Alltag & Lebensführung

Leben in Liebe - Erkenntnisse in Dankbarkeit

Renée Wurm

Leben in Liebe - Erkenntnisse in Dankbarkeit

Methoden zur Selbstheilung

Leseprobe:

„Ich fühle, deshalb denke ich, ich bin“





Dankbarkeit und Mitgefühl
Alle sind wir EINS


Das macht den Sinn des Erlebens aus

Dieses Erfahren des Lebens durchwandelt jedes Wesen
in all seiner Eigen-Sinn-Haftigkeit.

Eigen – weil es sich um ein Individuum handelt.
Sinn – weil wir immer nach ihm suchen.
Haftigkeit – weil wir für unser Handeln oder
Nicht-Handeln haften, – weil jede Handlung
eine Schlussfolgerung nach sich zieht.

Erfahrungen lassen sich nicht ausblenden. Unser ganzes Wesen verlangt nach ihnen. Sie sind das Leben selbst, sie beflügeln unseren Geist, ernähren unsere Seele, auch dann, wenn sie nicht nur in angenehmer Form uns überraschen. Freudige Ereignisse nimmt man selbstverständlich als Fortschritt wahr. Man denkt nicht einmal darüber nach. Warum ist es so geschehen? Es ist keine Kunst, sie zu kultivieren. Die unangenehmen Erlebnisse möchten wir gern ausblenden, weil sie Leid und Schmerz in allen unseren Körpern verursachen. Das Ausblenden funktioniert nicht dauerhaft, deshalb zwingt uns das Leid, nach den Ursachen zu suchen und sich ihnen zu stellen. Uns stellt sich immer wieder die Frage: „Was kann ich tun, um nicht im Leid und im Leiden verhaftet zu bleiben?“ Nach langem Suchen und Forschen fand ich nicht nur die Antwort, sondern auch den Weg zur praktischen Umsetzung dazu. Diesen Weg möchte ich Ihnen gerne aufzeigen.

Es lebe die Freiheit!




Liebe Sinn-Suchenden!

Lassen Sie sich inspirieren, Ihre eigene Natur zu erkennen, Ihr eigenes Dazutun zu erleben, Ihre Sinne zu erweitern und Ihr Lebensspiel im positiven Sinn zu ändern. Sodass für Sie Freude und Liebe in Ihren Erfahrungen wahrlich erfahrbar werden, durch ein toleranteres und entspannendes Fühlen und Denken über so manche Lebenssituation.

Sollten wir unseren Seelenwunsch und Ruf nach Ganzheit und Heilung verspüren, ist es von großem Vorteil, die geistigen Gesetze, die der kosmischen Ordnung, dem universellen Geist entsprechen, zu kennen und anzuerkennen. Durch unsere Unbewusstheit besiegeln wir unser Schicksal, weil wir keine Kenntnisse über die Zusammenhänge dieser Ordnung besitzen. Oder wir arbeiten ganz bewusst mit der rationalen Verdrängungsweise unseres Ego-Willens, indem wir dagegen agieren. Beide Handlungsweisen bewirken nur eine Wiederholung und eine Neuauflage eines gesteigerten schmerzhafteren Leidensprozesses des Lebens bzw. Erlebens.
Wir können mit unserem Schicksal nicht verhandeln – daher wäre es besser, wir handeln entschieden aus einer höheren Sicht mit offenem Herzen in allen Belangen, denen wir auf unserem Weg begegnen.




Verändere Dich!

Das Leben, die Menschen und ihre Begleiterscheinungen sollten sich ständig verändern, damit eine Neuformation möglich wird. Wir erwarten von unseren Partnern, dass sie sich verändern müssen, dass sie uns in der Zukunft mehr Achtung, Anerkennung, mehr Liebe schenken. Mit dieser Aufforderung erhoffen wir uns, die Gemeinsamkeiten zu stärken, und fordern von ihnen, diese durchaus positiven Eigenschaften in die Beziehung einzubringen. Ja, wir drohen ihnen, erpressen und manipulieren sie, aus Angst, sie, unsere Partner und den Status zu verlieren. Haben Sie sich schon einmal hinterfragt, ob diese Erwartungshaltung gerecht ist, ob auch Sie den richtigen Beitrag dazu leisten, ob vielleicht Ihr Partner nicht genauso denkt und etwas von Ihnen erwartet, was Sie nicht bereit sind zu geben? Wo liegt die Wahrheit? Alle glauben wir, im Recht zu sein und es einfordern zu müssen.
Ganz natürlich ist unser Wunsch nach Änderung zu unserem Besten. Wenn wir achtsam sind, können wir zwischen Veränderung und Änderung klar unterscheiden.
Die Silbe „ver“ verkörpert bereits den Trugschluss des faulen Kompromisses, des Sinnierens und Diskutierens durch den rationalen Verstand, der nur Bruchteile zur Lösung anbietet. Die Vorsilbe „ver“ zeigt nur die Möglichkeiten des Tuns auf. Hier geht es immer noch um den Prozess des Denkens. Z. B.: verändern = ist möglich oder auch nicht! Vielleicht bleibt es nur beim guten Vorsatz. Setzen wir dann unser gedanklich festgelegtes Vorhaben in die Tat um, weil wir es erstrebenswert finden, dies zu tun, dann agiert der gesamte Geist (Denken und Fühlen) auf einer neuen Ebene. Wir haben etwas geändert. Wahrhaftig haben wir eine Änderung erschaffen, welche allen einen Fortschritt bringt. Die notwendige Erkenntnis und Einsicht (ohne manipulativen Einfluss) ist die Voraussetzung, sie beschleunigt den Weg in allen Bereichen des Handelns.
In geschäftlichen Belangen könnte ebenso der gemeinsame Erfolg durch die Einhaltung der geistigen Gesetze zur schnelleren effektiveren reineren Lösung führen. So betrachtet und beachtet, könnten alle Beteiligten gemeinsam eine Win-win-Situation mühelos erreichen. Man nennt diesen Weg (lat.) „modus vivendi“ – gangbarer Weg, Einigung für verträgliches Zusammenleben.


Bereicherung meiner Beziehung zu mir und
meinen Partnerschaften durch modus vivendi


Der Schlüssel zur positiven Änderung in privaten und in geschäftlichen Bereichen liegt einfach nur in der Anwendung des Gesetzes der universellen allumfassenden bedingungslosen Liebe. Universelle Liebe führt uns zur Ganzheit auf unserem individuellen Weg der Meisterschaft des geistigen Menschseins einer größeren Wesenheit.

Ein großer Katalysator dazu ist die Selbstironie. Lachen Sie mal über sich selbst! Selbstironie beherbergt Humor (eine Form des leichten Nehmens), die zu den höchsten Tugenden der Intelligenz und des menschlichen Seins gehört. Wir gehen milder mit uns und unseren Mitmenschen um. So geben wir uns selbst Sympathie, die in Mitgefühl fließt, die unsere Mitmenschen erreichen und spüren, wenn sie nicht aus purem Egoismus, sondern aus wahren Gefühlen stammt. Es ist die Gelegenheit, eine andere Sichtweise einzunehmen, und sie ist ein Zugeständnis unserer aller Verfehlungen, die viel Toleranz beinhaltet und Gemeinsamkeiten schafft. Keiner ist fehlerfrei! Ebenso erschafft sie neue Werte in unserem Denken, weil die Emotionen transformiert und die Gefühle beachtet und freigegeben wurden. Bitte nicht zu verwechseln mit der Oberflächlichkeit, die aus der egomanischen Reaktion einer Selbstverherrlichung stammt. Diese erzeugt in unserem Gegenüber Widerstand, Hohn und Kleinheit. Sie beinhaltet weder Liebe noch Respekt vor sich selbst, schon gar nicht vor anderen Personen. Nur wer sich selbst liebt, kann ein heiteres Über-sich-selbst-Lachen hervorbringen, weil diese Art von Humor in diesem Moment Einsicht, Reue, Verzeihen mit der Loslösung repräsentieren. Unsere Gefühle lassen es uns klar unterscheiden. Tiefe Einsichten werden zwar dadurch nicht erzeugt, aber eine Entschärfung bei gewissen Lebenssituationen wird erreicht.

Mögen auch unsere individuellen Lebenspläne verschieden sein, wir alle haben eine gemeinsame Lebensaufgabe. Die eigene Meisterschaft als unser Lebensziel anzupeilen. Das äußert sich als Spiegel unserer Gemeinsamkeiten als Seelen-Wesen, die Erfahrungen machen in den vielfältigsten Formen und Verbindungen, im Zusammenspiel unseres persönlichen Ausdruckes des Denkens, Fühlen und des Handelns. Was bedeutet es, der eigene Meister zu sein: Der Meister übernimmt die volle Verantwortung, ohne in die Opfer-, die anklagende Rolle oder in die Täter-Rolle zu gelangen. Der Meister erkennt, welche energetischen Strukturen dieses Spiel am Laufen halten. Er jammert nicht, er ist nicht verletzt oder gekränkt, sein Ego ist ausgeschaltet, weil er hinter jeder Aktion einer handelnden Person einen Liebesdienst in seiner Auswirkung annimmt.
Es ist eine große Kunst, diesen Mechanismen und dem Automatismus zu entgehen. In Machtspielen haben wir viel Übung und sind wirklich Meister der Erfahrungen ohne größere bzw. tiefere Erkenntnisse! Als Meister das Lebensspiel zu betreiben, verlangt von uns ein höheres Bewusstwerden, damit wir unsere Gemeinsamkeiten und Verantwortungen aus den Erlebnissen schlussfolgern können. Das Schöne ist, damit bringen wir uns gemeinsam voran. Es ist unser großer Beitrag für die Evolution der gesamten Menschheit und aller Wesen auf diesem Planeten Erde, der auch unsere Galaxie in Schwingung – im besten Fall in Harmonie – bewegt.

Wir sagten ein deutliches „JA“, als wir in dieses Leben traten.
„Diesmal wird es funktionieren!“, meinten wir beim Eintritt in diese Inkarnation.

Unser inneres Wesen kennt die kosmische Ordnung. Nur wir haben verlernt, diese inneren Impulse wahrzunehmen. Und jetzt besteht unsere größte Aufgabe in diesem Leben, diese Gesetzmäßigkeiten wieder in unser Leben zurückzuholen und zu integrieren.

Zur Vertiefung hierzu empfehle ich die präzisen detailreichen Ausführungen von Herrn Prof. Kurt Tepperwein in seinem Buch: „Die geistigen Gesetze“, Erkennen, verstehen, integrieren, Arcana Goldmann-Verlag, TB 21610, zu studieren. Die darauf aufbauenden Übungen ermöglichen jedermann eine rasche persönliche Erfahrung.

Ihnen diese Gesetze hier im Einzelnen vorzustellen ist nicht mein Ansinnen. Der Inhalt dieses Buches und diese enthaltenen Übungsmethoden sind vollkommen von ihnen durchflutet und nach allen diesen Naturgesetzen ausgerichtet.
Ein Gesetz möchte ich im Besonderen hervorheben.




Das Gesetz der Harmonie

Das Gesetz der Harmonie ist der Grundpfeiler, nach dem das gesamte Universum in seiner Interaktion strebt. Unschwer an unseren eigenen Gefühlen zu erkennen, wenn wir uns wohlfühlen, dann sind wir in Balance und Harmonie, verbunden mit unserem höchsten Bewusstsein zum Wohle des Ganzen.
Aber wir erfühlen auch die Disharmonie, wenn wir einen faulen Kompromiss akzeptieren oder einen falschen Weg eingeschlagen haben. Wir hadern mit unserem Schicksal und oder mit unserem schlechten Gewissen. Sofort wird in uns und um uns die allumfassende Dis-Harmonie im vollen Ausmaß spürbar. Dies brennt uns auf der Seele und wir haben große Mühe, uns selbst solche Fehler zu verzeihen. Unser Ego-Verstand (narzisstisches Verhalten) hat uns in die eigene Falle gelockt. Um aus dieser wieder herauszukommen, bedarf es einer Änderung unserer Einstellung, Überzeugungen und Glaubenssätze, hauptsächlich größere Erkenntnisse und den Willen zur Absicht der Änderung dazu.


Sind Sie bereit, sich diese Harmonie zu schenken
und allgegenwärtig wirken zu lassen?


Mit diesen nachfolgenden Arbeitsmethoden, die ich Ihnen gerne anbieten möchte, erreichen wir ein konkretes nachhaltiges Handeln, im Einklang mit den universellen Gesetzen der bedingungslosen Liebe. Innere und äußere Harmonie sind der Lohn für Ihre Bereitschaft, an sich selbst zu arbeiten. Ihr eigenes Fühlen, Denken und Handeln zu erkennen und mit viel Dankbarkeit in Selbstliebe dieses Wirken und ihre Resultate anzunehmen.
Die Methoden sind einfach, so wie das universelle Leben selbst. Dem Intellekt, dem Verstand sind sie viel zu simpel und öde. Er wird sich heftig dagegen wehren, sich aufbäumen, bis Sie ihn besänftigen, ihn zur Seite nehmen (weil Sie nicht der Verstand sind), bis Sie es schaffen, mit Ihrem ganzen Wesen der Einfachheit des EINSSEINS zu dienen.


In Liebe erreichen wir die Gleichheit aller Wesen in der Existenz


Dazu benötigen wir unsere Entschlossenheit und die essentielle Zutat der gefühlten Dankbarkeit.




Dankbarkeit

Die Dankbarkeit ist die Anerkennung selbst. Sie schafft die größten Wunder. Und sie ist die intelligenteste, machtvollste Präsenz in Ihrer Ausrichtung auf ein Leben in Zufriedenheit, Harmonie und Schönheit.

Unterschätzen Sie bitte nicht die Macht der Dankbarkeit!

Dankbarkeit entfaltet Demut und Verzeihen (besser gesagt: ein radikales Loslassen). Sie sind die wichtigsten Schritte im Prozess zur seelischen Heilung und zu unserem Wohlbefinden.
Dankbares Empfinden ist der einfachste Weg, frei zu sein und jedem Menschen seine Freiheit zu schenken. Durch sie gewinnen wir Freiheit von Gier, Missgunst: wie Eifersucht – Neid, Angst, Wut, Verletzungen/Kränkungen, Sorge/Kummer, Trauer und Übererregtheit. Im Gewahrsein der Dankbarkeit verlieren wir alle diese anstrengenden energieraubenden Emotionen. Sie schützt uns vor negativen Gefühlen, den falschen Ansichten, welche aus einem unreifen Vergleich des menschlichen Verstandes kommen. Dankbarkeit reinigt unseren Herzschmerz, macht uns bereit zum ersten Schritt des
Verzeihens.
Verzeihen bedeutet: Wir beide haben uns geirrt!
Man kann erkennen und loslassen, durch die simple Einsicht der Klarheit, die man durch die Dankbarkeit ohne jegliche Schuldzuweisung erhält. Weitere Schuldfragen erübrigen sich, weil die dankbare Annahme aus der Gleichheit, der Gemeinsamkeit unserer menschlichen Erfahrungen stammt und nicht aus dem Vergleich des Wertens bzw.
Bewertens.

Dankbarkeit ist der Weg zum höheren Bewusstsein, zur Selbst- und Nächstenliebe, zur Erkenntnis, zu Frieden, Eigenmacht, zur Stärkung der inneren Kraft, zu Neutralität im Empfinden und Denken, dem Einverständnis, der gesetzten Ursache mit nachfolgender Wirkung zu vertrauen, den eigentlichen Sinn hinter jeder Begebenheit zu erkennen. Die gewonnene Dankbarkeit, erfahren aus der Erkenntnis, ebnet den Weg zum liebevollen Mitgefühl. Das Mitgefühl entsteht aus der Barmherzigkeit, der Erkenntnis: „Uns allen ergeht es gleich!“ Wir fühlen im Moment den Schmerz des anderen, ohne mit ihm zu leiden. Emphatisch zu sein, bedeutet: ich fühle mit dir und leide. Empathie ist die gesteigerte Form, ein komplexes Zusammenspiel unserer unerlösten Gefühle, die uns in Aufruhr bringen, vor allem dann, wenn wir eine emotionale Bindung zu gewissen Personen und eine eigene Affinität zu deren Erlebnissen haben. Keiner kommt so weiter. Empfinden wir Empathie, versinken wir im Mitleid, ohne etwas zu bewegen. Wir tun ihnen und uns nichts Gutes. Ein Gesamtbild entsteht, wenn wir im Augenblick mitfühlend sind, so kann sich Harmonie und Erkenntnis einstellen und die Entfaltung eines neuen Weges zeigen, der eine Heilbotschaft für alle ist. Blockierende, stagnierende Energie wird frei für eine andere Sichtweise und für neue Aktivitäten. Sie beinhaltet den wichtigsten Schritt zur Loslösung. Als ich zur Lösung von großen Problemen erstmals diese Einsicht und danach die Erkenntnis über die verlorengegangene Dankbarkeit erlangte, wurde mir bewusst, dass ich vom „Dankeschön“ nur die Höflichkeitsform beherrschte, aber diese Essenz in ihrer wahren Auswirkung vollkommen missverstand oder besser gesagt gar nicht kannte, weil sich Routine und übernommene Selbstverständlichkeit breit machten. Es ist nicht notwendig, sich dafür selbst zu verurteilen. Es ist nur wichtig, sie in der Gegenwart zu achten, ihren wahren grandiosen Wert vielfältig einzusetzen.

Format: 13,5 x 21,5 cm
Seitenanzahl: 96
ISBN: 978-3-99048-785-3
Erscheinungsdatum: 24.01.2017
Durchschnittliche Kundenbewertung: 5
EUR 16,90
EUR 10,99

Frühlings-Tipps

Neuerscheinungen