Alltag & Lebensführung

Der Weg in meine Wahrheit

Angela Ambros

Der Weg in meine Wahrheit

Leseprobe:

Vorwort



Herzenstüren verbinden uns in der göttlichen Gegenwart, die die einzige Zeit ist. Der Lichtbringer ist gekommen, um uns das zurückzuerstatten, was Gottes Wille ist. Körper haben jetzt einen anderen Zweck, den der Heilige Geist gibt, und er nutzt sie für die Erlösung der Welt. Nur der Geist hat Leben, und alle Geister sind im göttlichen Licht miteinander verbunden. Und kein Kind Gottes kann verloren gehen, denn die Liebe vergisst niemanden.

Anlehnend an das spirituelle Werk „Ein Kurs in Wundern“, in dem es um echte Spiritualität geht, kam die Inspiration von meinem höheren Selbst, meinen Weg in die Wahrheit in Gedichtform so aufzubereiten, dass einige meiner Lektionen und Erfahrungen für jedermann als Hilfsmittel in leicht verständlicher Form genutzt werden können. Durch oftmaliges Wiederholen der Affirmationen kann der Geist leichter seine Wahrheit annehmen und somit wahrhaftig leben, begleitet von vollkommenem Glück, Freude und Frieden.

Hier wird ein Weg gezeigt, der in die Wahrheit führt. Durch Beispiele wird veranschaulicht, wie man richtig vergibt und dadurch den eigenen Geistesfrieden erlangt. Das falsche Denkmuster wird in das richtige umgewandelt. Alle Illusionen müssen losgelassen werden, um ein einheitliches Denksystem zu erlangen. Nur so kann der Frieden Gottes einkehren auf Erden, denn nur Gottes Heilsplan wird funktionieren, und nichts kann sich seinem Plan entgegensetzen. Nur Gottes Wille führt in die Wahrheit, denn die Liebe birgt kein Gegenteil, sie ist das einzige Gefühl, das es gibt.






Meine Sehnsucht

Die wahre Liebe wohnt in mir,
und da ist auch das Licht,
das meinen Geist erhellt und mich in meine
Wahrheit führt.
Ich sehne mich nach Befreiung von
Fremdbestimmung und all der Kleinheit
und folge dem Licht,
das mir den Weg in die Freiheit weist.

Den Frieden Gottes und die Freiheit
kann ich nur selber in mir finden,
denn meine Wahrheit ist ja innen.
Und im Außen kann nichts gefunden werden,
so richte ich meinen Blick nach innen,
um alles zu finden.

Noch muss ich mich in Geduld und Zuversicht üben
und auch meine Lektionen lernen.
Den Weg zur Ganzheit beschreite ich mit Beharrlichkeit,
und abgeworfen wird alles, was ich ohne Gott erdacht
und gegen seinen Willen habe gemacht.

Es waren nur Illusionen,
und das Heilmittel ist die Vergebung,
die meinen Geist von allen Irrtümern befreit.
Und so wird mein Geist immer mehr erhellt,
das Licht leuchtet in mir,
und die Liebe ist es, die erlöst.

Die Erlösung ist in meinem rechtgesinnten
Geist hineingelegt,
in mein höheres Selbst, das die Wahrheit kennt.
Und sein Licht führt mich wieder
sanft und sicher heim,
denn ich will wieder so, wie Gott mich schuf,
ich selbst sein.

Ich lasse mich willig von meinem höheren Selbst,
meinem zweiten Teil, der mich ganz macht,
lehren und führen,
denn ohne ihn kann ich nichts verstehen.
Licht ist auch Verstehen,
denn Gott möchte,
dass ich meine Lektionen lerne,
und auch Erfahrungen mache.

Denn Erfahrungen können sehr hilfreich sein,
es braucht keine schlechten,
sondern glückliche sollen es sein.
Es gibt einen Heilsplan,
den der Heilige Geist hat erstellt,
für meine Erlösung und die Erlösung der Welt.

Es ist ein Erwachen aus dem Traum
von einer Gegenwelt,
die Gott gar nicht kennt, denn sie ist ihm fremd.
Gott ist einzig Liebe, die alles umfasst
und immer da ist,
und kein Gegenteil kennt.

Und in diese Ganzheit, in meine wahre Gefühlswelt
von ewiger Verbundenheit und Einheit
zieht es mich wieder zurück.
Denn dies ist mein Zuhause, mein wahres Sein,
wo wir alle als Eins verbunden sind
in der göttlichen Liebe und Licht.

Ich bin liebevoll und liebenswert,
ich bin des Schöpfers geliebtes Geisteskind.
Ich sehne mich nach seiner Liebe,
nach vollkommenem Glück,
Freude und Frieden.
Ich richte meinen Blick nach innen,
zu meinem höheren Selbst, das die Wahrheit kennt
und mich ganz macht.
Ich lasse mich willig von ihm führen,
in mein wahres Leben.






Mein wahres Selbst

Mein wahres Selbst, das im Willen Gottes geeint ist
und so wie Gott denkt,
ist der allumfassende liebende Geist,
der auf die Totalität schaut.
Und ich, der von Gott scheinbar abgespaltene
Geistesteil,
fühle mich noch im Individuellen,
weil noch nicht aus dem Traum erwacht.

So habe ich noch meinen eigenen Teil,
meine Rolle in Gottes Heilsplan zu erfüllen,
um wieder in meine Wirklichkeit zurückzukehren.
Mein wahres Selbst, das ich in Wahrheit bin,
ist eh ganz, heil und rein,
er braucht nur zurückgeführt werden,
der scheinbar abgespaltene Teil.

So müssen noch in den Illusionen
die verstreuten separaten Geistesteile,
wie Puzzleteile, zu einem wahren Bild
zusammengefügt werden.
Um dann als Eins, geeint im Willen Gottes,
ins wahre Leben zurückzukehren.

Was trage ich zur Ganzheit bei,
um das Bild wieder zu vervollständigen,
das im Einklang ist mit Gottes Willen.
Und jeder Teil wird gebraucht,
denn wir gehen ja zusammen,
und jeder wird seinen Teil in Gottes Heilsplan
auch erfüllen,
um seinen vorbestimmten Platz dort einzunehmen.
So wende ich mich nach innen zu meinem
heiligen Führer, der die Wahrheit kennt,
und bitte ihn um Antwort,
was mein Teil in seinem Plan ist.
Ich lasse mich von ihm inspirieren und führen,
und freudig hilft er mir, alles auszuführen.
Er will nur das Allerbeste für mich,
das auch wiederum für die Ganzheit ist.

Ich lasse herabkommen den Himmel auf Erden
und heiße ihn freudig willkommen.
Gedanken der Liebe sind Energien, die frei fließen,
die sich ständig mehren, die Liebe ausdehnen,
und dieses einhergeht mit vollkommenen Glück, Freude
und Frieden.

Nur mein wahres Selbst kann mich vollkommen
beglücken,
ich bin eins mit ihm und treffe allein
keine Entscheidungen.
Ich befrage zuerst mein Herz,
und Antwort wird mir auf eine Weise gegeben,
so wie ich es am leichtesten kann vernehmen.
Gefühle werden mir anzeigen,
ob es im Einklang ist mit seinem Willen.






Träume - Vergebung

Vergebung ist der einzige Weg,
der in die Freiheit führt,
ich überbringe alle Illusionen dem Heiligen Geist,
der mich von allen Irrtümern befreit.
Es werden mir noch Dinge und Begebenheiten
aufgezeigt, sogar in Träumen in der Nacht,
wo diese mich auf ein gewisses Thema hinweisen.

Und sie erscheinen mir wie Prüfungen,
ob ich schon habe gelernt meine Lektionen.
So nutze ich sie auch als Möglichkeiten,
um zu erkennen, was ich noch habe zu lernen
und auch noch habe zu vergeben.

So auch heute Nacht in einer anderen Form,
es mir ward erschienen
ein Thema, wo es ging um Sexualität,
doch der andere wollte nicht.
Ich fühlte mich geschwächt und aufgewühlt,
als ich erwachte
und merkte, dieses Thema hatte mich verwirrt,
ich fühlte mich irritiert.

So übergab ich dieses Problem eh gleich
meinem Erlöser,
damit er es in seiner Sichtweise beurteilt,
und mich von den Irrtümern befreit.
Ich muss ja lernen, mich nicht auf Körper
zu fixieren,
denn Körper können mir nichts geben,
nur der reine Geist kann wahrhaftig lieben.

So muss ich immer noch üben und üben
und meine Lektionen lernen,
die mich der Heilige Geist will lehren.
Ich lasse mich willig und dankbar von meinem
Lichtführer
zurück in meine Wahrheit führen.

So richte ich meinen Blick nach innen,
um auf meine Sündenlosigkeit und Unschuld
zu schauen.
Denn sündig erscheint nur der Körper,
der getrennt von mir ist,
doch mein Geist ist eh immer rein geblieben,
ich bin ja Teil von Gottes Geist.

Es trifft mich da noch ein wunder Punkt aus der
Vergangenheit, aus anderen Ebenen,
was ich noch nicht habe vergeben.
Es zeigten mir in diesem Leben eh Probleme an,
wenn Themen kamen,
wo es ging um körperlichen Missbrauch
und Sexualität.

Ich scheine da noch mitzuschleppen
das scheinbar verletzte Kind,
Gefühle der Schuld und Scham,
Wertlosigkeit, Kränkungen, Verletzungen und Gram.
Und deswegen ich auch Groll hegte
und alles verdrängte, es in mir versteckte.

Doch habe ich in Wahrheit keine Heimlichkeiten
in mir versteckt,
es ist immer Licht und Liebe da,
denn ich bin ewig meines Schöpfers geliebtes
heiliges Geisteskind.

Und so kann ich auch niemals verletzt werden
oder andere verletzen,
ich schaue nur die Wirkungen meiner eigenen
Fantasieträume an,
die in Wahrheit nie sind geschehen.

Ich hatte mich nur scheinbar in einer Körperzelle versteckt,
damit mich mein Schöpfer nicht entdeckt,
und diese für mich wahr gemacht.
Doch hatte ich es nur für wahr gehalten,
was ich so alles ohne Gott hatte erfunden.

Die Vergangenheit ist eh schon vergangen,
und in der Gegenwart überbringe ich meinem
Geist der Wahrheit alle Irrtümer,
wenn ich noch irgendwo an Unwahrheiten festhalte.
Einem Bruder zu vergeben heißt,
dass ich mir selber vergebe,
ich lasse den Irrtum berichtigen in meinem
eigenen Geist,
und so werden wir beide von den Ketten
der Schuld befreit.

Nach und nach kommt eh alles ans Licht,
was ich hatte scheinbar verdrängt,
weil ich für wahr hielt, was nicht wahr ist.
Die Vergebung befreit meinen Geist von allem
Müll aus der Vergangenheit,
denn vollkommene Heiligkeit
ist mein wahrer Geisteszustand.

Wie vergebe ich richtig?
Sünden sind Unwahrheiten, nur Irrtümer, Fehler,
Gott kennt sie nicht, sie sind ihm fremd,
und so werden sie dem Heiligen Geist überbracht,
der die Wahrheit kennt.
Ich beurteile nichts selber,
sondern lasse es ihn
alles in seiner Sichtweise beurteilen,
und er trennt nur das Falsche vom Wahren.
Aber wenn ich weiter an Sünde und Schuld glaube,
an ihnen festhalte und versuche, sie für mich wahr
zu machen,
kann ich nicht befreit werden,
denn der Heilige Geist kann nur Unwahrheiten,
Irrtümer in meinem Geist berichtigen.

Format: 13,5 x 21,5 cm
Seitenanzahl: 102
ISBN: 978-3-99048-797-6
Erscheinungsdatum: 14.08.2017
EUR 14,91
EUR 8,99

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