Zwischen Laken und Lügen

Zwischen Laken und Lügen

Aurelie la Fleur


EUR 14,90

Format: 13,5 x 21,5 cm
Seitenanzahl: 78
ISBN: 978-3-99131-344-1
Erscheinungsdatum: 15.03.2022
Aurelie ist jung, hübsch und auf der Suche nach mehr im Leben. Aber fürs Erste genügt ihr auch eine eigene Wohnung. Bei ihrer Wohnungssuche trifft sie Phillipe, der es ihr gleich auf den ersten Blick angetan hat. Ob er das auch bemerkt hat?
Suche nach der Freiheit

Endlich Freiheit, endlich raus von Zuhause, endlich tun und lassen, was ich will. Das ist das erklärte Ziel und mein genialer Plan. Ausziehen und das ziemlich zügig. Doch bei unserem absolut überlasteten Wohnungsmarkt in Le Mans war das leichter gesagt als getan. Leider. Bei fast jeder Wohnungsbesichtigung bin ich mindestens die 38. Bewerberin. Meist unter einer großen Gruppe Ausländern, denen die Wohnung das Amt bezahlt, was natürlich jedem Vermieter das Liebste ist. Familien mit Kindern, junge Pärchen und mittendrin, ich, allein. Was habe ich für eine Chance auf eine Wohnung? Eine lang ersehnte Wohnung, nur für mich allein. Ich, Aurelie, sollte mich vielleicht kurz beschreiben: Einen gelogenen Meter 60 groß, Haarfarbe und Länge ständig wechselnd, momentan braun und lang. Wohl proportionierte Brüste und Hintern. Ansonsten sehr sportlich, weil ich für mein Wunschgewicht einfach zu gern esse.

Zurück zur mittlerweile fast verzweifelten Wohnungssuche, meint es der „Wohnungsgott“ wohl doch gut mit mir, als ich eines Tages überraschend einen Anruf einer Freundin bekomme, ob ich nicht eine Wohnung in der Stadt suchen würde. Schön zu wissen, dass meine Mädels mir nicht nur bei meinen Männergeschichten aufmerksam zuhören. Kurzum, sie und ihr Freund werden zusammen aufs Land in ein Haus ziehen und demnach wird seine Wohnung in der Stadt frei. So weit, so gut. Die Wohnung ist einfach wunderschön, hell, neu im 8. Stock mit Aufzug und großer Dachterrasse über den Dächern der Stadt. Das ist sie, das muss sie sein, meine erste eigene Wohnung. Das ist nur leichter gesagt als getan, ich bin ja wieder mal nicht die einzige Bewerberin, für diese prachtvollen 80 m². Mein einziger Joker ist das gute Wort, des Freundes meiner Freundin, bei meinem hoffentlich zukünftigen Vermieter. Und tatsächlich, ich bin schon mal in der engeren Auswahl, immerhin werde ich zum Vorstellungsgespräch eingeladen. Nur noch ein Pärchen und ich sind in der letzten, entscheidenden Runde im Kampf um die Wohnung.

Nur dann passiert es. Der Vermieter. Wow!!! Ich kann nicht sagen, ob ich positiv oder negativ beeindruckt bin. Er ist so … groß und kommt so überlegen rüber, jeder Situation gewachsen. Mit stahlblauen Augen, die jede meiner Bewegungen mustern und mich fixieren. Mich bringt grundsätzlich auch niemand so schnell aus der Ruhe. Vor allem keine Männer, kennste einen, kennste alle. Aber er … Von Anfang an eher ein Rätsel, was meine Hoffnung auf die Wohnung im Keim ersticken lässt. So ein Vermieter nimmt sicher nur ein seriöses Paar, das schon lange zusammen ist, in ihren Grundeigenschaften gefestigt ist und keinen Spring ins Feld wie mich. Das Vorstellungsgespräch war, soweit ich das einschätzen kann, in Ordnung. Belanglos wie immer. Außerdem sind meine Hoffnungen auf diese Wohnung schon beim ersten Aufeinandertreffen mit dem Vermieter an seiner absolut autoritären Fassade in 1000 Teile zersprungen. Eine zugegeben attraktive Schale: Glatze und Vollbart, grundsätzlich eine heiße Kombi. Ein groß kariertes Hemd in blau, rot und gelb. Dazu eine enge Jeans und diese kristallklaren, blauen Augen.

Mit einem bestimmten, aber durchaus weichem Händedruck verabschiedet er mich aus seinem Büro mit den Worten, dass ich Ende der Woche Bescheid bekomme. In diese Worte lege ich jetzt eher wenig Hoffnung. Aber nett, höflich und zuvorkommend wie er ist, liegt es wohl in seiner Natur, sowas zu sagen und mir noch nett lächelnd zuzunicken.

Doch Oh Wunder, eine Woche später bekomme ich die telefonische Zusage, dass ich die Wohnung bekomme. Ich flippe aus, ja Hammer hart. Hab’ ich doch vielleicht ein wenig gutes Karma gesammelt. Dann kann es ja endlich losgehen, meine eigene Wohnung, wie schön.
Ich kann kaum den Tag erwarten, bis es endlich so weit ist. Ich habe mein gesamtes Erspartes zusammengekratzt, um mir ein einigermaßen adäquates Schlafzimmer und Wohnzimmer zu kaufen. Soll ja um Gottes Willen nicht nach Hippie-Studentenwohnung aussehen. Frau hat schließlich Stil. Und dann ist er da, der Tag, an dem ich einziehen darf. Endlich. Meine Mädels und ihre Freunde helfen mir freundlicherweise auch noch beim Umziehen und so ist es nach einem Wochenende schon relativ wohnlich, in meinen schicken, neuen, französischen 80 m².








Alles neu

Mit der Zeit lebt man sich ja ein, der Kühlschrank ist verwunderlicher Weise auch nicht plötzlich und unerwartet leer. Man geht regelmäßig einkaufen, putzt und wischt wöchentlich die ganze Wohnung und bringt den Müll runter. Und da sind wir wieder bei einem Punkt, der, naja, ein flaues Gefühl in der Magengegend auslöst, mein Vermieter. Immer wenn ich ihm im Treppenhaus begegne, benehme ich mich wie ein 14-jähriger Teenager. Kann ihm nicht in die Augen sehen, stottere dummes Zeug vor mich hin und ergreife so schnell wie möglich die Flucht. Er schüchtert mich irgendwie ein, obwohl er so im Freizeitlook, mit kurzer Hose, Shirt und Flip-Flops echt human aussieht. Irgendwas ist da. Ich habe auch ständig Panik, dass er sich über etwas beschweren könnte. Dass ich vielleicht mein Auto nicht korrekt in die mir zugewiesene Parkbucht gestellt habe oder die falsche Mülltonne benutze oder zu laut Musik höre. Fast schon paranoid. Obwohl ich sonst Männer eher weniger als Respektspersonen ansehe, eher als … netten Zeitvertreib. „Vielleicht liegt es einfach an seinem Alter“, versuche ich mir einzureden, um mich von dem Gedanken loszureißen, warum mich ausgerechnet dieser Mensch derart in einen mir bis jetzt unbekannten Ausnahmezustand versetzt. Wobei, wie alt ist er eigentlich? Im Gespräch habe ich mal rausgehört, dass er zwei Söhne hat, die in meinem Alter sind. Dann ist er logischerweise mindestens so alt wie mein Papa. Vielleicht sehe ich deswegen zu ihm auf, nicht nur größentechnisch.

Um solch einen „Ausnahmezustand“ mal ein wenig detaillierter zu beschreiben: Glücklicherweise hat das Haus, in dem ich im 8. Stock wohne, einen Aufzug. Unglücklicherweise hechtet mir Phillipe, um meinem Vermieter auch einen Namen zu geben, in den Aufzug hinterher und ich muss acht unendlich lange Stockwerke neben ihm stehen. Er versucht wohl irgendwie, diese allgemein schon beklemmende Stimmung im Aufzug mit Smalltalk etwas erträglicher zu gestalten, indem er sich über die Geschwindigkeit des Aufzugs beschwert. Mein einziger, ziemlich dämlicher Kommentar dazu ist: „Wenigstens ist es schön kühl hier drin.“ Genial, Aurelie, genial. Etwas Passenderes ist mir nicht eingefallen, vor allem, weil es neben ihm in dem Aufzug gefühlte Saunatemperaturen von 60 Grad hat. Endlich im Erdgeschoss angekommen, kann ich nicht mehr artikulieren als lächeln, nicken und raus hier.








Die Begegnung der besonderen Art

Und so lebe ich mich die ersten Monate ein, versuche Phillipe nicht über den Weg zu laufen, um keine weiteren Genialitäten meines Geistes preiszugeben. Mit der Zeit bekomme ich mit, natürlich nicht wegen meiner Neugierde und meinen stasihaften Stalking-Aktionen, dass mein Vermieter wohl eine Freundin haben muss. Das würde zumindest die regelmäßigen Besuche einer zierlichen Vietnamesin erklären, die meist mit einem Meter Abstand hinter ihm geht, mit ihm einkaufen oder baden fährt. Nicht nur ich denke mir jetzt meinen Teil, dass mein reicher Vermieter eine hübsche, kleine Vietnamesin als Freundin hat, oder? Danke geliebte Klischees und liebes Schubladendenken. Doch eines Tages sollte sich mein Bild vom kühlen, autoritären Nachbarn mit den eisblauen Augen ändern.

Ein sonniges Wochenende steht mir laut Wetterbericht bevor. 32-36 Grad lassen mich die ganze Arbeitswoche lang schon vom Wochenende am See träumen. Mit allen Freunden und Freundinnen, vielleicht auch ein paar leckere, trainierte Männer in Badeshorts. Mal sehen, was sich so ergibt. Doch Donnerstagabend bekomme ich eine SMS meines Vermieters, die eine Schockstarre in mir auslöst, wie bei diesen Ziegen, die einfach umfallen, wenn man sie erschreckt. Er lädt mich zu einem Grillabend in seinem, am Haus angrenzenden Garten ein, bei dem sich, bei dem sich alle Mieter unseres Gebäudekomplexes kennenlernen sollen. Grundsätzlich eine sehr nette Idee und Geste von ihm. Dann lerne ich endlich mal alle Mitmieter kennen, weiß mit wem ich es unter mir zu tun habe und möglicherweise ist ja auch der eine oder andere Schnuckel für mich dabei. Wer träumt denn bitte nicht davon, in seiner ersten eigenen Wohnung an allen erdenklichen Orten, soweit Gewicht und Gelenkigkeit es zulassen, Sex zu haben? Eben. Danke für die schmunzelnde Zustimmung. Beim zweiten und dritten Durchlesen der SMS von Phillipe ist mir klar, dass es sich schlicht um eine normale Rund-SMS handelt, also nicht speziell an mich gerichtet. Warum auch? Wie dumm und naiv von mir sowas zu glauben. Ich bin hier im wahren Leben und nicht bei Shades of Grey. Obwohl, zutrauen würde ich ihm solche Christian Grey Aktionen ja schon. Egal, warum mache ich mir überhaupt über das Sexleben meines doppelt so alten Vermieters Gedanken. Die Gedanken sind frei … Oder?

Aber ich sollte mir besser Gedanken über mein Outfit, meinen Zeitpunkt des Auftritts und ein mögliches Gastgeschenk machen. Oh, Gastgeschenk, hmm …, leider wohne ich nicht kostenlos in der neuen Wohnung, essen und trinken muss ich auch, ergo herrscht in der Haushaltskasse und damit auf meinem Konto gähnende Leere. Ich fasse mir ein Herz und entscheide mich dafür, die teure Flasche Whiskey herzuschenken, die ich eigentlich für meine Einweihungsparty (mit mir selbst oder vielleicht doch einem heißen, neuen Nachbarn) aus dem Internet bestellt habe. Nun gut, die anderen sollen ja nicht denken, dass am Ende des Geldes immer noch so viel Monat übrig ist, da schenkt man schon mal einen teuren Tropfen her. Weiblich, 20, pleite, sucht, kommt meist nicht so gut an bei den Männern. Vor allem nicht, weil mein Outfit definitiv auch „Rich Bitch“ schreien wird.

Kaum intensiv darüber nachgedacht, ist es auch schon Freitagabend. Es verspricht eine schöne, laue Sommernacht zu werden. Um 20 Uhr sollte die Party steigen, aber ohne mich, das Beste kommt ja bekanntlich zum Schluss. Und alle sollen sehen, was für eine heiße Schnecke ganz oben wohnt. Ich beginne erstmal mit der sorgfältigen Auswahl meines Outfits. Es soll heiß sein, aber nicht zu schlampig aussehen. So eine Art „Ich laufe bei diesen Temperaturen immer im kleinen Schwarzen rum-Kleidchen“. Ich beobachte das Treiben unten im Garten von meiner Dachterrasse aus, um auch die Mitmieterinnen abzuchecken, aber ich wittere keine Gefahr. Meine Vorbereitungszeremonie beginne ich mit einer langen Dusche und der Enthaarung jedes Körperteils, an den sich heute Nacht eventuell noch ein netter Nachbar verirren könnte. Packe zur Feier des Tages die teuersten Bodylotions und Parfums aus, ich will schließlich nicht nur gut aussehen, sondern auch gut riechen. Eine Reportage hat gezeigt, dass man oft den Partner nach dem Geruch aussucht und dass das Sprichwort „Sich gut riechen können“ gar nicht so weit hergeholt ist. Aber wer nimmt sich auch gerne eine Wodka-Waschmittel-Katzenklo-Zigarette mit heim? Eben. Erneuter Dank meinerseits für die schweigend nickende Zustimmung.

In mein liebstes, kleines Schwarzes eingepackt, mit passender, schwarzer Unterwäsche mit Spitze (wenn SIE passende Unterwäsche anhatte, habt nicht ihr entschieden, dass ihr Sex hattet Jungs), untenrum noch ein Paar Designer Keilabsätze geparkt, Whiskey in der einen, Handtasche, mit der man spontan auswandern könnte, in der anderen Hand, bin ich gut gerüstet für einen netten Abend.
Der Countdown zu meinem Auftritt geht einher mit den Stockwerken, die der Aufzug abwärts zählt. Nur, dass der Aufzug ohne Phillipe, meinem Vermieter, gänzlich das beklemmende Gefühl und die tropenähnliche Temperatur verloren hat. Erdgeschoss - Showtime! Ich gehe total gelassen auf die fröhlich feiernden Menschen im Garten zu und der erste der mir entgegenkommt: Phillipe!!! Freundlich lächelnd, im Freizeitlook mit kurzer, grüner Hose und einem weißen Shirt. Er begrüßt mich sehr freundlich und stellt mich den Leuten vor, zu denen er mich dann auch an einen Tisch setzt. Dämlich grinsend wie immer, wenn ich ihm gegenüberstehe, halte ich ihm die Whiskey Flasche hin und stammle etwas wie: „Den trinken wir danach gemeinsam.“

Ich sitze am Tisch bei einem älteren Ehepaar, die wohl schon immer hier wohnen und die mich sehr nett aufnehmen. Ich überfliege kurz die anderen Gäste, wobei mein Blick immer wieder an Phillip hängen bleibt. Er ist gar nicht mehr so hart, autoritär und distanziert. Total locker und entspannt sieht er aus, passend zu seinem Freizeitoutfit. Er bemüht sich sehr um all seine Gäste, kommt auch immer wieder zu mir, um mir Essen und Getränke anzubieten. Um mich endlich etwas zu entspannen, lasse ich mir von Phillipe eine kühle Weißweinschorle bringen, die mich gefühls- und temperaturmäßig doch etwas runterbringen soll. Als er sie mir bringt und mir zuprostet, sieht er mir unverhältnismäßig lang in die Augen und grinst. Ich erwidere den intensiven Augenkontakt und spüre, wie der kalte Wein langsam meinen Hals entlang fließt und mich von Schluck zu Schluck, von Glas zu Glas, lockerer macht. Alkohol, du böser Geist … Und das alles auf nüchternen Magen, na toll. Ich unterhalte mich nett mit dem Mann, der neben mir sitzt, über das Schnapsbrennen, Hunderettungsstaffeln, Pferdezucht und Westernreiten. Immer wieder wird mein Glas wie von Zauberhand voll und ich in meinem Redeschwall trinke und trinke, ohne es zu merken. Dann setzt sich Phillipe wieder zu uns an den Tisch mit meinem Gastgeschenk in der Hand. Oh nein, ich hätte anfangs wohl nicht so großkotzig prahlen sollen, dass wir den noch trinken. Aber es hilft nix, da muss ich jetzt durch, aber danach will ich heimgehen, ganz bestimmt … nicht.

Nach der halben Flasche fordert mich Phillipe zum Tanz auf und zu meiner Verwunderung sind wir fast nur noch die einzigen Gäste, was ich in meinem alkoholumnebelten Geist nicht mitbekommen habe. Wie spät ist es überhaupt, kann ich überhaupt noch stehen und gehen? Phillipe scheint es aber ähnlich zu gehen und für Außenstehende muss unser „Tanz“ wohl eher nach zwei betrunkenen Tanzbären auf einer heißen Herdplatte aussehen. Aber das ist mir völlig egal, so wie jedem im Rausch alles egal ist. Auch, dass wir sehr eng umschlungen „tanzen“ und ich meine Hände plötzlich an seinem wahnsinnig knackigen Hintern wiederfinde, ist egal. Irgendwann sehen wir uns tief in die Augen, berauscht vom Alkohol, der warmen Sommernacht, berauscht von unserem sinnlichen Gegenüber und ohne ein Wort zu sagen, ist uns beiden klar, wie der Abend enden soll.
Ich gehe gezielt, möglichst stilvoll und nicht wankend Richtung Haus in den Aufzug und warte. Mir ist klar, dass ein gemeinsames Verschwinden mehr als auffällig und nicht adäquat gewesen wäre. Die Minuten, die ich auf ihn warte, werden zu Stunden. All meine Sinne sind benebelt. Dann steht er plötzlich in der Aufzugstür, geht einen Schritt auf mich zu, drückt mich sanft gegen die Wand im Aufzug, sieht mir tief und durchdringend in die Augen und kommt mir Millimeter für Millimeter näher. Ich kann seinen Atem spüren, ich kann ihn riechen, ich kann sein Herz klopfen hören. Ich kann mich seinem Bann nicht entziehen. Ich schließe einen Zentimeter bevor sich unsere Nasenspitzen berühren meine Augen und küsse ihn. Ich lasse es einfach geschehen. Er ist wie ein Magnet, ich kann nicht anders, ich muss seine weichen Lippen spüren. Ich will ihn spüren und schmecken. Und er küsst so gut, so unendlich gut, so voll Leidenschaft, voll Hingabe, voll Gefühl. Erst ganz sanft und vorsichtig, ein Gentleman überrumpelt die Damen wohl nicht, wie schön. Als ich ihn aber fordernd und voller Lust mit einem Bein umschlinge, um ihn noch näher an mich zu drücken und zwischen meinen Beinen zu spüren, wird es noch leidenschaftlicher. Das tropenähnliche Klima im Aufzug ist plötzlich wieder da, fühlt sich jetzt aber wohlig warm und angenehm an. Endlich im 8. Stock angekommen, immer noch hemmungslos küssend, stehen wir vor seiner Wohnungstür. Ich bin so aufgeregt, mit ihm ist irgendwie alles anders. Ich habe mich nicht mehr unter Kontrolle, er wirft mich völlig aus der Bahn. Jetzt gibt es kein Zurück mehr.

4 Sterne
Gutes Buch. Kopfkino  - 12.04.2022
Katja F.

Die Geschichte ist sehr Bildhaft geschrieben. Für mich gab es ein bisschen zu viele Floskeln wie: „scharf wie Nachbars Lumpi“ und ähnliche. Ansonsten ne gute Story, leider kam das Ende doch sehr abrupt und hart. Hätte gern noch weiter gelesen. Würde das Buch meinen Freundinnen empfehlen.

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