Alltag & Lebensführung

Metanoeite

Norbert Kirschey

Metanoeite

Gedanken über Gott und die Welt

Leseprobe:

Einführung

Dies ist keine wissenschaftliche Arbeit. Vielmehr lege ich hier meine ganz persönlichen Gedanken zu einigen mir bedeutsam erscheinenden Themen vor. Ich versuche, das zu ergründen, was – um es mit Goethe zu formulieren – die Welt im Innersten zusammenhält. Dabei komme ich zu dem Schluss, dass Gott und die Welt zusammen gehören. Und ich sehe ferner Anzeichen dafür – wie es auch in den Botschaften von Fatima bereits verkündet wurde –, dass die Menschheitsgeschichte sich dem nähert, was als das Ende der Zeiten bezeichnet wird.
Nun sind Endzeit-Szenarien ja wahrlich kein Novum. Meist wurden sie von skurrilen Glaubensgemeinschaften missbraucht, um ihre Mitglieder ängstlich und damit gefügig zu machen. Diese Absicht liegt mir völlig fern. Vielmehr sehe ich in den Ereignissen der Endzeit die letzte und zugleich schwerste Prüfung, welcher die kollektive Bewusstheit der Menschheit unterzogen wird. Wer sie besteht, ist reif für den Aufstieg in eine höhere Bewusstheitsebene und kann viele Einschränkungen, die unser derzeitiges Erdenleben bestimmen, hinter sich lassen. Um die Prüfung bestehen zu können, ist es hilfreich, ihren Sinn zu verstehen und Zusammenhänge zu erkennen.
Es geht mir folglich nicht darum, Ängste zu schüren vor dem großen Strafgericht, welches über die sündige Welt kommen soll, sondern Hoffnung zu stiften für den Tag, an dem überraschenderweise das „Finale furioso“ der Menschheit beginnt. Zugegeben: Diese Sätze sind für manch einen „starker Tobak“, aber bitte lest weiter, bis zum Ende! Und dann denkt über alles nach!
Seit etwa 40 Jahren beschäftige ich mich mit diesen Themen und habe zahlreiche Bücher, Artikel usw. dazu gelesen. Ich hatte lange Zeit überhaupt nicht die Absicht, etwas zu veröffentlichen, und habe mir daher auch keine Arbeitsnotizen angefertigt. Somit greife ich oft nur auf das zurück, was in meinem Gedächtnis gespeichert ist, und somit vermag ich naturgemäß zu vielen Aussagen, die ich einmal gelesen habe, nicht mehr die Quelle anzugeben. Ich versichere jedoch, dass ich nach bestem Wissen und Gewissen alles sinngemäß und unverfälscht wiedergeben werde.
Alle Informationen, die ich in dieser Zeit zusammengetragen und zu einem Gedankengebäude zusammengefügt habe, waren und sind für jedermann frei zugänglich. Ich habe folglich weder eine Offenbarung erhalten noch berufe ich mich auf irgendeinen überirdischen oder religiösen Auftrag. Mein im Laufe der Jahre angewachsenes Wissen geht synchron dazu mit einem ebenso angewachsenen, mittlerweile festen Glauben einher. Glauben und Wissen sind keine sich ausschließenden Gegensätze! Ich möchte sie vergleichen mit den beiden Lagern einer Achse, um die sich alles dreht. Wenn eines der beiden Lager beschädigt wird oder sogar wegbricht, läuft die Entwicklung unrund. Hier fällt mir ein Wort des Atomphysikers und Nobelpreisträgers Werner Heisenberg ein: „Der erste Schluck aus dem Becher der Naturwissenschaften macht atheistisch. Aber auf dem Boden des Bechers wartet Gott.“
Viele Menschen unserer Zeit stehen Fragen des Glaubens distanziert gegenüber. Die mitunter antiquierte Sprache der Kirchen erreicht sie nicht mehr. Ich will auch mit diesem Buch niemanden missionieren oder zu irgendeiner Meinung überzeugen. Mein Anliegen ist vielmehr, zum Nachdenken anzuregen. Jeder kann und soll sich dann ein eigenes Urteil bilden.
Wer meint, es sei Unfug, sich jetzt im 21. Jahrhundert Gedanken über Gott und die Welt zu machen, und erst recht, sich überhaupt mit dem Ende der Zeiten zu befassen – wo wir doch alles im Griff zu haben glauben –, dem seien nur einmal folgende Ereignisse entgegen gehalten: Wenn jemand zu Beginn der 1980er Jahre, als bei uns heftig über die Nachrüstung der NATO mit neuen Mittelstreckenraketen gestritten wurde, gesagt hätte: „Was soll das Ganze? In zehn Jahren zieht die Rote Armee freiwillig aus Mitteleuropa ab, die Mauer ist gefallen und Deutschland ist wiedervereinigt“, dann hätte man diesen Menschen bestenfalls als Utopisten bezeichnet. Manch einer hätte ihn gar für verrückt erklärt. Dennoch ist das Undenkbare schon wenige Jahre später eingetreten, sogar die Sowjet-Union verschwand von der politischen Landkarte.
Es können sich also binnen kurzer Zeit Dinge ereignen, die jetzt noch unvorstellbar sind. Wenn die Zeit dafür reif ist, besser gesagt: wenn die Entwicklung den entsprechenden Stand erreicht hat, geschehen sie. Ich halte es daher für angebracht, sich mit unserer derzeitigen Situation und ihrer potenziellen Entwicklung zu beschäftigen. Dabei werden wir in manchen Dingen umdenken müssen, und daher appelliere ich mit den gleichen Worten wie vor 2000 Jahren Johannes der Täufer: haltet einmal inne, metanoeite – denket um!

Buseck, im Frühjahr 2016
Norbert Kirschey


Gott – das Zentrum der Energie

Von nichts kommt nichts. So banal dieser Satz klingt, so fundamental ist seine Bedeutung. Wenn nichts von nichts kommt, muss alles, was ist, durch etwas bewirkt worden sein, was vorher schon da war. Alles muss folglich eine Ursache haben bzw. einen Verursacher. Daher ist es vollkommen unsinnig anzunehmen oder gar zu behaupten, unsere Welt – und damit auch wir Menschen – sowie das gesamte Universum sei aus dem Nichts, sozusagen von selbst oder per Zufall, entstanden. Hinter einer solchen Anschauung steckt vielmehr die Einstellung, dass nicht sein kann, was nicht sein darf. Selbstverständlich ist es jedermanns freie Entscheidung, einen wie auch immer gearteten Schöpfer anzuerkennen oder nicht. Aber ist es wirklich so naiv, an ihn zu glauben?
Gemäß Albert Einsteins bahnbrechender Erkenntnis „E=mc2“ besteht ein unmittelbarer Wirkzusammenhang zwischen Energie und Masse, die ja nichts Anderes als Materie bedeutet. Die dritte Komponente ist die Lichtgeschwindigkeit. Wenn also die Materie, aus der unser Universum besteht, nicht von selbst entstanden sein kann, muss es etwas geben, was sie erschaffen hat. Lesen wir die Einstein’sche Gleichung von rechts nach links, kann der Ursprung von Materie nur in der Energie liegen. Materie wäre demnach nichts Anderes als schöpferisch transformierte Energie, wobei jedem Element ein spezifischer energetischer Code innewohnt. (Auf diesen Sachverhalt werde ich später noch näher eingehen.)
In Anlehnung an den Begriff des „Logos“ aus dem Johannes-Evangelium, der mit der deutschen Übersetzung „das Wort“ nur unzureichend wiedergegeben wird, definiere ich Gott als die geistige Ur-Kraft, das Zentrum aller Energie. Er hat mit dem Wort „Es werde Licht!“ den sogenannten Urknall, d. h. den Prozess in Gang gesetzt, aus dem alles, was ist – also die gesamte Schöpfung –, sich entwickelt hat.
Mit der Erschaffung des Lichts entstand auch der Faktor Zeit, den es in der geistigen Welt nicht gibt, sondern nur in der materiellen. Licht als Korpuskel und Welle zugleich ist nicht statisch, sondern es bewegt sich. Wenn auch mit der ungeheuren Geschwindigkeit von 300 000 km/sec, (im Vakuum) benötigt Licht Zeit, um wirksam zu sein. So benötigt das Sonnenlicht etwa acht Minuten bis zur Erde. Man könnte auch sagen, die Erde liegt acht Lichtminuten von der Sonne entfernt. Materie ist, wie gesagt, nichts Anderes als schöpferisch transformierte Energie. Wie zerstörerisch der umgekehrte Prozess verlaufen kann, wissen wir, seit es Atombomben gibt. Der Eingriff in den Mikrokosmos ist m. E. eine der schwerwiegendsten Verfehlungen der Menschheit, was auch für den Betrieb von Kernkraftwerken gilt. Wir sind nicht die Herren der Schöpfung, sondern selbst Geschöpfe! Wenn wir das nicht einsehen, werden wir es schmerzhaft lernen müssen.
Für mich ist Gott folglich nicht ein alter Mann mit Bart, der über den Wolken thront und mal zufrieden, mal erzürnt oder auch amüsiert unserem Treiben auf Erden zuschaut. Im Gegenteil: Er ist unermesslich dynamisch und kreativ im gesamten Universum. Nach Messungen und Berechnungen der NASA ist dieses tatsächlich unendlich – unbegreiflich, aber wohl wahr. Seit Kurzem sprechen Astrophysiker sogar davon, dass es nicht nur ein Universum gibt, sondern (unendlich?) viele, dass unser gigantisches Universum nur ein Teil eines Multiversums ist. Wie das alles zusammenhängt, wissen wir (noch) nicht. Möglicherweise kommt den sogenannten Schwarzen Löchern hier eine Art Tunnelfunktion zu. Je tiefer man in diese Thematik eindringt, desto größer wird die Achtung vor dem genialen allmächtigen Schöpfer (vgl. Werner Heisenberg).
Gott, dem Schöpfer, der universellen Energie, werden viele Eigenschaften zugeschrieben: allmächtig, allwissend, allbarmherzig, gerecht, voller Liebe, ewig usw. Wer also ist Gott? Im Alten Testament offenbart er sich als der „Seiende“, auch übersetzt als der „Ich bin“. Er ist einfach, schon immer und für immer – zeitlos. Und warum hat er uns und vermutlich noch viele andere Wesen erschaffen? Nun, da Gott vollkommen ist, impliziert diese Eigenschaft auch die Existenz eines bzw. vieler Gegenüber: Barmherzigkeit, Gerechtigkeit, Liebe usw. kann nur einem anderen Wesen, einem Gegenüber, zuteilwerden. Ein selbstgerechter und selbstverliebter Gott beispielsweise wäre sicher nicht vollkommen.


Der Mensch – ein duales Wesen

Über die Entstehung von uns Menschen gibt es zwei sich konträr gegenüberstehende Meinungen: Für die einen haben wir uns im Laufe der Evolution zum „homo sapiens“ entwickelt, für die anderen sind wir so, wie wir sind, von Gott geschaffen worden. (Kann man eine Art als „sapiens“ bezeichnen, deren Bemühen seit Urzeiten darin besteht, die eigenen Artgenossen in Kriegen umzubringen? Und die heute mit Kräften daran arbeitet, ihre eigene Lebensumwelt zu zerstören?).
Es ist unbestreitbar, dass sich die verschiedenen Arten von Lebewesen gemäß der Lehre von Charles Darwin in unterschiedlichen Lebensräumen auch unterschiedlich entwickelt haben. Die Lebewesen haben sich demnach über Generationen hin den jeweiligen Lebensbedingungen in ihrer Umwelt angepasst. Das geht beispielsweise so weit, dass sich selbst auf einzelnen, isoliert dastehenden Tafelbergen in Venezuela eine endemische Flora und Fauna entwickelt hat. Wer bzw. was sich veränderten Bedingungen nicht anpassen konnte, ist ausgestorben.
Andererseits gibt es eindeutige Fakten, die im Widerspruch zu Darwins Lehrmeinung stehen. So weist etwa Hans-Joachim Zillmer in seinem Buch „Darwins Irrtum“ wissenschaftlich belegt nach, dass Dinosaurier und Menschen gemeinsam lebten.1)Und Hartwig Hausdorf dokumentiert in seinem Buch „Nicht von dieser Welt“ jede Menge Dinge, die es nach der offiziellen Wissenschaft auf Erden gar nicht geben dürfte.2) Auf Erich von Däniken werde ich später noch zu sprechen kommen.
Die Kreationisten als Anhänger der Schöpfungslehre verteidigen mitunter vehement die Ansicht, dass der heutige Mensch von Gott aus einem Klumpen Lehm erschaffen und mit göttlichem Odem zum lebenden Wesen gemacht wurde. Die durch unzählige Funde belegte Entwicklung vom „homo erectus“ bis zum modernen Menschen wird dabei ignoriert oder verleugnet. Zweifellos stammt jedes Atom unseres physischen Körpers von unserem Planeten Erde, aber das rechtfertigt noch nicht eine derart naive Vorstellung von der Schöpfung. Die Verfasser des Buches „Genesis“ der Bibel haben doch wohl nur nach ihrem damaligen Wissensstand versucht, eine Erklärung für die Existenz des Menschengeschlechtes zu finden. Wenn Gott der Schöpfer des gesamten Universums ist, hat er letztlich auch den Menschen erschaffen. Aber nicht wie ein Kind im Sandkasten, sondern durch Erschaffung von Bedingungen, in denen sich Leben entwickeln und weiterentwickeln konnte.
Ich denke, dass im Grundsatz gar kein Dissens zwischen den beiden Positionen bestehen muss. Denn nach meiner Überzeugung ist der Mensch ein duales Lebewesen. Er wurde als geistiges Wesen erschaffen, welches von seinem Schöpfer – wie alle anderen vernunftbegabten Wesen – mit einem freien Willen ausgestattet wurde. Es war dem Menschen also freigestellt, sich in die von seinem Schöpfer vorgegebene universelle Ordnung einzufügen oder nicht. Der Sündenfall des geistigen Wesens Mensch bestand wohl nicht darin, einen verbotenen Apfel zu essen, sondern in einem massiven Verstoß gegen die universelle Ordnung, wohl wissend um die negativen Konsequenzen. „Wir lassen uns doch keine Vorschriften machen, sondern tun, was wir wollen. Konsequenzen? – Sind uns doch egal!“ Papst Franziskus sieht den Sündenfall darin, dass „wir uns geweigert haben anzuerkennen, dass wir begrenzte Geschöpfe sind“.3) Nach dem Sündenfall erhielt der Mensch seine zweite Wesenheit, die seinem nunmehr niederen Reifegrad entsprach: den irdischen Körper.
In der geistigen Welt gilt das strikte Prinzip von Ursache und Wirkung. Dies hat zur Folge, dass jede Handlung eine Konsequenz nach sich zieht, im Positiven wie im Negativen. Eine Veranschaulichung dessen, was ich hier meine, kann man in dem ausgezeichneten Mitmachmuseum „Mathematikum“ in Gießen selbst erleben. Dort wird dem Besucher das Wesen einer mathematischen Funktion erfahrbar gemacht. Sowohl jeder richtige Schritt wie auch jeder Fehltritt werden grafisch dargestellt. Übertragen bedeutet dies: Jede irdische Handlung führt zu einer entsprechenden Signatur in der geistigen Welt. So wie jeder Klick beim Computer eine Spur auf der Festplatte hinterlässt.
Meines Erachtens leidet unsere heutige Gesellschaft daran, dass man das Prinzip einer inhärenten Konsequenz vernachlässigt. Für jede begangene Missetat werden sofort Entschuldigungen gesucht und gefunden. Kaum einer ist für sein Tun noch verantwortlich, sondern zunehmend „die Gesellschaft“. Und die sorgt sich oft mehr um den Täter als um sein Opfer.
Welche Konsequenz hatte aber der Sündenfall des Menschen? Er war nach dem ersten Schöpfungsbericht als spirituelles Wesen erschaffen worden, als ein Ebenbild der geistigen Wesenheiten (Genesis, Kap. 1, 26 f.). Sein Verstoß gegen die universelle Ordnung muss so massiv gewesen sein, dass der Mensch sich selbst auf ein Entwicklungsniveau hinab gestoßen hat, welches seinem verantwortungslosen Verhalten auf der geistigen Ebene entspricht. Mit anderen Worten: Der Mensch wurde durch seine Auflehnung gegen das kosmische Gesetz auf genau die Entwicklungsstufe versetzt, die seiner geistigen Reife entspricht. Diese Stufe bedeutet offensichtlich, so lange an einen physischen tierartigen Körper auf dem Planeten Erde gebunden zu sein, wie die geistige Entwicklung keinen Aufstieg auf ein höheres Niveau zulässt. Folgerichtig wird im zweiten Schöpfungsbericht der menschliche Körper aus Substanzen des Planeten Erde erschaffen (Genesis, Kap. 2, 5 ff.).
Es ist denkbar, dass hoch entwickelte Wesen die Erde besuchten und im Einklang mit dem kosmischen Gesetz, also letztlich im Auftrag des Schöpfers, geeignete Körper von Primaten durch Genmanipulationen als „Wohnstätte“ für die gefallene Menschheit bereiteten. Natürlich unterlagen diese Körper dann der von Darwin beschriebenen Entwicklung. Ebenso den Mendel’schen Vererbungsgesetzen, wodurch auch die Generationen später erfolgte Geburt des von einem Fell bedeckten Esau erklärbar würde.
Die Einschränkung der menschlichen Fähigkeiten durch ihre physische Bindung an die Erde bedeutet zugleich einen Schutz der anderen Bewohner unserer Galaxie vor der Aggressivität des Menschen, die wir ja täglich unter Beweis stellen. Für das Individuum Mensch bedeutet das irdische Leben eine Fülle von Beschränkungen durch Raum und Zeit sowie Risiken hinsichtlich Krankheiten, Unfall, Behinderung und materielle Not. Für die Gattung Mensch bedeutet es hingegen die Chance zum Wiederaufstieg. In diesem Kontext stellt sich natürlich auch die Frage nach dem Tod. Durch den Sündenfall hat der Mensch seine Unsterblichkeit verwirkt. In der Bibel lesen wir dazu: „Nun geht es darum, dass er … nicht ewig lebt“ (Genesis, Kap. 3, 22). Der Tod ist somit die logische Konsequenz aus unserer zeitweiligen Existenz im irdischen Körper, aber nicht als Strafe eines rachsüchtigen Gottes zu verstehen. Nach meinem Verständnis besteht die Funktion des Todes darin: Nach einer Phase der Erfahrung und Bewährung auf Erden bekomme ich die Möglichkeit zur Reflexion, was die christlichen Kirchen leider als Fegefeuer bezeichnen. Wenn ich noch nicht die Reife für die nächste Entwicklungsstufe erreicht habe, kehre ich mit einer höheren Einsicht versehen wieder in einem neuen Leib auf die Erde zurück – nichts Anderes bedeutet der Begriff der Reinkarnation. Vermutlich haben wir alle schon mehrmals auf Erden gelebt, sowohl als Mann wie auch als Frau. Selbst die katholische Kirche stellt die Reinkarnation nicht in Abrede. Sie lehrt sie jedoch nicht offiziell – verständlich, denn mancher Zeitgenosse würde sich sagen: Im nächsten Leben werde ich ein guter Mensch sein, dieses Mal will ich aber noch meinen Spaß haben.
Meine Kernaussage an dieser Stelle lautet: Nach dem (Ab)-sterben meines irdischen Körpers lebt mein Ich auf einer anderen Ebene weiter. Nicht als amorphe Masse wie ein spukendes Schlossgespenst, sondern ganz konkret als selbst-bewusstes Individuum mit erweiterten, da nicht mehr erdgebundenen, Sinnes- und Geistesfähigkeiten.

Format: 13,5 x 21,5 cm
Seitenanzahl: 72
ISBN: 978-3-95840-175-4
Erscheinungsdatum: 23.06.2016
EUR 13,90
EUR 8,99

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