Alltag & Lebensführung

Und der Seele Gutes

Renate Müller-Schallau

Und der Seele Gutes

Heilsame Erfahrungen

Leseprobe:

Viele Fragen – Eine Antwort

wo schöpfst du, wenn du wirklich leer bist?
wo wendest du dich hin in Not?
wo findet deine Seele Ruhe?
wo ist für dich das Lebensbrot?

wie endet mal der Weg für dich?
wo ist das wahre Ziel?
wer kennt die Antwort all der Fragen,
von denen gibt es ja so viel.

Such Hilfe dir im Gottvertrauen,
so wie ein Kind,
dann bleiben zwar noch viele Fragen,
doch glaubend kannst du es dann wagen
und bist kein Blatt im Wind.

***

Aufspüren

Heilsame Begegnungen in deinem Leben
sind wie Fenster
am Himmel,
nimm sie wahr und
du öffnest viele davon.

***

Für Dich

Stille suchen,
abschalten können,
sich einlassen in Gedanken.
Innerlich aufräumen,
ordnen und besinnen.
Ruhe finden, Kraft tanken,
seinen Weg gehen voll Hoffnung und Mut.

***

Anker des Lebens

Gedanken, sie kommen und gehen,
mal sind sie beglückend und schön,
dann wieder traurig und trübe,
das muss ich eingesteh’n.
Wie ist unser Leben so schwankend,
wie Ebbe und Flut, das ist wahr,
darum brauchen wir einen Anker,
der hält uns immerdar.
Wer ist dieser Anker fürs Leben,
es ist Gott, der uns Halt gibt und Segen.

***

Gelassenheit

Danken beruhigt das Herz und macht frei von aller Bitterkeit.
Ich kann loslassen und nach vorn schauen
und gespannt sein auf Gottes wunderbare Führung.
Was hält er noch für mich bereit?
Wohin geht der Weg?
Gelassenheit und Trost werden mich begleiten und weisen,
geborgen bin ich in Gottes guter Hand,
jetzt und immer.

***

Ich kann

So grau wie der Tag sind grau die Gedanken.
Nur du vermagst wie Schleier zu heben die Schranken.
Denn in dir da lebt eine bunte Welt,
sie will heraus, hörst du, wie es gellt?
Stell dich den Farben des Lebens,
sie sind bunt und nicht grau.
Oftmals da suchst du vergebens,
doch plötzlich weißt du’s genau.
In dieser Welt soll ich leben,
mit all ihrem Farbenspiel,
auch ich kann ihr so viel geben,
wenn ich nur sag, dass ich will.

***

Vertrauen

Fließe, du Strom der Gedanken,
spüle die trüben hinaus.
Loslassen und neues auftanken,
was dich bedrückt, lass es raus!
Glauben und hoffen,
zufrieden im Jetzt,
für Gottes Wort stets offen,
das mich trägt bis zuletzt.

***

Burn-Out

Nach und nach fällt dir das Leben schwer,
und du denkst, da geht nichts mehr.
Deine Nerven liegen blank,
und du fühlst dich richtig krank.

Deine Kraft hast du verloren,
deine Freude auch,
hast dich selber oft belogen,
bist wie ausgelaugt.

Dazu kommen Ängste, Sorgen,
doch du bist bei Gott geborgen.
Das ist doch ein Hoffnungsschimmer,
ohne ihn wär’s noch viel schlimmer.

Aber es braucht seine Zeit
und der Weg zurück ist weit.
Wie verloren ist der Mensch,
wenn er keinen Ausweg kennt.

Mit Gott, da hast du gute Karten,
kannst wieder neu ins Leben starten.
Seinem Wort und seiner Liebe trauen,
gelassen in die Zukunft schauen.

***

Neuanfang

Klarer Blick nach vorn,
sich nicht verzehren im Zorn.
Ziele setzen und leben,
manchmal aber auch schweben.
Gelassen an trüben Tagen,
dann wieder Unmögliches wagen.

Die Kraft in uns bringt uns weiter,
sei einfach du selbst,
bleib heiter.
Immer das Ziel vor Augen,
bleib nicht stehen,
lass es dir nicht rauben.

Dabei Begegnungen spüren,
die in die Tiefe führen,
Daraus Erkenntnis erhalten
und mit Gott gestalten.
Denn Glaube, Hoffnung und Liebe, diese drei,
lassen das Leben gelingen, was es auch sei.

***

Einstimmen

Freu dich über den ersten Vogelgesang im Frühling.
Lausche, lass dich berühren,
nimm sie auf, die ersten zarten Töne.
Stimme mit ein und erwache zu neuem Frühling,
der auch dir gilt.

***

Neues Leben

Und immer wieder wird es Frühling werden,
nach all dem Grau kommt Farbe rein,
und durch die Seele zieht ein leises Sehnen,
sie möcht so gern Teil dieses Blühens sein.

In deinem Innern modert noch das Gestern,
der längst vergangener Tage Last,
doch neue Kraft will sich erheben
und ist bereit zu neuem Leben.

Sterben und auch auferstehen,
du siehst es selbst in der Natur,
auch wir soll’n immer wieder streben
zu neuem Anfang, wie in Gottes Flur.

***

Versöhnt

Wenn golden der Herbst durch die Blätter sich träumt,
die Fülle des Lebens ich spür,
weiß ich, ich habe nichts versäumt,
versöhnt bin ich mit mir.

Wie ist die Luft so still und gar schwer,
als ob die Natur inne hält.
Ach, wie bald ist es öde und leer,
verblüh nur, du schöne Welt.

Reife Früchte des Lebens,
sie bleiben für immer,
wenn alles auch sterbend vergeht.
Die Ernte, die wir einbringen,
ist ein Schimmer, von dem, was ewig besteht.

***

Entrückt

Zauberwald im Winterkleid,
tauche ein in weiße Pracht,
atme Stille, nimm dir Zeit,
spüre, was in dir erwacht.

Durch die tief verschneiten Tannen liegt der Weg noch unberührt,
und du gehst ihn ganz besonnen, deine Seele Andacht spürt.

Kehrst du aus dem tiefen Schweigen
in die laute Welt zurück,
wird es dich doch wieder treiben,
hin zu jenem Waldesglück.

***

Format: 13,5 x 21,5 cm
Seitenanzahl: 108
ISBN: 978-3-95840-007-8
Erscheinungsdatum: 11.11.2015
EUR 17,90
EUR 10,99

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