegangen.
Von außen sah die Bar sehr einladend aus, genauso wie Lilly. Sie kam in einem weißen Sommerkleid an und ganz im Gegensatz zur Arbeit trug sie ihre Haare offen.
„So erkennt man dich gar nicht wieder“, sagte ich ehrlich erstaunt.
„Na ja, in der Firma haben wir eben spezielle Kleidungsvorschriften.“ Lächelnd und achselzuckend stand sie da in ihren Stöckelschuhen und ziemlich stark geschminkt, aber nicht übertrieben.
Wir visierten gleich den Tresen an und setzten uns nebeneinander auf die jeweiligen Hocker.
Lilly bestellte sich einen Cocktail, ich blieb fürs Erste beim Bier.
Nach anfänglichem Small Talk platzte es plötzlich aus ihr heraus: „In diesem Krankenhaus stimmt irgendetwas nicht.“
Vollkommen überrascht fehlte nicht viel und ich hätte meinen letzten Schluck in hohem Bogen von mir gegeben.
„Wie meinst du das?“ Ich bekam kurz keine Luft.
„Ganz genau weiß ich es nicht, aber in letzter Zeit passieren einige seltsame Dinge. Ist dir denn noch nichts aufgefallen?“
Nach kurzem Überlegen antwortete ich: „Eigentlich nicht, aber ich schlaf auch die meiste Zeit im Dienst.“
„Na wenn das unser Chef wüsste.“ Wir konnten beide nicht mehr aufhören zu lachen.
2 Stunden später befanden wir uns wieder vor der Bar. „War ein sehr schöner Abend“, sagte Lilly und gab mir einen Schmatz.
„Fand ich auch.“ Mehr konnte ich nicht antworten, denn sie war schon wieder über alle Berge.
Zu Hause angekommen, musste ich ständig daran denken, was Lilly über das Krankenhaus sagte. „Wie kommt sie bitte darauf?“, dachte ich, mittlerweile schon im Bett liegend.
Da es ihm einfach nicht aus dem Kopf gehen wollte, nahm er sich vor, das ganze Gebäude unter die Lupe zu nehmen.
Am logischsten erschien es ihm, in den Untergeschossen anzufangen und sich dann Stock für Stock heraufzuarbeiten.
Trotz des sehr hellen Neonlichtes war es beklemmend, die einem Labyrinth ähnlichen Gänge entlangzugehen.
Zur Sicherheit schwenkte Peter seine Taschenlampe immer wieder hin und her.
„Was soll denn hier nicht stimmen?“ Diesen Satz wiederholte er immer wieder laut. Schon langsam war er richtig sauer. Warum hatte er das nur ernst genommen, was ein 20-jähriges Mädchen von sich gab?!
„Die wollte sich doch nur wichtigmachen.“ Er musste Selbstgespräche führen, ansonsten würde er auf der Stelle umdrehen und diesen Schwachsinn vergessen.
Dafür hatte er den Job nicht angenommen. Er brauchte das alles nicht.
Plötzlich blieb er stehen. Dieses gleichmäßige Klopfen hatte er, seitdem er hier war, noch nie gehört.
„Aus, ich geh keinen einzigen Schritt weiter!“, nahm sich Peter vor. Unbewusst ging er trotzdem noch 2-3 Schritte bis zur nächsten Kurve.
Das Klopfen wurde immer lauter, je näher er kam. Unvermittelt begann das Licht zu flackern und ging schließlich ganz aus.
Peter schrie einmal laut auf und rannte rückwärts zum Aufzug.
Völlig außer Atem und schweißüberströmt drückte er sofort mit dem Rücken seine Tür zu und blieb so noch ein paar Sekunden stehen.
„Was war das?“, fragte er sich fassungslos.
„Ich muss sofort zu Lilly!“ Komplett aufgelöst irrte er durch das Krankenhaus und fragte hastig jede Kollegin von Lilly, wo sie sich momentan befand.
Man sagte ihm, sie habe noch Pause und sei wahrscheinlich in der Gemeinschaftsküche.
Er stürzte hinein und tatsächlich war sie Gott sei Dank da.
An ihren Schultern haltend erzählte er ihr zu schnell alles, was er erlebt hatte.
„Moment, Moment, beruhig dich mal! Setz dich und dann alles noch mal langsam von vorn.“
Nachdem ihm das mit Mühe gelungen war, verstummte Lilly, aber nur für einige Sekunden.
„Also hab ich mir das doch nicht eingebildet.“ Sie nippte an ihrer Tasse Tee.
„Was hast du erlebt?“ Jetzt hatte sich Peter, auch eine Tasse in beiden Händen, merklich beruhigt.
„So wirklich gesehen bisher noch nichts.“ Sie senkte den Blick.
„Aber öfters schon das Gefühl, als würde man beobachtet werden oder jemand huscht vorbei.“
„Wir sollten das der Obrigkeit melden.“
„Die glauben uns doch nie.“
„Stimmt auch wieder. Außerdem haben wir keinerlei Beweise“, murmelte er.
„Dann müssen wir die schleunigst beschaffen.“ Lilly sprang plötzlich auf und schlug die Hände auf den Tisch.
Peter blickte sie überrascht und mit weit aufgerissenen Augen an.
„Entschuldige, ich bin manchmal zu impulsiv.“
„Ist schon okay.“
„Wir müssen noch mal in den Keller.“
„Bist du dir da ganz sicher?“
„Hundertprozentig, ich möchte endlich wissen, was da vor sich geht.“ Da Peter nicht als Feigling dastehen wollte, willigte er ein.
„Am besten heute Nacht, da hab ich weniger zu tun.“
„Okay, bis dahin kann ich mich seelisch darauf vorbereiten.“
„Mach das, ich muss leider wieder raus zu den nervenden Patienten.“ Sie verdrehte die Augen, gab ihm einen dicken Schmatz und verließ den Pausenraum.
„Oh mein Gott, in was bin ich da hineingeraten?“
Als sich Lilly sicher war, alle ihre Patienten versorgt zu haben, machte sie sich auf den Weg zu Peter.
An Williams Tür angelangt, und gerade klopfen wollend, hielt sie plötzlich inne. Wieder war da dieses Gefühl, beobachtet zu werden. Schnell bewegte sie ihren Kopf nach links und rechts, doch außer ihr befand sich niemand im Gang.
Als sie einen 2. Versuch unternahm, öffnete Peter.
„Oh, ein Hellseher.“
„Nicht ganz. Dachte nur, etwas gehört zu haben.“
Da bist du nicht der Einzige, mein Lieber., dachte sie sich, lächelte stattdessen aber nur.
„Wollen wir?“
„Wenn’s unbedingt sein muss.“ Diesmal verdrehte Peter seine Augen.
Zum selben Zeitpunkt schlug Dr. Johnson wütend mit der Faust auf den Tisch.
„Und Sie sind sich da ganz sicher?“
„Na ja, nicht wirklich.“ Die Person vor ihm stand zwar, doch wirkte sie inzwischen so klein, als würde sie sitzen.
„Finden Sie es schleunigst raus, wofür bezahl‘ ich Sie sonst?“
„Ich tu, was ich kann.“
„Das ist anscheinend nicht genug. Ihre Aufgabe, Jimmy, besteht nur darin, zu verhindern, dass irgendjemand dahinterkommt …“ Er verstummte. „NIEMAND darf jemals davon erfahren!“
„Hab’s verstanden, Sir.“ Kleinlaut schaute Jimmy Richtung Boden.
„Also, versuchen Sie die Spuren zu verwischen. Und sorgen Sie dafür, dass diese beiden nicht weiter rumschnüffeln.“
„Ich werde Sie nicht noch mal enttäuschen, Boss.“
„Raus jetzt!“ Wortlos drehte sich Jimmy um und schloss leise die Tür.
Unterdessen waren Lilly und Peter im 4. Untergeschoss angelangt.
„Dieses Gebäude geht ja genauso weit in die Erde wie in die Luft“, staunte Lilly. „Das war mir so noch nie bewusst.“
„Scheint fast so.“ Peter klang abwesend.
„Wir sind gleich da.“ Vorausgehend leuchtete er den Gang aus.
„Verdammt, die Neonlampen sind noch immer aus!“
„Ist es eigentlich nicht deine Aufgabe, das zu reparieren?“
Peter drehte sich zu ihr, holte tief Luft, ließ es aber dann doch bleiben.
„Sei einfach still, okay?“
Wortlos gingen beide weiter, bis Peter verwirrt stehen blieb. Lilly lief beinahe in seinen Rücken.
„Was ‘n los?“
„Diese Tür war vorhin noch nicht da.“ Direkt davor befand sich eine massive Stahltür.
In großen Buchstaben konnte man: BETRETEN VERBOTEN! LEBENSGEFAHR! lesen.
„Na gut, also ich glaub’s.“ Lilly hob beide Arme.
„Ich nicht. Genau hier war das Klopfen, von dem ich dir erzählt habe.“
„Vielleicht hast du dich im Gang geirrt?“
„Ganz bestimmt nicht. Sektor 18.“ Das Schild befand sich an der Wand, direkt über Lillys Kopf.
„Okay, Okay. Ich glaub dir.“
„In diesem Haus stinkt etwas ganz gewaltig.“
„Und wir werden herausfinden, was.“
„Ehrlich gesagt bin ich mir nicht sicher, ob ich das noch will.“
„Natürlich willst du das“, zwinkerte Lilly Peter zu.
Zu Hause angekommen setzte sich Lilly sofort vor ihren Laptop und begann, nach dem St. George’s Hospital zu stöbern, konnte aber nichts Nützliches finden.
„Wäre ja auch zu schön gewesen“, murmelte sie enttäuscht und ließ sich ein heißes Bad ein.
Auch Peter versuchte sein Glück im Internet.
„Aha, das klingt aber mal interessant.“ Peter beugte sich näher zum Bildschirm.
Mehr zufällig stolperte er über einen Artikel.
Er überflog den Text und als er am Ende angelangt war, griff er sofort zu seinem Smartphone und wählte Lillys Nummer.
Lilly betrat das Roxy und sah Peter bereits mit seinem 2. Bier an der Bar sitzen.
„Für mich auch ein Bier.“ Der Barkeeper nickte.
„Also, was gibt’s so Dringendes, dass ich sofort aus meinem herrlichen Bad springen musste?“
„Sieh dir das an.“
Lilly nahm den ausgedruckten Artikel, den ihr Peter über die Theke schob.
„Und du glaubst, da könnte ein Zusammenhang bestehen?“
„Zumindest ist es eine kleine Spur.“
„Ich werde mich mal im Büro von Dr. Johnson umsehen.“
„Ob das so eine gute Idee ist?“ Peter runzelte die Stirn.
„Eine andere Möglichkeit haben wir nicht. Und du wirst Schmiere stehen.“
Lilly machte einen riesigen Schluck von ihrem Bier.
Widerstrebend willigte er ein.
„Bleibt mir sowieso nichts anderes übrig.“ Schulterzuckend trank er sein zweites Bier aus und bestellte sich sofort noch eins.

Das könnte ihnen auch gefallen :

Falsches Spiel

Jan Cucco

Vino Infernale

Weitere Bücher von diesem Autor

Falsches Spiel

Markus Schnobrich

Falsche Wahrheit - Die Stiege

Falsches Spiel

Markus Schnobrich

Durch die Angst

Buchbewertung:
*Pflichtfelder