Alltag & Lebensführung

L(i)ebe dich selbst

Sandra Plaar

L(i)ebe dich selbst

und du wirst den Helden in dir finden

Leseprobe:

KAPITEL 19
DIE KRAFT DER GEDANKEN

Glaube versetzt bekanntlich Berge. Diese Erfahrung durfte ich vor über 24 Jahren machen. Damals lag ich auf der Intensivstation. Aufgrund der Einnahme einer Malariaprophylaxe erkrankte ich am Lyell-Syndrom. Dabei handelt es sich um eine maximale Überempfindlichkeitsreaktion auf eine Medikamentensubstanz. In der Folge bilden sich großflächige Brandblasen, die Haut löst sich in Fetzen ab. Auch die Schleimhäute werden in Mitleidenschaft gezogen. In vielen Fällen endet die Krankheit tödlich. Ich verlor die gesamte Haut, Nägel und Haare. Meine Überlebenschancen standen denkbar schlecht. Die Ärzte hielten es für höchst unwahrscheinlich, dass ich bei einer derart ausgedehnten Ablösung der Haut nur die geringste Aussicht auf Genesung hätte. In der Phase, als die Schmerzen unerträglich wurden, löste ich mich von meinem Körper. Meine gesamte Energie schien sich in einer leuchtenden Kugel, die über meinem Herzen schwebte, zu sammeln. Es war, als würde sich alles, was mich ausmachte, in energetische Schwingung verwandeln. Die Grenzen, die mir mein Körper auferlegte, wurden buchstäblich aufgelöst. In diesem Moment verspürte ich eine tiefe Verbindung mit allem, was existierte. Diese Verbundenheit ging weit über das hinaus, was ich aus meinem irdischen Leben kannte. Da gab es eine neue Dimension, von der ich nicht mal ahnte, dass sie existierte. Doch es fühlte sich so selbstverständlich an, als hätte ich das Wissen darüber ewig in mir getragen. Alles war mit allem verbunden. Ein Netz aus pulsierendem Licht, ähnlich einem Teppich, der aus lauter goldenen Fäden gewoben schien. Nur dass sich dieser Teppich in alle Richtungen in die Unendlichkeit ausdehnte. In diesem Zustand empfand ich keinerlei Schmerz. Ich fühlte mich leicht und unbeschreiblich frei. Hier konnte mir nichts und niemand etwas anhaben. Es war, als schwebte ich auf einem Meer, das aus Licht und bedingungsloser Liebe bestand. Eine Liebe, die ich noch nie zuvor in einer derartigen Intensität erfahren hatte. Eine Zuneigung, die einfach da war, ohne dass ich sie mir verdienen oder erarbeiten musste. Sie stand mir zu, allein aufgrund der Tatsache, dass ich war.

Obwohl die Lichtkugel von außen betrachtet nicht größer als ein Fußball war, konnte ich mich in ihrem Innern unendlich ausdehnen. Die Begrenzungen von Raum und Zeit verloren ihre Gültigkeit. Ich hatte Zugang zu den Gefühlen und den Gedanken der Menschen, die um mich bangten. Ich spürte deren Verzweiflung und Ohnmacht. Die Angst, dass ich nicht überlebte, die ich bei den anderen wahrnahm, stand im krassen Gegensatz zur Sicherheit, die ich in meinem Innern spürte. Die Frage danach, zu sterben, stellte sich mir gar nicht. Es stand für mich zweifellos fest, dass
ich es schaffte.
Manchmal hatte ich das Bild eines ausgedehnten Wolkenteppichs vor mir, aus dem der zerklüftete Gipfel eines Berges ragte. Ich balancierte leichtfüßig und beschwingt über die schmale Bergkante. Obwohl ich die schroff abfallenden Steilwände unter der Wolkenschicht nicht sehen konnte, wusste ich, dass ein Fehltritt, eine Unachtsamkeit den Sturz in den gewissen Tod bedeutete. Das Vertrauen in mich, dass ich den Balanceakt vollkommen beherrschte, ließ mich eine ungeahnte Größe in mir erfahren. Solange ich ganz bei mir blieb, an mich selbst glaubte, mich nicht auf den Gedanken, dass ich fallen könnte, einließ, konnte mir nichts passieren.

Ich habe keine Ahnung, wie lange ich in diesem Zustand ausharrte. Ich hatte mittlerweile jeglichen Bezug zur Zeit verloren. Ich konnte nicht benennen, ob ich erst Tage oder schon Wochen auf der Intensivstation lag. Meine Mutter hat mir später erzählt, dass ich ihren Besuch nicht immer mitbekam, weil ich oft schlief. Ich hatte stets den Eindruck, bei vollem Bewusstsein zu sein. Nur fühlte sich das zeitweise so ganz anders an als das, was ich bisher kannte.
Als ich aus dieser Dimension in meinen Körper zurückkehrte, nahm ich das Gefühl von innerer Stärke und Sicherheit mit. Selbst der schreckliche Anblick meines Körpers, der sich regelrecht aufzulösen schien und einer einzigen, blutenden Wunde wich, noch die qualvollen Schmerzen, die ich, sobald ich wieder im Körper drin war, wahrnahm, konnten mich von der Überzeugung abbringen, dass ich überlebte.

Ich werde häufig gefragt, woher ich die Kraft nahm, mich nicht aufzugeben. Ich glaube heute, dass es die Verbindung zu Gott war, die ich unmittelbar spürte. Seine Präsenz erfüllte mich mit Licht und einer unendlichen Liebe, die mich schützend umhüllte, die mich all die Schmerzen ertragen ließen. Es war, als hielte er meine Hand und führte mich zurück ins Leben, mit einer unmissverständlichen Klarheit, dass es noch nicht an der Zeit war, um zu gehen, machte er mir deutlich, dass er mich noch nicht zu sich gerufen hatte. Ich hatte noch eine Aufgabe auf Erden zu erfüllen. Es ist schier unmöglich, diese Erfahrung in Worte zu fassen. Bloße Wörter können nicht annähernd ausdrücken, was ich damals empfand.
Ich nahm die Aufgabe an, obwohl ich keinen blassen Schimmer hatte, worin sie eigentlich bestand. Aber ich spürte, dass alles, was sich abspielte, seine Richtigkeit hatte und einem höheren Plan folgte.

Damals hatte ich noch nie von der Technik des Visualisierens gehört. Intuitiv machte ich genau das Richtige. In meiner Fantasie ließ ich mein Leben wie in einem Film an meinem inneren Auge vorbeiziehen. Die Bilder standen in krassem Gegensatz zu meinem Zustand. Ich durchlebte sie immer wieder, sodass sie begannen, sich echter anzufühlen als die Realität. Eine dieser Imaginationen war besonders intensiv. Ich stellte mir vor, wie ich auf einer Blumenwiese tanzte. Mich so lange drehte, bis mir schwindlig wurde und ich mich ins Gras fallen ließ. Ich grub meine Finger tief ins saftige Grün. Sonnenstrahlen ließen den erdigen Geruch als warmen Dunst emporsteigen und sich mit dem Duft der blühenden Maiglöckchen und Narzissen vermischen. Es roch nach Frische und Neuanfang. Rings um mich vernahm ich das schallende Lachen von Kindern, meinen Kindern. Ich schaute in ihre lachenden Gesichter, sah das Glitzern in ihren Augen, das die pure Lebensfreude widerspiegelte. Mein Herz war voll von Liebe für diese wundervollen Geschöpfe. Sie rissen ihre Hände in die Höhe, kreischten und jubelten. Sie jagten sich in kindlichem Übermut, bis sie sich erschöpft neben mir auf den Boden warfen. Wir kitzelten uns, bis uns vor Lachen der Bauch schmerzte. Auf dem Rücken liegend schauten wir versonnen in den Himmel. Suchten in den vorbeiziehenden Wolken nach Figuren und Tieren. Die Sonne wärmte meine helle, makellos gesunde Haut, der Wind streichelte sie liebkosend. Es fühlte sich an, als ob wir das Leben und die Farbe des Himmels tief in uns aufsogen, um eins mit ihm zu werden. Über uns die Unendlichkeit, in uns das pralle Leben. Wir pflückten Gänseblümchen, die keck ihre weißgelben Köpfchen in die Höhe reckten. Wir flochten Kränze und Ketten, mit denen wir uns gegenseitig schmückten. Ich war erfüllt von Dankbarkeit, spürte, wie das Leben mit jedem Herzschlag in mir pulsierte.

Die Bilder, die ich mir damals ausgemalt habe, sind wahr geworden. Ich denke noch heute daran, wenn ich mit meiner Tochter im Frühling die ersten Gänseblümchen suche und wir uns damit schmücken. Dann empfinde ich immer das gleiche Gefühl von Dankbarkeit, Gnade erfahren zu haben, innerlich knie ich in Demut nieder vor der Schöpfung und dem Geschenk des Daseins. Ich habe das Unmögliche möglich gemacht. Entgegen allen Prognosen habe ich mich geweigert, zu gehen. Mein Mantra, das ich in dieser schweren Zeit immer wieder aussprach, hat sich erfüllt: Ich lebe!

Im Alter von 23 Jahren hatte ich meine persönliche Heldenreise angetreten. Eine innere Reise, bei der nicht weniger auf dem Spiel stand als mein Leben. Nur dass ich sie nicht ganz freiwillig antrat. Ich wurde mitten hineingeworfen, hatte keine Zeit, mir zu überlegen, ob ich mich diesem Unterfangen stellen wollte. Diese Möglichkeit hatte ich vertan, als ich die unzähligen Anzeichen, dass meine oberflächliche Lebensweise dringend einer Kursänderung bedurfte, ignoriert und mich dem inneren Ruf nach Veränderung verweigert hatte. Ich stellte mich der Herausforderung, wuchs über mich hinaus und besiegte meine Krankheit. Ich kehrte zurück ins Leben mit der Erkenntnis, dass es da Dinge gab, die sich der Ratio entziehen. Dass viel mehr Kraft in uns steckt, als wir für möglich halten. Eine Energie, die Naturregeln ihrer Gesetzmäßigkeit beraubt. Es ist der Glaube an sich selbst und die Kraft der positiven Gedanken, die Berge versetzen können. Es ist die Erfahrung des Sieges über dich, der dir hilft, dich erneuten Krisen des Daseins zu stellen und sie als das zu sehen, was sie sind: Prüfungen, die dazu dienen, die Ansichten und Lebensweisheiten zu festigen.

Seit ich meine Autobiografie „Ich bin“ veröffentlicht habe, konnte ich diese Erfahrungen mit meinen Lesern teilen. Im Austausch durfte ich Menschen mit meiner Geschichte berühren, sie inspirieren, sich auf einen inneren Weg aufzumachen. Ich konnte sogar Schwerkranke ermutigen, sich nicht aufzugeben und weiterzukämpfen. Für mich ist auch das ein Geschenk.

Dass Gedanken enorm kraftvoll sind, zeigt auch das Experiment, das im Nahrungsmittel-Qualitätslabor der Hagalis AG durchgeführt wurde. Dabei wurden drei Liter Wasser aus dem Bodensee geschöpft und in drei gleich große Zylinder gefüllt.
Der Experimentleiter nahm daraufhin den ersten Zylinder in die Hand und sagte zum Wasser: „Du bist ein wunderbares Wasser, kristallklar, von höchster Qualität, ich liebe dich.“ Zur Verdeutlichung schrieb er den Satz „Ich liebe dich“ auf ein Etikett, das er auf den Zylinder klebte.
Nun nahm er den zweiten Zylinder und sagte zum Wasser: „Du bist verseuchtes, dreckiges, stinkendes Abwasser, ich hasse dich.“ Auch hier beklebte er den Zylinder mit einem Etikett, auf dem der letzte Teilsatz geschrieben stand.
Das dritte Wasser rührte niemand an und niemand sprach zu ihm.
Anschließend destillierte der Leiter des Experiments die feststofflichen Teile aus dem Wasser heraus und ließ sie bei Raumtemperatur kristallisieren. Nach vier Stunden war die mentale Beeinflussung des Wassers unter dem Mikroskop erkennbar.
Das „geliebte Wasser“ wies viele 60-Grad-Strukturen auf, ähnlich einem Tannenbaum. Das „gehasste Wasser“ zeigte einen Aufbau mit 90-Grad-Winkeln. Das unbeeinflusste Wasser wies eine Mischung der vorangehenden Formen auf.
Die Strukturen, die das geliebte Wasser aufzeigt, entsprechen biologisch leicht abbaubaren Substanzen. Das Wasser mit den 90-Grad-Winkeln ist vergleichsweise genauso schädlich wie verseuchtes Wasser. Es bereitet dem Körper enorme Probleme, überfordert das Immunsystem.
Das Experiment zeigt, dass innerhalb kürzester Zeit nur aufgrund des Gefühls „Hass“ aus relativ gutem Bodenseewasser verseuchtes Abwasser wird. Wenn man bedenkt, dass ein junger Erwachsener aus etwa 60 Prozent Wasser besteht, kann man sich denken, was negative Gedanken im Organismus bewirken.

Der Mystiker und Heiler Daskalos ist überzeugt, dass Gedanken gestaltende Wirkung haben. In diesem Zusammenhang spricht er von sogenannten Elementalen: „Die Zukunft ist eine offene Frage, weil die Menschen die Freiheit besitzen, Elementale ihrer Wahl zu erzeugen, die wiederum die Beschaffenheit der Zukunft gestalten werden.“

Jeder ausgesandte Gedanke und jedes Gefühl ist ein Elemental. Dieses kann unabhängig von ihrem Erzeuger –, also demjenigen, der es ausgesandt hat – eine Existenz haben. Alles, was wir je tun oder denken, ist im universalen Gedächtnis gespeichert. Ein Elemental löst sich erst dann auf, wenn es seine Aufgabe, wozu es erschaffen wurde, erfüllt hat. Es wird immer zum Erzeuger zurückkehren, ähnlich wie ein Bumerang. Aus diesem Grunde ist es wichtig, zu erkennen, dass wir für die Folgen unserer Gedanken und Taten einzustehen haben.
Die Wirkung von negativen Elementalen hat sich im Experiment mit dem Wasser eindrücklich gezeigt. Wie sieht es jedoch aus, wenn ich negative Elementale gegen einen Menschen richte? Daskalos erklärt dazu, dass bei einem Menschen, der Adressat des negativen Elementals ist, nur insofern eine Wirkung erzeugt wird, wenn er auf der gleichen Ebene schwingt. Ansonsten trifft das Elemental auf seine Aura, prallt dort ab und wird auf den Erzeuger in verstärkter Kraft zurückfallen. Senden wir gute Elementale aus, für die der Adressat noch nicht bereit ist, prallen sie ebenfalls an dessen Aura ab und kehren zum Erzeuger zurück. Das Elemental hinterlässt aber in der Aura des anderen Spuren. Die Kraft wird dortbleiben und kommt zur Wirkung, wenn der andere bereit ist, die entsprechende Schwingung zu erzeugen. Gutes geht nie verloren.

Konzentriere ich mich auf etwas, dann hole ich es ins Bewusstsein und lade es mit Energie auf. Je mehr Energie ein solches Elemental erhält, desto wahrscheinlicher wird es zur Realität.
Denke ich immerzu, die Welt sei ungerecht, so wird sie sich mir als solche zeigen. Denke ich jedoch, die Welt ist mir wohlgesonnen, werde ich die Bestätigung dessen geradezu anziehen. Die Welt spiegelt mir die Art und Weise, wie ich zu mir stehe. Hör auf, gegen das zu kämpfen, was du nicht haben willst. Du machst es dadurch lediglich größer. Entscheide dich für das einzutreten, was du willst.
Eigentlich ist es nach dem Resonanzgesetz recht simpel: Gleiches zieht Gleiches an. Das Positive das Positive, das Negative das Negative. Bin ich im Einklang mit mir selbst, fühle ich mich glücklich, so werde ich wie ein Magnet all das anziehen, was mich noch glücklicher macht. Aus diesem Grunde ist es bedeutend, dass du deine Gedanken kritisch überprüfst. Die Übung, die ich im Kapitel 11 erläutert habe, hilft dir dabei, deine Gedanken kritisch zu hinterfragen.






Der Gedanke manifestiert sich als Wort;
Das Wort manifestiert sich als Tat;
Die Tat entwickelt sich zu einer Gewohnheit;
Und die Gewohnheit verhärtet sich zum Charakter.
Also beobachte die Gedanken und ihre Wege mit Sorgfalt,
Und lass sie aus der Liebe entstehen,
Die geboren wird aus dem Mitgefühl für alle Lebewesen.

(Buddha)






KAPITEL 20
FAITES VOS JEUX!

„Faites vos jeux!“ fordert der Croupier zum Spieleinsatz auf.
Du hast bis hierhin schon einiges geleistet. Du hast dich entschieden, deine Heldenreise anzutreten, du hast dein Vorhaben und deine Ziele formuliert und du hast dein Unterbewusstsein im Visualisieren darauf eingestellt und programmiert. Nun wird dein Einsatz gefordert. Ein Sprinter stellt sich auch nicht an die Startlinie und befiehlt seinen Beinen: „Los, lauft schnell!“, in der Hoffnung, einen neuen Weltrekord aufzustellen. Er hat viele schweißtreibende Trainingseinheiten absolviert, Hanteln gestemmt, um die Muskeln zu stählen und seine Bewegungsabläufe harmonisiert. Kein Bergsteiger stellt sich an den Fuß der Steilwand und meint zu seinem Körper: „So, nun klettere mal schön hoch!“ Er hat sich die notwendige Ausrüstung besorgt. In unzähligen Stunden hat er sich die eingespielten Bewegungsabläufe und Griffe eingeprägt, um einen sicheren Aufstieg zu gewährleisten. Gedanklich ist er die Klettertour x-mal durchgegangen und hat sie verinnerlicht.
Genauso verhält es sich mit deinem Vorhaben. Nur wer bereit ist, seinen Einsatz zu leisten, wird den Gewinn einfahren. Allerdings kannst du dein Projekt noch so oft in Gedanken durchspielen, wenn du es nicht in die Tat umsetzt, bleibt es ein Luftschloss. Überlege, welche Schritte notwendig sind, um deinen Plan zu realisieren. Vielleicht musst du einen Fortbildungskurs besuchen, eine neue Sprache erlernen, dir das nötige Equipment besorgen. Erst wenn du über das notwendige Know-how verfügst, kannst du deine Wünsche wahr werden lassen.
Aber ich muss dich gleich vorwarnen: In der Regel bedingt die Umsetzung deiner Träume das Verlassen deiner Komfortzone. Du wirst gezwungen sein, dein vertrautes Terrain zu verlassen und neue Wege zu beschreiten. Oftmals braucht es Mut, das zu tun, was man gerne macht. Es verlangt Courage, gegen den Strom zu schwimmen. Gerade in dieser Phase kann es sein, dass du dich inneren Dämonen wie Angst, Zweifeln oder alten Verletzungen zu stellen hast. Unter Umständen stößt du auch in Form von Neidern, Zweiflern oder Kritikern auf äußeren Widerstand. Geh deinen Weg Schritt für Schritt. Akzeptiere, dass dazu auch Rückschläge, Fehler und Irrtümer gehören. Gib den Anspruch auf das Perfekte auf, denn Perfektion ist der vorzeitige Tod des Versuchs. Perfektionismus beraubt dich deiner inneren Freiheit und tötet jede Kreativität frühzeitig ab.
Mach keinen Plan B. Konzentriere dich ausschließlich auf Plan A. Die Option auf eine Alternative hält an deinem Zweifel fest und du steuerst zwangsläufig auf das Scheitern deines eigentlichen Wunsches zu.
Lass dich nicht entmutigen, wenn es nicht beim ersten Anlauf klappt. Sieh es als Ansporn, dich umso entschlossener deiner Aufgabe zu stellen. Berufung ist etwas, das dir mehr Antrieb geben wird als alles andere.

In den folgenden Kapiteln möchte ich einige Hindernisse, die sich dir in den Weg stellen können, erläutern und sie gleichzeitig entschärfen.


Format: 13,5 x 21,5 cm
Seitenanzahl: 186
ISBN: 978-3-99064-023-4
Erscheinungsdatum: 30.08.2017
EUR 17,90
EUR 10,99

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