Liaison Amoureuse Exceptionnelle
Band 1
EUR 27,90
Format: 13,5 x 21,5 cm
Seitenanzahl: 408
ISBN: 978-3-99130-320-6
Erscheinungsdatum: 29.10.2024
Günter Martin führt ein besonderes Verhältnis zu einer nicht weniger außergewöhnlichen Frau. Daher kann er von zahlreichen erotischen Begegnungen, aber auch andere Geschichten aus dem Alltag mit dieser Dame berichten …
Irgendwann am Tag.
In dieser Woche fing für mich der schönste Tag der Woche bereits am Montagabend an. Da hat mich mein Liebling gegen 23 Uhr angerufen, um mir eine gute Nacht zu wünschen, dass ich von ihr träumen solle und dass sie sich ganz arg auf mich freuen würde. Normalerweise mache ich das mit dem Anrufen, weil sie nämlich ganzschlicht und einfach meine Stimme hören möchte und was tut man nicht alles für eine schöne Frau, besonders wenn sie dann auch noch so eine liebe helle Stimme hat, in der eine tiefe Zuneigung mitschwingt.
Besonders gerne legt sie sich gleich am Anfang mit ihrem Kinn auf meine Brust, so als wolle sie von mir Besitz ergreifen und mir gleichzeitig die Möglichkeit geben, sie mit meinen Händen zu liebkosen. Es ist so unglaublich, welche Mengen an Zärtlichkeit diese Frau verträgt und es macht mich selbst glücklich und auch ein wenig stolz, dass ich dafür von ihr auserwählt wurde.
In der Mitte der Zeit sah sie mich für einige lange und doch so kurze Minuten nur durch einen Spiegel an. Wenn sie nicht sogar die Augen geschlossen hatte. Dann aber waren wieder meine Streichelkünste gefragt. Das sind die Momente, wo ich mir immer ein Detail ihres Gesichtes oder eine andere Stelle ihres Leibes, Körpermöchte ich nicht sagen, dieses Weib hat einen betörenden Leib, mit sehr vielästhetischem Genuss betrachte und regelmäßig für einige Zeit die Welt um mich herum vergessen. Zum Ende unseres Zusammenseins wurde ich von ihr sehr erwartungsvoll gefragt, ob mit meinem Besuch am nächsten Dienstag fest zu rechnen sei. Das ist normalerweise für mich und auch für sie eine Selbstverständlichkeit und so eine Art lieb gewonnenes Ritual. Aber nächste Woche habe ich am selben Tag noch einen Geburtstagsbesuch zumachen und da versuche ich dann, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Deshalb habe ich geantwortete ich, ich könnte den Termin wahrscheinlich nichteinhalten. Prompt kam von ihr, sie wolle nicht 2 Wochen auf mich warten und das mit einer beeindruckenden Unterstreichung durch ihre flehenden Augen. Da habe ich ihr meine Gründe genannt und wir haben den üblichen Termin auf einen anderen Zeitpunkt des kommenden Dienstags gelegt.
Dann bin ich wie immer sehr beschwingt, mit einem Kuss von ihr auf meinen Lippen, gegangen, weil ich es als überaus wundervoll empfinde, von dieser bezaubernden Frau mehr als sehr geschätzt zu werden.
Die Reinemachefrau.
Als ich an diesem Tag die nur angelehnte Abschlusstür zu dieser bestimmten Wohnung behutsam öffnete, war mein Liebling noch damit beschäftigt, den Bodenaufzuwischen. Es war ein tatsächlich süßer Anblick, meine ganz besondere Hure – eigentlich müsste ich Prostituierte schreiben, gegen das Wort Hure hat sie eine schwere Aversion – mit Schrubber, Putzlappen und Eimer nur mit einem kurzen Bademantel bekleidet bei dieser Form der Hausarbeit zu sehen. Umgehend wurde ichaufgefordert, meine Schuhe auf einem bereits da liegenden Tuch sorgfältig abzustreifen. Was ich dann als guter Gast auch tat.
Darüber habe ich mich sofort spielerisch aufgeregt: „Das geht aber so nicht! Du kannst dich doch gegenüber deinen Gästen nicht so unvorteilhaft gekleidet zeigen und dann sie auch noch herumkommandieren!“ Sie erwiderte darauf, dass ich kein Gast bin, sondern ihr Schatz, und sie sehr froh darüber ist, dass sie sich vor mir nicht zu verstellen braucht, sie sich mir gegenüber ganz ungezwungen benehmen kann., Sie drückte dabei ihre Brust ganz fest an meinen Oberkörper und sah mich mit strahlenden Augen an.
Dann aber hieß es von ihr: „Gehe bitte ins Zimmer nebenan und mache dich bereit, ich bin gleich bei dir, mein Schatz“, und nach einigen wenigen Minuten kam sieherein. Was heißt hier „kommen“ – sie schritt auf High Heels, so wie die Göttin der Liebe schreitet, wenn sie auf dem Weg zur Glückseligkeit ist. Natürlich habe ichdieses Bild mit ihren langen, schön geformten, ebenmäßigen Beinen in meiner immerwährenden Erinnerung gespeichert.
Sie schwebte dann an die Bettstatt heran, beugte sich ganz tief über mich und flüsterte zärtlich, sie liebewürde mich noch viel mehr lieben als Michael Jackson. Auf meine Frage „Wie sehr, denn mehr?“ kam dann von ihr die Antwort:
„Du stehst bei mir an erster Stelle und erst viel, viel später kommt er.“ Da hatte ich keine andere Wahl, als zu kommentieren, dass Jack wohl sehr blass aussehen wird, wenn er das erfährt. Das hatte zur Folge, dass sie urplötzlich laut lachend auf mir lag und ich genau spüren konnte, wie ihr schöner Körper von ihren Lachsalven etliche Minuten lang geschüttelt wurde und so lange war nicht daran zu denken, mit der üblichen Schicht im Schacht zu beginnen. Doch ewig schade hatte sie sich bald gefangen und ich mich auch und wir konnten mit dem beginnen, was so für das Wichtigste gehalten wird. Dieses Mal wurde ich von ihr geschont, aber nicht lange, denn dann hieß es: „streichle mir den Rücken, streichle mir die Innenseite meiner Schenkel, streichle mir meine Füße, sei so lieb und fahre mir ganz behutsam übermeine Ohren, meine Wangen und meine Nase.“ Manchmal glaube ich, dass ihr das fast mehr gefällt als das, über das ich mich nicht im Detail auslasse, und manchmal weiß ich es bestimmt.
Das ist dann auch immer die Zeit, wo ich ihr hin und wieder erzählte, welches allgemein interessierende Thema gerade in den Freier- Foren abgehandelt wird. Gestern war das Problem „Sympathie und ZK“. Nach meiner zusammenfassenden Schilderung der Beiträge und auf meine Frage, wie sie als “ Sexdienstleistende“ (SDL)dazu stehe, kam von ihr ein lang gedehntes: „Pfui, das gibt es nicht bei mir.“ Ich empfinde generell keine Sympathien für meine Gäste und sollten es mal die Umstände erfordern, dass ichgezwungen bin, Dinge zu tun, die mir widerstreben, werde ich die Prostituierte an den Nagel hängen. Wir sind aber dann zu der übereinstimmenden Auffassung gekommen, dass das bei ihr noch sehr weit in der Zukunft liegen wird.
Wieder war die Zeit wie im Fluge vergangen und mit ihrer Versicherung, sie freue sich jetzt schon auf meinen nächsten Besuch, und einer Reihe von zärtlichen Küssen und Umarmungen wurde ich aus der Wohnung geworfen. So empfinde ich es wenigstens, während sie es anders sieht. Sie verabschiedet sich lediglich, weil sie etwas essen möchte oder weil …
Aber meistens gibt es ein paar Süßigkeiten, damit ich in der Zwischenzeit an sie denke und von ihr träume. Wie jetzt, wo ich gerade darüberschreibe.
Ein Problem und seine Lösung.
Dieses Mal wurde ich gleich mit einem: „Ich muss dir was für mich Wichtiges erzählen“; begrüßt und dabei wie immer sehr liebevoll in ihre schlanken Armegenommen und auf den Mund geküsst. „Ich bin in einer Minute bei dir, du weißt, was du zu tun hast“, waren ihre nächsten Worte und so machte ich mich für das Kommende bereit und ging anschließend ins Badezimmer, um mich ihr als ganzsauberer Junge zu präsentieren. Kaum war ich im Bad, kam auch sie herein, um sich ihrerseits frisch zu machen. Das war beileibe nicht immer so, dass ich ihr bei diesen privaten Verrichtungen und mehr zuschauen durfte. Für sie wurde es zu einem Ausdruck ihrer tiefen Zuneigung zu mir, hat sie mir einmal zu verstehen gegeben. Als wir dann im Zimmer auf dem Bett lagen, wollte ich natürlich wissen, was es denn so Wichtiges gibt. Sie aber wollte zunächst von mir nur wieder gestreichelt werden. Aber nach einigen langen Minuten, wandte sie mir ihr schönes Gesicht zu und fing an zu erzählen.
Dass sie einen Gast habe, der schon eine längere Zeit immer nur zu ihr gekommen ist und die anderen Mädchen immer links liegen ließe. Ein Gast also, der ihr bisher nie große Probleme gemacht habet. Auf einmal habefängt er angefangen, sie zu kritisieren, sie benehme sich in der letzten Zeit sehr sonderbar ihm gegenüber. Der Grund für seine Behauptung sei wohl gewesen, dass sie ihm schon ein paar Mal im normalen Tonfall mitgeteilt habe, er könne nicht einfach so anrufen, sagen, er möchte gleich vorbeikommen und dann noch erwarten, sie habe dann immer Zeit für ihn, wenn es ihm gerade in den Kram passt, denn bei ihr werde kein gewöhnlicher Gast auf Kosten der anderen Gäste bevorzugt. Er möge doch bitte Rücksicht nehmen und sich an die üblichen Gepflogenheiten halten, was bedeutet entweder nach einem Termin zu fragen oder einfach so vorbeizukommen und darauf zu hoffen, dass der Zeitpunkt sich als günstig erweist, und nicht in dem Wahn zu leben, für ihn würdeeine Ausnahme gemacht. (Weil er darauf nicht reagierte und bei seinen Besuchen bei ihr immer wieder darauf herumgeritten hat, sei ihr dann zu guter Letzt der Kragen geplatzt und sie habe ihn gebeten, er möchte auf der Stelle gehen und sie in Zukunft nicht mehr weiter belästigen. Sie würde keine Schuld an seinen Nörgeleien treffen. Einige Tage später habet er angerufen und wollte sie sprechen wollen. Sie ließ sich aber verleugnen.
Wieder etwas später. Sie hat ihren freien Tag gehabt. Am Tag darauf wird sie von einer Kollegin angesprochen, die ihr mitteilt, sie habe am Tag zuvor einen aktiven Besuch von diesem speziellen Gast gehabt. Weil die von seiner Vorliebe für meinen Liebling wusste, habe sie ihn darauf angesprochen und von ihm die Antwort erhalten, sie sei ihm schon längere Zeit positiv aufgefallen, sie möchte es aber für sich behalten. Wiederum nach einigen Tagen habe dieser Gast schon wieder angerufen, sie sei zufälligerweise am Telefon gewesen und er habe sie um einen Termin gebeten, wobei seiner Stimme anzumerken gewesen sei, dass ihn etwas kolossalbeschäftigt. Da sie zu der vorgeschlagenen Zeit gerade keinen Termin zu absolvieren hatte, habe die Begegnung stattfinden können. Er habe es aber nicht fertiggebracht, über seinen „Fehltritt“ zu reden und habe so getan, als sei sie seine einzige Favoritin im Hause. Das sei dann für sie der endgültige Anlass gewesen, diesen Gast aus der Liste ihrer persönlichen Gäste zu streichen. Er könne zwar weiter zu den anderen Sexarbeiterinnen im Haus kommen, werde aber nie mehr von ihr bedient.
Sie hat mir ihr Verhalten dann so erklärt, dass sich einerseits jeder Gast sich bei jedem neuen Besuch sich neu orientieren kann, sie es aber auch nicht ausstehen kann, wenn sie offensichtlich getäuscht und angelogen wird.
Keine Frage, da bin ich vollständig ihrer Auffassung. Vor allem, wenn ich dabei von zwei funkelnden braunen Augen angesehen werde. So kann auch ein Besuch ablaufen.
Aber keine Sorge, für das Übliche haben wir uns auch die nötige Zeit dazu genommen.
Ein gewöhnlicher Tag.
Der gleiche Tag, die gleiche Stunde und wieder stand ich vor einem bestimmten Haus, klingelte, hörte den Summer, öffnete und eilte beschwingten Schrittes die ausgetretenen Treppen hoch. So schreibt man doch, mir aber tat der rechte Fuß ein klein wenig weh und deshalb ging es nicht so schnell. Von oben hörte ich schon meinen Liebling, wie sie mit einer glücklich triumphierenden Stimme zu einer ihrer Mitstreiterinnen rief, es sei ihr Termin.
Nach dem nächsten Treppenabsatz sah ich sie dann oben stehen und verdorben, wie das Weib so ist, in einer ziemlich eindeutigen Pose. Das wird wieder ein traumhaftes Zusammensein, dachte ich, und hatte dabei den Weg nach oben beendet.
Das Erste, was ich von ihr zu hören bekam, war, ich würde sehr gut aussehen. Ich war nämlich nach Monaten mal wieder beim Haardesigner gewesen. „So eine Kleinigkeit siehst du an mir?“, entgegnete ich mit fragender Stimme. „Natürlich“, antwortete sie liebevoll, „bei meinem Schatz, sehe ich alles, komm und lass dich ganz fest umarmen.“
Drinnen in der Diele hielten wir uns keine Sekunde auf, sie schob mich sofort in unser gewohntes Zimmer. „Mach dich inzwischen Nahkampfbereit, ich komme in einer Minute.“ Das sagt sie schon mal öfters, es kann aber auch mal etwas länger dauern. Gestern jedoch kam sie schon nach gefühlten zwei Minuten. Ich war noch im Bad und wie bei richtigen Eheleuten gibt es da bei uns keine Geheimnisse oder irgendwelche Vorbehalte gegenüber dem anderen. Auf dem Stundenplan stand dann in allen Einzelheiten, was eine SDL unternimmt, damit sie, mit den richtigen Düften versehen, sich ihrem jeweiligen Gast oben und unten ohne präsentieren kann. Dabei wäre ein sehr leichter Hauch von Pippi ihrer Ansicht nach hinnehmbar, es unterstreichewürde die Natürlichkeit unterstreichen.
Im Zimmer überraschte sie mich mit der Feststellung, dass sie sich zuerst eine Tasse Kaffee holen wolle, ob ich auch eine haben möchte, mit oder ohne Milch und Zucker und schon war sie verschwunden. Was tun, in der Zwischenzeit, dachte ich, und machte einfach meine Augen zu. Es dauerte nicht lange und ich spürte ihren Mund auf meinen Lippen. Das war exakt das, was ich mir erhofft hatte.
Jetzt wurde es aber langsam Zeit für das übliche Spiel zu zweit. Aber nichts da, meine Schöne musste sich vorher noch eine Zigarette anzünden. Na, da habe ich einfach begonnen, das zu tun, was sie sehr gerne hat. Ich habe angefangen sie zu streicheln und schon bekam ich zu hören, was für zarte Hände ich habe. Ich glaube auch, wenn ich Betonbauer wäre und sie streicheln würde, käme von ihr die gleiche Aussage. Mir scheint, es ist der besondere Mensch, der dieses bestimmte, unverwechselbare Gefühl erzielt.
Die Zigarette war geraucht und noch immer durfte ich die verschiedenen Teile ihres Leibes sanft mit meinen Händen verwöhnen. Ich hatte keine Fragen an sie und konzentrierte mich nur auf das, was sich meinen Augen bot. Plötzlich wurde ich von ihr aus meinen Träumen hoch geschreckt mit der lapidaren Feststellung, sie sei spitz, und damit begann der Teil, wo zwei Menschen ineinander verschmelzen.
Das hatte seine Zeit und die Zeit war irgendwann da, wo ich von ihr verabschiedet wurde, denn der nächste Gast wartete schon.
In dieser Woche fing für mich der schönste Tag der Woche bereits am Montagabend an. Da hat mich mein Liebling gegen 23 Uhr angerufen, um mir eine gute Nacht zu wünschen, dass ich von ihr träumen solle und dass sie sich ganz arg auf mich freuen würde. Normalerweise mache ich das mit dem Anrufen, weil sie nämlich ganzschlicht und einfach meine Stimme hören möchte und was tut man nicht alles für eine schöne Frau, besonders wenn sie dann auch noch so eine liebe helle Stimme hat, in der eine tiefe Zuneigung mitschwingt.
Besonders gerne legt sie sich gleich am Anfang mit ihrem Kinn auf meine Brust, so als wolle sie von mir Besitz ergreifen und mir gleichzeitig die Möglichkeit geben, sie mit meinen Händen zu liebkosen. Es ist so unglaublich, welche Mengen an Zärtlichkeit diese Frau verträgt und es macht mich selbst glücklich und auch ein wenig stolz, dass ich dafür von ihr auserwählt wurde.
In der Mitte der Zeit sah sie mich für einige lange und doch so kurze Minuten nur durch einen Spiegel an. Wenn sie nicht sogar die Augen geschlossen hatte. Dann aber waren wieder meine Streichelkünste gefragt. Das sind die Momente, wo ich mir immer ein Detail ihres Gesichtes oder eine andere Stelle ihres Leibes, Körpermöchte ich nicht sagen, dieses Weib hat einen betörenden Leib, mit sehr vielästhetischem Genuss betrachte und regelmäßig für einige Zeit die Welt um mich herum vergessen. Zum Ende unseres Zusammenseins wurde ich von ihr sehr erwartungsvoll gefragt, ob mit meinem Besuch am nächsten Dienstag fest zu rechnen sei. Das ist normalerweise für mich und auch für sie eine Selbstverständlichkeit und so eine Art lieb gewonnenes Ritual. Aber nächste Woche habe ich am selben Tag noch einen Geburtstagsbesuch zumachen und da versuche ich dann, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Deshalb habe ich geantwortete ich, ich könnte den Termin wahrscheinlich nichteinhalten. Prompt kam von ihr, sie wolle nicht 2 Wochen auf mich warten und das mit einer beeindruckenden Unterstreichung durch ihre flehenden Augen. Da habe ich ihr meine Gründe genannt und wir haben den üblichen Termin auf einen anderen Zeitpunkt des kommenden Dienstags gelegt.
Dann bin ich wie immer sehr beschwingt, mit einem Kuss von ihr auf meinen Lippen, gegangen, weil ich es als überaus wundervoll empfinde, von dieser bezaubernden Frau mehr als sehr geschätzt zu werden.
Die Reinemachefrau.
Als ich an diesem Tag die nur angelehnte Abschlusstür zu dieser bestimmten Wohnung behutsam öffnete, war mein Liebling noch damit beschäftigt, den Bodenaufzuwischen. Es war ein tatsächlich süßer Anblick, meine ganz besondere Hure – eigentlich müsste ich Prostituierte schreiben, gegen das Wort Hure hat sie eine schwere Aversion – mit Schrubber, Putzlappen und Eimer nur mit einem kurzen Bademantel bekleidet bei dieser Form der Hausarbeit zu sehen. Umgehend wurde ichaufgefordert, meine Schuhe auf einem bereits da liegenden Tuch sorgfältig abzustreifen. Was ich dann als guter Gast auch tat.
Darüber habe ich mich sofort spielerisch aufgeregt: „Das geht aber so nicht! Du kannst dich doch gegenüber deinen Gästen nicht so unvorteilhaft gekleidet zeigen und dann sie auch noch herumkommandieren!“ Sie erwiderte darauf, dass ich kein Gast bin, sondern ihr Schatz, und sie sehr froh darüber ist, dass sie sich vor mir nicht zu verstellen braucht, sie sich mir gegenüber ganz ungezwungen benehmen kann., Sie drückte dabei ihre Brust ganz fest an meinen Oberkörper und sah mich mit strahlenden Augen an.
Dann aber hieß es von ihr: „Gehe bitte ins Zimmer nebenan und mache dich bereit, ich bin gleich bei dir, mein Schatz“, und nach einigen wenigen Minuten kam sieherein. Was heißt hier „kommen“ – sie schritt auf High Heels, so wie die Göttin der Liebe schreitet, wenn sie auf dem Weg zur Glückseligkeit ist. Natürlich habe ichdieses Bild mit ihren langen, schön geformten, ebenmäßigen Beinen in meiner immerwährenden Erinnerung gespeichert.
Sie schwebte dann an die Bettstatt heran, beugte sich ganz tief über mich und flüsterte zärtlich, sie liebewürde mich noch viel mehr lieben als Michael Jackson. Auf meine Frage „Wie sehr, denn mehr?“ kam dann von ihr die Antwort:
„Du stehst bei mir an erster Stelle und erst viel, viel später kommt er.“ Da hatte ich keine andere Wahl, als zu kommentieren, dass Jack wohl sehr blass aussehen wird, wenn er das erfährt. Das hatte zur Folge, dass sie urplötzlich laut lachend auf mir lag und ich genau spüren konnte, wie ihr schöner Körper von ihren Lachsalven etliche Minuten lang geschüttelt wurde und so lange war nicht daran zu denken, mit der üblichen Schicht im Schacht zu beginnen. Doch ewig schade hatte sie sich bald gefangen und ich mich auch und wir konnten mit dem beginnen, was so für das Wichtigste gehalten wird. Dieses Mal wurde ich von ihr geschont, aber nicht lange, denn dann hieß es: „streichle mir den Rücken, streichle mir die Innenseite meiner Schenkel, streichle mir meine Füße, sei so lieb und fahre mir ganz behutsam übermeine Ohren, meine Wangen und meine Nase.“ Manchmal glaube ich, dass ihr das fast mehr gefällt als das, über das ich mich nicht im Detail auslasse, und manchmal weiß ich es bestimmt.
Das ist dann auch immer die Zeit, wo ich ihr hin und wieder erzählte, welches allgemein interessierende Thema gerade in den Freier- Foren abgehandelt wird. Gestern war das Problem „Sympathie und ZK“. Nach meiner zusammenfassenden Schilderung der Beiträge und auf meine Frage, wie sie als “ Sexdienstleistende“ (SDL)dazu stehe, kam von ihr ein lang gedehntes: „Pfui, das gibt es nicht bei mir.“ Ich empfinde generell keine Sympathien für meine Gäste und sollten es mal die Umstände erfordern, dass ichgezwungen bin, Dinge zu tun, die mir widerstreben, werde ich die Prostituierte an den Nagel hängen. Wir sind aber dann zu der übereinstimmenden Auffassung gekommen, dass das bei ihr noch sehr weit in der Zukunft liegen wird.
Wieder war die Zeit wie im Fluge vergangen und mit ihrer Versicherung, sie freue sich jetzt schon auf meinen nächsten Besuch, und einer Reihe von zärtlichen Küssen und Umarmungen wurde ich aus der Wohnung geworfen. So empfinde ich es wenigstens, während sie es anders sieht. Sie verabschiedet sich lediglich, weil sie etwas essen möchte oder weil …
Aber meistens gibt es ein paar Süßigkeiten, damit ich in der Zwischenzeit an sie denke und von ihr träume. Wie jetzt, wo ich gerade darüberschreibe.
Ein Problem und seine Lösung.
Dieses Mal wurde ich gleich mit einem: „Ich muss dir was für mich Wichtiges erzählen“; begrüßt und dabei wie immer sehr liebevoll in ihre schlanken Armegenommen und auf den Mund geküsst. „Ich bin in einer Minute bei dir, du weißt, was du zu tun hast“, waren ihre nächsten Worte und so machte ich mich für das Kommende bereit und ging anschließend ins Badezimmer, um mich ihr als ganzsauberer Junge zu präsentieren. Kaum war ich im Bad, kam auch sie herein, um sich ihrerseits frisch zu machen. Das war beileibe nicht immer so, dass ich ihr bei diesen privaten Verrichtungen und mehr zuschauen durfte. Für sie wurde es zu einem Ausdruck ihrer tiefen Zuneigung zu mir, hat sie mir einmal zu verstehen gegeben. Als wir dann im Zimmer auf dem Bett lagen, wollte ich natürlich wissen, was es denn so Wichtiges gibt. Sie aber wollte zunächst von mir nur wieder gestreichelt werden. Aber nach einigen langen Minuten, wandte sie mir ihr schönes Gesicht zu und fing an zu erzählen.
Dass sie einen Gast habe, der schon eine längere Zeit immer nur zu ihr gekommen ist und die anderen Mädchen immer links liegen ließe. Ein Gast also, der ihr bisher nie große Probleme gemacht habet. Auf einmal habefängt er angefangen, sie zu kritisieren, sie benehme sich in der letzten Zeit sehr sonderbar ihm gegenüber. Der Grund für seine Behauptung sei wohl gewesen, dass sie ihm schon ein paar Mal im normalen Tonfall mitgeteilt habe, er könne nicht einfach so anrufen, sagen, er möchte gleich vorbeikommen und dann noch erwarten, sie habe dann immer Zeit für ihn, wenn es ihm gerade in den Kram passt, denn bei ihr werde kein gewöhnlicher Gast auf Kosten der anderen Gäste bevorzugt. Er möge doch bitte Rücksicht nehmen und sich an die üblichen Gepflogenheiten halten, was bedeutet entweder nach einem Termin zu fragen oder einfach so vorbeizukommen und darauf zu hoffen, dass der Zeitpunkt sich als günstig erweist, und nicht in dem Wahn zu leben, für ihn würdeeine Ausnahme gemacht. (Weil er darauf nicht reagierte und bei seinen Besuchen bei ihr immer wieder darauf herumgeritten hat, sei ihr dann zu guter Letzt der Kragen geplatzt und sie habe ihn gebeten, er möchte auf der Stelle gehen und sie in Zukunft nicht mehr weiter belästigen. Sie würde keine Schuld an seinen Nörgeleien treffen. Einige Tage später habet er angerufen und wollte sie sprechen wollen. Sie ließ sich aber verleugnen.
Wieder etwas später. Sie hat ihren freien Tag gehabt. Am Tag darauf wird sie von einer Kollegin angesprochen, die ihr mitteilt, sie habe am Tag zuvor einen aktiven Besuch von diesem speziellen Gast gehabt. Weil die von seiner Vorliebe für meinen Liebling wusste, habe sie ihn darauf angesprochen und von ihm die Antwort erhalten, sie sei ihm schon längere Zeit positiv aufgefallen, sie möchte es aber für sich behalten. Wiederum nach einigen Tagen habe dieser Gast schon wieder angerufen, sie sei zufälligerweise am Telefon gewesen und er habe sie um einen Termin gebeten, wobei seiner Stimme anzumerken gewesen sei, dass ihn etwas kolossalbeschäftigt. Da sie zu der vorgeschlagenen Zeit gerade keinen Termin zu absolvieren hatte, habe die Begegnung stattfinden können. Er habe es aber nicht fertiggebracht, über seinen „Fehltritt“ zu reden und habe so getan, als sei sie seine einzige Favoritin im Hause. Das sei dann für sie der endgültige Anlass gewesen, diesen Gast aus der Liste ihrer persönlichen Gäste zu streichen. Er könne zwar weiter zu den anderen Sexarbeiterinnen im Haus kommen, werde aber nie mehr von ihr bedient.
Sie hat mir ihr Verhalten dann so erklärt, dass sich einerseits jeder Gast sich bei jedem neuen Besuch sich neu orientieren kann, sie es aber auch nicht ausstehen kann, wenn sie offensichtlich getäuscht und angelogen wird.
Keine Frage, da bin ich vollständig ihrer Auffassung. Vor allem, wenn ich dabei von zwei funkelnden braunen Augen angesehen werde. So kann auch ein Besuch ablaufen.
Aber keine Sorge, für das Übliche haben wir uns auch die nötige Zeit dazu genommen.
Ein gewöhnlicher Tag.
Der gleiche Tag, die gleiche Stunde und wieder stand ich vor einem bestimmten Haus, klingelte, hörte den Summer, öffnete und eilte beschwingten Schrittes die ausgetretenen Treppen hoch. So schreibt man doch, mir aber tat der rechte Fuß ein klein wenig weh und deshalb ging es nicht so schnell. Von oben hörte ich schon meinen Liebling, wie sie mit einer glücklich triumphierenden Stimme zu einer ihrer Mitstreiterinnen rief, es sei ihr Termin.
Nach dem nächsten Treppenabsatz sah ich sie dann oben stehen und verdorben, wie das Weib so ist, in einer ziemlich eindeutigen Pose. Das wird wieder ein traumhaftes Zusammensein, dachte ich, und hatte dabei den Weg nach oben beendet.
Das Erste, was ich von ihr zu hören bekam, war, ich würde sehr gut aussehen. Ich war nämlich nach Monaten mal wieder beim Haardesigner gewesen. „So eine Kleinigkeit siehst du an mir?“, entgegnete ich mit fragender Stimme. „Natürlich“, antwortete sie liebevoll, „bei meinem Schatz, sehe ich alles, komm und lass dich ganz fest umarmen.“
Drinnen in der Diele hielten wir uns keine Sekunde auf, sie schob mich sofort in unser gewohntes Zimmer. „Mach dich inzwischen Nahkampfbereit, ich komme in einer Minute.“ Das sagt sie schon mal öfters, es kann aber auch mal etwas länger dauern. Gestern jedoch kam sie schon nach gefühlten zwei Minuten. Ich war noch im Bad und wie bei richtigen Eheleuten gibt es da bei uns keine Geheimnisse oder irgendwelche Vorbehalte gegenüber dem anderen. Auf dem Stundenplan stand dann in allen Einzelheiten, was eine SDL unternimmt, damit sie, mit den richtigen Düften versehen, sich ihrem jeweiligen Gast oben und unten ohne präsentieren kann. Dabei wäre ein sehr leichter Hauch von Pippi ihrer Ansicht nach hinnehmbar, es unterstreichewürde die Natürlichkeit unterstreichen.
Im Zimmer überraschte sie mich mit der Feststellung, dass sie sich zuerst eine Tasse Kaffee holen wolle, ob ich auch eine haben möchte, mit oder ohne Milch und Zucker und schon war sie verschwunden. Was tun, in der Zwischenzeit, dachte ich, und machte einfach meine Augen zu. Es dauerte nicht lange und ich spürte ihren Mund auf meinen Lippen. Das war exakt das, was ich mir erhofft hatte.
Jetzt wurde es aber langsam Zeit für das übliche Spiel zu zweit. Aber nichts da, meine Schöne musste sich vorher noch eine Zigarette anzünden. Na, da habe ich einfach begonnen, das zu tun, was sie sehr gerne hat. Ich habe angefangen sie zu streicheln und schon bekam ich zu hören, was für zarte Hände ich habe. Ich glaube auch, wenn ich Betonbauer wäre und sie streicheln würde, käme von ihr die gleiche Aussage. Mir scheint, es ist der besondere Mensch, der dieses bestimmte, unverwechselbare Gefühl erzielt.
Die Zigarette war geraucht und noch immer durfte ich die verschiedenen Teile ihres Leibes sanft mit meinen Händen verwöhnen. Ich hatte keine Fragen an sie und konzentrierte mich nur auf das, was sich meinen Augen bot. Plötzlich wurde ich von ihr aus meinen Träumen hoch geschreckt mit der lapidaren Feststellung, sie sei spitz, und damit begann der Teil, wo zwei Menschen ineinander verschmelzen.
Das hatte seine Zeit und die Zeit war irgendwann da, wo ich von ihr verabschiedet wurde, denn der nächste Gast wartete schon.


