Alltag & Lebensführung

Spirituelles Vermächtnis eines Christ-Buddhisten

Johannes Lintner

Spirituelles Vermächtnis eines Christ-Buddhisten

Eine Reise durch die reichen Erfahrungen der Lebensjahre des Johannes Lintner

Leseprobe:

Eine kurze Einführung

Liebe Leserinnen und Leser!

Nachfolgendes Werk ist die Sammlung und die Fülle meiner spirituellen Lebenserfahrungen in Bezug auf mein Suchen nach dem Sinn des Lebens und den damit in Zusammenhang stehenden Beziehungen und Wahrheiten des gesamten Ablaufes einschließlich des Todes und des Seins danach.
Ich wurde röm.-kath. getauft, bin röm.-kath. erzogen, ich besuchte die Volks- und Hauptschule in einer katholischen Organisation, bei den Marienbrüdern in Freistadt, und bin in Wien gefirmt worden. Die katholischen Lehren haben in mir bereits in jungen Jahren große Zweifel an der Richtigkeit dieser Lehren ausgelöst.
Ich bin in sehr armen Verhältnissen aufgewachsen. An meinen Vater kann ich mich so gut wie gar nicht erinnern, da er 1943, ich war gerade mal drei Jahre alt, im Zweiten Weltkrieg zum deutschen Heer einrücken musste. Seine letzte Feldpost erhielt meine arme Mutter aus Galaz mit der Nachricht, dass er mit seiner Einheit weiter nach Odessa ans Schwarze Meer vorrücken müsse. Seither gab es kein Lebenszeichen mehr von ihm. Meine Mutter war mit mir und meinen zwei Brüdern, Heinz ist gute zwei Jahre älter und Rudolf fast drei Jahre jünger, allein.
Schon in der Volksschule fiel mir auf, dass die Kinder von reichen Eltern und Bauern bevorzugt wurden. Diese Eltern saßen auch in der Kirche auf reservierten Plätzen in den vorderen Stuhlbänken, wir ärmeren Kinder durften in den Seitengängen stehen. Von der lateinisch gelesenen Messe verstanden wir ohnedies nichts. Unsere religiöse Schulausbildung beschränkte sich auf die „Biblische Geschichte“ und die unermüdlichen Hinweise, dass die römisch-katholische Kirche die einzig richtige, die einzig selig machende und der einzige Garant sei, dass man später einmal in den Himmel kommen dürfe, allerdings müsse man sehr brav der heiligen Kirche folgen, fleißig beichten und viele Bußgebete verrichten, da man sonst auf ewig vom gestrengen Gott in die Hölle verdammt werde. Jedoch mit Geldgaben oder Sünden-Ablässen (mussten natürlich auch bar bezahlt werden) könne man sich von so einem grausigen Schicksal freikaufen. Zu Gott selbst getraute man sich erst gar nicht aufzuschauen, damit einen nicht der Blitz der Strafe treffe, weil wir Ärmlichen ja alle so sündige Kreaturen und mit der schrecklichen Erbsünde belastet seien wegen Adam und Eva. Alle anderen Menschen, welche nicht demütig vor der „Heiligen Römisch-Katholischen Kirche“ in die Knie gingen, wären dem Teufel verfallen.
Aus diesen Lehren ergab sich der Schluss: Gott ist mächtig und muss extrem streng, unnahbar, herrschsüchtig und zutiefst ungerecht sein und wir haben nur eine einzige Chance in diesem einzigen Leben, nur von der Heiligen Kirche können wir gerettet werden. – Da wollte mir vieles nicht in den Kopf hinein. – Wie kann dieses unnahbare Wesen, Gott, unser „Vater“ sein? Gibt es diesen Gott überhaupt? Wieso haben wir die Sünde von Adam und Eva geerbt? Wo wir sie doch gar nicht kennen, weil sie ja vor unendlich langer Zeit gelebt haben sollen. Von wo kommen wir denn her, wenn wir nur dieses Leben haben? Hat uns jüngst wieder dieser Gott gemacht? Warum hat er dann meinen Vater im Kriege sterben lassen und uns ins Elend gestürzt? Warum haben die Reichen bessere Startbedingungen fürs Leben und können sich von den Sünden loskaufen? Was ist mit den Kindern, welche unter Qualen, durch Krankheit oder Unfall, früh sterben müssen? Was ist mit den Menschen, welche ein hilfsbereites Leben führen, aber nie von dieser katholischen Kirche gehört haben? Sind die alle des Teufels?
Ich könnte diese Liste an Ungerechtigkeiten und Ungereimtheiten noch endlos fortsetzen; ich gestehe, dass mich diese Dinge schon im Jugendalter, und später noch intensiver, stark beschäftigt haben. Es gab für meine Überlegungen nur zwei Möglichkeiten: Entweder Gott ist unnahbar, streng und ungerecht oder Gott ist unser liebender Vater, welcher gut und gerecht ist. Ich entschied mich in den folgenden Jahren für das Letztere.

GOTT IST LIEBE UND DIE GERECHTIGKEIT SELBST!

Mit der Zeit erkannte ich die Verlogenheit der Kirchenlehren, welche überwiegend auf Macht, Reichtum und bedingungslosem Gehorsam aus sind (siehe röm.-kath. Vatikan), die Menschen wissentlich „dumm“ (unaufgeklärt über die wahren Eigenschaften Gottes) halten, um Macht und Geldgier zu befriedigen. Ich gebe zu, dass ich für das Erkennen der „Gerechtigkeit Gottes“ am längsten gebraucht habe, weil ich immer wieder irrtümlich davon ausging, es gäbe nur ein einziges Leben. Erst durch die Erfahrungen mit den buddhistischen Lehren lösten sich diese Ungereimtheiten auf; wie: „Karma“, „göttliches Gesetz von Ursache und Wirkung“, „Wiedergeburt“, „Eigenverantwortung für das Glück und das Unglück“, „Gott bestraft und belohnt nicht selbst“, wir bestrafen und belohnen uns direkt durch unser eigenes Verhalten von Gut (für Gottes Vision) oder Böse (gegen die Vision Gottes). Eine liebevolle, hilfsbereite und „gute Ursache“ hat eben eine „positive Wirkung“; hingegen eine egoistische, hässliche und „böse Ursache“ eine „negative Wirkung“.

DIES IST DAS GÖTTLICHE GESETZ DES UNIVERSUMS!

Anmerkung:
Ich bin mir dessen voll bewusst, dass höchstwahrscheinlich einige der Glaubensorganisationen und Kirchen meine Erkenntnisse absolut nicht nur als gut, sondern als irrig, falsch und weit ab vom Weg der „Rechtgläubigkeit“ bezeichnen werden. Es ist nicht auszuschließen, dass einzelne „Gelehrte“ mit ausgeklügelten Verdrehungen und bösen Verleumdungen gegen diese Lektüre auftreten werden, weil sonst ihre auf Sand gebauten Fundamente ins Wanken kommen.
Ein vergleichbares Verhalten dieser „Gelehrten“ war schon zu Zeiten Jesu bestens bekannt. Entsprechende Offenheit, Ehrlichkeit, Bereitschaft zur freien, offenen und respektvollen Diskussion, Achtung und Schätzung Andersdenkender waren diesen Führern, Pharisäern bzw. „Schriftgelehrten“ solcher Organisationen schon immer ein Dorn im Auge.
In diesem Zusammenhang ist es erstaunlich, dass gerade „christliche Religionsgemeinschaften“ (röm.-kath. Kirche) öffentliche Lesungen einiger Bibeltextstellen des Neuen Testaments von ihren Kanzeln aus tunlichst vermeiden; besonders jene, wo es um falsche Propheten, Schriftgelehrte und Pharisäer geht.
Diese Bibelstellen sind: Matth. 7, 15–23; 23, 13–33; sowie Lukas 11, 39–52; 20, 45–47.
Allerdings darf in diesem Zusammenhang nicht unerwähnt bleiben, dass etliche Priester und geistliche Persönlichkeiten katholischer, evangelischer bzw. christlicher Kongregation, besonders jene der alt-katholischen Kirchen, sehr offen und aufgeschlossen an die Vielfalt zwangloser Lehren herantreten. Es scheint, dass ihnen die Zugehörigkeit der Gottgläubigen zu einer anderen Konfession, oder ob sie brave Kirchengänger sind, nicht mehr das Wichtigste ist. Diese Persönlichkeiten wenden sich in ihrer Verantwortung, im Auftrag Gottes, als Lehrer und geistige Helfer an alle suchenden Menschen.
Überdies bin ich mir sicher, dass die buddhistischen Lehren, welche keine sogenannten „heiligen“ Kirchen haben, nicht im Widerspruch zu dieser Lektüre stehen.



Erstes Kapitel (Prolog)

Persönliche Erfahrungen

Wichtige Vorbemerkung:
(Auszug aus dem fünften Kapitel – Meditationspraktiken/Die Natur des Geistes/Geistes/GEISTES):
Vorerst muss gesagt werden, dass in unserem irdischen Dasein, eine Trennung von Geist/Geist und GEIST nicht abstrakt vorgenommen werden kann, da in diesem grobstofflichen Zustand alle drei ineinander verwoben sind und besonders der denkende Geist den Geist/GEIST überdeckt. Geist/GEIST sind im Geist eingeschlossen.
Man darf sich auch nicht vorstellen, dass es sich hier um drei verschiedene „Geister“ handelt. Was die drei unterscheidet, ist die Form des Zustandes. Im diesseitigen Zustand sind Geist und GEIST in unseren denkenden, körperlichen Geist eingehüllt. Da der Geist körperabhängig ist, geht er beim Tod eines Menschen als Geist verloren – er löst sich in ein Energiefeld auf –, welches in dieser Form an den Seelen-Geist übertragen wird. Der Geist ist also unbeständig (leer, wie die Buddhisten sagen) – ein Zwischenzustand!
Genauso verhält es sich im Feinstofflichen mit dem Geist der Seele; auch dieser überdeckt den wahren, göttlichen GEIST, welcher wiederum im Seelen-Geist eingeschlossen ist, er hüllt den GEIST ein. Da dieser Geist seelenabhängig ist, geht er bei der Auflösung der Seele als Geist verloren, das heißt, er löst sich in seine Energiebestandteile auf, welche, gereinigt, in den universellen, göttlichen und Heiligen GEIST übergehen. Der Geist ist also auch unbeständig (leer, wie die Buddhisten sagen) – ein Zwischenzustand!
Alle Energiebestandteile sind nun gereinigt und Teil des universellen, Heiligen GOTT-GEISTES. Wir sind nun erlöst von Karma, Tod und Wiedergeburt. Dieser wahre, göttliche und Heilige GEIST ist der „Urgeist“, welcher schon immer vorhanden ist und war. Dieser GEIST ist also wie der Geist in uns ständig in Gemeinschaft mit unserem Körper-Geist vorhanden und präsent.

Gerade bei den Begriffen „Bewusstsein“, „Geist“ und „Ich“ kommt es in den verschiedenen Texten immer wieder zu unklaren Verwechslungen und Fehlinterpretationen; einerseits durch die gleiche Wortwahl und andererseits, weil im Buddhistischen der Begriff Seele als solcher keinen Eingang hat. Eine Seele ist im Buddhistischen nur mit anderer Bezeichnung vorhanden. Um in meinen nachfolgenden Texten Klarheit zu schaffen, habe ich für die gleichen Wörter die jeweils differenten und unterschiedlichen Begriffsauslegungen in einer jeweils anderen Schriftart (Großbuchstaben, kursiv, normal) dargestellt. Bitte beachten Sie das, damit die Darstellung richtig verstanden wird.
Viele Jahre war ich mit dem Umstand befasst, wie die für mich so essenziell wichtige Lehre des Buddhismus gleichwertig mit dem christlichen Glauben im Einklang steht.
In der buddhistischen Lehre (Religion) wird kein persönlicher GOTT dargestellt, jedoch das göttliche Prinzip bejaht. Auf ein Vorhandensein der Seele wird in anderer Form hingewiesen („verdichtete geistige Form“, „geistiger Körper“, „Geistkörper“). Einen örtlichen Himmel (wie in der christl. Vorstellung) gibt es in dieser Form nicht. Was es aber gibt, sind die verschiedenen Daseinsbereiche, Tod und Wiedergeburt, ein Nirwana (ein erleuchteter Zustand) und eine umfassende praktische Anleitung zur positiven Lebensgestaltung (gibt es zwar im christlichen auch, jedoch nicht in dieser detaillierten Offenheit).
Im Laufe der Zeit entwickelte sich bei mir ein starkes Gefühl der Richtigkeit und Hingezogenheit zu den buddhistischen Lehren (Buddhisten), einerseits, weil diese Lehren mir viele, bis dato unbeantwortete, Fragen erklären konnten, und zum anderen, weil mich die liebevolle, völlig gewaltlose, respektvolle Lehre, ohne missionarische Zwangsausübung Andersgläubiger, faszinierte; ganz im Gegensatz zu den Muslimen, bei denen die gewaltsame Verbreitung (mit Feuer und Schwert, Heiliger Krieg, Christenverfolgung, Ermordung eines Muslims, wenn er zu einem anderen Glauben übertreten will – Austritt ist faktisch nicht möglich …) sehr oft ein Grundbestandteil des Glaubens ist; leider gab es da bei den Christen (Kreuzzüge) ein ähnliches Vorgehen, auch heute noch erhebt die röm.-kath. Kirche den Anspruch, den alleinig richtigen Glauben zu besitzen.
Ich erkannte jedoch schon früher, dass zwischen christlichen Kirchen und Christentum ein großer Unterschied besteht. Kirchen, besonders die römisch-katholische, ist eine nur auf Macht und Finanzen ausgerichtete Organisation, welche großteils im krassen Widerspruch zu den Lehren des Jesus (Christus) von Nazareth (siehe Jesus Worte: Bibel, Neues Testament) steht. Auch wurde ich gewahr, dass bei den Bibelübersetzungen aus den Urtexten ganze Evangelien unterdrückt und wissentlich oder unwissentlich Fehler eingebaut wurden. Ein Beispiel zum Gebet des „Vaterunser“; z. B.: Matth. 6,13 Und führe uns nicht in Versuchung, sondern rette uns vor dem Bösen. Oder Luk. 11,4 … Und führe uns nicht in Versuchung. – Welch ein Unsinn! Nicht einmal menschliche Kinder müssen ihren Vater bitten, dass er sie „NICHT IN VERSUCHUNG“, also in Gefahr, bringen solle, denn ihr Vater würde wohl selbstverständlich auch ohne Bitte jede Versuchung/Gefahr von seinen Kindern abhalten; UM WIE VIEL WOHL MEHR UNSER HIMMLISCHER VATER BEI UNS MENSCHENKINDERN!! Im „Vaterunser“ muss es also heißen: … und führe uns in der Versuchung … Auch weitere Evangelisten wie Thomas, Jakobus und Maria wurden nicht in die Bibel aufgenommen.
Ihr werdet in meinem Vermächtnis feststellen, dass ich dem „Tod“ und allen damit verbundenen Vorgängen mehr Raum eingeräumt habe als dem „Leben“; und das hat seinen Grund. Ich bin davon überzeugt, dass der Tod (neben GOTT) das Wichtigste im ganzen Leben ist; nicht Kindheit, nicht Beruf, nicht Erfolg, nicht Armut, nicht Reichtum, nicht Ehe, nicht Familie, nicht Kinder, nicht Verwandte, nicht Freunde sind so wichtig wie der eigene Tod; wobei ich mir voll bewusst bin, dass die Art, wie man sein Leben lebt – mit Liebe, Hilfsbereitschaft und Fürsorge oder mit Egoismus und Lieblosigkeit gegenüber den Mitmenschen –, ganz wesentlich den eigenen Tod – in Liebe und Freude oder in Angst und Verzweiflung – bestimmen wird.
GOTT ist für mich die höchste Instanz im gesamten Universum, ER/SIE steht über allen Dimensionen, ER/SIE steht über Zeit und Raum, ER/SIE ist die Liebe, ER/SIE ist das Erbarmen, ER/SIE ist das Verzeihen, ER/SIE ist das Leben, kurz gesagt: GOTT IST!; und wir sind seine Kinder (damit meine ich zwar in erster Linie Menschen, jedoch sind damit auch alle Lebewesen gemeint). Ich habe meinen Meister JESUS im Christus gebeten: Schenke mir einen Blick und die Gnade, DEINE Liebe empfangen zu dürfen, damit ich sie an meine Mitmenschen weitergeben kann. Die Antwort kam unmittelbar, sofort, und ich hörte sie deutlich in meinem Inneren: „Bemühe dich mehr, denn meine Liebe ist ja schon lange in dir.“ Und so ist es gekommen, dass ich mich in GOTT regelrecht ganz tief verliebt habe; denn es steht geschrieben:
Siehe Bibel, Matth. 22, 34–40: „Als die Pharisäer hörten, dass Jesus die Sadduzäer zum Schweigen gebracht hatte, kamen sie bei ihm zusammen. Einer von ihnen, ein Gesetzeslehrer, wollte ihn auf die Probe stellen und fragte ihn: Meister, welches Gebot im Gesetz ist das wichtigste? Er antwortete ihm: Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit all deinen Gedanken, das ist das wichtigste und erste Gebot. Ebenso wichtig ist das zweite: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. An diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz samt den Propheten.“
Ihr sollt wissen: GOTT ist für mich weder männlich noch weiblich, weder Vater noch Mutter, ER/SIE ist einfach beides; und es fiel mir daher sehr leicht, mich in diesen weiblichen GOTT regelrecht zu verlieben. Ich rate euch, es ebenfalls zu versuchen, verliebt euch in den männlichen oder auch weiblichen GOTT (in Mann oder Frau, je nachdem, zu was ihr eine gefühlvollere Beziehung aufbauen könnt), ihr werdet sehen, welche gewaltige Wirkung ihr erfahren werdet. Tut es einfach, habt keine Angst! Das Licht der Liebe GOTTES zu uns ist so groß, dass der Sonnenschein dessen Schatten ist.
Es ist einfach wunderbar und so befreiend, in GOTT verliebt zu sein! (Probiert es doch mal aus!)
Bittet von ganzem Herzen JESUS Christus darum (oder auch die hl. Maria oder sonst einen Heiligen oder andere Meister), dass ER/SIE Euer Meister sein möge; denn es steht geschrieben:
Siehe Bibel/Bergpredigt, Matth. 7, 7–11: „Bittet, dann wird euch gegeben; sucht, dann werdet ihr finden; klopfet an, dann wird euch geöffnet. Denn wer bittet, der empfängt; wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird geöffnet. Oder ist einer unter euch, der seinem Sohn einen Stein gibt, wenn er ihn um Brot bittet, oder eine Schlange, wenn er um einen Fisch bittet? Wenn nun schon ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gebt, was gut ist, wie viel mehr wird euer Vater im Himmel denen Gutes geben, die ihn bitten.“
„Buddha“ und „Christus“ sind überhaupt keine Gegensätze. Im christlichen Glauben heißt „Christus“ der „Gesalbte“ oder der „Messias“, zugeschrieben wird diese Bezeichnung Jesus von Nazareth; Christus ist also kein Zweitname, vielmehr ist JESUS der CHRISTUS. Bei der buddhistischen Lehre verhält es sich ähnlich, nämlich „Buddha“ heißt der „Erwachte“, der „Erleuchtete“; und historisch zugeschrieben wird diese Bezeichnung SIDDHARTA GAUTAMA, er verwendete die Bezeichnung Buddha sowohl für sich selbst als auch für diejenigen, welche schon früher so wie er aus eigener Kraft, ohne fremde Anleitung, das Erwachen erlangt haben. Also ist SIDDHARTA GAUTAMA der historische BUDDHA; und JESUS von NAZARETH der wahre CHRISTUS; somit Buddha Gautama und Jesus Christus.
„DAS TIBETISCHE BUCH VOM LEBEN UND VOM STERBEN“, Sogyal Rinpoche, ist für europäische Menschen, welche mit den buddhistischen Lehren und Begriffen nicht so vertraut sind, teilweise sehr schwierig zu lesen und zu verstehen; einerseits, weil sich dieses wirklich spirituell hochwertige Werk fast nur auf die buddhistische Lehre bezieht und auf das Christentum weniger eingeht, andererseits mit buddhistischen Begriffen operiert, welche wir ohne besondere Kenntnis nicht leicht verstehen können. Ich war daher in diesem vorliegenden Nachlass von ganzem Herzen bemüht, das Verständnis des BUDDHISTISCHEN mit dem CHRISTLICHEN (nicht röm.-kath.) zu vereinen (teils zu vereinfachen), um einen klaren, durchschaubaren und übersichtlichen Zugang zu ermöglichen.

Format: 13,5 x 21,5 cm
Seitenanzahl: 236
ISBN: 978-3-99026-772-1
Erscheinungsdatum: 16.07.2013
Durchschnittliche Kundenbewertung: 5
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