Cover: Atme, solange du noch kannst!

Atme, solange du noch kannst!


EUR 27,90

Format: 13,5 x 21,5 cm
Seitenanzahl: 304
ISBN: 978-3-7116-0659-4
Erscheinungsdatum: 02.12.2025
Eine einsame Seele, ist auf einem Fahrrad durch den Wald unterwegs zum Weiher. Dort, wo alles verborgen sein wird. Das ist der Stoff, aus dem die Albträume sind. Das ist der Stoff, der uns nicht loslässt. Bitte lesen ...
Kapitel 1


Alessia Caduff kämpft sich durch den verwachsenen Fußpfad des Naturschutzgebietes zum Tatort. Dieser liegt an einem Weiher, dessen grünliches Wasser bereits durch die Büsche schimmert. Während die Kommissarin sich weiter vorwärtsbewegt, wird sie von vereinzeltem Vogelgezwitscher begleitet, welches den nahenden Frühling ankündigt. Da der Weiher nur zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkundet werden kann, fragt sie sich, wie der Täter die Leiche hierhergeschafft hat. Keiner fährt einfach so einen Toten auf dem Rad spazieren. Oder etwa doch?

»Hallo Tom. Was haben wir?«, begrüßt Alessia wenig später ihren Kollegen Thomas Baumann.
»Hey Lessi. Nicht viel. Männliche Leiche zwischen vierzig und fünfzig«, antwortet er gewohnt knapp.
»Na, das ist doch schon mal ein Anfang.« Sie wendet sich dem Weiher zu und blickt für einen Moment in alle Richtungen.
»Ist der Tatort schon freigegeben?«, fragt sie die Spurensicherung.
»Soll das ein Witz sein? Hast du dich hier umgesehen?«, entgegnet Florian Reichmuth, Chef der Truppe, genervt.
»Entschuldigung, war nur eine Frage!«
»Bleib einfach innerhalb der abgesteckten Zone, dort sind wir durch«, erwidert Reichmuth etwas freundlicher.
»Okay, danke«, sagt Alessia und geht auf den Rechtsmediziner zu.
Die Leiche liegt am Rand des Weihers zwischen dem Schilf. Es ist ein Mann mittlerer Statur mit einer fliehenden Stirn. Die breite Nase, eine Spur zu dominant für das sonst sehr schmale Gesicht. Der Tote trägt eine schwarze Hose und ein grünliches Hemd. Beides sieht elegant, ja gar zurechtgemacht aus. Nur der Schmutz und die schilfige Umgebung brechen diese Eleganz. Alessia würde gern näher an die Leiche herantreten, damit sie diese komplett begutachten kann, lässt es jedoch bleiben, um keine Spuren zu verwischen. Stattdessen wendet sie sich an den Rechtsmediziner.
»Hallo Doc, haben Sie schon was für uns?«
Der ältere, glatzköpfige Rechtsmediziner Michael Arnold blickt durch seine Hornbrille zu ihr hoch und beginnt augenblicklich zu lächeln. Im Gegensatz zu vielen anderen seiner Berufskollegen hat er ein sonniges Gemüt. Die Kommissarin arbeitet gern mit ihm zusammen und kennt ihn bereits aus anderen Fällen, als sie nicht die Leiterin der Kriminalpolizei Süd war. Es wird ihr stets ein Rätsel bleiben, wie man in diesem Beruf, bei dem man es mit der Obduktion von geschundenen und ermordeten Menschen zu tun hat, immer noch so gute Laune beibehalten kann. Doch Michael Arnold ist dies in all den Jahren hervorragend geglückt.
»Frau Caduff, schön Sie zu sehen. Viel kann ich noch nicht sagen. Die Leiche weist nach dem ersten Augenschein keine äußeren Verletzungen auf. Die Todesursache ist Ersticken, womit, kann ich zum jetzigen Zeitpunkt aber noch nicht sagen.«
»Hat er keine Würgemale?«
»Nein. Keine Würgemale und keine Strangulationsfurchen.«
»Woher wissen Sie dann, dass er erstickt ist?«
»Durch die petechialen Einblutungen in den Augen. Das ist bisher mein einziges und eindeutigstes Indiz über die Todesursache.«
»Irgendwelche Abwehrspuren? Hinweise auf einen Kampf?«
»Auf den ersten Blick sind keine erkennbar.«
»Er hat sich nicht gewehrt?«
»Sieht nicht so aus. Vielleicht war er gefesselt.«
»Müssten dann nicht Fesselspuren ersichtlich sein?«
»Nicht zwingend! Wenn es ein feines Material ist, welches nicht zu straff angebracht wurde, dauert es eine Weile, bis es Abdrücke auf der Haut hinterlässt.«
»Faserspuren oder Fremd-DNA?«
»Nein, nach erstem Augenschein konnte ich keine entdecken.«
»Das heißt, der Täter ist ein Profi?«
»Zumindest weiß er, wie man keine Spuren hinterlässt.«
»Todeszeitpunkt?«
»Er ist schon länger tot. Die Totenstarre hat sich bereits wieder gelöst. Ich schätze ungefähr zwei Tage. Da er hier in einem feuchten Klima auf dem kalten Boden lag, müssen Sie erst mal die Obduktion abwarten, Frau Caduff.«
»Okay, sonst noch was, Doc?«
»Wir glauben nicht, dass der Tote eigenständig an den Weiher ging. Was bedeutet, der Fundort ist nicht der Tatort.«
»Wie kommen Sie zu dieser Schlussfolgerung?«
»Aus zweierlei Gründen: Erstens kann man anhand der Totenflecken erkennen, dass die Leiche bewegt wurde.«
Der Rechtsmediziner deutet auf die Stellen am Oberkörper.
»Sehen Sie, hier sind eindeutige Flecken erkennbar.«
»Und zweitens?«
»Zweitens: Würden Sie in dieser Jahreszeit aus dem Haus gehen, ohne sich vorher Schuhe und Jacke anzuziehen?«
»Der Mann hatte keine Schuhe an?«
»Korrekt.«
»Interessant. Ist Ihnen sonst noch etwas aufgefallen?«
»Nein, fürs Erste war es das.«
»Okay, danke, Doc.«
Alessia wendet sich ab und schaut, wo Reichmuth sich befindet.
»Habt ihr schon irgendwelche Reifen- oder Schleifspuren entdeckt, die darauf hindeuten, wie das Opfer hierher transportiert wurde?«, fragt sie in seine Richtung.
»Witzig! Hier gibt es Unmengen an Spuren. Es ist ein öffentlicher Platz. Keine Ahnung, ob eine davon vom Täter stammt. Außerdem hat es gestern Nacht heftig geregnet. Das erschwert alles zusätzlich«, sagt der Chef der Spurensicherung frustriert.
Tom, der die ganze Zeit bei Reichmuth blieb, entgegnet in Alessias Richtung: »Sie konnten auch noch keine persönlichen Gegenstände, Identitätskarte und so weiter ausfindig machen.«
»Sobald wir mehr haben, melden wir uns«, sagt Reichmuth.
»Wer hat die Leiche entdeckt?«, fragt Alessia.
»Der junge Mann dahinten, oder genauer gesagt sein Hund. Er hat ihn wohl gewittert.« Tom zeigt in dessen Richtung.
Die beiden gehen auf den Mann zu, um diesen zu befragen. Wirklich viel erfahren sie allerdings nicht. „Lucky“, so heißt der Hund, ist wie ein Irrer ins Gras hineingerast und hat sofort wie ein Verrückter gebellt. Als der Besitzer nachschauen ging, fand er die Leiche und hat gleich, nachdem er sich übergeben hatte, die Polizei gerufen. Das war es auch schon. Viel haben wir nicht, denkt sich Alessia und geht mit Tom ein Stück am Weiher entlang.
Leichenfunde auf öffentlichen Plätzen sind ein Graus für jeden Ermittler. Man findet unzählige Spuren, und nur die wenigsten sind tatsächlich fallrelevant. Dennoch muss man jede einzelne sichern, da man nie mit Gewissheit sagen kann, welche von Bedeutung ist. Auch diesmal scheint es nicht anders zu sein. Außer jeder Menge Bäume zu ihrer Rechten und dem Weiher zu ihrer Linken können sie nur noch zahlreiche Fahrradspuren ausmachen. Da jeder Zweite mit dem Rad hierherkommt, wird es schwer sein, heraus zu sondieren, ob eine davon vom Täter stammt. Trotzdem müssen sie von jeder einzelnen Spur Abdrücke anfertigen. Während die Spurensicherung diese erstellt, gehen die beiden einmal um den Weiher herum und machen sich auf den Rückweg.

Das Kommissariat, das sie vor wenigen Minuten betraten, ist kein besonders schöner Ort. Es liegt etwas außerhalb vom Zentrum in einer alten Fabrikhalle. Eine Nebenstraße verläuft vor dem Präsidium und trennt dieses von dem Wohnquartier auf der gegenüberliegenden Seite. Vor dem Gebäude befinden sich in einem kleinen Hof die Parkplätze, und dahinter fließt ein Bach vorbei. Alles andere an diesem Kommissariat ist eher unscheinbar. Im Inneren des Gebäudes ist der Boden mit grauem Teppich bedeckt und die Wände in dezentem Beige gestrichen, welche eher den Eindruck nach jahrelangem Kettenrauchen vermittelt als nach Gemütlichkeit. Das Schönste an diesem Präsidium sind die zahlreichen deckenhohen Fenster, die sämtliche Räume mit Licht durchfluten. Auch Alessias Büro kommt in den Genuss zweier solcher. Es befindet sich rechts hinten und ist vom Großraumbüro abgetrennt. Ihr Büro ist eher spärlich eingerichtet, und die Möbel haben ihre besten Tage schon lange hinter sich.

Seufzend lässt sich Alessia in ihrem Bürostuhl nieder, während Tom das mit wenigen Fotos bestückte Whiteboard in ihr Büro fährt. Auf diesem wurden bis anhin lediglich ein Foto der Leiche sowie des Fundortes angebracht. Beim Namen des Opfers prangt in Rot ein großes Fragezeichen. Alessia wendet sich ihrem Team zu und berichtet, was sie am Tatort in Erfahrung bringen konnte. Nach dem kurzen Rapport arbeiten alle auf Hochtouren, um herauszubekommen, wer der Tote ist. Da man keinen amtlichen Ausweis beim Opfer gefunden hat, durchforsten sie nun die Vermisstenmeldungen. Außerdem erkundigen sie sich bei anderen Dienststellen, ob bei ihnen Vermisstenanzeigen vorliegen, die noch nicht im System erfasst sind. Doch werden sie nicht fündig. Egal, wo sie suchen, ihr Toter ist nicht dabei.
»Das gibt es doch nicht! Irgendjemand muss ihn doch vermissen!«, sagt die Kommissarin frustriert, und auch ihre Kollegen sind ratlos. Alessia schnappt sich ihre Jacke und verlässt deprimiert das Büro, ohne ein weiteres Wort.




Kapitel 2


Matteo De Aliprandini telefoniert in diesem Augenblick mit Salvatore Bortoluzzi, um diesem die neuesten Informationen weiterzuleiten.
»Was ist mit l’ordine?«, fragt ihn Bortoluzzi sogleich.
»Der Auftrag ist ausgeführt. Das Problem hat sich definitiv erledigt.«
»Silenzio und sauber?«
»Selbstverständlich. Wie immer. Es können keine Rückschlüsse auf uns gezogen werden.«
»Bravo! Und tutto il resto?«
»Läuft alles wie immer. Ich erwarte keine weiteren Probleme.«
»Was ist mit la polizia?«
»Die Polizei verhält sich ruhig. Ich habe aber ein Auge darauf. Mach dir keine Sorgen.«
»Bene. Wir sehen uns.«
»Bis bald«, entgegnet De Aliprandini und beendet das Telefonat.

Nach den Gesprächen mit Salvatore oder jedem anderen Mitglied der Organisation denkt Matteo über deren Werdegang nach. In vielen Bereichen sind diese sich ähnlich. Bei den meisten ist das familiäre Umfeld von Anfang an durch Kriminalität und Suchtprobleme geprägt. Erst später trennt sich dann die Spreu vom Weizen. Salvatore Bortoluzzi zum Beispiel schaffte es nicht nur, in die Organisation einzusteigen. Mit Intelligenz und Skrupellosigkeit gelang es ihm, die Karriereleiter bis weit nach oben zu erklimmen. Auf diesem Weg hat er nicht nur die „Drecksarbeit“ erledigt, sondern nebenher auch noch Jura studiert. So ist ihm stets bewusst, wo sich die Grauzonen in der Gesetzgebung befinden, und diese nutzt er gnadenlos aus. Er weiß durchaus, welche Knöpfe er wo und wann drücken muss, um nicht aufzufallen und auch, an wen er sich im Ernstfall wenden kann. Dumm ist Salvatore definitiv nicht, doch Matteo genauso wenig. Auch er hat sich seine Position in dieser Organisation hart erkämpft und musste Sachen erledigen, auf die er nicht stolz ist.

Matteo setzt sich hinter seinen Schreibtisch, atmet einmal tief durch und speichert die Aufzeichnung des eben geführten Telefonats mit Datum und Uhrzeit auf einer externen Speicherplatte ab. Diese Sicherung tätigt er nach jedem Gespräch. Auch alles andere, was ihm an Dokumenten von der Organisation überreicht wird, sichert er jeweils ab. Eine Überlebensstrategie, redet sich Matteo gern ein. Man weiß nie, ob eine gespeicherte Information einmal an Bedeutung gewinnen oder gar über Leben und Tod entscheiden könnte. Die Speicherplatte lässt er danach jeweils unter einem doppelten Boden in seinem Schreibtisch verschwinden. Auch heute geht er so vor. Als er das erledigt hat, erhebt sich Matteo und verlässt sein Büro, um seiner eigentlichen Arbeit nachzugehen.




Kapitel 3


Obwohl Alessia es liebt, in ihrer freien Zeit zu kochen, fehlt ihr nach diesem Tag die Lust dazu. Deshalb springt sie, zu Hause angekommen, unter die Dusche, zieht sich frische Kleider an und verlässt nur wenig später ihre Wohnung. Alessia fährt ans entgegengesetzte Ortsende und parkt ihren Wagen vor dem Theater „Grüner Vorhang“, in dem auch ein Restaurant untergebracht ist. Da ihr nur Gutes über das Essen in diesem Lokal berichtet wurde, hat sie bewusst den längeren Weg in Kauf genommen. Alessia verlässt den Wagen und blickt sich erst mal neugierig um. Hinter dem Gebäudekomplex befindet sich ein Wohngebiet, und zur Linken ist der ortseigene Bahnhof untergebracht. Nicht schlecht gelegen, denkt sich Alessia und geht gespannt auf das neu gestaltete Gebäude zu. Von außen ist es beeindruckend. Der Komplex besteht aus drei miteinander verbundenen Häusern in Holz- und Steinoptik. Im linken Teil befindet sich das Theater. Der mittlere beherbergt den großzügig gestalteten Eingangsbereich, und auf der rechten Seite ist das Restaurant untergebracht.

Alessia tritt durch die Eingangstür und ist positiv überrascht. Die Naturoptik, welche die Fassade des Gebäudes prägt, wird auch im Inneren fortgesetzt. Das Ambiente ist freundlich und geschmackvoll, alles ist von ausgesuchter Qualität und aufeinander abgestimmt. Der dunkle Holzboden, zahlreiche Pflanzen, welche die Säulen verzieren, sowie eine dreidimensionale Waldtapete vermitteln eine Nähe zur Natur.

Alessia geht zum Restauranteingang und bleibt dort einen Moment staunend stehen. Auch diese Räumlichkeiten haben ein Grundthema. Während im Eingangsbereich der Wald dominiert, ist es hier Naturstein. Dezente Wandfarben sowie steinerne Rundbögen verbinden die einzelnen Bereiche des Restaurants. Verschnörkelte Lampen sowie helle Holztische mit beigefarbenen Stühlen runden das Gesamtkonzept ab. Der Blickfang allerdings ist die sanft beleuchtete Vinothek im hintersten Raum. Ein aufmerksamer Kellner erblickt Alessia und weist ihr einen Tisch im mittleren Bereich zu. Nur kurze Zeit später hat sie bereits ihre Bestellung aufgegeben. Nach einem ausgezeichneten Hauptgang, bestehend aus einem Lammfilet mit Knusperkartoffeln und Saisongemüse, rundet sie ihr Essen mit einer Tasse Kaffee und einem Panna cotta ab.

Immer wieder wandert Alessias Blick in die Eingangshalle. Das Waldthema in diesem Bereich, der vom Restaurant aus gut ersichtlich ist, hat es ihr besonders angetan. Als Alessia erneut kurz aufblickt, betritt ein attraktiver Mann in ihrem Alter den Raum und erweckt ihre Aufmerksamkeit. Einen Moment bleibt dieser am Eingang stehen. Er scheint hier der Manager zu sein, denn er begrüßt nicht nur die Gäste, sondern macht das Personal auch auf Arbeiten aufmerksam, die noch erledigt werden sollten. Einen Augenblick lang beobachtet sie ihn fasziniert, bevor sie sich wieder ihrer Nachspeise widmet.
»Guten Abend. Ist alles zu Ihrer Zufriedenheit?«, ertönt kurze Zeit später eine männliche Stimme neben ihr.
Erschrocken blickt Alessia auf und direkt in das Gesicht des Managers. Für einen Moment verliert sie sich in dessen Augen, die etwas Magisches haben, sammelt sich allerdings wieder und entgegnet: »Ja, vielen Dank.«
»Das freut mich zu hören. Sind Sie zum ersten Mal hier?«
»Das bin ich tatsächlich.«
»Dann hoffe ich, dass ich Sie künftig öfter bei uns begrüßen darf. Ich bin Matteo De Aliprandini, der Besitzer dieser Räumlichkeiten.«
»Sehr erfreut. Alessia Caduff.«
»Es freut mich, Sie kennenzulernen, Frau Caduff.«
...
5 Sterne
Super  - 04.02.2026
Sibylla Köchli

Sehr gut geschrieben und sehr Interessant

4 Sterne
Aufbauende Spannung - 25.01.2026
Meier Regula

Die Kommisarin Alessia Caduff bekommt einen misterösen Mordfall zum aufklären. Warum ist der Tote am Weiher abgelegt worden? Es gibt sehr wenige Anhaltspunkte zu diesem Mord und auch beim zweiten, ist die Polizei noch nicht weiter! Ist eine mysteröse Organisation von Italien involviert? Welche Rolle spielt Matteo De Aliprandini in dieser Sache. Kann Alessia Caduff ihm vertrauen? Der Krimi hat viele geheimnissvolle Verstrickungen, ist spannend geschrieben und sehr lesenswert.

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