Cover: Der Tote Panther

Der Tote Panther


EUR 22,90

Format: 13,5 x 21,5 cm
Seitenanzahl: 394
ISBN: 978-3-7116-0632-7
Erscheinungsdatum: 03.06.2025
Kriminalroman mit einem Mix aus Verbrechen, psychologischer Spannung und erotisch aufgeladenen Einblicken in die BDSM-Szene. Klug und witzig mit schlagfertigen Dialogen hinsichtlich der Charakterzeichnung und spannend in Bezug auf den Plot.
Prolog


21. April

Peter zog die Kapuze seiner dicken Jacke im Windfang vor der Hoteltür von seinem Kopf und versuchte sich die Regennässe ein wenig von der Überbekleidung abzustreifen. Es war zwar nicht kalt, hatte jedoch eben begonnen in Strömen zu gießen. Von diesem Sauwetter ließ er sich allerdings nicht aus der Ruhe bringen, denn er war voll darauf fixiert, was ihn heute Nacht erwartete. Und so betrat er am Sonntag gegen 21 Uhr ohne Gepäck, aber dafür umso aufgeregter das Hotel.
Er war bereits mehrfach hier gewesen und wandte sich umgehend an den Rezeptionisten. „Ich habe heute Nachmittag angerufen, wegen der Suite. Mayer mein Name.“
„Ich weiß, Mayer mit y, Peter Mayer.“ Der klapprige Hotelportier kannte den Stammgast mit seinem dunklen Haar und den leicht ergrauten Schläfen seit geraumer Zeit von einigen Aufenthalten bei ihm im Hotel. „Wollen Sie die ganze Nacht bleiben?“
„Ja“, antwortete er wortkarg und senkte den Kopf leicht ab, da er wusste, dass dies hier nicht üblich war.
„Ist auch besser bei diesem furchtbaren Wetter. Selbstverständlich erhalten Sie Ihre Stammsuite, Herr Mayer. Das wären dann 180 Euro. Bar oder Kreditkarte?“ Peter zog den Betrag aus seiner Brieftasche und legte ihn auf das Pult. Der Rezeptionist blickte ihm mit seinen müden Augen direkt ins Gesicht. „Die ganze Nacht also“, wiederholte der alte Mann scheinbar verdutzt.
„Ich habe schon verstanden“, unterbrach ihn Peter kurzerhand, nachdem er den erwartungsvoll gewordenen Blick des Portiers gedeutet hatte. „Ich bin mir sicher, Sie finden wie immer die richtige Lösung, mein Freund“, erwiderte Peter und überlegte nicht lange, sondern griff postwendend zu seiner Geldbörse. Er zog einen Fünfzigeuroschein heraus und schob ihn dezent über das Pult. Nun nickte der Rezeptionist zufrieden und füllte den Check-in-Handzettel aus. Nach ein paar Eingaben am Magnetschreibgerät war die Plastikkarte entsprechend programmiert. Er stand auf und streckte diese Peter geradewegs entgegen.
„Bitte sehr. Die Karte entsperrt Ihre Zimmertür bis Mitternacht. Natürlich können Sie noch etwas länger im Zimmer bleiben“, zwinkerte ihm der Portier zu und lächelte versöhnlich. „Ich habe morgen früh ohnehin Dienst und bin die ganze Zeit über hier im Haus. Ich verspreche Ihnen, dafür zu sorgen, dass Sie niemand stört.“ Erleichtert schnappte ihm Peter die Schlüsselkarte aus der Hand und bedankte sich mit einem charmanten Hochziehen seiner Augenbrauen. „Gern geschehen, ich wünsche Ihnen einen schönen Aufenthalt, Herr Mayer.“
Schwungvoll ging Peter in Richtung Stiege und verschwand entschlossenen Schrittes in die oberen Stockwerke. In der Suite angekommen, nahm er das mitgebrachte Päckchen mit Kabelbindern und eine spitze Schere aus seiner Jacke und legte beides auf das Nachtkästchen. Ein hastiger Blick rundum verriet ihm, dass es hier für sein Vorhaben zu hell war. Er griff zum großen Kandelaber auf dem Sideboard an der Wand am Fußende des Bettes und dimmte das Licht erst einmal kräftig runter. So. Das ist dunkel genug. Im Anschluss zog er sein Mobiltelefon aus der Hosentasche, kontrollierte zur Sicherheit, ob das automatische Mitsenden der eigenen Nummer ausgeschaltet war, und begann zu telefonieren.
„Alles geregelt, du kannst hochkommen“, flüsterte er ins Telefon und schaltete dieses schließlich ganz ab. Heute Nacht wollte er absolut ungestört sein.
Ein paar Minuten später öffnete sich die Glastür des Hoteleingangs abermals. Da aber niemand zum Check-in-Pult um die Ecke kam, blieb der Rezeptionist in seinem bequemen Stuhl dahinter sitzen. Keinesfalls wollte er seine alten Knochen übermäßig strapazieren. Den Geräuschen nach ging die eintreffende Person zielstrebig die Treppen rauf in die oberen Stockwerke. Ah, Nummer zwei, diskret wie üblich, dachte er und lagerte die Beine auf dem vor seinem Sessel stehenden Hocker ein wenig hoch. Eine Stunde würde er noch wach bleiben. Dann könnte er die Lehne bequem nach hinten kippen und die Nacht über etwas schlafen. Die Eingangstür zum Hotel war ja ohnehin unversperrt, und wenn heute doch jemand spontan ein Zimmer brauchte, würde der Gast sowieso direkt an die Rezeption kommen müssen. Das reichte dann, um ihn aus seinem mittlerweile bereits sehr leichten Schlaf zu wecken.



Die Tür seiner Suite hatte Peter nur leicht angelehnt gelassen. Sie verfügte zwar über einen Weitwinkelspion, durch den er den Gang hätte beobachten können, aber es war ihm zu mühsam mit sprichwörtlich heraushängender Zunge durch das kleine Loch zu blicken. Schließlich wollten die beiden „Turteltäubchen“ keine Zeit verlieren. Turteln war bei diesem Treffen allerdings weniger angesagt. Heute werde ich es dem Miststück richtig besorgen, ging es ihm durch den Kopf, und er merkte, dass er auch vorab in seinen Gedanken damit begann, sich eine entsprechende Wortwahl für seine angehende dominante Rolle zurechtzulegen.
Das grelle Ganglicht sprang über den Bewegungssensor an und warf einen schmalen erhellten Streifen in den um die Ecke gehenden Vorraumbereich des Zimmers. Peter hörte schon die zarten Schritte im Flur und sein Puls begann vor Aufregung etwas schneller zu schlagen. Er wartete hinter der Zimmertür, als diese von außen ganz aufgedrückt wurde. Endlich ist das Luder da. Kaum drinnen, wurde die Eingangstür geschlossen und umgehend versperrt. Die paar in einer Papiertasche für die Nacht mitgebrachten Utensilien nahm Peter an sich und stellte diese erst mal achtlos auf die Kommode.
„Sie haben Zimmerservice bestellt?“
„Ja. Für die ganze Nacht. Wer lässt fragen?“, antwortete Peter mit einem Grinsen auf den Lippen.
„Ihr persönliches Zimmermädchen“, vernahm er passend zu ihrem geplanten Rollenspiel, während er bereits eine fordernde Hand in seinem Schritt spürte. Sie schauten sich tief in die Augen, bis ihr Verlangen überhandnahm und sie sich intensiv küssten.

...

Sein lüsterner Blick glitt im dusteren Raum den vor ihm liegenden Rücken nach oben, bis er schließlich darüber hinaus im über dem Kopfende des Bettes befindlichen großen Spiegel angekommen war. Schemenhaft sah er darin seinen Oberkörper und seinen Kopf und … da zuckte er plötzlich zusammen. Das Läuten des Telefons und das Klacken an der Tür hatten ihn zuvor bereits leicht aus dem Konzept gebracht. Nun war die Situation allerdings endgültig entzaubert. Ihm war, als würden ihm seine Beine selbst am Bett kniend wegschwimmen. Von seiner Männlichkeit ganz zu schweigen. Trotz des wenigen Lichtes im Raum konnte er im Spiegel eine große dunkle Gestalt hinter ihm ausmachen. Im Bruchteil einer Sekunde sah er die Umrisse eines bedrohlich wirkenden Eindringlings mit einer parkaähnlichen Oberbekleidung. Völlig verängstigt wollte er sich eben umdrehen, doch im selben Moment donnerte ein wuchtiger Schlag auf seinen Hinterkopf nieder. Aus dem Getöse der Lust fiel er in ein großes schwarzes Nichts. Mit einem Ruck sank sein Körper zur Seite weg und blieb regungslos am Bett liegen.
...

Berta nickte Dirk freundlich zu und trank ihren Kaffee mit einem kräftigen Schluck aus. „Ah, ist der gut hier. Sie haben mir damit den Vormittag versüßt. Vielen Dank, Herr Kommissar“, gab sie freudig von sich. „Jetzt können wir losstarten.“
Hoffentlich, denn wir sind ja keine Espressobar, dachte Dirk und nahm ebenso Platz.
Ohne Umschweife riss Berta das Gespräch an sich und begann draufloszuplappern: „Also, wir haben uns gemeinsam Folgendes überlegt.“
Bereits hier huschte ein Hauch von Widerspruchsgeist über Johanns Gesicht. „Ich muss dich korrigieren, meine Liebe. Du hast diese Überlegungen angestellt. Meine grauen Zellen sind für solche Gedankensprünge nicht mehr fit genug.“
„Die Suite wurde am Sonntag um 21 Uhr von Peter Mayer belegt“, ignorierte Berta seinen Einwand und fuhr unbeirrt fort: „Auf der Schlüsselkarte waren drei Stunden Aufenthalt gebucht, obwohl er die ganze Nacht bleiben wollte. Das kann Johann gar nicht anders machen, da er im Stundenhotel keine ganzen Nächte vergeben darf, ohne Ausweise zu kontrollieren. Wir haben schließlich in der Regel nicht die wahren Identitäten unserer Gäste. Das sind ja meist bloß Fantasienamen“, führte sie erklärend aus. „Kurz danach kam eine weitere Person ins Hotel. Die Begleiterin des Gastes. Die hat Johann aber nicht gesehen, da er von seinem Sessel hinter dem Pult aus den Weg vom Eingang des Hotels bis zur Stiege nach oben nicht einsehen kann. Du hast sie aber doch gehört, nicht wahr?“, wandte sie sich an ihn.
Johann nickte zustimmend.
„Also von 9 Uhr abends an gerechnet zählen wir drei Stunden dazu“, fuhr sie in ihrem Redeschwall fort. „Dann ist es Mitternacht, und die Suite ist unversperrt. Von da an kann der Raum für eine halbe Stunde auch vom Gang aus betreten werden. Danach ist nur mehr ein Verlassen von innen möglich, weil das Schloss sich bis zur Reinigung für den nächsten Gast wieder versperrt. Wenn der Mörder also nicht schon im Zimmer war, muss er dort zwischen zwölf und halb eins aufgetaucht sein.“
Dirk hörte sich ihre Ausführungen geduldig an. Auch wenn ihm zwischendurch der Gedanke von der Nutte, die als Miss Marple begleitet von ihrem Mr. Stringer auftrat, in den Sinn kam. Der Informationsgehalt ihrer Ausführungen war allerdings nicht von der Hand zu weisen. Drei Stunden als Standard für einen Aufenthalt also. Mhm. Für ein normales Schäferstündchen ausreichend, aber die 30 Minuten im Anschluss an eine Buchung müssen wir noch hinterfragen, ging es Dirk durch den Kopf.
Berta legte eine kurze Pause ein und sah ihm für einen Moment lang direkt ins Gesicht. Sie setzte einen energischen Blick auf, als würde sie seine Gedanken lesen können. Er atmete einmal kräftig durch.
„Ja, das könnte so gewesen sein, denn die Tür zur Suite war unbeschädigt, also fahren Sie fort“, ermutigte Dirk sie nun doch weiterzusprechen.
„Laut Schließsystem im Hotel gab es keinen weiteren Zutritt mit Schlüssel als vom Gast direkt nach der Ankunft. Er könnte also seinen Mörder selbst zu sich und seiner Begleiterin ins Zimmer gelassen haben. Johann meinte allerdings, dass Herr Mayer seit einigen Monaten bereits ein Stammgast gewesen war und ausschließlich alleine auftauchte. Zu ihm kommen hörte er immer nur eine Person, die sich unerkannt die Stiegen raufschlich. Dass Herr Mayer seinen Mörder selbst zu ihm und seiner Begleiterin – für einen flotten Dreier zum Beispiel – reingelassen hatte, können wir also fast ausschließen.“
Baumann hörte den Ausführungen von Berta genau zu. Obwohl er im Laufe seiner Arbeit bei der Mordkommission mittlerweile unzählige Befragungen erlebt hatte, war ihm Derartiges noch nicht untergekommen. Irgendwie faszinierten ihn ihre kriminalistisch durchaus nicht unrichtigen Schlussfolgerungen. Selbst Lohse, den er in den ersten Tagen als souverän wahrgenommen hatte, wirkte leicht irritiert. Und irgendwie erfüllte ihn auch dieser Umstand mit einer gewissen Genugtuung. Schließlich hatte er ihm seinen wohlverdienten Job als Leiter seiner Mordkommission weggeschnappt. Er war aber professionell genug, sich das gerade jetzt nicht anmerken zu lassen. Er blickte auf und warf Berta einen anerkennenden Blick zu, den sie gleich als Aufforderung zur Fortsetzung deutete.
„Der Mörder betrat also zwischen 00:00 und 00:30 Uhr das Zimmer und brachte Herrn Mayer um. Der Tote ist doch Mayer? Oder wie immer er eben im echten Leben wirklich heißt. Wissen Sie das bereits mit Sicherheit? Johann hat die Leiche mit dem über den Bettrand hängenden Kopf ja ohnehin gesehen.“
„Ich habe dir schon gesagt, dass der Gast schwarze Haare mit leicht ergrauten Schläfen hatte. Er war es, der tote Mayer“, warf Johann ein.
„Ja, aber du bist dann ja gleich weggekippt. Ich denke nicht, dass du mit Sicherheit bestätigen kannst, dass das der Gast war, der bei dir am Vorabend gebucht hatte.“
„Mir wurde eben schlecht, aber du sagst ja selbst, dass er es wohl gewesen sein wird. Und du hast immer recht. Also war er es, Berta.“
Sie nickte und ergriff zielstrebig wieder das Wort.
„Bei seiner Geheimnistuerei wird Mayer wohl kaum unter richtigem Namen aufgetreten sein“, wandte sie sich direkt an Dirk.
Diesem wurde bewusst, dass er aufgrund der noch fehlenden Ergebnisse aus der Pathologie keine Antwort zur wahren Identität parat hatte. „Dazu kommen wir später, wenn wir alle Unterlagen haben“, wich er der Frage aus.
Berta nahm dies zur Kenntnis und ohne weiter nachzudenken, fuhr sie fort: „Gut, ich nenne ihn einfach weiter Mayer. Wir wissen ja, von wem wir sprechen. Innerhalb der genannten halben Stunde hat der Mörder also nachts die Suite betreten und Mayer ermordet. Und es gibt vermutlich eine Zeugin! Seine Begleitung wird ja wohl im Zimmer gewesen sein. Das könnte natürlich auch eine Komplizin sein. In jedem Fall ist sie uns nicht bekannt. Wahrscheinlich ist sie – ihrem weiblichen Instinkt nach Schutz folgend – geflüchtet. Entweder, weil sie aufgrund der gesehenen Tat völlig verschreckt wurde oder weil sie etwas mit der Sache zu tun hat.“
Berta pausierte einen Moment lang und hoffte auf eine Reaktion der Kommissare zu ihren Ausführungen. Aber diese schienen irgendwie allesamt von dem über sie hereingebrochenen Redeschwall mundtot zu sein. Sie warteten, ob da noch etwas in Bertas Pipeline war.
„Warum gehen Sie davon aus, dass der Tote letztlich ermordet wurde?“, setzte Benny nun endlich beherzt an, um die zu lange Stille im Raum zu unterbrechen. Jetzt sah ihn Berta ziemlich verdutzt an und verstand nicht, wie man angesichts des Zustandes, in dem der Tote im Zimmer vorgefunden wurde, nicht von Mord ausgehen sollte. „Sie haben die Leiche doch gesehen. Gefesselt und erdrosselt. Ein natürlicher Tod wird das wohl nicht gewesen sein. Da fällt mir nur ein Wort ein: Mord!“, wies sie ihn bestimmend zurecht.
Angesichts der Tatsache, dass der Tote mit den Händen auf dem Rücken gefesselt und vermutlich mit dem Strick um seinen Hals erdrosselt wurde, wollte ihr Benny nicht widersprechen, auch wenn ihm immer noch ein möglicher Sexunfall durch den Kopf geisterte.
Berta fühlte, dass sie einen richtigen Lauf hatte, und brachte den gesamten Fall auf den Punkt: „Die einzige Frage, die ich mir stelle, lautet: Wer hat den Mord begangen?“

...
5 Sterne
Dunkle Geheimnisse hinter der Wiener Fassade - 22.05.2026
Eva-Maria Prokopp

Ich war kürzlich bei „LESUNG trifft LEINWAND“ von Kornelius Taxenbach und war sofort begeistert von der besonderen Mischung aus Lesung und Filmausschnitten aus der ursprünglichen Präsentation im Hotel Orient. Danach musste ich einfach seinen Wien-Krimi DER TOTE PANTHER lesen — und wurde nicht enttäuscht.Taxenbach erzählt eine spannende, geheimnisvolle Geschichte voller Psychologie, subtiler Abgründe und verruchter Wiener Atmosphäre. Genau diese Mischung macht das Buch so packend: Man taucht immer tiefer in eine Welt ein, die gleichzeitig faszinierend und verstörend wirkt. Ein Krimi, der im Kopf bleibt.

5 Sterne
Spannender Krimi - 13.01.2026
Philipp Rinderer

Ein super Krimi - genau was ich erwarte - spannend bis zu Ende, gut und flüssig zu lesen - eine tolle Geschichte mit interessanten Personen - besonders Benny hat mich berührt. Ich freue mich auf weitere Krimis dieses Autors - und hoffe die Hauptakteure sind wieder mit dabei!!!

5 Sterne
Absolut lesenswert  - 30.12.2025
Gabriele Eichner

Ich liebe Psychokrimis - meine Erwartungen wurden voll erfüllt. Die Handlung ist fesselnd und ab der Mitte des Buches konnte ich das Ende nicht mehr erwarten - so wird es ihnen auch gehen. Ich freue mich schon auf den nächsten Band.

5 Sterne
Ein Krimi inspiriert von RILKE - Großartig! - 14.11.2025
Heinz

Vorweg: Ich bin grundsätzlich kein wirklicher Krimileser. Aber die Kombination zwischen klassischer Literatur (Rilkes Gedicht DER PANTHER) und einer Mordgeschichte hat mich interessiert. Und ich wurde nicht enttäuscht: Wenn der Panther ausbricht, stirbt er - soweit logisch für eine Kriminalgeschichte. Aber wie es dazu kam und vor allem warum er ausbrechen musste, ergibt eine fesselnde Story, die in ihrem Plot einzigartig ist. Wenn es - wie hier bereits mehrfach angedeutet - wirklich weitere Bücher von Kornelius Taxenbuch geben wird, freue ich mich sehr darauf.

5 Sterne
Hamburg tritt auf Wien - 09.11.2025
Gernot

Die Rahmenhandlung: Ein Kommissar (Dirk, ein Hamburger), der aus privaten Gründen nach Wien gekommen ist, nimmt seine Tätigkeit bei der Wiener Kripo auf. Der Kontakt zu Kolleginnen und Kollegen wird nach einer „Anlaufzeit“, dem sich gegenseitig „beschnuppern“, immer besser. Die handelnden Personen sind Menschen mit Gefühlen, haben ihre Fehler. Sie sind keine Helden - und werden deshalb „lebendig“. Besonders berührt hat mich übrigens Benji (mehr möchte ich hier nicht verraten).Zur Handlung: sehr guter Plot, spannend geschrieben, interessante Locations. Ein page-turner. Hoffentlich gibt es eine Fortsetzung.

5 Sterne
Einzigartig - 11.10.2025
Sandra

Ein Schuss Erotik, eine nicht ganz alltägliche Location, wo der Mord stattfindet und aussergewöhnliche teils schrullige Charaktere - Kornelius Taxenbach ist es gelungen, diese Komponenten in einen sehr spannenden Krimi zu packen. Einfach hervorragend

5 Sterne
Fesselnd - im wahrsten Sinne des Wortes - 11.10.2025
Sandra

Eines der spannendsten Bücher, das ich je gelesen habe. Überraschende Wendungen, grossartige und aussergewöhnliche Charaktere gepaart mit Erotik und Mord - und das mitten in Wien!

5 Sterne
Fesselnd - im wahrsten Sinne des Wortes - 11.10.2025
Sandra

Eines der spannendsten Bücher, das ich je gelesen habe. Überraschende Wendungen, grossartige und aussergewöhnliche Charaktere gepaart mit Erotik und Mord - und das mitten in Wien!

5 Sterne
Ein großartiges Debüt!  - 02.09.2025
Anita Zwanzleitner

Als Wahl Wienerin liebe ich, das dieses Buch in Wien spielt. Mir beim Lesen die mir bekannten Schauplätze vorzustellen war zauberhaft. Die einzelnen und vielseitigen Charaktere sind gut heraus gearbeitet. Kommissar Lohse und Berta sind meine beiden besonderen Lieblinge. Die Szenerien mit Berta sind einfach göttlich und zum Schreien komisch. Das Buch hüpft zwischen zwei Haupthandlungen hin und her um sie dann im großen Finale zu verschmelzen. Erotisch, spannend, lustig und einfach atemberaubend führt uns Kornelius Taxenbach an der Nase herum. Ein Kriminal Roman ganz nach meinem Geschmack. Ich hab das Buch in 2 Tagen geradezu verschlungen. Mit seinem großartigen Debüt hat es Taxenbach in die Top 3 meiner Lieblings Autoren geschafft. Bravo! Ich bin schon sehr gespannt auf das nächste Buch.

5 Sterne
Spannend und amüsant - 19.08.2025
Harald Schaffer

Jetzt gibt es endlich einmal wieder einen neuen Kommissar in Wien. Wurde aber auch Zeit. Spannend und auch hin und wieder ein wenig amüsant, was der Leser da für tolle Einblicke ins Rotlichtmilieu Wiens bekommt. Bravo Herr Taxenbach!

5 Sterne
Spannungsgeladen  - 16.08.2025
Johannes Ployer

Toll aufgebaut, die Spannung nimmt ständig zu, man verschlingt das Buch richtig!

5 Sterne
Ein spannender Krimi - 03.08.2025
Tanja Punthöler

Ich bin eigentlich kein großer Leser und es schaffen nicht viele, das ich ein Buch durchlese. Ich habe das Buch bestellt, da ich den Autor kenne. Aber, ich habe das Buch auch komplett durchgelesen. Du hast es geschafft Kornelius! Danke für die unterhaltsamen Stunden.

5 Sterne
Spannender Krimi über einen Mord in Wien - 20.07.2025
Claudia

Spannender Krimi aus Wien. Tolle Charaktere rund um die Aufklärung eines Mordes am Schauplatz eines Stundeshotels. Hoffe, bald weitere Romane mit Inspektor Lohse genießen zu können.

5 Sterne
Großartig  - 20.07.2025

Dieser Krimi erfüllt für mich alle Voraussetzungen die ich erwarte. Angenehm zu lesen, würzige Details und spannend bis zum Ende.

5 Sterne
Großartige Geschichte! - 19.06.2025
Replo

Der Wien-Krimi ist mit diesem Buch definitiv um eine kräftige Komponente reicher. Perfekte Zutaten zu einem bis zum Schluss spannenden Psychokrimi. Ich hoffe schon jetzt auf eine Fortsetzung!

5 Sterne
Fesselnde Story in allen Bedeutungen des Wortes - 12.06.2025
Paco

dieser spannende Krimi zeigt, wohin Wille, Trieb und Instinkt führen können - Danke Kornelius Taxenbach!

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