Matti, mein Montags-Hund

Matti, mein Montags-Hund

Maike Fuhrmann


EUR 15,90

Format: 13,5 x 21,5 cm
Seitenanzahl: 106
ISBN: 978-3-99131-009-9
Erscheinungsdatum: 14.02.2022
Als Maike den ukrainischen Straßenhund Matti adoptiert, geht damit ein langgehegter Wunsch in Erfüllung. Doch ihr neuer Freund braucht mehr als nur Kuscheleinheiten. Mit viel Humor und noch mehr Liebe erzählt Maike die Geschichte ihres Montags-Hundes.
Vorwort

Ohne ganz viele großartige Menschen, wie z. B. meinem Lebensgefährten, meiner Familie, Freunden und Bekannten und vor allem meinem Chef, hätte ich dieses Buch nicht schreiben können.

Ich möchte mich bei all diesen großartigen Menschen bedanken und noch mal gesondert erwähnen, dass wir den Hund nicht hätten und ich somit auch nicht dieses Buch hätte schreiben können, wenn ich nicht den geduldigsten und verständnisvollsten Chef der Welt hätte.

Abschließend sei zu erwähnen, dass ich aus Gründen der Privatsphäre und des Datenschutzes fast alle (menschlichen) Namen geändert habe.

Und jetzt geht es los!


1. Kapitel

Teddy, ein ca. kniehoher, superflauschiger Mischlingsrüde, war bereits Teil meiner Familie, bevor ich geboren war. Als ich schließlich das Licht der Welt erblickte und mit meiner Mutter im Krankenhaus lag, begannen meine Eltern, ihn an meinen Geruch zu gewöhnen, indem sie ihm die von mir getragenen Strampler in sein Körbchen legten. Als ich mit Mama nach Hause kam, war Teddy sofort klar, dass ich volles Rohr dazugehöre. So begann eine tolle Zeit.

Teddy erklärte sich selbstverständlich zu meinem persönlichen Bodyguard und jeder und jede, der oder die an den Kinderwagen wollte, musste erst ihn streicheln. Klar, auf der einen Seite, damit er abchecken konnte, was das für ein Mensch war und auf der anderen Seite, weil natürlich jeder Hund gerne gestreichelt wird. So ein schlauer Hund!

Teddy und ich hatten viele tolle Jahre zusammen. Er brachte mir das Laufen bei. Das ist kein Witz! Ich robbte zu ihm hin, hielt mich an seinem Fell fest, er stand langsam mit mir zusammen auf und so tapsten wir durch die Wohnung. Auch sonst hat Teddy alles mit mir gemacht. Ich muss gestehen, dass es für ihn nicht immer super war. Da kleine Kinder noch nicht ganz so einfühlsam sind bzw. noch nicht alles verstehen, kam es eben auch vor, dass ich ihn am Schwanz gezogen oder mit der Leine an den Tisch gekettet habe. Aber all diese auch nicht so schlauen Ideen hat er mit einer Engelsgeduld über sich ergehen lassen. Auch als mein kleiner Bruder kam, hat Teddy alles mit uns zusammen gemacht und war der perfekte Freund.

Als ich zwölf und Teddy schon stolze 16 Jahre alt war, war es Zeit, sich von ihm zu verabschieden. Er war ein unglaublich toller Hund und ich erinnere mich sehr gerne an diese Zeit zurück. Eins war auf jeden Fall klar: Ich will wieder einen Hund!


2. Kapitel

Wie schon erwähnt, war mir früh klar, dass ich irgendwann wieder einen Hund haben wollte. Da meine Eltern irgendwann getrennte Wege gingen und mein Bruder und ich bei unserem Vater blieben, gestaltete sich die Anschaffung eines neuen Hundes schwieriger, als ich dachte. Nicht zuletzt, weil mein Vater immer wieder davon sprach, dass am Ende alles an ihm hängen bleiben würde. Ich hatte keine Ahnung, wovon er redete. Im Nachhinein muss ich ihm Recht geben. Klar wollte ich gerne einen Hund und ich wollte mich natürlich auch um ihn kümmern, aber in den Teenagerjahren hat man ja doch ziemlich viel um die Ohren. Damals fand ich es natürlich doof, dass mein Vater „nein“ sagte, keine Frage.

So gingen einige Jahre ins Land. Ich habe meinen Schulabschluss und eine Ausbildung gemacht. Nach Beendigung meiner Ausbildung bin ich aus der Stadt Schleswig in die große, weite Welt nach Hamburg gezogen. Wahnsinn, was für eine Stadt! Hier habe ich einige Jahre gearbeitet und hatte immer genug zu tun, da ich mich später noch entschieden habe, neben der Arbeit ein Fernstudium zu machen. Das hat ordentlich Zeit und Energie gekostet, aber ich bin sehr glücklich mit dieser Entscheidung.

Jetzt, mit Anfang 30, wohnen mein Freund Julian und ich auf St. Pauli. Geil! Wenn man, wie wir, schon länger zusammen ist, scheint Anfang 30 irgendwie die Zeit zu sein, in der man öfter gefragt wird: „Na, wie sieht es denn mit Kindern aus?“ Dazu haben wir eine ganz klare Einstellung: „Nein, danke!“ Versteht mich nicht falsch, wir mögen Kinder. Mein Freund ist sogar Erzieher und ich bin mir ziemlich sicher, dass das eine der Grundvoraussetzungen für diesen Beruf ist. Wie sagt er immer so schön: „Kinder habe ich auf der Arbeit genug.“ Es ist einfach so, dass wir (zumindest aktuell) nicht das Bedürfnis nach eigenen Kindern haben. Da spielen viele Aspekte eine Rolle.

Es sei noch gesagt, dass mein Freund im Autismus-Spektrum ist. Ich kann es förmlich hören: „Was? Und dann arbeitet er mit Kindern? Wie geht denn das?!“

Ganz einfach: Kinder sind nicht sein Problem, sondern Erwachsene. Kleinstkinder sind ehrlich und direkt. Sie kennen noch keinen Sarkasmus oder Doppeldeutigkeit und genau das sorgt dafür, dass er ein ganz wunderbarer Erzieher ist. Aber zurück zum Thema.

Da ein Kind für uns keine Option war, fiel mir wieder ein, dass ich schon lange den Wunsch nach einem eigenen Hund hatte, der zwar etwas in den Hintergrund gerückt, aber nie verschwunden war. Natürlich ist ein Hund eine große Verantwortung und nichts, was man sich so nebenbei holt. Dazu kam, dass ich, als der Gedanke wieder sehr präsent war, einen Job hatte, wo Hunde nicht erlaubt waren. Ich wollte mir aber keinen Hund holen, um ihn acht Stunden oder länger zu Hause zu lassen. Es kam dann, wie es sein sollte. Ich hatte mich entschieden, meinen aktuellen Job zu kündigen. Nein, nicht wegen der Sache mit dem Hund, sondern weil ich dort einfach nicht glücklich war. Also machte ich mich auf die Suche nach einem neuen Job und traf auf meinen jetzigen Chef Tobias und meine Kollegin Charlotte. Jackpot, Leute! Das Vorstellungsgespräch lief super und Ende Oktober 2019 unterschrieb ich den Arbeitsvertrag für meinen Neustart ab 2020.

Im November 2019 fand die Weihnachtsfeier statt, an der ich auch schon teilnehmen durfte, und wir hatten einen grandiosen und sehr einschneidenden Abend. Einschneidend deswegen, weil in dem Restaurant, in dem wir waren, ein Hund rumlief und ich fragte meinen zukünftigen Chef, wie er denn zu Hunden stehe. Er erzählte mit einem Lächeln im Gesicht, dass er Hunde super fände und auch einen Bürohund kenne, der für eine großartige Atmosphäre sorge.

Das, liebe Leute, war mein Zeichen. Ich fragte, ob er sich denn selbst vorstellen könne, einen Bürohund zu haben, da ich schon sehr lange mit dem Gedanken spielen würde, einen Vierbeiner zu uns nach Hause zu holen, diesen aber nicht alleine zu Hause lassen möchte. Hier muss ich gestehen: Unter normalen Umständen hätte ich Tobias das nicht an unserem ersten gemeinsamen Abend gefragt und vor allem nicht, wenn ich noch nicht mal wirklich für ihn gearbeitet habe, aber wir hatten jede Menge Spaß und jede Menge Wein. Seine Antwort: „Ja klar, nehmen Sie den Hund gerne mit ins Büro.“ Halleluja! Wie habe ich mich gefreut. Das war einer der besten Abende, die ich jemals hatte.


3. Kapitel

Nun hatte ich das Go von meinem Chef und war natürlich Feuer und Flamme. Da das Thema Hund nun ernste Züge annahm, machte sich Julian bemerkbar und äußerte seine Bedenken, da so ein Hund ja viel Arbeit sei und Zeit und Geld koste. Dass er selber mit einem Hund aufgewachsen war, den er sehr geliebt hatte, änderte seine Meinung nicht.
Im Nachhinein darf ich sagen, dass er immer wusste, dass ich irgendwann einen Hund haben wollen würde. Er hatte aber insgeheim gehofft, dass ich das Thema vergessen würde. Ich dachte, ich höre nicht richtig! Wie sollte man einen so großen Wunsch einfach vergessen?

Jetzt hatte ich gerade erst Zuspruch von Tobias, meinem Chef, geerntet, und musste nun auch meinen Freund überzeugen. Das war nicht einfach. Ich weiß nicht, ob ihr es wisst, aber bei Menschen im Autismus-Spektrum kommt ihr mit Gefühlsduselei meistens nicht weit. Also musste ich versuchen, ihm das auf seine Weise zu erklären: ganz sachlich. Das fiel mir sehr schwer, da ich ein äußerst emotionaler Mensch bin und mich bei dem Gedanken an einen Hund kaum zusammenreißen konnte, aber was tut man nicht alles, wenn man seinen Partner liebt und trotzdem seinen Willen durchsetzen möchte.
Also habe ich ihm eine Pro- und Contra-Liste erstellt, auf der ganz oben stand, dass natürlich ich für alle Kosten aufkommen würde und der Hund rein rechtlich auch mir gehören würde. Wer will schon einen schmutzigen Sorgerechtsstreit riskieren?
Natürlich stand auf dieser Liste auch, dass Hunde eine positive Auswirkung auf Menschen im Autismus-Spektrum haben. Durch ihre Feinfühligkeit gehen sie ganz anders mit dem jeweiligen Menschen um und können sich super auf diesen einstellen. Ihr seht also, ich wollte das wirklich.

Zeitgleich habe ich bei unserem Vermieter angefragt, ob wir überhaupt einen Hund halten durften. Hätte dieser „Nein“ gesagt, wäre das vorrangige Thema erst mal ein Umzug gewesen. Wir haben aber die Zusage erhalten.

Um Julian zu zeigen, wie unglaublich bereichernd ein Hund ist, habe ich ihm zuerst vorgeschlagen, dass wir ja Hundesitting anbieten könnten, damit er sich das mal genauer angucken und sich besser darauf einstellen konnte. Gesagt, getan.

Wir haben also in einer App, die man auf seinen jeweiligen Stadtteil eingrenzen kann, unsere Hilfe angeboten und bekamen sehr schnell eine Rückmeldung.

Kara, eine kleine zweijährige Hündin mit einem angeborenen Hüftproblem, weswegen sie nicht mit anderen Hunden spielen oder lange Spaziergänge machen durfte, wollte ihr menschliches Rudel vergrößern. Zeitgleich freute sich die Halterin, Lene, wenn sie mal ein bis zwei Abende in der Woche in Ruhe arbeiten oder Freunde treffen konnte. So kam es, dass wir uns bei uns zu Hause verabredeten, um uns besser kennenzulernen. Sowohl Julian als auch ich verliebten uns direkt in dieses kleine, unschuldige Gesicht. Kara war zwar klein und hatte Hüftprobleme, aber auch jede Menge Energie, sodass wir direkt darüber informiert wurden, dass man sie immer mal wieder bremsen müsste. Ich muss sagen, für den ersten Kontakt und als Einstieg für den ursprünglich skeptischen Julian war diese Hündin eine mutige Entscheidung, da sie ja nicht ganz einfach war. Egal, wir machten das und es war ein riesiger Spaß.
Nebenbei bin ich auf den Internetseiten von Tierheimen und Tierschutzorganisationen gesurft, nachdem bald der eigene Hund kommen sollte. Mit Kara hatte ich es auch geschafft, Julian endlich in die richtige Richtung zu lenken.
Eine Forderung hatte er allerdings: Ich sollte den zukünftigen Hund nicht vermenschlichen. Natürlich sicherte ich ihm das zu und wusste, dass ich ihn gerade so dermaßen angelogen hatte, dass es schon fast unangenehm war.


4. Kapitel

Folgende Kriterien sollte mein bzw. unser Hund erfüllen: Es sollte ein Rüde sein, kein Welpe, aber auch nicht unbedingt ein Senior, ein Mischling und nicht größer als 40 Zentimeter Schulterhöhe, auch nicht wirklich kleiner, also praktisch genau 40 Zentimeter. Ich vermute, dass es wegen Teddy ein Rüde sein sollte, denn anders kann ich mir dieses Kriterium nicht wirklich erklären. Obwohl doch: eine Zicke im Haushalt reicht. Ein Welpe kam für uns nicht infrage, da wir im dritten Obergeschoss wohnten und sich das mit der Stubenreinheit etwas schwierig gestalten würde. Ein Mischling sollte es sein, weil ich schon mehrfach gehört hatte, dass die härter im Nehmen sind und anders als Züchtungen keine rassespezifischen Krankheiten bekommen. Die Schulterhöhe von 40 Zentimeter war dem einfachen Grund geschuldet, dass wir, wie gesagt, im dritten Obergeschoss in einer Mietwohnung wohnten. Da würde ein Wolfshund eher weniger reinpassen, aber ich wollte auch keine Fußhupe.

Wo findet man so einen Hund? Eigentlich überall. Es gab so viele Hunde in Tierheimen und Tierschutzorganisationen und einer war süßer als der andere, was die Entscheidung wirklich nicht leicht machte. Während meiner Recherche fand ich raus, dass man auch nicht jedem und jeder, der oder die einen Hund anbietet, trauen kann oder sollte, weil es dann doch einige schwarze Schafe gibt.

Als Kara eines Abends von Lene abgeholt wurde, haben wir uns ein wenig unterhalten und ich habe ihr von meinem „Problem“ erzählt. Sie fragte mich, ob es ein Welpe sein müsse oder ob der Hund auch schon ausgewachsen sein dürfe. Wenn ihr euch an meine Kriterien erinnert, habe ich ihr gesagt, dass der Hund ausgewachsen, aber jetzt auch kein Senior sein sollte und so leitete sie mir die Kontaktdaten von Karlene weiter, die im Tierschutz unterwegs war.

Ich nahm Kontakt mit Karlene auf und wir stellten schnell fest, dass sie eine unglaublich tolle Frau war, die sich mit jeder Menge Herz in den Tierschutz einbrachte. Sie arbeitet u. a. mit einer Frau und einem Mann aus der Ukraine zusammen, die die Hunde dort etwa auf der Straße aufsammeln, aufpäppeln und sie dann vermitteln.

Karlene war eine ihrer Anlaufstellen. Wenn die Hunde gesund waren und alle ärztlichen Untersuchungen gemeistert hatten, kamen sie nach Hamburg, um von hier aus vermittelt zu werden.

Da Karlene selbst Hunde hatte, nahm sie nicht nur die Hunde aus der Ukraine und anderen Orten bei sich auf, sondern organisierte auch andere Pflegestellen, damit so viele Hunde wie möglich gerettet werden konnten. Traumhaft, oder? Ab da bekam sie von uns den liebevoll gemeinten Kosenamen „Pflegestellentante“. Dies hauptsächlich, weil Julian sich schlecht Namen merken kann. Bis jetzt weiß Karlene nicht, dass wir sie so nennen und sie wird es nur rausfinden, falls sie mein Buch liest. Überraschung, liebe Karlene!

Karlene und ich hatten einen Telefontermin für den 15.02.2020 vereinbart, um uns besser kennenzulernen. Sie schilderte mir viel von ihrer Arbeit und ich war begeistert. Danach erzählte ich ihr ein bisschen was über uns und wir waren sofort auf einer Wellenlänge. Als sie mich fragte, wie unser Hund sein solle, erzählte ich ihr von unseren Kriterien. Und wie es der Zufall wollte berichtete sie mir, dass sie Ende Februar 2020 einen Schwung neuer Hunde erwarte und sich darunter ein kleiner Rüde befinde, der genau unseren Kriterien entspreche: Matti.

Sie erzählte mir, dass Matti mit einem gebrochenen Bein auf der Straße gefunden worden sei und der Bruch, vermutlich durch das Anfahren eines Autos, so schlimm gewesen sei, dass er operiert werden musste. Er habe die OP erfolgreich überstanden und sei nun bereit, adoptiert zu werden.
Bei der OP wurde seine Knochendichte gemessen, weswegen mit großer Sicherheit gesagt werden konnte, dass er mittlerweile zwei Jahre alt war. Da die Operation stattfand, als er noch im Wachstum war, war das linke Bein nicht mehr mitgewachsen und ein paar Zentimeter kürzer als das rechte, was ein Humpeln zur Folge hatte. Doch er störte sich nicht weiter daran. Das konnte doch kein Zufall sein. Als Kind hatte ich mir auch das linke Bein gebrochen. Gut, ich hatte keine OP und ich humple nicht, aber es war auch das linke Bein. Wir hatten schon so viel gemeinsam.

Nach einem wirklich sehr langen, ausführlichen und tollen Gespräch hat Karlene mir eine Selbstauskunft geschickt, welche wir ausgefüllt und an sie zurückgeschickt haben. Der erste Schritt war getan.

Nach gründlicher Überprüfung, denn Karlene war es sehr wichtig, dass die Hunde nur in gute Hände kamen, bekamen wir die Information, dass wir gute Kandidaten für Matti seien und einem Kennenlernen nichts im Wege stehe. Karlene behält sich vor, den Hund doch nicht an die jeweiligen Personen zu vermitteln, wenn sie nach dem Eintreffen des Hundes merkt, dass dieser nicht in diese Familie passt und selbstverständlich lässt sie auch den Interessenten die Möglichkeit, sich um zu entscheiden. Schließlich hat niemand was davon, wenn Hund und Halter nicht zusammenpassen.
5 Sterne
Sehr unterhalsames und lebensnahe Buch - 20.05.2022
Birte Kirschstein

Ein perfektes Buch zum Lesen! Es ist mit so viel Liebe und Freude geschrieben, dass man immer dazu Gefühl hat live dabei zu sein. Immer wieder merkt man selber, wie man am Schmunzeln ist und man merkt, wie man sich in die Lage hineinversetzt und mitdenkt :) Ich kann das Buch nur von Herzen empfehlen und freue mich auf MEHR! :)

5 Sterne
Zum Verlieben - 15.04.2022
Angelika

Ich habe lange nicht mehr so schmunzeln müssen beim Lesen eines Buches. Als Exhundebesitzerin kam mir manches sehr bekannt vor.

5 Sterne
Unbedingt Lesen!  - 24.03.2022
Anna

Ich habe „Matti, mein Montagshund“ innerhalb weniger Stunden komplett gelesen. Das Buch ist mit so viel Humor und Spannung geschrieben, dass man einfach immer weiterlesen möchte, um zu erfahren, wie es denn nun mit Maike und ihrem „Montagshund“ Matti weitergeht und welche Hürde die beiden als Nächstes meistern. Maike beschreibt u.A. die Herausforderung ihren Freund von einem Hund zu überzeugen, die Namenssuche und natürlich die nach und nach auftretenden Wehwehchen ihres neuen vierbeinigen Freundes, aber Maike und Matti lassen sich durch nichts und niemanden unterkriegen und meistern ihr neues Leben gemeinsam. Ich kenne Maike und Matti seit Anfang des Jahres persönlich und es ist immer wieder toll zu sehen, was für ein super Team die beiden sind. Auch wenn es Höhen und Tiefen gibt, halten die beiden immer zusammen und sind füreinander da. Matti hat mit Maike eine ganz tolle Hunde-Mama bekommen, die sich mit so viel Liebe und Leidenschaft um ihn kümmert und man sieht immer wieder, dass Matti auch weiß, welches Glück er hat. Ich würde mich sehr über eine Fortsetzung freuen, denn ich bin mir sicher, dass es noch viel mehr über Maike und Matti zu erzählen gibt. Klare Kaufempfehlung - nicht nur für Hunde-Liebhaber!

5 Sterne
Humorvoll und lebensnah  - 14.03.2022
Christin

M A T T I 5 Buchstaben, hinter denen so viel Drama, aber auch so viel Liebe und Lebensfreude steht. Der Autorin Maike Fuhrmann ist es mit diesem Buch gelungen, dem aufmerksamen Leser schonungslos und ehrlich zu zeigen, wie das Leben mit einem kranken Hund aussehen kann und dass man trotz Rückschlägen eine tolle Zeit haben kann. Denn bekanntlich schweißen Rückschläge ja zusammen. Der von Maike und ihrem Freund Julian im Jahre 2020 aus der Ukraine adoptierte Hund Matti hält die beiden seit seinem Einzug – na gut, bereits vor seinem Einzug – sehr auf Trab. Sei es durch ständiges Tröpfeln, Humpeln oder heftigen Magen-Darm-Beschwerden, die Palette ist sehr breit. Nichtsdestotrotz zeigt die Autorin in ihrem Buch auf, wie toll und bereicherungsvoll das Leben mit einem Haustier – im vorliegenden Fall mit einem Hund – sein kann. Der Schreibstil im Buch ist für den Leser, der sonst nur Romane und Thriller (so wie ich) liest, tatsächlich anfangs etwas ungewöhnlich, denn der Leser wird von der Autorin direkt angesprochen, wie zum Beispiel „Seht ihr…“ oder „Bestimmt wollt ihr wissen, …“. Wenn man sich daran aber erst einmal gewöhnt hat, dann liest sich dieses Buch wie ein Monolog der Autorin. Es liest sich flüssig und ist auch spannend, denn Matti ist immer wieder für eine Überraschung gut. Ich habe kaum zwei oder drei Seiten lesen können, ohne dass ich schmunzeln oder laut loslachen musste. Das Buch begeistert und unterhält. Außerdem lässt es sich durch kurze, einfache Sätze und kurze Kapitel flüssig lesen, es hat ca. 100 Seiten und wäre von mir unter normalen Umständen an einem Tag fertig gelesen worden, wenn nicht das reale Leben immer dazwischengekommen wäre. Dazu muss ich sagen, dass ich die Autorin, ihren Freund, ihren Chef (der auch mein Chef ist) und natürlich ihren treuen Begleiter Matti persönlich kenne. Jetzt habe ich mich natürlich verraten und ihr wisst, wer ich (in dem Buch) bin. Ich war natürlich von Anfang in das Thema „Wir möchten einen Hund adoptieren“ eingebunden und ich weiß natürlich genau, was die Drei im Laufe der 2 Jahre, in denen Matti ein Teil ihrer Familie geworden ist, bereits alles durchgestanden haben. Auch wenn ich nicht immer „live“ dabei sein konnte (Home Office aufgrund von Corona), war ich es doch immer über die modernen Kommunikationsmittel der heutigen Zeit (WhatsApp etc.) trotzdem. Ich kann euch also sagen, dass in dem Buch nichts gekünstelt oder hinzugedichtet ist. Es hat sich alles so abgespielt wie Maike es schildert. Während ich das Buch gelesen habe, hatte ich immer Maikes Stimme im Ohr und weiß genau, dass sie genauso schreibt wie sie spricht (oder spricht sie genauso wie sie schreibt?). Und ich liebe ihren Humor einfach! Wie der aufmerksame Leser bestimmt bemerkt hat, spricht Maike fließend sarkastisch und ironisch, was ich sehr mag, denn das trifft genau mein Komikzentrum. Und genau weil das so ist, ist Maike nicht nur eine wunderbare Kollegin geworden, auf die man sich immer verlassen kann, sondern auch eine sehr gute Freundin, die immer ein offenes Ohr und stets einen guten Ratschlag auf Lager hat. Und Matti? Matti ist einfach ein toller Hund: sensibel, ruhig, freundlich und sehr intelligent. Und er passt einfach zu Maike. Die beiden haben sich gesucht und gefunden! Ich freue mich jedes Mal, wenn Matti mit ins Büro kommt und wir uns nach längerem Zeitablauf wiedersehen. Und ihm geht es genauso, das merkt und sieht man. Eine klare Leseempfehlung geht also hiermit an alle Hundebesitzer*innen und an die, die es werden wollen. Ich selbst bin mit Hunden groß geworden und weiß, wie bereichernd ein Leben mit Hund sein kann. Ich würde mich sehr über eine Fortsetzung freuen (Wink mit dem Zaunpfahl an die Autorin).

5 Sterne
Tolles Buch - 05.03.2022
Marco

Lustig geschrieben, mit jeder Menge Sarkasmus. Ich freue mich auf mehr

5 Sterne
Der Familienhund Matti - 02.03.2022
Nicole

Ich habe das Buch schmunzelnd gelesen. Da ich Matti und Maike persönlich kenne, kann ich bestätigen, dass alles authentisch wiedergegeben wurde. Für Matti ist es, wie ein sechser Lotto, dass er von Maike adoptiert wurde und jetzt verwöhnt wird.

5 Sterne
Herausforderung Hund - 02.03.2022
Olaf

Das Buch ist gut geschrieben, der Titel passt auf jeden Fall. Hat Spaß gemacht zu lesen und man hat eine Menge über Maike und Matti erfahren. Ich drücke beiden die Daumen, dass es bald Dienstag wird.

5 Sterne
Was man nicht alles für seinen Vierbeiner tut...  - 28.02.2022
Stefanie Hansen

Mit sehr viel Liebe, Humor und Witz wird hier die Geschichte des ehemaligen Straßenhundes Matti und seiner Besitzerin Maike erzählt. Auch die norddeutsche trockene und direkte Erzählweise kommt hier und da durch, was mir persönlich gut gefällt.Ich konnte mich gut in viele Szenen des Buches hineinversetzen, da ich auch einen Hund besitze. Gerne hätte ich mir hier und da einige Bilder gewünscht. Vielleicht ja im nächsten Teil?! Respekt für dein Durchhaltevermögen und deine uneingeschränkte Liebe zu deinem Hund.

5 Sterne
Sehr unterhaltsam, dass perfekte Buch für Hundehalter. - 25.02.2022

Das Buch ist super humorvoll geschrieben und kann mit Sicherheit jedem Hundehalter und Hundeliebhaber ein breites Lächeln aufs Gesicht zaubern,Absolut empfehlenswert.

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