Badener Stadtkrimi – Heißes Blut

Badener Stadtkrimi – Heißes Blut

Gabrielle Allmendinger


EUR 16,90

Format: 13,5 x 21,5 cm
Seitenanzahl: 236
ISBN: 978-3-99107-367-3
Erscheinungsdatum: 18.03.2021
Zwei Leichenfunde in einem Hang, der wegen schwerer Regenfälle abgerutscht ist. Ein männliches Skelett und die sterblichen Überreste eines Kindes. Die Kriminalbeamten Urs und seine Kollegin Uschi stehen vor einem Rätsel. Wo anfangen, wenn jeder Hinweis fehlt?
Der Fußweg auf der Limmatpromenade ist teilweise angenehm schattig. Nach knapp fünfzehn Minuten erreichen sie den Lift am Limmatsteg und fahren mit diesem hinauf zum Restaurant „Schwyzerhüsli“. Durch die Badstraße und die weite Gasse erreichen sie schließlich nach weiteren zehn Minuten die Baustelle am Schulhausplatz. Inzwischen klafft schon ein großes Loch, dort, wo eine Woche zuvor noch Verkehr herrschte, und sie gelangen über eine provisorisch erstellte Brücke zu ihrem Büro.

Unterwegs unterhalten sie sich über Melanie Peters. Uschi ist noch immer aufgewühlt, wenn sie daran denkt, was Giovanni Rossi ihnen heute Morgen erzählt hat.
„Ich kann es nicht verstehen. Niemals! Wie kommt eine Frau dazu, sich so behandeln zu lassen? Warum hat sie die Hilfe ihrer Freundin nicht gesucht? “
„Ja, das ist auch für mich nicht nachvollziehbar. Trotzdem, das weißt du ja, gibt es diese häusliche Gewalt überall und in allen Schichten. Als ich noch in Zürich gearbeitet habe, nahm ich an einer Informationsveranstaltung des Triemli-Spitals teil. Es wurde in einer Studie aufgezeigt, welche gesundheitlichen Folgen häusliche Gewalt bei Frauen haben könne. Das reicht von schweren körperlichen Verletzungen über Essstörungen, psychosomatischen Leiden bis hin zu Depression oder Drogenmissbrauch. Was mich damals beeindruckt hat, war der Hinweis auf die beiden unterschiedlichen Gewaltmuster.“
„Du meinst drei: physische Gewalt, sexuelle Gewalt und psychische Gewalt?“
„Nein, ich meine die unterschiedlichen Gewaltmuster. Es gibt die häusliche Gewalt, die situativ und oft spontan auftritt. Ein übergriffiges Konfliktverhalten in einer konkreten Konfliktsituation. Dies wird von Männern und Frauen gleichermaßen ausgeübt. Kennzeichnend dabei ist, dass sich die Partner eigentlich als ebenbürtig ansehen und keine Machtgefälle zwischen ihnen bestehen. Doch bei Melanie Peters handelte es sich wohl eher um das zweite dieser Muster. Luigi hatte offensichtlich ein Kontrollbedürfnis gegenüber seiner Frau entwickelt, und das führt zu einem systemischen Gewaltverhalten. Er hat es darauf angelegt, seine Frau in ihrer Selbstbestimmung einzuschränken. Frauen sind dabei häufiger Opfer als Männer, und sie ziehen sich immer mehr von ihrem Umfeld zurück.“
„Das ist doch krank! Weißt du, ob man an der Art der Gewaltanwendung das eine oder andere Muster erkennen kann?“, will Uschi weiter wissen.
„Soviel ich weiß, ist die Art der Gewalt kein Erkennungskriterium. Es geht vielmehr um das Beziehungsverhältnis, das missbräuchlich benutzt wird. Der eine Partner beginnt, warum auch immer, mit einem entwürdigenden und machtmissbräuchlichen Verhalten und zielt dabei darauf ab, sein Gegenüber zu dominieren.“
„Das passt zu den Äußerungen, die Giovanni Rossi gemacht hat: Das Verhalten von Luigi an diesem Abend war einschüchternd, bedrohend und abwertend – richtig unterste Schublade. Ich werde so wütend, wenn ich so was höre!“, empört sich Uschi. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich mir so etwas gefallen lassen würde!“
„Ich hatte mal eine Kollegin, die offensichtlich jahrelang in einer solchen Beziehung gelebt hat. Schließlich hat sie sich daraus befreien können. Sie hat mir erzählt, dass sie heute selber kaum mehr fassen könne, weshalb sie da hineingerutscht sei. Sie erklärt es sich so, dass es sich dabei um einen schleichenden Prozess handelt. Die Gewaltanwendungen waren anfänglich sehr subtil und kaum zu erkennen – erst nachdem sie die Beziehung zu diesem Mann beendet hatte, wurde ihr bewusst, dass sich schon lange vor den ersten Schlägen ein Machtgefälle entwickelt hat. Erst waren es Gebote, die ihr auferlegt wurden und die sie angenommen hat. Danach kamen klare Verbote und erst viel später Bestrafungen in Form von Schlägen oder Einsperren. Zu diesem Zeitpunkt habe sie selber dieses Machtgefälle angenommen und sich in die Rolle des Opfers geschickt. Schließlich habe es dazwischen auch immer wieder gute Zeiten mit ihrem Partner gegeben, und sie wurde dann von der Hoffnung getragen, dass er sich ändern könnte. Sie meinte, dass sie jede seiner immer seltener werdenden Zuneigungen wie ein Schwamm aufgesogen habe und mit der Zeit eine völlig verschobene Wahrnehmung bekam. Sie hatte das Gefühl, selber Schuld zu haben und hat sich deswegen geschämt. Niemals hätte sie sich getraut, sich jemandem anzuvertrauen. Ihre einzigen Bemühungen waren, ihren Partner nicht immer zu enttäuschen und für ihn endlich die Frau zu sein, die er sich wünscht.“
„Krass! Das hört sich für mich wie Gehirnwäsche an, wie die Storys, die man über Menschen hört, die einem dahergelaufenen Guru nachrennen und nicht erkennen können, dass sie nur benutzt werden.“ Uschi bleibt kurz stehen. „Was mich noch interessieren würde: Als sich deine Kollegin aus den Fängen dieses Mannes befreit hatte, hasste sie ihn für all das, was er ihr angetan hat?“
„Das ist eine sehr gute Frage“, antwortet Urs. „Und es wäre naheliegend. Doch sie hat sich einen ganz anderen Reim darauf gemacht. Sie war ihm nicht einmal böse. Sie sagte, dass sie ihm gegenüber gar nichts mehr fühle. Nur so konnte er keine Macht mehr auf sie ausüben.“
„Klingt logisch.“
„Später habe sie sogar erkannt, dass diese Zeit, wenn auch schwer, äußerst lehrreich für sie war, und sie konnte ihm verzeihen. Damit habe sie sich endgültig befreit.“
„Ich weiß nicht, ob ich so etwas verzeihen könnte“, gibt Uschi zu bedenken.
„Ich glaube, das ist eine Geschichte. Andere Menschen gehen anders damit um. Ich gehe nicht davon aus, dass dies jeder Betroffene gleich erlebt und die gleichen Schlüsse zieht.“
„Ja, das glaube ich auch. Nun wäre es sehr hilfreich zu wissen, wie wohl Melanie Peters reagiert hat, nachdem ihr gestern klar wurde, was geschah. Ich wäre wohl ausgerastet.“
„Eben. Wie wir gehört haben, war sie ursprünglich ja eine sehr lebenslustige und fröhliche Frau. Dann scheint sie abgetaucht zu sein und hat all das Unglück ausgeblendet. Was tut jemand, der sich innerhalb eines Nachmittages bewusst wird, dass er jemanden getötet hat, ein Kind verlor und dem das zweite Kind lebenslang entzogen wurde? Das frage ich mich auch.“ In diesem Moment holt Urs während des Gehens seinen Block hervor und macht eine kurze Notiz.
„Sie müsste äußerst religiös sein, um all das verzeihen zu können, auch sich selber – oder stark“, antwortet Uschi und schüttelt leicht den Kopf. „Aber dann wäre sie wohl nicht jahrelang abgetaucht. Oder sie hat in den Jahren der Ruhe innere Kraft gefunden oder …“
„Oder sie wurde wütend und schlug um sich.“



Mittwoch, 8. Juli 2015,
Ländliweg 2

„Hi, Anita! Wir sind da!“, ruft Uschi, als sie ins Büro kommen.
„Wo sie wohl steckt?“ Uschi schaut unter das Pult und sieht das Wasserbecken. „Vielleicht nur kurz weg. Ihr Fußbassin ist noch gefüllt.“

In diesem Moment geht die Tür auf, und Anita kommt herein. „Kommen Sie nur herein. Mögen Sie einen Kaffee?“ René Bolt, Staatsanwalt, tritt genervt ins Büro. „Jetzt ist er zu weit gegangen!“, meint Bolt und erblickt gleich darauf Urs und Uschi, die ihn gebannt anschauen.
„Da sind Sie ja! Leu! Was glauben Sie eigentlich, wer Sie sind?“, herrscht René Bolt, ein junger, smarter, hochgewachsener Typ, Urs an.
„Ich weiß nicht, wovon Sie sprechen“, antwortet Urs ruhig.
„Sie wissen sehr wohl, wovon ich spreche!“ Der Staatsanwalt ist völlig außer sich. Er trägt einen grauen, eleganten Anzug und ein weißes Hemd. Sein halb langes, braunes Haar ist mit Gel nach hinten frisiert. Die Hitze scheint ihm nichts auszumachen, denn er hat seine Anzugsjacke nicht abgelegt.
„Ich muss über Dritte erfahren, dass Sie schon seit gestern nach einem Mann fahnden, der nun tot aus der Limmat gezogen wurde!“, regt er sich weiter auf.
„Aha. Na ja.“ Urs wendet sich zum Kühlschrank und schenkt sich ein Glas Wasser ein. „Hat noch jemand Durst?“, fragt er.
„Herr Leu!“ René Bolts Stimme ist messerscharf. Er wartet, bis Urs ihn anschaut. Dann fährt er fort: „Ich würde diesen Fall am liebsten Ihrer Kollegin übertragen!“ Uschi schaut erschrocken auf. „Sie, Herr Leu, haben den Bogen überspannt.“ Mit einer wesentlich sanfteren Stimme wendet er sich nun an Uschi: „Frau Frei, ich bitte Sie, diesen Fall zu übernehmen. Einen ersten Bericht erwarte ich heute bis 17 Uhr. Ich kann mich doch auf Sie verlassen?“
Uschi bringt kein Wort über die Lippen und nickt nur.
Nach kurzem Schweigen fragt Urs: „Also, Uschi, wie geht’s jetzt weiter?“
René Bolt dreht sich auf dem Absatz um und verlässt das Büro.
„Ihr Kaffee!“, ruft Anita ihm nach, doch dann knallt die Bürotür bereits zu.
„Der spinnt doch!“, ruft Anita. „Was glaubt dieser Schönling, wie er sich aufführen kann? So ein Flegel!“
„Lass ihn.“ Urs nimmt einen Schluck aus seinem Glas. „Was spielt es für eine Rolle, wer den Fall führt? Wichtig ist, dass wir ihn lösen können, nicht wahr?“
„Na ja“, murmelt Uschi. „Ich fühl mich nicht so wohl damit.“
„Kommt schon gut“, muntert Urs sie auf. „Lass uns besprechen, wie wir weiter vorgehen.“
„Okay“, lenkt Uschi ein. „Gibst du mir bitte auch ein Glas Wasser?“ Zu Anita gewandt meint sie: „Wir brauchen die Adresse von Stefan Hofer. Er arbeitet im Gässliacker in Nussbaumen und bei der dortigen Spitex. Kannst du mir die besorgen?“
„Klar!“
Uschis Handy klingelt. Sie nimmt den Anruf entgegen, nickt und sagt: „Wir sind gleich da.“
Urs schaut sie fragend an.
„Das war das Kantonsspital. Es habe sich jemand nach Verena Rossi erkundigt. Ein älterer Herr.“
„Aha? Ist er noch da?“
„Ja, ihm wurde gesagt, dass er kurz warten müsse. Gehen wir?“
„Ich gebe dir die Adresse von Herrn Hofer mit SMS durch, wenn ich sie habe, okay?“ Anita hat sich wieder an ihr Pult gesetzt und ihre Füße ins Wasserbecken gesteckt.

Urs und Uschi verlassen das Büro und kehren kurze Zeit danach wieder zurück.
„Habt ihr etwas vergessen?“, fragt Anita. „Ich habe die Adresse von Hofer.“ Sie streckt Uschi einen kleinen Zettel hin. „Wollte sie dir eben durchgeben.“
„Der Mann ist schon wieder weg“, antwortet Uschi und nimmt den Adresszettel entgegen. „Wir wollten gerade wegfahren, als sich wieder jemand vom Kantonsspital meldete. Und Verena Rossi ist noch nicht ansprechbar.“
Uschi liest die Adresse. „Ich rufe Herrn Hofer mal an. Vielleicht ist er ja zu Hause.“ Sie verschwindet in ihrem Büro, während Urs sich an den Besprechungstisch setzt.
„Geht es dir gut?“, fragt Anita.
„Ja, schon.“ Urs scheint über etwas zu grübeln. „Sag mal, Anita: Dieser Karton mit dem Geld. War der verschlossen?“
„Wie meinst du verschlossen?“ Anita nimmt ein Dossier hervor und beginnt zu blättern.
„Na, zugeklebt oder so …“
„Da hab ich’s! Warte mal …“ Anita liest leise vor sich hin, dann: „… war mit einem braunen Klebeband rund um den Deckel verschlossen. Ja, der Karton war verschlossen.“
„Gut. Danke.“
Jemand klopft an die Bürotür.
„Ist offen! Bitte eintreten!“, ruft Anita.

Die Tür öffnet sich, und ein Mann um die sechzig tritt ein. Er trägt eine Jeans und ein weißes T-Shirt. Sein graues Haar ist kurz geschnitten, und seine hellblauen Augen schauen wach in die Umgebung.
„Bin ich hier richtig? Kantonspolizei?“, fragt er höflich.
Urs steht vom Besprechungstisch auf und reicht dem Herrn die Hand: „Urs Leu, Kapo Baden“, sagt er.
„Ich bin Stefan Hofer“, stellt sich der Mann vor.
„Herr Hofer! Sie kommen ja wie bestellt! Uschi!“, ruft Urs ins Nachbarbüro. „Herr Hofer ist da!“ Urs bedeutet ihm, Platz zu nehmen.
„Ich wollte Sie eben anrufen“, meint Uschi, als sie auf Herrn Hofer zugeht und sich ebenfalls vorstellt.
„Sie haben mich gesucht?“ Stefan Hofer scheint etwas nervös zu werden.

Anita ist inzwischen aufgestanden. „Darf ich Ihnen etwas zu trinken anbieten?“
„Ja, gerne. Ein Glas Wasser“, bedankt sich Herr Hofer.
Anita stellt ihm das Wasser auf den Tisch. „Ich bin kurz weg. Muss mit Marianne noch etwas kontrollieren.“ Marianne arbeitet einen Stock tiefer, und ab und zu helfen sich die Kolleginnen untereinander aus.

„Ja, Herr Hofer“, beginnt Urs, als Anita die Tür hinter sich geschlossen hat. „Wir hoffen, von Ihnen etwas über das Ehepaar Peters zu erfahren. Die beiden sind seit gestern verschwunden.“
„Ja, deshalb bin ich da. Ich bin lediglich etwas erstaunt, wie Sie auf mich kommen.“
„Sie waren doch mit den Peters befreundet?“, fragt Uschi.
„Was heißt befreundet? Ich hatte die Mutter von Hansueli gepflegt.“
„Wann haben Sie dann die Eheleute letztmals gesehen?“
Herr Hofer hält kurz inne und trinkt einen Schluck Wasser. „Hansueli habe ich gestern gesehen. Gestern Abend. Frau Peters irgendwann letzte Woche, ich glaube, am Donnerstag.“
„Und was führt Sie nun zu uns?“, will Urs wissen.
„Ja, das ist eine gute Frage. Ich habe mir vieles überlegt und bin zum Schluss gekommen, mich bei Ihnen zu melden. Wissen Sie, Hansueli hat mich gestern Abend vor meiner Wohnung erwartet. Er war schrecklich aufgebracht und faselte etwas von einer Schwägerin, die niedergestochen wurde und dass seine Frau unauffindbar sei. Er erzählte mir, dass Melanie Peters, eben seine Frau, sich wieder an alles erinnern könne, und er befürchte, dass sie damit nicht umgehen könne.“ Wieder nimmt Herr Hofer einen Schluck Wasser, bevor er weitererzählt. Urs und Uschi schauen sich indessen vielsagend an. Es scheint, als wären die Antworten auf die vielen offenen Fragen bei Melanie Peters zu finden.
„Dabei schien alles so gut zu laufen. Hansueli hat seinen Umzug nach Untersiggenthal geplant, nachdem er frühzeitig in Pension gehen konnte. Ich kenne die beiden schon sehr lange, und ja, vielleicht kann man sagen, dass wir so etwas wie Freunde sind. Jedenfalls war Melanie Peters auf gutem Weg, endlich etwas selbstständiger zu werden. Es war vereinbart, dass sie ab und zu versucht, ohne Begleitung etwas zu unternehmen. Hansueli trägt seine Frau buchstäblich auf Händen. Sie ist ein Engel, müssen Sie wissen.“ Die hellblauen Augen von Stefan Hofer beginnen zu leuchten. „Seit ich sie damals in Königsfelden zum ersten Mal gesehen habe, wusste ich, dass sie ein ganz besonderer Mensch ist. Aber ich schweife ab.“
„Aha. Um welche Zeit haben Sie Herrn Peters zuletzt gesehen?“, will Urs wissen.
„Das müsste so um acht, halb neun Uhr gewesen sein. Ich versuchte, ihn zu beruhigen. Wir hatten ein Bier getrunken, und er wollte danach mit dem Fahrrad nach Untersiggenthal fahren. Wir kamen zum Schluss, dass Melanie vielleicht irgendwo im Haus vor Erschöpfung eingeschlafen sei und sich Hansueli völlig umsonst Sorgen mache. Schließlich muss der Nachmittag, an dem all ihre Erinnerungen zurückgekommen sind, anstrengend für sie gewesen sein. Doch obwohl wir abgemacht hatten, dass er mich später am Abend noch einmal anrufen sollte, hat er sich dann nicht mehr gemeldet.“

Herr Hofer setzt sich gerade hin und spricht weiter: „Der Grund, weshalb ich heute zu Ihnen komme, ist, dass ich frühmorgens zu Hansuelis Haus ging, um nachzusehen, ob alles in Ordnung sei. Doch statt Hansueli fand ich eine versiegelte Wohnungstür vor, worauf ich mir keinen Reim machen konnte. Dann schaute ich in die Scheune, aber Hansuelis Fahrrad war nicht da. Ich machte mir große Sorgen, dass ihm, den beiden, etwas zugestoßen ist. Dann musste ich arbeiten gehen. Und nachdem meine Schicht kurz nach Mittag zu Ende war, fuhr ich gleich nach Baden und meldete mich bei der Stadtpolizei. Die haben mich an Sie verwiesen. Also kam ich hierher.“

„Herr Hofer, Hansueli Peters wurde gefunden. Leider konnte er nur noch tot geborgen werden“, erklärt Uschi in ruhigem Ton.

Herr Hofer schaut fragend von Uschi zu Urs, sagt jedoch nichts. Also fährt Uschi fort: „Wir haben ihn aus der Limmat gezogen, unten, bei den Bädern.“

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