Verflicktes Chaos
EUR 22,90
Format: 13,5 x 21,5 cm
Seitenanzahl: 374
ISBN: 978-3-7116-0956-4
Erscheinungsdatum: 01.09.2026
Claire trifft auf den charismatischen Callboy Nathan. Trotz ihrer Unterschiede entsteht zwischen ihnen eine starke Anziehung. Doch als Claire sein Geheimnis entdeckt, steht ihre Liebe auf dem Spiel. Kann sie ihm verzeihen und wieder vertrauen?
1. Claire
Als ich wach werde und auf den Wecker schaue, wird mir etwas komisch, denn ich habe meinen Wecker nicht gehört und es ist schon halb acht. Shit, wie konnte das denn passieren, also schnelle ich aus dem Bett und mache mich in Windeseile fertig. Als ich fertig bin und vor dem Spiegel stehe, ist das Outfit nicht gerade zufriedenstellend, habe aber keine Zeit mehr, etwas zu ändern, denn es ist 8 Uhr 20, und es ist nur noch 20 Minuten Zeit, bevor ich losmuss. Also mache ich mir schnell meinen Kaffee und setze mich noch an meinen Schreibtisch, wo noch immer der Roman liegt, den ich gestern begonnen habe. Sollte ich noch ein bisschen lesen, bin mir aber nicht wirklich sicher, denn ich lese einfach gerne gute Geschichten, und wenn sie mich richtig fesseln, vergesse ich alles andere. Aber was soll’s, die Geschichte hat ja erst begonnen, also wird es mich wohl nicht so doll fesseln. Mit diesen Gedanken greife ich also zum Buch und beginne ein wenig zu lesen, schaue immer mal wieder auf die Uhr, damit ich die richtige Zeit nicht verpasse, und bin dann doppelt erschrocken, als ich wieder auf die Uhr schaue und es schon 8 Uhr 42 ist. Shit, denke ich, das hat mir noch gefehlt, ich muss los und zwar sehr schnell, denn das Motorrad deckt sich nicht von allein ab. Also beginnt jetzt die Hektik. Tasche, Schlüssel, Helm und Jacke zu greifen und rauszurennen, ist alles eine Bewegung, gefühlt. Natürlich hat gerade der Bus angehalten, der nicht weit von meiner Haustür hält, und eine Menge Leute laufen oder rennen den Bürgersteig entlang, wo ich zu allem Überfluss einmal quer rüber muss, da der Roller, meine geliebte Honda SH 350 I, steht. So versuche ich wenigstens, mich durch die Menge zu drängen, ohne jemanden umzurennen. Als ich fast da bin, stolpere ich und wäre der Länge nach hingeschmettert, wenn ein Mann mich nicht aufgefangen hätte, der fast direkt vor meinem Roller steht. „Immer langsam, junge Frau“, sagt er mit einem Lächeln, aber seine Berührung geht wie ein Stromschlag über meinen Körper. „Sorry,“ bringe ich nur heraus, weil mich das ein wenig aus der Bahn wirft, und als ich wieder stehe, kann ich nur noch mal Sorry stammeln und gehe dann die paar Schritte zum Roller. Da die Zeit immer noch drängt, dränge ich die Gedanken und das Gefühl, das mich gerade zu überrollen droht, einfach beiseite und mache meinen Motorroller startklar. Alles andere muss einfach warten, denn unpünktlich zu sein ist das Letzte, das mir passieren darf, ich bin sowieso schon immer gerade so pünktlich.
Als ich dann tatsächlich um Punkt 9 Uhr ins Büro stürme, bin ich doch ein wenig überrascht, dass ich es hinbekommen habe, aber die Fahrt war auch ein wenig henkermäßig. Melissa sieht auf die Uhr, als ich hineingestürmt komme, und grinst, wie jeden Morgen, aber wenn ich ihr die Geschichte erzähle, wird sie wahrscheinlich nicht mehr grinsen.
„Pünktlich wie immer, aber diesmal war es knapp“, sagt sie mit einem Blick auf ihre Uhr. „Du hast ja keine Ahnung, wie knapp es wirklich war“, erwidere ich. „Das musst du mir genauer erklären, wenn wir am Platz sind“, sagt sie und schaut dabei über ihre Schulter, um zu schauen, wo unser Boss gerade ist. Ich nicke nur und mache mich auf, mich auf meinen Platz zu setzen, bevor er aus seinem Büro gestürmt kommt, um zu schauen, ob wir auch wirklich da sind. Das macht er jeden Morgen, seit ich mit dem Motorrad komme, vielleicht weil er damit rechnet, dass ich in einem Stau festhänge oder einen Unfall hatte, wie vor 2 Jahren. Dabei hatte ich ihn direkt vom Unfallort angerufen, weil ich ihm sagen musste, dass ich später da sein werde. Viel abbekommen hatte ich nicht, nur mein Roller war etwas lädiert, und da ich die Werkstatt benachrichtigen musste, hatte es etwas länger gedauert, bis ich dann im Büro erschien. Seit diesem Tag hat er, glaube ich, ein wenig Angst, dass mir so etwas noch einmal passieren könnte, womit er nicht unrecht hat, vor allem, wenn es so knapp ist wie heute. Unser Chef ist eigentlich auch unser Freund, denn seit ich hier angefangen habe, haben wir uns angefreundet. Er macht sich nicht nur um mich Sorgen, sondern auch um Melissa, und er meckert mit uns, als wären wir seine ungezogenen Schwestern. Seine Frau meinte auch einmal zu uns, dass er ja nur seinen Bruder hat, der älter ist, und er so gerne jemanden zum Bemuttern hätte. Nun ja, als er dann wirklich aus seinem Büro heraustritt und mich und Melissa an unseren Plätzen sieht, scheint er zufrieden, aber irgendetwas ist heute anders, denn er kommt zu uns rübergeschlendert. Unser Chef ist ein gutaussehender Mann, Mitte 40, mit einem ovalen Gesicht und immer einer Falte auf der Stirn, die ihn immer nachdenklich aussehen lässt. Sein gut geschnittener Anzug zeigt genau, dass er hier der Boss ist, obwohl wir ihn alle mit seinem Vornamen ansprechen dürfen. Seine Frau ist nur 2 Jahre jünger, aber in mancher Hinsicht wirkt sie älter, oder sie hat die bessere Einstellung, was sie älter wirken lässt. Wenn sie ins Büro kommt, dann begrüßt sie Melissa und mich immer besonders, denn sie hat uns genauso ins Herz geschlossen wie George, auch für sie sind wir wohl so was wie Schwestern.
„George, guten Morgen. Ist irgendwas nicht in Ordnung?“ frage ich ihn, als er auf Melissa und mich zukommt. „Ja, du hast recht“, erwidert er und spricht erst weiter, als er direkt vor uns steht. „Die Abrechnung von letzter Woche, von dem IT-Kunden, war nicht korrekt. Wer von euch hat den bearbeitet?“ fragt er und sein Blick wandert zwischen mir und Melissa hin und her. Wir schauen uns beide an, da wir uns fragen, was daran nicht richtig war, aber bevor George noch einmal fragen muss – das macht ihn nämlich sauer –, antworte ich schnell. „Das war ich, was stimmt denn daran nicht?“ Ich bin diese Buchhaltung 5-mal durchgegangen, weil ich ja wusste, dass es ein neuer Kunde ist und dass alles gut werden muss, aber mir ist nichts aufgefallen, was nicht richtig sein könnte. George sagt nichts weiter, gibt mir aber zu verstehen, dass ich ihm in sein Büro folgen soll, also stehe ich auf und gehe hinter ihm her, wobei ich mir echt den Kopf zerbreche, was an der Buchhaltung falsch war. Ich arbeite seit 7 Jahren hier und habe noch nie einen Fehler gemacht und ihn dann rausgeschickt. Alle Papiere gehen immer noch einmal durch Mels Hände, damit so etwas nicht passiert, das ist hier im Büro so üblich und es ist auch gut, denn vier Augen sehen immer mehr als zwei, ist ja klar. Als wir in seinem Büro sind, schließt er die Tür und zeigt mir an, dass ich mich setzen soll, bevor er dann in seinem Stuhl Platz nimmt, und ich bin nervös, was mir selten passiert.
„Also, du hast wohl einen Posten übersehen, der eingetragen werden sollte. Ich hatte eine Notiz an den Ordner gemacht, aber die hast du nicht berücksichtigt“, sagt er ganz geschäftsmäßig. Ich überlege, denn ich kann mich nicht erinnern, dass eine Notiz an der Akte war, aber wenn er sie dran gemacht hat, wo war sie dann geblieben.
„George, es tut mir leid, aber als ich die Akte bekam, war keine Notiz dran. Du weißt, dass ich das immer berücksichtige“, antworte ich sachgemäß. Er runzelt die Stirn, weil er wohl auch darüber nachdenkt, wo diese abgeblieben sein könnte, das hoffe ich zumindest. Aber er sagt lange Zeit nichts, und meine Nervosität wird noch schlimmer, sodass ich anfange, unruhig auf meinem Stuhl hin und her zu rutschen. „Nun gut“, sagt er dann endlich, „aber du musst bei dem Kunden anrufen und es ihm erklären. Hier habe ich die Info noch einmal, überzeuge ihn, dass er es uns noch einmal machen lässt. Wir können es uns nicht leisten, diesen Kunden zu verlieren“, erklärt er. Es war eine neue IT-Firma, das ist mir noch im Kopf, aber um solche Anrufe kümmert er sich normalerweise, warum er jetzt möchte, dass ich das mache, verstehe ich zwar nicht, aber wenn er es so möchte, dann werde ich es machen. Obwohl ich nicht viel Erfahrung darin habe, mit Kunden zu reden, aber das muss doch zu schaffen sein. Also nicke ich nur, nehme mir die Notiz, die er mir hinhält, und verlasse sein Büro. Etwas entnervt gehe ich wieder zu meinem Schreibtisch, wo Mel schon gespannt wartet, was ich ihr erzähle, und als ich geendet habe, lächelt sie nur leicht. Was das jetzt soll, ist mir nicht klar, warum lächelt sie denn und schaut mich dabei dann auch noch so fragend an. „Was?“ frage ich deshalb etwas schroffer, als ich es wollte. „Mach dir keinen Kopf, das gehört zu deinem Aufnahmeritual“, beantwortet sie die Frage. „Was für ein Aufnahmeritual, davon habe ich ja noch nie gehört, erklär es mir gefälligst“, fordere ich sie auf. Als sie mir dann erklärt, dass George das mit den Mitarbeitern macht, die länger als 5 Jahre bleiben, bekomme ich den Mund nicht mehr zu. „Das ist ein Test, oder was?“ frage ich entgeistert. „Na ja, kein Test, denn wenn George denken würde, dass du es nicht hinbekommst, dürftest du nicht anrufen. Also nur ein Ritual, das dir zeigen soll, dass du alles rocken kannst“, erklärt sie und lächelt wieder leicht. Nun gut, wenn das ein Ritual ist, für mich immer noch eine Art von Test, dann werde ich es machen und ich werde es rocken, wie Mel so schön sagt. Also schnappe ich mir den Hörer und rufe bei der Firma an, und es klingelt echt lange. Als ich gerade auflegen will, geht aber doch noch jemand ans Telefon, und ich entschuldige mich, dass ich störe, und erkläre mein Missgeschick, was ja eigentlich keins war, wie ich von Mel weiß.
„Das ist aber nicht gut, wenn bei Ihnen was verloren geht“, sagt der Herr am Telefon schnippisch. „Das passiert hier eigentlich nie. Ich kann Ihnen versichern, dass es das erste Mal ist, dass so etwas vorgekommen ist, und es wird nie wieder geschehen. Darauf haben Sie mein Wort“, versichere ich ihm. „Wenn Sie uns noch eine Chance geben, werde ich persönlich dafür Sorge tragen“, versichere ich ihm noch einmal. Es bleibt lange still in der Leitung, und ich will schon fragen, ob noch jemand am anderen Ende der Leitung ist, als der Mann sich mit einem Seufzer wieder meldet. „Also gut, ich nehme Sie beim Wort. Und dann möchte ich aber auch, dass Sie das so schnell wie möglich fertig machen und es vorbeibringen. Ich brauche das Ganze in zwei Tagen, dann kommt der Prüfer“, stellt er klar. Es vorbeibringen, denke ich, Shit, wir sind hier ein Steuerbüro, kein Lieferservice, was soll ich dazu denn sagen. Ich kann ihm versprechen, dass ich es heute noch fertig machen werde, aber bei ihm vorbeibringen, das muss ich erst einmal mit dem Chef klären. „Fertig mache ich Ihnen das heute noch, mit dem Vorbeibringen muss ich meinen Chef fragen, wie das aussieht. Aber das bekommen wir schon hin, dass Sie die Sachen pünktlich bei sich haben“, gebe ich zur Antwort, obwohl ich nicht weiß, wie das gehen soll. Als ich dann endlich aufgelegt habe, zucke ich mit den Schultern, stehe auf und gehe zu meinem Chef, um zu hören, was er dazu sagen wird. Eigentlich hatte ich damit gerechnet, dass ich viel mehr mit dem Mann diskutieren muss, schließlich sagte George, dass ich ihn überzeugen soll, bei uns zu bleiben. Als ich anklopfe und ins Büro meines Chefs gehe, grinst er richtig breit, also war es wirklich ein Test oder so, aber das ist mir jetzt egal, schließlich will ich was anderes wissen.
„So, der Kunde ist zufrieden, wenn ich ihm das in den nächsten zwei Tagen fertig mache, und jetzt kommt was Ungewöhnliches, wenn es jemand vorbeibringt“, erzähle ich ihm. „Hm, vorbeibringen, das hatten wir noch nicht, aber die Firma ist ganz bei dir in der Nähe …“ Mehr sagt er nicht. „Ja und?“ frage ich, obwohl ich mir schon denken kann, was er damit andeuten will. „Na, du könntest das doch vor der Arbeit bei dem Kunden vorbeibringen, dann hast du wenigstens mal eine plausible Erklärung, warum du zu spät kommst“, sagt er und zieht eine Augenbraue nach oben. Als ich gerade sagen will, dass ich noch nie zu spät hier war, sondern nur fast, hebt er eine Hand und stoppt mich. „Ich weiß, du warst noch nie wirklich zu spät, aber es ist immer auf den Punkt, Claire, du musst das mal echt besser in den Griff bekommen.“ Ja, lieber George, das weiß ich auch, aber damit befasse ich mich später, also nicke ich ihm nur zu und gehe wieder zu meinem Platz zurück. Wenn ich das heute alles schaffen will, dann muss ich wohl länger bleiben heute, sonst hat der Kunde das nicht am nächsten Tag. Mel schaut mich ein wenig mitleidig an, sie ist nicht nur meine Kollegin, sondern auch meine beste Freundin geworden.
Mit dieser zusätzlichen Arbeit war es ein sehr langer Tag und ich bin zufrieden, dass er endlich vorbei ist. Als ich in die Auffahrt zum Parkplatz rauffahre und dann bis zu meinem Platz am Straßenrand, um meinen Roller abzustellen, habe ich ein komisches Gefühl und weiß nicht, woher das kommt. Während ich das Motorrad abstelle und es anschließe, inklusive Abdeckung, habe ich das Gefühl, dass ich beobachtet werde, und ich bekomme eine Gänsehaut. Ich drehe mich immer wieder um, um zu schauen, ob irgendwas in der Nähe ist oder jemand, aber es ist totale Stille um mich herum. Kein Mensch zu sehen, ich höre nichts Ungewöhnliches, und trotzdem habe ich ein komisches Gefühl. Vielleicht auch einfach nur, weil es schon spät ist und ich vielleicht ein klein wenig überdreht bin, wer weiß das schon. Ich nehme meine Tasche, schaue mich noch mal um und gehe dann auf meine Haustür zu, wobei mir immer mulmiger wird. Jetzt drehe ich mich fast bei jedem Schritt um, ich habe immer noch das Gefühl, dass mich jemand beobachtet, und das wird mir langsam unheimlich. So schnell ich kann, gehe ich die paar Stufen zur Haustür nach oben, als mich plötzlich jemand von hinten packt und in das Gebüsch neben meinem Haus zieht. Er hält mir den Mund zu und flüstert mir ins Ohr: „Keinen Laut will ich von dir hören, sonst muss ich dir wehtun, hast du das verstanden?“ fragt er, und ich erstarre. Seine Stimme ist tief, rauchig und unwahrscheinlich sexy, und obwohl ich ein wenig Angst habe, will ich auch nicht schreien. Ich nicke ganz leicht, dass er mir wehtut, möchte ich natürlich nicht, aber irgendwie glaube ich auch nicht wirklich, dass er das vorhat. Woher meine Zuversicht kommt, kann ich nicht wirklich sagen, aber irgendwie weiß ich, dass er mir nicht wehtun will, aber was er dann von mir will, ist mir noch nicht wirklich klar geworden.
Nathan
Sie hat sich ganz schön Zeit gelassen, jede meiner Kundinnen weiß, dass ich nicht länger als eine halbe Stunde warte, bevor ich mich wieder vom Acker mache. Also Glück gehabt, kleine Lady, denke ich, als sie gerade ankam, bevor ich gehen konnte. Dann hat sie auch noch genau so unsicher durch die Gegend geschaut, wie sie es beschrieben hat. Jetzt stehe ich mit ihr im Gebüsch, halte ihr den Mund zu und lehne mich zu ihrem Ohr, damit kein anderer mich hören kann, außer sie. „So ist brav“, flüstere ich ihr ins Ohr. „Du bist spät dran, meine Süße, aber das werde ich beim ersten Mal durchgehen lassen“, sage ich leise. Sie sagt irgendwas, doch da meine Hand noch immer vor ihrem Mund ist, verstehe ich natürlich nichts, aber es wäre doch interessant zu wissen, was sie sagt. Während ich sie mit dem Gesicht von mir abgewandt an die Hauswand drücke, sodass sie sich nicht mehr wegbewegen kann, und mit meiner freien Hand an ihren Schenkel nach oben streiche, rede ich weiter leise in ihr Ohr. „Wenn ich die Hand jetzt wegnehme, damit du was sagen kannst, hoffe ich doch stark, dass du nicht schreien wirst. Sollte das der Fall sein, tue ich dir wirklich weh, klar?“, will ich wissen. Sie nickt wieder, und da ich die andere Hand immer noch an ihrem Bein entlanggleiten lasse, trifft es mich sehr unvorbereitet, als meinem Arm kleine Stromschläge entlanggleiten. Das habe ich nur einmal erlebt, und zwar heute Morgen, als ich die junge Frau auffing, die durch die Menschenmasse gestolpert ist, um zu ihrem Motorrad zu hetzen. „Was meinst du mit, ich bin zu spät?“, fragt sie außer Atem, denn meine Finger bewegen sich immer mehr zu ihrem Höschen unter dem weiten Rock, den sie trägt. Was soll diese Frage, sie bringt mich wirklich ein wenig aus dem Konzept, so eine Frage hat mir noch keine Frau gestellt, die mich gebucht hat. Als ich mit meinen Fingern an ihrem Slip entlangstreiche, zieht sie scharf die Luft ein, und dieses Geräusch geht mir direkt in den Unterleib, und ich werde echt hart für diese junge Lady. „Süße, wenn man mich bucht, weiß jede Frau, dass ich nicht lange warte, aber du hast heute zum ersten Mal angerufen, und deswegen lasse ich es dir durchgehen“, erwidere ich etwas verwirrt. Das muss sie doch wissen, und obwohl mich das alles ein wenig verwirrt, lasse ich mich nicht davon abbringen, sie weiter zu reizen. Mit meinen Fingern fahre ich fort, über ihr Höschen zu streicheln und merke dabei, wie nass sie schon ist. Egal, was sie auch sagen mag, es macht sie total an, was ich mit ihr mache, und ich glaube auch nicht, dass sie möchte, dass ich aufhöre. „Du bist ja schon richtig schön nass für mich, Süße, das kannst du nicht leugnen“, säusle ich ihr ins Ohr. „Ich habe dich nicht gebucht“, bringt sie schwer atmend und abgehackt heraus. Was soll das denn jetzt, sie hat mich nicht gebucht, aber sie hat sich genau so verhalten, wie sie es am Telefon beschrieben hat, das kann doch kein Zufall sein. „Ok“, sage ich, höre aber immer noch nicht auf, sie zu streicheln, da ich merke, dass sie das will, und mein Schwanz will das auch, auf jeden Fall. „Wenn du mich also nicht gebucht hast, was machen wir jetzt? Du hast dich verhalten, wie es am Telefon gesagt wurde“, bei diesen Worten lasse ich meine Finger unter ihr Höschen gleiten und ihre ganze Feuchte benetzt meine Finger. „Und ich merke und rieche, dass du es willst. Also, was machen wir jetzt? Es gibt zwei Möglichkeiten für dich: Entweder du nimmst dieses Geschenk an, denn das ist es ja dann wohl“, wispere ich. Mit der jetzt freien Hand, die ja nicht mehr ihren Mund bedeckt, greife ich in meine Gesäßtasche und hole eine meiner Karten heraus, um sie in die Tasche ihres Rockes zu stecken. Die anderen Finger erforschen jedoch immer noch ihre nasse Pussy, und langsam streiche ich über ihre Klitoris und bekomme ein wunderschönes Stöhnen von ihr. Sie drückt mir ihren Hintern entgegen, sodass ich weiter nach vorne komme mit der Hand, um ihr einen Finger in den Eingang zu schieben. „Oh, Shit“, höre ich von ihr und kann mir ein Grinsen nicht verkneifen. „Oder ich lasse dich jetzt los, und du kannst nach Hause gehen“, sage ich, obwohl ich sie nicht gehen lassen will. Langsam bewege ich meinen Finger in sie hinein und wieder heraus und spüre dabei, wie sie mitgeht, bei jeder meiner Bewegungen. Ich schlinge meinen Arm um die Taille, damit sie stillhält, und schiebe jetzt einen zweiten Finger mit in ihre Pussy und stoße ein wenig härter zu. „Also, was möchtest du?“, frage ich sie wieder. „Ich …“, mehr bekommt sie nicht raus, und ich mache einfach weiter. Stoße meine Finger immer wieder in sie hinein und wieder heraus und dränge meine Hüften gegen ihren Hintern, sodass sie spüren kann, wie hart ich für sie bin. Ich dränge sie näher an die Mauer, damit ich meinen Arm um ihre Taille wegnehmen kann, um ein Kondom aus der Hosentasche zu holen und die Hose nach unten zu schieben, genau wie ihren Slip. Dann ziehe ich das Kondom über meinen harten Schwanz, denn ich weiß, sie ist bereit für mich, denn ihr leises Stöhnen, das sie mir schenkt, wird lauter. Als ich meine Finger aus ihr herausziehe, beginnt sie leicht zu wimmern, und ich drücke ihre Beine mit meinem Knie auseinander. So kann ich meine Schwanzspitze an ihren Eingang platzieren, dann warte ich, ob sie noch was sagen will oder ob sie es genießen möchte. Sie drängt mir ihren Hintern entgegen, sodass ich meinen Schwanz in sie stoße und mit meinen Händen ihre Brüste umfassen kann und reize ihre Brustwarzen mit den Fingern, indem ich sie leicht zwischen Daumen und Zeigefinger zwirble. Ein weiters stöhnen kommt über ihre Lippen, und dann beginne ich, mich langsam zu bewegen. „Es wurde mir am Telefon nicht gesagt, wie du es gerne magst, das musst du mir jetzt sagen. Soll ich ganz zart sein, oder brauchst du es härter?“, will ich wissen. Ich lasse meine Hüften kreisen und bleibe bei dem langsamen Rhythmus, den ich begonnen habe, damit sie mir sagen kann, wie sie es gerne möchte. „Ich weiß nicht … härter?“, bringt sie etwas gequält heraus. So, das hört sich ja ganz so an, als ob sie noch nie hart gefickt wurde, das können wir gerne ändern, denn ich ficke die Frauen gerne hart. Aber da sie das nicht zu wissen scheint, werde ich die Intensität langsam steigern. „Ok, Süße, wenn es dir zu hart wird, sagst du mir einfach Bescheid“, gebe ich ihr die Möglichkeit, mich ein wenig zu bremsen. Dann beginne ich, mich härter in sie zu stoßen und dabei ihren Hals zu küssen. Sie kratzt mit ihren Fingernägeln über die Mauer, was mir sagt, dass sie es wirklich mag, also stoße ich weiter in sie hinein, und je schneller ich werde, desto härter werde ich auch, und treibe uns beide auf den Höhepunkt zu. Immer schneller werden ihre Atemzüge, und als ihre Beine beginnen zu zittern, weiß ich, dass sie nah dran ist, und erhöhe die Intensität noch einmal, indem ich eine Hand von ihrer Brust nehme und mit dem Daumen über ihre Klitoris streiche und immer schneller und härter in sie hineinstoße. „Komm für mich, Süße“, flüstere ich ihr ins Ohr, da ich merke, dass sich meine Eier langsam zusammenziehen. Als ihr Orgasmus über sie hinwegfegt, bewege ich mich weiter hart, um ihren Orgasmus zu verlängern und selbst über den Rand zu springen. Während sie mich mit ihrer Pussy melkt, komme ich hart in ihr und werde wieder langsamer, damit der Orgasmus noch ein wenig anhält. Dann bewege ich mich nicht mehr und warte darauf, dass sie von ihrem Orgasmus runterkommt, bevor ich mich aus ihr zurückziehe. Ich halte sie immer noch fest, denn ich will ja nicht, dass sie umfällt, und sie scheint mir ein wenig wackelig auf den Beinen zu sein. Als ich merke, dass sie wieder richtig bei sich ist, gehe ich mit meinem Mund an ihr Ohr und frage leise: „Und, war es so, wie du es dir vorgestellt hast?“, frage ich sie. Sie nickt und will sich zu mir umdrehen, doch ich halte sie davon ab. „Nicht beim ersten Mal“, erkläre ich ihr schnell. „Wenn du noch einmal meine Dienste in Anspruch nehmen möchtest, dann darfst du dich auch umdrehen“, flüstere ich in ihr Ohr. Dann drehe ich mich um, um zu schauen, wie ich am schnellsten aus diesem Gebüsch komme, damit sie mich nicht beobachten kann. Die einzige Möglichkeit, die ich sehe, ist nur die Hausecke, in deren Nähe wir stehen. Ich ziehe das Kondom ab, meine Hose wieder hoch und bücke mich sogar, um ihr ihren Slip wieder anzuziehen. Dann flüstere ich ihr noch ein Abschiedswort ins Ohr und mache mich dann aus dem Staub, oder besser auf den Weg um die Ecke, damit sie mich nicht mehr sehen kann, wenn sie sich umdreht. Dass sie erst noch ihre Sachen richten wird, das weiß ich von all den anderen Damen, die meine Dienste in Anspruch nahmen, habe ich genau diese Zeit, um mich dünn zu machen.
...
Als ich wach werde und auf den Wecker schaue, wird mir etwas komisch, denn ich habe meinen Wecker nicht gehört und es ist schon halb acht. Shit, wie konnte das denn passieren, also schnelle ich aus dem Bett und mache mich in Windeseile fertig. Als ich fertig bin und vor dem Spiegel stehe, ist das Outfit nicht gerade zufriedenstellend, habe aber keine Zeit mehr, etwas zu ändern, denn es ist 8 Uhr 20, und es ist nur noch 20 Minuten Zeit, bevor ich losmuss. Also mache ich mir schnell meinen Kaffee und setze mich noch an meinen Schreibtisch, wo noch immer der Roman liegt, den ich gestern begonnen habe. Sollte ich noch ein bisschen lesen, bin mir aber nicht wirklich sicher, denn ich lese einfach gerne gute Geschichten, und wenn sie mich richtig fesseln, vergesse ich alles andere. Aber was soll’s, die Geschichte hat ja erst begonnen, also wird es mich wohl nicht so doll fesseln. Mit diesen Gedanken greife ich also zum Buch und beginne ein wenig zu lesen, schaue immer mal wieder auf die Uhr, damit ich die richtige Zeit nicht verpasse, und bin dann doppelt erschrocken, als ich wieder auf die Uhr schaue und es schon 8 Uhr 42 ist. Shit, denke ich, das hat mir noch gefehlt, ich muss los und zwar sehr schnell, denn das Motorrad deckt sich nicht von allein ab. Also beginnt jetzt die Hektik. Tasche, Schlüssel, Helm und Jacke zu greifen und rauszurennen, ist alles eine Bewegung, gefühlt. Natürlich hat gerade der Bus angehalten, der nicht weit von meiner Haustür hält, und eine Menge Leute laufen oder rennen den Bürgersteig entlang, wo ich zu allem Überfluss einmal quer rüber muss, da der Roller, meine geliebte Honda SH 350 I, steht. So versuche ich wenigstens, mich durch die Menge zu drängen, ohne jemanden umzurennen. Als ich fast da bin, stolpere ich und wäre der Länge nach hingeschmettert, wenn ein Mann mich nicht aufgefangen hätte, der fast direkt vor meinem Roller steht. „Immer langsam, junge Frau“, sagt er mit einem Lächeln, aber seine Berührung geht wie ein Stromschlag über meinen Körper. „Sorry,“ bringe ich nur heraus, weil mich das ein wenig aus der Bahn wirft, und als ich wieder stehe, kann ich nur noch mal Sorry stammeln und gehe dann die paar Schritte zum Roller. Da die Zeit immer noch drängt, dränge ich die Gedanken und das Gefühl, das mich gerade zu überrollen droht, einfach beiseite und mache meinen Motorroller startklar. Alles andere muss einfach warten, denn unpünktlich zu sein ist das Letzte, das mir passieren darf, ich bin sowieso schon immer gerade so pünktlich.
Als ich dann tatsächlich um Punkt 9 Uhr ins Büro stürme, bin ich doch ein wenig überrascht, dass ich es hinbekommen habe, aber die Fahrt war auch ein wenig henkermäßig. Melissa sieht auf die Uhr, als ich hineingestürmt komme, und grinst, wie jeden Morgen, aber wenn ich ihr die Geschichte erzähle, wird sie wahrscheinlich nicht mehr grinsen.
„Pünktlich wie immer, aber diesmal war es knapp“, sagt sie mit einem Blick auf ihre Uhr. „Du hast ja keine Ahnung, wie knapp es wirklich war“, erwidere ich. „Das musst du mir genauer erklären, wenn wir am Platz sind“, sagt sie und schaut dabei über ihre Schulter, um zu schauen, wo unser Boss gerade ist. Ich nicke nur und mache mich auf, mich auf meinen Platz zu setzen, bevor er aus seinem Büro gestürmt kommt, um zu schauen, ob wir auch wirklich da sind. Das macht er jeden Morgen, seit ich mit dem Motorrad komme, vielleicht weil er damit rechnet, dass ich in einem Stau festhänge oder einen Unfall hatte, wie vor 2 Jahren. Dabei hatte ich ihn direkt vom Unfallort angerufen, weil ich ihm sagen musste, dass ich später da sein werde. Viel abbekommen hatte ich nicht, nur mein Roller war etwas lädiert, und da ich die Werkstatt benachrichtigen musste, hatte es etwas länger gedauert, bis ich dann im Büro erschien. Seit diesem Tag hat er, glaube ich, ein wenig Angst, dass mir so etwas noch einmal passieren könnte, womit er nicht unrecht hat, vor allem, wenn es so knapp ist wie heute. Unser Chef ist eigentlich auch unser Freund, denn seit ich hier angefangen habe, haben wir uns angefreundet. Er macht sich nicht nur um mich Sorgen, sondern auch um Melissa, und er meckert mit uns, als wären wir seine ungezogenen Schwestern. Seine Frau meinte auch einmal zu uns, dass er ja nur seinen Bruder hat, der älter ist, und er so gerne jemanden zum Bemuttern hätte. Nun ja, als er dann wirklich aus seinem Büro heraustritt und mich und Melissa an unseren Plätzen sieht, scheint er zufrieden, aber irgendetwas ist heute anders, denn er kommt zu uns rübergeschlendert. Unser Chef ist ein gutaussehender Mann, Mitte 40, mit einem ovalen Gesicht und immer einer Falte auf der Stirn, die ihn immer nachdenklich aussehen lässt. Sein gut geschnittener Anzug zeigt genau, dass er hier der Boss ist, obwohl wir ihn alle mit seinem Vornamen ansprechen dürfen. Seine Frau ist nur 2 Jahre jünger, aber in mancher Hinsicht wirkt sie älter, oder sie hat die bessere Einstellung, was sie älter wirken lässt. Wenn sie ins Büro kommt, dann begrüßt sie Melissa und mich immer besonders, denn sie hat uns genauso ins Herz geschlossen wie George, auch für sie sind wir wohl so was wie Schwestern.
„George, guten Morgen. Ist irgendwas nicht in Ordnung?“ frage ich ihn, als er auf Melissa und mich zukommt. „Ja, du hast recht“, erwidert er und spricht erst weiter, als er direkt vor uns steht. „Die Abrechnung von letzter Woche, von dem IT-Kunden, war nicht korrekt. Wer von euch hat den bearbeitet?“ fragt er und sein Blick wandert zwischen mir und Melissa hin und her. Wir schauen uns beide an, da wir uns fragen, was daran nicht richtig war, aber bevor George noch einmal fragen muss – das macht ihn nämlich sauer –, antworte ich schnell. „Das war ich, was stimmt denn daran nicht?“ Ich bin diese Buchhaltung 5-mal durchgegangen, weil ich ja wusste, dass es ein neuer Kunde ist und dass alles gut werden muss, aber mir ist nichts aufgefallen, was nicht richtig sein könnte. George sagt nichts weiter, gibt mir aber zu verstehen, dass ich ihm in sein Büro folgen soll, also stehe ich auf und gehe hinter ihm her, wobei ich mir echt den Kopf zerbreche, was an der Buchhaltung falsch war. Ich arbeite seit 7 Jahren hier und habe noch nie einen Fehler gemacht und ihn dann rausgeschickt. Alle Papiere gehen immer noch einmal durch Mels Hände, damit so etwas nicht passiert, das ist hier im Büro so üblich und es ist auch gut, denn vier Augen sehen immer mehr als zwei, ist ja klar. Als wir in seinem Büro sind, schließt er die Tür und zeigt mir an, dass ich mich setzen soll, bevor er dann in seinem Stuhl Platz nimmt, und ich bin nervös, was mir selten passiert.
„Also, du hast wohl einen Posten übersehen, der eingetragen werden sollte. Ich hatte eine Notiz an den Ordner gemacht, aber die hast du nicht berücksichtigt“, sagt er ganz geschäftsmäßig. Ich überlege, denn ich kann mich nicht erinnern, dass eine Notiz an der Akte war, aber wenn er sie dran gemacht hat, wo war sie dann geblieben.
„George, es tut mir leid, aber als ich die Akte bekam, war keine Notiz dran. Du weißt, dass ich das immer berücksichtige“, antworte ich sachgemäß. Er runzelt die Stirn, weil er wohl auch darüber nachdenkt, wo diese abgeblieben sein könnte, das hoffe ich zumindest. Aber er sagt lange Zeit nichts, und meine Nervosität wird noch schlimmer, sodass ich anfange, unruhig auf meinem Stuhl hin und her zu rutschen. „Nun gut“, sagt er dann endlich, „aber du musst bei dem Kunden anrufen und es ihm erklären. Hier habe ich die Info noch einmal, überzeuge ihn, dass er es uns noch einmal machen lässt. Wir können es uns nicht leisten, diesen Kunden zu verlieren“, erklärt er. Es war eine neue IT-Firma, das ist mir noch im Kopf, aber um solche Anrufe kümmert er sich normalerweise, warum er jetzt möchte, dass ich das mache, verstehe ich zwar nicht, aber wenn er es so möchte, dann werde ich es machen. Obwohl ich nicht viel Erfahrung darin habe, mit Kunden zu reden, aber das muss doch zu schaffen sein. Also nicke ich nur, nehme mir die Notiz, die er mir hinhält, und verlasse sein Büro. Etwas entnervt gehe ich wieder zu meinem Schreibtisch, wo Mel schon gespannt wartet, was ich ihr erzähle, und als ich geendet habe, lächelt sie nur leicht. Was das jetzt soll, ist mir nicht klar, warum lächelt sie denn und schaut mich dabei dann auch noch so fragend an. „Was?“ frage ich deshalb etwas schroffer, als ich es wollte. „Mach dir keinen Kopf, das gehört zu deinem Aufnahmeritual“, beantwortet sie die Frage. „Was für ein Aufnahmeritual, davon habe ich ja noch nie gehört, erklär es mir gefälligst“, fordere ich sie auf. Als sie mir dann erklärt, dass George das mit den Mitarbeitern macht, die länger als 5 Jahre bleiben, bekomme ich den Mund nicht mehr zu. „Das ist ein Test, oder was?“ frage ich entgeistert. „Na ja, kein Test, denn wenn George denken würde, dass du es nicht hinbekommst, dürftest du nicht anrufen. Also nur ein Ritual, das dir zeigen soll, dass du alles rocken kannst“, erklärt sie und lächelt wieder leicht. Nun gut, wenn das ein Ritual ist, für mich immer noch eine Art von Test, dann werde ich es machen und ich werde es rocken, wie Mel so schön sagt. Also schnappe ich mir den Hörer und rufe bei der Firma an, und es klingelt echt lange. Als ich gerade auflegen will, geht aber doch noch jemand ans Telefon, und ich entschuldige mich, dass ich störe, und erkläre mein Missgeschick, was ja eigentlich keins war, wie ich von Mel weiß.
„Das ist aber nicht gut, wenn bei Ihnen was verloren geht“, sagt der Herr am Telefon schnippisch. „Das passiert hier eigentlich nie. Ich kann Ihnen versichern, dass es das erste Mal ist, dass so etwas vorgekommen ist, und es wird nie wieder geschehen. Darauf haben Sie mein Wort“, versichere ich ihm. „Wenn Sie uns noch eine Chance geben, werde ich persönlich dafür Sorge tragen“, versichere ich ihm noch einmal. Es bleibt lange still in der Leitung, und ich will schon fragen, ob noch jemand am anderen Ende der Leitung ist, als der Mann sich mit einem Seufzer wieder meldet. „Also gut, ich nehme Sie beim Wort. Und dann möchte ich aber auch, dass Sie das so schnell wie möglich fertig machen und es vorbeibringen. Ich brauche das Ganze in zwei Tagen, dann kommt der Prüfer“, stellt er klar. Es vorbeibringen, denke ich, Shit, wir sind hier ein Steuerbüro, kein Lieferservice, was soll ich dazu denn sagen. Ich kann ihm versprechen, dass ich es heute noch fertig machen werde, aber bei ihm vorbeibringen, das muss ich erst einmal mit dem Chef klären. „Fertig mache ich Ihnen das heute noch, mit dem Vorbeibringen muss ich meinen Chef fragen, wie das aussieht. Aber das bekommen wir schon hin, dass Sie die Sachen pünktlich bei sich haben“, gebe ich zur Antwort, obwohl ich nicht weiß, wie das gehen soll. Als ich dann endlich aufgelegt habe, zucke ich mit den Schultern, stehe auf und gehe zu meinem Chef, um zu hören, was er dazu sagen wird. Eigentlich hatte ich damit gerechnet, dass ich viel mehr mit dem Mann diskutieren muss, schließlich sagte George, dass ich ihn überzeugen soll, bei uns zu bleiben. Als ich anklopfe und ins Büro meines Chefs gehe, grinst er richtig breit, also war es wirklich ein Test oder so, aber das ist mir jetzt egal, schließlich will ich was anderes wissen.
„So, der Kunde ist zufrieden, wenn ich ihm das in den nächsten zwei Tagen fertig mache, und jetzt kommt was Ungewöhnliches, wenn es jemand vorbeibringt“, erzähle ich ihm. „Hm, vorbeibringen, das hatten wir noch nicht, aber die Firma ist ganz bei dir in der Nähe …“ Mehr sagt er nicht. „Ja und?“ frage ich, obwohl ich mir schon denken kann, was er damit andeuten will. „Na, du könntest das doch vor der Arbeit bei dem Kunden vorbeibringen, dann hast du wenigstens mal eine plausible Erklärung, warum du zu spät kommst“, sagt er und zieht eine Augenbraue nach oben. Als ich gerade sagen will, dass ich noch nie zu spät hier war, sondern nur fast, hebt er eine Hand und stoppt mich. „Ich weiß, du warst noch nie wirklich zu spät, aber es ist immer auf den Punkt, Claire, du musst das mal echt besser in den Griff bekommen.“ Ja, lieber George, das weiß ich auch, aber damit befasse ich mich später, also nicke ich ihm nur zu und gehe wieder zu meinem Platz zurück. Wenn ich das heute alles schaffen will, dann muss ich wohl länger bleiben heute, sonst hat der Kunde das nicht am nächsten Tag. Mel schaut mich ein wenig mitleidig an, sie ist nicht nur meine Kollegin, sondern auch meine beste Freundin geworden.
Mit dieser zusätzlichen Arbeit war es ein sehr langer Tag und ich bin zufrieden, dass er endlich vorbei ist. Als ich in die Auffahrt zum Parkplatz rauffahre und dann bis zu meinem Platz am Straßenrand, um meinen Roller abzustellen, habe ich ein komisches Gefühl und weiß nicht, woher das kommt. Während ich das Motorrad abstelle und es anschließe, inklusive Abdeckung, habe ich das Gefühl, dass ich beobachtet werde, und ich bekomme eine Gänsehaut. Ich drehe mich immer wieder um, um zu schauen, ob irgendwas in der Nähe ist oder jemand, aber es ist totale Stille um mich herum. Kein Mensch zu sehen, ich höre nichts Ungewöhnliches, und trotzdem habe ich ein komisches Gefühl. Vielleicht auch einfach nur, weil es schon spät ist und ich vielleicht ein klein wenig überdreht bin, wer weiß das schon. Ich nehme meine Tasche, schaue mich noch mal um und gehe dann auf meine Haustür zu, wobei mir immer mulmiger wird. Jetzt drehe ich mich fast bei jedem Schritt um, ich habe immer noch das Gefühl, dass mich jemand beobachtet, und das wird mir langsam unheimlich. So schnell ich kann, gehe ich die paar Stufen zur Haustür nach oben, als mich plötzlich jemand von hinten packt und in das Gebüsch neben meinem Haus zieht. Er hält mir den Mund zu und flüstert mir ins Ohr: „Keinen Laut will ich von dir hören, sonst muss ich dir wehtun, hast du das verstanden?“ fragt er, und ich erstarre. Seine Stimme ist tief, rauchig und unwahrscheinlich sexy, und obwohl ich ein wenig Angst habe, will ich auch nicht schreien. Ich nicke ganz leicht, dass er mir wehtut, möchte ich natürlich nicht, aber irgendwie glaube ich auch nicht wirklich, dass er das vorhat. Woher meine Zuversicht kommt, kann ich nicht wirklich sagen, aber irgendwie weiß ich, dass er mir nicht wehtun will, aber was er dann von mir will, ist mir noch nicht wirklich klar geworden.
Nathan
Sie hat sich ganz schön Zeit gelassen, jede meiner Kundinnen weiß, dass ich nicht länger als eine halbe Stunde warte, bevor ich mich wieder vom Acker mache. Also Glück gehabt, kleine Lady, denke ich, als sie gerade ankam, bevor ich gehen konnte. Dann hat sie auch noch genau so unsicher durch die Gegend geschaut, wie sie es beschrieben hat. Jetzt stehe ich mit ihr im Gebüsch, halte ihr den Mund zu und lehne mich zu ihrem Ohr, damit kein anderer mich hören kann, außer sie. „So ist brav“, flüstere ich ihr ins Ohr. „Du bist spät dran, meine Süße, aber das werde ich beim ersten Mal durchgehen lassen“, sage ich leise. Sie sagt irgendwas, doch da meine Hand noch immer vor ihrem Mund ist, verstehe ich natürlich nichts, aber es wäre doch interessant zu wissen, was sie sagt. Während ich sie mit dem Gesicht von mir abgewandt an die Hauswand drücke, sodass sie sich nicht mehr wegbewegen kann, und mit meiner freien Hand an ihren Schenkel nach oben streiche, rede ich weiter leise in ihr Ohr. „Wenn ich die Hand jetzt wegnehme, damit du was sagen kannst, hoffe ich doch stark, dass du nicht schreien wirst. Sollte das der Fall sein, tue ich dir wirklich weh, klar?“, will ich wissen. Sie nickt wieder, und da ich die andere Hand immer noch an ihrem Bein entlanggleiten lasse, trifft es mich sehr unvorbereitet, als meinem Arm kleine Stromschläge entlanggleiten. Das habe ich nur einmal erlebt, und zwar heute Morgen, als ich die junge Frau auffing, die durch die Menschenmasse gestolpert ist, um zu ihrem Motorrad zu hetzen. „Was meinst du mit, ich bin zu spät?“, fragt sie außer Atem, denn meine Finger bewegen sich immer mehr zu ihrem Höschen unter dem weiten Rock, den sie trägt. Was soll diese Frage, sie bringt mich wirklich ein wenig aus dem Konzept, so eine Frage hat mir noch keine Frau gestellt, die mich gebucht hat. Als ich mit meinen Fingern an ihrem Slip entlangstreiche, zieht sie scharf die Luft ein, und dieses Geräusch geht mir direkt in den Unterleib, und ich werde echt hart für diese junge Lady. „Süße, wenn man mich bucht, weiß jede Frau, dass ich nicht lange warte, aber du hast heute zum ersten Mal angerufen, und deswegen lasse ich es dir durchgehen“, erwidere ich etwas verwirrt. Das muss sie doch wissen, und obwohl mich das alles ein wenig verwirrt, lasse ich mich nicht davon abbringen, sie weiter zu reizen. Mit meinen Fingern fahre ich fort, über ihr Höschen zu streicheln und merke dabei, wie nass sie schon ist. Egal, was sie auch sagen mag, es macht sie total an, was ich mit ihr mache, und ich glaube auch nicht, dass sie möchte, dass ich aufhöre. „Du bist ja schon richtig schön nass für mich, Süße, das kannst du nicht leugnen“, säusle ich ihr ins Ohr. „Ich habe dich nicht gebucht“, bringt sie schwer atmend und abgehackt heraus. Was soll das denn jetzt, sie hat mich nicht gebucht, aber sie hat sich genau so verhalten, wie sie es am Telefon beschrieben hat, das kann doch kein Zufall sein. „Ok“, sage ich, höre aber immer noch nicht auf, sie zu streicheln, da ich merke, dass sie das will, und mein Schwanz will das auch, auf jeden Fall. „Wenn du mich also nicht gebucht hast, was machen wir jetzt? Du hast dich verhalten, wie es am Telefon gesagt wurde“, bei diesen Worten lasse ich meine Finger unter ihr Höschen gleiten und ihre ganze Feuchte benetzt meine Finger. „Und ich merke und rieche, dass du es willst. Also, was machen wir jetzt? Es gibt zwei Möglichkeiten für dich: Entweder du nimmst dieses Geschenk an, denn das ist es ja dann wohl“, wispere ich. Mit der jetzt freien Hand, die ja nicht mehr ihren Mund bedeckt, greife ich in meine Gesäßtasche und hole eine meiner Karten heraus, um sie in die Tasche ihres Rockes zu stecken. Die anderen Finger erforschen jedoch immer noch ihre nasse Pussy, und langsam streiche ich über ihre Klitoris und bekomme ein wunderschönes Stöhnen von ihr. Sie drückt mir ihren Hintern entgegen, sodass ich weiter nach vorne komme mit der Hand, um ihr einen Finger in den Eingang zu schieben. „Oh, Shit“, höre ich von ihr und kann mir ein Grinsen nicht verkneifen. „Oder ich lasse dich jetzt los, und du kannst nach Hause gehen“, sage ich, obwohl ich sie nicht gehen lassen will. Langsam bewege ich meinen Finger in sie hinein und wieder heraus und spüre dabei, wie sie mitgeht, bei jeder meiner Bewegungen. Ich schlinge meinen Arm um die Taille, damit sie stillhält, und schiebe jetzt einen zweiten Finger mit in ihre Pussy und stoße ein wenig härter zu. „Also, was möchtest du?“, frage ich sie wieder. „Ich …“, mehr bekommt sie nicht raus, und ich mache einfach weiter. Stoße meine Finger immer wieder in sie hinein und wieder heraus und dränge meine Hüften gegen ihren Hintern, sodass sie spüren kann, wie hart ich für sie bin. Ich dränge sie näher an die Mauer, damit ich meinen Arm um ihre Taille wegnehmen kann, um ein Kondom aus der Hosentasche zu holen und die Hose nach unten zu schieben, genau wie ihren Slip. Dann ziehe ich das Kondom über meinen harten Schwanz, denn ich weiß, sie ist bereit für mich, denn ihr leises Stöhnen, das sie mir schenkt, wird lauter. Als ich meine Finger aus ihr herausziehe, beginnt sie leicht zu wimmern, und ich drücke ihre Beine mit meinem Knie auseinander. So kann ich meine Schwanzspitze an ihren Eingang platzieren, dann warte ich, ob sie noch was sagen will oder ob sie es genießen möchte. Sie drängt mir ihren Hintern entgegen, sodass ich meinen Schwanz in sie stoße und mit meinen Händen ihre Brüste umfassen kann und reize ihre Brustwarzen mit den Fingern, indem ich sie leicht zwischen Daumen und Zeigefinger zwirble. Ein weiters stöhnen kommt über ihre Lippen, und dann beginne ich, mich langsam zu bewegen. „Es wurde mir am Telefon nicht gesagt, wie du es gerne magst, das musst du mir jetzt sagen. Soll ich ganz zart sein, oder brauchst du es härter?“, will ich wissen. Ich lasse meine Hüften kreisen und bleibe bei dem langsamen Rhythmus, den ich begonnen habe, damit sie mir sagen kann, wie sie es gerne möchte. „Ich weiß nicht … härter?“, bringt sie etwas gequält heraus. So, das hört sich ja ganz so an, als ob sie noch nie hart gefickt wurde, das können wir gerne ändern, denn ich ficke die Frauen gerne hart. Aber da sie das nicht zu wissen scheint, werde ich die Intensität langsam steigern. „Ok, Süße, wenn es dir zu hart wird, sagst du mir einfach Bescheid“, gebe ich ihr die Möglichkeit, mich ein wenig zu bremsen. Dann beginne ich, mich härter in sie zu stoßen und dabei ihren Hals zu küssen. Sie kratzt mit ihren Fingernägeln über die Mauer, was mir sagt, dass sie es wirklich mag, also stoße ich weiter in sie hinein, und je schneller ich werde, desto härter werde ich auch, und treibe uns beide auf den Höhepunkt zu. Immer schneller werden ihre Atemzüge, und als ihre Beine beginnen zu zittern, weiß ich, dass sie nah dran ist, und erhöhe die Intensität noch einmal, indem ich eine Hand von ihrer Brust nehme und mit dem Daumen über ihre Klitoris streiche und immer schneller und härter in sie hineinstoße. „Komm für mich, Süße“, flüstere ich ihr ins Ohr, da ich merke, dass sich meine Eier langsam zusammenziehen. Als ihr Orgasmus über sie hinwegfegt, bewege ich mich weiter hart, um ihren Orgasmus zu verlängern und selbst über den Rand zu springen. Während sie mich mit ihrer Pussy melkt, komme ich hart in ihr und werde wieder langsamer, damit der Orgasmus noch ein wenig anhält. Dann bewege ich mich nicht mehr und warte darauf, dass sie von ihrem Orgasmus runterkommt, bevor ich mich aus ihr zurückziehe. Ich halte sie immer noch fest, denn ich will ja nicht, dass sie umfällt, und sie scheint mir ein wenig wackelig auf den Beinen zu sein. Als ich merke, dass sie wieder richtig bei sich ist, gehe ich mit meinem Mund an ihr Ohr und frage leise: „Und, war es so, wie du es dir vorgestellt hast?“, frage ich sie. Sie nickt und will sich zu mir umdrehen, doch ich halte sie davon ab. „Nicht beim ersten Mal“, erkläre ich ihr schnell. „Wenn du noch einmal meine Dienste in Anspruch nehmen möchtest, dann darfst du dich auch umdrehen“, flüstere ich in ihr Ohr. Dann drehe ich mich um, um zu schauen, wie ich am schnellsten aus diesem Gebüsch komme, damit sie mich nicht beobachten kann. Die einzige Möglichkeit, die ich sehe, ist nur die Hausecke, in deren Nähe wir stehen. Ich ziehe das Kondom ab, meine Hose wieder hoch und bücke mich sogar, um ihr ihren Slip wieder anzuziehen. Dann flüstere ich ihr noch ein Abschiedswort ins Ohr und mache mich dann aus dem Staub, oder besser auf den Weg um die Ecke, damit sie mich nicht mehr sehen kann, wenn sie sich umdreht. Dass sie erst noch ihre Sachen richten wird, das weiß ich von all den anderen Damen, die meine Dienste in Anspruch nahmen, habe ich genau diese Zeit, um mich dünn zu machen.
...

